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20/100 ???  

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  1. 1. 20/100 ???

    • Ich habe als Midgard-Rollenspieler noch nie eine 20/100 "live" erlebt
      74
    • Einmal habe ich das mitbekommen
      65
    • Ich habe es mehrmals erlebt
      93
    • Das passiert bei uns / mir in der Gruppe quasi dauernd
      8
    • Ich habe selber einmal als Spieler eine 20/100 gewürfelt
      56
    • Ich habe als SL gegen meine Spieler eine 20/100 gewürfelt
      40
    • Ich habe als Spieler schon öfter 20/100 gewürfelt
      19
    • Ich habe als SL schon öfter 20/100 gewürfelt
      15


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Es ist richtig bitter, wenn ein Char (ich) einem Gefährten die Breitseite seines Schwertes vor den Helm donnern muss, weil dieser mal wieder eine gefundene olle Zauberrüstung SOFORT anprobieren musste und plötzlich (wie) besessen auf seine Kameraden losgeht. Der SL fordert einen Angriff und ich würfele 20/00, worauf der arme Char (Ritter Grad7, von Grad1 an "grossgezogen") wie vom Blitz getroffen tot umfällt. dontgetit.gif

 

Der Spieler durfte dann seine Sachen packen und nach Hause fahren. Er verliess den Spielraum kopfschüttelnd mit den Worten "...mein schöner Ritter"...und irgendwie hängt mir das  heute noch nach... angryfire.gif

 

Versteht mich nicht falsch: ich finde die Entscheidung des SL richtig - aber es ist trotzdem ein Scheissgefühl, einen Gefährten auf diese Weise zu verlieren! cry.gif

 

Gruss

Marcell

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Na ja, es spiegelt halt die Gefährdung wieder, wenn man mit einem Schwert (= einer Waffe) auf jemand einschlägt. Das MIDGARD-Regelwerk macht so eine Aktion zwar durch eine 5%-Chance für kritischen Schaden wahrscheinlicher, aber es ist immerhin ein Angriff mit einem Schwert. Ich habe durchaus auch ein schlechtes Gefühl, wenn ich denn mal einen EW:Berserkergang würfele. Zuerst ist es ja "cool", im Kampf mehr Power zu haben, aber anschließend muss die Figur ja auch richtig ausgespielt werden.

 

Also, außer durch Einsatz von Göttlicher Gnade/Schicksalsgunst sehe ich da auch keine Möglichkeit, noch etwas dagegen zu tun.

 

/Randver MacBeorn.

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Zitat[/b] (Bruder Buck @ 16 Juli 2004,15:47)]
Zitat[/b] (Isaldorin Marcallo @ 26 Mai 2004,16:46)]Achja, nach einer 20 / 100 ist auch keine GG mehr möglich!

Warum? Genau für solche Fälle ist sie ja da!

Hm, das sehe ich ein bißchen anders. GG ist nicht genau für die 20/100 da.

 

Im Gegensatz zu SG ist GG ein spielinterner Mechanismus. Die Figur kommt in eine Situation, in der sie verzweifelt und fleht ihren Gott um Hilfe an. Man kann die Gunst bei seinem Gott durcht bestimmte Versprechen aufpolieren.

 

Ich habe kein Problem damit, wenn eine Figur in eine tiefe, tiefe Schlucht fällt und während des Falles seinen Gott um Hilfe anfleht.

 

Wenn jedoch die 20/100 zuungunsten einer Figur fällt, dann sehe ich die Möglichkeit GG einzusetzen nicht mehr. Es fehlt an der Fähigkeit, seinen Gott um Hilfe anzuflehen, wenn man bereits tot ist.

 

Richtig wäre hingegen die Behauptung, dass die SG geschaffen wurde, um Fälle wie die 20/100 abzumildern. Es ist richtig, das SG nicht aktiv verbessert werden kann. Das Schicksal ist eben sehr launisch. Wenn ich alle meine SG Punkte nur für die Fälle aufhebe, die meinen sicheren Tod bedeuten (wie z.B. 20/100) habe ich in den meisten Fällen bei Erreichen von Grad 15 noch SG Punkte satt übrig. Warum soll man mit den SG Punkten, in Fällen die ansonsten den sicheren Tod bedeuten, geizen? Das ist völlig fehl am Platz!

 

Aber um noch einmal auf die 20/100 zurück zu kommen: wie bereits zu Anfang der Diskussion stehe ich dazu, dass wenn eine 20/100 fällt, diese auch gilt. Abgesehen davon, dass ich dazu übergegangen bin, Kämpfe offen zu würfeln, finde ich, dass die Gefahr, sterben zu können, einfach dazu gehört.

 

Mir würde es nie in den Sinn kommen, eine 20/100 gegen einen wichtigen NSC oder auch den Endgegner zu verbiegen. Selbst dann nicht, wenn sie von einem Halbling herrührt, der mit letzter Kraft einen Kieselstein wirft (es benötigt dann halt nur mehr Kreativität das zu erklären). Daher verbiege ich auch eine 20/100 gegen eine Spielfigur nicht.

 

Viele Grüße

Harry

 

 

 

 

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@HarryB: Das sehe ich nicht so mit der GG, denn das Anflehen der Gottheit geschieht quasi in den Sekunden zwischen Leben und Tot. Auch nach einem verherenden Treffer stirbt man normalerweise nicht so unmittelbar, dass man geistig nicht mal mehr "piep" sagen kann - meine Meinung.

 

Und das Beispiel von MazeBall zeigt, was alles dummes passieren kann, wenn man so was gnadenlos und ohne Chance auf Abmilderung ausspielt. Hätte ich einen meiner langjährigen Charaktere durch so eine saudämliche Aktion verloren, würde ich mir wahrscheinlich eine andere Gruppe suchen, sollten alle anderen das in Ordnung finden.

 

Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Ich will hier kein Weichspüler-Midgard, in dem keine Spielerfigur mehr stirbt, aber GG und SG sind zwei gewollte Mechanismen, die dem Spieler und dem SL (bei GG) die Möglichkeit geben, einen liebgewonnen Charakter vielleicht doch noch zu retten, wenn er dem Würfelpech in gar zu krasser Weise zum Opfer gefallen ist (es muss ja nicht immer auch klappen).

 

Euer

 

Bruder Buck

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Als BB's Spielleiter gebe ich ihm vollkommen Recht. Gerade was den Einsatz von GG angeht, gehe ich als Spielleiter stets davon aus, dass meine Spieler ihre GG auch einsetzen. Entsprechend "hart" ist mein Stil zu leiten. Von Weichsspülermidgard kann also keine Rede sein. Dadurch, dass ich GG in jeder Situation zulasse, habe ich als SL die Möglichkeit eine härtere Gangart einzulegen, ohne Gefahr zu laufen durch ein zu hartes Abenteuer die Gruppe über Gebühr zu gefährden.

 

Viele Grüße

hj

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Zitat[/b] (hjmaier @ 19 Juli 2004,16:37)]Als BB's Spielleiter gebe ich ihm vollkommen Recht. Gerade was den Einsatz von GG angeht, gehe ich als Spielleiter stets davon aus, dass meine Spieler ihre GG auch einsetzen. Entsprechend "hart" ist mein Stil zu leiten. Von Weichsspülermidgard kann also keine Rede sein. Dadurch, dass ich GG in jeder Situation zulasse, habe ich als SL die Möglichkeit eine härtere Gangart einzulegen, ohne Gefahr zu laufen durch ein zu hartes Abenteuer die Gruppe über Gebühr zu gefährden.

 

Viele Grüße

hj

Also wenn ich mich nicht irre, steht sogar in den Regeln, dass man GG aktiv einsetzen muss. Und diese als Entschuldigungsgrund anzuführen, dass man eine "härtere" Gangart einsetzt finde ich ein wenig...naja komisch  cool.gif

 

Ich finde, dass ein Abenteuer ruhig zu hart für die Gruppe sein kann, sofern sie diese Gefahr vorher bemerken können und es eventuell andere Wege gibt zum Ziel zu kommen.

 

Ich teile HarryB`s Meinung, so ist halt das Schicksal, sowohl für den Super NSc wie auch für die Spieler am Tisch. 20/100 und keine SG ...da ist halt Ende.

 

 

Isaldorin, für Spass aber nicht um jeden Preis

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Mae govannen!

 

Ich kann mich an dieser Stelle Isaldorin voll und ganz anschließen.

 

GG muss von einem Gott erfleht werden, was eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen sollte.

 

Im DFR (S. 247) ist jedoch ganz klar ausgeführt, dass Kritischer Schaden 100 den Getroffenen  augenblicklich tötet.

 

Da der Tod auf diese Weise für den Abenteurer nicht vorhersehbar ist, teile ich Isaldorins Meinung, dass bei einer 20/100 das Erflehen eines Wunders dem Abenteurer nicht mehr möglich sein sollte.

 

Viele Grüße

Shayleigh

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Zitat[/b] (Shayleigh @ 18 Juli 2004,22:37)]GG muss von einem Gott erfleht werden, was eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen sollte.

Arkanum S. 71: Abenteurer, ..., können göttliche Gnade ansammeln und darauf hoffen, dass ihr übernatürlicher Schutzherr ihnen in der Not mit einem Großen Wunder beisteht.

Für mich heißt das, das ein Gott nach seinem gutdünken eingreifen kann. Und bei mir als SL wird er dies im Falle einer 20/100 auch machen, wenn er der Meinung ist, dass derjenige es Wert ist gerettet zu werden. Entschieden wird darüber mit einem EW:GG. Dieser EW, kann jedoch nicht durch Gelöbnisse modifiziert werden, wie beim aktiven Einsatz von GG.

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Zitat[/b] (Valinor @ 19 Juli 2004,22:29)]
Zitat[/b] (Shayleigh @ 18 Juli 2004,22:37)]GG muss von einem Gott erfleht werden, was eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen sollte.

Arkanum S. 71: Abenteurer, ..., können göttliche Gnade ansammeln und darauf hoffen, dass ihr übernatürlicher Schutzherr ihnen in der Not mit einem Großen Wunder beisteht.

Für mich heißt das, das ein Gott nach seinem gutdünken eingreifen kann. Und bei mir als SL wird er dies im Falle einer 20/100 auch machen, wenn er der Meinung ist, dass derjenige es Wert ist gerettet zu werden. Entschieden wird darüber mit einem EW:GG. Dieser EW, kann jedoch nicht durch Gelöbnisse modifiziert werden, wie beim aktiven Einsatz von GG.

Wenn du doch schon die richtige Seite aufgeschlagen hast, dann lies doch nur ein Stückchen weiter

 

Zitat[/b] ][...]Gerät ein Abenteurer unverschuldet oder im Dienst seiner Glaubensgemeinschaft in große Not, so kann er einen seiner Götter anrufen und ihn um ein Wunder bitten.[...]

 

Denke das ist eigentlich ziemlich eindeutig.

Zusätzlich finde ich eine Portion "Realismus" (soweit möglich in einer Fantasy Welt  tounge.gif ) angebracht. Die Götter schauen doch nicht auf jeden Hansel der auf Midgard rumwandelt. Sollte aber einer der Charaktere ein Hohepriester oder Anhänger sehr hohen Grades sein ( > 9) dann würde ich dennoch eine Ausnahme machen.

 

Ansonsten....bleibt hart Jungs, RS macht auch kein Spass mit unsterblichen.

 

Gruß Isaldorin

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Hallo!

 

Ich kann mich den Ausführungen von Isaldorin und Shayleigh nur anschließen, zumal die Regeln hier nur sehr wenig Interpretationsspielraum zulassen. Aber auch der Vorschlag von Isaldorin bezüglich eines Hohepriesters oder hochgradigen und treuen Anhängers einer Gottheit, welcher auf den Ideen von Valinor aufbaut, finde ich außerordentlich gut und nachvollziehbar.

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Öh, wie kommt ihr eigentlich auf die Idee, dass die Göttliche Gnade gewährt wird, nachdem der Abenteurer tot ist? Das ist quatsch. Die Zeit zurückdrehen kann kein Gott. Und wenn er es könnte, würde das bedeuten, dass die Seele des Abenteurers diese Bitte äußert.

 

Die Entscheidung Göttliche Gnade zu erflehen trifft der Abenteurer bei mir in den Sekundenbruchteilen zwischen der 20/100 der missglückten Abwehr und dem tödlichen Treffer. Quasi in dem Moment in dem der Abenteurer die tödliche Waffe auf sich zukommen sieht, begibt sie sich in die schützenden Hände seines Gottes.

 

Ich verstehe nicht, wo das gegen die Regeln verstoßen soll. confused.gif

 

Viele Grüße

hj

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Zitat[/b] (Isaldorin Marcallo @ 19 Juli 2004,20:54)]Also wenn ich mich nicht irre, steht sogar in den Regeln, dass man GG aktiv einsetzen muss. Und diese als Entschuldigungsgrund anzuführen, dass man eine "härtere" Gangart einsetzt finde ich ein wenig...naja komisch  cool.gif

Warum denn? Die gläubigen Abenteurer sollen ruhig merken, dass sie eine Gefahr nur bestanden haben, weil sie ein ihrem Gott gefälliges Leben führen. Ich unterstütze damit das Rollenspiel der Abenteurer.

 

Viele Grüße

hj

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Ich habe letztens mit "meiner" Gruppe über das Thema "Sterben von Sc's" gesprochen.

Dabei war die Meinung einhellig. Es ist langweilig, wenn es eine Garantie aufs Überleben gibt.

Es gibt einfach Situationen, in denen die SCs sterben. Ich versuche es immer zu vermeiden,

aber manchmal ist es einfach nicht möglich. Sollte es eintreten, dann versuche ich es zumindest im Interesse des sterbenden geschehen zu lassen (z.B. Thema Ehre).

Eine 20/00 ist auch für mich eine eindeutige Sache. Der SC stirbt augenblicklich.

Einzige Ausnahme, die ganze Gruppe ist durch diesen Tod so stark bedroht,

daß alle anderen auch sterben würden. Das ist aber die einzige Ausnahme.

 

Ich persönlich finde das sterben meiner SCs auch nicht so schlimm.

Erstens ist es das Salz in der Suppe, der Ritt auf der Rasierklinge.

Und zweitens kann ich dann wieder mal einen anderen SC spielen.

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Zitat[/b] (hjmaier @ 20 Juli 2004,09:38)]Öh, wie kommt ihr eigentlich auf die Idee, dass die Göttliche Gnade gewährt wird, nachdem der Abenteurer tot ist? Das ist quatsch. Die Zeit zurückdrehen kann kein Gott. Und wenn er es könnte, würde das bedeuten, dass die Seele des Abenteurers diese Bitte äußert.

 

Die Entscheidung Göttliche Gnade zu erflehen trifft der Abenteurer bei mir in den Sekundenbruchteilen zwischen der 20/100 der missglückten Abwehr und dem tödlichen Treffer. Quasi in dem Moment in dem der Abenteurer die tödliche Waffe auf sich zukommen sieht, begibt sie sich in die schützenden Hände seines Gottes.

 

Ich verstehe nicht, wo das gegen die Regeln verstoßen soll. confused.gif

 

Viele Grüße

hj

Angenomme HJ ich spiele mit meinem Grad 8 Söldner, er hat volle AP und LP und wir werden von 10 Kobolden angegriffen. Normalerweise eine klare Sache, da ich mit meinem Schlachtbeil (beidhändig) in allerfeinster Manier in Rundumschlag nach 3 - 4 Runden die Jungs weghaue. Dennoch greift mich ein Kobold so gut (bzw. glücklich) an und trifft kritisch. Dann fällt die 100, wo bleibt da die Zeit GG zu erflehen, da ich ja alle LP und AP sofort verliere???

 

Für mich ganz klar...tot

 

That`s Life Baby

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@ Isaldorin: Für mich gibt es in dieser Situation schon göttliche Gnade.

 

Wenn der Barbar ein gottgefälliges Leben führte, kann der Gott immer eingreifen.

 

Es gibt allerdings für mich in dieser Situation nicht die Möglichkeit den EW durch Versprechen zu verbessern!

 

Das empfinde ich als hart genug.

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Zitat[/b] (hjmaier @ 20 Juli 2004,09:38)]Die Zeit zurückdrehen kann kein Gott.

 

Warum das denn nicht?  Selbstverständlich können bestimmte Götter die Zeit zurückdrehen. Ich sehe keinen Grund, warum das nicht gehen sollte...

 

Zitat[/b] (hjmaier @ 20 Juli 2004,09:38)]Die Entscheidung Göttliche Gnade zu erflehen trifft der Abenteurer bei mir in den Sekundenbruchteilen zwischen der 20/100 der missglückten Abwehr und dem tödlichen Treffer. Quasi in dem Moment in dem der Abenteurer die tödliche Waffe auf sich zukommen sieht, begibt sie sich in die schützenden Hände seines Gottes.

 

Ich verstehe nicht, wo das gegen die Regeln verstoßen soll. confused.gif

 

Warum dass gegen die Regeln verstossen sollte, verstehe ich allerdings auch nicht. Ein Gott kann natürlich jeder Zeit zugunsten seines Schützlings eingreifen. Ggf. kann man das sogar darmatisch ausspielen: "Du hast das Gefühl, dass sich die Zeit verlangsamt und der Pfeil durch einen Windstoss ganz knapp an Deinem Herz vorbei geht und sich "nur" schmerzhaft in Deine Lunge bohrt. Ormut hat Dich gerettet." Wenn man es ganz dramatisch machen will, kann Alaman sogar noch zu spät kömmen: "Der Schwarze Hauch der sich plötzlich aus der Finsternis erhoben hat, konnte den Pfeil zwar nicht wieder in Dein Herz lenken, aber Du weißt, dass Du an Wundbrand erkranken wirst, wenn Du nicht bald einen Ormutpriester findest, der "Heilen von Krankheit" auf Dich wirkt."

 

Kann man alles sehr stimmungsvoll machen und hat nichts mit einem Weicheifaktor bei einer 20/100 zu tun. "Weicheierig" finde ich eher, wenn man kritische Treffer "bestätigen" muss, wie es als Hausregel hier im Forum schon öfter diskutiert wurde.

 

Gruß

 

Jakob

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Zitat[/b] (Isaldorin Marcallo @ 20 Juli 2004,10:21)]wo bleibt da die Zeit GG zu erflehen, da ich ja alle LP und AP sofort verliere???

Wieviel Zeit braucht ein Gedanke? Wo steht, dass in Gedanken Worte formuliert werden müssen um GG zu erflehen?

 

Und nochmal GG wird auch bei mir nicht NACH dem Treffer, sondern VOR dem Treffer gewürfelt, nämlich dann, wenn der Abenteurer keinen Ausweg mehr sieht dem tödlichen Schaden zu entkommen.

 

Im Kampf sieht ein Abenteurer übrigens lt. Regeln jeden Angriff auf sich zukommen. Das Argument, dass der Abenteurer überrascht werden würde zählt also auch nicht.

 

Viele Grüße

hj

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Zitat[/b] (EK @ 20 Juli 2004,10:25)]@ Isaldorin: Für mich gibt es in dieser Situation schon göttliche Gnade.

 

Wenn der Barbar ein gottgefälliges Leben führte, kann der Gott immer eingreifen.

 

Es gibt allerdings für mich in dieser Situation nicht die Möglichkeit den EW durch Versprechen zu verbessern!

 

Das empfinde ich als hart genug.

Da es auf Midgard ja wirklich Götter gibt (nicht wie im RL wo manche Leute glauben es gibt einen allessehenden Gott  devil.gif ) kann ich mir leider nicht vorstellen, dass sie auf jeden Hansel gucken der gerade irgendwo in der Gegen rumstolpert, deswegen mein Beitrag mit dem Hohepriester etc.

 

Abgesehen davon, bin ich der Meinung, dass die Regeln hier keinen Spielraum zulassen. Man muss die Wundertat erbitten und diese Zeit hat man dann nicht mehr.......Ganz klar.

 

Isaldorin, der sich ziemlich sicher ist

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Zitat[/b] (Jakob Richter @ 20 Juli 2004,10:25)]
Zitat[/b] (hjmaier @ 20 Juli 2004,09:38)]Die Zeit zurückdrehen kann kein Gott.

 

Warum das denn nicht?  Selbstverständlich können bestimmte Götter die Zeit zurückdrehen. Ich sehe keinen Grund, warum das nicht gehen sollte...

Das widerspicht meiner Midgard Weltsicht - das ist aber eine andere Diskussion wink.gif

 

Viele Grüße

hj

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Zitat[/b] (hjmaier @ 20 Juli 2004,10:29)]
Zitat[/b] (Isaldorin Marcallo @ 20 Juli 2004,10:21)]wo bleibt da die Zeit GG zu erflehen, da ich ja alle LP und AP sofort verliere???

Wieviel Zeit braucht ein Gedanke? Wo steht, dass in Gedanken Worte formuliert werden müssen um GG zu erflehen?

 

Und nochmal GG wird auch bei mir nicht NACH dem Treffer, sondern VOR dem Treffer gewürfelt, nämlich dann, wenn der Abenteurer keinen Ausweg mehr sieht dem tödlichen Schaden zu entkommen.

 

Im Kampf sieht ein Abenteurer übrigens lt. Regeln jeden Angriff auf sich zukommen. Das Argument, dass der Abenteurer überrascht werden würde zählt also auch nicht.

 

Viele Grüße

hj

Du sagst es doch schon selbst, vor dem Treffer, lies dir nochmal das von mir geschilderte Beispiel durch und sag mir dann, ob der Söldner vor dem Treffer GG wegen diesem Kobold einsetzt??? Aus meiner Sicht wohl eher nicht, er wird auch zu stolz dafür sein...

 

Und nochmal....welcher Gott sieht denn alles??

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Zitat[/b] (hjmaier @ 20 Juli 2004,10:04)]
Zitat[/b] (Aldric McNorr @ 20 Juli 2004,09:59)]Es ist langweilig, wenn es eine Garantie aufs Überleben gibt.

Das ist richtig. Deshalb finde ich Schicksalgunst nervig und mag Göttliche Gnade. GG ist eben keine Überlebensgarantie, Schicksalsgunst schon.

Na ja, es gibt da immer noch den Zufall:

 

Letzter Con Bacharach:

- SpL: kritischer Treffer

- Sp: erster Punkt SG eingesetzt

- SpL: neuer Wurf kritischer Treffer wiederholt

- Sp: Abwehr kritischer Fehler

- SP: Zweiter Punkt SG eingesetzt, nicht abgewehrt

- SpL: W% Kritscher Kopftreffer Ohnmacht

- SP: dritter Punkt SG

- SpL: W% wiederholt, keine Auswirkungen

- SpL: Schadenswurf Maximalschaden, LP sinken unter drei

- SP: vierter Punkt SG

- SPL: wiederholter Schadenswurf LP sinken auf fünf.

 

Das hätte der Spieler mit GG vielleicht billiger haben können... Denn wenn es klappt hilft GG immer.

 

Gruß

 

Jakob

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Zitat[/b] (Isaldorin Marcallo @ 20 Juli 2004,10:30)]
Zitat[/b] (EK @ 20 Juli 2004,10:25)]@ Isaldorin: Für mich gibt es in dieser Situation schon göttliche Gnade.

 

Wenn der Barbar ein gottgefälliges Leben führte, kann der Gott immer eingreifen.

 

Es gibt allerdings für mich in dieser Situation nicht die Möglichkeit den EW durch Versprechen zu verbessern!

 

Das empfinde ich als hart genug.

Da es auf Midgard ja wirklich Götter gibt (nicht wie im RL wo manche Leute glauben es gibt einen allessehenden Gott  devil.gif ) kann ich mir leider nicht vorstellen, dass sie auf jeden Hansel gucken der gerade irgendwo in der Gegen rumstolpert, deswegen mein Beitrag mit dem Hohepriester etc.

 

Abgesehen davon, bin ich der Meinung, dass die Regeln hier keinen Spielraum zulassen. Man muss die Wundertat erbitten und diese Zeit hat man dann nicht mehr.......Ganz klar.

 

Isaldorin, der sich ziemlich sicher ist

Stimmt, nicht jeder ist in der Beobachtung des Gottes. Nur warum soll der Barbar nicht das Glück haben, gerade beachtet zu werden?

 

Das Flehen um göttliche Gnade sehe ich als ein Aufseuzen, wenn er den tödlichen Hieb herannahen sieht - das reicht, um "Name des zutreffenden Gottes einfügen" hilf! zu denken, aber nicht für mehr.

 

Letztendlich muß diese Entscheidung aber jeder SL für sich treffen, und es ist an den Spielern, diese Entscheidung zu akzeptieren.

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Zitat[/b] (Isaldorin Marcallo @ 20 Juli 2004,10:33)]Du sagst es doch schon selbst, vor dem Treffer, lies dir nochmal das von mir geschilderte Beispiel durch und sag mir dann, ob der Söldner vor dem Treffer GG wegen diesem Kobold einsetzt??? Aus meiner Sicht wohl eher nicht, er wird auch zu stolz dafür sein...

 

Und nochmal....welcher Gott sieht denn alles??

Ja, wo ist das Problem? Er setzt GG nach der missglückten Abwehr ein, wenn er den tödlichen Schlag auf (z.B.) seinen Hals zukommen sieht. Das passt vom Ablauf her perfekt.

 

Zum Rollenspielaspekt: Wir diskutieren hier die Regeln und nicht, wie einzelne Abenteurertypen ihre GG einsetzen würden. Todespriester z.B. würden sich auch um den plötzlichen Kariereschub freuen wink.gif

 

Natürlich sieht ein Gott alles. Die Göttliche Präsenz ist in jedem Insekt, in jedem Halm.

 

Viele Grüße

hj

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Zitat[/b] (EK @ 20 Juli 2004,10:25)]@ Isaldorin: Für mich gibt es in dieser Situation schon göttliche Gnade.

 

Wenn der Barbar ein gottgefälliges Leben führte, kann der Gott immer eingreifen.

 

Es gibt allerdings für mich in dieser Situation nicht die Möglichkeit den EW durch Versprechen zu verbessern!

 

Das empfinde ich als hart genug.

Das sehe ich ähnlich. Wenn ein SC göttliche Gnade hat, dann sollte schon geschaut werden, ob die Gottheit erfolgreich eingreift. Im Gegensatz zum Fall, der einige Sekunden dauert (das ist das Beispiel aus M3) kann ich mir im Kampf nicht vorstellen, dass nach einem überraschend tödlichen Treffer noch Zeit für ein Gebet bleibt.

 

@Isaldorin: Ich glaube, dass bei so einer Diskussion der SL wichtiger als das geschrieben Wort ist. Denn wenn einige SL in gewissen Situationen die gewürfelte 20/100 ignorieren, dann kann auch die Chance auf göttliches Eingreifen gewährt werden.

 

Als Spieler kann ich mit einer kulanteren wie mit einer härteren Linie leben (ich will ja mit dem SL spielen, es zwingt mich ja keiner dazu). Ich fände es aber nett, wenn der SL mir vorher Bescheid sagt, dass er es hart ausspielt, gerade auf Cons, wo einem der SL noch unbekannt ist.

 

Solwac

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