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Ab 2024 übernimmt Pegasus Midgard und M6 erscheint


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vor 13 Stunden schrieb Kazzirah:

Korrekt, die gesamte Rollenspielbranche lebt davon, dass fast alle Beteiligten, mit wirklich einer sehr sehr kleinen Ausnahmegruppe, sehr viel 'Idealismus und kreativen Schaffensdrang' einbringen. Nicht nur Autorys. Auch Verlagsmenschen. Wenn die Beteiligten, selbst nur die Redakteure, auch nur ansatzweise eine sinnvollen Stundenlohn für ihre Arbeit verlangen würden, gäbe es dieses Hobby nicht. Auch kein DnD! 

Die marktwirtschaftliche Argumentation hier läuft nicht auf Gewinnmaximierung hinaus, sondern: wie schaffe ich es, ein Rollenspielprodukt auf den Markt zu bringen, ohne dass die Projektbeteiligten darüber in den finanziellen Ruin geraten. 

Dem stimme ich voll zu.

Ich plane zur Zeit in Lizenz im Eigenverlag eine „Sandokan der Tiger von Malaysia“ Kampagne mit Midgard 1880 Regeln herauszubringen.

Und zwar weil ich so etwas gerne als Spieler spielen oder als Spielleiter leiten möchte.

Und natürlich hoffe ich darüber nicht in den finanziellen Ruin zu geraten.

 

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vor 34 Minuten schrieb Talabin:

Richtig, wenn einem die Konditionen nicht gefallen, dann muss man das nicht machen. Das ist halt auch ein plausibler Erklärungsansatz für die weiter oben von Elsa gemachte Beobachtung, dass das Interesse bei VFSF zu publizieren zurückgegangen ist und zuletzt wohl eher überschaubar war. Es kann eben sein, dass zu viele mögliche Autor:innen für sich genau diese Entscheidung getroffen haben.

... gängigen Praxis, dass die Autor:innen gleichzeitig die Rechte an ihren Arbeiten abgeben und anschliessend überhaupt keinen Einfluss mehr auf das Gesamtwerk haben zu dem sie beitragen - wie bei den jetzigen Entwicklungen.

Das habe ich nicht gesagt. Das ist Deine Spekulation. Und die Tatsache, dass jetzt etliche Autoren noch schnell ihre z.T. seit Jahren (Jahrzenten?) herumliegenden Manuskripte zu Ende bringen wollen, sagt etwas anderes.

Autoren können sehr wohl Einfluss auf das Gesamtwerk haben. Hätte Gerd keine Abenteuer in Alba geschrieben, sähe diese Region mit Sicherheit völlig anders aus. Wir haben oft Gerds Vorstellungen von Alba Raum gegeben, auch wenn sie nicht mit den unseren übereingestimmt haben.

Aber klar: nicht alle Autoren konnten "ihr" Midgard umsetzen, weil wir die Finger drauf hatten. Gott sei Dank!

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22 minutes ago, draco2111 said:

Irgendwie finde ich Discord unübersichtlich. 

Aber egal. Info passt und ist doch soweit OK. Und anscheinend funktioniert die Kommunikation dort mit Pegasus wirklich etwas besser.

Muss man nicht toll finden. Ist aber so.

Ja. Vor allem wenn man in über 30 Discords drin ist. Auf der anderen Seite wären das sonst über 30 Herstellerforen. 

 

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vor 2 Stunden schrieb dabba:

Gibt auch Twitter, Facebook, Instagram...

Ich habe letztes Schuljahr mal bei meinen Zehnklässlern rumgefragt. Niemand nutzt Facebook. Twitter kennen einige, aber niemand benutzt es. Instagram kennen sie, einige nutzen es. Aber alle sind sie bei TikTok.

Die spielenden Jungs sind alle auf Discord, weil das trendig ist und kein Kram für alte Leute. Ein Sechstklässler sagte mal zu mir: "Wow. Sie sind der einzige Lehrer,  der Discord kennt."

Rainer

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Gerade eben schrieb Olafsdottir:

Ich habe letztes Schuljahr mal bei meinen Zehnklässlern rumgefragt. Niemand nutzt Facebook. Twitter kennen einige, aber niemand benutzt es. Instagram kennen sie, einige nutzen es. Aber alle sind sie bei TikTok.

Die spielenden Jungs sind alle auf Discord, weil das trendig ist und kein Kram für alte Leute. Ein Sechstklässler sagte mal zu mir: "Wow. Sie sind der einzige Lehrer,  der Discord kennt."

Rainer

Ach, wenn die wüssten ... :zwinkern:.

Aber ja, Snapchat, Insta und TikTok ... der Rest ist für Alte.

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vor 22 Stunden schrieb Panther:

Nein, das war im alten Entwurf raus, vielleicht hat der neue M6-Regelentwurf einen W100 (wenn es die neuen Regelersteller das als Midgard Markenkern erkannt haben).

Unwahrscheinlich, da das eine Vorgabe von Pegasus Spiele war.

Ich denke auch, du überschätzt hier, was das Ausscheiden von @Prados Karwan für die Regeln bedeutet. Das heißt ja nicht, dass alles auf den Kopf gestellt wird, sondern bestenfalls, dass man ein paar Details nicht so macht wie er sie gemacht hatte.

 

vor 22 Stunden schrieb Bruder Buck:

Weil ein Empfänger eine gewisse Transferleistung bringen muss um eine generelle Gemeinsamkeit zu sehen? :sigh:

In diesem Fall ist es mangelndes Interesse des Verkäufers an dem potentiellen Käufer. Und die wahrscheinliche Reaktion des Käufers darauf. 

Du vergleichst das Midgard-Forum mit einem Hersteller-Showroom. Das Midgard-Forum ist aber in Bezug auf einen Autohersteller wie VW eher der Bulli-Fanclub als der Händler-Showroom. Dass man den neuen Buzz lieber der Presse und potenziellen Käufern im Showroom präsentiert als im Fanclub ist nicht verwunderlich.

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vor 15 Stunden schrieb Talabin:

Wenn ich mir als Beispiel mal ein Werk wie den Rawindra-Quellenband "Die Erben der Löwensöhne" ansehe, dann ist das ein professionelles, qualitativ hochwertiges Buch mit über 200 Seiten.  Wenn ein einzelner, fest angestellter Autor in Vollzeit sowas schreibt, würde ich vermuten, dass er dafür ein volles Jahr benötigt. Vielleicht schaffen es manche auch in 6 Monaten, vielleicht unterschätze ich aber auch den Aufwand und es dauert sogar noch länger. Umgerechnet in Personalkosten (inkl. Sozialversicherung, Arbeitgeberbeiträge usw) kommt man leicht auf einen mittleren bis höheren fünfstelligen Betrag. Wenn man allen Beteiligten legitime finanzielle Interessen zusteht, dann müssten die Autorenvergütungen also in diesem Bereich liegen. Ist das so?

Das ist sehr unwahrscheinlich. Geht man von (optimistischen) 10% aus, die an den Autor ausgezahlt werden können, dann müssten von dem Buch 15.000 bis 20.000 Exemplare verkauft werden.

vor 15 Stunden schrieb Talabin:

Falls dem nicht der Fall ist und die tatsächlichen Gehälter nur einen Bruchteil davon ausmachen, dann profitieren die Verlage vom Idealismus und dem kreativen Schaffensdrang der Autor:innen und bauen darauf ihr Geschäftsmodell auf.

Die Verlage finanzieren den Spaß aber auch vor, kümmern sich um Werbung, Vertrieb, usw.

Man kann als Autor auch Bücher im Selbstverlag herausbringen, das ist inzwischen einfacher als je zuvor. Trotzdem gibt es noch Verlage.

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vor 5 Minuten schrieb Meeresdruide:

Das Midgard-Forum ist aber in Bezug auf einen Autohersteller wie VW eher der Bulli-Fanclub als der Händler-Showroom. Dass man den neuen Buzz lieber der Presse und potenziellen Käufern im Showroom präsentiert als im Fanclub ist nicht verwunderlich.

Das Midgard Forum ist das einzige Fan-Forum. Das ist ein großer Unterschied. 

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vor 2 Stunden schrieb Abd al Rahman:
vor 2 Stunden schrieb Bruder Buck:

Und die lesen alle den Midgard-Chat? 

Das müssen sie nicht. Ich les auch nicht den Shadowrun-Chat oder den Cthulhu-Chat. Ich bin wenn ich neugierig bin aber nur einen Klick entfernt. Das bedeutet Reichweite. 

Und man sieht, dass in anderen Chats was los ist, was die Neugier befeuern kann. Im Tanelorn sieht man nicht, dass im Midgard-Forum heiß diskutiert wird, es sei denn, irgendwer verrät es im Tanelorn. 

Edited by Detritus
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vor 15 Minuten schrieb Olafsdottir:

Ich habe letztes Schuljahr mal bei meinen Zehnklässlern rumgefragt. Niemand nutzt Facebook. Twitter kennen einige, aber niemand benutzt es. Instagram kennen sie, einige nutzen es. Aber alle sind sie bei TikTok.

Die spielenden Jungs sind alle auf Discord, weil das trendig ist und kein Kram für alte Leute. Ein Sechstklässler sagte mal zu mir: "Wow. Sie sind der einzige Lehrer,  der Discord kennt."

Rainer

 

vor 14 Minuten schrieb malekhamoves:

Ach, wenn die wüssten ... :zwinkern:.

Aber ja, Snapchat, Insta und TikTok ... der Rest ist für Alte.

 

vor 12 Minuten schrieb Olafsdottir:

Snapchat, stimmt, hatte ich vergessen. Deutlich wichtiger als Instagram, kommt auf Platz 2 hinter TikTok.

Rainer

Aus meiner Sicht als Teil der Gruppe, über die Uhr da redet: 

Facebook ist tatsächlich völlig ungenutzt. 

Twitter ist Gruppenabhängig. Bei mir und meinen Leuten kaum vorhanden, bei meiner Freundin und deren Freundesgruppe aber die Nr. 1. 

Instagram hat quasi jeder und wird auch viel genutzt. Für Snapchat gilt das gleiche. 

TikTok dagegen hat in meinem Altersbereich (~18-20) noch lange nicht die Hälfte. Das wird aber mehr und ist gerade bei den Jüngeren (~14) sehr präsent.

Discord hat auch quasi jeder, ist aber meiner Wahrnehmung nach nicht so präsent.

Internetforen… nun ja, „unbekannt“ ist wohl ein Euphemismus.

Also auch hier gibt es schnell Unterschiede zwischen einzelnen Altersstufen und Gruppen, aber in jedem Fall ist alles wichtiger als Facebook und Internetforen. Ich denke, am besten Marktreichweite lässt sich über Instagram erreichen - da ist mir DnD-Werbung auch schon öfter über den Weg gelaufen. 

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vor einer Stunde schrieb Meeresdruide:

Unwahrscheinlich, da das eine Vorgabe von Pegasus Spiele war.

Ich denke auch, du überschätzt hier, was das Ausscheiden von @Prados Karwan für die Regeln bedeutet. [...]

Definitiv! Mein Ausscheiden ist bestimmt eine Zäsur, aber nicht jede Zäsur muss zwingend zu einem schlechteren Ergebnis führen, sondern lediglich zu einem anderen und im besten Fall zu einem besseren. Und - was möglicherweise nicht bedacht wird - ihr wisst nicht, ob ihr mit meinen Regeln glücklich geworden wärt, denn ich hatte schon abseits der Kernmechanismen teilweise recht drastische Änderungen geplant. Bis zum Schluss beispielsweise - inzwischen muss ich mir diese übergeordneten Gedanken nicht mehr machen - stand nicht fest, ob überhaupt eine Konvertierung der alten Figuren möglich gewesen wäre oder ob es nicht notwendig geworden wäre, sie neu zu erstellen und zu steigern. Und bedenkt weiterhin, wie kritisch ihr teilweise meinen Regelantworten gegenüber eingestellt wart.

Edited by Prados Karwan
Falsche Wortwahl berichtigt.
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Hallo liebe Midgard-Enthusiast:innen,

nachdem ich meinen Urlaub nun beendet habe, möchte ich euch eine Information zum Thema DDD-Verlag weitergeben, die im Newsletter desselben nicht zum Ausdruck kommen konnte:

Obgleich wir uns dazu entschlossen haben, den Output an M6-Bänden (mindestens vorerst) bei Pegasus zu bündeln, wollten wir selbstverständlich nicht auf Carsten Grebes Erfahrung, Kreativität und Professionalität verzichten, sofern wir nicht müssen. Wie auch immer die zukünftige Zusammenarbeit aussehen wird – sie ist bereits in Planung, und ich für meinen Teil freue mich darauf!

Bei der Entwicklung der aktuellen Edition sind wir sehr darauf bedacht, das Verhältnis von Alt und Neu auszubalancieren, so gut es uns möglich ist. Das gilt für das Regelsystem an sich, das „Feeling“ der Welt, den Aufbau der Bände sowie für unser Team, welches zwar etwas jünger und vielfältiger aufgestellt ist bzw. sein soll, um Innovationen sowohl aus der Innen- als auch aus der Außenperspektive auf das Midgard-Universum zu fördern, aber dennoch zu großen Teilen aus „alten“ Autor:innen, Fans, Koryphäen und Spielenden besteht.

Übrigens haben wir den Posten des Chefredakteurs bzw. der Chefredakteurin bisher noch nicht neu besetzt – hierzu können wir euch also noch keine Neuigkeiten liefern.

Cons und Forum bleiben euch trotz des Verlagswechsels erhalten; lediglich die genauen Auflagen, welche die Fan Policy gegebenenfalls mit sich bringen wird, sind noch unveröffentlicht bzw. werden noch verhandelt. Wir haben jedoch kein Interesse daran, den Betreibern bzw. Veranstalter:innen Steine in den Weg zu legen.

Es grüßt euch

Selina | Redakteurin für Buchprodukte

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vor 3 Stunden schrieb Pegasus Spiele:

Cons und Forum bleiben euch trotz des Verlagswechsels erhalten; lediglich die genauen Auflagen, welche die Fan Policy gegebenenfalls mit sich bringen wird, sind noch unveröffentlicht bzw. werden noch verhandelt. Wir haben jedoch kein Interesse daran, den Betreibern bzw. Veranstalter:innen Steine in den Weg zu legen.

Vielen Dank! 

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Am 23.8.2023 um 16:30 schrieb Lemeriel:

Was soll Pegasus auch veröffentlichen? De Rechte liegen in diesem Jahr noch bei VFSF....

Ich glaube nicht, dass das Pegasus daran hindern würde, "teaser"-artige Informationen zu veröffentlichen, insbesondere insoweit als sich diese auf von ihnen neu erstellte Inhalte - Regelschnipsel, Welt, Werkzeuge - beziehen. 

Andererseits ist natürlich jetzt noch alles im Fluss und das, was jetzt angerissen wird, muss nicht das sein, was am Ende im Buch steht. 

Und es zählt am Ende das Gesamtbild und es ist nicht gesagt, dass man da einzelne Schnipsel heraus nehmen kann, ohne hinterher siebzehn Stunden lang zu erklären, warum xyz doch kein Problem ist. 

Aber grundsätzlich besteht die Möglichkeit. Ich rechne auch damit, dass Pegasus auf das erste Veröffentlichungsdatum hin mehr und mehr solche Sachen veröffentlichen wird, um Aufmerksamkeit und Momentum zu schaffen. 

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vor 3 Stunden schrieb Pegasus Spiele:

wollten wir selbstverständlich nicht auf Carsten Grebes Erfahrung, Kreativität und Professionalität verzichten, sofern wir nicht müssen.

Klingt nach corporate back peddling. 

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vor 25 Minuten schrieb Mugga:

Klingt nach corporate back peddling. 

Jetzt lass mal gut sein. Wir wissen nicht, in welchem Umfang und Kontext Pegasus und Carsten miteinander worüber sprechen. Es ist gut möglich, dass die DDD nicht der einzige Gesprächsgegenstand waren. Carsten ist ja vielfältig aktiv, er publiziert ja neben den DDD z.B. auch viele Abenteuer für Midgard, macht den Südcon usw. Insofern finde ich es schlicht gut, dass es offensichtlich zwischen Pegasus und Carsten eine fortbestehende Gesprächsgrundlage und -bereitschaft gibt, und dass Pegasus/Selina das Selbstvertrauen hat, das auch öffentlich zu äußern. Ich finde, das ist ein gutes Zeichen. 

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vor 21 Stunden schrieb Talabin:

Wenn ich mir als Beispiel mal ein Werk wie den Rawindra-Quellenband "Die Erben der Löwensöhne" ansehe, dann ist das ein professionelles, qualitativ hochwertiges Buch mit über 200 Seiten.  Wenn ein einzelner, fest angestellter Autor in Vollzeit sowas schreibt, würde ich vermuten, dass er dafür ein volles Jahr benötigt. Vielleicht schaffen es manche auch in 6 Monaten, vielleicht unterschätze ich aber auch den Aufwand und es dauert sogar noch länger. Umgerechnet in Personalkosten (inkl. Sozialversicherung, Arbeitgeberbeiträge usw) kommt man leicht auf einen mittleren bis höheren fünfstelligen Betrag. Wenn man allen Beteiligten legitime finanzielle Interessen zusteht, dann müssten die Autorenvergütungen also in diesem Bereich liegen. Ist das so?

Nein und nein. 

Natürlich kann ich nicht wissen, wie lange Fimolas an RAW5 geschrieben hat. Aber in Vollzeit - 40h/Woche - reden wir nicht über ein Jahr für 200 Seiten. 

Ich kenne keinen Autor im Auflagenbereich von Fantasy-Rollenspielen, der/die Dir fünfstellige Beträge bestätigen würde. 

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