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Malte

Interview "Die Frankes - Pioniere der RPG-Szene"

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vor 1 Stunde schrieb Malte:

An einer Stelle erwähnt Jürgen Franke einen Roman, das für das Verständnis Midgards sehr wichtig sei. Weiß jemand, was damit gemeint ist?

Vermutlich ist Huiskes, Alexander: Die Geburt der Dunklen Götzen, Pegasus Press 2004 mit gemeint. Andere Romane von Bedeutung, die Jürgen ziemlich zu Beginn erwähnt, sind/ist der sog. Magira-Zyklus von Hugh Walker. 

Edited by DiRi
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vor 11 Stunden schrieb DiRi:

Vermutlich ist Huiskes, Alexander: Die Geburt der Dunklen Götzen, Pegasus Press 2004 mit gemeint. Andere Romane von Bedeutung, die Jürgen ziemlich zu Beginn erwähnt, sind/ist der sog. Magira-Zyklus von Hugh Walker. 

OH ja - Lang Lang ists her dass ich die Terra Fantasy Reihe las -  Reiter der Finsternis hat mich damals totoal gefesselt ;) ...

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Ui, danke für den Link! Ich habe mir gestern "nur" die erste Hälfte angesehen. Das ist ja schön laaaaaaaang. :fernseh:

Aber sehenswert! Einiges wusste ich auch noch nicht. Und aus erster Hand was zur Geschichte Midgards zu erfahren ist :cool: 

 

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Hehehe... Minute 50:08.. Rollenspiel war 1992 ein Männerhobby mit der Pflicht zum Tragen eines Blind Guardian T-Shirts und langer Haare. :lol:

Den Eindruck hatte ich damals auch. :notify:

 

 

Edited by Detritus
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vor 16 Stunden schrieb DiRi:

Vermutlich ist Huiskes, Alexander: Die Geburt der Dunklen Götzen, Pegasus Press 2004 mit gemeint. Andere Romane von Bedeutung, die Jürgen ziemlich zu Beginn erwähnt, sind/ist der sog. Magira-Zyklus von Hugh Walker. 

Im M4 Arkanum stand in der Einleitung - wenn ich mich richtig erinnere - dass der Dweomer aus dem "Deverry Zyklus" (englische Wikipedia) von Katherine Kerr abgeleitet wurde.

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Mir reitet die Fragestellerin ein bisschen zu viel auf der angeblichen hermetischen Abriegelung der Midgard-Community herum. In meinen Augen ist diese Thematik Käse, ein großer Anteil der Spielerschaft spielt sehr wohl andere Systeme. Das einmal zu erwähnen hätte gereicht.

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vor einer Stunde schrieb Detritus:

Hehehe... Minute 50:08.. Rollenspiel war 1992 ein Männerhobby mit der Pflicht zum Tragen eines Blind Guardian T-Shirts und langer Haare. :lol:

Den Eindruck hatte ich damals auch. :notify:

 

 

LOL den Eindruck nach dem Besuch der Essener Spieletage und Nordcon heute immer noch, verbunden mit der Pflicht, sich nicht zu waschen oder zu rasieren und reichlich Bauch unter'm Tshirt zu haben 🙂

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vor 3 Minuten schrieb metallian1:
vor 1 Stunde schrieb Detritus:

Hehehe... Minute 50:08.. Rollenspiel war 1992 ein Männerhobby mit der Pflicht zum Tragen eines Blind Guardian T-Shirts und langer Haare. :lol:

Den Eindruck hatte ich damals auch. :notify:

 

 

LOL den Eindruck nach dem Besuch der Essener Spieletage und Nordcon heute immer noch, verbunden mit der Pflicht, sich nicht zu waschen oder zu rasieren und reichlich Bauch unter'm Tshirt zu haben 🙂

Das stimmt. Ein großer Teil läuft immer noch so rum.

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vor 6 Minuten schrieb Orlando Gardiner:

Mir reitet die Fragestellerin ein bisschen zu viel auf der angeblichen hermetischen Abriegelung der Midgard-Community herum. In meinen Augen ist diese Thematik Käse, ein großer Anteil der Spielerschaft spielt sehr wohl andere Systeme. Das einmal zu erwähnen hätte gereicht.

Na ja, da geht es wohl mehr um das Auftreten in der Öffentlichkeit. Auf gemischten Cons überwiegen die anderen Systeme, in den gemischten Internetforen, wie Tanelorn, auch. Dazu die eigenen Cons und das eigene Forum, in dem wenig über andere Systeme geschrieben wird. Dazu dann noch ein Regelwerk, das kaum bei Händlern in den Regalen steht, und somit nicht mal die Chance auf ein "Ah, du spielst Midgard." aufkommen lässt. Da entsteht sehr leicht der hermetisch abgeschlossene Eindruck.

 

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22 minutes ago, Orlando Gardiner said:

Mir reitet die Fragestellerin ein bisschen zu viel auf der angeblichen hermetischen Abriegelung der Midgard-Community herum. In meinen Augen ist diese Thematik Käse, ein großer Anteil der Spielerschaft spielt sehr wohl andere Systeme. Das einmal zu erwähnen hätte gereicht.

Ich könnte jezt auch sagen - ein großer Anteil spielt aber nur etwas anderes wenn es Midgard ist,... (Frei nach Abd,...) - und ja ich kenne hier auch einige die NICHT über den Tellerrand schauen.

Ich spiel derzeit übrigens regelmäsig Warhammer 4ed, ab und zu DSA4.1 und Midgard nur auf Cons oder sonst extremselten.

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Ich kenne die Thematik durchaus, da darf gerne darüber diskutiert werden. Mir persönlich schneidet die Dame das Thema aber zu oft an. Darum ging es mir.

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vor 2 Stunden schrieb Orlando Gardiner:

Ich kenne die Thematik durchaus, da darf gerne darüber diskutiert werden. Mir persönlich schneidet die Dame das Thema aber zu oft an. Darum ging es mir.

Ich behaupte mal es gibt einen Mainstream, der eher bei DSA und Cthulhu liegt und eben nicht MIDGARD umfasst. Lena Falkenhagen muss sich zum Mainstreamlager rechnen lassen, da erscheint MIDGARD dann ggf. auch isoliert, selbst wenn es nicht so ist. Rein zahlenmäßig ist DSA weitaus größer und hat eine viel umfangreichere Community als MIDGARD. Viele MIDGARD-Spieler*innen zocken gleichfalls andere Systeme oder kennen diese zumindest. Insofern würde ich der These der hermetischen Abriegelung ebenso widersprechen. M. E. tragen insbesondere die MIDGARD-Cons zu diesem Bild nach Außen bei. Es ist wie bei anderen gesellschaftlichen Gruppen, die durch äußere Merkmale als homogen wahrgenommen werden, es jedoch bei genauerer Betrachtung nicht sind.

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Ehrlich gesagt muss ich noch die Zeit finden mir das mal anzuschauen. 

Die Abriegelung Midgards finde ich ganz zutreffend.  Das ist hier schon eine echt eingefleischte Community. Man ist hier zwar schon offen für andere und neue, aber ich habe jetzt persönlich nicht den Eindruck, dass sich die Masse der Mitglieder großartig mit der Rollenspiel Community außerhalb des Midgard Mikrokosmos beschäftigt.

Der verliehene Preis ist dafür ein Paradebeispiel. Es hat einige Tage gedauert bis die Nachricht davon hier überhaupt aufgetaucht ist. Ich finde das aber auch nicht schlimm.

Midgard und seine Community genießen einen hervorragenden Ruf, habe ich den Eindruck. Als ich letztens beiläufig erwähnte, dass ich unter Anderem auch Midgard leite, war sofort Interesse da das mal zu spielen, die Abenteuer haben ja immer so tolle Ideen und sind so wunderbar durchdacht, usw. Sieht so aus als würde ich in Zukunft mal mit ein paar eingefleischten Cthulhu Spielern eine Runde Midgard leiten. Das wird witzig. 

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On 6/27/2019 at 7:34 AM, Kameril said:

Sieht so aus als würde ich in Zukunft mal mit ein paar eingefleischten Cthulhu Spielern eine Runde Midgard leiten. Das wird witzig. 

Klasse.

Ich glaube, einer nennenswerten Anzahl von Midgard-Spielern genügt Midgard, es ist gefühlt seltener hier als anderswo, dass Leute eine größere Anzahl von Rollenspielsystemen parallel spielen. Eher spielt man mehrere Runden Midgard parallel, als dass man je eine Runde verschiedener Systeme parallel hätte, oder das eine wöchentlich, das andere einen Sonntag im Monat, das andere ein Wochenende im Jahr. In dem Sinn mag Midgard etwas abgeschlossen sein und seine Fans im allgemeinen Rollenspielumfeld auch nicht so sichtbar sein. Das sehe ich aber nicht als schädlich.

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On ‎6‎/‎28‎/‎2019 at 8:16 PM, Ma Kai said:

Klasse.

Ich glaube, einer nennenswerten Anzahl von Midgard-Spielern genügt Midgard, es ist gefühlt seltener hier als anderswo, dass Leute eine größere Anzahl von Rollenspielsystemen parallel spielen. Eher spielt man mehrere Runden Midgard parallel, als dass man je eine Runde verschiedener Systeme parallel hätte, oder das eine wöchentlich, das andere einen Sonntag im Monat, das andere ein Wochenende im Jahr. In dem Sinn mag Midgard etwas abgeschlossen sein und seine Fans im allgemeinen Rollenspielumfeld auch nicht so sichtbar sein. Das sehe ich aber nicht als schädlich.

Ich habe früher viele Systeme auch parallel gespielt. Aber ich bin jetzt älter und habe zwei kleine Kinder und habe einfach keine Zeit mehr für so viele Systeme. Die seltenen Male, die ich spiele, spiele ich dann eben Midgard. Das hängt sicherlich auch mit meinem Göttergatten zusammen, für den das das Hauptsystem von Anfang an war. (Ich habe mit AD&D angefangen). Und dass wir jetzt keine Zeit mehr haben, zum NordCon zu fahren.

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Es gibt verschiedene Gründe, warum man nicht unbedingt mehrere Systeme bespielen will. Familie und Berufstätigkeit ist ein ganz wichtiger Grund. Manche spielen halt nicht mehr so hochfrequent, wie zur eigenen Schul- und Studienzeit, da bewegt man sich dann schon lieber auf vertrautem Terrain, als Zeit und Energie in ein neues System zu stecken.

Ich bin in den letzten Wochen mal wieder mit DSA in Berührung gekommen und musste feststellen, dass sich von den Regeln nicht so richtig viel geändert hat, was das reinschnuppern erleichtert hat, da ich in den 90ern auch mal DSA gespielt habe. Was mich dann allerdings wieder abgeschreckt hat, war die Fülle an Material und der detailgrad der Weltbeschreibung. Da ist auf den Karten jedes 500-Seelen-Kaff drauf und beschrieben. Es gibt bibelartige Handreichungen für jeden Gott. Ich bin da voll bei Jürgen: Respekt vor der riesen Leistung, das alles haarklein zu beschreiben, aber mir raubt dieser Detailreichtum einfach die Luft. Und ein ordentlicheres Wirtschaftssystem haben sie auch nicht. Na ja, und dann ist da noch diese Geschichte, das andere Rasse=Abenteuerklasse - sprich: Krieger, Streuner, Magier, Zwerg, Elf...

Was ich hingegen eine schöne Idee fand, war die Tabelle für kritische Erfolge und Fehler in ein Kartenspiel zu packen. Denn mal ehrlich, wir kennen die doch schon auswendig.

Die Fülle an Material erschlägt einen aber auch bei anderen Rollenspielen. Pathfinder, D&D, Splittermond, ... Das Spielerhandbuch, das Spielleiterhandbuch, Das Magiebuch, Das Bestiarium, die Anmerkungen, die Spielleiterhilfe, die Regionenbände, die Kreaturenbände, die Rassenbände, etc...  Star Wars hat gleich drei Spielerbände (mit je 448 eng bedruckten Seiten) zu je 60 Euro.

Womit man dann bei einem weiteren Punkt ist: Geld. Nicht jeder kann oder will soviel Geld investieren. Vor allem wenn er nicht weiß, ob es gut ist oder nicht. Ja, einige haben jetzt bestimmt den Kinokarteneinwand im Kopf und dass es letztlich auf lange Sicht günstiger ist, als ein Kinoeintritt. Das ist grundsätzlich richtig. Wenn ich aber über 60 Euro investiere und es dann keinen Spaß macht.... :notify:

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vor 6 Stunden schrieb Detritus:

Na ja, und dann ist da noch diese Geschichte, das andere Rasse=Abenteuerklasse - sprich: Krieger, Streuner, Magier, Zwerg, Elf...

Das ist aber schon länger nicht mehr so: Inzwischen 'bekleidet' jeder Elf und Zwerg eine bestimmte Kultur (Au-, Firn- u. Waldelf bzw. Amboss-, Brilliant-, Erz- u. Hügelzwerg) und  eine bestimmte Profession (Krieger, Söldner etc.). :notify:

Best,

der Listen-Reiche

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vor 9 Stunden schrieb Odysseus:

Das ist aber schon länger nicht mehr so: Inzwischen 'bekleidet' jeder Elf und Zwerg eine bestimmte Kultur (Au-, Firn- u. Waldelf bzw. Amboss-, Brilliant-, Erz- u. Hügelzwerg) und  eine bestimmte Profession (Krieger, Söldner etc.). :notify:

Best,

der Listen-Reiche

Die drei Elfentypen kannte ich noch. Dass sie die Zwerge aufgedröselt habe, habe ich an dem Abend gehört. Von den Professionen habe ich nicht viel mitbekommen. 

Es ändert aber nichts an der Masse an Produkten und dem in meinen Augen völlig übertriebenen Detailgrad.

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vor 7 Stunden schrieb Detritus:

Die drei Elfentypen kannte ich noch. Dass sie die Zwerge aufgedröselt habe, habe ich an dem Abend gehört. Von den Professionen habe ich nicht viel mitbekommen. 

Es ändert aber nichts an der Masse an Produkten und dem in meinen Augen völlig übertriebenen Detailgrad.

Inzwischen baut sich jeder DSA-Charakter aus Volk, Kultur und Profession auf - so bekommt man ein großes Spektrum an Möglichkeiten.

Zu der Produktmasse: Da ich 'DSA-Wurzeln' habe, hat mich dieser Überfluss nie gestört. Dagegen war die Midgard-Magerkost immer etwas gewöhnungsbedürftig. :findnichts:

Aber wir schweifen ab... :lookaround:

Best,

der Listen-Reiche

Edited by Odysseus

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