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Eleazar

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Alle Inhalte erstellt von Eleazar

  1. Thema von NedDevine wurde von Eleazar beantwortet in Biete / Suche
    Hallo, ich suche Band 1 des Midgard-Herold und zwar in einem sehr guten Zustand. Wer eins hat und sich trennen möchte, schickt mir eine PN. Danke schon mal!
  2. Sorry, ein PW. Wir reden manchmal von "Schutzwürfen". Keine Ahnung, aus welchem System oder Sprachgebrauch das eingeflossen ist. Ich korrigiere es.
  3. Eine hohe Intelligenz muss ja auch nicht bedeuten, dass der Abenteurer immer alles durchblickt. Wenn ich an meine Professoren zurückdenke, dann werden etliche davon hochintelligent gewesen sein. Aber einige waren wahrscheinlich erbärmliche Problemlöser. Ähnlich habe ich meinen akademische Magier als verkopften Intellektuellen gespielt, der unzählige Kunden immer weiter ausbaute. In praktischen Fragen hatte er hingegen einen Hang zu sehr komplizierten Lösungen. Der Magier hatte viel Wissen auf seinem Datenblatt, stellte komplizierte Theorien auf (die längst nicht unbedingt alle stimmen sollten) und spielte so seine hohe Intelligenz aus. Zudem würfeln wir durchaus ab und zu PW, ob man sich an etwas erinnern kann, ob einem einfällt, dass man was übersehen hat usw. Da wird die hohe Intelligenz eben zu einer besseren Chance. Mein eher etwas tumber Söldner hat hingegen bei komplizierten Plänen ab und zu mal ein paar Detail vergessen. Er war schnell mal leichtgläubig oder übersah nach entsprechendem PW auch schon mal was. Ich weiß nicht, ob du das mit deinem Butler-Mörder ernst meinst, aber du löst ja ein Detektivszenario nicht mit einem PW Intelligenz - zack, Fall gelöst. Oder tust du das?
  4. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    Du kannst die beiden Charakterklassen also nicht unterscheiden - eins ist wie das andere? Was ist dann also dein produktiver Beitrag in dieser Diskussion?
  5. Thema von Solwac wurde von Eleazar beantwortet in Midgard-Smalltalk
    Ich habe mal ein Abenteuer geschrieben, in denen neue Etappen manchmal durch Rätsel, eigentlich durch zu knackende Codes eingeleitet wurden. Meine Spieler hatten da Spaß dran und das Potential, die Rätsel auch zu knacken. Da das jeweils einige Zeit in Anspruch genommen hat, gab es die Rätsel immer kopiert am Ende des Spielabends für alle. Nächste Woche war das Ergebnis entweder da oder man hätte die Option gehabt, einen Gelehrten damit zu beschäftigen. Das hätte Zeitverlust und weitere Mitwisser bedeutet. So hat es eine Zeit lang Spaß gemacht. Eine halbe Stunde über einen Zweizeiler brüten und dann nicht ins Dungeon können, würde ich hingegen nicht für sinnvoll halten.
  6. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    An Drachenmanns Aufteilung könnte man noch feilen und sicher gibt es Felder, in denen sich die beiden Charakterklassen überschneiden, aber im Prinzip trifft er den Nagel auf den Kopf. Worin ich allerdings keinen Sinn sehe, ist gegen die Grundannahme, dass es zwei zweifelsohne ähnliche, aber doch unterscheidbare und entsprechend im DFR exemplarisch charakterisierte Charakterklassen gibt, anzuschreiben. Man kann das locker und wiederholt machen - aber vor einer Neuauflage des Regelwerkes, in der der von euch empfundene "Fehler" ausgebügelt wird, hilft es gar nicht. So lange ein Unterschied zwischen Krieger und Söldner definiert ist, macht es Sinn, nach den nicht unbedingt einfach zu findenden Differenzen zu suchen. Jedenfalls mehr, als dort Nebel zu werfen. Um mal die normale "Stadtwache" in Drachenmanns System aufzunehmen: Natürlich bezieht eine Stadtwache Sold, das macht sie aber nicht zwangsläufig zum "Söldner". Ist die Wache dauerhaft mit der Aufgabe der Bewachung des Stadt betraut, ist ihre Aufgabe mit einer bestimmten gesellschaftlichen Aufwertung versehen (öffentliches Gelöbnis, Paraden, Aufmärsche, Ehrungen durch die Obrigkeit) und ist die Verknüpfung mit der Obrigkeit ersichtlich und dauerhaft, dann kann es unter der Stadtwache etliche Krieger geben - zumindest diejenigen, die höhere Ränge bekleiden. Ihr Ruf und Ansehen hängt, steht, wächst und fällt mit der Obrigkeit der Stadt. Ein typischer "Söldner" bei der Stadtwache wäre jemand, der diesen Job z.B. nur zwischenzeitlich macht, dessen subjektiver Fokus auf dem Geld verdienen liegen würde und der daraus keinen Hehl macht. Und dazwischen gibt es solche und solche, wobei diese Überlegung reichlich irrelevant ist, da es für SL und Spieler eigentlich vollkommen wurscht sein dürfte, welcher Charakterklasse NPCs angehören. Ein Spieler mit dem Hintergrund "Stadtwache" müsste sich entscheiden, worauf seine Spielfigur zielt: Gesellschaftliche Anerkennung (= Krieger) oder individueller Nutzen bei wahrscheinlich geringer gesellschaftlicher Anerkennung (= Söldner). Und diese Unterscheidung muss man dann jeweils an die Kultur angepasst neu suchen. Sind die XY-Legionäre Stützen der Gesellschaft und eine ehrenwerte Zierde des Reiche - wähle Tor A. Ist es eine mühsam im Zaum gehaltene Räuberbande - wähle Tor B. Usw.
  7. Thema von Olafsdottir wurde von Eleazar beantwortet in Das Studierzimmer
    Ups, genauer hinlesen hätte geholfen. Ich spiele Midgard 1880 gar nicht und bin in den Regeln nicht firm. Habe vor längerer Zeit das Ganze nur mal quergelesen. Also bin ich wohl nicht der Richtige für eine qualifizierte Ausarbeitung solcher Regeln. Falls aber mit meinem Vorschlag was anfangen kann, nur zu. Bedient euch. Viel Erfolg
  8. Thema von Olafsdottir wurde von Eleazar beantwortet in Das Studierzimmer
    Ich zitiere mal aus einer Midgard-Diskussion: "Ich hatte mal ein Kampfgetümmel mit etwa 100 Personen pro Seite. Die Spieler hatten die Aufgabe, besondere Punkte auf dem Schlachtfeld zu erreichen, einen Gegenstand mitzunehmen und sich dann zurückzuziehen. Mir ging es darum, den Frontverlauf relativ schnell und variabel zu gestalten, den Abenteurer die Möglichkeit zum agieren zu geben. Ich habe den ganzen Spaß mit farbigen Countern gespielt. Ob da offizielle Regelteile mit eingeflossen sind, weiß ich nicht. Es war das Ergebnis eines Kneipenabends mit einem belesenen SL-Kumpel. 1.) Die Spielfiguren und ihre direkten Gegner haben konkrete Werte, alle anderen Freunde und Feinde haben vereinfachte Werte. Wird ein Spielfigurengegner zu uninteressanten Person, gleicht man seine Werte entsprechend an. 2.) Alle Statisten haben vereinfachte Werte: Sie haben einen Angriffswert und eine bestimmte Anzahl von Leben. Trifft man einen Gegner, dann haut man ihm ein Leben weg. Abgewehrt wird nicht. Statisten handeln jede dritte Runde. Je nach Gefährlichkeit steigt der Angriffswert und die Anzahl von Leben: einfacher Soldat Angriff: + 5 oder +6 ; 1 Leben erfahrener Soldat Angriff: + 7 oder + 8; 2 Leben usw. (man kann die Schritte auch gröber machen oder die Angreifer offensiver gestalten). 3.) Zwei Runden lang handeln die Spieler mit ihren direkten Gegenübern. In der dritten Runde handelt die gesamte Frontlinie. Alle Toten werden entfernt, ein EW Kampftaktik entscheidet, welche Seite zuerst nachzieht und wer welche Lücken schließt oder zunächst freilässt. Die Abenteurer sollten nur einen Kampftaktikwurf für ihren direkten Bereich (3 Felder je Richtung machen können) oder sie entscheiden vorher, sich dem Wurf des Großen Feldherrn anzuschließen. In dem Fall zieht jedoch der SL alle NPCs. Der ganze Kram dauert lange, aber er funktioniert. " Kanonen kannst du in dieses System auch einarbeiten: Auf einem größeren Raster machen sie x Tote. Bei einem Würfelergebnis von x-y geht eine Kanone kaputt. Da Kanonen ja wohl kaum mitten ins Getümmel reinschießen, brauchst du dir um den Nahbereich keine Gedanken zu machen.
  9. Ich hab die Regel, dass man jeden Charakter noch mal würfeln darf wenn einem die Werte nicht passen. Warum soll ich jemanden zwingen etwas zu spielen zu dem er keine Lust hat? Ich hätte auch kein Problem, wenn ein Spieler sich 'nen Wert auf 100 setzt ohne zu würfeln. Theoretisch gebe ich dir recht, obwohl ich das selbst nicht so (extrem) handhaben würde. Mir gefällt es, wenn mein Charakter die für ihn entscheidenden sehr guten Werte hat. Und wenn dann 2 oder 3 Werte über 90 bei rauskommen, dann lacht mein Herz. Was mir dazu auch gefällt, sind Schwächen, die ein Charakter hat. Ich spielte mal einen Söldner mit einer Intellligenz von 50 und einer so miesen Geschicklichkeit, dass er nicht mal Reiten lernen konnte. Mein Lieblingsassassine hatte nur eine Konstitution von 35. Für mich geben Stärken und Schwächen zusammen die Würze. Beim Auswürfeln helfe ich bei meinen Spielern gerne nach, damit sie nach meiner Einschätzung "spielbare" Charaktere erhalten, gerade dann wenn unterdurchschnittlich gewürfelt wurde. Womit ich echte Schwierigkeiten hätte, wären "ermogelte" Supercharaktere - egal wie sie zustandegekommen sind. Erstens finde ich das unfair gegenüber den Spielern, die gewürfelt (und meinetwegen auch getauscht haben), bei denen das aber im Rahmen geblieben ist. Zweitens erlebe ich bei den Spielern, denen Superwerte sehr wichtig sind, fast immer auch, dass mit den Werten der Figur (ingame oder outgame) geprotzt wird. Sind die Superwerte aber bar jeden Zufalls entstanden, kann ich diese Kombination dann aber nicht ertragen. Da geht bei mir mein persönlicher "Wie armselig ist das denn"-Alarm los. Ist aber wohl auch durchaus eine persönliche Sache. (Eigene Durchschnittswerte steuere ich demnächst bei.) Was mich vor einem
  10. Wäre es nicht sinnvoll, hier einfach entlang der Midgard-Preisliste zu gehen? Und: Stellt das noch eine Vereinfachung dar?
  11. Ich könnte mir vorstellen, dass Silberwaffen als "Angeberwaffen" häufiger sind, als die realistischen Chance, auf einen Werwolf zu treffen. Einfach mal so bei einem reichen Stutzer, um sich von der Masse der "armen" Waffenträger abzusetzen.
  12. Thema von ohgottohgott wurde von Eleazar beantwortet in Die Differenzmaschine
    Wir haben uns gerade einen Metz gekauft, sind super zufrieden, du würdest aber mit 1000 Euro nicht auskommen. Dafür ist er energiesparend und soll lange halten. Das Bild ist so scharf, dass man sich wirklich erst mal längere Zeit umgewöhnen muss. Von 3D wurde uns ausdrücklich abgeraten: Es gibt eh kaum Filme, mit denen man das Nutzen kann, vor allem aber ist die Technik noch nicht ausgereift und es ist nicht klar, wohin der Markt tendiert. In 5 Jahren ist man schlauer. Ich weiß nicht, ob du über Kabel oder Schüssel empfängst. Unser gutes Stück hat zwei integrierte Reciever (bei Schüssel Pflicht) und eine integrierte Festplatte. Du kannst gleichzeitig aufnehmen und was anderes gucken, bzw. eine Sendung gucken, die du vor 30 Minuten angefangen hast, aufzuzeichnen (Nie mehr Werbung). Alles in einem Gerät mit einer Fernbedienung - was ein echter Vorteil ist. Wir hatten das Thema mit 2-3 Fernbedienungen oder auch mit einer Universalbedienung, was alles irgendwie nervt. So ist es spürbar besser. Auch die integrierte Festplatte ist ein Vorteil: Es ist unwahrscheinlich bequem, mal eben auf die Pause-Taste zu drücken, wenn das Telefon klingelt. Auch die Videothek hat viel von ihrem Reiz eingebüßt, weil ich quasi jeden Abend das, was ich sehen will, erst mal speichere. Da schiebe ich eine ganze Bugwelle vor mir her. Ich nehme sogar die Tagesschau auf, um sie dann zu sehen, wenn ich Zeit und Laune habe. Wäre das ein separates Gerät, würde ich es nicht so häufig nutzen wie jetzt. Ich würde ihn wieder kaufen.
  13. Wir spielen gerade "Das Böse selbst" und die Gruppe wirbelt gerade den vorgedachten Handlungsablauf gehörig durcheinander. Sie waren teilweise so "schnell", dass sie jetzt etwas Zeit vertrödeln müssen, bis wieder was passiert und neue Hinweise ins Spiel kommen. Und sie haben so eigenartige Wendungen verursacht, dass ich verschärft nachdenken muss, was das jetzt für Auswirkungen hat. Vielleicht spinne ich einfach noch ein paar Handlungsstränge dazu. Soll ja keine Langeweile aufkommen.
  14. Thema von KhunapTe wurde von Eleazar beantwortet in Gildenbrief
    Da musst Du Branwen als Verlagsoberhaupt fragen. Zumindest bislang habe ich noch keine gegenteilige Aussage erhalten. Und so sitze ich bereits an den folgenden Ausgaben. Liebe Grüße, Fimolas! Also wenn ich mir so die Pipeline anschau...und Ostern ist ja schon nächste Woche...Ich denke, ich hatte doch recht, dass du nach dem JAHR auch noch hättest fragen sollen Aber vielleicht wird es ja dann irgendwann was mit einer Gildenbrief Sammelbox 60-65 Nichts für ungut und scherzhafte Grüße GP Jetzt sieht man in der Pipeline sogar schon ein Bild! Der große Tag rückt näher!
  15. Ohne das wirklich zu regeln: Ich vernachlässige die allgemeinen Kosten für den Lebensunterhalt weitgehend: Kosten Proviant, Feierabendbier, einfaches Gasthaus, die alle Abenteurer gleichermaßen betreffen, fallen schnell mal unter den Tisch. Erst teurere Anschaffungen fallen ins Gewicht. Wenn die Abenteurer Schätze im Wert von 1.000 GS mit sich herumtragen, fällt der Kleinkram eh nicht ins Gewicht. Ab und zu werden mal pauschal kleinere Summen als Kosten für Naschwerk in Städten gestrichen - Feierabend. Ich meine, dass es dafür keine Regel braucht
  16. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    Das verstehe ich nicht. Erkläre bitte mal genauer. Meine Antwort auf Schwerttänzer fiel so kurz aus, weil die Antworten auf seine Fragen in den Beschreibungen der Charakterklassen z.B. für Söldner und Krieger im DFR angegeben sind. Offenbar nimmt er die nicht zur Kenntnis und benutzt das dann als Argument. Klar hätte ich genauer nachschlage und zitieren können: "Ehre", "Ritterlichkeit" vertragen sich nun mal tendentiell nicht mit heimtückischen Angriffen aus dem Hinterhalt (auch da könnte man noch genauer definieren). Bei den Priestern und Ordenskriegern sieht es ähnlich aus. Außerdem hat mich die Form der Fragen auch nicht zu ausschweifenden Antworten motiviert. Entweder weiß Schwerttänzer die Antwort, warum Or und As nicht gerade gut miteinander harmonieren - und ihm passt die Antwort nicht in den Kram. Oder er sieht diese Dinge so anders, dass wir eh nicht auf einen grünen Zweig kommen werden.
  17. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    siehe DFR: Beschreibung Krieger und Söldner
  18. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    Für mich besteht der große Vorteil darin, dass ein Söldner gut mit anderen Kollegen harmoniert, die es tendentiell ebenso nicht so genau nehmen: Mit Spitzbuben, Glücksrittern, Assassinen, Grauen Hexern ... Er legt Hinterhalte, hat nicht unbedingt Schwierigkeiten zu stehlen oder rauben. Viele Dinge werden nicht unnötig verkompliziert. Wenn hingegen bei uns in der Gruppe Priester in den Planungen mitmischen, wird der Söldner nicht so richtig glücklich. So kann man das nicht machen, so kann man das nicht machen ... Für mich ist Söldner ein Kämpfertyp, der sehr impulsiv und aus dem Bauch raus gespielt werden kann - ein Haudrauf zum Spaß haben. Wenn ich zwischen Söldner und Krieger wählen soll, nehme ich immer den Söldner.
  19. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    lies noch mal nach, da steht irgendwo das diese Charakterisierungen eher der übliche Standard ist, als jeder ist so. Ich habe einen solchen Satz gerade nicht gefunden. Aber in der Tat sehe ich es so, dass diese Beschreibungen exemplarisch sind und es Abweichungen davon geben wird. Das bedeutet allerdings nun gerade nicht, dass die Abweichung die Regel ist und dem Standard gleichgestellt ist. Der unehrenhafte Krieger bedeutet nicht, dass alle Krieger tendentiell machen können, was sie wollen, sondern eher dass es da ein schwarzes Schaf gibt, was entsprechend negativ auffällt und für die Kriegerschaft ein rufschädigendes Ärgernis ist. Die Zuordnungen sind ja nicht wirklich eng, sondern eher profiliert. Aber eben nicht egal, wenn man sich an der Stelle an DFR halten will.
  20. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    Ups, ich wollte niemandem auf die Zehen treten. Sorry, und ich bin dann mal weg ... Mir ist gar niemand auf die Zehen getreten. Es passieren hier nur laufend Übertragungen, die zu nichts führen: "Söldner" und "Krieger" sind regeltechnische Begriffe, die durch die Lernschemata und durch die entsprechenden Beschreibungen näher definiert werden. Wer wie wann wo historisch sonst noch "Söldner" oder "Krieger" geheißen hat, ist ohne Belang, solange diese Söldner und Krieger nicht genau in die Definition des DFR passen. Hält man sich da nicht dran, ist die Sprachverwirrung vorprogrammiert. Ebenso ist es überflüssig zu sagen, wie man selber Söldner oder Krieger definiert, denn die Definition im DFR ist ja schon vorgegeben. Allenfalls kann man im Rahmen der bestehenden Definitionen, diese noch weiter entfalten oder erklären. Auch ist es für die in DFR beschriebenen Unterschiede zwischen Krieger und Söldner uninteressant, ob ich die nun für sinnvoll erachte. Sie sind erst mal da. An anderer Stelle könnte man diskutieren, ob man wirklich beide Klassen braucht, doch hier macht es nicht richtig Sinn.
  21. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    Dann pickst du dir aber bestimmte Dinge aus den Regeln raus: Die Charakterisierungen der Charakterklassen sind ebenso ein Bestandteil der Spielregeln wie die Lernschemata. Auch wenn erstere exemplarisch sind und an die kulturellen Besonderheiten angepasst werden müssen. Wenn du diese Beschreibungen ausblendest, hast du in der Tat eine Masse. Ansonsten aber nicht. So argumentierst du ein bisschen in die Richtung von "Ich sehe da keinen Unterschied, weil ich die Unterscheidungskriterien nicht beachte". Im Spiel als Leiter oder in deiner Gruppe kannst du das ja fraglos so handhaben. Aber das "Besondere" eines Söldners kriegst du so eben nicht raus. Meine Position ist da eher: Da zwischen den beiden Typen ein Unterschied gemacht wird, soll der auch zu sehen sein. Dann sehe ich auch einen Mehrwert in den beiden Klassen. Und: Meine Spieler können auch entscheiden, was sie spielen - zum Beispiel am Spielanfang. Ob ich mich später noch mal zu einem Klassenwechsel hinreißen lassen würde, weiß ich nicht, ist wohl auch nicht nötig. Dafür sind die Lernschemata zu ähnlich. Aber die Spielwelt würde reagieren: Ein Söldner, der sich "kriegerlich" verhält, kann irgendwann mal aufsteigen in der öffentlichen Anerkennung. Aber ein schlechter Krieger wird dadurch nicht automatisch zum Söldner. Er ist eine Schande seiner Zunft, der in der Frage der Ehre eher noch unter dem Söldner anzusehen ist. Und er wird unter seinesgleichen geächtet sein.
  22. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    Verwendet doch einfach die Begriffe "Söldner" und "Krieger" als Fachbegriffe mit einer besonderen, nicht unbedingt alltagssprachlichen Bedeutung. Wer oder was die Schweizer Garde ist, ist absolut irrelevant. Ob ein Söldner Sold bekommt und ein Krieger Krieg auch. Im Regelwerk ist eine Unterscheidung anhand der Motivation beider Gruppen angelegt, mit den entsprechenden Konsequenzen. Und alles andere als DFR ist egal.
  23. Thema von Eleazar wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    Schade, dass sich offensichtlich kein Mensch auf das Lied bezieht ... Wenn man die potentiellen Unterscheidungsmerkmale zwischen Krieger und Söldner vermischt, dann wird man am Ende einfach keine Unterschiede finden. Und dann machen zwei Charakterklassen für das gleiche auch tatsächlich keinen Sinn. Für mich war die Unterscheidung immer ganz leicht: Der Söldner betreibt ein Handwerk, dass ihm Brot, Obdach und mit Glück auch Reichtum verschafft. Vielleicht hat er weitergehende, höhere Ideale, aber die sind für ihn zumindest nicht fest mit dem Waffenhandwerk verbunden. Ein Söldner hat keine übertriebenen moralischen Skrupel, einen schlafenden Gegner oder einen Ahnungslosen rücklings anzugreifen. Im Zweifelsfall ist das eine effektive Art des Kämpfens. Er kann auch moralisch gut sein, aber das ist jeweils seine individuelle Entscheidung. Im Unterschied dazu kann ich mir einen Krieger nicht anders vorstellen, als dass er in irgendeiner Art und Weise einem gesellschaftlichen Kodex folgt, der Waffenhandwerk, Krieger sein und Ehre und gesellschaftliches Ansehen umfasst. Und dieses Bild, dass der Krieger abgeben soll ist nicht individuell ausgestaltet, sondern konventionell vorgegeben. Wie weit das ganze ins "ritterliche" gehen mag, sei dahingestellt. Ursprünglich war die Charakterklasse Ritter bei Midgard ja nicht vorgegeben, sondern wurde vom Krieger mit abgedeckt (einen dritten Typ in der Nische braucht auch echt kein Mensch). Das "Maß" der Ritterlichkeit eines Kriegers kann schwanken und kulturell geprägt sein, aber es darf nicht fehlen. Ohne Ideal eines Kriegers keine Krieger. Tatsächlich gibt es dabei starke Überschneidungen zu Ordenskriegern, wobei die Kriegerideale weltlich und eben gesamtgesellschaftlich verortet sind. Beim Ordenskrieger sind sie religiös und auf den Orden / Kult bezogen. Verhält sich ein Krieger unkriegerisch, verliert er seine Kriegerehre, seinen Ruf und seine Privilegien als gesellschaftlich geachteter Kämpfer. Und so leicht oder schnell wird er seine Ehre nicht wiederherstellen. Klar kann man diese Unterschiede verwischen, aber wozu? Es gibt eben zwei Kämpfertypen, von denen der eine mehr Freiheit und der andere mehr Anerkennung hat. Die jeweiligen Vorteile kann man im Rollenspiel ausnutzen, bzw. die damit verbundenen Nachteile muss man hinnehmen, darin besteht die Herausforderung.
  24. Asimovs Foundation Trilogie: Ein Wissenschaftler sagt das Ende des Galaktischen Imperiums und eine anschließende Phase 10.000jähriger Barbarei bevor. Hat er alles ausgerechnet. Sollte die Menschheit ihr gesamtes Wissen auf zwei Planeten ann den gegenüberliegenden Enden der Galaxis archivieren, würde die Barbarei nur 1000 Jahre währen. Seine Voraussagen beginnen, einzutreffen, die ersten Vorbereitungen werden getroffen, die Abenteurer sind Mitarbeiter auf einem Planeten. Bei einem eigentlich recht unspektakulären Auftrag, wird die Gruppe von einem Artefakt einer außerirdischen Intelligenz einer besonderen Strahlung ausgesetzt, die sie nun wieder in die Lage versetzt, einen Zeitsprunggenerator zu benutzen. Damit werden sie jetzt zu den optimalen Zeitllinienagenten, die der Geschichte einen den Voraussagen entsprechenden optimalen Verlauf zu geben. Eventuell gibt es einen zweiten Apparat, mit dem die Wissenschaftler in die Zukunft sehen und erkennen, wo die Fehler im System auftauchen. Wenn "außerirdisch" auch nicht geht, dann kommt der Apparat aus der Zukunft. Und natürlich: "Bringe niemals aus der Zukunft etwas mit zurück und rede auch nicht über das, was du getan hast - sonst gerät die Zeitlinie aus dem berechneten Feld!!!" Große Linie: Alle arbeiten an der Zeit und du mit. Die Galaxis dreht sich im großen und ganzen weiter. Und du kannst praktisch jede Abenteueridee dort einplanzen, sogar zu jeder Zeit.
  25. Ich bin eben mal die Abteilung mit den Charakterklassen durchgeschlendert: http://www.midgard-forum.de/forum/forumdisplay.php?f=53. Dabei viel mir auf den hinteren Seiten auf, dass da wahnsinnig viele Hinweise auf verschobene Stränge zu sehen waren, in denen seit Jahren kein Mensch mehr was geschrieben hatte. Ich schätze den Anteil teilweise auf 10-25%. Ich gehe davon aus, dass die "Verschoben"-Hinweise dazu dienen sollen, dass man einen Strang noch wiederfindet, auch wenn der Mod ihn vor 14 Tagen anderswo untergebracht hat. Diese Fossile hingegen stopfen nur die Seiten voll und bringen einen eventuell erst auf die Idee, dass ähnliche Themen in diesem Strang behandelt werden könnten (Denke nicht an einen rosa Elephanten). Keine Ahnung, ob was dagegenspräche und ob es technisch möglich wäre, solche "Verschoben"-Hinweise auf 3 Monate zu befristen. Es würde in manchen Rubriken einiges an Übersichtlichkeit schaffen. Ich fände es schön, wenn einer der Mods bei Gelegenheit die Zeit fände, zumindest die jahrealten Hinweise zu löschen.

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