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Druide - zu stark auf Ordnung bedacht


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Ich habe da mal eine ernsthafte Frage, auch wenn die vielleicht für manche nicht so klingt.

 

Also, ein Druide bewahrt ja das Gleichgewicht zwischen "Chaos" und "Ordnung", also zwischen unkontrollierter, ständiger und heftiger Veränderung und absolut starrem Verharren.

 

Wenn nun ein Druide sich zu sehr in Richtung "Chaos" bewegt, dann verlässt er eigentlich den Pfad des Druiden und wird zum Droch-Druiden, der dem "dunklen" Dweomer und seiner chaotischen Lebenskraft anhängt.

 

Aber, dann müsste es doch auch das Gegenteil geben, also Druiden, die das Gleichgeicht in die andere Richtung verlassen und der Ordnung den Vorzug geben, gewissermaßen Anti-Droch-Druiden.

 

Legen die dann der Natur Fesseln an und machen Parkanlagen mit Spalierobst, exakt geschnittenen Hecken, englischem albischen Rasen und dergleichen? Wie könnte man sich das vorstellen?

 

Wie gesagt, das klingt vielleicht albern, aber die Frage lässt mich nicht los und so abwegig klingt sie eigentlich nicht, je länger ich darüber nachdenke. :notify:

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Ordentliche Natur, das klingt wie der Zustand, den die menschliche Zivilisation erreichen will. Jedes neue Gemüsebeet, jede abgezäunte Weide schafft ein klein wenig mehr Ordnung. Der Unterschied eines besonders ordnungsliebenden Druiden gegenüber dem Durchschnitt ist vielleicht nicht so auffällig, aber ich kann ihn mir vorstellen.

 

Solwac

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Soweit ich das Verstanden habe, sind die "normalen" Druiden eher die Ordnungs-Druiden. Sie bekämpfen die Kreaturen der Finsternis, da diese versuchen das Gleichgewicht in ihre (die finstere) Richtung zu bewegen. Daher sie eigentlich schon nicht mehr neutral.

 

Die Natur an sich sorgt schon für einen Ausgleich zwischen Chaos und Ordnung. Druiden bewahren nur dieses Gleichgewicht.

 

Ein extremer Fall von Ordnungs-Druide wäre dann wahrscheinlich jemand, der die normale Entwicklung der Natur beeinflusst und tatsächlich den Pflanzenwuchs selektiert ("Unkrautentferner"), die Population der Tiere durch gezielte Jagd beeinflusst und nur noch akurat angelegte Gärten als das einzig Wahre ansieht. Als nächstes kommt dann, dass nur noch reinrassige Tiere zugelassen sind, usw.

 

Gruß

Shadow

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Hallo!

 

Ordnung äußert sich vor allem in einem Entwicklungsstillstand. Dies könnte unter anderem ein Eingriff in das Gleichgewicht von Leben und Tod bedeuten.

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Frage gefällt mir. Und die wird auch noch so schnell philosophisch. Schön!

 

Ist es nicht so, dass "normale" Druiden eher nur dann eingreifen, wenn es eine ECHTE Gefahr gibt, dass die Ordnung gestört wird, d.h. bei einem mächtigen Dämon, Riss in der Zeit, Weltentor, etc? Einen schwachen Dämon z.B. würden sie doch locker tolerieren...

 

Nun. Demzufolge wäre dann ein sehr ordnungsliebender Druide einer, der auch bei so Kleinigkeiten wie Kinderdämonen, Geistern, Untoten total ausflippt (also in Richtung weißer Hexer).

 

Oder was meint Ihr?

 

Besten

 

Schrat

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Man muss ja nicht immer alles unbedingt verregeln...

In meiner Vorstellung entwickelt sich aus einem 'Ordnungsdruide' mittelfristig ein Herrschaftspriester.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

 

Der setzt doch aber einen Gott voraus, den der Druide nicht hat?!

 

Mfg Yon

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Man muss ja nicht immer alles unbedingt verregeln...

In meiner Vorstellung entwickelt sich aus einem 'Ordnungsdruide' mittelfristig ein Herrschaftspriester.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

 

Der setzt doch aber einen Gott voraus, den der Druide nicht hat?!

 

Mfg Yon

 

erstens wer sagt, dass Druiden keine Götter haben und zweitens wer sagt, dass sich der Druide keine Herrschaftsgottheit finden soll, wenn er danach sucht?

:dunno:

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Man muss ja nicht immer alles unbedingt verregeln...

In meiner Vorstellung entwickelt sich aus einem 'Ordnungsdruide' mittelfristig ein Herrschaftspriester.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

 

Der setzt doch aber einen Gott voraus, den der Druide nicht hat?!

 

Mfg Yon

 

erstens wer sagt, dass Druiden keine Götter haben

Das DFR und das Arkanum.

 

und zweitens wer sagt, dass sich der Druide keine Herrschaftsgottheit finden soll, wenn er danach sucht?

:dunno:

 

Wenn er eine solche Gottheit sucht, dann sicher nicht, um sich in seinen Dienst zu stellen.

 

Viele Grüße

Harry

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Man muss ja nicht immer alles unbedingt verregeln...

In meiner Vorstellung entwickelt sich aus einem 'Ordnungsdruide' mittelfristig ein Herrschaftspriester.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

 

Der setzt doch aber einen Gott voraus, den der Druide nicht hat?!

 

Mfg Yon

 

erstens wer sagt, dass Druiden keine Götter haben

Das DFR und das Arkanum.

 

und zweitens wer sagt, dass sich der Druide keine Herrschaftsgottheit finden soll, wenn er danach sucht?

:dunno:

 

Wenn er eine solche Gottheit sucht, dann sicher nicht, um sich in seinen Dienst zu stellen.

 

Viele Grüße

Harry

 

Und ihr wollt Rollenspieler sein, dass ihr die von Sayah vorgeschlagene Entwicklung sofort verdammt!?! :kopfschüttel:

 

Gruß

Shadow

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Naja, regeltechnisch haben sie ja Recht, rollenspielerisch sehe ich es ähnlich wie Sayah. In Clanngadarn verdrängt ja der Glaube an Plenydd und Co. so nach und nach das Druidentum - das kann sich natürlich über Jahrhunderte hinziehen. Ähnlich könnte in ein paar hundert Jahren der Schamanismus in Moravod soweit institutionalisiert sein, dass einige Naturgeister oder Totemgeister zu Göttern erhoben werden. Alles fließt. Nur ist das offizielle Midgard ja eine Momentaufnahme und sieht solche Entwicklungen nicht vor.

 

Und allmählich wird es themenfremd.

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Soweit ich das Verstanden habe, sind die "normalen" Druiden eher die Ordnungs-Druiden. Sie bekämpfen die Kreaturen der Finsternis, da diese versuchen das Gleichgewicht in ihre (die finstere) Richtung zu bewegen. Daher sie eigentlich schon nicht mehr neutral.

Gruß

Shadow

D.h., dass es normale, ausgleichende Druiden nicht gibt, bzw. dass ohne die normalen Druiden alles im Chaos versinken würde, weil keiner die Ordnung verteidigt.
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Soweit ich das Verstanden habe, sind die "normalen" Druiden eher die Ordnungs-Druiden. Sie bekämpfen die Kreaturen der Finsternis, da diese versuchen das Gleichgewicht in ihre (die finstere) Richtung zu bewegen. Daher sind sie eigentlich schon nicht mehr neutral.

Gruß

Shadow

D.h., dass es normale, ausgleichende Druiden nicht gibt, bzw. dass ohne die normalen Druiden alles im Chaos versinken würde, weil keiner die Ordnung verteidigt.

 

Naja, das Gleichgewicht verschiebt sich schneller in Richtung Chaos als in Richtung Ordnung, wenn keiner was tut. Ich denke daher kommt es, dass die Druiden sich hauptsächlich darum kümmern, das Chaos im Griff zu behalten.

 

Wenn die Ordnung droht die Oberhand zu gewinnen und das Gleichgewicht in ihre Richtung zu verschieben, greifen die Druiden auch ein. Einem echten Druiden dürfte es egal sein, ob etwas Gut oder Böse ist, wenn es nur das Gleichgewicht nicht stört.

 

Achtung meine Interpretation:

Droch-Druiden haben eine andere Auffassung vom Gleichgewicht. Sie fördern das, was andere als böse bezeichnen und denken dabei sie tun das Richtige. Genauso extrem könnte es Ordnungs-Druiden geben, die überhaupt nichts Böses dulden und nur die Ordnung als das einzig wahre Gleichgewicht ansehen. Wir reden ja schließlich von "abweichenden" Druiden. Die sind halt ein bisserl verwirrt und vom Weg abgekommen.

 

Gruß

Shadow

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Aus meiner Sicht heraus 'sinkt' ein Druide, welcher sich zu sehr mit dem Ordnungs- und Bewahrungsgedanken beschäftigt, auf den Status eines Heilers herab.

Mit anderen Worten beginnt er immer mehr die Verpflichtung zu vergessen, das Gleichgewicht zu bewahren, sondern fördert nur noch die 'helle' Seite des Lebens.

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Aus meiner Sicht heraus 'sinkt' ein Druide, welcher sich zu sehr mit dem Ordnungs- und Bewahrungsgedanken beschäftigt, auf den Status eines Heilers herab.

Mit anderen Worten beginnt er immer mehr die Verpflichtung zu vergessen, das Gleichgewicht zu bewahren, sondern fördert nur noch die 'helle' Seite des Lebens.

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

:idea: Das ist hübsch! Damit kann ich leben.

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Aus meiner Sicht heraus 'sinkt' ein Druide, welcher sich zu sehr mit dem Ordnungs- und Bewahrungsgedanken beschäftigt, auf den Status eines Heilers herab.

Mit anderen Worten beginnt er immer mehr die Verpflichtung zu vergessen, das Gleichgewicht zu bewahren, sondern fördert nur noch die 'helle' Seite des Lebens.

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

:idea: Das ist hübsch! Damit kann ich leben.

 

Heiler als verdrehte, aus-der-Art-geschlagene Druiden...

Nein. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Auch wenn es ein höchst interessanter Erklärungsansatz ist.

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Aus meiner Sicht heraus 'sinkt' ein Druide, welcher sich zu sehr mit dem Ordnungs- und Bewahrungsgedanken beschäftigt, auf den Status eines Heilers herab.

Mit anderen Worten beginnt er immer mehr die Verpflichtung zu vergessen, das Gleichgewicht zu bewahren, sondern fördert nur noch die 'helle' Seite des Lebens.

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

:idea: Das ist hübsch! Damit kann ich leben.

 

Heiler als verdrehte, aus-der-Art-geschlagene Druiden...

Nein. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Auch wenn es ein höchst interessanter Erklärungsansatz ist.

Hab eine bessere erklärung. Wenn Otto Normaldruide der Nullpunkt ist und der Droch-Druide Richtung Chaos neigt, wer sitzt dann auf der Abweichung Richtung Ordnung, Deiner Ansicht nach?

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Aus meiner Sicht heraus 'sinkt' ein Druide, welcher sich zu sehr mit dem Ordnungs- und Bewahrungsgedanken beschäftigt, auf den Status eines Heilers herab.

Mit anderen Worten beginnt er immer mehr die Verpflichtung zu vergessen, das Gleichgewicht zu bewahren, sondern fördert nur noch die 'helle' Seite des Lebens.

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

:idea: Das ist hübsch! Damit kann ich leben.

 

Heiler als verdrehte, aus-der-Art-geschlagene Druiden...

Nein. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Auch wenn es ein höchst interessanter Erklärungsansatz ist.

 

Sagen wir lieber, dass es sich um eine Änderung der Philosophie handelt: Es muss sich nicht zwangsläufig die Charakterklasse ändern, aber der 'lawful druid' dürfte sich dem Heiler von der Benutzung bewahrender und/oder heilender Zauber her annähern und chaotische und/oder zerstörende Zauber meiden...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Aus meiner Sicht heraus 'sinkt' ein Druide, welcher sich zu sehr mit dem Ordnungs- und Bewahrungsgedanken beschäftigt, auf den Status eines Heilers herab.

Mit anderen Worten beginnt er immer mehr die Verpflichtung zu vergessen, das Gleichgewicht zu bewahren, sondern fördert nur noch die 'helle' Seite des Lebens.

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

:idea: Das ist hübsch! Damit kann ich leben.

 

Heiler als verdrehte, aus-der-Art-geschlagene Druiden...

Nein. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Auch wenn es ein höchst interessanter Erklärungsansatz ist.

 

Sagen wir lieber, dass es sich um eine Änderung der Philosophie handelt: Es muss sich nicht zwangsläufig die Charakterklasse ändern, aber der 'lawful druid' dürfte sich dem Heiler von der Benutzung bewahrender und/oder heilender Zauber her annähern und chaotische und/oder zerstörende Zauber meiden...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

 

Also mir wäre so ein Orndnungsdruide zu passiv. Ich hätte ihn mir, wie schon geschrieben, eher Richtung weißer Hexer vorgestellt. Sehr viel weniger tolerant gegenüber dem Chaos, jedoch nicht in Richtung Ordnung im herkömmlichen Sinne (als oordentlicher Garten, kein Dreck auf der Str), sondern einseitig gegen die Chaosmächte gewandt.

 

Besten

 

Schrat

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Ein dunkler Druide verschreibt sich den Mächten des Chaos (in Form chaotischer, also sich unvorhersehbar wandelnder Lebenskraft), ein 'lichter Druide' entsprechend den Mächten der Ordnung (eine in ihren Strukturen fast zum Stillstand gekommenen Lebenskraft). Beiden ist gemein, dass sie nicht mehr an der Wahrung des Gleichgewichts interessiert sind.

 

Ein lichter Druide hätte dementsprechend Interesse daran, den status quo der Lebenskraft an sich zu erhalten: Lebensverlängerung, Entwicklungsverhinderung, evolutionärer Stillstand. Seine Sprüche wären wahrscheinlich häufig von der Art "Verändern Metall Holz", um mithilfe der ordnenden Kräfte des Metalls den chaotischen Anteil aus der Lebenskraft zu entfernen.

 

Grüße

Prados

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In der Tat. :thumbs:

 

Ähnliches ergibt sich auch, wenn man den Begriff des Crom-Cruach einfach 'spiegelt'. Dann haben wir nämlich eine gebundene, disziplinierte und max. (an)leitende Lebenskraft und die bewahrende/friedliche Seite des Dweomer...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Ein dunkler Druide verschreibt sich den Mächten des Chaos (in Form chaotischer, also sich unvorhersehbar wandelnder Lebenskraft), ein 'lichter Druide' entsprechend den Mächten der Ordnung (eine in ihren Strukturen fast zum Stillstand gekommenen Lebenskraft). Beiden ist gemein, dass sie nicht mehr an der Wahrung des Gleichgewichts interessiert sind.

 

Ein lichter Druide hätte dementsprechend Interesse daran, den status quo der Lebenskraft an sich zu erhalten: Lebensverlängerung, Entwicklungsverhinderung, evolutionärer Stillstand. Seine Sprüche wären wahrscheinlich häufig von der Art "Verändern Metall Holz", um mithilfe der ordnenden Kräfte des Metalls den chaotischen Anteil aus der Lebenskraft zu entfernen.

 

Grüße

Prados

 

Solche Sprüche (Verändern Metall) wären z.B. Stille, Verlangsamen und Lähmung, sowie aus dem Kompendium Geräusche dämpfen und Schutzgeste... seltsamer Kerl muss das sein.

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In der Tat. :thumbs:

 

Ähnliches ergibt sich auch, wenn man den Begriff des Crom-Cruach einfach 'spiegelt'. Dann haben wir nämlich eine gebundene, disziplinierte und max. (an)leitende Lebenskraft und die bewahrende/friedliche Seite des Dweomer...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

 

Was sich in meinen Ohren sehr nach einem Heiler anhört...

 

Grüße,

Yarisuma

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