Alle Inhalte erstellt von Fabian
- Improvisation
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Improvisation
Ich halte den Unterschied zwischen Neu-Erfinden und Improvisieren für sehr wichtig. Ich kann sehr leicht improvisieren, wenn ich mich in einer Gegend Midgards gut auskenne, z.B. aufgrund der intensiven Lektüre eines Quellenbuches oder jahrelangen Spiels. Gelangt die Gruppe jedoch, aus welchen Gründen auch immer, auf eine nahe Chaosebene, wo ich zum ersten Mal leite wird es schwierig mit der Improvisation, es sei denn, ich habe mir bereits zuvor Gedanken gemacht, über Orte, Völker, Gepflogenheiten der Einwohner, etc., dann ist es aber eben nicht mehr neu erfunden, sondern die Improvisation beruht auf Vorbereitung. Vorbereitung kann letztlich auch die mehr oder weniger spontane Übersetzung eines kürzlich gelesenen Romans ins Spiel sein. Um dieses leisten zu können muss ich aber wieder viel Erfahrng mit Spielwerten und den Regeln besitzen, damit die Improvisation gelingt und auch glaubwürdig und authentisch herüberkommt. Gruß fabian
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Was macht einen guten SL aus?
nicht dealer sondern selbstverständlicher Weise, sonst kann eine soziale Freizeitgruppe nicht funktionieren. Doch "idealer Weise", das kannst Du auch an der Diskussion hier ablesen oder an dem markschreierischen Auftreten der ARS-Idealisten. Wenn es "selbstverständlich" wäre, würde es keine derartigen Diskussionen geben. Mag sein, dass es strukturfunktionalistisch betrachtet in der Theorie als "selbstverständlich" oder notwendig für soziale Gruppen angenommen wird, aber nicht umsonst gibt es realiter immer wieder Diskussionen und Konflikte, weil es eben nicht selbstverständlich ist. Hoffe, ich bin mit dieser Metakommunikation nicht zu sehr off-topic! Gruß fabian
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Was macht einen guten SL aus?
Natürlich spiele ich auch, wenn ich SL bin. Eine andere Rolle/Funktion, aber deshalb spiele ich trotzdem. Und wenn's mir keinen Spaß macht, dann lasse ich es bleiben. Wieso sollte ich mir die Mühe machen, wenn ich davon nichts hätte? Natürlich muss es auch mir als SL Spaß machen, dennoch stehen die Spieler im Mittelpunkt. Der SL schlüpft von einer Rolle in die nächste. Meine Erfahrung ist die, dass es den Spielern umso mehr Spaß macht, um so besser der SL das macht. Nur: der Spieleabend ist nicht dazu da, dass der SL im Mittelpunkt steht und ihnen seine Art Spiel aufzwingt. Im Grunde stimme ich Dir zu. Ich bitte nur zu bedenken, dass es nicht um entweder steht der SL im Mittelpunkt oder die Spielfiguren, sondern um das sowohl als auch geht. Die Interessen aller Beteiligten müssen gewahrt bleiben. Und daher ist der gute SL derjenige, der nicht nur die Spieler, sonder auch sich selbst im Blick hat. Viele Grüße fabian
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Improvisation
Bezugnehmend auf den Strang: "Was macht einen guten Spielleiter aus", soll hier über Improvisation diskutiert werden. Mein Ausgangspunkt ist, dass ich den Eindruck hatte viele Diskutanten haben eine sehr unterschiedliche Vorstellung von dem was Improvisation ist. Hier soll darüber verhandelt werden, was alles dazugehört und was nicht. Mein Verständnis von Improvisation beinhaltet Folgendes: Improvisation ist nicht das Neu-Erfinden von Schauplätzen, NspF, Objekten, Begegnungen, sondern das Arrangement derselben. Sprich, ich muss vor dem Spiel ziemlich klare Vorstellungen darüber haben, wie es am Schauplatz aussieht, wer dort lebt (und welche Motive diese Figuren leiten), Ereignisse die vorfallen könnten, vorgefallen sind, etc. Während des Spiels kann ich dann auch getrost auf Aktionen der Abenteurer reagieren und eine Handlung entwickelt sich. Bin gespannt auf eure Ansichten.
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Was macht einen guten SL aus?
Im Guten wie im Schlechten. Und sich selbst auch nichts, denn ...der SL hat nichts zu wollen! (Ein guter Satz aus einem schlechten Artikel) Er macht ein Abenteuer-Angebot Es mag ein Wunsch (vor allem der Spieler) sein, dass ein SL nichts zu wollen hat. M.E. entspricht es jedoch nicht der Realität. Jeder SL hat Motive warum er spielt und diese werden sich auch im Spiel manifestieren. Er sollte diese idealer Weise nicht über die Wünsche seiner Mitspieler stellen (sonst scheitert er auch), er darf sie m.M.n. aber auch nicht unterdrücken oder negieren. Er sollte sich klar darüber sein, was er im Spiel möchte und was die Spieler sich wünschen. Die Spielrunde trägt dann gemeinsam die Verantwortung für ein gelungenes Spiel. Gruß fabian
- Was macht einen guten SL aus?
- Was macht einen guten SL aus?
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Was macht einen guten SL aus?
Der SL beurteilt also selbst, ob er sich für gut hält? Zum einen: ja, Selbstevaluation ist sicherlich sinnvoll. Und eine Spielleitung, die ihre Tätigkeit reflektiert wird in der Regel erfolgreicher sein. Die Frage die uns hier beschäftigt ist ja, welche Kriterien dieser Evaluation zugrunde liegen und wer diese aufstellt. Zum anderen: Es geht mir darum, dass eine SL, die nur auf die Bedürfnisse der Spieler schaut, sich an vermeintlich objektiven Kriterien orientiert und nicht mehr wahrnimmt, was sie selber mag und gut kann mittelfristig m.E. nicht erfolgreich sein wird, weil der Spaß fehlt. Gruß fabian
- Was macht einen guten SL aus?
- Was macht einen guten SL aus?
- Artikel: Yasminah el-Fergio
- Artikel: Bela
- Artikel: Bodjerko
- Artikel: Catalina Sanchira de Leonidas
- Artikel: Catalina Sanchira de Leonidas
- Artikel: Lotario Cuevada
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Ziegenspuren (aus "Geister der Vergangenheit")
Ich vermute, es hat etwas damit zu tun, dass das Abenteuer in seiner ursprünglichen Fassung von 1997 ist. Damals gab es das Arkanum noch nicht. Pamis sah ich wohl am ehesten als den Elementarwesen verwandt (eine Art mächtiger Galdre) und entschied mich dann für die entsprechende Aura. Wie gesagt, die Dweomer-Aura und der theoretische Überbau wurde erst mit der 4. Auflage eingeführt. Letztlich ist dieses Detail bisher von allen Lektoren, Testspielern und mir übersehen worden. Vielen Dank für den Hinweis. nice dice fabian
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Ziegenspuren (aus "Geister der Vergangenheit")
Hallo zusammen, freut mich, dass euch mein Machwerk soweit gefällt. Wenn Künstler Karten gestalten, fallen offenbar die Maßstäbe schnell mal unter den Tisch (ist mir leider, bei den ansonsten sehr schönen Karten, in den neueren Abenteuern schon häufiger aufgefallen). Diese Angaben hatte ich ursprünglich mitgeliefert. Der Tempel des Laran hat an seiner höhsten Stelle eine Höhe von 11m, ist etwa 15m lang und 13m breit. Der Niveauunterschied von der Halle zum Podest beträgt etwa 50cm. Gegen wen der erwachte Laran kämpft, sollte m. E. von der Dramaturgie abhängig gemacht werden. Hier hat die Spielleitung freie Hand. Es handelt sich natürlich um ein Kettenthaumagramm und nicht um ein "-thaumagral". Ich würde /habe stets für jeden Zauber einen eigenen EW ausgeführt. Im Übrigen: es soll schwer sein! Allerdings hatten bisher alle Gruppen mit denen ich das Abenteuer gespielt habe Glück; die Wachen kamen nie (wurden zuvor ausgeschaltet, hörten nichts). Wenn die Wachen ebenfalls noch mitmischen kann es vermutlich sehr schwer werden. Befragung Huans: interessante Idee, auf die ich leider nicht gekommen bin, weil ich davon ausging, dass Huan niemandem von seinem gescheiterten Versuch erzählen wird. So ein Tempeleinbruch ist ja keine Kleinigkeit und die Mantani vertrauen niemandem so schnell. Daher nehmen sie selbst auch nicht direkt Kontakt mit den Abenteuerern auf, sondern geben ihre Informationen bezüglich der Hunde über den "Brief" weiter. Besten Gruß und nice dice fabian
- Ziegenspuren (vs. Galeere)
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Abenteuerort Küstenstaaten
Interessant, trifft in etwa auch meinen Geschmack. Eben Sujets des klassischen Mantel & Degen-Genres! Gruß nach Aralon fabian
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Artikel: Neuer Zauber
Artikel lesen
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Küstenstaaten und Valianisches Imperium (Midgard-Jetztzeit)
Auf der besagten Homepage wird der Band erst wieder auftauchen, wenn die Lektoratsarbeit daran abgeschlossen und ein Publikationstermin absehbar ist. Aber ja, das QB wird noch überarbeitet und steht noch auf der Midgard-Agenda und ist nicht in Vergessenheit geraten. Gruß fabian
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Elfen - Dürfen sie lügen?
Um diese schwierige Frage zu beantworten müsste man sich erst mal über die Moralvorstellungen der Elfen klar werden. Diese könnten ja durchaus auch jenseits unserer modernen Vorstellungen liegen. Vielleicht sehen sie das Lügen als "hohe" Kunstform. Wer weiß? Mit menschlichen Maßstäben zu messen erscheint mir jedoch eher schwierig. Gruß fabian
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Das neue Forum ist eröffnet!
Hallo Malekh, dieser Punkt ist uns, dem Moderatorenteam, auch schon aufgefallen und wird gerade diskutiert. Konsens ist, dass wir in Zukunft eine einheitliche Linie fahren wollen, sprich: Alle neuen Zaubersprüche in einen Bereich. Wir wissen allerdings noch nicht in welchen. Warum jetzt beide Bereiche für neue Zauber genutzt werden wissen wir auch nicht so genau. Ich vermute mal folgendes: Im Regelbereich haben wir ja vor der Einführung der CMS alle neuen Zauber aufgenommen und diskutiert. Jetzt kann man das auch in der CMS/Schreibwerkstatt. Also wird beides genutzt, weil wir bisher versäumt haben zu sagen: Neue Zauber bitte nur (noch) dort. In Kürze, wenn wir uns entschieden haben, wird es diese Ansage geben. Ich hoffe, weitergeholfen zu haben. Detritus Ich würde stark dafür plädieren, neue Zaubersprüche im Arkanen Kodex zu belassen. Der Sinn der Rubrik "Schreibwerkstatt" ist mir bisher auch nicht klar, weil doch überall geschrieben wird, das Forum faktisch eine Schreibwerkstatt darstellt. Gruß fabian