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Einskaldir

Monster zu schwach?

Gefährlichkeit immer angemessen?  

102 members have voted

  1. 1. Gefährlichkeit immer angemessen?

    • Grad und Gefährlichkeit stimmen m.e. oft nicht überein
    • Grad ist meist der Gefährlichkeit angemessen


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Hallo Solwac!

 

Das liegt wohl daran, dass NSCs gerne mal realistisch draufgehen sollen, Abenteurer bei solchen Gegnern aber zu schnell umkommen würden.
Und genau das halte ich für problematisch. Man sollte nicht unterschiedliches Maß anlegen.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Warum nicht? Das tun wir doch in jedem Abenteuer (selbst Du ;)). Die Regeln gelten für alle Parteien gleich, aber dennoch sind die Abenteurer bevorteilt. Dies liegt vor allem daran, dass die Abenteurer meist aktiv handeln und so aus Zaubern und Regeln mehr rausholen.

 

Wenn jetzt Aktionen, wie der schnelle Tod durch ein Raubtier von den Regeln nacherzählt werden soll, dann kann man eine Menge machen. Allerdings steiggt der Aufwand, weshalb ich es vollkommen in Ordnung finde, wenn der Spielleiter einfach sagt, dass es so geschehen ist.

 

Solwac

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Hallo Harry!

 

Ehrlich gesagt verstehe ich deine Frage nicht (abgesehen davon, dass das Fragezeichen fehlt). :confused:
Nimm als Beispiel das letzte ConKampagnen-Abenteuer "Im Labyrinth der Großstadt".

 

[spoiler=Abenteuer "Im Labyrinth der Großstadt"]Dort tötet ein Mörderpinguin binnen kürzester Zeit 2 Menschen, bevor die Abenteurer eingreifen können (innerhalb von etwa 2 Runden). Weiterhin tötet ein Berglöwe innerhalb einer Runde eine weitere Person.

 

Diese Gefährlichkeit geben die Regeln leider einfach nicht her.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Wie hätte das denn sonst laufen sollen? Hätte Rainer eine Horde Viecher ausbrechen lassen sollen, die über die beiden oder auch nur einen herfallen? Wäre das besser gewesen?

 

Jetzt mal nur rein dramaturgisch gesehen.

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Diese Gefährlichkeit geben die Regeln leider einfach nicht her.

Ah, verstehe. Die Frage lautet aber: müssen die Regeln das hergeben? Ich würde hier unterscheiden zwischen dramaturgischen ggf. epischen Erlebnissen und Aktionen durch die Abenteurer.

 

Wenn du es regelgetreuer haben willst, kannst du natürlich auch festlegen, dass in einer solchen Situation die NSC nicht letal, sondern nur schwer verletzt werden. Du kannst auch festlegen, dass die Abenteurer länger brauchen, um reagieren zu können (Situation erkennen, realisieren was passiert, handeln).

 

Viele Grüße

Harry

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Hallo Bro, Solwac und Harry!

 

Wie hätte das denn sonst laufen sollen? Hätte Rainer eine Horde Viecher ausbrechen lassen sollen, die über die beiden oder auch nur einen herfallen? Wäre das besser gewesen?
Ich will hier nicht unbedingt Kritik an den jeweiligen Abenteuer-Autoren üben. Es geht lediglich um die Feststellung, dass es zwischen der regeltechnischen und der spieltechnischen Ebene teilweise erhebliche Unterschiede in der Wahrnehmung von "Monstern" gibt.

 

Wenn jetzt Aktionen, wie der schnelle Tod durch ein Raubtier von den Regeln nacherzählt werden soll, dann kann man eine Menge machen. Allerdings steiggt der Aufwand, weshalb ich es vollkommen in Ordnung finde, wenn der Spielleiter einfach sagt, dass es so geschehen ist.
Ah, verstehe. Die Frage lautet aber: müssen die Regeln das hergeben? Ich würde hier unterscheiden zwischen dramaturgischen ggf. epischen Erlebnissen und Aktionen durch die Abenteurer.
Das Problem liegt darin, dass vor allem Anfänger oder generell Abenteurer (Spieler), die mit einem bislang unbekannten "Monster" konfrontiert werden, dadurch eine Gefährlichkeit vorgespielt bekommen, die die Regeln einfach nicht hergeben.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Ab wann würdest Du denn von einer entsprechenden Gefährlichkeit sprechen?

 

Nehmen wir als Fallbeispiel einen Kämpfer Grad 1 mit 14 LP und 9 AP und einer Abwehr+12 ohne Rüstung. Wenn dieser von einem Raubtier angegriffen wird, wie groß sollte dann die Chance sein, dass er nach der ersten Runde kampfunfähig ist? Reichen 10%, damit der vom SL geschilderte Kampf einen vernünftigen Eindruck gibt. Oder 20%, 30%?

 

Deine Kritik richtet sich an die mangelnde Unterscheidbarkeit von realistischen Angriffen innerhalb des Regelwerks. Machst Du aber die einzelne Kampfrunde tödlicher, so wird dies auch die Abenteurer treffen. Rein statistisch gesehen wird eine Figur weniger Kämpfe überleben und damit weniger Spaß machen. Ich sehe hier nur drei Möglichkeiten:

 

  1. Wir lassen alles beim alten und der Spielleiter wendet bei der Beschreibung von Szenen dramaturgische Tricks an, die regeltechnisch nicht gut nachstellbar sind. Wenn den Spielern dies bewußt ist, versuchen sie nicht aufgrund der Beschreibung die Gefährlichkeit eines ihnen unbekannten Monsters vorschnell festzulegen. Klappt eigentlich ganz gut.
  2. Monster werden tödlicher gegenüber Figuren von Grad 1. Damit lassen sich viele Situationen schön beschreiben, aber hochgradige Figuren können solche Gegner weniger mit dem Schwert und nur noch mit Magie ausschalten. Gerade Kämpfer werden so gegenüber Zauberern stark benachteiligt.
  3. Die Kampfstärke wird noch stärker als bis jetzt durch steigenden Grad angehoben. Eine hochgradige Figur verliert dadurch ihre Schwächen, da die gleichbleibende Zahl von LP stärker durch eine entsprechende Abwehr ausgeglichen werden muß.

 

Solwac

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Hallo Solwac!

 

Deine Kritik richtet sich an die mangelnde Unterscheidbarkeit von realistischen Angriffen innerhalb des Regelwerks. Machst Du aber die einzelne Kampfrunde tödlicher, so wird dies auch die Abenteurer treffen.
Aus meiner Sicht sind die "Monster" regeltechnisch schwächer als in der spieltechnischen Wahrnehmung. Daher sehe ich hier auch die Lösung des Problems: Entweder man stellt die "Monster" auch spieltechnisch ungefährlicher dar oder man macht sie regeltechnisch stärker.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Hallo Solwac!

 

Deine Kritik richtet sich an die mangelnde Unterscheidbarkeit von realistischen Angriffen innerhalb des Regelwerks. Machst Du aber die einzelne Kampfrunde tödlicher, so wird dies auch die Abenteurer treffen.
Aus meiner Sicht sind die "Monster" regeltechnisch schwächer als in der spieltechnischen Wahrnehmung. Daher sehe ich hier auch die Lösung des Problems: Entweder man stellt die "Monster" auch spieltechnisch ungefährlicher dar oder man macht sie regeltechnisch stärker.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Finde ich nicht gut. Solwac hat ja zurecht darauf hingewiesen, dass eine wesentliche Schwäche von SpFen bei MIDGARD darin besteht, dass sie in hohen Graden "nur" genauso viele LP besitzen wie als Grad-1-er. Sie als "ungefährlicher" darzustellen, würde bedeuten, die Spieler eher zu unbedachten Handlungen hinzureißen.

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Wenn dieser von einem Raubtier angegriffen wird, wie groß sollte dann die Chance sein, dass er nach der ersten Runde kampfunfähig ist? Reichen 10%, damit der vom SL geschilderte Kampf einen vernünftigen Eindruck gibt. Oder 20%, 30%?

Du unterstellst hier eine ganz bestimmte Argumentationskette, die Du im Folgenden wiederlegst. Dabei umgehst Du aber die eigentliche Problematik.

Es geht mitnichten darum, dass Kreaturen innerhalb eines bestimmten zeitlichen Rahmens tödlich sein sollen. Sondern vielmehr darum, dass sie überhaupt eine Bedrohung sein können, dass sie ihrer Beschreibung annähernd gerecht werden, dass bei einem Kampf überhaupt *irgend etwas* passiert.

 

Ich stimme Dir zu, dass die Problematik weitgehend regelimmanent ist, da die Regeln von gleichartigen Kämpfern auszugehen scheinen. Kreaturen, die darüber hinausgehende Vorteile haben (wie grössere Masse, Wucht), werden durch die Regeln nicht oder nur teilweise simuliert. Bei hochgradigen Dämonenfürsten, Elementarmeistern und Drachen denke ich dagegen, dass die Midgard-Autoren schlicht zu niedrig angesetzt haben, und insbesondere die Werte für Angriff erhöht werden sollten.

Ansonsten gibt es bereits eine Reihe von Sonderfähigkeiten (Niederreissen, Erwürgen, Trampeln usw) für bestimmte Kreaturen. Die naheliegenste Lösung scheint mir zu sein, diesen Katalog an Sonderfähigkeiten zu erweitern. Vorschläge:

 

Einige Kreaturen greifen mit so viel Wucht und Masse an, dass sie mit Waffen nur begrenzt in Schach gehalten werden können. Ein Nahkampf gegen eine solche Kreatur sollte deshalb ein besonderes Risiko darstellen, da man sich mit jedem Angriff auch in Reichweite dieser Kreatur gibt. Z.B. Bären, Oger, Drachen usw.

Wuchtiger Angriff: Die Kreatur greift mit sehr viel Wucht und Masse an, ein Nahkampf gegen sie ist deshalb besonders gefährlich. Gegen den ersten Angreifer pro Runde, der aus dem Kontrollbereich dieser Kreatur heraus einen (leichten oder schweren) Treffer landet, und nicht mit einer Spieß- oder stechend eingesetzten Stangenwaffe kämpft, darf die Kreatur einen sofortigen zusätzlichen Gegenangriff +4 ausführen.

 

Einige Kreaturen sind derart riesig und gut gepanzert, dass leichte Treffer in vielen Fällen schlicht keinerlei Wirkung auf sie zeigen sollten. Z.B. Drachen, Riesenechsen.

Riesige Kreatur: Die Kreatur kann aufgrund ihrer Körpermasse und dicken Panzerung viele leichte Treffer völlig ignorieren. Bei leichten Treffern gegen diese Kreatur schützt deren Rüstung vor AP-Verlust.

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Wenn dieser von einem Raubtier angegriffen wird, wie groß sollte dann die Chance sein, dass er nach der ersten Runde kampfunfähig ist? Reichen 10%, damit der vom SL geschilderte Kampf einen vernünftigen Eindruck gibt. Oder 20%, 30%?

Du unterstellst hier eine ganz bestimmte Argumentationskette, die Du im Folgenden wiederlegst. Dabei umgehst Du aber die eigentliche Problematik.

Es geht mitnichten darum, dass Kreaturen innerhalb eines bestimmten zeitlichen Rahmens tödlich sein sollen. Sondern vielmehr darum, dass sie überhaupt eine Bedrohung sein können, dass sie ihrer Beschreibung annähernd gerecht werden, dass bei einem Kampf überhaupt *irgend etwas* passiert.

Mein Beispiel dreht sich darum, wie der Kampf zwischen einem Monster und einem NSC geschildert werden muß/soll/kann, wenn die Spieler gewisse Rückschlüsse daraus ziehen wollen. Wenn wir nur die Kampfkraft berücksichtigen (damit nicht Intelligenz, Magie usw. den Vergleich erschweren), dann stellt sich die Frage nach der Darstellung von Grad 5 Monster gegen Grad 1 Kämpfer. Wenn ich jetzt einen z.B. einen Tanzbären auf eine Stadtwache losgegehen lasse, soll ich jetzt vorher eine große Wahrscheinlichkeitsrechnung anstellen oder kann ich nicht einfach so einen Ausgang festlegen UND den Spielern einen Eindruck von der Kampfkraft geben?

 

Solwac

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Hallo Bro!

 

Sie als "ungefährlicher" darzustellen, würde bedeuten, die Spieler eher zu unbedachten Handlungen hinzureißen.
Dies ist ein Beleg für die von mir angesprochene Diskrepanz. Die erfahrenen Spieler wissen, dass ein Nachtmarder, der in 2 Runden 2 Nichtspielerfiguren beschreibend (nicht nach regelkonformen Würfelwürfen!) tötet, von ihnen dennoch locker besiegt werden kann, weil sie wissen, dass ein einfacher Nachtmarder von Grad 2 einfach weggehauen werden kann; egal, wie viele Nichtspielerfiguren er vorher getötet hat. Da fragt man sich doch, wie unterirdisch die Getöteten gewesen sein müssen, wenn sie von einem doch eher schwachen "Monster" so zugerichtet werden.

 

Würde man solche Beschreibungen weglassen, könnte man die tatsächliche Stärke eines solchen "Monsters" bedeutend besser einschätzen; auch ohne Erfahrung im Umgang mit dem Bestiarium.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Hallo Solwac!

 

Wenn ich jetzt einen z.B. einen Tanzbären auf eine Stadtwache losgegehen lasse, soll ich jetzt vorher eine große Wahrscheinlichkeitsrechnung anstellen oder kann ich nicht einfach so einen Ausgang festlegen UND den Spielern einen Eindruck von der Kampfkraft geben?
Du kannst als Spielleiter tun und lassen, was Du willst, doch vermittelst Du den Spielern einen falschen Eindruck, wenn solche "Monster" regelmäßig, nur um ihre Kampfkraft zu dokumentieren, binnen kürzester Zeit ihre Gegner weghauen, was regeltechnisch so nicht möglich ist.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Wie wird denn der Nachtmarder beschrieben? Wie hat er die zwei NSC getötet? War es seine Fähigkeit zu meucheln, dann ist es doch etwas anderes als ein offener Kampf.

 

Solwac

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Hallo Solwac!

 

Wie wird denn der Nachtmarder beschrieben? Wie hat er die zwei NSC getötet? War es seine Fähigkeit zu meucheln, dann ist es doch etwas anderes als ein offener Kampf.
Selbstverständlich geht es hier um einen offenen Kampf. Du kennst doch sicherlich auch genug Beispiele in Abenteuern, die auf meine Beschreibung zutreffen.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Du kannst als Spielleiter tun und lassen, was Du willst, doch vermittelst Du den Spielern einen falschen Eindruck, wenn solche "Monster" regelmäßig, nur um ihre Kampfkraft zu dokumentieren, binnen kürzester Zeit ihre Gegner weghauen, was regeltechnisch so nicht möglich ist.
Zum einen, was heißt "regelmäßig"? Das klingt so, als wenn ich Monster nur so beschreiben würde. In den meisten Fällen tauchen Monster doch auf und haben keinen Hinweis auf ihre Kampfkraft gegeben. Dann sind die Spieler meist stark bemüht, dass Sagenkunde u.ä. eingesetzt wird.

 

Eine Beschreibung, bei der ein NSC innerhalb von einer Runde kampfunfähig wird, hat doch meist noch andere dramaturgische Gründe. Deshalb nochmal die Frage: Ist die große Wahrscheinlichkeitsrechnung nötig oder reicht nicht etwas Erzählung?

 

Solwac

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Hallo Solwac!

 

Wie wird denn der Nachtmarder beschrieben? Wie hat er die zwei NSC getötet? War es seine Fähigkeit zu meucheln, dann ist es doch etwas anderes als ein offener Kampf.
Selbstverständlich geht es hier um einen offenen Kampf. Du kennst doch sicherlich auch genug Beispiele in Abenteuern, die auf meine Beschreibung zutreffen.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Ein Nachtmarder im offenen Kampf wird aber nur selten zwei NSC in zwei Runden ausschalten können. Bei einer entsprechenden Beschreibung unterstelle ich dem Spielleiter einen Grund dafür. Schließlich ist der Kehlbiß zwar gefährlich, führt aber nicht sofort zum Erfolg.

 

Solwac

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Hallo Solwac!

 

Zum einen, was heißt "regelmäßig"? Das klingt so, als wenn ich Monster nur so beschreiben würde. In den meisten Fällen tauchen Monster doch auf und haben keinen Hinweis auf ihre Kampfkraft gegeben. Dann sind die Spieler meist stark bemüht, dass Sagenkunde u.ä. eingesetzt wird.
Darum geht es hier doch gar nicht. Es geht lediglich um spieltechnische Beschreibungen, die von regeltechnischen abweichen und daher "Monster" stärker erscheinen lassen, als sie eigentlich sind.

 

Ist die große Wahrscheinlichkeitsrechnung nötig oder reicht nicht etwas Erzählung?
Wozu sollte man eine Wahrscheinlichkeitsrechnung brauchen?

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Hallo Solwac!

 

Ein Nachtmarder im offenen Kampf wird aber nur selten zwei NSC in zwei Runden ausschalten können. Bei einer entsprechenden Beschreibung unterstelle ich dem Spielleiter einen Grund dafür.
Der Grund ist aber zweitrangig! Es tritt eine unterschiedliche Wahrnehmung auf: Monster werden stärker beschrieben, als sie regeltechnisch sind.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Es tritt eine unterschiedliche Wahrnehmung auf: Monster werden stärker beschrieben, als sie regeltechnisch sind.

Um mich da einzumischen: Das liegt m.E. daran, dass Monster regeltechnisch schwächer sind, als sie "intuitiv" oder "realitätsnah-plausibel" sein sollten. Also einhergehend mit der Eingangsbehauptung dieses Threads.

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@Fimolas: Was soll ich denn nun zum Nachtmarderkampf sagen? Ich kenne weder die genaue Schilderung, noch die Intention des Spielleiters. Da ich einen Nachtmarder nicht den offenen Kampf mit Menschen suchen lassen würde, werden wir hier nicht weiterkommen.

 

Du bemängelst, dass ein Monster übertrieben stark geschildert wird, wenn es in einer Runde einen Kämpfer ausschaltet. Daraus ziehst du den Schluß, dass die Monster gefährlicher werden müssen oder dass eine solche Schilderung nicht erfolgen sollte. Ein Monster zu tunen ist ungünstig, weil das Gefüge auseinandergeht (siehe oben), also bleibt eine andere Beschreibung. Wie könnte die in meinem Beispiel mit dem Tanzbären aussehen?

 

Solwac

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Hallo Olk!

 

Um mich da einzumischen: Das liegt m.E. daran, dass Monster regeltechnisch schwächer sind, als sie "intuitiv" oder "realitätsnah-plausibel" sein sollten. Also einhergehend mit der Eingangsbehauptung dieses Threads.
Und genau darum geht es: die Vorstellungen von den "Monstern", die wir unter anderem als Spieler durch Beschreibungen vermittelt bekommen, decken sich nicht mit dem, was diese "Monster" letztlich regeltechnisch hergeben. Deshalb erweckt es den Eindruck, dass sie zu schwach seien.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Hallo Solwac!

 

Du bemängelst, dass ein Monster übertrieben stark geschildert wird, wenn es in einer Runde einen Kämpfer ausschaltet. Daraus ziehst du den Schluß, dass die Monster gefährlicher werden müssen oder dass eine solche Schilderung nicht erfolgen sollte.
Bis auf das zwingende "müssen" triffst Du damit genau meine Aussage.

 

Wie könnte die in meinem Beispiel mit dem Tanzbären aussehen?
Der Tanzbär attackiert über mehrere Runden die Stadtwache und fügt ihr dabei schwere Verletzungen zu, wobei er selbst auch eine Fleischwunde einstecken muss. Vielleicht gelingt es ihm auch, nach 3 Runden die Stadtwache zu umklammern und damit zu überwältigen. Diese Beschreibungen decken rund 80% der regeltechnisch ausgewürfelten Abläufe.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Diese Beschreibungen decken rund 80% der regeltechnisch ausgewürfelten Abläufe.
Also doch Wahrscheinlichkeitsrechnung! :-p

 

Beim Einsatz größerer Tiere hatte ich bisher selten das Gefühl, dass Spieler ohne genaue Kenntnisse der Spielwerte fehlgeleitet werden. Was halt nicht geht, dass ist die Auswahl aus dem Bestiarium "ah, das Wesen ist Grad 6 und deshalb passt es als Kampfgegner für die Gruppe".

 

Und ja, höhergradige Monster haben zu niedrige EW:Angriff. Leider ist eine Erhöhung nicht einfach zu machen, da sie das ganze System ändern. Als Spielleiter habe ich deshalb schon seit langer Zeit den Einsatz von Einzelkämpfem von Monstern geändert.

 

Solwac

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Für Abenteurer wirken viele Monster echt harmlos. Das liegt aber meiner Meinung nach daran, dass

- als Bezugspunkt für die Werte von Monstern Grad-0 Menschen genommen wurden (vermute ich mal). Diese sind einem Bären und vielen anderen hier erwähnten Viechern allein schon durch ihre geringe AP- und LP-Zahl so gut wie hilflos ausgeliefert. Schaut euch mal an, wie oft NSCs in Abenteuern mehr als 13 LP haben. Das sind die aller wenigsten.

- Abenteurer schlagen einfach aus dem Rahmen, was alle ihre Werte angeht. Sowohl Angriffswerte als auch LP/AP sind zumeist deutlich höher als bei gleichgradigen Gegnern aus dem Bestiarium. Was sehr häufig daran liegen dürfte, dass man auf Kämpfe und Kampffertigkeiten viel mehr Wert legt als auf viele andere Fertigkeiten, d.h. dass fast alle Charaktere Kampfoptimiert sind. Dann kommt noch dazu, dass man so gut wie nie Charaktere mit Ko<60 findet und noch deutlich seltener beim Auswürfeln von LP weniger als 5 gewürfelt zu werden scheint (gilt analog auch bei APs).

 

Somit treten also hochgezüchtete Kampfmaschinen gegen Monster an, die für unbewaffnete, Grad-0-Durchschnittsbewohner Midgards absolut tödlich sind. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass SPL sich sehr oft scheuen, ihren Spielern wirklich mit der gesamten Härte des Gegners zu kommen (s. diverse Stränge in anderen Forumsbereichen), braucht man sich nicht zu wundern, wenn einem das ein oder andere Monster läppisch erscheint.

 

Selbst Grad 13-Zauberer sind harmlos, wenn sie in der falschen Situation gestellt werden. Ist eine Abenteurergruppe erst einmal im Nahkampf, hat der Zauberer keine Chance mehr.

 

Kein Bär soll ein ernsthafter Gegner für 4 Grad 5-Abenteurer sein - er würde sie allerdings auch nur angreifen, wenn sie seine Jungen in die Enge treiben. Tritt derselbe Bär einem einzelnen, noch dazu unbewaffneten Gr-5-Abenteurer entgegen, sieht die Situation schon ganz anders aus...

 

Trotzdem habe ich es oft genug erlebt, dass an und für sich harmlose Monster deutlich übermächtige Abenteurergruppen locker auseinander nehmen - wenn die Taktik stimmt oder die Würfel das so wollen.

 

Und falls euch die Gegner immer noch zu harmlos sind, nutzt ihre Besonderheiten, dreht sie einen oder 2 Grade oder Punkte beim EW hoch - wie schon erwähnt, sind im Bestiarium immer nur Durchschnittswerte angegeben.

 

Hornack

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@Hornack: :thumbs:

 

Der stärkste Kampfgegner für eine Abenteurergruppe ist halt ein entsprechend hochgradiger menschenähnlicher NSC. Bestimmte Monster, wie Drachen, Elementarmeister usw. sollten halt nicht nur im Kampf agieren, dann können sie ihre Stärken auch richtig ausspielen. Wobei hier gewissen Anpassungen schon sinnvoll wären, aber leider kann man sie nicht so ohne weiteres aus dem Ärmel schütteln.

 

Solwac

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Ich geb mal so ein Beispiel:

 

Monster X Grad 6

 

14 LP immerhin untot(!)

 

Klaue +7 (w6+3) Raufen +7 (W6) Abwehr +14

 

Wen soll denn sowas hinterm Ofen hervorlocken?

 

Der Grad ist zu hoch. 4 ist mehr als genug.

 

Grüße

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    • By OliK
      moin,
      falls jemand Inspiration für eigene Kreaturen und fantastische Umgebungen braucht, så ist https://www.flickr.com/photos/noaaphotolib/with/9660857467/
      eine reiche Quelle
      /olik
    • Guest
      By Guest
      Man erzählt sich in Candranor von einem einem Mann der es immer gerade so geschafft hatte. Ob es nun die Ausbildung zum Seemeister war, die Wahl in den Rat der Hundert, er war immer gerade so der letzte. Nun könnte man behaupten das er immer genau soviel Glück hatte wie man brauchte. Andere Stimmen behaupteten das er auch einfach zu Faul war um wirklich zu lernen und nur genau soviel tat wie ausreichend war. Nicht mehr und natürlich auch nicht weniger. Ansonsten war er auch eher als Lebemann bekannt. Er kümmerte sich nur um seine eigenen Vergnügungen, war Politisch nicht sehr interessiert und hängte sein Fähnchen mal hier und dort in den Wind.
       
      Doch irgendwann stand er, wie so viele seiner Zunft, vor der Entscheidung - schwarz oder grau? Natürlich gab es auch andere die zauderten welcher Fraktion sie sich anschließen sollten. Doch ohne die Unterstützung anderer waren diese leichte Opfer.
       
      Das sah auch der Glücklose Seemeister so und entschied sich für die dunkle Seite, welche ihm etwas einfacher erschien. Doch mit den Monaten des Krieges wuchs der Druck auch Leistungen zu bringen. Er wollte nicht an die Front und er wollte auch nicht wirklich arbeiten, eigentlich wollte er immer noch nur weiter der Lebemann sein welcher er schon immer war.
       
      Der Druck stieg. Die Ressourcen wurden knapper und der Druck wuchs. Dumm war er nicht, nur faul und träge, wenn er sich nun also mal wieder bewegen musste dann sollte es auch etwas sein das derart war das man ihn danach in ruhe lies.
       
      Ein Kontakt zu einer neuen Welt, einer Welt aus welcher man mit einfachen Mitteln große, oder wenn nicht groß dann zumindest Mächtige, und wenn nicht Mächtig dann zumindest schnelle Wesen beschwören könnte. So fing er also an sich mit Dämonenbeschwörung zu befassen. Doch - wie schon immer war er eher einer der letzten. Auch stand er mit diversen Dämonen mit denen es schon Kontakt gab nicht sehr gut. Sicher wäre es möglich gewesen von dem ein oder anderen einen "Tipp" zu bekommen, in etwa wo man im Multiversum suchen könnte. Doch - er hatte keine großen Kontakte.
       
      So musste er also selbst suchen. Eine schwarze Galeere, oder ein anderes Drum hatte er nicht und so hoffte er einfach auf sein Glück. Irgendwie hatte es doch bisher immer gereicht. Er versuchte bestehende Beschwörungskreise zu verändern, variierte hier und da und hatte tatsächlich zumindest soviel Glück das ihn dies nicht den Kopf kostete. Er öffnete Portale in fremde Welten und untersuchte die Völker dort. (Man sagt auch das er dort gerne nach Wein, Weib und Gesang suchte und nur nebenher nach irgendetwas das Kämpfen könnte)
       
      Und so stieg der Druck weiter auf ihn. Man sagte das ihm ein hoher Dunkler Meister selbst schon drohte ihn zu beseitigen wenn er nicht zumindest irgendetwas liefern würde.
       
      Und so betrat er wieder einmal eine ihm fremde Welt.
       
      Er fand dort auch Zeichen für Leben. Sogar für intelligentes Leben. Einfache Hütten und tief ausgetretene Wege waren die ersten Zeichen dafür. Aber kein Zeichen von den Bewohnern. Die Legende Sagte das der Seemeister mit seinen Leuten auf dem Platz der kleinen Siedlung standen und nach den Bewohnern riefen.
       
      Wie aus dem Nichts stand plötzlich ein kleines Wesen vor ihnen. Etwas kleiner als ein Zwerg aber zierlich wie ein Elf. Das Wesen hatte auch sonst eher Elfische Züge, die Ohren waren deutlich größer, ebenso die Augen. Alleine die Nase passte irgendwie nicht zum elfischen, sie war etwas groß und unförmig, etwa wie bei einem Gnom. Die Braunen, glatten Haare waren streng nach hinten gezogen und dort mit einem Haarband fixiert.
      Der einheimische hatte einfache Fellkleider an. Ein Wams, eine Hose. Die Füße trug er wie Halblinge bar jeden Schuhwerkes - doch waren sie gänzlich unbehaart.
       
      Der Seemeister sprach langsam auf den plötzlich erschienen ein. Doch dieser unterbrach ihn schon nach den ersten Worten mit einem Stakkato an sehr hohen Lauten die sich fast wie eine Sprache anhörten, aber irgendwie doch nur "fast". Neben der Gestalt erschien noch eine zweite und eine dritte.
       
      Diese mal hatten der Seemeister und seine Begleiter gesehen wie die beiden Gestalten erschienen waren. Sie hatten sich sehr, sehr schnell bewegt. Konnte sie etwa schneller als das Licht laufen? Jetzt standen die drei da und unterhielten sich schnatternd.
       
      Es ist nun nur noch überlieferte wie der Seemeister zu seinen Leuten sagte das sie wohl hier fündig geworden wären. Diese Leute seien die Perfekten Boten und Aufklärer. Als er sich wieder umwandte sagte der wohl älteste von ihnen gerade so das man es vielleicht verstehen konnte "Wirsindnichtdiesklavenvonirgendjemanden" Damit hatte den Seemeister sein letztes Glück verloren. Auf einen Pfiff der drei warfen sich diese kleinen Wesen auf den Seemeister und seine Begleiter.
       
      Ausgebildete Valianische Soldaten und die Dämonen welche der Seemeister als Kampfknechte bei sich hatte waren nicht in der Lage diese Wesen aufzuhalten. Immer wenn sie zuschlugen war das Wesen schon längst wieder weg. Was immer der Seemeister auch zaubern wollte wurde unterbrochen von den Zahllosen angriffen auf seine Person. Schnell ging er in einem Wirrwarr von Pfeilen und Speeren unter. Sicher traf auch das ein oder andere Schwert einmal einen der Angreifer und dieser verging fast in einer Blutfontäne die sich über den armen Soldaten ergoss.
       
      Die Begleiter wandten sich zur Flucht. Nicht weit entfernt stand das Tor, welches zum Anwesen des Seemeisters führte. Alles rannte und lief, doch diesen Gegnern konnte man nicht entkommen.
       
      Es ist überliefert das sich die Wesen einen Spaß daraus machten ihren Gegnern im Laufen die Schuhe am Boden festzukleben. Sie schnitten die Lederriemen der Rüstungen durch nachdem sie schnell gemerkt hatten das sie mit ihren Speeren aus Holz nichts gegen das Metall ausrichten konnten.
       
      Von vierzig Leuten, welche der Seemeister mit sich führte, schafften es nur fünf das Tor.
       
      In dem letzten Blick konnten sie noch sehen wie sich die Einheimischen über die Leichen ihrer Kameraden hermachten, rohes Fleisch aus ihnen herausrissen und fraßen oder die noch lebenden für später am Boden fesselten.
       
      Auf der anderen Seite schlossen sie das Tor wieder.
       
      Einer der entkommenen Novizen rannte aus dem Haus um die Botschaft zu überbringen. Der Seemeister in Thalassa der gerade Dienst hatte war nicht sehr erfreut, doch stattete er dem Haus sofort einen Besuch ab.
       
      Sie fanden den ganzen Haushalt des verstorbenen Seemeisteres abgeschlachtet in seiner Villa. Sofort wurde diese Versiegelt durch den anwesenden Dunklen Meister der sich vornahm "nach dem Kriege" sich noch einmal mit der Sache zu befassen.
       
      ------
       
      (Kreaturen Beschreibung ohne Werte - macht selbst was draus!)
       
       
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Man erzählt sich in Candranor von einem einem Mann der es immer gerade so geschafft hatte. Ob es nun die Ausbildung zum Seemeister war, die Wahl in den Rat der Hundert, er war immer gerade so der letzte. Nun könnte man behaupten das er immer genau soviel Glück hatte wie man brauchte. Andere Stimmen behaupteten das er auch einfach zu Faul war um wirklich zu lernen und nur genau soviel tat wie ausreichend war. Nicht mehr und natürlich auch nicht weniger. Ansonsten war er auch eher als Lebemann bekannt. Er kümmerte sich nur um seine eigenen Vergnügungen, war Politisch nicht sehr interessiert und hängte sein Fähnchen mal hier und dort in den Wind.
       
      Doch irgendwann stand er, wie so viele seiner Zunft, vor der Entscheidung - schwarz oder grau? Natürlich gab es auch andere die zauderten welcher Fraktion sie sich anschließen sollten. Doch ohne die Unterstützung anderer waren diese leichte Opfer.
       
      Das sah auch der Glücklose Seemeister so und entschied sich für die dunkle Seite, welche ihm etwas einfacher erschien. Doch mit den Monaten des Krieges wuchs der Druck auch Leistungen zu bringen. Er wollte nicht an die Front und er wollte auch nicht wirklich arbeiten, eigentlich wollte er immer noch nur weiter der Lebemann sein welcher er schon immer war.
       
      Der Druck stieg. Die Ressourcen wurden knapper und der Druck wuchs. Dumm war er nicht, nur faul und träge, wenn er sich nun also mal wieder bewegen musste dann sollte es auch etwas sein das derart war das man ihn danach in ruhe lies.
       
      Ein Kontakt zu einer neuen Welt, einer Welt aus welcher man mit einfachen Mitteln große, oder wenn nicht groß dann zumindest Mächtige, und wenn nicht Mächtig dann zumindest schnelle Wesen beschwören könnte. So fing er also an sich mit Dämonenbeschwörung zu befassen. Doch - wie schon immer war er eher einer der letzten. Auch stand er mit diversen Dämonen mit denen es schon Kontakt gab nicht sehr gut. Sicher wäre es möglich gewesen von dem ein oder anderen einen "Tipp" zu bekommen, in etwa wo man im Multiversum suchen könnte. Doch - er hatte keine großen Kontakte.
       
      So musste er also selbst suchen. Eine schwarze Galeere, oder ein anderes Drum hatte er nicht und so hoffte er einfach auf sein Glück. Irgendwie hatte es doch bisher immer gereicht. Er versuchte bestehende Beschwörungskreise zu verändern, variierte hier und da und hatte tatsächlich zumindest soviel Glück das ihn dies nicht den Kopf kostete. Er öffnete Portale in fremde Welten und untersuchte die Völker dort. (Man sagt auch das er dort gerne nach Wein, Weib und Gesang suchte und nur nebenher nach irgendetwas das Kämpfen könnte)
       
      Und so stieg der Druck weiter auf ihn. Man sagte das ihm ein hoher Dunkler Meister selbst schon drohte ihn zu beseitigen wenn er nicht zumindest irgendetwas liefern würde.
       
      Und so betrat er wieder einmal eine ihm fremde Welt.
       
      Er fand dort auch Zeichen für Leben. Sogar für intelligentes Leben. Einfache Hütten und tief ausgetretene Wege waren die ersten Zeichen dafür. Aber kein Zeichen von den Bewohnern. Die Legende Sagte das der Seemeister mit seinen Leuten auf dem Platz der kleinen Siedlung standen und nach den Bewohnern riefen.
       
      Wie aus dem Nichts stand plötzlich ein kleines Wesen vor ihnen. Etwas kleiner als ein Zwerg aber zierlich wie ein Elf. Das Wesen hatte auch sonst eher Elfische Züge, die Ohren waren deutlich größer, ebenso die Augen. Alleine die Nase passte irgendwie nicht zum elfischen, sie war etwas groß und unförmig, etwa wie bei einem Gnom. Die Braunen, glatten Haare waren streng nach hinten gezogen und dort mit einem Haarband fixiert.
      Der einheimische hatte einfache Fellkleider an. Ein Wams, eine Hose. Die Füße trug er wie Halblinge bar jeden Schuhwerkes - doch waren sie gänzlich unbehaart.
       
      Der Seemeister sprach langsam auf den plötzlich erschienen ein. Doch dieser unterbrach ihn schon nach den ersten Worten mit einem Stakkato an sehr hohen Lauten die sich fast wie eine Sprache anhörten, aber irgendwie doch nur "fast". Neben der Gestalt erschien noch eine zweite und eine dritte.
       
      Diese mal hatten der Seemeister und seine Begleiter gesehen wie die beiden Gestalten erschienen waren. Sie hatten sich sehr, sehr schnell bewegt. Konnte sie etwa schneller als das Licht laufen? Jetzt standen die drei da und unterhielten sich schnatternd.
       
      Es ist nun nur noch überlieferte wie der Seemeister zu seinen Leuten sagte das sie wohl hier fündig geworden wären. Diese Leute seien die Perfekten Boten und Aufklärer. Als er sich wieder umwandte sagte der wohl älteste von ihnen gerade so das man es vielleicht verstehen konnte "Wirsindnichtdiesklavenvonirgendjemanden" Damit hatte den Seemeister sein letztes Glück verloren. Auf einen Pfiff der drei warfen sich diese kleinen Wesen auf den Seemeister und seine Begleiter.
       
      Ausgebildete Valianische Soldaten und die Dämonen welche der Seemeister als Kampfknechte bei sich hatte waren nicht in der Lage diese Wesen aufzuhalten. Immer wenn sie zuschlugen war das Wesen schon längst wieder weg. Was immer der Seemeister auch zaubern wollte wurde unterbrochen von den Zahllosen angriffen auf seine Person. Schnell ging er in einem Wirrwarr von Pfeilen und Speeren unter. Sicher traf auch das ein oder andere Schwert einmal einen der Angreifer und dieser verging fast in einer Blutfontäne die sich über den armen Soldaten ergoss.
       
      Die Begleiter wandten sich zur Flucht. Nicht weit entfernt stand das Tor, welches zum Anwesen des Seemeisters führte. Alles rannte und lief, doch diesen Gegnern konnte man nicht entkommen.
       
      Es ist überliefert das sich die Wesen einen Spaß daraus machten ihren Gegnern im Laufen die Schuhe am Boden festzukleben. Sie schnitten die Lederriemen der Rüstungen durch nachdem sie schnell gemerkt hatten das sie mit ihren Speeren aus Holz nichts gegen das Metall ausrichten konnten.
       
      Von vierzig Leuten, welche der Seemeister mit sich führte, schafften es nur fünf das Tor.
       
      In dem letzten Blick konnten sie noch sehen wie sich die Einheimischen über die Leichen ihrer Kameraden hermachten, rohes Fleisch aus ihnen herausrissen und fraßen oder die noch lebenden für später am Boden fesselten.
       
      Auf der anderen Seite schlossen sie das Tor wieder.
       
      Einer der entkommenen Novizen rannte aus dem Haus um die Botschaft zu überbringen. Der Seemeister in Thalassa der gerade Dienst hatte war nicht sehr erfreut, doch stattete er dem Haus sofort einen Besuch ab.
       
      Sie fanden den ganzen Haushalt des verstorbenen Seemeisteres abgeschlachtet in seiner Villa. Sofort wurde diese Versiegelt durch den anwesenden Dunklen Meister der sich vornahm "nach dem Kriege" sich noch einmal mit der Sache zu befassen.
       
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      (Kreaturen Beschreibung ohne Werte - macht selbst was draus!)

      Spoiler : Raschling (von Quickling)
       
      Ein Raschling ist, wenn er steht etwa 1.30 groß und schaut fast aus wie ein kleiner Elf mit einer Gnomennase. Raschling machen in der Regel alles viermal so schnell wie normale Wesen. Ihr ganze Stoffwechsel ist viermal schneller, die Atmung (deswegen die große Nase), der Herzschlag und, zumindest Ansatzweise auch das Denken. Ohne einen exzellenten Visuellen Sinn wären sie hoffnungslos aufgeschmissen. Schnell rennend wäre ein einzelner Stein schon ein Hindernis das man in seinen Bewegungsablauf einplanen muss.
       
      Raschlinge haben einen sehr hohen Blutdruck. Schon kleine offene Verletzungen können deswegen letal sein, das Blut hat deswegen auch einen sehr hohen Gerinnungsfaktor - ähnlich dem wie Sekundenkleber. Wird er stark von einer schneidenden oder stechenden Waffe getroffen so verliert er sehr schnell sehr viel Blut. Da dieses jedoch angepasst ist reagiert es auch deutlich schneller und wirkt wie sehr starker Klebstoff.
       
      Raschlinge sind extrem schnell und dabei sehr gewandt. Sieht man einen über ein gespanntes Seil flitzen so nimmt er sich einfach nur etwas Zeit (er könnte auch schneller sein). Ihre Laufgeschwindigkeit ist so immens das sie über Wasser rennen können - sollten sie aber dabei stehen bleiben droht ihnen großes Ungemach - denn schwimmen lernen sie in der Regel nie.
       
      Mit der hohen Geschwindigkeit sind natürlich auch große Sprünge möglich. Manchmal scheint es gar als könnten sie durch die Luft laufen. Auch wenn dies etwas übertrieben ist so haben sie, sollte es einmal mit dem Springen nicht geklappt haben, die Möglichkeit durch schnelle Armbewegungen tatsächlich ihren Fall stark zu bremsen. Sie fallen dann sehr langsam zu Boden ohne Schaden zu nehmen.
       
      Die hohe Geschwindigkeit zeichnet sie auch im Nahkampf aus, doch auch der Nachteil - sie sind recht schwächlich. In der Regel benutzen sie Stichwaffen die sie geschickt durch die Schwachstellen von Rüstungen stechen. Angriffen weichen sie mit einer Behändigkeit aus welche auf Midgard nur schwerlich zu finden ist.
       
      Bewegt sich ein Raschling normal ist er etwa immer noch viermal so schnell wie ein normaler Mensch. Dies betrifft auch auf alles andere. Rennend sind sie mit dem bloßen Auge schon sehr schwer zu sehen. Ihre Fußsohlen sind sehr dick und, sollte ein Raschling etwa gefangengehalten werden so ist das nachwachsen der Hornhaut an den Füßen ein echtes Problem. ein weiteres wird sich ebenfalls schnell einstellen: Raschlinge brauchen sehr viel zu essen (zumindest wenn sie sich auch viel bewegen, und still sitzen - können sie in der Regel nicht, gefesselt fangen sie sofort an zu jammern und zu weinen) Ihr gesamter Metabolismus braucht auch viermal so viel Energie wie normal für ein Wesen dieser Größe. Sie bevorzugen dabei hochwertige Kost - Eiweiß: Fleisch - am liebsten frisch und roh.
       
      Die wenigen welch es auf Midgard gibt leben versteckt. Sie lieben es den "dummen, lahmen" Streiche zu spielen und sie zu bestehlen. Meist sind sie an Lebensmitteln aller Art interessiert, jedoch verschmähen sie auch Wertgegenstände nicht, hauptsächlich wenn diese Glitzern und schön sind. Auch die geschmiedeten Waffen haben sie schätzen gelernt. Mit Rüstungen können sie jedoch nichts anfangen.
       
      Zauberer sind indes fast gänzlich unbekannt, es mag daran liegen das der magische Fluss einfach auch nicht die Worte versteht die ein Raschling spricht. Einige verstehen sich auf das anfertigen von einfachen Verbänden aus den Kräutern der Gegend in welcher sie aufgewachsen sind.
       
      (Quelle / Idee: Quickling aus D&D)

       
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