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Hallo!

 

Ich sehe durchaus einen Unterschied zwischen einer Funkfernsteuerung und der Bitte an den Vertrauten einmal 10 Sekunden still zu sitzen.

 

Wenn man einem Hund die Hand auf den Kopf legt wird der auch eine Zeit lang ruhig sein, zumindest wenn er gut ausgebildet ist. Und "Binden des Vertrauten" hat einfach den Vorteil dass der Vertraute schneller als ein normales Tier versteht was sein Herrchen will.

 

Und vielleicht mögen die Besitzer von Fury, Lassie und Flipper keinen Schock im regeltechnischen Sinne bekommen wenn ihr Tier stirbt, dafür können sie aber auch nicht durch die Augen ihrer Tiere sehen.

 

viele Grüße

 

Onno

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@Tede: Danke, Du hast genau wiedergegeben, worum es mir ging.

 

Hält man sich hunderprozentig an die Regeln, das ist mir klar,

gibt es keine Kontrolle. Nur wird der Zauber dadurch völlig

unbrauchbar, da ein Tier von seiner Natur her immer auf der Hut

ist und deshalb ruhelos umherschaut.

Zaubern durch den Familar? keine Chance, völlig unrealistisch, wenn nicht

ein kurzes "Halt mal Still" möglich ist.

(Übrigens kommt die Arkane Energie nicht vom Familar,

d.h. die Reichweite des Spruches wird immer noch vom Zauberer aus

bestimmt, was die Möglichkeiten dies "aus der Deckung"

einzusetzen extrem beschränkt.)

 

Wie will ich dem Tier aber verständlich machen, wann

es still halten soll, wenn ich das beschreiben muss,

bevor ich das Tier losschicke?

(Wissen über Zeit oder menschliche Attribute sind Fehlanzeige)

 

Also, wie oben bereits beschrieben, mir ist klar, was

die 100%-Regeltreuen sagen und ich respektiere das,

nur müsst Ihr dann auch das Feedback eines Spieler respektieren,

dass der Zauber damit völlig unbrauchbar wird.

 

Kompromisse?

Ich denke da gäbe es einige Möglichkeiten,

z.B. Entfernung, Sichtkontakt, oder sogar ein eigener Zauber

(Mischung aus Binden des vertrauten, Tiersprache und Stimmen werfen;

Verwendung nur bei vorheriger Anwendung

von "Binden des vertrauten" um mit dem Familar kommunizieren

zu können. Kommunikation nur in eine Richtung Zauberer --> Familar;

AP Verbrauch je nach Dauer 1 AP pro 30min;

Konzentration auf den Spruch und Binden des vertrauten ist

gleichzeitig möglich)

 

Aber das haben wir ja schon öfters gehört, im Bereich der

Hausregeln ist alles möglich.

 

Gruß und Danke für die interessante Diskussion,

 

Günter

 

EDIT: Schreibfehler ausgebessert.

 

 

 

 

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Möget ihr stets das richtge Lied finden,

 

Wenn Du auf eine logische Erklärung abziehlst, wie man denn durch Augen eines Familiar zaubern kann, würde ich begründen, daß nach dem Aufbau des inneren Bandes durch BdV ein Fluß Arkaner Energie strömt, den das Tier merkt.

So wird es wenn durch sein Auge gezaubert wird, dieses nicht wegnehmen, sondern wie ein Magnet auf den zu verzaubernden gezogen.

Zudem können Tiere - bei hinreichender Intelligenz -bis zu einem gewissen Grad auch das Wesen des Auftrages verstehen. Eine Eule zB ist zu sowas wie einer Verfolgung sicherlich in der Lage.

Trotzdem denke ich reden wir bei Familiars immer noch von Tieren - dh es kann zu Fehlern in der Kommunikation kommen, oder aber auch zu Fehler der Tiere selber.

Eine "Mission Controll an Eule" - Verbindung würde ich als SL jedenfalls nicht zulassen.

Abrichten kann sicherlich die Möglichkeiten des Familiars erweitern ist aber nicht zwingend notwendig, um "einfache" Sachen machen zu lassen.  

Unbrauchbar finde ich allerdings auch die "abgespeckte" Version des Spruches nicht!

 

Gruß

Kreol

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Wir arbeiten auch ausschließlich mit der abgespeckten Version des Spruches. Man muss zwar manchmal ziemlich grübeln um den Zauber sinnvoll anzuwenden, aber es geht.

 

Witzigerweise habe ich z.B. noch nie einen Charakter durch die Augen meines vertrauten zaubern lassen.

 

Viele Grüße

hj

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Es spricht sehr viel dafür, dass der Zauberer seinem Vertrauten eindeutig erklären kann, was er von ihm möchte, und dass er ihn darüber hinaus gezielt steuern kann.

 

Durch Binden des Vertrauten entsteht eine Verbindung zwischen Zauberer und Tier auf Ebene der Anima, also auf Instinktebene. Der Zauberer erhält Kontakt, kann durch die Augen sehen und ist insbesondere in der Lage, seine Wünsche dem Vertrauten mitzuteilen. Dem Vertrauten selbst wird der Wunsch dann durch die Instinkte übersetzt. Soll eine Eule z.B. einen bestimmten Ort überwachen, dann wird sie das tun, weil ihre Instinkte das mitmachen; vielleicht vermutet sie dort ein gutes Jagdrevier.

 

Dass Vertraute direkt zu steuern sind, darauf verweist auch der bereits angesprochen Artikel von Rainer Nagel in H&D: Auf Seite 23 findet sich eine Aufzählung möglicher Handlungen: "Spionagetätigkeiten durchführen, Diebstähle verüben, gar Menschen umbringen usw." Alles das ist möglich, weil der Zauberer in der Lage ist, "das Tier weitaus besser zu lenken als ein gewöhnliches Haustier".

 

Fazit: Der Zauberer vermag seinen Familiar über das Hervorrufen von Instinkten und Instinkthandlungen zu steuern. Er vermag das umso besser, je mehr er sich mit dem Vertrauten beschäftigt hat. Doch diese intensive Beschäftigung ist bereits Teil des aufwändigen Spruchrituals. Ein nachträgliches Missverstehen zwischen den beiden ist daher kaum noch möglich.

 

Grüße

Prados

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Wenn eine telepathische Verbindung zwischen Familiar und Zauberer nicht besteht, welche Möglichkeiten der Verständigung gibt es dann? Welche Zusatzfertigkeiten könnten hilfreich sein? Ich will mal versuchen eine Zusammenfassung zu machen:

 

Verständigung mittels:

 

- Tiersprache

- (einfache) Sprachbefehle

- Gesten

 

Hilfreiche Fertigkeiten:

 

- Abrichten

- Tierkunde (?)

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Noch einmal deutlich: Es besteht eine Verbindung der Animae von Zauberer und Vertrautem durch das Nemargyrion, den Silberfaden der Anima. Das sollte zur beiderseitigen zufrieden stellenden Kommunikation vollkommen ausreichen.

 

Grüße

Prados

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Also eine Art intuitives Verständnis ohne Worte  dozingoff.gif  notify.gif

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Wir handhaben die Verbindung zum Vertrauten bisher als echte Steuerungsmöglichkeit. Der Zauberer lenkt das Tier. Diese Option ist allerdings - in Verbindung mit einem Vogel - sehr mächtig und kommt einem "satellite uplink" nahe. Bei Abenteuern in freier Wildbahn ist ein Hinterhalt sehr schnell ausgespät und auch die Observation durch ein Fenster kann sehr nützlich sein. Das hat der Party die letzten zwei Abende einen entscheidenden Informationsvorteil gebracht. Meine NPC´s taten mir jedenfalls sehr leid wink.gif

 

Daher würde ich zur vorsichtigen Anwendung raten und die Kontrollmöglichkeiten etwas zurückschrauben oder von vorneherein begrenzt halten - egal was die Regeln sagen. Sinnvoll scheint mir zumindest die Möglichkeit, daß sich das Tier leicht ablenken läßt oder einen "Auftrag" mißversteht, vielleicht weil verschiedene Instinkte das Tier verwirren. Zufallsbegegnungen sind auch ganz nett (der garstige Rabe von nebenan).

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Zitat[/b] (Prados Karwan @ 16 Sep. 2003,12:53)]Noch einmal deutlich: Es besteht eine Verbindung der Animae von Zauberer und Vertrautem durch das Nemargyrion, den Silberfaden der Anima. Das sollte zur beiderseitigen zufrieden stellenden Kommunikation vollkommen ausreichen.

 

Grüße

Prados

Eine Verbindung auf Ebene der Instinkte würde ich einzig auf eine Übermittlung von Gefühlen wie Angst, Wut, Liebe etc beziehen. Der vertraute Hund spürt somit instinktiv, wenn sein Hexer eine Person erblickt, die er hasst und fängt an seine Muskeln anzuspannen, zu knurren und die Umgebung nach der Person abzusuchen. Dass der Hexer dem Hund jedoch über die Ebene der Instinke unemotionale Befehle übertragen kann, halte ich für wenig schlüssig.

In wichtigen Situationen spürt der Vertraute sicherlich, dass der Hexer in Anspannung ist und geht dann sehr bereitwillig auf dessen Befehle (wohl eher Wünsche) ein, insbesondere wenn die beiden ein eingespieltes Team sind.

 

Grüße,

Tede

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@Prados: Danke, das bestätigt meine Ansicht,

             dass zwischen mir und meinem Vogel  blush.gif

             eine ganz besondere Verbindung existiert.

 

Übrigens haben mein(e) Spielleiter bisher durchaus

kreative Möglichkeiten gefunden, den Einsatz meines

Vogels zu dosieren.

Mal war es ein Falke, der den Papagei-Leckerbissen

haben wollte, mal war es ein Gebäude, mal war es

die einbrechende Dunkelheit....

--> Wobei ich mir bei manchen Begebenheiten nicht sicher bin

     ob das Zufall, Schicksal (SL) oder Strategie des Gegners  

     war  cool.gif  (Aber so soll es ja sein, gell?)

 

Gruß,  Günter

 

PS: Auserdem gilt bei uns, dass ich nur entweder durch die Augen des Vogels ODER

durch meine eigenen Augen sehen kann. D.h. Wenn ich zaubere kann ich mich nicht bzw. nur geführt bewegen.

Ein ständiges Ausspähen ist daher nur möglich wenn

die Kameraden mich auf einem Karren transportieren würden.

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Tede @ 16 Sep. 2003,14:35)]Eine Verbindung auf Ebene der Instinkte würde ich einzig auf eine Übermittlung von Gefühlen wie Angst, Wut, Liebe etc beziehen. Der vertraute Hund spürt somit instinktiv, wenn sein Hexer eine Person erblickt, die er hasst und fängt an seine Muskeln anzuspannen, zu knurren und die Umgebung nach der Person abzusuchen. Dass der Hexer dem Hund jedoch über die Ebene der Instinke unemotionale Befehle übertragen kann, halte ich für wenig schlüssig.

In wichtigen Situationen spürt der Vertraute sicherlich, dass der Hexer in Anspannung ist und geht dann sehr bereitwillig auf dessen Befehle (wohl eher Wünsche) ein, insbesondere wenn die beiden ein eingespieltes Team sind.

 

Grüße,

Tede

Das Tier wird rationale Befehle weder verstehen noch umsetzen können. Das habe ich auch nicht geschrieben. Es ist der Zauberer, der aufgrund seiner Informationen zu rationalen Überlegungen kommt und dementsprechende Handlungsanweisungen an das Tier gibt. Beim Tier selbst wird der Befehl aber instinktartig übersetzt ankommen und entsprechend umgesetzt werden. Die Übersetzung geschieht durch die besondere, auf magische Weise zustandegekommene Vertrautheit.

 

Die von dir vorgebrachte Fähigkeit der Tiere, Anspannungen zu spüren und entsprechend zu reagieren, tritt ebenfalls auf, doch muss dafür nicht erst gezaubert werden. Das gehört zum ganz normalen Verhalten des eingespielten Teams, wäre also der "Lassie-Effekt". Binden des Vertrauten schafft jedoch mehr und geht über deine Vorschläge hinaus.

 

Grüße

Prados

 

 

 

 

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@Prados: Wie du bereits erwähnt hast, entsteht eine Verbindung auf Ebene der Anima, welche laut Arkanum für die niederen Instinkte steht. Wenn ein Mensch seine niederen Instinkte steuern könnte, würde ich dir vielleicht zustimmen, dass er über diese Verbindung rationale Wünsche als Instinkte an seinen Vertrauten weiterleiten kann. Doch können Menschen ihre Anima bestenfalls beherrschen oder gar unterdrücken. Diese zu verwenden, um Wünsche zu übermitteln, wie etwa ein bestimmtes Gebiet zu überwachen, funktioniert also nicht.

 

Zitat[/b] (Prados Karwan @ 16 Sep. 2003,15:50)]...

Die von dir vorgebrachte Fähigkeit der Tiere, Anspannungen zu spüren und entsprechend zu reagieren, tritt ebenfalls auf, doch muss dafür nicht erst gezaubert werden. Das gehört zum ganz normalen Verhalten des eingespielten Teams, wäre also der "Lassie-Effekt". Binden des Vertrauten schafft jedoch mehr und geht über deine Vorschläge hinaus.

 

Grüße

Prados

"Normale" Tiere spüren nur das, was sie mit ihren äußeren Sinnen wahrnehmen. Dazu müssen sie zum einen in der Nähe sein und zum anderen muss der Hexer sein Gefühl auch nach außen tragen. Beide Voraussetzungen müssen bei Vertrauten nicht erfüllt sein. Insbesondere nach innen gerichtete Gefühle können normale Haustiere bestenfalls erahnen, während Vertraute sie quasi mitspüren.

 

Grüße,

Tede

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Zitat[/b] (Tede @ 16 Sep. 2003,16:42)]@Prados: Wie du bereits erwähnt hast, entsteht eine Verbindung auf Ebene der Anima, welche laut Arkanum für die niederen Instinkte steht. Wenn ein Mensch seine niederen Instinkte steuern könnte, würde ich dir vielleicht zustimmen, dass er über diese Verbindung rationale Wünsche als Instinkte an seinen Vertrauten weiterleiten kann. Doch können Menschen ihre Anima bestenfalls beherrschen oder gar unterdrücken. Diese zu verwenden, um Wünsche zu übermitteln, wie etwa ein bestimmtes Gebiet zu überwachen, funktioniert also nicht.

 

Zitat[/b] (Prados Karwan @ 16 Sep. 2003,15:50)]...

Die von dir vorgebrachte Fähigkeit der Tiere, Anspannungen zu spüren und entsprechend zu reagieren, tritt ebenfalls auf, doch muss dafür nicht erst gezaubert werden. Das gehört zum ganz normalen Verhalten des eingespielten Teams, wäre also der "Lassie-Effekt". Binden des Vertrauten schafft jedoch mehr und geht über deine Vorschläge hinaus.

 

Grüße

Prados

"Normale" Tiere spüren nur das, was sie mit ihren äußeren Sinnen wahrnehmen. Dazu müssen sie zum einen in der Nähe sein und zum anderen muss der Hexer sein Gefühl auch nach außen tragen. Beide Voraussetzungen müssen bei Vertrauten nicht erfüllt sein. Insbesondere nach innen gerichtete Gefühle können normale Haustiere bestenfalls erahnen, während Vertraute sie quasi mitspüren.

 

Grüße,

Tede

Die Überwachung, also die Spionagetätigkeit, wird bei H&D explizit als mögliche Handlung des Vertrauten genannt. Also dürfte sie auch funktionieren.

Es mag sein, dass ihr das in eurer Gruppe anders handhaben wollt, doch das ist nicht die Frage. Die Ausgangsfrage beschäftigte sich mit den Möglichkeiten, die ein Hexer mit seinem Familiar besitzt. Sollte dir meine Begründung nicht gefallen, weil scheinbar nicht nachvollziehbar, nimm ein andere, die letztlich auf die Formel Magie hinausläuft.

Es bleibt aber festzuhalten, dass die umfassend gesteuerten Handlungsmöglichkeiten des Vertrauten vorgesehen sind - und auch auf der Spielwelt bekannt sind. Wie sonst ließe es sich erklären, dass Zauberer in einigen Ländern für die Taten ihrer Vertrauten zur Verantwortung gezogen werden?

 

Grüße

Prados

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Spionagetätigkeit... da denke ich gleich an James Bond. Die Vertrauten können sich in Geheimorganisationen einschleusen? Verschlüsselte Botschaften entziffern? Raffinierte Autos fahren?  crosseye.gif

 

Das doch wohl kaum. wink.gif

 

Was ich sagen will, ist: Diese Formulierung sagt wenig und könnte genausogut auf die Anweisung "Flieg Person A hinterher und komm zurück, sobald er an Stelle B angekommen ist." eingeschränkt sein. Und dann stehen wir wieder am Anfang der Diskussion.

 

Gruß von Adjana

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Zitat[/b] (Adjana @ 16 Sep. 2003,17:40)]Was ich sagen will, ist: Diese Formulierung sagt wenig und könnte genausogut auf die Anweisung "Flieg Person A hinterher und komm zurück, sobald er an Stelle B angekommen ist." eingeschränkt sein.

Genau so handhaben wir es bei uns. Es scheint mir so auch mit den Regeln konform zu gehen.

 

Viele Grüße

hj

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Zitat[/b] (Adjana @ 16 Sep. 2003,17:40)]Spionagetätigkeit... da denke ich gleich an James Bond. Die Vertrauten können sich in Geheimorganisationen einschleusen? Verschlüsselte Botschaften entziffern? Raffinierte Autos fahren?  crosseye.gif

 

Das doch wohl kaum. wink.gif

 

Was ich sagen will, ist: Diese Formulierung sagt wenig und könnte genausogut auf die Anweisung "Flieg Person A hinterher und komm zurück, sobald er an Stelle B angekommen ist." eingeschränkt sein. Und dann stehen wir wieder am Anfang der Diskussion.

 

Gruß von Adjana

Nun, für deine so unfantasyhaften Gedanken trage ich keine Verantwortung ...

 

Wir stehen aber nicht am Anfang, sobald wir anerkennen, dass diese gesteuerten Handlungsaufträge möglich sind.

 

Grüße

Prados

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Zitat[/b] (Prados Karwan @ 16 Sep. 2003,17:44)]Wir stehen aber nicht am Anfang, sobald wir anerkennen, dass diese gesteuerten Handlungsaufträge möglich sind.

Das erkenne ich aber gerade nicht. Es ist ein Unterschied ob ich jemandem Anweisungen gebe und er diese nach bestem Wissen und Gewissen ausführt, oder ob ich ihn auch noch während der Ausübung seines Auftrages steuern kann.

 

Viele Grüße

hj

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Zitat[/b] (hjmaier @ 16 Sep. 2003,17:55)]
Zitat[/b] (Prados Karwan @ 16 Sep. 2003,17:44)]Wir stehen aber nicht am Anfang, sobald wir anerkennen, dass diese gesteuerten Handlungsaufträge möglich sind.

Das erkenne ich aber gerade nicht. Es ist ein Unterschied ob ich jemandem Anweisungen gebe und er diese nach bestem Wissen und Gewissen ausführt, oder ob ich ihn auch noch während der Ausübung seines Auftrages steuern kann.

 

Viele Grüße

hj

Ja, es scheint, als hätte ich bislang das Problem nicht in ganzer Tragweite erkannt, weil es für mich offensichtlich ist: Selbstverständlich ist die nachträgliche Steuerung, die nachträgliche Kommunikation möglich. Der Zauberspruch hat eine Wirkungsdauer von zwei Stunden und einen Wirkungsbereich von einem Kilometer Umkreis. So lange die Zeit nicht abläuft und der Vertraute den Wirkungsbereich nicht verlässt, kann der Zauberer selbstverständlich Einfluss nehmen. Sollte das in Abrede gestellt werden, wird der Zauber ja sogar schwächer als Macht über die belebte Natur, und das ist Einflussnahme auf völlig fremde Tiere.

 

Grüße

Prados

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Adjana @ 16 Sep. 2003,17:40)]Spionagetätigkeit... da denke ich gleich an James Bond. Die Vertrauten können sich in Geheimorganisationen einschleusen? Verschlüsselte Botschaften entziffern? Raffinierte Autos fahren?  crosseye.gif

 

Das doch wohl kaum. wink.gif

 

Was ich sagen will, ist: Diese Formulierung sagt wenig und könnte genausogut auf die Anweisung "Flieg Person A hinterher und komm zurück, sobald er an Stelle B angekommen ist." eingeschränkt sein. Und dann stehen wir wieder am Anfang der Diskussion.

 

Gruß von Adjana

Dass man einem Tier befehlen kann, jemanden zu verfolgen, so dass der Zauberer dem Verfolgten durch die Augen des Tieres hinterherspionieren kann, ist ein leicht anzutrainierendes Verhalten, gerade wenn eine geistige Bindung zwischen Zauberer und Tier besteht.

 

Durch die emotionale Bindung kann ein Tier leicht verstehen, wenn es etwas falsch oder richtig macht und ist zudem auch sehr motiviert, seinem vertrauten Menschen zu gefallen. Daher würde ich Zauberern in Bezug auf ihren Vertrauten einen hohen Abrichtenwert zugestehen. Auf diese Weise können solche Befehle leicht erlernt werden.

 

Zudem wird ein Vertrauter mit der Zeit die Bedeutung bestimmter Gesten seiner Bezugsperson lernen (und umgekehrt), so dass bei einfachen Wünschen, die sich auf nicht extra erlernte Verhaltensweisen beziehen, durch ein PW:Int für das Tier geklärt werden könnte, ob das Tier versteht, was gemeint ist. Bei kritischen Fehlern können dabei natürlich auch Missverständnisse entstehen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass beide Zeichensprache auf einem bestimmten Niveau beherrschen.

 

Dies wäre meine Alternative. Eine telephatische Verbindung, durch die der Hexer seinem Vertrautem allein mit Gedankenkraft Befehle geben kann, bereitet mir Unbehagen.

 

Grüße,

Tede

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Prados Karwan @ 16 Sep. 2003,18:05)]Ja, es scheint, als hätte ich bislang das Problem nicht in ganzer Tragweite erkannt, weil es für mich offensichtlich ist: Selbstverständlich ist die nachträgliche Steuerung, die nachträgliche Kommunikation möglich. Der Zauberspruch hat eine Wirkungsdauer von zwei Stunden und einen Wirkungsbereich von einem Kilometer Umkreis. So lange die Zeit nicht abläuft und der Vertraute den Wirkungsbereich nicht verlässt, kann der Zauberer selbstverständlich Einfluss nehmen. Sollte das in Abrede gestellt werden, wird der Zauber ja sogar schwächer als Macht über die belebte Natur, und das ist Einflussnahme auf völlig fremde Tiere.

 

Grüße

Prados

Hallo Freunde!

 

Noch einmal zum Regelwerk, BdV:

"Die Animae von Zauberer und Vertrauten sind jetzt durch einen Silberfaden miteinander verknüpft, so daß letzteres die selbe Resistenz gegen Magie wie sein Meister besitzt. Durch die entstandene Seelenverwandschaft hängt das Tier an seinem Herrn, wird ihm nicht davonlaufen und ihn nach Kräften verteidigen, wenn er angegriffen wird."

...

"Wendet der Zauberer Binden des Vertrauten auf das bereits zum Familiar gewordene Tier an, so kann er mit dessen Augen sehen, solange es den Wirkungsbereich nicht verläßt. Er kann sogar Personen oder Dinge verzaubern, die er durch die Augen des Vertrauten sieht, als ob er selbst anwesend wäre."

 

Von einer Verständigung ähnlich Zwiesprache oder einer andersweitigen Kommunikationsmöglichkeit (wenn der Vertraute nicht anwesend ist) steht in der gesamten Spruchbeschreibung nichts!

 

Ein paar Unterschiede zwischen Binden des Vertrauten und Macht über die belebte Natur:

1. Mit BdV kann ich durch die Augen des Vetrauten zaubern.

2. Bei MüdbN kann ich nicht handeln, wenn ich das Tier handeln lasse.

3. BdV kostet 3AP.

4. Bei MüdbN muss ich 2AP:Grad ausgeben (Bsp.: Wolf 4AP; Pferd 4AP; Bär 10AP)

5. Bei MüdbN bricht der Bann automatisch, wenn es zu Handlungen gezwungen wird, die gegen dessen Natur sind.

 

Meiner Meinung nach ist der Zauber zu mächtig, wenn ich während der Wirkung von

Binden des Vertrauten weitere Anweisungen ähnlich Zwiesprache übermitteln kann!

 

Gruß

Uwe

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Zitat[/b] (Prados Karwan @ 16 Sep. 2003,18:05)][...]So lange die Zeit nicht abläuft und der Vertraute den Wirkungsbereich nicht verlässt, kann der Zauberer selbstverständlich Einfluss nehmen. Sollte das in Abrede gestellt werden, wird der Zauber ja sogar schwächer als Macht über die belebte Natur, und das ist Einflussnahme auf völlig fremde Tiere.

 

Grüße

Prados

Zumindest von meiner Seite nicht, mir geht es darum, wie genau die Anweisungen sein können und wie sehr das Tier darauf hört. (das war für mich mit "Mission Control an Eule" impliziert)

 

Es wird m.M.n fühlen, in welche Richtung ich gerne sehen möchte, welchen Bereich ich überblicken will oder auf wen Augenmerk zu legen ist. Die Frage ist: Wie genau macht das Tier das? Und da bin ich der Meinung: Bestenfalls so genau, wie es der SpL will. Hat das Tier genug Futter bekommen oder läßt sich die Eule bereits von einer Maus ablenken (hängt wohl davon ab, ob mir der Spieler regelmäßig mitteilt, was er der Eule so verfüttert), oder läßt sich das Wiesel von seiner Verfolgung abbringen, wenn es Angst hat gesehen zu werden,  oder läßt sich der Makake bei dem Diebstahl eines wahnsinnig wichtigen hölzernen Pokals vom viel schöneren silbernen verführen, der daneben steht (ihr kennt alle die Situation aus Indiana Jones III) etc.

 

Also: Wird der Auftrag exakt ausgeführt, oder wird der Auftrag, so gut er gefühlsmäßig verstanden wird oder so gut der Familiar eben aufgelegt ist, ausgeführt. Und ich bin für Zweiteres. Eine Garantie, daß das Tier exakt tut, was der Zau will, oder seinen Willen exakt interpretiert, gibt es nicht.

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Zitat[/b] (Prados Karwan @ 16 Sep. 2003,18:05)]Ja, es scheint, als hätte ich bislang das Problem nicht in ganzer Tragweite erkannt, weil es für mich offensichtlich ist: Selbstverständlich ist die nachträgliche Steuerung, die nachträgliche Kommunikation möglich.

Mir erschließt sich aber nicht, worauf Du Dich in Deiner Auffassung beziehst - es sei denn natürlich, Deine Auslegung ist eine Hausregel, dann würde sich unsere Diskussion erübrigen. Die Spruchbeschreibung regelt eindeutig was mit der Verbindung der beiden Animae bewirkt wird.

 

Viele Grüße

hj

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    • Guest
      By Guest
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
      Wie wir uns erinnern gab es schon in den Jahren zuvor Spannungen und Kriege an den Grenzen des Valianischen Reiches. Es ist davon auszugehen das es sich eher an der Westlichen Grenze, Richtung Nahuatlan selbiges abspielte. Doch das ist nur eine Vermutung. Seemeister gab es überall, Dämonen ebenso und nun ja auch Vampire sind zwar manchmal in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt aber auch da gibt es Mittel und Wege.
       
      Der Name des Seemeisters um den es hierbei geht ist leider nicht mehr überliefert. Die wenigen Dokumente die erhalten geblieben sind lassen nichts über seinen Namen aus.
       
      Die wenigen Fragmente die der Bestandteil dieser Forschung sind beginnen, nach einer eigenen chronologischen Einordnung, damit das der Seemeister im Krieg mit "irgendwelchen Wilden Eingeborenen" eine Schlappe einstecken musste. Ein ganzes Expeditionskorps war vernichtet worden - von dummen eingeborenen unter Ausnutzung einiger Örtlichen Begebenheiten.
       
      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
      In dem, leider nur in Fragmenten überlieferten Dokument, wird ein magisches Ritual beschrieben zu dessen Vorbereitung man einige Ortsübliche Zecken braucht. Am besten abgelesen von einem Straßen-Hund, -Katze oder -Ratte doch auch Zecken an Eidechsen oder auch von Menschen eignen sich dafür. Dann braucht man etwas Blut einer Person mit einem hohen Zaubertallent - es steht leider nicht dabei was der Schreiber genau mit 'hoch' meint - könnte es auch sein das er sein eigenes Blut dazu genommen hat? Wie dem auch sei – des Weiteren brauchte er einen Tropfen Dämonenblut und einen Tropfen Vampirblut.
       
      Diese drei Blutsorten dienten dazu die Zecken zu verändern. Sie sollten sich an hohe Magie gewöhnen und süchtig danach werden. - So verstehe ich es jedenfalls.
       
      Die Zecken sollen in einer Glasphiole lange Jahre sich noch lebensfähig halten. Ich vermute aufgrund der Blutmahlzeit solch potenter Spender.
       
      Doch kommen wir zum Resultat:
       
      Die Zecken kennen, wenn sie denn freigelassen werden eigentlich nur noch eine einzige Wirtsform: Wesen aus denen ein Silberfaden kommt. Und zwar die Art Silberfaden (hm es scheint auch andere Arten zu geben, ich muss da mal weiter nachforschen) welche einen Vertrauten an seinen Meister bindet.
      Die Zecken suchen diese Wirte auf und verhalten sich dann eigentlich so wie normale Zecken auch: sie suchen einen Ort wo es warm und dunkel ist und fangen an Blut zu saugen. Doch - neben dem Blut - saugen sie auch Magie.
      Die Beschreibung ist nicht genau. Doch auf der letzten Seite macht sich der Schreibe recht lustig darüber was dem Betroffenen alles an Leid wiederfahren kann.
      Weitere Fragmente sind nicht überliefert, ich habe jedoch eine zerbrochene Phiole gefunden in welcher tatsächlich einige, beim Zerbrechen wohl gestorbener Zecken enthalten waren.
       
       
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
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      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
      In dem, leider nur in Fragmenten überlieferten Dokument, wird ein magisches Ritual beschrieben zu dessen Vorbereitung man einige Ortsübliche Zecken braucht. Am besten abgelesen von einem Straßen-Hund, -Katze oder -Ratte doch auch Zecken an Eidechsen oder auch von Menschen eignen sich dafür. Dann braucht man etwas Blut einer Person mit einem hohen Zaubertallent - es steht leider nicht dabei was der Schreiber genau mit 'hoch' meint - könnte es auch sein das er sein eigenes Blut dazu genommen hat? Wie dem auch sei – des Weiteren brauchte er einen Tropfen Dämonenblut und einen Tropfen Vampirblut.
       
      Diese drei Blutsorten dienten dazu die Zecken zu verändern. Sie sollten sich an hohe Magie gewöhnen und süchtig danach werden. - So verstehe ich es jedenfalls.
       
      Die Zecken sollen in einer Glasphiole lange Jahre sich noch lebensfähig halten. Ich vermute aufgrund der Blutmahlzeit solch potenter Spender.
       
      Doch kommen wir zum Resultat:
       
      Die Zecken kennen, wenn sie denn freigelassen werden eigentlich nur noch eine einzige Wirtsform: Wesen aus denen ein Silberfaden kommt. Und zwar die Art Silberfaden (hm es scheint auch andere Arten zu geben, ich muss da mal weiter nachforschen) welche einen Vertrauten an seinen Meister bindet.
      Die Zecken suchen diese Wirte auf und verhalten sich dann eigentlich so wie normale Zecken auch: sie suchen einen Ort wo es warm und dunkel ist und fangen an Blut zu saugen. Doch - neben dem Blut - saugen sie auch Magie.
      Die Beschreibung ist nicht genau. Doch auf der letzten Seite macht sich der Schreibe recht lustig darüber was dem Betroffenen alles an Leid wiederfahren kann.
      Weitere Fragmente sind nicht überliefert, ich habe jedoch eine zerbrochene Phiole gefunden in welcher tatsächlich einige, beim Zerbrechen wohl gestorbener Zecken enthalten waren.

      Spoiler : Normalerweise bleibt eine Zecke recht unentdeckt bis sie sich voll und fett gesogen hat. Diese Zecken saugen jedoch hauptsächlich Magie und nehmen deswegen an Volumen nicht sehr zu. Deswegen werden sie auch schwerer entdeckt als normale Zecken.
      Die Wirkung ist das der Zauberwurf für Binden des Vertrauten kumulativ jeden Monat um 2 Punkte erschwert wird.
      Bei einem Kritischen Fehler beim Zaubern gelingt es der Zecke die Verbindung zu kappen, mit den normalen Konsequenzen die der Verlust eines Vertrauten auf den Zauberer hat.
      Gleiches passiert wenn der Zauberer 3 x in Folge beim Zaubern versagt hat auch dann bricht die Verbindung schlagartig zusammen.
      In beiden Fällen saugt die Zecke sich in den folgenden Tagen am Blut des nun Ex-Vertrauten satt, lässt sich abfallen und bringt wieder neue Zecken zur Welt. Der Vertraute geht in der Regel einige Tage später an dem Gift das die Zecke in ihm hinterlassen hat zu Grunde. Alternativ – verwandelt sich der Ex-Vertraute in einen (kleinen) Vampir. (Und stirbt wohl dann an Unterernährung, am Sonnenlicht oder sonst an etwas das er nicht wusste)

       
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    • By Octavius Valesius
      Grüße
       
      Diesemal etwas SEHR ungewöhnliches: Einen Vertrauten für einen Zwergenhexer ….. ok, kleiner Scherz.
      Ich weiß nicht genau wie sich dieser Gedanke eingeschlichen hat, aber ich suchte ein erdverbundenes Totemtier für einen Schamanen. Daraus wurde dann dieser Artikel. Viel Vergnügen.
       
      Der Maulwurf
       
      Maulwürfe werden üblicherweise zwischen 10 und 17 cm groß, wozu noch ein kurzer, haarloser Schwanz von 2-4,5 cm kommt. Während der Körper von einem dichten, aus Wollhaaren bestehendes, Fell bedeckt ist, sind alle vier Pfoten haarlos. Der Körper ist walzenförming und geht über einen kurzen, kaum erkennbaren Hals in einen spitz zulaufenden Kopf über. Die vorderen Beine und Pfoten sind zu effizienten Grabwerkzeugen umgebildet. Die Augen sind klein und unscheinbar und obwohl die Ohren ohne Gehörmuscheln auskommen, sind diese hoch entwickelt. Ferner besitzt der Maulwurf lange Tasthaare im Gesicht.
      Maulwürfe ernähren sich in erster Linie von Insekten und Würmern. Sollten sie ihrer habhaft werden verschmähen sie aber auch kleine Echsen und Nager nicht. Pflanzen und Wurzeln stehen nicht auf ihrem Speiseplan. Am Tag kann ein ausgewachsener Maulwurf bis zu 50g Nahrung vertilgen. Längere Nahrungspausen von 12h vertragen Maulwürfe nur schlecht und sind dem Hungertod nahe. Der Halter eines Maulwurfs muss sich also an den Lebensrhythmus seines Partners anpassen. Maulwürfe haben als unterirdisch lebende Säuger keinen ausgeprägten Tag/Nacht-Rhythmus. Sie jagen 4-5h, schlafen, jagen 4-5h usw. Aktiv sind sie meist vormittags, nachmittags und gegen Mitternacht. Als Vertrauter für herumziehende Gesellen eigenen sich Maulwürfe nicht, da sie ausgesprochen territorial sind und ein festes Gebiet von bis zu 2000m² für ihren Bau beanspruchen. Je nach Witterung und Bodenbeschaffenheit kann dieser bis zu einem Meter tief gegraben werden um auch im Winter ausreichend Nahrung zu finden.
      Maulwürfe sind Einzelgänger und suchen nur im Frühjahr zur Paarung die Gesellschaft von Weibchen. Dabei kann es zu Kämpfen mit anderen Männchen um das Recht der Paarung kommen.
      Fienden kann man Maulwürfe auf ganz Vesternesse, außer südlich der Melgarberge. Die Lebenserwartung eines Maulwurfs kann bis zu 5 Jahre betragen, doch in freier Wildbahn verstirbt 2/3 der Population im ersten Lebensjahr.
       
      Datenblatt:
       
      Maulwurf (Grad 0) In: t50
      LP 1w3 AP 1w3+1 MW+10 EP 1
      Gw 55 St 15 B11 OR
      Abwehr+10 Resistenz+10/10/10
       
      Angriff: Biß+6 (1w6-3) – Raufen+4 (1w6-5)
       
      Bes: Baukunde +8 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören+15, Sehen+4, Tasten +15; spurtstark; Gegner erhalten -2 auf ihren EW: Angriff
       
      Der Maulwurf als Totemtier:
      Baukunde +2 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören +2, Tasten +2
    • By Octavius Valesius
      Grüße
       
      Diesemal etwas SEHR ungewöhnliches: Einen Vertrauten für einen Zwergenhexer ….. ok, kleiner Scherz.
      Ich weiß nicht genau wie sich dieser Gedanke eingeschlichen hat, aber ich suchte ein erdverbundenes Totemtier für einen Schamanen. Daraus wurde dann dieser Artikel. Viel Vergnügen.
       
      Der Maulwurf
       
      Maulwürfe werden üblicherweise zwischen 10 und 17 cm groß, wozu noch ein kurzer, haarloser Schwanz von 2-4,5 cm kommt. Während der Körper von einem dichten, aus Wollhaaren bestehendes, Fell bedeckt ist, sind alle vier Pfoten haarlos. Der Körper ist walzenförming und geht über einen kurzen, kaum erkennbaren Hals in einen spitz zulaufenden Kopf über. Die vorderen Beine und Pfoten sind zu effizienten Grabwerkzeugen umgebildet. Die Augen sind klein und unscheinbar und obwohl die Ohren ohne Gehörmuscheln auskommen, sind diese hoch entwickelt. Ferner besitzt der Maulwurf lange Tasthaare im Gesicht.
      Maulwürfe ernähren sich in erster Linie von Insekten und Würmern. Sollten sie ihrer habhaft werden verschmähen sie aber auch kleine Echsen und Nager nicht. Pflanzen und Wurzeln stehen nicht auf ihrem Speiseplan. Am Tag kann ein ausgewachsener Maulwurf bis zu 50g Nahrung vertilgen. Längere Nahrungspausen von 12h vertragen Maulwürfe nur schlecht und sind dem Hungertod nahe. Der Halter eines Maulwurfs muss sich also an den Lebensrhythmus seines Partners anpassen. Maulwürfe haben als unterirdisch lebende Säuger keinen ausgeprägten Tag/Nacht-Rhythmus. Sie jagen 4-5h, schlafen, jagen 4-5h usw. Aktiv sind sie meist vormittags, nachmittags und gegen Mitternacht. Als Vertrauter für herumziehende Gesellen eigenen sich Maulwürfe nicht, da sie ausgesprochen territorial sind und ein festes Gebiet von bis zu 2000m² für ihren Bau beanspruchen. Je nach Witterung und Bodenbeschaffenheit kann dieser bis zu einem Meter tief gegraben werden um auch im Winter ausreichend Nahrung zu finden.
      Maulwürfe sind Einzelgänger und suchen nur im Frühjahr zur Paarung die Gesellschaft von Weibchen. Dabei kann es zu Kämpfen mit anderen Männchen um das Recht der Paarung kommen.
      Fienden kann man Maulwürfe auf ganz Vesternesse, außer südlich der Melgarberge. Die Lebenserwartung eines Maulwurfs kann bis zu 5 Jahre betragen, doch in freier Wildbahn verstirbt 2/3 der Population im ersten Lebensjahr.
       
      Datenblatt:
       
      Maulwurf (Grad 0) In: t50
      LP 1w3 AP 1w3+1 MW+10 EP 1
      Gw 55 St 15 B11 OR
      Abwehr+10 Resistenz+10/10/10
       
      Angriff: Biß+6 (1w6-3) – Raufen+4 (1w6-5)
       
      Bes: Baukunde +8 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören+15, Sehen+4, Tasten +15; spurtstark; Gegner erhalten -2 auf ihren EW: Angriff
       
      Der Maulwurf als Totemtier:
      Baukunde +2 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören +2, Tasten +2
       
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    • By Ewigan
      Hallo zusammen!
       
      Ich hatte vorhin ein Thema mit der Frage gelesen, ob/wie ein Vertrauter gesteuert werden kann. Der Tenor war zusammengefasst, dass man bei Anwendung von Binden des Vertrauten dem Gefährten sehr genaue Anweisungen geben kann, sofern sie nicht seiner Natur widersprechen.
       
      Die Frage, wie sich der Hx mit dem Vertrauten OHNE BdV verständigen kann wurde eher stiefmütterlich behandelt (konnte nicht alles so genau lesen - bitte ggf. Hinweis auf wichtigen Kommentar geben, falls übersehen).
       
      Meine Frage: Wie läuft das bei einem sHx? Sein Vertrauter wird ja von einem niederen Dämonen besessen - kann der sprechen? Falls ja: In welcher Sprache? Ist die Sprachfähigkeit von der gewählten Vertrautenform abhängig oder kann er sich anders verbal bemerkbar machen? Versteht der Dämon aufgrund seiner Intelligenz auch mehr? Falls ja - wieviel etwa?
       
      Vielen Dank!
       
      mfg
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