Jump to content

Malte

Mitglieder
  • Content Count

    518
  • Joined

  • Last visited

About Malte

Contact Methods

  • Website URL
    http://

Recent Profile Visitors

1,373 profile views
  1. In meiner Waeland-Runde haben die Spieler den Plan geschmiedet, 6 Schafe von den Hjalta-Inseln zu stehlen, um besser über den nächsten Winter zu kommen 😁 Ihr Boot ist ein Sexaeringer (so wie dieser Nachbau) mit 6,30 Länge und 1,75 m Breite. Fragt man sich doch: passen auf so ein Boot eigentlich 5 Abenteurer und 6 Schafe? Kein Problem wie man sieht - auch wenn so ein erwachsenes Schaf echt groß ist! Hier nun "Der Schafdiebstahl von Dramur": Das Segel ist gerefft damit man auch alles sieht. Im Bild fehlen eigentlich noch die Rucksäcke der Abenteurer und 3 Paar Riemen. Bequem ist diese Seereise sicher nicht 😉
  2. Ein Kurzbeitrag zum Thema Verstecke in Waeland:
  3. Ein waelisches Langhaus ist Austragungsort mancher Konflikte: sei es nun Blutrache, die Jagd nach einem Friedlosen oder der Streit um die Beute der letzten Vidhingfahrt. Verstecke für Menschen oder Schätze sind in einem Langhaus deswegen wichtig und zum Glück zahlreich vorhanden. Hier gezeigt am Beispiel des Langhauses eines wohlhabenden Aegliers. Als Vorlage für das Langhaus habe ich Þjóðveldisbær genommen, den Nachbau eines wikingerzeitlichen Hofes auf Island. Die Raumbezeichnungen im Folgenden beziehen sich auf diesen Lageplan (wegen Copyright hier nicht eingefügt und wegen FaulheitZeitmangel nicht abgezeichnet). Die große Halle (Raum IV) biete viele Verstecke: Ihre Wände sind mit Holz getäfelt - dahinter gibt es einen Zwischenraum, bevor die Außenwand aus Grassoden beginnt. In diesem Zwischenraum kann man sich verstecken. Auf Dauer wird es sicherlich unbequem - ein PW:Willenskaft mag zeigen, ob man auf Dauer still halten kann. Im Dach über der großen Halle gibt es einen Schornstein, mit geeigneten Mitteln kann man durch diesen über das Dach flüchten. Mit einem EW-4:Klettern kann man z.B. versuchen, eine der glatt polierten hölzernen Säulen zum Dach emporzuklettern. Misslingt dies, droht man ins Herdfeuer zu fallen... Eine Sitztruhe oder ein Bett entlang der Wände mag groß genug sein, darin jemand von kleiner Gestalt zu verbergen. In der abschließbaren Schlafkammer des Anführers (Raum V) gibt es eine Falltür, die zu einem Tunnel unter dem Langhaus hinweg führt. Dieser endet im Schafstall nebenan. Öffnet man die Falltür vom Tunnel aus, rasseln ein Kessel samt Kette lautstark und warnen die Bewohner vor dem Eindringling. Im Tunnel kann man sich verstecken oder ihn als Fluchtweg nutzen. In der Stube (Raum VIII) gibt es Sitztruhen und eine erhöhte Plattform / Bühne, die sich als Versteck eignen. Im Vorratsraum (Raum VI) gibt es große, teilweise im Boden versenkte Fässer. Zur Not kann man in der hier gelagerten "Milch" (eher Joghurt) untertauchen. Ein EW:Tauchen wird je nach Dauer fällig - wer schlau ist, bringt sich einen Strohalm aus dem Schafstall mit und kann dadurch atmen. Schätze kann man natürlich an allen oben genannten Orten verstecken. Kleinere Dinge lassen sich auch in der Latrine verbergen (Raum III), oder in einem in die Grassoden geschnittetenen Geheimfach. Außerdem kann man sie unter dem Herd oder dem Mahlstein vergraben. Bilder und erklärende Texte zu den Räumen dieses Langhauses sind hier zu finden: http://www.hurstwic.org/history/articles/daily_living/text/Turf_Houses.htm Was fallen euch noch für Verstecke in einem Langhaus dieser Machart ein? Kennt ihr schöne Beispiele aus den Sagas oder aus Filmen?
  4. Kurzbeitrag zum Thema des Monats Juni 2019: Verstecke. Ein waelisches Langhaus ist Austragungsort mancher Konflikte: sei es nun Blutrache, die Jagd nach einem Friedlosen oder der Streit um die Beute der letzten Vidhingfahrt. Verstecke für Menschen oder Schätze sind in einem Langhaus deswegen wichtig und zum Glück zahlreich vorhanden. Hier gezeigt am Beispiel des Langhauses eines wohlhabenden Aegliers. Als Vorlage für das Langhaus habe ich Þjóðveldisbær genommen, den Nachbau eines wikingerzeitlichen Hofes auf Island. Die Raumbezeichnungen im Folgenden beziehen sich auf diesen Lageplan (wegen Copyright hier nicht eingefügt und wegen FaulheitZeitmangel nicht abgezeichnet). Die große Halle (Raum IV) biete viele Verstecke: Ihre Wände sind mit Holz getäfelt - dahinter gibt es einen Zwischenraum, bevor die Außenwand aus Grassoden beginnt. In diesem Zwischenraum kann man sich verstecken. Auf Dauer wird es sicherlich unbequem - ein PW:Willenskaft mag zeigen, ob man auf Dauer still halten kann. Im Dach über der großen Halle gibt es einen Schornstein, mit geeigneten Mitteln kann man durch diesen über das Dach flüchten. Mit einem EW-4:Klettern kann man z.B. versuchen, eine der glatt polierten hölzernen Säulen zum Dach emporzuklettern. Misslingt dies, droht man ins Herdfeuer zu fallen... Eine Sitztruhe oder ein Bett entlang der Wände mag groß genug sein, darin jemand von kleiner Gestalt zu verbergen. In der abschließbaren Schlafkammer des Anführers (Raum V) gibt es eine Falltür, die zu einem Tunnel unter dem Langhaus hinweg führt. Dieser endet im Schafstall nebenan. Öffnet man die Falltür vom Tunnel aus, rasseln ein Kessel samt Kette lautstark und warnen die Bewohner vor dem Eindringling. Im Tunnel kann man sich verstecken oder ihn als Fluchtweg nutzen. In der Stube (Raum VIII) gibt es Sitztruhen und eine erhöhte Plattform / Bühne, die sich als Versteck eignen. Im Vorratsraum (Raum VI) gibt es große, teilweise im Boden versenkte Fässer. Zur Not kann man in der hier gelagerten "Milch" (eher Joghurt) untertauchen. Ein EW:Tauchen wird je nach Dauer fällig - wer schlau ist, bringt sich einen Strohalm aus dem Schafstall mit und kann dadurch atmen. Schätze kann man natürlich an allen oben genannten Orten verstecken. Kleinere Dinge lassen sich auch in der Latrine verbergen (Raum III), oder in einem in die Grassoden geschnittetenen Geheimfach. Außerdem kann man sie unter dem Herd oder dem Mahlstein vergraben. Bilder und erklärende Texte zu den Räumen dieses Langhauses sind hier zu finden: http://www.hurstwic.org/history/articles/daily_living/text/Turf_Houses.htm Was fallen euch noch für Verstecke in einem Langhaus dieser Machart ein? Kennt ihr schöne Beispiele aus den Sagas oder aus Filmen? View full artikel
  5. Auch von mir ganz herzlichen Glückwunsch 🙂 Und jetzt hab ich das Interview mit den Frankes vom Deutschen Rollenspielpreis leider in einem anderen Unterforum gepostet - hier der Vollständigkeit nochmals:
  6. Ein interessantes und schön gemachtes Interview mit den Frankes vom Nordcon / Deutschen Rollenspielpreis: https://www.youtube.com/watch?v=5GlV2xA7jXI Vorbereitung und Diskussion dazu gibt es auch hier im Tanelorn. An einer Stelle erwähnt Jürgen Franke einen Roman, das für das Verständnis Midgards sehr wichtig sei. Weiß jemand, was damit gemeint ist?
  7. Treffen sich ein Albai, ein Waelinger und eine Valianerin in der Kneipe. Eine geheimnisvolle Gestalt tritt heran und sagt: "Heiß heute!". Darauf stabreimt der Waelinger: "Hitzeschutz und Hauch des Winters, dazu Humpen voll Ale!" Mit diesem furchtbaren Flachwitz und einem passenden Bild läute ich die erste Hitzewelle 2019 ein - viel trinken (aber kein Ale) und vor der Sonne schützen (nicht halbnackt wie diese Abenteurer):
  8. Ein albischer Mönch entdeckt vom Fenster des Scriptoriums etwas furchtbares. Womöglich waelische Drachenschiffe am Horizont:
  9. Na klar, hier ein paar Schafe als Erklärung für den gestutzten Rasen:
  10. Dafür sorgen die aus Alba gestohlenen Schafe!
  11. Dieser Asad untersucht Spuren im Sand:
  12. Im Rawindra-Quellenbuch auf Seite 13 ist das Schönheitsideal beschrieben: wegen des allgegenwärtigen Hungers wird eine üppige Körperform idealisiert. Und auch im modernen Indien habe ich öfter Frauen (und Männer) aus der Mittelschicht mit ziemlich genau dieser Körperform gesehen. Das gute indische Essen halt, da wird ja auch alles dreifach frittiert 😉 Soweit ich gelesen habe, war ein Wohlstandsbauch bis vor ein paar Jahrzehnten noch positiv konnotiert - aber das hat sich wohl geändert. Dieser Artikel wirft ein Schlaglicht drauf, wie schnell sich solche Ideale ändern: The Effect of Globalization on India’s Beauty Standards. Wenn ich mir die darin gezeigte Statue "Standing Parvati" anschaue, dann bezieht sich die Üppigkeit aber vielleicht nicht unbedingt auf den Bauch 😉 Hier deswegen noch eine Variante mit schlanker Taille und weniger Weihnachtsdeko-artigem Schmutz auf dem Bettler: Danke 🙂 Macht mir Spaß wenn es hilfreiches Feedback gibt!
  13. Hier noch ein Versuch mit anderem Schmutz und einem Leibesumfang der reichen Dame, der eher dem rawindischen Schönheitsideal entspricht als unserem modernen 😉
  14. Danke! Am Ufer ist eine ziemlich steile und schnurgerade Geländekante - die hat mir so wenig gefallen, dass ich ganz viel Reet davor gepflanzt habe 😉 Ganz rechts sieht man sie noch. Vielleicht liegt dieses Dorf weit landeinwärts an einem Flüsschen? Hm, dann müsste es eigentlich Berge im Hintergrund geben...
  15. Eine godrische Siedlung bei Tageslicht. Die Bewohner feiern im Langhaus, deswegen erscheint die Siedlung fast menschenleer:
×
×
  • Create New...