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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?

Hervorgehobene Antworten

Vor 3 Minuten, Panther schrieb:

Wie bitte? Süßer Tod? Was soll das bitte sein?

Eine Seuche - davon gab's schon Infos im PTG.

Wenn dich noch mehr Inhalte des GRW interessieren, wie z.B. Neshu, gibt es einen recht einfachen Weg, an die Informationen zu kommen: Regelwerk kaufen. Alle Details werden dir hier im Forum niemals serviert werden.

  • Widukind änderte den Titel zu Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
3 Stunden her, Panther schrieb:

Euer Fazit, man schafft es nicht Orks aus dee Schublade zu holen... Auch Pegasus nicht. Gute, neutrale Orks zu beschreiben im Regelwerk und dann die Spieler machen lassen, war für Euch kein Weg?
Immer diese tollen , lieben, endlos guten Elfen und sturen biertrinkenden Tunnelzwerge, tja, andere nicht so schwierige Klischees?

Dann sind Orks nur noch eine weitere humanoide Spezies. Sie passen auch dann nicht mehr in die Nische, die @Abd al Rahman gerne hätte, dass sie man sie einfach ohne Nachdenken und ohne schlechtes Gewissen abmurksen kann.

1 Stunde her, Meeresdruide schrieb:

Dann sind Orks nur noch eine weitere humanoide Spezies. Sie passen auch dann nicht mehr in die Nische, die @Abd al Rahman gerne hätte, dass sie man sie einfach ohne Nachdenken und ohne schlechtes Gewissen abmurksen kann.

Ich finde es sehr spannend, wie ernsthaft man über ein nicht existierendes, Fantasie-Monster diskutieren kann. Woher kommt diese Vehemenz sich für die Rechte einer virtuellen Spezies einzusetzen? Wie hat es der gemeine Ork aus meinem Monsterhandbuch geschafft, so viel Empathie auf sich zu ziehen?

Ob es jetzt eine Horde Untoter oder eine Ork-Armee ist - wo ist da der Unterschied? Euch ist schon klar, dass wir über imaginäre Dinge reden?

Oder ist der Ork nur ein Platzhalter für: "Heute spielt man anders als früher!", "Es gibt nicht wirklich das Böse!", "Nichts ist immer Schwarz-Weiß!"

Ist das eine Generationensache? Ich finde, es ist doch jedem am Tisch selbst überlassen in welche Nische man die Orks steckt. Die Orks passen da rein, wo ich sie rein stecke. Sie haben den Hintergrund, den ich ihnen als SL andichte. Ich kann mit ihm machen was ich will, da es schlicht und einfach ein Fantasieprodukt ist. Und es macht einen nicht zum besseren oder schlechteren Menschen, wenn man abends nach der Arbeit Lust hat Orks zu schnetzeln.

Schon witzig dieses Diskussion

16 Stunden her, Eleazar schrieb:

Es wird die Frage gestellt, wie man das findet, dass auf Damatu die Orks ausgestorben sind. Aber scheinbar soll man dazu keine freie Meinung haben dürfen.

Wie begründest Du diese Aussage? Natürlich darf man dazu eine (freie - gibt es unfreie?) Meinung haben.

Allerdings muss man sich der Diskussion seiner Argumente stellen. Wenn z.B. frei erfunden und gegen alle Fakten behauptet wird, Orcs seien durch Neshu ersetzt worden, dann darf dem auf der sachlichen Ebene widersprochen werden, ohne dass irgendjemandes Meinungsfreiheit eingeschränkt würde.

13 Stunden her, Slüram schrieb:

was bitte ist "weniger klassisches EDO (oder EDOH)? Und in diesem Zusammenhang bitte auch "E und D (und auch H und G und anderes)"?

E - Elves
D - Dwarves
O - Orcs
H - Hobbits
G - Gnome

7 Stunden her, Panther schrieb:

Wie bitte? Süßer Tod? Was soll das bitte sein?

Lt. Index steht das im GRW auf S. 17, 30, 41, 51, 52 und 56.

7 Stunden her, Panther schrieb:

Euer Fazit, man schafft es nicht Orks aus dee Schublade zu holen... Auch Pegasus nicht. Gute, neutrale Orks zu beschreiben im Regelwerk und dann die Spieler machen lassen, war für Euch kein Weg?

Meine Vermutung ist, dass "gute, neutrale Orcs" letztlich nichts anderes gewesen wären als "nette, starke Menschen" - und wer hätte die jetzt unbedingt als separate Spezies gebraucht?

7 Stunden her, Panther schrieb:

Sind die Neshu die neuen Orks?

Zum n-ten mal: nein.

Man mag von den Neshu halten, was man will, aber zumindest haben sie eine eigene Identität bekommen - siehe GRW S. 91.

Nachdem ich gerade das GRW neben mir liegen habe - wer mag, kann mal auf S. 54 schauen - in den Zerbrochenen Landen rund um den Nornenthron sind zumindest Conan-esque Szenarien durchaus angelegt. Es ist auch denkbar, den Nornenthron als Mordor auszugestalten.

Durch die hier diskutierten Blumen kommunizieren die Autoren von M6 also wahrscheinlich in etwa:

  1. mit der Spezies "Orks" assoziierte Rollenspielformen werden nicht bevorzugt

  2. heldenhafte Fantasy-Szenarien sind auf Damatu durchaus angelegt, allerdings nicht erste Priorität (denn die ersten Abenteuer spielen halt in anderen Regionen)

Wer will, kann ja den Ball aufnehmen und mit entsprechenden Szenarien auf Pegasus zutreten, um das mit Leben zu erfüllen.

6 Stunden her, Ma Kai schrieb:

Nachdem ich gerade das GRW neben mir liegen habe - wer mag, kann mal auf S. 54 schauen - in den Zerbrochenen Landen rund um den Nornenthron sind zumindest Conan-esque Szenarien durchaus angelegt. Es ist auch denkbar, den Nornenthron als Mordor auszugestalten.

Durch die hier diskutierten Blumen kommunizieren die Autoren von M6 also wahrscheinlich in etwa:

  1. mit der Spezies "Orks" assoziierte Rollenspielformen werden nicht bevorzugt

  2. heldenhafte Fantasy-Szenarien sind auf Damatu durchaus angelegt, allerdings nicht erste Priorität (denn die ersten Abenteuer spielen halt in anderen Regionen)

Wer will, kann ja den Ball aufnehmen und mit entsprechenden Szenarien auf Pegasus zutreten, um das mit Leben zu erfüllen.

Ja, so ähnlich sehe ich das auch. Es gibt durchaus schon Überlegungen für conaneske Abenteuer, bspw. in der Region Ewigkeitswald.

Da kann man auch schön eine Gruppe Midgard-Figuren hinbringen über einen Beschwörer in einem abgelegenen Turm, der sich Leute holt, die für ihn Gemmenbestien erlegen, weil er an deren begehrte Schätze will, die er für mächtige Zauber braucht, um sich wiederum in der menschenfeindlichen Umgebung behaupten zu können.

8 Stunden her, Ma Kai schrieb:

Wie begründest Du diese Aussage? Natürlich darf man dazu eine (freie - gibt es unfreie?) Meinung haben.

Allerdings muss man sich der Diskussion seiner Argumente stellen. Wenn z.B. frei erfunden und gegen alle Fakten behauptet wird, Orcs seien durch Neshu ersetzt worden, dann darf dem auf der sachlichen Ebene widersprochen werden, ohne dass irgendjemandes Meinungsfreiheit eingeschränkt würde.

Das habe ich nirgends behauptet, ist auch nicht meine Position, trotzdem bin ich auf der Ebene "Was hast du denn dazu zu sagen?" angegangen worden. Das mit den Neshu und Orks halte ich für eine Behauptung komplett ohne sachlichen Zusammenhang. Deswegen habe ich dazu nichts geschrieben. Ich habe auch nichts gegen Tierwesen. Deswegen hatte ich mir für M5 auch die Wölflinge ausgedacht und will auf Theia "Raubkatzenmenschen" einbauen.

Dass man auf Damatu auf Hauskatzen als Rolemodel zurückgegriffen hat, halte ich als Katzenhalter allerdings für eine gewagte Entscheidung. Ich sehe jetzt ständig den Gestiefelten Kater aus Shrek durchs Bild springen und Spieler am Tisch ihre Handrücken lecken. Muss ja aber nicht passieren. Wobei: Alle schlimmen Dinge, die passieren können, werden auch passieren: Die erste Neshu-Spielerfigur darf man schon Mikesch nennen. Das ist nicht mein Humor, aber was habe ich in meinen Gruppen nicht schon alles für eigenartige Namensgebungen erlebt!

Aber insgesamt sind Tiermenschen ein Trend, mit dem ich sehr gut leben kann. Und das geht, wie die Comics von Inspektor Canardo schon zeigen, auch mit ernsthaften Geschichten. Also nichts gegen Neshus. Die finde ich bislang die originellste Idee an Damatu.

23 Stunden her, Slüram schrieb:

Damit ich Deinen Beitrag entsprechend verstehen kann was bitte ist "weniger klassisches EDO (oder EDOH)? Und in diesem Zusammenhang bitte auch "E und D (und auch H und G und anderes)"?

Sorry, EDO ist für mich ein so stehender Begriff in der Fantasy (und kam, glaube ich, auch vorher hier schon im Strang vor), dass ich nicht weiter darüber nachgedacht habe.

EDO steht für "Elves, Dwarves, Orcs" und "EDO-Fantasy" wird oft für Fantasywelten mit mehr oder minder starken tolkiensken Anleihen gewählt – also Midgard, Das Schwarze Auge, klassisches D&D und so weiter. Das H habe ich ohne weitere Erklärung angehängt, als Anspielung auf "Halflings".

16 Stunden her, Panther schrieb:

Wie bitte? Süßer Tod? Was soll das bitte sein?

Wenn du das Thema diskutieren willst, wie du sagst, dann geht es nur, wenn du dich auch mit dem Thema auseinandersetzt. Und dazu gehört der Süße Tod.

16 Stunden her, Panther schrieb:

Sind die Neshu die neuen Orks?

Nein.

Bearbeitet ( von Michael M)

Zeit: 23.10.2026 um 22:06, Hornack Lingess schrieb:

Wieviele Fantasy-Rollenspiele fallen Dir ein, die ohne Orc/ks auskommen? Ich kenne keins. Wenn es Dir ähnlich geht, wäre M6 in dieser Hinsicht doch schon originell, oder?

Ganz toll in dieser Hinsicht finde ich Talislanta: Ein Fantasy-Rollenspiel, das sogar damit wirbt, dass keine Elfen, Zwerge, Orks etc. vorkommen.

Moderation

Nochmal: Bitte bleibt beim Thema des Strangs: Meinungen dazu, dass es auf der Spielwelt (offiziell) keine Orcs mehr gibt.

Ich habe mal ordentlich aufgeräumt und Beiträge ausgeblendet. Wenn ihr jetzt abseits des Strangthemas Diskussionsbedarf habt, macht bitte jeweils eigene Stränge auf.

 Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

Bearbeitet ( von Patrick)

Ich bin diesbezüglich indifferent.

EDO(HG) ist natürlich klassisch Tolkien-Orientiert und erzeugt schnell eine mittelalterliche Fantasy Stimmung. Andererseits gibt es mehr als ausreichend Beispiele in der Fantasy-Literatur, die ohne Orks und Halblinge auskommt. Solche Beispiele gibt es schon seit vielen Jahren. Um nur einige zu nennen: Der Bannsänger Zyklus, Der Deverry Zyklus, Die Midkemia Saga, ...

Insofern spielen für mich weniger solche Details eine Rolle, sondern eher ein stimmiges Gesamtbild.

Midgard als Ganzes hat viele Schätze, die man dort findet, wo die Dinge (etwas) anders sind. Ich bin gerade frisch mit Eindrücken von der Messe und mit vielen Gesprächen mit (potentiellen) Neuspielenden erfüllt. Eine für hier vermutlich nicht nennenswerte Verschiebung, dass Kobold bärengestaltig sind, macht die Leute neugieriger als der Umstand, dass es Orcs geben würde; dass es sie nicht gibt, kam in den zwei Fällen, wo ich es platzieren konnte, gut an.

Und ja, zu Damatus Kobolden möchten wir gerne mehr bringen.

Und nein, bevor die Frage aufkommt: Damatus Kobolde sind dann nicht die neuen Orcs. Vielleicht ist sogar nichts „neue Orcs“; denn dann hätten wir sie auch behalten können. 😉

12 Stunden her, SabbePiDukkham schrieb:

Ganz toll in dieser Hinsicht finde ich Talislanta: Ein Fantasy-Rollenspiel, das sogar damit wirbt, dass keine Elfen, Zwerge, Orks etc. vorkommen.

Ich mag Talislanta; auch wenn sie dann doch viele Abstammungen mit spitzen Ohren haben. Das alleine macht natürlich keine Elfen.

An einigen Stellen ist es nicht ganz gut gealtert und die jüngste Edition hat es verpasst, ein paar Dinge geradezuziehen, aber Talislanta bleibt ein exzellentes Beispiel dafür, dass Fantasy-Rollenspiele sehr viel mutiger und verrückter gewesen sind, als die tolkieneske Fäntelalter-Strömung, (Empire of the Petal Throne und Sky Realms of Jorune sind zwei andere Beispiele.)

Und im Multiversum gibt es ja noch Orcs. Da insbesondere Damatu von Grenzüberschreitungen geprägt ist, spricht nichts dagegen, Orcs als Spezies ganz welten- und regelkonform einzubauen.

Auf mehr Material zu Kobolden freue ich mich sehr!

1 Stunde her, Wyndor schrieb:

Und im Multiversum gibt es ja noch Orcs. Da insbesondere Damatu von Grenzüberschreitungen geprägt ist, spricht nichts dagegen, Orcs als Spezies ganz welten- und regelkonform einzubauen.

Exakt. Und wem die klassischen Orcs wirklich fehlen, es mag Regionen geben, in die der Süße Tod nicht vorgedrungen ist. Der Schleier im Südosten hat sich vor dem Ausbruch der Krankheit erhoben. Und die Westdrift - ohnehin als „ein Stück Midgard auf Damatu“ konzipiert - mag zu weit ab vom Schlag gewesen sein, so dass dort Orcs überlebt haben können.

Huhu!

Ich werde Orcs etwas vermissen.

Aber ich denke auch, dass die Verknüpfung von Rasse/ Spezies / Herkunft mit negativen Charaktereigenschaften oder schlichtweg mit dem Begriff "böse", irgendwie keine coole Idee ist. Und offen gesagt ist mir das dann doch deutlich wichtiger als meine nostalgisch gepägte Sicht auf Orcs.

Viele Grüße

Mike

Ich hoffe mal, ich schliddere jetzt nicht sofort in die off-topic-Falle.

Ich erinnere mich noch daran, wie mein kleiner Bruder sich die DSA1-Regeln geholt habe und ich darin geblättert habe. Ich meine, da stand bei der Vorstellung der DSA-Orks, die sind "böse". Und ich dachte, wie kindisch und eindimensional ist denn so eine Titulierung. Will sagen: Schon bei M1 hatte ich den Eindruck, die Orks wären nicht als Species mit dem Stempel "böse" gekennzeichnet gewesen. Sondern es hing daran, was sie tun, wenn sie auf Menschen, Elfen und Zwerge treffen.

Dazu passt, dass uns unser SL schon zu M2-Zeiten einen Orkstamm untergejubelt hat mit Pilze suchenden Ork-Kindern, mit lustwandelnden Ork-Liebespaar-Spaziergängern und einem durchaus weisen und vernünftigen Ork-Stammeshäuptling. Leider hat der erste Teil unserer Gruppe nicht damit gerechnet und die Figuren wurden als brutale Aggressoren eingebuchtet. Der zweite Teil der Gruppe hat damit zwar auch nicht gerechnet, konnte aber den blutigen Erstkontakt im Wald verschleiern, als ihnen die Augen aufgingen.

Es ist also keineswegs zwangsläufig so gewesen, dass man bei Orks selbst in den Kindertagen Midgard, als eindimensionale Pappkameraden auffassen musste. Dass sie also weg mussten, damit man differenziert und moralisch graustufiger spielen kann, sehe ich also nicht.

Zeit: 24.10.2026 um 08:55, Kazzirah schrieb:

Du, mit Ländern als böse Reiche bin ich wie gesagt fein. Da ist eben beides möglich. Niemand muss das Thema reizen, aber ich kann es anspielen.

Ich habe absichtlich 'Eat the Reich' angeführt, da ist die Essenz, dass du als alliierter Vampir Nazis aufisst. Sehr befriedigend.

Also gerne noch mal:

Orcs als von Natur aus Böse Spezies vermisse ich auf Damatu nicht.

Orcs als Teil eines bösen Reichs hätte mich gefreut, auch wenn sie mir nicht als solches fehlen. Generell ein böses Reich, gerne mit Abstufungen finde ich in der Regel bereichernd.

Weil: es erlaubt verschiedene Herangehensweisen, eine Wahl, die Konsequenzen haben kann.

Ich vermute, dass die Todlosen Lande Damatus viel zum Wegmetzeln bereitstellen und gleichsam als Landstrich mit einer menschenfeindlichen/lebensfeindlichen Herrschaft daherkommen. Es wird demnach auch für die 59-jährigen gesorgt, die nicht immer ihren moralischen Kompass befragen wollen.

Bearbeitet ( von Fabian)

Zeit: 28.10.2026 um 12:52, Hornack Lingess schrieb:

@Eleazar Lies mal bitte die Beschreibung der Orcs in OOC, S. 7, rechte Spalte, zweiter Absatz. Das ergibt ein anderes Bild als friedliche Orcs, u.a. "Dafür sind sie von Furcht und Hass besessen."

Die Darstellung von Orcs in Midgard ist nicht einheitlich. Nach meinem Eindruck versucht der OOC-Beitrag, ein differenzierteres Bild zu geben, wiederholt aber hier und da eine Pauschalcharakterisierung. Das geschieht in anderen Beiträgen auch. Satyre und Faune z. B. erhalten eine im Wesentlichen einheitliche Charakterisierung, die lustig formuliert ist, aber für einen halbwegs interessanten NSC nicht hilfreich.

Es fällt aber auf, dass jeweils auch Charaktere beschrieben werden, die nicht dem Standardbild entsprechen - wie bei den Orcs der listige alte Häuptling, der zwar kein Hippie ist, aber seinen Stamm auch nicht völlig sinnlos in Kriegen verheizen möchte, oder die Tiermeisterin, die die ihr zugedachte Orcfrauen-Rolle nicht akzeptiert und deshalb allein in den Bergen lebt, mit vermutlich einigermaßen friedfertigen Kontakten zu ihrem Twyneddin-Ziehvater und dessen Dorf.

Ich würde meine Spielrunde aber nie mit differenzierten Orccharakteren konfrontieren. Sie würden wahrscheinlich trotzdem einfach nur draufhauen, aber dafür sind mir Charaktere wie Motscham oder Gnija zu schade.

Bearbeitet ( von Rulandor)

Vor einer Stunde, Rulandor schrieb:

Es fällt aber auf, dass jeweils auch Charaktere beschrieben werden, die nicht dem Standardbild entsprechen - wie bei den Orcs der listige alte Häuptling, der zwar kein Hippie ist, aber seinen Stamm auch nicht völlig sinnlos in Kriegen verheizen möchte,

Hm, ich weiß nicht, ob es dem Orc-Standardbild entspräche, seinen Stamm völlig sinnlos in Kriegen zu verheizen.

Ich glaube, das "klassische" Standardbild von Orcs in einem Satz zusammengefaßt könnte etwa so lauten:
"Ein gewalttätiges Treten nach unten und Buckeln nach oben gepaart mit dem Verlangen zu unterdrücken und der Frustration unterdrückt zu werden."

Auch nach diesem "klassischen" Standardbild von Orcs würde es für einen Häuptling keinen Sinn machen, seinen Stamm zu verheizen, weil er sich damit seiner Machtbasis und seines Unterdrückungswerkzeugs entledigen würde - es sei denn natürlich, das Verheizen des Stamms würde eine Belohnung nach sich ziehen, die dessen Verlust (mehr) als aufwiegt oder ihn vor schwerwiegenden persönlichen Gefahren bewahren könnte.

Francesco di Lardo

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