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27.03.2002, 12:05 #1
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erstmal sorry, Suchfunktion funktioniert nicht. Hatte zwar etwas im Hinterkopf, dass das schonmal irgendwo angesprochen wurde... aber eben.
Also, letzten Samstag, endlich wieder einmal Zeit zum gamen! Nettes 4-Gang-China-Menu vorbereitet, um nach der langen Zeit wieder ins KTP-feeling reinzukommen, wunderbar geschmeckt und alles. Habe mich auch riesig gefreut. Dann mussten wir uns allerdings auftrennen und aufgrund der Wünsche verschiedener Spieler sollten die den Raum verlassen, welche gerade nicht dabei waren. Ich gebe zu, es erhöht die Spannung, ausserdem macht es einfacher zwischen Charakter- und Spieler-Wissen zu differenzieren (ist dann nähmlich dasselbe). Allerdings verbrachten wir dann bis zu eineinhalb Stunden ohne Beschäftigung (bis wir dann anfingen den Gameboy auszupacken
). Der Abwasch war dann zwar gemacht, aber viel erlebt hab ich leider nicht. Es war zwar trotzdem schön, aber irgendwie nicht befriedigend.
Wie handhabt Ihr das? Lasst Ihr alle im Raum, und sie hören einfach nur zu? Was ist wenn dann trotzdem mal einer einen entscheidenden Tip gibt? Und wie vertröstet ihr die Spieler, die gerne aufteilen würden, oder umgekehrt...
ziemlich wirrer text, aber so sind meine Gedanken
Gruss
M...ch bin wieder hier,
war nie wirklich weg,
habe mich nur versteckt!
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27.03.2002, 12:10 #2
Hallo Jutrix,
ich versuche dann immer recht häufig zwischen den handelnden Gruppen zu wechseln und meide tatsächliche räumliche Trennung, wenn davon auszugehen ist, dass die Gruppen das Erlebte ohnehin austauschen.
Wenn es aber nötig ist mache ich auch räumliche Trennung. Die Kunst liegt darin beide Parteien beschäftigt zu halten. Die einen handeln die anderen müsssen sich etwas überlegen.
Ist für den Spielleiter etwas stressiger, erhöht aber den Spassfaktor.
Gruß
EikeDumm zu sein macht nichts. Man selber merkt es eh nicht.
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27.03.2002, 13:04 #3
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Ich finde es in Ordnung, die Gruppe aufzuteilen, wenn es
1) Stimmung, Spannung und damit Spielspaß erhöht und
2) nicht unzumutbar lange dauert.
Bei 2) lag, glaube ich, Euer Problem. Ein perfekter SL (wer ist das schon?) sorgt hier vor und hält diese Pausen kurz oder gibt den Spielern etwas zum Ablenken (Diskussionsstoff über dieses oder andere Abenteuer, Steigerungsmöglichkeiten vorbereiten usw.).
Gruß,
Hendrik, der mit kurzen Trennungsaktionen gute Erfahrungen gemacht haben, weil sich da die Phantasie die "Außenstehenden" entspinnt
Draco dormiens nunquam titillandus.
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27.03.2002, 14:20 #4
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Probleme gibts halt, wenn nicht beide Gruppen gleich viel zu tun haben! Da die Spielzeit halt relativ verläuft, kann das manchmal sehr grosse Diskrepanzen mitbringen. In unserem Beispiel versuchten die einen das Innere einer Klosterbibliothek zu durchforsten, während die anderen draussen die Klosterbrüder ablenkten. Wir waren nicht sehr lange beschäftigt, während die Leute im Inneren einen Geheimgang fanden! Das dauerte natürlich!
In einer solchen Situation kann der SL noch so gut sein
Er kann mit uns einfach erst weiterspielen, wenn die anderen wieder zu uns gestossen sind und wir zeitlich gemeinsam weitermachen können!
Beschäftigung hat man genügend, allerdings würd ich lieber spielen und Würfel rollen lassen, als mich künstlich zu beschäftigen, wenn man schon mal ein gemeinsames Datum findet (nicht so gemeint, wei es sich vielleicht anhört).
Gruss
M...ch bin wieder hier,
war nie wirklich weg,
habe mich nur versteckt!
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27.03.2002, 14:56 #5
Hat denn das Erkunden des Geheimganges genausolange gedauert, wie das Ablenkungsmanöver?
Oder sollte die Ablenkung solange dauern, wie die anderen fort sind?
Bei ersterem hätte der Spielleiter z.B. dafür sorgen können das nach der Ablenkung den anderen etwas nützliches zu tun verbleibt. Bei zweitem hätte der Spielleiter sich Gedanken über Probleme beim Ablenken ausdenken können.
Es hängt also, wie so oft am Spielleiter
Gruß
EikeDumm zu sein macht nichts. Man selber merkt es eh nicht.
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27.03.2002, 15:14 #6
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In dieser Situation wären mir als SL folgende Möglichkeiten eingefallen:
1) Die ablenkenden SpF werden mit immer neuen Problemen konfrontiert, z. B. dem dazukommenden Wachaufseher oder gar dem Abt. Sie müssen dann mit ihren Ablenkungsmanövern ständig "nachlegen" und sind sinnvoll beschäftigt.
2) Die SpF im Kloster entdecken nur einen "Schlüssel" o. ä. zur Geheimtür und außerdem eine Möglichkeit, bei Nacht unbemerkt einzudringen. Es kann dann später die gesamte Gruppen zurückkehren.
3) Wenn es gar nicht anders geht, kann man die Spieler wieder in den Raum holen und sie die Erlebnisse der anderen im Geheimgang wenigstens miterleben lassen. Dann müssen sie halt gut zwischen Spieler und SpF trennen. Es sollte eine Grenze geben, wie lange man Spieler aus dem Geschehen nimmt!
Gruß,
Hendrik, der als SL Gruppen selten trennt, weil er bereits genug Streß hat, wenn die Spieler von sich aus in verschiedene Richtungen rennen
Draco dormiens nunquam titillandus.
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27.03.2002, 17:02 #7
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also, um meinen SL in Schutz zu nehmen; geplant war, dass wir nachts in die Bibliothek eindringen, da diese von irgendwelchen Monstern bewacht wird und die Mönche uns rausgeschmissen haben. Wir sind also nicht mehr geduldet. Eigentlich wollten wir ja alle in die Bibliothek, allerdings wurden wir dann entdeckt (unser toller Thaumaturg hat nen Ziegel vom Dach geworfen!
. Da haben sich die letzten Drei dazu entschieden, die Wachen wegzulocken, damit die anderen unbemerkt in die Bibliothek eindringen konnten. Der Geheimgang führte dann noch weiter, allerdings kann ich Euch aus bekannten Gründen nicht sagen wohin (ich war beim Ablenkungsmanöver). Zwar hat uns dann der SL ein klein wenig zu tun gegeben, ein paar dieser Dämonen zum Plätten, allerdings hatten wir eine solch Scheiss-Angst vor diesen Metall-Dingern, dass wir uns nie trauten und immer davon rannten (und bevor jemand urteilt, ich werd mich hüten ohne Rüstung und mit blosser Hand ein Metall-Dingsbums mit magisch erscheinenden Waffen anzugreifen!
.
Ich denke man kann dem SL da kein Vorwurf machen, höchstens den anderen Spielern. Ich weiss genau, dass sie vor jeder Tür ne halbe Stunde diskutierten, ob man jetzt erst horchen sollte, oder nicht gleich sehen von Verborgenen durch die Wand... aber das kostet wieder AP... aber er könnte doch dann Handauflegen... hat er abeer erst gerade... Vielleicht gehen wir erst einmal den Gang hinunter... ich finde wir sollten zurück... ich mach jetzt einfach die Türe auf.... usw. und dasselbe Spielchen an jeder Ecke
naja, ganz so schlimm sind wir auch wieder nicht, aber wenn ich lese, dass es Leute gibt, die Abenteurer an einem Abend durchspielen...
Gruss
M
PS: ups, jetzt bin ich etwas OT geworden
...ch bin wieder hier,
war nie wirklich weg,
habe mich nur versteckt!
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27.03.2002, 17:08 #8
Tja, das mit dem Aufteilen von Gruppen ist immer ein kleines Problem...
Beim C.L. durfte ein Teil unserer Gruppe (unter Woolfs Leitung) fast 1 1/2 Stunden Löcher in die Wände starren, bis sich irgendjemand sich erbarmte uns zu holen...
Ansonsten war das Abt. aber klasse! <bück, kriech>
Als SL versuche ich dann immer beiden Gruppen die gleiche 'Aufmerksamkeitszeit' zukommen zu lassen. Ich eile also immer zwischen den beiden Gruppen hin und her, auch wenn es bei einer Seite keine Ereignisse gibt. Dann fühlt sich niemand vergessen...
Best,
der Listen-ReicheWicked, wicked, wicked we
Bad we are as men can be
Rotten work, we'll get down to it
(If it's good, we didn't do it)
Evil, evil, evil us
Some are bad but we are wuss
Dread deeds we perform with glee
We aspire to infamy!
Tad Williams 'Otherland'
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27.03.2002, 17:19 #9
Das ist auch genau der Grund, warum ich das Abenteuer bisher immer zusammen mit einem anderen Spielleiter geleitet habe.
He! Ich habe euch immer durch "Botenträger" auf dem Laufenden halten gelassen
.
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27.03.2002, 17:20 #10
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Hallo, Jutrix!
Bei Deinen Fall scheint mir das Problem in der Tat bei den anderen Spielern zu liegen. Rollenspiel ist Teamspiel, da sollte man die anderen nicht ausschließen. Wünschenswert ist in solchen Szenen aber auch ein kleiner Hinweis des SL, der die Spieler (nicht die SpF) mal darauf hinweist, daß sie die Erkundung des Geheimganges durchaus auch in einer nächtlichen Aktion zusammen mit den anderen fortsetzen könnten. "Es könnten ja noch Probleme auftauchen, die ihr alleine nicht bewältigen könnt!" (zwinker, zwinker)
Gruß,
Hendrik, dessen Abenteurergruppe in dieser Hinsicht auch nur deshalb reibungslos funktioniert, weil sie immer nur von einem Spieler geführt wird
Draco dormiens nunquam titillandus.
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