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Tuor

KanThaiPan – Powergamerland?

Ist KanThaiPan ein Powergamerland?  

86 members have voted

  1. 1. Ist KanThaiPan ein Powergamerland?

    • Ja, KanThaiPan ist ein Powergamerland!
    • Nein, KanThaiPan ist kein Powergamerland!


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(Auch wenn ich Anglizismen hasse, hier kam ich irgendwie nicht drum herum. :()

 

Erst kürzlich las ich in einem Strang wieder die Behauptung, KanThaiPan sein ein Powergamerland. Als Ausländer habe man in KanThaiPan keine Chance. KanThai seien im Ausland zu stark usw. Ich habe nun schon häufiger KanThai sowohl in KanThaiPan als auch außerhalb von KanThaiPan gespielt und kann diese Behauptung nicht recht nachvollziehen. Da ich aber ein neugieriger Mensch bin, würde ich gerne Eure geschätzte Meinung dazu lesen. Ist KanThaiPan ein Powergamerland? Und wenn ja, warum oder wenn nein, warum nicht?

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Ich sehe das Problem nur dann, wenn Spieler einen Kanthai im Ausland spielen UND dort vor allem ihre Spezialitäten wie z.B. KiDo über Gebühr anwenden wollen ohne die kulturspezifischen Nachteile zu akzeptieren. So sollten heilkundige Figuren erst mal eine Gelbsucht vermuten usw. :D

 

Ich habe einige Spieler kennengelernt, die mit (absichtlich oder unabsichtlich) für sich vorteilhafter Auslegung der Regeln punkten wollten. :dunno:

 

Umgekehrt haben Ausländer in KTP keine regeltechnischen Probleme, hier liegen die Schwierigkeiten fast ausschließlich im Rollenspiel.

 

Solwac

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KTP ist kein PG-Land. Es ist aber geeignet für Spieler, die gern ihren Figuren Vorteile in de Art verschaffen wollen, wie Solwac oben beschreibt.

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Klar, es besteht immer das Problem, dass einige Spieler sich nur die Vorteile herauspicken und die Nachteile ignorieren. Dies ist aber sicherlich kein Problem, welches nur KanThaiPan betrifft. Insofern interessiert mich gerade, an welchen konkreten Punkten die besonderen Vorteile für KanThai festgemacht werden.

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Das Problem ist, dass man die anderen Kulturen recht gut einschätzen kann als SL.

 

Bei KanThaiPan ist das nicht umbedingt so, denn die Nachteile liegen eher im Rollenspielerischen. Z.B. die Lactoseunverträglichkeit oder das Problem mit dem Alkohol (auf den Asiaten ja leicht anders reagieren, soweit ich weiß).

 

Der SL muss nur etwas kreativ sein und ein gewisses Wissen haben.

Beispiel: Seid Tagen gibt es nur Milchreis zu essen - der KanThai musste deswegen jeden Tag sich erstsmal übergeben und ist dementsprechend in einer schlechten Verfassung *g*

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Hier mal ein paar Nachteile für Spielfiguren aus KanThaiPan die nicht nur das Rollenspiel betreffen.

 

Sehr begrenzte Auswahl an Verteidigungswaffen, da Schilde praktisch nicht verwendet werden. Landestypische Waffen richten eher geringeren Schaden an als in anderen Ländern. Z.B.: Waloka, Ken, Bo, PeiPu, NunChaku usw. Hingegen kommen Waffen mit höherem Schaden wie z.B: Bihänder, Schlachtbeil und Stielhammer nur selten bis gar nicht vor. Die Möglichkeiten einen Zauberer zu spielen sind im TsaiChen- Tal sind eingeschränkt. Im Osten unterliegt dies zwar geringen gesellschaftlichen Einschränkungen, dafür ist der Abenteurer Mitglied im KuraiAnat, was der SL gnadenlos ausnutzen kann.

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... denn die Nachteile liegen eher im Rollenspielerischen. Z.B. die Lactoseunverträglichkeit

 

ehrlich gesagt kenne ich ziemlich viele Chinesen. Noch nie traf ich einen mit Lactoseunverträglichkeit. Ich kenne ein paar die Käse einfach nicht mögen, aber ich glaube es gibt mehr Deutsche mit Lactoseunverträglichkeit als Chinesen....

 

Ich weiß ich bin OT und werde danach auch damit aufhören....

 

P.S: meine Freundin (Chinesin) kennt auch keine...

P.P.S: Nein! KTP ist kein Powergamerland, eher im Gegenteil.

Edited by Dengg Moorbirke

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Es sind halt wohl einige KTP-Spezifika (KiDo z.B.) recht knackig, dafür aber mit kulturspezifischen Grenzen versehen (z.B. Lehrer, Abhängigkeiten). Wenn man die ersteren nutzt, ohne sich den letzteren zu unterwerfen (und das möglichst noch mit "best of the rest" kombiniert), dann kommt halt was zusammen...

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... denn die Nachteile liegen eher im Rollenspielerischen. Z.B. die Lactoseunverträglichkeit

 

ehrlich gesagt kenne ich ziemlich viele Chinesen. Noch nie traf ich einen mit Lactoseunverträglichkeit. Ich kenne ein paar die Käse einfach nicht mögen, aber ich glaube es gibt mehr Deutsche mit Lactoseunverträglichkeit als Chinesen....

 

Ich weiß ich bin OT und werde danach auch damit aufhören....

 

P.S: meine Freundin (Chinesin) kennt auch keine...

P.P.S: Nein! KTP ist kein Powergamerland, eher im Gegenteil.

Dann muss ich mich wohl irgendwo getäuscht haben :/

My fault

Aber ich denke, es ist klar was ich meine. Westliche Abenteurer sind vllt. an Speisen gewöhnt, die der Magen der KanThai einfach nicht vertragen kann.

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... denn die Nachteile liegen eher im Rollenspielerischen. Z.B. die Lactoseunverträglichkeit

 

ehrlich gesagt kenne ich ziemlich viele Chinesen. Noch nie traf ich einen mit Lactoseunverträglichkeit. Ich kenne ein paar die Käse einfach nicht mögen, aber ich glaube es gibt mehr Deutsche mit Lactoseunverträglichkeit als Chinesen....

 

Ich weiß ich bin OT und werde danach auch damit aufhören....

 

P.S: meine Freundin (Chinesin) kennt auch keine...

P.P.S: Nein! KTP ist kein Powergamerland, eher im Gegenteil.

 

Zum OT: Wikipedia zur Laktoseintoleranz.

 

Grüße

Prados

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@ Prados:

okay, dann weiß es die Wikipedia besser als die Chinesen selber...Schau die mal an wie die Verkaufszahlen von Milch und Joghurt steigen. Wie die Wikipedia auf 93% kommt weiß ich wirklich nicht...

@ alle:

Moderation :

ich habe mit dem OT selber angefangen (und bereue es schon zutiefst), aber ab jetzt wird jeder Beitrag bei dem dieses Thema diskutiert wird gelöscht.

 

Fangt diese Diskussion in anderen Forenbereichen an, wenn es Euch so auf der Seele liegt!

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

Edited by Dengg Moorbirke

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*Ich-versteh-die Frage-nicht* :D

 

Ich finde es gibt nichts was einen KT mächtiger machen sollte als andere Charaktere. Weder im In- noch im Ausland.

 

Ich habe jahrelang einen KiDoka gespielt und kann aus eigener Erfahrung sagen: z.B. ein Ordenskrieger ist weitaus mächtiger! Insbesondere nach der Veröffentlichung des neuen Quellenbuchs und der Verkomplizierung der Regeln.

 

Wir fürchten was wir nicht kennen. Darin liegt die wahre Macht eines KanThai ;)

 

Gruß

L.

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KanThaiPan ist ein Land voller strenger kultureller Vorgaben, die sich im Rollenspiel seiner Bewohner wiederfinden lassen sollten. Wenn dies geschieht, dann gibt es eigentlich auch keine Probleme mit übermäßigen Vorteilen.

 

KiDo wird in Schulen gelehrt, die sicherlich nicht nur die Techniken, sondern auch eine Philosophie vermitteln, die wiederum der Anwendung der Techniken Grenzen setzen kann. Ebensolches kann auch für andere Bereiche gelten, beispielsweise auch für die schon genannte Ernährungseinschränkung, wenn man sie ins Rollenspiel integrieren möchte. Natürlich sollte es sich im Rahmen der Spielbarkeit um die endemische und in Maßen reversible Einschränkung handeln: Eine Diät, die das innere Gleichgewicht bewahrt und deren Zutaten nur unter mehr oder minder großen Schwierigkeiten zu bekommen sind, wäre eine Möglichkeit. Kann diese Diät nicht eingehalten werden, können leichte Nachteile auftreten, die hin und wieder zu Abzügen auf Erfolgswerte führen.

 

Grüße

Prados

Edited by Prados Karwan
Der Satzbau ...
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Na ja, da nach meiner Erinnerung (die allerdings lückenhaft sein kann) nirgendwo im Jadekaiser bestimmte Ernährungsnotwendigkeiten oder -verbote vorkommen, besteht vielleicht auch Grund zu der Annahme, daß die Midgard-KanThais kein solches Problem haben. Es ist schließlich ein Fantasy-Rollenspiel und keine Ernährungssimulation.

Davon abgesehen empfehle ich aus persönlicher Erfahrung allerdings in der Tat Spielern, die KanThais rollengerecht spielen wollen, sehr darauf zu achten, wo es was zu essen gibt (und insbesondere: etwas kanthanisches - nicht diesen schrecklichen faden fetten Mischmasch von anderswo). Die meisten Spieler kriegen das für Halblinge schon ganz gut hin, da noch eine Schippe dicker auftragen, dann paßt's ungefähr!

Nicht, daß KanThais nicht pragmatisch sein könnten (Abenteuer braucht man deswegen nicht zu schmeißen, in der Not frißt der Teufel Fliegen [die außerdem sicherlich auch Bestandteil irgendeines südkanthanischen Gerichts sind]), aber nach drei Wochen Abenteuerfraß wird der KanThai schon langsam bleich und zeigt Entzugserscheinungen - oder er kocht selbst (was in Verbindung mit ungelerntem "Überleben" ganz interessante Auswirkungen haben kann und beim Rest der Gruppe interessante Ansichten über kanthanische Küche entstehen läßt).

Edited by Ma Kai

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Hey, die KanThai haben keine Problem mit dem Essen, es ist eher so, dass andere Probleme mit dem Essen der KanThai haben.

Leute die "alles essen, was auf vier Beinen steht, außer den Möbelstücken; alles was schwimmt, außer den Fischen; und alles was am Himmel fliegt, außer den Pfeilen der Bogenschützen" haben das Wort Lactoseunverträglichkeit in ihrem Leben noch nicht gehört.

Alkoholunverträglichkeit könnte sich irgendwo im Text des Jadekaisers noch versteckt halten -ist da dem Lektorat etwas entkommen?-, nach den Regeln hat aber sicher kein KanThai-Charakter hier einen Nachteil. Cool bleiben!

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An Speisevorschriften in USJ kann ich mich nur in der Beschreibung der Fertigkeit YangScheng erinnern.

 

KTP Charaktere haben es m.M. eher schwerer a) aufgrund der stengen sozialen Limitierungen und b) aufgrund vieler KTP spezifischer Fertigkeiten, die einen sehr dichten Hintergrund ermöglichen, aber recht (mMn: viel zu) teuer sind im Vergleich zur Anwendbarkeit.

 

Ausnahme waren/sind der NunChaKu und KiDo. Der NunChaKo wurde aber gegenüber M3 entschärft, und KiDo können zu Begin nur wenige Charakterklassen lernen.

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Ich persönlich halte KTP auchg nicht für ein Powergamerland.

Meine Spieler werden es jedoch fürchte ich leicht anders sehen, da wir mal einen übelsten KiDoka in der Gruppe hatten.

(Öffentlich ausgewürfelt, und dann auch St und Ko 100! der hatte ein Schwein... und 20 LP sowie SchB 4 oder gar 5, weiß nich mehr genau)

Wie gesagt, fair und öffentlich vor der gesammten Gruppe ausgewürfelt...

Hat dann "Ochsentritt" und "HyoKube" gelernt (Ochsentritt= Schaden +2, HyoKube = 4 Angriffe die Runde) konnte er zwar nur einzeln einsetzen, aber er hat all seine Erfahrungspunkte in WaLoKa gesteckt, und als er einen Erfolgswert über +12 hatte hat er mit HyoKube 4* mit 1w6+2 bzw. 1w6+3 angreifen... und das, wenn er seine Kampfriemen NICHT angelegt hatte, ansonsten mit 1w6+3/+4!

Und "Ochsentritt" sammt Kampfriemen brachte es immerhin noch auf 1w6+4/+5 je Angriff, und das mit Waloka!

Da hat ihn auch die Beschränkung auf TR nicht mehr sonderlich gestört, und meine (doch recht kampflastige Gruppe) beschwerte sich am laufenden Band, das ihnen der KanThai nichts übrig lassen würde... :(

Edited by Dragon

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Also....ganz ehrlich gesagt....verstehe ich die Aussage über das Powergamerland auch nicht....

 

Wenn ein Kido-Kämpfender Kan Thai im Ausland ist, hat er z.B. den Nachteil, dass er keine KiDo Techniken lernen kann und somit ist er einem anderem Char mit WaloKa oder Faustkampf nicht wirklich überlegen....und die 2-3 techniken die er von anfang an hat....sorgen zwar für etwas exotische Atmosphäre....aber übermächtig wird er deswegen nun auch nicht....

Und umgekehrt ist es so....dass z.B. ausländische Krieger ja auch einen Teil der KanThai-Fertigkeiten lernen können....

 

@Dragon: Also ich sehe nicht wo dieser Kidoka, irgendeinem gerüstetem Ritter mit z.B. gr. Schild und Morgenstern oder einem BN mit Schlachtbeil die Show stiehlt....

Es gibt woanders mächtigere Char-Klassen....siehe FIAN (mit seinen Zaubern, Schlachtenwahnsinn und seiner Ausrüstung)

 

Gruss,Rabeneschen

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KanThaiPan ein Powergamerland ?

Nun, ich denke: Nein

 

ABER: Viele der besonderen Fertigkeiten KÖNNEN innerhalb einer Gruppe

andere Charaktere schon mal "schlechter" dastehen lassen. Zu meiner

"Schande" muss ich gestehen, dass auch mein NY einen Schadensbonus

von 4 geniesst, aber ich kann der Argumentation der oben genannten Gruppe

nicht folgen, dass der Kidoka den Anderen nichts übriglassen würde...

Denn letzten Endes bestimme ich doch als Spieler, ob ich meiner Gruppe etwas

"wegnehme" oder nicht. Ich würde mich nie in einen Kampf einmischen,

solange ich nicht um Hilfe gebeten werde (oder mein Gefährte plötzlich umkippt)

HyoKobe ist heftig, ohne Frage, aber gerade der Waffenlose Kampf ist nunmal

eine Kanthanische Spezialität.

Und was der Stärke 100 Ordenskrieger, den ich mal kannte mit seinem

magischen Zweihänder angerichtet hat, davon wollen wir jetzt mal schweigen, gell ? ;)

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Ich persönlich halte KTP auchg nicht für ein Powergamerland.

Meine Spieler werden es jedoch fürchte ich leicht anders sehen, da wir mal einen übelsten KiDoka in der Gruppe hatten.

(Öffentlich ausgewürfelt, und dann auch St und Ko 100! der hatte ein Schwein... und 20 LP sowie SchB 4 oder gar 5, weiß nich mehr genau)

Wie gesagt, fair und öffentlich vor der gesammten Gruppe ausgewürfelt...

Hat dann "Ochsentritt" und "HyoKube" gelernt (Ochsentritt= Schaden +2, HyoKube = 4 Angriffe die Runde) konnte er zwar nur einzeln einsetzen, aber er hat all seine Erfahrungspunkte in WaLoKa gesteckt, und als er einen Erfolgswert über +12 hatte hat er mit HyoKube 4* mit 1w6+2 bzw. 1w6+3 angreifen... und das, wenn er seine Kampfriemen NICHT angelegt hatte, ansonsten mit 1w6+3/+4!

Und "Ochsentritt" sammt Kampfriemen brachte es immerhin noch auf 1w6+4/+5 je Angriff, und das mit Waloka!

Da hat ihn auch die Beschränkung auf TR nicht mehr sonderlich gestört, und meine (doch recht kampflastige Gruppe) beschwerte sich am laufenden Band, das ihnen der KanThai nichts übrig lassen würde... :(

 

 

Wenn er alle Ep in KiDo/WaLoKa steckt, dann ist der Charakter bald für normale Abenteuer recht uninteressant (um nicht zu sagen unbrauchbar) - und obige Werte liegen durchaus im Bereich was man mit einem (magischen) Dolch erreichen kann, der wesentlich einfacher zu lernen geht.

 

Es kommt wohl darauf an, was man als "normales" Abenteuer ansieht - für mich heist das möglichst breite Streuung der benötigten fertigkeiten, viel soziale Interaktion, Erkennen von Zusammenhängen und ab und an einen Kampf (für den es einen Grund geben muß).

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Ich persönlich halte KTP auchg nicht für ein Powergamerland.

Meine Spieler werden es jedoch fürchte ich leicht anders sehen, da wir mal einen übelsten KiDoka in der Gruppe hatten.

(Öffentlich ausgewürfelt, und dann auch St und Ko 100! der hatte ein Schwein... und 20 LP sowie SchB 4 oder gar 5, weiß nich mehr genau)

Wie gesagt, fair und öffentlich vor der gesammten Gruppe ausgewürfelt...

Hat dann "Ochsentritt" und "HyoKube" gelernt (Ochsentritt= Schaden +2, HyoKube = 4 Angriffe die Runde) konnte er zwar nur einzeln einsetzen, aber er hat all seine Erfahrungspunkte in WaLoKa gesteckt, und als er einen Erfolgswert über +12 hatte hat er mit HyoKube 4* mit 1w6+2 bzw. 1w6+3 angreifen... und das, wenn er seine Kampfriemen NICHT angelegt hatte, ansonsten mit 1w6+3/+4!

Und "Ochsentritt" sammt Kampfriemen brachte es immerhin noch auf 1w6+4/+5 je Angriff, und das mit Waloka!

Da hat ihn auch die Beschränkung auf TR nicht mehr sonderlich gestört, und meine (doch recht kampflastige Gruppe) beschwerte sich am laufenden Band, das ihnen der KanThai nichts übrig lassen würde... :(

 

 

Wenn er alle Ep in KiDo/WaLoKa steckt, dann ist der Charakter bald für normale Abenteuer recht uninteressant (um nicht zu sagen unbrauchbar) - und obige Werte liegen durchaus im Bereich was man mit einem (magischen) Dolch erreichen kann, der wesentlich einfacher zu lernen geht.

 

Es kommt wohl darauf an, was man als "normales" Abenteuer ansieht - für mich heist das möglichst breite Streuung der benötigten fertigkeiten, viel soziale Interaktion, Erkennen von Zusammenhängen und ab und an einen Kampf (für den es einen Grund geben muß).

Sehe ich ähnlich wie daraubasbua. 20 LP sind auch schnell am Ende, wenn man ohne Rüstung kämpft. (Ok, TR wäre machbar, schützt aber kaum und sieht sch…e aus – also weg damit) 20 LP OR sind schlechter als 15 LP mit KR. Der hohe SchdB wirkt sich natürlich positiv aus. Ich kenne aber auch Zwergen-Abenteurer, die pro Schlag mit ihrer magischen Waffe im Schnitt 12 Schadenpunkte austeilen. Da macht sich doch so ein KiDoka eher wie ein Waisenknabe aus.

 

Will man einem KiDoka das Leben im Kampf schwer machen, bieten sich beidhändig kämpfende Gegner mit guter Rüstung (PR/VR) an. Der gerüstete Gegner kann dann ruhig in Kauf nehmen, das ein oder andere Mal getroffen zu werden. Ansonsten gilt auch beim KiDoka: Viele Jäger sind des Hasen Tod. Wenn man aber auf wenige starke Gegner, statt auf viele schwächere Gegner setzt, geht diese Rechnung am ehesten noch beim KiDoka auf.

 

Wie daraubasbua schon schreibt, darf man natürlich den Kampf auch nicht zu viel Bedeutung beimessen. Ginge es nur um Kampf, wären Krieger und Söldner als Abenteurer kaum zu überbieten. – So Läuft es aber halt nicht, jedenfalls nicht die uns in der Gruppe.

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Hallo,

ich habe vor ein paar Jahren über längere Zeit zwei verschieden Figurengruppen in KTP geleitet. Ich hatte in beiden nicht den Eindruck als kämen Figuren aus anderen Weltregionen besser oder schlechter weg.

 

Die Eigenheiten von KTP (Paßgesetze, funktionierende Verwaltung, Meldewesen, hohe Alphabetisierung, Familienbande) machen Spielern und Figuren jeglicher Herkunft Schwierigkeiten. Die gößten Vorteile ergaben sich nicht aus speziellen Fertigkeiten, sondern aus Ansehen und sozialem Status. Das ist für Ausländer zwar schwieriger, aber nicht unmöglich.

 

Was KanThai im Ausland angeht:

 

Die Lernmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt und die Weltsicht sehr eigen.

 

Wenn man also einen Charakter spielt und kein Munchkin ist, sollte es da wenig Probleme geben.

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Der Kidoka wird ja als Kampffaehiger Zauberer angesehen (jedenfalls im Arkanum). Dies berechtigt ihn meiner Meinung dazu, Kido (und die damit verbundenen grossen Vorteile) zu beherrschen. Hingegen wird es unausgeglichen, wenn Spielerfiguren wie ein Gluecksritter z.B. die (ihnen ja eindeutig erlaubte) Faehigkeit lernen. Auf hoehergradigen Leveln koennte man es ihnen erlauben, jedoch schliesst ja ihr Lernschema nicht aus, es schon gleich u Spielbeginn zu beherrschen.

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Der Einsi (darf ich dich überhaupt so nennen :confused:) hat also recht!

Die Rüstungen der Nspc macht da ganz schön zu schaffen. Bei einem Nspc mit Kettenrüstung wird sein Durchschnittlicher Schaden einfach von der KR gefressen... ...4x pro runde wenns sein muss...

 

Der durchschnittliche LP schaden ist in den einigen Fällen geringer als der eines Abenteurers mit 1W6 + 3. Ich erlebe es jeden Abend...

 

Jup, an einer Kettenrüstung schlägt man sich die Fäuste wund.

Find ich auch gut so :thumbs:

 

Es erhöht aber die Wahrscheinlichkeit eines Kritischen Schadens. Ich vereinfache jetzt einfach mal und sage, dass ein Kritischer Schaden größere Auswirkungen hat als Kritische Abwehr- und Angriffsfehler und Kritische Erfolge bei der Abwehr.

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Der Einsi (darf ich dich überhaupt so nennen :confused:) hat also recht!

Die Rüstungen der Nspc macht da ganz schön zu schaffen. Bei einem Nspc mit Kettenrüstung wird sein Durchschnittlicher Schaden einfach von der KR gefressen... ...4x pro runde wenns sein muss...

 

Der durchschnittliche LP schaden ist in den einigen Fällen geringer als der eines Abenteurers mit 1W6 + 3. Ich erlebe es jeden Abend...

 

Jup, an einer Kettenrüstung schlägt man sich die Fäuste wund.

Find ich auch gut so :thumbs:

 

Es erhöht aber die Wahrscheinlichkeit eines Kritischen Schadens. Ich vereinfache jetzt einfach mal und sage, dass ein Kritischer Schaden größere Auswirkungen hat als Kritische Abwehr- und Angriffsfehler und Kritische Erfolge bei der Abwehr.

 

Jein...

Man hat nur doppelte Chance auf kritischen Erfolg gegen einen KR-Träger (zumindest wir spielen so, dass für einen kritischen Treffer auch LP-Schaden gemacht werden muss), aber 4-fache Chance auf eine kritische Abwehr.

Und auch wenn kritischer Erfolg schwerwiegendere Folgen hat wie eine kritische Abwehr würde ich doch nicht soweit gehen und sagen, dass er doppelt so schwere Folgen hat.

Selbst gegen einen LR-Träger hat man weniger als dreifache Chance auf einen Krit.

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      Was habt Ihr schon an "besonderen" Spielerfiguren erlebt? Wie seid Ihr damit umgegangen?
    • By Birk
      Hi,
       
      ich habe ein Problem.
      Ein Mitspieler wünscht einen tegarischen Beschwörer zu spielen. Die Idee erschien mir zunächst etwas abwegig, da ich bezweifelte, dass diese Barbaren überhaupt zu einer solch zivilisierten Form der Machtausübung fähig sind, mal abgesehen von ihrem primitiven Schamanismus.
       
      Da ich aber ein toleranter Mensch bin habe ich mich breit schlagen lassen und ihm die Konditionen mitgeteilt zu denen das möglich ist.
      Die üblichen Waffenfertigkeiten werden gestrichen und er muss als Angehöriger des stolzen Steppenvolkes den Krummsäbel für sechs Lernpunkte erlernen. Die Fertigkeit bleibt natürlich eine Ausnahmefertigkeit mit doppelten FP Kosten zum steigern.
      Der Spieler hat das leider nicht recht eingesehen. Er sagte, dass der Magierstab genauso viel Schaden anrichte und wesentlich günstiger zu steigern sei und für ihn als Zauberer sei es doch eher unwahrscheinlich, dass er jemals Kampf zu Pferd so gut lerne, dass er von dem zusätzlichen Schadenspunkt den der Krummsäbel vom Pferderücken verursache Gebrauch machen könne.
      Ich habe ihm wirklich freundlich versucht zu erklären, dass die typische tegarische Sozialisation nun mal nichts anderes zulasse. Daneben seien gewisse Hindernisse in der Charakterentwicklung Persönlichkeitsfördernd, sowohl für seinen Charakter, wie auch für ihn als Mensch.
      Der renitente Kerl versteifte sich nun darauf, dass er wirklich kein Interesse daran habe den Krummsäbel zu erlernen. Wenn es aber notwendig sei, dann wolle er ihn als Standardfertigkeit lernen. Der Schaden sei schließlich der gleiche wie beim Magierstab und überhaupt die Kjulldren in Waeland könnten auch das Langschwert als Standardfertigkeit lernen.
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      Birk
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