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Hallo liebe Midgardbewohner,

ich habe eine kleine Regelfrage bezüglich dem Spruch "Binden des Vertrauten".

Der Vertraute, in diesem Fall eine Eule, wird von unserer lieben weissen Hexe (hi Noa) als funkferngesteuerter Hubschrauber zur Aufklärung benutzt. Nun möchte ich bei den Abenteuern die ich leite nicht als "DiplomQuerulant" dastehen, aber ich meine dass dies nicht so vorgesehen ist.

Meiner Meinung nach, kann man dem Vertrauten einfache Befehle/Wünsche mitteilen, welche er dann nach bestem Wissen und Gewissen ausführt und nicht während des Fluges seine Flugbahn fernsteuern.  confused.gif

Oder ist dies zu hart ausgelegt?  

Wie sieht es mit Änderungen des Auftrages/Wunsches während der Durchführung (Fluges) aus?

Wie handhabt Ihr das?

 

Ich habe einen sehr alten Thread hier über Vertraute gefunden, aber der beantwortet meine Fragen nicht.   sad.gif

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Hallo!

 

Im "Hexenzauber und Druidenkraft" ist ein wunderbarer Artikel über Vertraute. Wenn du ein paar Hinweise brauchst um deinem Spieler das Leben mit seinem Vertrauten etwas bunter zu gestalten ist er sehr empfehlenswert, wenn auch teilweise veraltet.

 

Ein Vertrauter ist keine ferngesteuerte Aufklärungsdrohne, sondern eher eine Spähtrupp. Der Meister kann durch die Augen seines Vertrauten sehen wenn der in 1km Umkreis ist und er den Zauber "Binden des Vertrauten" anwendet, aber das war es auch schon.

 

Von daher: Nein, man kann Vertraute nicht fernsteuern. Man kann sie bitten etwas zu tun. Und das führen sie dann nach bestem Wissen und Gewissen aus. Dementsprechend erhält man auch keine Satellitenkarte der Umgebung, sondern lediglich eine Beschreibung.

 

viele Grüße

 

Onno

 

 

 

 

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Hallo Freunde!

 

Ich konnte weder bei der Spruchbeschreibung Binden des Vertrauten noch im >Hexenzauber und Druidenkraft< etwas darüber finden, dass man seinen Vertrauten irgendwie "steuern" kann!

Folgendes habe ich im >Hexenzauber und Druidenkraft< gefunden: "Ein Hexer (oder anderer Zauberer) kann seinen Vertrauten nicht zwingen, ihm gegen seine Natur zu Diensten zu sein." und "Andererseits kann es bei hohem Zeitaufwand geschehen, daß Hexer und Vertrauter lernen, sich gegenseitig wenigstens rudimentär verständigen zu können, ohne Zauber wie Tiersprache zu Hilfe nehmen zu müssen."

Man sollte nie vergessen, daß es sich immer noch um ein "Tier" handelt! Schon einem Tier etwas für Menschen ganz normales klar zu machen (ohne Tiersprache) wird schon schwierig!

 

Gruß

Uwe

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Hi,

na wunderbar dann ist es doch nicht zu hart von mir diesen Spruch auch so zu behandeln wie am Anfang erwähnt.

Vielen Dank für Eure Beiträge.

Den Artikel über Vertraute in Hexenzauber & Druidenkraft muss ich mir mal durchlesen.

Scheint ganz interessant zu sein.

Gruss

PE cool.gif

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Hallo Leute,

 

dann bringe ich hier mal den Spielerfokus rein:

Setzt man diese Einschränkung hart! um, wird

der Zauber nicht mehr spielbar, da der Vogel

im entscheidenden Moment in die falsche Richtung

schaut/fliegt.

 

In dem Zauber steht meines Wissens drin, dass

blinde Zauberer durch den Vertrauten wieder

zaubern können. Wie soll das funktionieren, wenn ich

dem Vogel nicht zumindest sagen kann "Schau jetzt mal

für die nächsten 20 sec. in diese Richtung"?

(Sorry, da ist ein dickes Insekt entlang geflogen...)

 

Worin liegt Eurer Meinung nach der Unterschied

zwischen "Sehen durch Freundesauge" und "Binden

des Vertrauten" wenn nicht darin, dass es sich eben

um eine engere "symbiotische" Verbindung handelt?

(Oder wodurch sind die Einschränkungen beim Binden

des Vertrauten gerechtfertigt?)

 

Gruß,

 

Günter

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Guest Marc

Ich würde es so spielen, dass der Vertraute im Allgemeinen den "Bitten" des Charakters folgt, warum sollte er es nicht tun, solange er gut behandelt wird (Pferde werfen ja auch nicht permanent ihre Reiter ab, obwohl sie es könnten und körperlich überlegen sind).

Schwierig sollte es werden, wenn man unnatürliche oder gefährliche Handlungen verlangt, ein interessanter Sexualpartner oder ein leckeres Fresschen wahrgenommen wird.

Natürlich tauchen diese Schwierigkeiten besonders dann auf, wenn mit dem Vertrauten Powergaming betrieben wird. biggrin.gif

 

 

 

 

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Zitat[/b] (mystic.x @ 15 Sep. 2003,10:43)]Schwierig sollte es werden, wenn man unnatürliche oder gefährliche Handlungen verlangt, ein interessanter Sexualpartner oder ein leckeres Fresschen wahrgenommen wird.

Natürlich tauchen diese Schwierigkeiten besonders dann auf, wenn mit dem Vertrauten Powergaming betrieben wird. biggrin.gif

@mystic.x: genau so würde ich das auch sehen.

 

@All: Trotzdem setzt das "durch den vertrauten" zaubern können voraus, dass ich meine Bitte auf einem mentalen

Weg "übertragen" kann. Sonst geht das nicht.

 

Gruß,

 

Günter

 

EDIT - da ich noch was hinzufügen wollte.

 

 

 

 

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Möget ihr stets das richtge Lied finden

 

Stimme im mystix und Torfinn zu!

Aber "ferngesteuert" im Sinne von "Da fällt mir ein, er könnte auf dem Rückweg auch noch bei X vorbeifliegen" geht bestimmt nicht.

Wenn der SC seinen Vertrauten auch dem entsprechend behandelt ( was ich als SL dann aber auch sehen bzw. gespielt haben will) wird der Vertraute sich sicher einer normalen Bitte nicht verschließen.

Das die Rasante Aufklärungs- und Beobachtungs- Einheit (RABE wink.gif ) auch ohne Tiersprach eine Bitte versteht wie "Kreise über uns und halte nach Bewegungen Ausschau" -

einfach aufgrung eines gewachsenen Verständnisses - würde ich dabei vorraissetzten.

Kompliziertere Aufträge wie das Bringen eines

bestimmten Gegenstandes von einem Händler zu einem Freund, bedürfen mE zumindest der Tiersprache, wenn es nicht- aufgrund der malgenden IN des Vertauten - ganz unmöglich ist.

 

meint

Kreol

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Ich gestatte den Vertrauten meiner Spieler auch recht komplexe Handlungen. Allerdings nicht ferngesteuert. Was der Zauberer dem Vertrauten befiehlt, macht er normalerweise auch. Naja, Grenzen kann es da schon geben, aber die ergeben sich aus der betreffenden Spielsituation heraus.

 

Ich hatte auch mal einen Spieler, der meinte es ginge nach der Devise: Eule an mission control disturbed.gif

 

Naja, es war auf einem Con und wollte mich nicht streiten ...

 

Viele Grüße

hj

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Hallo Leute,

 

jetzt muss ich doch nochmal nachhaken:

Worin liegt Eurer Meinung nach der Unterschied

zwischen "Sehen durch Freundesauge" und "Binden

des Vertrauten"?

 

Der Zauberer erhält einen Schock, wenn sein Vertrauter stirbt.

Das lässt sich meiner Meinung nur rechtfertigen, wenn es sich

um eine Enge magische Verbindung handelt, welche eben auch

andere Wege der Kommunikation mit sich bringt.

 

Naja, ich bin da eben etwas hartnäckig, weil die Verbindung

als so etwas besonderes dargestellt wird

(immer nur ein Vertrauter; Schaden bei Verlust; ...)

aber wenn es dann konkret wird ist es doch ein ganz normales Haustier?!?

 

Gruß,

 

Günter

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@Miraculix

ich sehe den Widerspruch einfach nicht, den du offenbar siehst. Du hast eine enge Verbindung zu dem Tier. Und trotzdem ist es noch immer "nur ein Haustier".

 

In der Spruchbeschreibung steht, daß der Zau durch die Augen des Vertrauten sehen kann. Da steht nicht: Macht alles, was der Zau befieht (dafür gäbe es ja "MüdbN")

 

Ein Familiar ist sowas wie Lassie oder Flipper. Das Tier versteht sehr genau, was der Zau von ihm will, was aber nicht heißt, daß es komplett unter seiner Kontrolle ist.

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Zitat[/b] (Nixonian @ 15 Sep. 2003,11:58)]@Miraculix

Ein Familiar ist sowas wie Lassie oder Flipper. Das Tier versteht sehr genau, was der Zau von ihm will, was aber nicht heißt, daß es komplett unter seiner Kontrolle ist.

@Hornack: Danke, den Thread kenne ich schon,

wobei darin einige Infos enthalten sind, die hier

anders gesehen werden.

Z.B.: "IMHO kann man seinem Vertrauten eh nichts befehlen, aber solange er im 1000m Radius von "Binden des Vertrauten" ist, kann man sich wohl mit ihm unterhalten. Und ihn BITTEN mal da oder dort hin zu fliegen.

Kahal Durak "

 

Der Widerspruch liegt meiner Meinung in den negativen Seiten des Spruches.

Wenn Lassie oder Flipper stirbt bekommt der Halter keinen

Schock mit entsprechenden negativen Folgen.

D.h. bei "Binden des vertrauten" muss etwas magisches

vorliegen, was eben über Lassie oder Flipper hinausgeht.

(Ich sehe das eher als Symbiose, als eine Einheit, welche

bei der Trennung "auseinander gerissen" wird)

 

Für Lassie und Flipper würde Abrichten + "Freundesauge"

ausreichen.

 

Ich hoffe der Widerspruch, den ich sehe, ist jetzt

deutlicher geworden.

 

Gruß,

 

Günter

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Zitat[/b] (Miraculix @ 15 Sep. 2003,12:54)]Für Lassie und Flipper würde Abrichten + "Freundesauge"

ausreichen.

 

Ich hoffe der Widerspruch, den ich sehe, ist jetzt

deutlicher geworden.

 

Gruß,

 

Günter

Nein, ich sehe nur, daß es recht zwecklos ist, wenn man versucht, hilfreiche Vergleiche zu bringen, wenn der Diskussionspartner sich bereits auf eine Meinung festgelegt hat. dozingoff.gif

 

Und du glaubst nicht, daß die Besitzer von Lassie geschockt gewesen wären, wäre sie gestorben? wink.gif

 

Klar ist Magie dabei, aber Magie hebt nie komplett alle anderen Regeln auf. Jetzt spiele ich einmal Hendrik Nübel:

Bitte zeige mir in der Spruchbeschreibung von "BdV", daß das Tier alle Anweisungen seines Besitzers automatisch ausführt.

 

Dort steht: "hängt das Tier an seinem Herrn... wird nicht davonlaufen...ihn nach Kräften verteidigen"

Da steht nichts davon, daß das Tier kontrolliert wird. "Und das ist auch gut so" ™

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Kann es sein, dass hier aneinader vorbei diskutiert wird?

Mir stellen sich hier zwei Fragen:

 

1. Wie sehr ist der Vertraute bereit auf Wünsche des Zauberers einzugehen?

 

2. Wie können die Wünsche des Zauberers an den Vertrauten übermittelt werden?

 

Nixonian scheint sich eher um die Frage 1 zu kümmern, Miraculix eher um Frage 2.

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Zitat[/b] (Nixonian @ 15 Sep. 2003,13:24)]Nein, ich sehe nur, daß es recht zwecklos ist, wenn man versucht, hilfreiche Vergleiche zu bringen, wenn der Diskussionspartner sich bereits auf eine Meinung festgelegt hat. dozingoff.gif

 

Und du glaubst nicht, daß die Besitzer von Lassie geschockt gewesen wären, wäre sie gestorben? wink.gif

Also die erste Bemerkung finde ich unfähr. Ich vertrete nur meine Meinung. Vielleicht hätte sich diese sogar bereits geändert, wenn

sich mal jemand die Mühe gemacht hätte und auf meine eigentliche Frage "Worin liegt Eurer Meinung nach der Unterschied

zwischen "Sehen durch Freundesauge" und "Binden des Vertrauten"?"

zu antworten.

Auserdem, wenn Du den Thread aufmerksam verfolgt hast,

hast Du evtl. bemerkt, dass ich nicht der Meinung bin, dass

der Vertraute alles macht, was der Zauberer will.

 

Ich bin aber der Meinung, dass die Spruchbeschreibung die Beziehung zwischen dem Zauberer und dem Vertrauten

als etwas ganz besonderes, nahezu Symbiotisches darstellt sich dies aber in keiner konkreten Situation wiederspiegelt.

 

Naja, egal, wahrscheinlich sehe ich den Widerspruch eben als einziger. Kann man wohl nix dran ändern.

 

Gruß und Ende,

 

Günter

 

PS: Ich kann nur allen Spielern, die über "Binden-des-vertrauten" als Aufklärungszauber nachdenken, "Sehen durch Freundesauge" empfehlen. Zusätzliche Sinne, keinerlei Einschränkung auf die Zahl der Freunde, Keine negativen Folgen bei Tod, Und laut diesem Thread wird Tiersprache und

Abrichten auch bei Binden benötigt....  angryfire.gif

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Zitat[/b] (Stephan @ 15 Sep. 2003,14:06)]Kann es sein, dass hier aneinader vorbei diskutiert wird?

Mir stellen sich hier zwei Fragen:

 

1. Wie sehr ist der Vertraute bereit auf Wünsche des Zauberers einzugehen?

 

2. Wie können die Wünsche des Zauberers an den Vertrauten übermittelt werden?

 

Nixonian scheint sich eher um die Frage 1 zu kümmern, Miraculix eher um Frage 2.

Ooops, Da haben sich wohl zwei Postings überschnitten:

 

Also zu Stephans Posting, vielleicht hilft es ja:

 

zu 1. In dem Punkt stimme ich völlig überein

       mit den Meinungen hier.

       Der Vertraute macht einfache bis zum Teil recht komplexe

       Handlungen solange diese nicht gegen seine Natur oder extrem gefährlich sind.

 

zu 2. Die Kommunikation läuft meiner Meinung wie in einer Symbiose ab, als wären die Beiden ein Geist.

       D.h. Tiersprache, Abrichten, etc. ist unnötig. Nennt es Telepathie oder, wie ich es beschreibe, die beiden sind ein Geist

       UND, natürlich jeder entsprechend seiner Natur, ein Wille.

       (Genau darin besteht die Besonderheit der Beziehung,

        was die negativen Folgen der Trennung dann auch erklärt)

 

Jetzt aber wirklich:

Gruß und Schluss,

 

Günter

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@Miraculix

Damit nicht allzuviele Missverständnisse zwischen Spielern und Spielleitern entstehen (besonders, wenn diese öfters wechseln), versuchen wir uns im Allgemeinen direkt an die in den Zaubern beschriebenen Auswirkungen zu halten. Eine wirkliche telepathische Verbindung zwischen Vertrautem und Zauberer ist jedoch nicht im Zauber erwähnt. Aus diesem Grund werden die Regelgenauen ohne eine solche spielen.

Allerdings muss man sich auch nicht immer sklavisch an das Geschriebene (oder Nichtgeschriebene) halten, doch ist es dann eine Hausregel, über die jeder eine andere Meinung haben kann. Wahrscheinlich gesteht fast jeder Spielleiter einem Hexer und seinem Vertrauten eine besondere Kommunikationsmethode zu, doch ob es sich dabei um eine Art Zeichensprache, um ein gewisses Verständnis der Laute des anderen oder um eine mehr oder weniger starke Telepathie handelt ist reine Geschmackssache.

 

Grüße,

Tede

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Lieber Miraculix!

 

Ich verstehe, dass Du Binden des Vertrauten für einen schlechteren Zauber als Freundesauge hältst, wenn keine geistige Verbindung zwischen Zauberer und Familiar besteht. Beim Vergleich der beiden Zauber stellst Du aber bisher nur darauf ab, dass der Zauberer beim Tod seines Gefährten den gefürchteten Schock nebst Verlust der Zauberfähigkeit erhält. Du übersiehst dabei aber andere Vorteile von Binden des Vertrauten:

-Binden des Vertrauten ist nur Grad 3 (statt 4), die Standardlernkosten sind um 200 FP geringer.

-Binden des Vertrauten kostet 1 AP weniger, hat die doppelte Reichweite (1km statt 500m, Ausnahme: Tiermeister) und die vierfache Wirkungsdauer (2h statt 30 min).

-Der Familiar bleibt stets beim Zauberer, während beim Freundesauge schon mal kein geeignetes Tier in der Nähe sein kann. Zudem verteidigt der Familiar seinen Herrn nach Kräften.

 

Selbst wenn man der Meinung sein kann, dass Freundesauge immer noch der bessere Zauber ist, sollte man daraus keine Folgerungen für die Interpretation des Spruchtextes ziehen; denn es gibt im Arkanum viel deutlichere Ungleichgewichte zwischen Zaubern, z. B. zwischen Vereisen und Versteinern oder zwischen Schlaf und Verwirren. Du wirst kein Regelwerk finden, in dem die Vor- und Nachteile sämtlicher Sprüche exakt ausgewogen sind; es gibt immer bessere oder schlechtere Zauber.

 

Hinsichtlich Binden des Vertrauten ist völlig klar, dass keine geistige Zwiesprache zwischen Zauberer und Familiar besteht. Es wurde bereits der Artikel aus H&D erwähnt, in dem es heißt:

 

Zitat[/b] ]Andererseits kann es bei hohem Zeitaufwand geschehen, daß Hexer und Vertrauter lernen, sich gegenseitig wenigstens rudimentär verständigen zu können, ohne Zauber wie Tiersprache zu Hilfe nehmen zu müssen. Der Hexer lernt, wie er bestimmte Verhaltensweisen, Gesten usw. des Familiars interpretieren muß, und umgekehrt ebenso. Die Kommunikation kann auf den Sprachstufen 1 und 2 stattfinden, keinesfalls höher.

 

Ich messe den Artikeln aus H&D normalerweise nicht allzu viel Bedeutung zu, aber dieser wurde von Rainer Nagel geschrieben. Und bei Rainer gehe ich zumindest davon aus, dass er sich bei seiner Interpretation daran orientieren kann, wie dieser klassische Midgard-Zauber im Kreise von JEF persönlich gehandhabt wird. Für mich ist die zitierte Passage der eindeutige Beleg für das, was sich bereits (durch Nicht-Erwähnung - Nix hat meine Position ja bereits vorweggenommen! biggrin.gif ) aus der Spruchbeschreibung ergibt: Es gibt keine geistige Zwiesprache zwischen Zauberer und Familiar. Die natürliche Verständigung, wie Rainer sie beschreibt, ist ein ausgezeichnetes Beispiel, wie man die enge Bindung zwischen den beiden ausgestalten, ohne den Bereich der Vorgaben des Regelwerks zu verlassen. Diese Bindung ist auch deutlich stärker als bei dem Spruch Freundesauge.

 

Zum Schluss noch eine Gegenfrage, Miraculix: Wie würde sich nach Deiner Auslegung ein Tiermeister fühlen, wenn dessen ureigenste Domäne der geistige Kontakt mit Tieren und die Kontrolle über sie auch von so gut wie jedem Hexer betreten würde?

 

Grüße,

 

Hendrik

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<span style='color:green'>Könnten wir bitte beim eigentlichen Thema bleiben?

Das Thema dieses Stranges lautet: Kann man mittels Binden von Vertrauten den Vertrauten fernsteuern oder nicht.

 

Ob Freundesauge oder Binden des Vertrauten besser ist, ist für diese Frage irrelevant.

 

mfg

Detritus

 

Ein Hinweis des freundlichen GlobMod-Teams</span>

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@GlobMod

Miraculix wollte mit seinem Vergleich von Freundesauge und Binden des Vertrauten herleiten, dass Binden des Vertrauten eine weitere Komponente, nämlich ein Art Zwiesprache beinhalten müsste. Daher hat m. E. die kleine Nebendisskussion bezüglich dieses Vergleiches durchaus etwas mit der Eingangsfrage zu tun.

Allerdings dürfte diese Nebendiskusson aufgrund des Beitrags von Hendrik ohnehin bereits beendet sein.  wink.gif

 

Grüße,

Tede

 

 

 

 

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Ich muss gestehen, dass wir in unserer alteingesessenen Midgard-Gruppe den Vertrauten eigentlich immer als in ständigem 'Funkkontakt' mit dem Zauberer stehend angesehen haben. Wir gingen dabei auch davon aus, dass der Vertraute alles macht, was der Zauberer von ihm will, wenn es seiner Natur nicht widerspricht. Z.B. würde ein Falke nicht in einem Gebäude spionieren.

Nochmaliges Studium der Spruchbeschreibung hat mir in der Tat gezeigt, dass dies nicht aus den Regeln herzuleiten ist. Einige Zusatzartikel in H&D und nach meiner Erinnerung auch im GB legen in der Tat eine andere Auslegung nahe.

 

Es bleibt die Frage, wie der Spruch dann überhaupt sinnvoll einzusetzen ist. (Den Vertrauten für sich kämpfen zu lassen hat bei uns noch niemand gemacht).

Ein Hexer kann den Spruch zu Beginn für einen Lernpunkt lernen. Es stellt sich natürlich die Frage, ob man ihm bei Spielbeginn überhaupt einen Vertrauten zugesteht. Wenn nicht, hätte er den Spruch quasi auf Halde gelernt (für Einsteiger nicht sehr motivierend). Wenn doch, wird der Spieler feststellen, dass es ohne Tiersprache keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit des Spruches gibt.

Durch die Augen eines Wesens zu sehen, das man nicht steuern kann, bringt vermutlich binnen kürzester Zeit Schwindelgefühle mit sich.

Auch die Möglichkeit durch die Augen des Vertrauten zu zaubern dürfte bei längerer Zauberdauer als 1sec extrem niedrig sein. Wie will man einem Tier begreiflich machen, dass es seinen Blick längere Zeit auf ein Ziel richten soll?

 

Was mich generell an dieser Auslegung stört ist außerdem die schwierige Umsetzung im Spiel. Ich muss ja als SL bei jeder Anwendung neu entscheiden, wie stark der Vertraute sich an den mittels Tiersprache übermittelten Auftrag hält. Für die Frage, wie präzise der gegebene Auftrag war und wie motiviert das Tier ist, kann ich ja noch eine plausible Abschätzung geben. Aber die Frage, welche anderen Ablenkungen (Futter, Sexualpartner,...) das Tier eventuell vom Ziel abbringen, kann ich m.E. nich wirklich fundiert beantworten.

Solche Situationen bergen nach meiner Erfahrung immer die Gefahr in sich, dass zwischen Spielern und SL das Gefühl von Willkür aufkommt.

 

Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass mir auch die von uns praktizierte Auslegung mit dem ständigen Funkkontakt nie so richtig gefallen hat.

Leider habe ich auch keine Idee für einen sinnvollen Kompromiss.

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@Detritus

Vielen Dank mir ging es hauptsächlich um die "Funkfernsteuerung".

 

 

Dass sich der Zauberer mit seinem Vertrauten gut versteht gehe ich jetzt mal davon aus. Auch dass er ohne Tiersprache seine einfachen Aufklärungswünsche dem Tier mitteilen kann (der Vergleich mit Lassie war wirklich süss).

Aaaber wenn der Vertraute einmal weggeflogen ist finde ich folgendes zu heftig:

"...Ja dann fliege ich mal rechts um den Baum und dann ... oh warte mal da unten ist ja ein bestimmter Typ der mich nicht sehen darf ich fliege mal etwas höher und durch diesen Torbogen und dann noch ein Looping  colgate.gif  usw..."

 

Der am Anfang des Stranges von mir gemachte Vergleich mit einem funkferngesteuerten Modellhubschrauber beschreibt ziemlich genau die Spielsituation  lookaround.gif Und das kann glaube ich nicht im Sinne des Spruches sein.

 

Es gruesst PE  satisfied.gif

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@Stephan

Du hast Recht! Ein Hexer kann zu Beginn seiner Karriere kaum durch die Augen seines Vertrauten zaubern. Trotzdem ist ein Vertrauter auch zu Beginn ein sinnvoller Partner, wenn auch nur für das Ausgestalten der Rolle.

Gemessen an den Vorteilen, die ein Hexer hat, wenn er aus der Deckung durch die Augen seines Vertrauten zaubern kann, finde ich die Einschränkung durch die nur bedingt mögliche Kommunikation mit dem Vertrauten aber noch recht gering ...  

 

Grüße,

Tede

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    • Guest
      By Guest
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
      Wie wir uns erinnern gab es schon in den Jahren zuvor Spannungen und Kriege an den Grenzen des Valianischen Reiches. Es ist davon auszugehen das es sich eher an der Westlichen Grenze, Richtung Nahuatlan selbiges abspielte. Doch das ist nur eine Vermutung. Seemeister gab es überall, Dämonen ebenso und nun ja auch Vampire sind zwar manchmal in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt aber auch da gibt es Mittel und Wege.
       
      Der Name des Seemeisters um den es hierbei geht ist leider nicht mehr überliefert. Die wenigen Dokumente die erhalten geblieben sind lassen nichts über seinen Namen aus.
       
      Die wenigen Fragmente die der Bestandteil dieser Forschung sind beginnen, nach einer eigenen chronologischen Einordnung, damit das der Seemeister im Krieg mit "irgendwelchen Wilden Eingeborenen" eine Schlappe einstecken musste. Ein ganzes Expeditionskorps war vernichtet worden - von dummen eingeborenen unter Ausnutzung einiger Örtlichen Begebenheiten.
       
      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
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    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
      Wie wir uns erinnern gab es schon in den Jahren zuvor Spannungen und Kriege an den Grenzen des Valianischen Reiches. Es ist davon auszugehen das es sich eher an der Westlichen Grenze, Richtung Nahuatlan selbiges abspielte. Doch das ist nur eine Vermutung. Seemeister gab es überall, Dämonen ebenso und nun ja auch Vampire sind zwar manchmal in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt aber auch da gibt es Mittel und Wege.
       
      Der Name des Seemeisters um den es hierbei geht ist leider nicht mehr überliefert. Die wenigen Dokumente die erhalten geblieben sind lassen nichts über seinen Namen aus.
       
      Die wenigen Fragmente die der Bestandteil dieser Forschung sind beginnen, nach einer eigenen chronologischen Einordnung, damit das der Seemeister im Krieg mit "irgendwelchen Wilden Eingeborenen" eine Schlappe einstecken musste. Ein ganzes Expeditionskorps war vernichtet worden - von dummen eingeborenen unter Ausnutzung einiger Örtlichen Begebenheiten.
       
      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
      In dem, leider nur in Fragmenten überlieferten Dokument, wird ein magisches Ritual beschrieben zu dessen Vorbereitung man einige Ortsübliche Zecken braucht. Am besten abgelesen von einem Straßen-Hund, -Katze oder -Ratte doch auch Zecken an Eidechsen oder auch von Menschen eignen sich dafür. Dann braucht man etwas Blut einer Person mit einem hohen Zaubertallent - es steht leider nicht dabei was der Schreiber genau mit 'hoch' meint - könnte es auch sein das er sein eigenes Blut dazu genommen hat? Wie dem auch sei – des Weiteren brauchte er einen Tropfen Dämonenblut und einen Tropfen Vampirblut.
       
      Diese drei Blutsorten dienten dazu die Zecken zu verändern. Sie sollten sich an hohe Magie gewöhnen und süchtig danach werden. - So verstehe ich es jedenfalls.
       
      Die Zecken sollen in einer Glasphiole lange Jahre sich noch lebensfähig halten. Ich vermute aufgrund der Blutmahlzeit solch potenter Spender.
       
      Doch kommen wir zum Resultat:
       
      Die Zecken kennen, wenn sie denn freigelassen werden eigentlich nur noch eine einzige Wirtsform: Wesen aus denen ein Silberfaden kommt. Und zwar die Art Silberfaden (hm es scheint auch andere Arten zu geben, ich muss da mal weiter nachforschen) welche einen Vertrauten an seinen Meister bindet.
      Die Zecken suchen diese Wirte auf und verhalten sich dann eigentlich so wie normale Zecken auch: sie suchen einen Ort wo es warm und dunkel ist und fangen an Blut zu saugen. Doch - neben dem Blut - saugen sie auch Magie.
      Die Beschreibung ist nicht genau. Doch auf der letzten Seite macht sich der Schreibe recht lustig darüber was dem Betroffenen alles an Leid wiederfahren kann.
      Weitere Fragmente sind nicht überliefert, ich habe jedoch eine zerbrochene Phiole gefunden in welcher tatsächlich einige, beim Zerbrechen wohl gestorbener Zecken enthalten waren.

      Spoiler : Normalerweise bleibt eine Zecke recht unentdeckt bis sie sich voll und fett gesogen hat. Diese Zecken saugen jedoch hauptsächlich Magie und nehmen deswegen an Volumen nicht sehr zu. Deswegen werden sie auch schwerer entdeckt als normale Zecken.
      Die Wirkung ist das der Zauberwurf für Binden des Vertrauten kumulativ jeden Monat um 2 Punkte erschwert wird.
      Bei einem Kritischen Fehler beim Zaubern gelingt es der Zecke die Verbindung zu kappen, mit den normalen Konsequenzen die der Verlust eines Vertrauten auf den Zauberer hat.
      Gleiches passiert wenn der Zauberer 3 x in Folge beim Zaubern versagt hat auch dann bricht die Verbindung schlagartig zusammen.
      In beiden Fällen saugt die Zecke sich in den folgenden Tagen am Blut des nun Ex-Vertrauten satt, lässt sich abfallen und bringt wieder neue Zecken zur Welt. Der Vertraute geht in der Regel einige Tage später an dem Gift das die Zecke in ihm hinterlassen hat zu Grunde. Alternativ – verwandelt sich der Ex-Vertraute in einen (kleinen) Vampir. (Und stirbt wohl dann an Unterernährung, am Sonnenlicht oder sonst an etwas das er nicht wusste)

       
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    • By Octavius Valesius
      Grüße
       
      Diesemal etwas SEHR ungewöhnliches: Einen Vertrauten für einen Zwergenhexer ….. ok, kleiner Scherz.
      Ich weiß nicht genau wie sich dieser Gedanke eingeschlichen hat, aber ich suchte ein erdverbundenes Totemtier für einen Schamanen. Daraus wurde dann dieser Artikel. Viel Vergnügen.
       
      Der Maulwurf
       
      Maulwürfe werden üblicherweise zwischen 10 und 17 cm groß, wozu noch ein kurzer, haarloser Schwanz von 2-4,5 cm kommt. Während der Körper von einem dichten, aus Wollhaaren bestehendes, Fell bedeckt ist, sind alle vier Pfoten haarlos. Der Körper ist walzenförming und geht über einen kurzen, kaum erkennbaren Hals in einen spitz zulaufenden Kopf über. Die vorderen Beine und Pfoten sind zu effizienten Grabwerkzeugen umgebildet. Die Augen sind klein und unscheinbar und obwohl die Ohren ohne Gehörmuscheln auskommen, sind diese hoch entwickelt. Ferner besitzt der Maulwurf lange Tasthaare im Gesicht.
      Maulwürfe ernähren sich in erster Linie von Insekten und Würmern. Sollten sie ihrer habhaft werden verschmähen sie aber auch kleine Echsen und Nager nicht. Pflanzen und Wurzeln stehen nicht auf ihrem Speiseplan. Am Tag kann ein ausgewachsener Maulwurf bis zu 50g Nahrung vertilgen. Längere Nahrungspausen von 12h vertragen Maulwürfe nur schlecht und sind dem Hungertod nahe. Der Halter eines Maulwurfs muss sich also an den Lebensrhythmus seines Partners anpassen. Maulwürfe haben als unterirdisch lebende Säuger keinen ausgeprägten Tag/Nacht-Rhythmus. Sie jagen 4-5h, schlafen, jagen 4-5h usw. Aktiv sind sie meist vormittags, nachmittags und gegen Mitternacht. Als Vertrauter für herumziehende Gesellen eigenen sich Maulwürfe nicht, da sie ausgesprochen territorial sind und ein festes Gebiet von bis zu 2000m² für ihren Bau beanspruchen. Je nach Witterung und Bodenbeschaffenheit kann dieser bis zu einem Meter tief gegraben werden um auch im Winter ausreichend Nahrung zu finden.
      Maulwürfe sind Einzelgänger und suchen nur im Frühjahr zur Paarung die Gesellschaft von Weibchen. Dabei kann es zu Kämpfen mit anderen Männchen um das Recht der Paarung kommen.
      Fienden kann man Maulwürfe auf ganz Vesternesse, außer südlich der Melgarberge. Die Lebenserwartung eines Maulwurfs kann bis zu 5 Jahre betragen, doch in freier Wildbahn verstirbt 2/3 der Population im ersten Lebensjahr.
       
      Datenblatt:
       
      Maulwurf (Grad 0) In: t50
      LP 1w3 AP 1w3+1 MW+10 EP 1
      Gw 55 St 15 B11 OR
      Abwehr+10 Resistenz+10/10/10
       
      Angriff: Biß+6 (1w6-3) – Raufen+4 (1w6-5)
       
      Bes: Baukunde +8 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören+15, Sehen+4, Tasten +15; spurtstark; Gegner erhalten -2 auf ihren EW: Angriff
       
      Der Maulwurf als Totemtier:
      Baukunde +2 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören +2, Tasten +2
    • By Octavius Valesius
      Grüße
       
      Diesemal etwas SEHR ungewöhnliches: Einen Vertrauten für einen Zwergenhexer ….. ok, kleiner Scherz.
      Ich weiß nicht genau wie sich dieser Gedanke eingeschlichen hat, aber ich suchte ein erdverbundenes Totemtier für einen Schamanen. Daraus wurde dann dieser Artikel. Viel Vergnügen.
       
      Der Maulwurf
       
      Maulwürfe werden üblicherweise zwischen 10 und 17 cm groß, wozu noch ein kurzer, haarloser Schwanz von 2-4,5 cm kommt. Während der Körper von einem dichten, aus Wollhaaren bestehendes, Fell bedeckt ist, sind alle vier Pfoten haarlos. Der Körper ist walzenförming und geht über einen kurzen, kaum erkennbaren Hals in einen spitz zulaufenden Kopf über. Die vorderen Beine und Pfoten sind zu effizienten Grabwerkzeugen umgebildet. Die Augen sind klein und unscheinbar und obwohl die Ohren ohne Gehörmuscheln auskommen, sind diese hoch entwickelt. Ferner besitzt der Maulwurf lange Tasthaare im Gesicht.
      Maulwürfe ernähren sich in erster Linie von Insekten und Würmern. Sollten sie ihrer habhaft werden verschmähen sie aber auch kleine Echsen und Nager nicht. Pflanzen und Wurzeln stehen nicht auf ihrem Speiseplan. Am Tag kann ein ausgewachsener Maulwurf bis zu 50g Nahrung vertilgen. Längere Nahrungspausen von 12h vertragen Maulwürfe nur schlecht und sind dem Hungertod nahe. Der Halter eines Maulwurfs muss sich also an den Lebensrhythmus seines Partners anpassen. Maulwürfe haben als unterirdisch lebende Säuger keinen ausgeprägten Tag/Nacht-Rhythmus. Sie jagen 4-5h, schlafen, jagen 4-5h usw. Aktiv sind sie meist vormittags, nachmittags und gegen Mitternacht. Als Vertrauter für herumziehende Gesellen eigenen sich Maulwürfe nicht, da sie ausgesprochen territorial sind und ein festes Gebiet von bis zu 2000m² für ihren Bau beanspruchen. Je nach Witterung und Bodenbeschaffenheit kann dieser bis zu einem Meter tief gegraben werden um auch im Winter ausreichend Nahrung zu finden.
      Maulwürfe sind Einzelgänger und suchen nur im Frühjahr zur Paarung die Gesellschaft von Weibchen. Dabei kann es zu Kämpfen mit anderen Männchen um das Recht der Paarung kommen.
      Fienden kann man Maulwürfe auf ganz Vesternesse, außer südlich der Melgarberge. Die Lebenserwartung eines Maulwurfs kann bis zu 5 Jahre betragen, doch in freier Wildbahn verstirbt 2/3 der Population im ersten Lebensjahr.
       
      Datenblatt:
       
      Maulwurf (Grad 0) In: t50
      LP 1w3 AP 1w3+1 MW+10 EP 1
      Gw 55 St 15 B11 OR
      Abwehr+10 Resistenz+10/10/10
       
      Angriff: Biß+6 (1w6-3) – Raufen+4 (1w6-5)
       
      Bes: Baukunde +8 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören+15, Sehen+4, Tasten +15; spurtstark; Gegner erhalten -2 auf ihren EW: Angriff
       
      Der Maulwurf als Totemtier:
      Baukunde +2 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören +2, Tasten +2
       
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    • By Ewigan
      Hallo zusammen!
       
      Ich hatte vorhin ein Thema mit der Frage gelesen, ob/wie ein Vertrauter gesteuert werden kann. Der Tenor war zusammengefasst, dass man bei Anwendung von Binden des Vertrauten dem Gefährten sehr genaue Anweisungen geben kann, sofern sie nicht seiner Natur widersprechen.
       
      Die Frage, wie sich der Hx mit dem Vertrauten OHNE BdV verständigen kann wurde eher stiefmütterlich behandelt (konnte nicht alles so genau lesen - bitte ggf. Hinweis auf wichtigen Kommentar geben, falls übersehen).
       
      Meine Frage: Wie läuft das bei einem sHx? Sein Vertrauter wird ja von einem niederen Dämonen besessen - kann der sprechen? Falls ja: In welcher Sprache? Ist die Sprachfähigkeit von der gewählten Vertrautenform abhängig oder kann er sich anders verbal bemerkbar machen? Versteht der Dämon aufgrund seiner Intelligenz auch mehr? Falls ja - wieviel etwa?
       
      Vielen Dank!
       
      mfg
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