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Dracosophus

Schamane besser als Druide?

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Da ich gerade eine Art Mischklasse aus Schamane und Druide bauen möchte, ist mir folgendes aufgefallen:

- Ein Druide kann Linienkreuzungen besser nutzen als ein Schamane heilige Orte: Vorteil Druide, allerdings umsetzungsabhängig.

- Ein Druide hat 11 Grundfähigkeiten, ein Schamane 18: Vorteil Schamane.

- Ein Druide darf keine Waffen aus geschmiedetem Metall benutzen, ein Schamane schon: Vorteil Schamane.

- Ein Schamane erhält allgemeine Boni durch sein Totemtier und bei Tieren dieser Art Vor- und Nachteile, ein Druide hat nichts dergleichen: Vorteil Schamane.

- Ein Schamane hat AP wie ein zauberkundiger Kämpfer, ein Druide wie ein Zauberer: Vorteil Schamane.

- Ein Schamane hat etwas mehr Grundzauber als ein Druide und kann mehr Zauber erlernen, allerdings ist die Auswahl des Druiden wohl etwas besser: Leichter Vorteil Schamane oder ausgeglichen.

 

Irgendwie besteht hier ein deutliches Ungleichgewicht. Das schlägt sich auch bei meiner Klasse nieder: Baue ich sie einem Schamanen nach wird sie deutlich stärker als wenn ich sie einem Druiden nachbaue. Kann mich jemand über die Diskrepanz der beiden Klassen aufklären?

 

 

P.S. Hmm, mir ist aufgefallen, dass das eher ins Unterforum der Abenteuerklassen gehört. Kann ein Moderator das Thema verschieben?

Edited by Dracosophus
P.S. wegen Unterforum

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Also mein Fax ist besser als dein Handy. ;)

 

Du kannst beide Zauberer nicht auf diese Weise vergleichen. Aus dem Bauch heraus halte ich auch den Druiden für spieltechnisch effektiver. Ich habe schon beides mehrfach gespielt, kam aber mit dem Druiden eigentlich immer besser klar. Ich halte die Zauber des Druiden für praktisch besser einsetzbar. Beide Zauberer können ihre Stärken am besten im Freiland ausspielen. In Stadtabenteuern sind beide nicht sehr vorteilhaft. Im Kampf kann sich der Druide von Spielbeginn mit Bärenstärke pimpen. Auch die Schleuder (später in Verbindung mit dem Thursenstein) ist ein sehr guter Fernkampfangriff. Ebenso ist die Lebenskeule nicht schlecht. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es wieder andere Spieler gibt, die mit dem Schamanen besser klar kommen.

 

Eine Kombination aus beidem findest du im Buluga QB, diese nennt sich Naturhexer. Wenn du den Beluga QB nicht hast, kann ich dir nur empfehlen, dir den zuzulegen.

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Ich finde schon, dass man die beiden Zauberer vergleichen kann. Die Zauberauswahl ist relativ ähnlich, der eine lernt manche Sachen schwerer als der andere und umgekehrt. Insofern stimmt es dass beide Klassen von den Zaubern her ungefähr gleichstark sind. Darauf beziehst du dich ja.

Allerdings erhält der Schamane dann einfach noch deutliche Vorteile und ich versuche zu verstehen, warum das gerechtfertigt sein soll.

 

P.S. Ich besitze das Buluga QB und habe mir für meine Klasse den Druiden, den Schamanen, den Heiler, den Naturhexer (QB Buluga) und den Derwisch (KOMP) angeschaut.

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Naja, so wirklich kann man den Druiden nicht mit dem Schamanen vergleichen. Das scheitert allein schon an den Herkunftsländern. Einen albischen Schamanen gibt es halt nicht, ein Druide ist dort aber als Angehöriger der Urbewohner (Nichttolkiner) möglich. Man sollte mEn nicht immer die "Mächtigkeit" der verschiedenen Klassen miteinander vergleichen, sondern sich mal überlegen, was man wo spielen kann ...

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Also grundsätzlich kann man schon Abenteurertypen miteinander vergleichen. Schamanen und Druide kommen auch beide auf Vesternesse vor, also sind sie auch regional vergleichbar. Solche Vergleiche sind aber nicht ganz einfach, weil man die Mächtigkeit und Effektivität von Zaubern nicht gut miteinander vergleichen kann. Richtig ist, dass der Schamane dich Chance auf mehr AP hat. Dies bedeutet aber nicht, dass dies letzten Endes auch der Fall ist. Dazu wird dieser vermeintliche Nachteil durch den Zauber Bärenstärke weitestgehend ausgeglichen, da der Druide damit auch mit 0 AP ohne Nachteile weiter Kämpfen kann. Bei den Zaubersprüchen sehe ich bessere Grundzauber beim Druiden, während der Schamane eine größere Breite mit seinen Standardzaubern abdeckt. Ich persönlich lege aber mehr Wert auf die Grundzauber, weil ich damit meinen Abenteurer „stylisher“ modellieren kann. Waffenlosen Kampf zu normalen Kosten ist für den Schamanen nicht schlecht, die Schleuder des Druiden zu normalen Kosten halte ich aber für effektiver. Hier kommt aber schon das nächste Problem beim Vergleich. Ich finde die Schleuder besser. Ein anderer findet vielleicht den waffenlosen Kampf besser. Früher bei M2 konnte der Druide meines Wissens bei Spielbeginn auch noch das Schild wählen. Das fand ich dann noch besser. ;) Die Unterschiede zwischen beiden Abenteurertypen sind m. M. n aber nicht so groß, als dass sich dies durch geschicktes Spielen nicht ausgleichen ließe. Aus diesem Grunde lohnen solche Vergleiche nicht.

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Also, die Diskussion mit der Herkunft ist ja wohl ein Scherz. Selbst wenn es Druiden überall gäbe und die Klasse "Superdruiden" nur in einem Land, wäre die Frage gerechtfertigt, warum denn der "Superdruide" besser als der Druide ist. Bei Schamanen und Druiden ist es nichtmal schwer, dass man sie zusammen in einer Gruppe hat. Ich bitte die Herkunfts-Diskussion und alle weiteren sinnlosen Diskussionen, dass ein Vergleich nicht möglich sei, zu unterlassen. Die Behauptung mit dem "unmöglichen Vergleich" ist auch blanker Unfung, da ich jede neue Klasse, die ich entwerfe, mit den bereits vorhandenen Klassen vergleichen muss, um sie nicht nutzlos zu machen oder einfach eine stärkere Version einer vorhandenen Klasse zu entwerfen.

 

@Tuor: Ich verstehe nicht, was du mir sagen willst. Du sagst, dass die beiden Klassen je nach Situation mit ihren Zaubern und ihren Standardwaffen besser sein können. Mich interessiert aber, durch was die zusätzlichen Vorteile des Schamanen gerechtfertigt werden. Übrigens, konnen sowohl ein Druide als auch ein Schamane "Bärenwut" als Grundzauber erlernen, also bringt das Herumreiten auf diesem einen Zauber nichts. Außerdem können beide "Thursenstein" erlernen.

Edited by Dracosophus
Rechtschreibung

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Beweis, dass Druiden besser sind als Schamanen: Mein Druide ist Grad 7, mein Schamane Grad 4. :D

 

Nein, Spaß beiseite. Ich denke auch, dass man das durch den reinen Vergleich des Potenzials nur unzureichend vergleichen kann. Wenn man wirklich wissen will, wer besser ist, sollte man einen Druiden und einen Schamanen mit denselben Werten erstellen und bei typen optimiert steigern. Dann bei 1.000, 2.000, 4.000, 7.000 und 15.000 GFP mal vergleichen, was sie tatsächlich können.

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Da ich gerade eine Art Mischklasse aus Schamane und Druide bauen möchte, ist mir folgendes aufgefallen:

- Ein Druide kann Linienkreuzungen besser nutzen als ein Schamane heilige Orte: Vorteil Druide, allerdings umsetzungsabhängig.

- Ein Druide hat 11 Grundfähigkeiten, ein Schamane 18: Vorteil Schamane.

- Ein Druide darf keine Waffen aus geschmiedetem Metall benutzen, ein Schamane schon: Vorteil Schamane.

- Ein Schamane erhält allgemeine Boni durch sein Totemtier und bei Tieren dieser Art Vor- und Nachteile, ein Druide hat nichts dergleichen: Vorteil Schamane.

- Ein Schamane hat AP wie ein zauberkundiger Kämpfer, ein Druide wie ein Zauberer: Vorteil Schamane.

- Ein Schamane hat etwas mehr Grundzauber als ein Druide und kann mehr Zauber erlernen, allerdings ist die Auswahl des Druiden wohl etwas besser: Leichter Vorteil Schamane oder ausgeglichen.

 

Irgendwie besteht hier ein deutliches Ungleichgewicht. Das schlägt sich auch bei meiner Klasse nieder: Baue ich sie einem Schamanen nach wird sie deutlich stärker als wenn ich sie einem Druiden nachbaue. Kann mich jemand über die Diskrepanz der beiden Klassen aufklären?

 

Wenn Du diese Kriterien auf einen Vergleich Heiler - Schamane anwendest, wer schneidet dann besser ab?

 

Seit ich Naturhexer spiele, frage ich mich sowieso weshalb es die anderen "Naturzauberer" überhaupt gibt ;) Es muss also für andere Spieler noch andere Kriterien geben. Kultureller Hintergrund? Art und Auswahl der Zauber oder der Grundfertigkeiten? Und weshalb spielt jemand zauberunkundige Kämpfer?

 

Du schreibst, Du möchtest eine neue Klasse bauen. Eine Mischklasse aus Schamane und Druide verbietet sich für mich aber, da der "religiöse" Hintergrund zu unterschiedlich ist. Oder möchtest Du die Zauber und Fertigkeiten optimieren? Dann schau Dir an, wie der Naturhexer gestaltet ist und baue etwas ähnliches, wenn es denn noch nicht abgedeckt ist.

 

 

Blox(nimmtgerneaucheinenpowermäßigoptimiertenshamandruidenhexer)mox

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- Ein Schamane hat AP wie ein zauberkundiger Kämpfer, ein Druide wie ein Zauberer: Vorteil Schamane.
Interessanterweise erst ab M4, und zwar - laut Midgard online - um "einige andere Nachteile" auszugleichen. Offenbar wurde der Schamane unter M3 als zu wenig attraktiv empfunden und von den Midgard-Machern bewusst verstärkt, um ihn attraktiver zu machen.

 

Gruß

Pandike

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@Tuor: Ich verstehe nicht, was du mir sagen willst. Du sagst, dass die beiden Klassen je nach Situation mit ihren Zaubern und ihren Standardwaffen besser sein können. Mich interessiert aber, durch was die zusätzlichen Vorteile des Schamanen gerechtfertigt werden. Übrigens, konnen sowohl ein Druide als auch ein Schamane "Bärenwut" als Grundzauber erlernen, also bringt das Herumreiten auf diesem einen Zauber nichts. Außerdem können beide "Thursenstein" erlernen.

 

Den Vorteil des Druiden wirst du erkennen, wenn du auf verschiedenen unteren und mittleren Graden sowohl einen Druiden, als auch einen Schamanen erstellst. Der Druide wird dann nach meiner Erfahrung effektiver sein. Er kann alleine über seine Grundzauber recht viele Spielsituationen abdecken. Viele der Grundzauber des Schamanen sind sehr speziell und weniger universal einsetzbar. Das ist aber total subjektiv. Die Bärenwut relativiert die AP. Daher ist es unerheblich, ob sie auch vom Schamanen gelernt werden kann. Wenn beide mit Bärenwut kämpfen, spielen die mehr-AP des Schamanen nur keine Rolle mehr.

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Hmm, also die meisten Reaktionen auf die Frage finde ich seltsam. Man kann jede Klasse mit jeder anderen vergleichen... Was glaubt ihr denn, wie man ein Spielsystem bzw. eine neue Klasse entwickelt? Man braucht natürlich Praxistests und daher hatte ich gehofft, dass jemand Ahnung davon ab, warum die Vorteile gerechtfertigt sind.

 

Motivationen für neue Klassen gibt es viele: Man kann einen Hintergrund nicht mögen, man kann kulturelle oder verhaltenstechnische Vorgaben (wo Midgard zum Teil sehr restriktiv ist) ablehnen, man will eine andere Auswahl an Fähigkeiten haben oder man will eine andere Zauberauswahl haben.

Jeder Grund ist gerechtfertigt. Es gibt sicher noch einige andere Gründe mehr; ein Beispiel ist der Wildläufer: Der wurde entwickelt, weil man Elfen verboten hat Tiermeister zu sein und dann eine neue Klasse macht, damit Elfen auch Tiermeister sein können.

 

Nun ja, ich habe mich jetzt schon an die Klasse gesetzt und versuche selbst einzuschätzen, wie stark die Vorteile des Schamanen sind.

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Moderation :

Bitte Leute. Wenn ihr eine Frage belanglos findet, dann antwortet nicht darauf. Ich räum hier mal ein bischen auf.

 

Grüße vom modfeuer

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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Ich find's auch sehr merkwürdig und schade, dass hier auf eine vollkommen legitime Regelfrage entweder mit vagen Fluff-Einwänden oder trolligen Vorwürfen geantwortet wird. Natürlich kann man Klassen vergleichen. Ich überlege mir auch vorher, was meine Spielfigur irgendwann alles können soll und wähle dann die Klasse aus.

 

Zumindest bislang sehe ich es ebenso wie Dracosophus, der Schamane scheint regeltechnisch echt stärker zu sein.

 

Tuor, es wäre nett, wenn du mal genauer ausführen könntest, welche Sprüche denn den Druiden ausgleichend stärken.

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Ich finde es schade, dass der Vergleich der beiden Klassen nur über die Zauber, AP, Fähigkeiten geht.

Einer der Gründe dafür dass es überhaupt soviele Klassen in Midgard gibt (es gab mal nur 4), ist doch die Ausgestaltung der verschiedenen Klassen. Ein Druide sieht die Welt anders als ein Schamane und handelt in gleichen Situationen unterschiedlich.

Ich spiele gerne einen Druiden, aber ich könnte NIE einen Schamanen spielen weil ich mich in die schamanistische Denkweise nicht reinversetzen kann.

Als ich mich entschloss einen Druiden zu spielen war es mir völlig egal wie der im Vergleich zu anderen Zauberern abschneidet, wichtig war mir dass ich mich in die Denkweise eines Druiden (so wie ich ihn sehe) reinversetzen kann, dass ich also mit der Zeit daraus jemanden machen kann der mehr ist als ein Naturzauberer.

Edited by Verimathrax

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@Verimathrax: Jeder Spieler kann den Fluff seiner Rolle doch ausgestalten, wie er will. Da gibt es nicht viel zu vergleichen. Außerdem soll ja die Spielfigur entsprechende Herausforderungen im Abenteuer bestehen und wenig frustriert viele Spieler mehr als die Erkenntnis, dass bei gleichem Grad eine andere Figur oder Klasse einfach vieeeel stärker ist.

 

Aus diesem Grund halte ich einen echten, ernsthaften Vergleich der Regeltechnik durchaus für sinnvoll. Bislang stellt es sich für mich so dar, dass der Schamane mehr Power hat. Tuor hat etwas anderes behauptet, blieb aber bislang den Beweis schuldig. Kann/mag jemand anders dazu etwas beitragen?

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Ich halte den Schamanen aus reiner Crunch-Sicht für besser, weil man mit ihm eben auch im Nahkampf besser dasteht; da Zaubern in Nahkampfsituationen nicht immer problemlos möglich ist, hat der Schamane hier doch Vorteile. Zum Beispiel ist die Kombi Felsenfaust und waffenloser Kampf nett; Über die Stabkeule im Lernschema käme man auf Umwegen auch zum Schlachtbeil, für sehr starke Schamanen vielleicht denkbar. Dann die Totems; hier kann man auch noch zielmlich schöne Vorteile herausschlagen. Höhere B, Vorteile im Handgemenge, usw. Die Zauber des Schamanen sind stark genug, finde ich.

 

Aber ich bin gespannt auf andere Meinungen und Begründungen.

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@rosendorn: Die Zauber gehen teilweise halt in eine unterschiedliche Richtung. Der Schamane ist in meinen Augen eher kampflastig, beim Druiden kommt doch stärker der Einklang mit der Natur durch. schaut man sich mal die Grundzauber der Stufe 1 an, so hat der Schamane mindesten 4 Kampfzauber, der Druide nur zwei, allerdings verfügt der Druide hier über so nützliche Grundzauber wie "Wundersame Tarnung" (für den Schamanen Standard) und Wandeln wie der Wind (für den Schamanen Ausnahme). Rost, Flammenkreis, Erkennen der Aura, sind beim Schamanen entweder Ausnahme oder gar nicht vorhanden. dafür kann der Schamane wieder so etwas wie BvL, BvD, was für den Druiden entweder Ausnahme oder gar nicht vorhanden ist.

 

somit bleibt für mich, wenn ich einen eher krawallgebürsteten niedriggradigen Zauberer spielen will, ist der Schamane erste Wahl. will ich einen Vertreter der natürlichen Ordnung spielen, ist es der Druide. Ab der Stufe 3 Zaubern holt der Druide mEn bei den Kampfzaubern kräftig auf: Blitze Schleudern (Schamane -); Pflanzenfessel, Ring des Lebens, Elfenfeuer, Donnerkeil, Pflanzenmann kann der Druide als Grundzauber, der Schamane nur deutlich teurer oder gar nicht lernen.

 

Ein weiterer Aspekt, der den Druiden hinsichtlich der anderen Zauberer (Ausnahme Heiler) eine Sonderstellung verleiht, ist, dass er Dweomer wirkt, der mit BvZ nicht gebannt werden kann.

 

Ich spiele beide Sorten Zauberer gerne, aber jeden auf seine Weise, da nach meinem Verständnis (und das finde ich mEn in den Zauberlisten auch so wieder) ihr Blickwinkel auf die Welt ein anderer ist. Daher bleibe ich dabei, dass ein Vergleich der beiden Zauberertypen nicht nur über die Grundfertigkeiten und "Mächtigkeit" der Zauber erfolgen sollte, sondern vor allem aus ihrem Kontext heraus. Das mögen andere anders sehen, interessiert mich - für mein Midgard - aber herzlich wenig.

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Punkte, auf die ich noch hinweisen wollte:

- Schamanen wirken Wundertaten, d.h. zumindest ihre Grundzauber können nicht gebannt werden und benötigen keine Zaubermaterialien.

- Im Bereich "Zauberwerkstatt" (siehe ARK) sind Schamanen soweit ich das überblicken kann, auch besser gestellt als Druiden.

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Tuor, es wäre nett, wenn du mal genauer ausführen könntest, welche Sprüche denn den Druiden ausgleichend stärken.

 

Gerne kann ich konkreter ausführen, weshalb ich mit dem Druiden besser klar komme, als mit dem Schamanan. Ich unterscheide dabei mal drei Phasen, nämlich niedrige Grade, mittlere Grade und höhere Grade:

 

Druide: Auf niedrigem Grade bevorzuge ich die Zaubern Wundersame Tarnung & Wandeln wie der Wind, weil sie in den meisten Spielsituationen Schleichen und Tarnen ersetzen. Mit dem Zauber Baum kann ich im Wald, aber ggf. auch auf weniger übersichtlichem Terrain aus dem Hinterhalt die Schleuder einsetzen und mich danach in einen Baum verwandeln. Im Nahkampf hilft Bärenwut und Rindenhaut. Wenn ich mir gegner vom Hals halten will hilft Angst. So habe ich bereits zu Spielbeginn eine gewisse Breite. Bis Gr. 3 empfiehlt sich dann noch Dschungelwand und Sumpfboden, um Gegner aufzuhalten. Auf mittlerem Grad lege ich den jeweiligen SL nahe, mir doch Spruchrollen Tiersprache (V+S) sowie Tiere Rufen (V+S) zukommen zu lassen. Da es sich nicht um Überzauber handelt, haben dass die SL regelmäßig mitgemacht. Beide Zauber sind wiederum sehr universal einsetzbar. Durch die Größe der Tiere lassen sich diese eigentlich auch recht gut umreißen. Als „Falle“ für Gegner ist die Kombination Nebel+Eisiger Nebel oder Sumpfboden + Eisiger Nebel geeignet. Mit den weiteren Graden kommt dann der Thursenstein dazu, den man dann schon mit einem recht hohen Wert auf Schleuder abfeuern kann. Da meine Druiden immer tiefgrau sind kommt dann ggf. noch der Pflanzenmann dazu. Tiergestalt ist natürlich ein Muss. Hier wähle ich gerne kleine Nager (Maus, Ratte Eichhörnchen usw.). Auf hohem Grad ist dann Verwandlung ein Kracher. Dieser Zauber gehört für mich zu den „gut für alles Zauber“. Dabei denke ich nicht einmal daran, andere gegen ihren Willen zu verzaubern. Man verfügt jederzeit über Zugtiere, Riesenadler usw. Man verzaubert sich oder seinen Kameraden in das, was man gerade braucht. Das waren jetzt alles Grundzauber und man merkt, was man alleine mit diesen alles reißen kann. Nimmt man jetzt noch ein paar Zauber dazu, die die meisten Zauberer lernen sollten, wie Heranholen, Macht über das Selbst, Eisiger Nebel usw., ist man für sehr viele Situationen gut gewappnet, was auch bedeutet, dass man regelmäßig ZEP einstreicht.

 

Jetzt zum Schamanen: Bei Spielbeginn sollte man Vision lernen, weil er später teuer wird. Der Nutzen hängt aber sehr vom SL ab. Richtig brauchbar ist im Anfangslernschema dann aber eigentlich nur noch Macht ü. d. Selbst für unverhältnismäßige 4 LP und Schwingenkeule. Alles in allen sind die Zauber bei Spielbeginn aber nicht annähernd von der Qualität der Zauber des Druiden. Im weiteren Verlauf kann und sollte der Schamane dann auch Angst und Bärenwut lernen. Von den Stufe 1 Grundzaubern ist dann eigentlich nur noch Bannen von Dunkelheit brauchbar. Als Zauber für den Nahkampf könnte man jetzt an Felsenfaust denken. Dies ist m. E. aber gar nicht so der Bringer. Denn trotz Felsenfaust hat die Stabkeule, die der Sc zu Spielbeginn lernen kann, mehr Bums. Auch wegen des Zaubers Todeskeule sollte man eher die Stabkeule und eine ESchlag-Waffe wählen. Auch wenn man viele LP für Waffen hat, bietet sich eher die Kombi: Stabkeule, Keule, Wurfkeule an, als Stabkeule + Faustkampf. Später Fauskampf zu lernen, halte ich für nicht sinnvoll. Damit läuft der Zauber Felsenfaust aber ins Leere. Bei den weiteren Grundzaubern halte ich dann nur noch Heilen v. Wunden/ Krankheit, Vertieren, Freundesauge (den auch der Druide als Grundzauber lernt) Tiergestalt und ggf. Knochenbestie für sinnvoll. Das ist alles in allem eine ziemlich schwache Ausbeute bei den billigen Grundzaubern. Alles andere muss der Sc über Standardzauber abdecken. Hier verfügt er zwar gegenüber dem Druiden über die größere Breite, kassiert aber auf den EW Zaubern -2 und muss mehr Punkte und Gold für diese Breite hinlegen.

 

Soviel mal zu den Zaubern.

 

Bei den Waffen würde ich zu Spielbeginn beim Druiden den Kampfstab und die Schleuder wählen. Wenn die Punkte es hergeben nimmt man dann noch die Handaxt dazu. Da der Kampfstab sowohl Nahkampf, als auch Abwehrwaffe ist, die Schleuder zu normalen Kosten gelernt wird, kann kaum ein anderer Zauberer so günstig Kampfzauberer werden, wie der Druide. Die günstigen Kosten für Waloka helfen dem Schamanen hier nicht. Ein möglicher Nachteil des Schamanen.

 

Zu den AP hatte ich schon geschrieben.

 

Bei den allgemeinen Fähigkeiten sehe ich jetzt keine so großen Unterschiede zwischen beiden Typen.

Edited by Tuor

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- Schamanen wirken Wundertaten, d.h. zumindest ihre Grundzauber können nicht gebannt werden und benötigen keine Zaubermaterialien.

 

Kannst Du bitte hierzu die Stelle im Regelwerk angeben?

ARK S.59 Linke Spalte.

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- Schamanen wirken Wundertaten, d.h. zumindest ihre Grundzauber können nicht gebannt werden und benötigen keine Zaubermaterialien.

 

Kannst Du bitte hierzu die Stelle im Regelwerk angeben?

ARK S.59 Linke Spalte.

 

Klar, da steht das mit den Zaubermaterialien, aber wo steht, dass die Wundertaten nicht gebannt werden können?

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- Schamanen wirken Wundertaten, d.h. zumindest ihre Grundzauber können nicht gebannt werden und benötigen keine Zaubermaterialien.

 

Kannst Du bitte hierzu die Stelle im Regelwerk angeben?

ARK S.59 Linke Spalte.

 

Klar, da steht das mit den Zaubermaterialien, aber wo steht, dass die Wundertaten nicht gebannt werden können?

Die Wundertaten können dann nicht gebannt werden, wenn sie Dweomer sind. Dies gilt aber gerade auch für den Druiden (auch wenn es beim Druiden keine Wundertaten sind). Edited by Tuor

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- Schamanen wirken Wundertaten, d.h. zumindest ihre Grundzauber können nicht gebannt werden und benötigen keine Zaubermaterialien.

 

Kannst Du bitte hierzu die Stelle im Regelwerk angeben?

ARK S.59 Linke Spalte.

 

Klar, da steht das mit den Zaubermaterialien, aber wo steht, dass die Wundertaten nicht gebannt werden können?

Ach so, Gegenzaubern siehe S. 32 und Wundertaten, die Dweomer sind, können gemäß S. 92 nicht gebannt werden. Also nicht alle Wundertaten sind unbannbar, aber ein Teil.

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      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
       
       
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    • Guest
      By Guest
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      In der „Taverne des Erzählwettstreites“ im Halfdal macht sich heute ein Druide bereit über seine Erlebnisse zu erzählen.
       
       
       
      Werte Halblinge!
       
      Schon immer waren die Berge die Verbindungen zwischen Himmel und Erde. Einige sahen in ihnen die Säulen welche das Firmament tragen. Sieht man die höchsten Berge Midgards so kann man diesen Gedankengang auch sehr gut Nachvollziehen. Und auch die Priester und die Gläubigen setzen ihre Götter gerne auf die Berge ihres Landes.
       
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      Bald schon tritt der Wald zurück und nur noch kümmerliche Vegetation verbleibt. Auf diesen Stellen kommt man anfangs wieder schneller voran. Doch bald wird es steiler und steiniger und schon trifft man auf die ersten Schneefelder. Die Tiere hier scheinen schon darüber zu wachen das einsame Wanderer oder auch größere Gruppen vom weiteren Aufstieg abgehalten werden. Ein vereinzelter Knochen oder gar ein ganzer Schädel zeigt was dem Wanderer hier blühen kann. Nur die Trittsicheren Gämsen sieht man hier noch an größerem Wild. Von dem Raubtieren sieht man meist erst dann etwas wenn es zu späht ist. Bären, Wölfe und Großkatzen verbergen sich im Wald und auf den noch begrünten Hängen der Berge. Und über all dem kreisen Raubvögel und Aasgeier.
       
      Nicht viele der Druiden haben sich jemals auf diesen Weg gemacht und nur wenige haben es geschafft. Die Niederlage den Weg nach oben nicht bezwungen zu haben ist meist kein Makel in der Historie. Nicht einmal der Erzdruide muss diesen Berg bezwungen haben. Es gibt sogar die Erzählungen das welche kurz vor dem erreichen des Gipfels umgekehrt sind. So übermächtig drückt die Erhabenheit des Berges auf das Gemüt der Wanderer.
       
      Wie so oft erfuhren auch die Seemeister, bei ihren Zügen durch Vesternesse, von dem unbezwingbaren Berg und dachten sich wie leicht es wohl sei in Tiergestalt den Berg hochzufliegen. Man sagt den Druiden oft nach humorlose Gesellen zu sein. Doch wann immer die Geschichte auf den "Sturm der Seemeister auf den Gipfel der Weltensäule" ins Gespräch kommt hört man schallendes Gelächter in den Steinkreisen Vesternesses. Da gibt es die Geschichte vom gerupften Seemeister, der als Vogel hochflog und vom Sturm so zerzaust war das er so viele Federn verlor das er abstürzte. Oder die Geschichte von dem Wyvern und der "plötzlich auftauchenden Wand" die für den Seemeister in Wyverngestallt recht tödlich ausging. Tatsächlich haben die Druiden einen der bekannten Aufstiegswege "Seemeisters Ruh" genannt. Die Winde um den Berg sind tückisch, schnell zieht Nebel auf und ebenso schnell der Berg. Die Druiden wissen um die Windelementare an diesem Ort und ziehen es deswegen vor es meistens nicht als Vogel den Berg zu versuchen.
       
      Doch was erwartet den wagemutigen, oder wahnsinnigen? Der es schafft den Gipfel zu erklimmen?
       
      Etwa nur es "geschafft" zu haben? Den Sieg über die Natur und den Berg? Oder ist da noch etwas anderes? Ein großes Geheimnis der Druiden?
       
      Das mit dem Geheimnis und der großen macht welche die Druiden dort verbargen ist ein Gerücht das sich sehr hartnäckig hält. Zumindest aus der zeit der Seemeister.
       
      Ich war dort, ich stand mit meinen eigenen Füßen auf dem Gipfel.
       
      Ich war auf vielen Bergen, es ist immer etwas besonderes dort zu stehen und nach unten zu schauen, auf den Weg den man ging, auf die Welt in der man Lebt. Man fühlt sich einerseits erschöpft, ermüdet und zum Teil schon dem Tode nah. Doch schlägt auch ein gewisses Hochgefühl in der Brust. Wer es nicht kennt dem kann ich es nicht beschreiben.
       
      Doch auf diesem Gipfel ist es - intensiver.
       
      Die meisten Gipfel auf denen ich war sind einfache Spitzen aus Stein, hier und da etwas Eis oder Schnee. Vielleicht ein einfaches Gipfelzeichen wie eine Stange, ein paar aufgeschichtete Steine oder ein Kreuz.
       
      Ja ich denke ihr wollt alle wissen was dort oben ist. Gold? Schätze? Macht?
       
      Nein, was ich dort sah war eher der Tod.
       
      In der Grenze zwischen Himmel und Erde erklomm ich den letzten Meter und mein Blick viel auf ein freies Plateau, fast drei dutzend Mannslängen im Durchmesser. In der Mitte darin eine Senke die in den Berg führte. Das Plateau war frei von Steinen, es sah fast glatt geschmirgelt aus und leuchtete in der Sonne. Nur an einer Stelle erhob sich ein einzelner Stein.
       
      Nicht so ein großer Menhir wie man ihn aus den Steinkreisen in den Wäldern Albas sehen kann. Nein, eher filigran zu diesen Steinen. Er schien zu dem Berg zu gehören und nicht etwa von Menschenhand dorthin bewegt. Doch ein einzelnes Loch direkt an der Spitze zeigte mir als erstes das ich wohl nicht der erste gewesen war. Ich zog mich ganz nach oben und ging in die Mitte.
       
      Was ich über den Tod gesagt hatte war mehr als nur eine Rede.
       
      In der Senke saßen ein Dutzend eingefrorener Leichen einträchtig nebeneinander. Sie hatten keine Wertsachen bei sich, sie hatten nicht einmal viel Kleidung an. Hier und da konnte ich kleine Druidische Symbole erkennen, oder Federn von Vögeln. Halsketten aus den klauen von Tieren, und doch trugen die meisten nur einfache Gewänder aus Leinen.
       
      Wer waren diese Leute?
       
      Nun, ich schaute hinaus in die Welt, auf ein Meer aus Wolken das unter mir lag. Es ist wie in einer anderen Welt. Die Winde zerrten beim Aufstieg immer wieder an mir, doch die Spitze war Windstill. Ich glaube das ich dort jedes Geräusch hätte hören können das in meiner nähe erschallt. Doch ich war die einzige Quelle für Laute dort.
       
      Die Nacht senkte sich herab und der Mond stieg auf. Bald schon stand der Mond hinter der Säule und so leuchtete er auf einen Platz in der Senke. Nun wusste ich warum ich hergekommen war und nahm meinen Platz zwischen den Anwesenden ein.
       
      Urplötzlich wurde mir Warm ums Herz nicht etwa durch das Licht des Mondes, sondern vom Stein des Berges aus. Die Anwesenden wandten sich mir zu und begrüßten mich und doch sagten sie mir das meine Zeit noch nicht gekommen sei in ihren erlauchten Kreis einzutreten. Wenige schafften den Aufstieg auf den Berg und noch weniger waren bereit auszuharren bis der Mond einem den Weg weist.
       
      So, ich nehme an ihr wollt nun wissen was die Alten mir erzählten?
       
      Nun einige Geheimnisse müssen die Druiden auch behalten, oder was meint ihr?
       
      Nur vielleicht so viel, sie warten mich vor Entscheidungen die ich noch zu treffen habe, sie gaben mir Anweisungen die ich ausführen sollte und sie luden mich ein, wenn sich mein Leben dem Ende neigt, sie wieder aufzusuchen und meine Lebensweisheit mit ihnen zu teilen.
       
      Denn das ist der eigentliche Schatz am Gipfel der Säule: Weisheit.
       
       
       
       
      ps: Auch wenn "die Weltensäule" auch bei WOW (Cataclysm) auftritt hat sie nichts mit dieser Sache zu tun - ausser das ich den Namen hier recycelt habe.
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Die Weltensäule - Beitrag zum Thema des Monates März 2016 "Druidenmond"
       
       
      In der „Taverne des Erzählwettstreites“ im Halfdal macht sich heute ein Druide bereit über seine Erlebnisse zu erzählen.
       
       
       
      Werte Halblinge!
       
      Schon immer waren die Berge die Verbindungen zwischen Himmel und Erde. Einige sahen in ihnen die Säulen welche das Firmament tragen. Sieht man die höchsten Berge Midgards so kann man diesen Gedankengang auch sehr gut Nachvollziehen. Und auch die Priester und die Gläubigen setzen ihre Götter gerne auf die Berge ihres Landes.
       
      Schwer zu erreichen sind die Spitzen der höchsten Berge allemal, selbst jene welche in Tiergestalt die Höhenmeter einfach überwinden werden die Tücken der Höhe leicht unterschätzen.
       
      So erhebt sich ein Berg, von den Menschen und Halbmenschen der umliegenden Ländereien mit vielfältigen Namen bedacht, inmitten eines massives an hohen Bergen. Es ist der höchste, der Erhabenste doch der Name der Druiden für ihn ist "die Weltensäule". Nur selten geben die Wolken den Blick auf die Eis überzogene Spitze ab und doch ist dies eines der "höchsten" Heiligtümer der Druiden Vesternesses.
       
      Es mag fast wahnsinnig erscheinen ohne die Möglichkeiten eines erfahrenen Druiden sich auf den Weg zur Spitze zu begeben. Erklimmt man die ersten Meter noch recht einfach, stellen die Dichten Wälder am Fuße doch schon bald ein Hindernis dar. Dies verleitet einem dazu auf den wenigen Schneisen im Wald zu gehen wo Lawinen die Bäume beseitigt haben. Doch wo einmal eine Lawine abgegangen ist, kann auch leicht eine zweite folgen. Schnell ist der Wanderer verschüttet und harrt eines Eisigen Todes.
       
      Bald schon tritt der Wald zurück und nur noch kümmerliche Vegetation verbleibt. Auf diesen Stellen kommt man anfangs wieder schneller voran. Doch bald wird es steiler und steiniger und schon trifft man auf die ersten Schneefelder. Die Tiere hier scheinen schon darüber zu wachen das einsame Wanderer oder auch größere Gruppen vom weiteren Aufstieg abgehalten werden. Ein vereinzelter Knochen oder gar ein ganzer Schädel zeigt was dem Wanderer hier blühen kann. Nur die Trittsicheren Gämsen sieht man hier noch an größerem Wild. Von dem Raubtieren sieht man meist erst dann etwas wenn es zu späht ist. Bären, Wölfe und Großkatzen verbergen sich im Wald und auf den noch begrünten Hängen der Berge. Und über all dem kreisen Raubvögel und Aasgeier.
       
      Nicht viele der Druiden haben sich jemals auf diesen Weg gemacht und nur wenige haben es geschafft. Die Niederlage den Weg nach oben nicht bezwungen zu haben ist meist kein Makel in der Historie. Nicht einmal der Erzdruide muss diesen Berg bezwungen haben. Es gibt sogar die Erzählungen das welche kurz vor dem erreichen des Gipfels umgekehrt sind. So übermächtig drückt die Erhabenheit des Berges auf das Gemüt der Wanderer.
       
      Wie so oft erfuhren auch die Seemeister, bei ihren Zügen durch Vesternesse, von dem unbezwingbaren Berg und dachten sich wie leicht es wohl sei in Tiergestalt den Berg hochzufliegen. Man sagt den Druiden oft nach humorlose Gesellen zu sein. Doch wann immer die Geschichte auf den "Sturm der Seemeister auf den Gipfel der Weltensäule" ins Gespräch kommt hört man schallendes Gelächter in den Steinkreisen Vesternesses. Da gibt es die Geschichte vom gerupften Seemeister, der als Vogel hochflog und vom Sturm so zerzaust war das er so viele Federn verlor das er abstürzte. Oder die Geschichte von dem Wyvern und der "plötzlich auftauchenden Wand" die für den Seemeister in Wyverngestallt recht tödlich ausging. Tatsächlich haben die Druiden einen der bekannten Aufstiegswege "Seemeisters Ruh" genannt. Die Winde um den Berg sind tückisch, schnell zieht Nebel auf und ebenso schnell der Berg. Die Druiden wissen um die Windelementare an diesem Ort und ziehen es deswegen vor es meistens nicht als Vogel den Berg zu versuchen.
       
      Doch was erwartet den wagemutigen, oder wahnsinnigen? Der es schafft den Gipfel zu erklimmen?
       
      Etwa nur es "geschafft" zu haben? Den Sieg über die Natur und den Berg? Oder ist da noch etwas anderes? Ein großes Geheimnis der Druiden?
       
      Das mit dem Geheimnis und der großen macht welche die Druiden dort verbargen ist ein Gerücht das sich sehr hartnäckig hält. Zumindest aus der zeit der Seemeister.
       
      Ich war dort, ich stand mit meinen eigenen Füßen auf dem Gipfel.
       
      Ich war auf vielen Bergen, es ist immer etwas besonderes dort zu stehen und nach unten zu schauen, auf den Weg den man ging, auf die Welt in der man Lebt. Man fühlt sich einerseits erschöpft, ermüdet und zum Teil schon dem Tode nah. Doch schlägt auch ein gewisses Hochgefühl in der Brust. Wer es nicht kennt dem kann ich es nicht beschreiben.
       
      Doch auf diesem Gipfel ist es - intensiver.
       
      Die meisten Gipfel auf denen ich war sind einfache Spitzen aus Stein, hier und da etwas Eis oder Schnee. Vielleicht ein einfaches Gipfelzeichen wie eine Stange, ein paar aufgeschichtete Steine oder ein Kreuz.
       
      Ja ich denke ihr wollt alle wissen was dort oben ist. Gold? Schätze? Macht?
       
      Nein, was ich dort sah war eher der Tod.
       
      In der Grenze zwischen Himmel und Erde erklomm ich den letzten Meter und mein Blick viel auf ein freies Plateau, fast drei dutzend Mannslängen im Durchmesser. In der Mitte darin eine Senke die in den Berg führte. Das Plateau war frei von Steinen, es sah fast glatt geschmirgelt aus und leuchtete in der Sonne. Nur an einer Stelle erhob sich ein einzelner Stein.
       
      Nicht so ein großer Menhir wie man ihn aus den Steinkreisen in den Wäldern Albas sehen kann. Nein, eher filigran zu diesen Steinen. Er schien zu dem Berg zu gehören und nicht etwa von Menschenhand dorthin bewegt. Doch ein einzelnes Loch direkt an der Spitze zeigte mir als erstes das ich wohl nicht der erste gewesen war. Ich zog mich ganz nach oben und ging in die Mitte.
       
      Was ich über den Tod gesagt hatte war mehr als nur eine Rede.
       
      In der Senke saßen ein Dutzend eingefrorener Leichen einträchtig nebeneinander. Sie hatten keine Wertsachen bei sich, sie hatten nicht einmal viel Kleidung an. Hier und da konnte ich kleine Druidische Symbole erkennen, oder Federn von Vögeln. Halsketten aus den klauen von Tieren, und doch trugen die meisten nur einfache Gewänder aus Leinen.
       
      Wer waren diese Leute?
       
      Nun, ich schaute hinaus in die Welt, auf ein Meer aus Wolken das unter mir lag. Es ist wie in einer anderen Welt. Die Winde zerrten beim Aufstieg immer wieder an mir, doch die Spitze war Windstill. Ich glaube das ich dort jedes Geräusch hätte hören können das in meiner nähe erschallt. Doch ich war die einzige Quelle für Laute dort.
       
      Die Nacht senkte sich herab und der Mond stieg auf. Bald schon stand der Mond hinter der Säule und so leuchtete er auf einen Platz in der Senke. Nun wusste ich warum ich hergekommen war und nahm meinen Platz zwischen den Anwesenden ein.
       
      Urplötzlich wurde mir Warm ums Herz nicht etwa durch das Licht des Mondes, sondern vom Stein des Berges aus. Die Anwesenden wandten sich mir zu und begrüßten mich und doch sagten sie mir das meine Zeit noch nicht gekommen sei in ihren erlauchten Kreis einzutreten. Wenige schafften den Aufstieg auf den Berg und noch weniger waren bereit auszuharren bis der Mond einem den Weg weist.
       
      So, ich nehme an ihr wollt nun wissen was die Alten mir erzählten?
       
      Nun einige Geheimnisse müssen die Druiden auch behalten, oder was meint ihr?
       
      Nur vielleicht so viel, sie warten mich vor Entscheidungen die ich noch zu treffen habe, sie gaben mir Anweisungen die ich ausführen sollte und sie luden mich ein, wenn sich mein Leben dem Ende neigt, sie wieder aufzusuchen und meine Lebensweisheit mit ihnen zu teilen.
       
      Denn das ist der eigentliche Schatz am Gipfel der Säule: Weisheit.
       

      Spoiler : Für das erste Besuchen erhält ein Druide, oder ein anderer Anhänger des Dweomer +2 Auf Int und Zt.
      Ein Druide der den beschwerlichen Weg nach oben hinter sich bringt kann dort einmal während der Vollmondnacht mit den Geistern der dort liegenden sprechen. Spieltechnisch hat dies die Wirkung ähnlich wie Göttliche Eingebung. (Also 3 Ja/Nein Fragen).
      Gelobt der Druide seine letzte Ruhe hier finden zu wollen antworten die Geister des Berges auch einmal ausführlicher auf eine Frage. Bricht er wirklich zu dieser lezten Reise auf so wird er feststellen das der Aufstieg sehr leicht zu bewerkstelligen ist, so als wollte der Berg beim Klettern helfen. Es scheint dann fast als wären Treppenstufen in den Fels gehauen.
      Es ist nicht notwendig die passende Sprache zu sprechen, alles funktioniert auf Basis von Zwiesprache.

       
      ps: Auch wenn "die Weltensäule" auch bei WOW (Cataclysm) auftritt hat sie nichts mit dieser Sache zu tun - ausser das ich den Namen hier recycelt habe.
       
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