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Einskaldir

Monster zu schwach?

Gefährlichkeit immer angemessen?  

102 members have voted

  1. 1. Gefährlichkeit immer angemessen?

    • Grad und Gefährlichkeit stimmen m.e. oft nicht überein
    • Grad ist meist der Gefährlichkeit angemessen


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Hinzu kommt, dass Monster meistens Einzelgänger sind. Ich kann als SL schwer unterbringen, dass plötzlich 5 Dschinnis auftauchen. 50 Orks sind da einfacher einzubauen. Im Zweifel werden die Orks mehr Schaden anrichten.

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Eines sollte man nicht vergessen: Wie bekommt man einen hohen Angriffswert? Genau, durch Training. Ein Krieger trainiert jeden Tag, mitunter stundenlang oder er hat mal eine ernsthafte Schlacht. So, mit Mitte/Ende 20 ist er auf der Höhe seiner körperlichen Leistung. Er hat dann 10-15 Jahre Minimum durchtrainiert.

 

Und der Bär (stellvertretend für viele ziemlich gefährliche Tiere)? Gegen wen kämpft der? Gegen Brombeerbüsche? Zwei Wochen im Jahr jagt er Lachse (die wehren sich nicht), um Fett anzufressen oder legt sich mit einem Rudel Wölfe an, um denen einen frisch erlegten Hirsch abzunehmen. Die werden ihn nicht angreifen, denn die können es ja auch nicht (kämpfen...). Dann kloppt er sich vielleicht mit einem anderen Männchen um ein Weibchen und DAS WARS auch schon. Wie bitte soll der arme Bär je richtig kämpfen lernen? Ja, er ist stark, man könnte den Schaden erhöhen vielleicht, aber den Angriffsbonus? Das ist absurd.

 

Wenn hochstufige SpFen sich durch Monster unterfordert fühlen, sollte der SpL nicht den Bären boosten, sondern ersetzen.

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Eines sollte man nicht vergessen: Wie bekommt man einen hohen Angriffswert? Genau, durch Training. Ein Krieger trainiert jeden Tag, mitunter stundenlang oder er hat mal eine ernsthafte Schlacht. So, mit Mitte/Ende 20 ist er auf der Höhe seiner körperlichen Leistung. Er hat dann 10-15 Jahre Minimum durchtrainiert.

 

Und der Bär (stellvertretend für viele ziemlich gefährliche Tiere)? Gegen wen kämpft der? Gegen Brombeerbüsche? Zwei Wochen im Jahr jagt er Lachse (die wehren sich nicht), um Fett anzufressen oder legt sich mit einem Rudel Wölfe an, um denen einen frisch erlegten Hirsch abzunehmen. Die werden ihn nicht angreifen, denn die können es ja auch nicht (kämpfen...). Dann kloppt er sich vielleicht mit einem anderen Männchen um ein Weibchen und DAS WARS auch schon. Wie bitte soll der arme Bär je richtig kämpfen lernen? Ja, er ist stark, man könnte den Schaden erhöhen vielleicht, aber den Angriffsbonus? Das ist absurd.

 

Wenn hochstufige SpFen sich durch Monster unterfordert fühlen, sollte der SpL nicht den Bären boosten, sondern ersetzen.

 

Die meisten Raubtiere trainieren ihre Kampffertigkeiten sehr. Denn das, was wir als lustiges Spielen zweier Kätzchen oder Welpen bezeichnen ist nichts anderes als Kampftraining. Und das machen diese Tierarten meist ihr ganzes Leben lang.

 

Tschuess,

Kurna

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Eines sollte man nicht vergessen: Wie bekommt man einen hohen Angriffswert? Genau, durch Training. Ein Krieger trainiert jeden Tag, mitunter stundenlang oder er hat mal eine ernsthafte Schlacht. So, mit Mitte/Ende 20 ist er auf der Höhe seiner körperlichen Leistung. Er hat dann 10-15 Jahre Minimum durchtrainiert.

 

Und der Bär (stellvertretend für viele ziemlich gefährliche Tiere)? Gegen wen kämpft der? Gegen Brombeerbüsche? Zwei Wochen im Jahr jagt er Lachse (die wehren sich nicht), um Fett anzufressen oder legt sich mit einem Rudel Wölfe an, um denen einen frisch erlegten Hirsch abzunehmen. Die werden ihn nicht angreifen, denn die können es ja auch nicht (kämpfen...). Dann kloppt er sich vielleicht mit einem anderen Männchen um ein Weibchen und DAS WARS auch schon. Wie bitte soll der arme Bär je richtig kämpfen lernen? Ja, er ist stark, man könnte den Schaden erhöhen vielleicht, aber den Angriffsbonus? Das ist absurd.

 

Wenn hochstufige SpFen sich durch Monster unterfordert fühlen, sollte der SpL nicht den Bären boosten, sondern ersetzen.

 

Die meisten Raubtiere trainieren ihre Kampffertigkeiten sehr. Denn das, was wir als lustiges Spielen zweier Kätzchen oder Welpen bezeichnen ist nichts anderes als Kampftraining. Und das machen diese Tierarten meist ihr ganzes Leben lang.

 

Tschuess,

Kurna

Als Kätzchen machen sie es ein paar Monate lang mit ihren Geschwistern. Dann nicht mehr. Und wie alt werden Katzen/Wölfe/Bären? In freier Wildbahn, wohlgemerkt? Wie lang können die üben? Und als Erwachsene: Mit wem?

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Einen SC der damit rechnet, vom Tiger angesprungen zu werden, kann der Tiger nun mal nicht so einfach erwischen. Rechnet der SC aber nicht mit einem Angriff, ist er ja eh wehrlos und der Tiger kriegt auch noch +4 auf seinen Angriff, damit sind seine Treffer chancen IMHO hoch genug.

Der Tiger war ein zugegebenermassen ein schlechtes Beispiel, also nimm z.B. einen Löwen. Der bekommt keinen Angriffsbonus. Das Problem bleibt bestehen.

 

Davon unabhängig entfällt die Abwehr nur bei einem Angriff von hinten, oder wenn das Opfer wirklich in der regeltechnischen Definition wehrlos (also z.B. gefesselt oder erschöpft) ist. Ein überraschter Gegner darf ansonsten mit einem Abzug von -4 abwehren (DFR S. 88/89).

 

Zum Posting von Bro: Der Vergleich Bär vs trainierter menschlicher Kämpfer passt in meinen Augen hinten und vorne nicht. Ein Bär ist schon allein durch Masse, Kraft und Wildheit eine Gefahr, und wird auf eine völlig andere Weise kämpfen als ein Mensch. Er braucht z.B. nicht erst auf eine Öffnung in der Deckung des Gegners zu warten, er schafft sich eine solche.

Die Reduzierung von Nahkampf-Angriffswert auf reine "Zielgenauigkeit" macht bei einem abstrakten Kampfsystem wie Midgard m.E. wenig Sinn.

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Wenn hochstufige SpFen sich durch Monster unterfordert fühlen, sollte der SpL nicht den Bären boosten, sondern ersetzen.

 

Wodurch?

 

Ich geb mal so ein Beispiel:

 

Monster X Grad 6

 

14 LP immerhin untot(!)

 

Klaue +7 (w6+3) Raufen +7 (W6) Abwehr +14

 

Wen soll denn sowas hinterm Ofen hervorlocken?

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Wenn hochstufige SpFen sich durch Monster unterfordert fühlen, sollte der SpL nicht den Bären boosten, sondern ersetzen.

 

Wodurch?

 

Ich geb mal so ein Beispiel:

 

Monster X Grad 6

 

14 LP immerhin untot(!)

 

Klaue +7 (w6+3) Raufen +7 (W6) Abwehr +14

 

Wen soll denn sowas hinterm Ofen hervorlocken?

 

Ich verstehe das Problem, aber nicht die Lösung: Dann macht halt die Tiere (bzw. Stadtwachen) gefährlicher. Das kann es nicht sein.

 

Hochgradige SpFen muss man dann anders fordern als mit einem Bären mit Tatze +15 und 2W6+4 Schaden, weil das Quatsch ist. Es kann natürlich mal so einen Freakbären geben, der wie auch immer zu solchen Monsterwerten (hah!) kommt, aber der sollte dann wirklich einmalig sein.

 

Wohlgemerkt: Ich rede hier von natürlichen Tieren (und Stadtwachen). Was den Sektor der Magischen Wesen, Untoten, Geister, Drachen, Golems etc. angeht, kann sich der SpL austoben, wie er von mir aus will.

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Hochgradige SpFen muss man dann anders fordern als mit einem Bären mit Tatze +15 und 2W6+4 Schaden, weil das Quatsch ist. Es kann natürlich mal so einen Freakbären geben, der wie auch immer zu solchen Monsterwerten (hah!) kommt, aber der sollte dann wirklich einmalig sein.

Es betrifft doch auch die Logik der Spielwelt. Hochgradige Spielfiguren, die einen Bären niederringen oder mit einem Dolch in Schach halten? Ein tobender Elefant, der nach einer Kampfrunde plötzlich "erschöpft" ist?

 

Unabhängig davon: Wenn man Spielerfiguren anders als durch Kampf fordern möchte, dann setzt das doch oft voraus, dass die Stärke der möglichen Gegner einen Kampf als zur schlechteren Option macht.

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Hochgradige SpFen muss man dann anders fordern als mit einem Bären mit Tatze +15 und 2W6+4 Schaden, weil das Quatsch ist. Es kann natürlich mal so einen Freakbären geben, der wie auch immer zu solchen Monsterwerten (hah!) kommt, aber der sollte dann wirklich einmalig sein.

Es betrifft doch auch die Logik der Spielwelt. Hochgradige Spielfiguren, die einen Bären niederringen oder mit einem Dolch in Schach halten? Ein tobender Elefant, der nach einer Kampfrunde plötzlich "erschöpft" ist?

 

Unabhängig davon: Wenn man Spielerfiguren anders als durch Kampf fordern möchte, dann setzt das doch oft voraus, dass die Stärke der möglichen Gegner einen Kampf als zur schlechteren Option macht.

Du findest es logisch, dass bei höhergradigen SpFen auch die Bären und Elefanten stärker sind? :crosseye: Komisch aber, dass man die dann nie trifft, wenn man selbst noch niedergradig ist. :schweiss::sly:

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Ich verstehe das Problem, aber nicht die Lösung: Dann macht halt die Tiere (bzw. Stadtwachen) gefährlicher. Das kann es nicht sein.

 

Hochgradige SpFen muss man dann anders fordern als mit einem Bären mit Tatze +15 und 2W6+4 Schaden, weil das Quatsch ist. Es kann natürlich mal so einen Freakbären geben, der wie auch immer zu solchen Monsterwerten (hah!) kommt, aber der sollte dann wirklich einmalig sein.

 

Wohlgemerkt: Ich rede hier von natürlichen Tieren (und Stadtwachen). Was den Sektor der Magischen Wesen, Untoten, Geister, Drachen, Golems etc. angeht, kann sich der SpL austoben, wie er von mir aus will.

 

Ich habe nicht den Eindruck, dass du verstehst, was ich meine.

 

Mir gehts gar nicht so sehr um Bären und Tiger, sondern um die Werte von Grad 12 Dämonen und Werwölfen und so weiter.

 

Mir ist auch klar, dass ich sie stärker machen kann. Ich bin schließlich nicht doof.

Nichtsdestotrotz finde ich die Grundwerte einfach zu niedrig. Ich glaube, ich habe auch nirgendwo in diesem Strang nach einer "Lösung" zu einem "Problem" gefragt, sondern lediglich um einen Eindruck in der Midgardgemeinde gebeten.

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Ich verstehe das Problem, aber nicht die Lösung: Dann macht halt die Tiere (bzw. Stadtwachen) gefährlicher. Das kann es nicht sein.

 

Hochgradige SpFen muss man dann anders fordern als mit einem Bären mit Tatze +15 und 2W6+4 Schaden, weil das Quatsch ist. Es kann natürlich mal so einen Freakbären geben, der wie auch immer zu solchen Monsterwerten (hah!) kommt, aber der sollte dann wirklich einmalig sein.

 

Wohlgemerkt: Ich rede hier von natürlichen Tieren (und Stadtwachen). Was den Sektor der Magischen Wesen, Untoten, Geister, Drachen, Golems etc. angeht, kann sich der SpL austoben, wie er von mir aus will.

 

Ich habe nicht den Eindruck, dass du verstehst, was ich meine.

 

Mir gehts gar nicht so sehr um Bären und Tiger, sondern um die Werte von Grad 12 Dämonen und Werwölfen und so weiter.

 

Mir ist auch klar, dass ich sie stärker machen kann. Ich bin schließlich nicht doof.

Nichtsdestotrotz finde ich die Grundwerte einfach zu niedrig. Ich glaube, ich habe auch nirgendwo in diesem Strang nach einer "Lösung" zu einem "Problem" gefragt, sondern lediglich um einen Eindruck in der Midgardgemeinde gebeten.

Ich habe auch nicht speziell Dich gemeint. ;)

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Du findest es logisch, dass bei höhergradigen SpFen auch die Bären und Elefanten stärker sind? :crosseye: Komisch aber, dass man die dann nie trifft, wenn man selbst noch niedergradig ist. :schweiss::sly:

Ich fände es logisch, wenn Elefanten und Bären grundsätzlich für jeden Menschen gefährlich wären.

Vorteile wie weitaus grössere Körpermasse und Angriffswucht werden in Midgard nur unzureichend durch die Regeln simuliert. Das ist eben der Nachteil abstrakter (dafür aber übersichtlicher und schnell spielbarer) Kampfregeln.

 

In Midgard kann sich z.B. ein mit einer Keule bewaffneter und ansonsten nackter Abenteurer einen rasenden Bären entgegenstellen, und aus dieser Konfrontation siegreich hervorgehen. Im wirklichen Leben käme niemand auch nur ansatzweise auf so eine Idee.

 

Um dem abzuhelfen, müsste man entweder zusätzliche Regeln für den Kampf gegen solche Kreaturen entwickeln, oder aber tatsächlich die Kampfstärke solcher Gegner der jeweiligen Stärke der Abenteurer anpassen, um die Gefährlichkeit hinreichend zu simulieren.

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In Midgard kann sich z.B. ein mit einer Keule bewaffneter und ansonsten nackter Abenteurer einen rasenden Bären entgegenstellen, und aus dieser Konfrontation siegreich hervorgehen. Im wirklichen Leben käme niemand auch nur ansatzweise auf so eine Idee.

 

Nun ja, in heutiger Zeit natürlich nicht. Aber in zahlreichen Sagen und Geschichten, erschlagen die Helden mit einer Keule oder einen Messer Bären, Tiger etc. Mit einem Schwert und Schild wär das ja auch keine Heldentat mehr.

 

Und Abenteurer sind ja wohl Helden.

 

Gut zugegeben Elefanten sind da vielleicht was anderes, die besiegt man aber auch bei Midgard nicht so leicht mit einem Dolch oder einer Keule.

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Habt ihr auch den Eindruck, dass "Midgardmonster" oft zu schwach daherkommen?

Habt ihr auch den Eindruck, dass "Midgardmonster" oft zu schwach daherkommen?

 

 

Gemessen an einem vergleichbar hochradigen und gut ausgerüsteten SC-Kämpfer Ja

 

Gemessen an einem Grad 1 Kämpfer oder sogar einem Grad 0 normalen Menschen (OR, Angriff+4, kein SchB, Abwehr +10) Nein

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Man muss aufpassen Grad nicht mit Gefährlichkeit zu verwechseln. Und ich habe den Eindruck, da wurde seitens der Regelgestalter zu sehr auf den Grad geachtet wurde.

 

Ein "gutmütiger Pflanzenfresser" wie der Makara hat einen Angriff von +11, ein flinkes, schnelles Raubtier wie die Sturmkatze lediglich von +9.

Da herrscht für mich die Hauptdiskrepanz.

 

Langsame, behäbige aber sowohl große, massige Wesen scheinen einen hohen Grad zu haben um deren hohen LP und AP zu rechtfertigen. Damit einhergehend bekommen sie einen gradentsprechenden Angriff. Das ist teilweise schade, denn gerade die wilden und gefährlichen Raubtiere sowie die an sich von den Legenden her bekannten agressiven Monster, kommen mit dieser Systematik schlecht weg.

 

Was mir prinzipiell auch sauer aufstößt sind die absolut zu geringen LP von manchen Wesen. Dass ein ausgewachsener Braunbär im Schnitt auf lediglich 15 LP kommt, was wohl in fast jeder Abenteurergruppe locker überboten wird, mutet manches mal lächerlich an.

 

Das gefährlichste natürliche Midgard-Monster ist immer noch ein hochgradiger Menschen/Elfen/Zwergen-Kämpfer oder Zauberer.

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Das gefährlichste natürliche Midgard-Monster ist immer noch ein hochgradiger Menschen/Elfen/Zwergen-Kämpfer oder Zauberer.
Das ist aber in fast jedem System so.

 

:grim:

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denn gerade die wilden und gefährlichen Raubtiere sowie die an sich von den Legenden her bekannten agressiven Monster, kommen mit dieser Systematik schlecht weg.

Einfaches Beispiel: Schimpanse. Ein ausgewachsener Schimpanse ist etwa drei mal so stark wie ein ausgewachsener Mann. Laut Bestiarium hat ein Schimpanse jedoch nur eine Stärke von 60. Eine Stärke von 80 oder höher wäre angemessen gewesen (wenn man Durchschnittswerte und einen nicht-linearen Verlauf der Grundwerte in Midgard voraussetzt).

 

Viele Grüße

Harry

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Auch wenn ich die Auffassung teile, dass die Migard-Monster zu schwach sind, muss ich dennoch eine Lanze für das Betiarium brechen. Einige, der angeführten Vergleiche Mensch Tier (Monster) sind jedenfalls so, wie sie vorgebracht werden nicht stimmig. Nehmen wir das Schimpansen-Beispiel: Ja, es ist richtig, dass ein Schimpanse einen Menschen töten kann. Es sind schon Pfleger in Zoos von Schimpansen angegriffen worden und haben den Kürzeren gezogen. Diese Tierpfleger wären auf Midgard übertragen unbewaffnete Gr. 0 Menschen. Ich bezweifle, dass ein unbewaffneter Gr. 0 Mensch gegen einen Midgard-Schimpasen im Kampf obsiegt. Ich habe sogar Zweifel, dass ein unbewaffneter Abenteurer Gr. 1 regelmäßig gegen einen Midgard- Schimpansen obsiegt. Man darf, was die Kraft des Schimpansen angeht aber auch nicht übertreiben. Der Affe kann seine Kraft nämlich nicht so kontrolliert einsetzen wie ein Mensch. So bezweifle ich es, dass ein Schimpanse in der Lage ist zwei volle Kästen Bier vom Auto in die Wohnung zu tragen. Der St Wert deckt aber alles ab, also auch wie sehr man in der Lage ist die Kraft gezielt einzusetzen. Um ein Beispiel aus dem Motorsport zu nennen. Es reicht nicht, nur viel PS unter dem Hintern zu haben, man muss die PS auch auf die Straße bringen. Es m. E. daher richtig, die St der Tiere nicht zu hoch anzusetzen, gleichwohl müsste der Schaden, den kampferprobte Tiere anrichten höher sein.

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Hallo!

 

Mich stört vor allem die häufig feststellbare Diskrepanz zwischen dem regeltechnisch Möglichen und dem spieltechnisch Erlebbaren: Wie oft werden Nichtspielerfiguren von wilden Tieren angegriffen und sterben meist binnen kürzester Zeit, ohne dass die Abenteurer eingreifen können und dass dies regeltechnisch (klar, eine 20/100 ist immer möglich, aber statistisch nicht vergleichbar mit der Häufigkeit solcher auftretenden Fälle in Abenteuern) möglich ist.

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Hallo Harry!

 

Ehrlich gesagt verstehe ich deine Frage nicht (abgesehen davon, dass das Fragezeichen fehlt). :confused:
Nimm als Beispiel das letzte ConKampagnen-Abenteuer "Im Labyrinth der Großstadt".

 

[spoiler=Abenteuer "Im Labyrinth der Großstadt"]Dort tötet ein Mörderpinguin binnen kürzester Zeit 2 Menschen, bevor die Abenteurer eingreifen können (innerhalb von etwa 2 Runden). Weiterhin tötet ein Berglöwe innerhalb einer Runde eine weitere Person.

 

Diese Gefährlichkeit geben die Regeln leider einfach nicht her.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Hallo.

Habt ihr auch den Eindruck, dass "Midgardmonster" oft zu schwach daherkommen?

 

Lest ihr auch oft den Grad eines Monsters und seid dann überrascht, was es "nur" kann?

Oder empfindet ihr den Grad immer angemessen?

 

Ja und nein.

 

Fuer meinen Geschmack sind isb. Daemonenfuersten, Drachen und aehnliches im direkten Kampf viel zu schwach.

Fuer mich sollte ein Daemonenfuerst durch mehrere 5ter Grad Gruppen laufen koennen OHNE inteligent gespielt werden zu muessen.

 

Andererseits Nein, denn diese Schwaeche ist fuer mich eben der besondere Midgard charakter:

Selbst hochgradige Figuren und maechtige wesen sind recht verwundbar wenn sie "dumm da stehen" bzw. nicht taktisch klug handeln.

Daemonenfuersten sind maechtig weil sie Anhaenger um sich scharen und Leute beeinflussen koennen, aber im Kampf 1 gegen 5 "mittelgradiege" Abenteuerer halt verloren. Er muss also "Begleitschutz dabei haben.

 

Fazit:

Fuer meinen Geschmack sind viele "Monster" zu schwach, aber andererseits ist genau das ist fuer mich gerade das Midgard Flair.

 

Gruss

Zottel

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Hallo!

 

Mich stört vor allem die häufig feststellbare Diskrepanz zwischen dem regeltechnisch Möglichen und dem spieltechnisch Erlebbaren: Wie oft werden Nichtspielerfiguren von wilden Tieren angegriffen und sterben meist binnen kürzester Zeit, ohne dass die Abenteurer eingreifen können und dass dies regeltechnisch (klar, eine 20/100 ist immer möglich, aber statistisch nicht vergleichbar mit der Häufigkeit solcher auftretenden Fälle in Abenteuern) möglich ist.

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

Das liegt wohl daran, dass NSCs gerne mal realistisch draufgehen sollen, Abenteurer bei solchen Gegnern aber zu schnell umkommen würden. Deswegen sind z.B. Fernkampfwaffen unterbewertet und spezielle Fertigkeiten entschärft. Außerdem würde ich das töten eines NSC innerhalb einer Runde nicht auf die 20/100 reduzieren, auch wenn es immer noch selten sein sollte.

 

Solwac

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Hallo Solwac!

 

Das liegt wohl daran, dass NSCs gerne mal realistisch draufgehen sollen, Abenteurer bei solchen Gegnern aber zu schnell umkommen würden.
Und genau das halte ich für problematisch. Man sollte nicht unterschiedliches Maß anlegen.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Fuer mich sollte ein Daemonenfuerst durch mehrere 5ter Grad Gruppen laufen koennen OHNE inteligent gespielt werden zu muessen.

Jepp. Eigentlich schon. :devil:

 

Deswegen finde ich es gut und richtig, dass Radamanthus, der im "Zyklus der zwei Welten" auftaucht, keine Werte hat. Denn dann wäre er besiegbar....

 

Grüße

 

Bruder Buck

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    • By OliK
      moin,
      falls jemand Inspiration für eigene Kreaturen und fantastische Umgebungen braucht, så ist https://www.flickr.com/photos/noaaphotolib/with/9660857467/
      eine reiche Quelle
      /olik
    • Guest
      By Guest
      Man erzählt sich in Candranor von einem einem Mann der es immer gerade so geschafft hatte. Ob es nun die Ausbildung zum Seemeister war, die Wahl in den Rat der Hundert, er war immer gerade so der letzte. Nun könnte man behaupten das er immer genau soviel Glück hatte wie man brauchte. Andere Stimmen behaupteten das er auch einfach zu Faul war um wirklich zu lernen und nur genau soviel tat wie ausreichend war. Nicht mehr und natürlich auch nicht weniger. Ansonsten war er auch eher als Lebemann bekannt. Er kümmerte sich nur um seine eigenen Vergnügungen, war Politisch nicht sehr interessiert und hängte sein Fähnchen mal hier und dort in den Wind.
       
      Doch irgendwann stand er, wie so viele seiner Zunft, vor der Entscheidung - schwarz oder grau? Natürlich gab es auch andere die zauderten welcher Fraktion sie sich anschließen sollten. Doch ohne die Unterstützung anderer waren diese leichte Opfer.
       
      Das sah auch der Glücklose Seemeister so und entschied sich für die dunkle Seite, welche ihm etwas einfacher erschien. Doch mit den Monaten des Krieges wuchs der Druck auch Leistungen zu bringen. Er wollte nicht an die Front und er wollte auch nicht wirklich arbeiten, eigentlich wollte er immer noch nur weiter der Lebemann sein welcher er schon immer war.
       
      Der Druck stieg. Die Ressourcen wurden knapper und der Druck wuchs. Dumm war er nicht, nur faul und träge, wenn er sich nun also mal wieder bewegen musste dann sollte es auch etwas sein das derart war das man ihn danach in ruhe lies.
       
      Ein Kontakt zu einer neuen Welt, einer Welt aus welcher man mit einfachen Mitteln große, oder wenn nicht groß dann zumindest Mächtige, und wenn nicht Mächtig dann zumindest schnelle Wesen beschwören könnte. So fing er also an sich mit Dämonenbeschwörung zu befassen. Doch - wie schon immer war er eher einer der letzten. Auch stand er mit diversen Dämonen mit denen es schon Kontakt gab nicht sehr gut. Sicher wäre es möglich gewesen von dem ein oder anderen einen "Tipp" zu bekommen, in etwa wo man im Multiversum suchen könnte. Doch - er hatte keine großen Kontakte.
       
      So musste er also selbst suchen. Eine schwarze Galeere, oder ein anderes Drum hatte er nicht und so hoffte er einfach auf sein Glück. Irgendwie hatte es doch bisher immer gereicht. Er versuchte bestehende Beschwörungskreise zu verändern, variierte hier und da und hatte tatsächlich zumindest soviel Glück das ihn dies nicht den Kopf kostete. Er öffnete Portale in fremde Welten und untersuchte die Völker dort. (Man sagt auch das er dort gerne nach Wein, Weib und Gesang suchte und nur nebenher nach irgendetwas das Kämpfen könnte)
       
      Und so stieg der Druck weiter auf ihn. Man sagte das ihm ein hoher Dunkler Meister selbst schon drohte ihn zu beseitigen wenn er nicht zumindest irgendetwas liefern würde.
       
      Und so betrat er wieder einmal eine ihm fremde Welt.
       
      Er fand dort auch Zeichen für Leben. Sogar für intelligentes Leben. Einfache Hütten und tief ausgetretene Wege waren die ersten Zeichen dafür. Aber kein Zeichen von den Bewohnern. Die Legende Sagte das der Seemeister mit seinen Leuten auf dem Platz der kleinen Siedlung standen und nach den Bewohnern riefen.
       
      Wie aus dem Nichts stand plötzlich ein kleines Wesen vor ihnen. Etwas kleiner als ein Zwerg aber zierlich wie ein Elf. Das Wesen hatte auch sonst eher Elfische Züge, die Ohren waren deutlich größer, ebenso die Augen. Alleine die Nase passte irgendwie nicht zum elfischen, sie war etwas groß und unförmig, etwa wie bei einem Gnom. Die Braunen, glatten Haare waren streng nach hinten gezogen und dort mit einem Haarband fixiert.
      Der einheimische hatte einfache Fellkleider an. Ein Wams, eine Hose. Die Füße trug er wie Halblinge bar jeden Schuhwerkes - doch waren sie gänzlich unbehaart.
       
      Der Seemeister sprach langsam auf den plötzlich erschienen ein. Doch dieser unterbrach ihn schon nach den ersten Worten mit einem Stakkato an sehr hohen Lauten die sich fast wie eine Sprache anhörten, aber irgendwie doch nur "fast". Neben der Gestalt erschien noch eine zweite und eine dritte.
       
      Diese mal hatten der Seemeister und seine Begleiter gesehen wie die beiden Gestalten erschienen waren. Sie hatten sich sehr, sehr schnell bewegt. Konnte sie etwa schneller als das Licht laufen? Jetzt standen die drei da und unterhielten sich schnatternd.
       
      Es ist nun nur noch überlieferte wie der Seemeister zu seinen Leuten sagte das sie wohl hier fündig geworden wären. Diese Leute seien die Perfekten Boten und Aufklärer. Als er sich wieder umwandte sagte der wohl älteste von ihnen gerade so das man es vielleicht verstehen konnte "Wirsindnichtdiesklavenvonirgendjemanden" Damit hatte den Seemeister sein letztes Glück verloren. Auf einen Pfiff der drei warfen sich diese kleinen Wesen auf den Seemeister und seine Begleiter.
       
      Ausgebildete Valianische Soldaten und die Dämonen welche der Seemeister als Kampfknechte bei sich hatte waren nicht in der Lage diese Wesen aufzuhalten. Immer wenn sie zuschlugen war das Wesen schon längst wieder weg. Was immer der Seemeister auch zaubern wollte wurde unterbrochen von den Zahllosen angriffen auf seine Person. Schnell ging er in einem Wirrwarr von Pfeilen und Speeren unter. Sicher traf auch das ein oder andere Schwert einmal einen der Angreifer und dieser verging fast in einer Blutfontäne die sich über den armen Soldaten ergoss.
       
      Die Begleiter wandten sich zur Flucht. Nicht weit entfernt stand das Tor, welches zum Anwesen des Seemeisters führte. Alles rannte und lief, doch diesen Gegnern konnte man nicht entkommen.
       
      Es ist überliefert das sich die Wesen einen Spaß daraus machten ihren Gegnern im Laufen die Schuhe am Boden festzukleben. Sie schnitten die Lederriemen der Rüstungen durch nachdem sie schnell gemerkt hatten das sie mit ihren Speeren aus Holz nichts gegen das Metall ausrichten konnten.
       
      Von vierzig Leuten, welche der Seemeister mit sich führte, schafften es nur fünf das Tor.
       
      In dem letzten Blick konnten sie noch sehen wie sich die Einheimischen über die Leichen ihrer Kameraden hermachten, rohes Fleisch aus ihnen herausrissen und fraßen oder die noch lebenden für später am Boden fesselten.
       
      Auf der anderen Seite schlossen sie das Tor wieder.
       
      Einer der entkommenen Novizen rannte aus dem Haus um die Botschaft zu überbringen. Der Seemeister in Thalassa der gerade Dienst hatte war nicht sehr erfreut, doch stattete er dem Haus sofort einen Besuch ab.
       
      Sie fanden den ganzen Haushalt des verstorbenen Seemeisteres abgeschlachtet in seiner Villa. Sofort wurde diese Versiegelt durch den anwesenden Dunklen Meister der sich vornahm "nach dem Kriege" sich noch einmal mit der Sache zu befassen.
       
      ------
       
      (Kreaturen Beschreibung ohne Werte - macht selbst was draus!)
       
       
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Man erzählt sich in Candranor von einem einem Mann der es immer gerade so geschafft hatte. Ob es nun die Ausbildung zum Seemeister war, die Wahl in den Rat der Hundert, er war immer gerade so der letzte. Nun könnte man behaupten das er immer genau soviel Glück hatte wie man brauchte. Andere Stimmen behaupteten das er auch einfach zu Faul war um wirklich zu lernen und nur genau soviel tat wie ausreichend war. Nicht mehr und natürlich auch nicht weniger. Ansonsten war er auch eher als Lebemann bekannt. Er kümmerte sich nur um seine eigenen Vergnügungen, war Politisch nicht sehr interessiert und hängte sein Fähnchen mal hier und dort in den Wind.
       
      Doch irgendwann stand er, wie so viele seiner Zunft, vor der Entscheidung - schwarz oder grau? Natürlich gab es auch andere die zauderten welcher Fraktion sie sich anschließen sollten. Doch ohne die Unterstützung anderer waren diese leichte Opfer.
       
      Das sah auch der Glücklose Seemeister so und entschied sich für die dunkle Seite, welche ihm etwas einfacher erschien. Doch mit den Monaten des Krieges wuchs der Druck auch Leistungen zu bringen. Er wollte nicht an die Front und er wollte auch nicht wirklich arbeiten, eigentlich wollte er immer noch nur weiter der Lebemann sein welcher er schon immer war.
       
      Der Druck stieg. Die Ressourcen wurden knapper und der Druck wuchs. Dumm war er nicht, nur faul und träge, wenn er sich nun also mal wieder bewegen musste dann sollte es auch etwas sein das derart war das man ihn danach in ruhe lies.
       
      Ein Kontakt zu einer neuen Welt, einer Welt aus welcher man mit einfachen Mitteln große, oder wenn nicht groß dann zumindest Mächtige, und wenn nicht Mächtig dann zumindest schnelle Wesen beschwören könnte. So fing er also an sich mit Dämonenbeschwörung zu befassen. Doch - wie schon immer war er eher einer der letzten. Auch stand er mit diversen Dämonen mit denen es schon Kontakt gab nicht sehr gut. Sicher wäre es möglich gewesen von dem ein oder anderen einen "Tipp" zu bekommen, in etwa wo man im Multiversum suchen könnte. Doch - er hatte keine großen Kontakte.
       
      So musste er also selbst suchen. Eine schwarze Galeere, oder ein anderes Drum hatte er nicht und so hoffte er einfach auf sein Glück. Irgendwie hatte es doch bisher immer gereicht. Er versuchte bestehende Beschwörungskreise zu verändern, variierte hier und da und hatte tatsächlich zumindest soviel Glück das ihn dies nicht den Kopf kostete. Er öffnete Portale in fremde Welten und untersuchte die Völker dort. (Man sagt auch das er dort gerne nach Wein, Weib und Gesang suchte und nur nebenher nach irgendetwas das Kämpfen könnte)
       
      Und so stieg der Druck weiter auf ihn. Man sagte das ihm ein hoher Dunkler Meister selbst schon drohte ihn zu beseitigen wenn er nicht zumindest irgendetwas liefern würde.
       
      Und so betrat er wieder einmal eine ihm fremde Welt.
       
      Er fand dort auch Zeichen für Leben. Sogar für intelligentes Leben. Einfache Hütten und tief ausgetretene Wege waren die ersten Zeichen dafür. Aber kein Zeichen von den Bewohnern. Die Legende Sagte das der Seemeister mit seinen Leuten auf dem Platz der kleinen Siedlung standen und nach den Bewohnern riefen.
       
      Wie aus dem Nichts stand plötzlich ein kleines Wesen vor ihnen. Etwas kleiner als ein Zwerg aber zierlich wie ein Elf. Das Wesen hatte auch sonst eher Elfische Züge, die Ohren waren deutlich größer, ebenso die Augen. Alleine die Nase passte irgendwie nicht zum elfischen, sie war etwas groß und unförmig, etwa wie bei einem Gnom. Die Braunen, glatten Haare waren streng nach hinten gezogen und dort mit einem Haarband fixiert.
      Der einheimische hatte einfache Fellkleider an. Ein Wams, eine Hose. Die Füße trug er wie Halblinge bar jeden Schuhwerkes - doch waren sie gänzlich unbehaart.
       
      Der Seemeister sprach langsam auf den plötzlich erschienen ein. Doch dieser unterbrach ihn schon nach den ersten Worten mit einem Stakkato an sehr hohen Lauten die sich fast wie eine Sprache anhörten, aber irgendwie doch nur "fast". Neben der Gestalt erschien noch eine zweite und eine dritte.
       
      Diese mal hatten der Seemeister und seine Begleiter gesehen wie die beiden Gestalten erschienen waren. Sie hatten sich sehr, sehr schnell bewegt. Konnte sie etwa schneller als das Licht laufen? Jetzt standen die drei da und unterhielten sich schnatternd.
       
      Es ist nun nur noch überlieferte wie der Seemeister zu seinen Leuten sagte das sie wohl hier fündig geworden wären. Diese Leute seien die Perfekten Boten und Aufklärer. Als er sich wieder umwandte sagte der wohl älteste von ihnen gerade so das man es vielleicht verstehen konnte "Wirsindnichtdiesklavenvonirgendjemanden" Damit hatte den Seemeister sein letztes Glück verloren. Auf einen Pfiff der drei warfen sich diese kleinen Wesen auf den Seemeister und seine Begleiter.
       
      Ausgebildete Valianische Soldaten und die Dämonen welche der Seemeister als Kampfknechte bei sich hatte waren nicht in der Lage diese Wesen aufzuhalten. Immer wenn sie zuschlugen war das Wesen schon längst wieder weg. Was immer der Seemeister auch zaubern wollte wurde unterbrochen von den Zahllosen angriffen auf seine Person. Schnell ging er in einem Wirrwarr von Pfeilen und Speeren unter. Sicher traf auch das ein oder andere Schwert einmal einen der Angreifer und dieser verging fast in einer Blutfontäne die sich über den armen Soldaten ergoss.
       
      Die Begleiter wandten sich zur Flucht. Nicht weit entfernt stand das Tor, welches zum Anwesen des Seemeisters führte. Alles rannte und lief, doch diesen Gegnern konnte man nicht entkommen.
       
      Es ist überliefert das sich die Wesen einen Spaß daraus machten ihren Gegnern im Laufen die Schuhe am Boden festzukleben. Sie schnitten die Lederriemen der Rüstungen durch nachdem sie schnell gemerkt hatten das sie mit ihren Speeren aus Holz nichts gegen das Metall ausrichten konnten.
       
      Von vierzig Leuten, welche der Seemeister mit sich führte, schafften es nur fünf das Tor.
       
      In dem letzten Blick konnten sie noch sehen wie sich die Einheimischen über die Leichen ihrer Kameraden hermachten, rohes Fleisch aus ihnen herausrissen und fraßen oder die noch lebenden für später am Boden fesselten.
       
      Auf der anderen Seite schlossen sie das Tor wieder.
       
      Einer der entkommenen Novizen rannte aus dem Haus um die Botschaft zu überbringen. Der Seemeister in Thalassa der gerade Dienst hatte war nicht sehr erfreut, doch stattete er dem Haus sofort einen Besuch ab.
       
      Sie fanden den ganzen Haushalt des verstorbenen Seemeisteres abgeschlachtet in seiner Villa. Sofort wurde diese Versiegelt durch den anwesenden Dunklen Meister der sich vornahm "nach dem Kriege" sich noch einmal mit der Sache zu befassen.
       
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      (Kreaturen Beschreibung ohne Werte - macht selbst was draus!)

      Spoiler : Raschling (von Quickling)
       
      Ein Raschling ist, wenn er steht etwa 1.30 groß und schaut fast aus wie ein kleiner Elf mit einer Gnomennase. Raschling machen in der Regel alles viermal so schnell wie normale Wesen. Ihr ganze Stoffwechsel ist viermal schneller, die Atmung (deswegen die große Nase), der Herzschlag und, zumindest Ansatzweise auch das Denken. Ohne einen exzellenten Visuellen Sinn wären sie hoffnungslos aufgeschmissen. Schnell rennend wäre ein einzelner Stein schon ein Hindernis das man in seinen Bewegungsablauf einplanen muss.
       
      Raschlinge haben einen sehr hohen Blutdruck. Schon kleine offene Verletzungen können deswegen letal sein, das Blut hat deswegen auch einen sehr hohen Gerinnungsfaktor - ähnlich dem wie Sekundenkleber. Wird er stark von einer schneidenden oder stechenden Waffe getroffen so verliert er sehr schnell sehr viel Blut. Da dieses jedoch angepasst ist reagiert es auch deutlich schneller und wirkt wie sehr starker Klebstoff.
       
      Raschlinge sind extrem schnell und dabei sehr gewandt. Sieht man einen über ein gespanntes Seil flitzen so nimmt er sich einfach nur etwas Zeit (er könnte auch schneller sein). Ihre Laufgeschwindigkeit ist so immens das sie über Wasser rennen können - sollten sie aber dabei stehen bleiben droht ihnen großes Ungemach - denn schwimmen lernen sie in der Regel nie.
       
      Mit der hohen Geschwindigkeit sind natürlich auch große Sprünge möglich. Manchmal scheint es gar als könnten sie durch die Luft laufen. Auch wenn dies etwas übertrieben ist so haben sie, sollte es einmal mit dem Springen nicht geklappt haben, die Möglichkeit durch schnelle Armbewegungen tatsächlich ihren Fall stark zu bremsen. Sie fallen dann sehr langsam zu Boden ohne Schaden zu nehmen.
       
      Die hohe Geschwindigkeit zeichnet sie auch im Nahkampf aus, doch auch der Nachteil - sie sind recht schwächlich. In der Regel benutzen sie Stichwaffen die sie geschickt durch die Schwachstellen von Rüstungen stechen. Angriffen weichen sie mit einer Behändigkeit aus welche auf Midgard nur schwerlich zu finden ist.
       
      Bewegt sich ein Raschling normal ist er etwa immer noch viermal so schnell wie ein normaler Mensch. Dies betrifft auch auf alles andere. Rennend sind sie mit dem bloßen Auge schon sehr schwer zu sehen. Ihre Fußsohlen sind sehr dick und, sollte ein Raschling etwa gefangengehalten werden so ist das nachwachsen der Hornhaut an den Füßen ein echtes Problem. ein weiteres wird sich ebenfalls schnell einstellen: Raschlinge brauchen sehr viel zu essen (zumindest wenn sie sich auch viel bewegen, und still sitzen - können sie in der Regel nicht, gefesselt fangen sie sofort an zu jammern und zu weinen) Ihr gesamter Metabolismus braucht auch viermal so viel Energie wie normal für ein Wesen dieser Größe. Sie bevorzugen dabei hochwertige Kost - Eiweiß: Fleisch - am liebsten frisch und roh.
       
      Die wenigen welch es auf Midgard gibt leben versteckt. Sie lieben es den "dummen, lahmen" Streiche zu spielen und sie zu bestehlen. Meist sind sie an Lebensmitteln aller Art interessiert, jedoch verschmähen sie auch Wertgegenstände nicht, hauptsächlich wenn diese Glitzern und schön sind. Auch die geschmiedeten Waffen haben sie schätzen gelernt. Mit Rüstungen können sie jedoch nichts anfangen.
       
      Zauberer sind indes fast gänzlich unbekannt, es mag daran liegen das der magische Fluss einfach auch nicht die Worte versteht die ein Raschling spricht. Einige verstehen sich auf das anfertigen von einfachen Verbänden aus den Kräutern der Gegend in welcher sie aufgewachsen sind.
       
      (Quelle / Idee: Quickling aus D&D)

       
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