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Berührungszauberer sinnvoll spielen


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Hallo zusammen,

 

für einen neuen Charakter habe ich mir ein Konzept überlegt, das weitestgehend auf utility Zauber basiert. Der Charakter soll ein Straßenkind sein, dass ein "Stipendium" durch eine Akademie für Waisenkinder erhält. Dort wird ihr Potential als Magierin erkannt und sie wird ausgebildet. So viel zum Hintergrund.

Ich habe bereits einen Magier der auf Erschaffen spezialisiert ist. Die neue Magierin soll sich mittels Illusionen, beherrschen etc. durch die Straßen schlagen. Ja man könnte auch einen Schattengänger nehmen, ich wollte aber mal eine andere Art Magier spielen, als ich bisher getan habe. Also eher mit Tricks, statt mit den gängigen Fernkampfzauber anzugreifen. Kurz: Weg vom klassichen hochgebildeten sozial inkompetenten Zauberer hin zum magienutzenden straßenschlauen Waisenkind.

Nun zu den berührungszauber: Mit Waffenlosen Kampf kann man die Treffsicherheit erhöhen. Aber wie umgehe ich das Problem das Zauber wie vereisen/Verursachen von Wunden/Rost/Sturmhand etc. im Kampf unterbrochen werden. Also wie kann ich sowas sinnvoll anstellen?

Wie "verhindere" ich, dass ich aufgrund der wirksamkeit wieder auf Donnerkeil und Feuerlanze zurückgreifen muss/werde?

 

Vielen Dank für eure Antworten:)

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vor 32 Minuten schrieb Cheesus:

Nun zu den berührungszauber: Mit Waffenlosen Kampf kann man die Treffsicherheit erhöhen.

Wenn Du mal in MYS 106 nachschaust: "Er kann aber nicht gleichzeitig zaubern und andere Fertigkeiten nutzen. Auch wenn er die zu seinem Thaumagral passende Waffenfertigkeit gelernt hat, attackiert er bei einem Berührungszauber nur mit den festen Fertigkeitswert +(4), als ob die Waffe unvertraut wäre (Kodex, S.92), mit einem Zuschlag von +4 auf seinen Angriff, da eine leichte Berührung des Opfers ausreicht."  Das gleiche Argument gilt für WaloKa auch.

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vor 12 Minuten schrieb Berengar Drexel:

Wenn Du mal in MYS 106 nachschaust: "Er kann aber nicht gleichzeitig zaubern und andere Fertigkeiten nutzen. Auch wenn er die zu seinem Thaumagral passende Waffenfertigkeit gelernt hat, attackiert er bei einem Berührungszauber nur mit den festen Fertigkeitswert +(4), als ob die Waffe unvertraut wäre (Kodex, S.92), mit einem Zuschlag von +4 auf seinen Angriff, da eine leichte Berührung des Opfers ausreicht."  Das gleiche Argument gilt für WaloKa auch.

Das gilt nach meinem Verständnis bei einem Angriff in der gleichen Runde wie das Zaubern, nicht aber, wenn ich wie z.B. bei Sturmhand die Hand im Anschluss 6 Runden lang Zeit habe, den Gegner zu treffen. Ich zaubere und greife ja nicht gleichzeitig an, sondern ich zaubere zunächst und greife in den folgenden Runden an (wobei die Zauberwirkung nur einmal sich entfaltet und danach der Zauber erneut gewirkt werden muss).

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vor 24 Minuten schrieb Leachlain ay Almhuin:

Das gilt nach meinem Verständnis bei einem Angriff in der gleichen Runde wie das Zaubern, nicht aber, wenn ich wie z.B. bei Sturmhand die Hand im Anschluss 6 Runden lang Zeit habe, den Gegner zu treffen.

Richtig. Das ist eine offensichtliche Ausnahme, auf die MYS 106 nicht anwendbar ist.

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vor 26 Minuten schrieb Leachlain ay Almhuin:

Das gilt nach meinem Verständnis bei einem Angriff in der gleichen Runde wie das Zaubern, nicht aber, wenn ich wie z.B. bei Sturmhand die Hand im Anschluss 6 Runden lang Zeit habe, den Gegner zu treffen. Ich zaubere und greife ja nicht gleichzeitig an, sondern ich zaubere zunächst und greife in den folgenden Runden an (wobei die Zauberwirkung nur einmal sich entfaltet und danach der Zauber erneut gewirkt werden muss).

Das wäre dann nochmal eine kleinere Teilmenge der Berührungszauber, da bei den meisten die Berührung innerhalb der gleichen Runde erfolgen muss.

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In dem Kontext. Berührungszauber gehören in unserer Gruppe zu den Zaubern, die nie gelernt werden, weil zu viele Nachteile. Hat noch jemand die Erfahrung gemacht bzw. sind ie B-Zauber generell zu "schwer" mit der 60% Fehlschlagwahrscheinlichkeit hinten raus?

Edited by Der Himmel ist blau
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vor 2 Stunden schrieb Berengar Drexel:

Wenn Du mal in MYS 106 nachschaust: "Er kann aber nicht gleichzeitig zaubern und andere Fertigkeiten nutzen. Auch wenn er die zu seinem Thaumagral passende Waffenfertigkeit gelernt hat, attackiert er bei einem Berührungszauber nur mit den festen Fertigkeitswert +(4), als ob die Waffe unvertraut wäre (Kodex, S.92), mit einem Zuschlag von +4 auf seinen Angriff, da eine leichte Berührung des Opfers ausreicht."  Das gleiche Argument gilt für WaloKa auch.

Die Passage kenne ich, allerdings haben wir uns in unserer Gruppe geeinigt WaLoKa anwenden zu dürfen, da die +8 zu gering sind um Berührungszauber sinnvoll anzuwenden. Im Forum habe ich dazu auch widerstrebende Meinungen gelesen. Meine persönliche Ansicht ist, dass Waloka erlaubt sein sollte, da der SC lernt mit seinen Händen zu kämpfen, nicht anderes ist ein Berührungsangriff.

 

vor 57 Minuten schrieb Der Himmel ist blau:

In dem Kontext. Berührungszauber gehören in unserer Gruppe zu den Zaubern, die nie gelernt werden, weil zu viele Nachteile. Hat noch jemand die Erfahrung gemacht bzw. sind ie B-Zauber generell zu "schwer" mit der 60% Fehlschlagwahrscheinlichkeit hinten raus?

Eben aus diesem Grund frage ich nach. Man muss im Kampf erstmal 10 Sekunden neben dem Gegner zaubern ohne angegriffen zu werden. da sind erstens AP-Kosten und zweitens eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit unterbrochen zu werden. 3. muss der Angriff mit +8 gelingen. Wenn ich Pech habe und Vereisen Zaubere sind 7 Ap, meine Möglichkeit anzugreifen und abzuwehren weg und ich verliere zusätzlich LP&AP in Höhe des Schadens. Dann nehme ich liber den Fernkampfzauber investiere 4 Ap, werde selten angegriffen und richte 2w6 Schaden an. In der Hinsicht ist mir die Vielfältigkeit Zauberer zu spielen zu gering. es gibt viele Zauber, aber sie werden hierdurch unmöglich anwendbar.

 

Wie sind da eure Erfahrugen?

Gibt es Möglichkeiten, auch kreative, dass sich das Hohe Risiko und die enromen Lernkosten lohnen?

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Sturmhand ist hier die einzige Ausnahme, wie schon angemerkt wurde. Hier ist es möglich in den nächsten Runden anzugreifen (Wobei auch wieder nur mit +8, was auf hohen Graden wenig ist. Gleichzeit wende ich zwei Runden auf, wo ich auch jede Runde einen Donnerkeil zaubern könnte)

Die meisten B-Zauber haben eine Zd von 10sec und müssen in der gleichen Runde zum Angreifen benutzt werden.

 

Das mag jetzt erstmal stark nach Powerplay klingen, wenn hier potentieller Schaden gegeneinander abgewägt wird. Es geht mir darüber hinaus auch um den sinnvollen Einsatz. Spielsituationen in den Berührungszauber vlt. ihr Anwendungsrecht bekommen.

Beispiel: Einer aus unserer Gruppe wurde von einen Skorpion vergiftet.  Da niemand über entsprechende Behandlungsmöglichkeiten verfügt, haben wir ihn vereist, um die Zirkulation des Giftes im Blut zu stoppen.

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vor 1 Minute schrieb Cheesus:

Sturmhand ist hier die einzige Ausnahme, wie schon angemerkt wurde. Hier ist es möglich in den nächsten Runden anzugreifen (Wobei auch wieder nur mit +8, was auf hohen Graden wenig ist.

 

Nein. Bei Zaubern wie Sturmhand oder Graue Hand greift man mit seinem waloka-Wert an, wenn dieser denn besser als + 8 sein sollte.

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vor 3 Stunden schrieb Einskaldir:

Nein. Bei Zaubern wie Sturmhand oder Graue Hand greift man mit seinem waloka-Wert an, wenn dieser denn besser als + 8 sein sollte.

kannst du die Regelwerk-Stelle dazu nennen? Also das Waloka, statt ungelernte Hand +4 +4 Berührung genommen wird?

Edited by Panther
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Ich habe zu diesem Thema auch schon viele kontroverse disskusionen geführt. Meine erfahrung dazu:

 

Einen berührungszauberer zu spielen hat immer ein Handicap. Die berühunrgszauber die ich nutze sind meistens aber 1 sec können alls nicht unterbrochen werden. bei Strumhand ist es so diesen Zaubere ich und gehe erst dan in den Nahkampf, sobalt ich treffe ist der gegener wieder außerhalb meines Kontrollbereiches :).

Mein Problem mit dieser Zaubergattung ist folgendes (für mich auch nicht lösbar das das jeder spielleiter anders spielt)

Variante 1:  Du machtst die Berühung mit 4 +4 also 8  schafst du es auf 20 berührst du den gegner, dieser würfelt eine "normale" abwere schaft er diese hast du ihn berührt aber keinen Schwerern Zauber treffer.

Variante 2: Du macht die Berühung mit 4+4 also 8 du schafst es auf 20 berührst damit den gegner, die Berührung gelingt danach machst du deinen Zaubern und der Zauberwert ist das was der gegner dan Abwehren kann

Varinate 3: du machst die Berührung mit deinem Raufen wert auch hier kenn  ich beide Varianten wie oben

Varinate 4: du machst die Berührung mit deinem Waloka wert auch hier wieder beide Varianten.

Variante 5: du machst die Berührung mit Raufen oder Waloka +4 auch hier wieder beide Varianten danach.

 

Problem du hast immer nur eine Chance mit dem Zauber zu treffen und danach noch das "Zauberduell".  Vorteil da es meistens Augenblickzauber sind fallen die etwaigen AP kosten erst an wenn die Berühurng gelungen ist.

 

Meine Persönliche meinnung. Ich würde Raufen oder Raufen+4 machen da es hier nur um eine mechanik geht um den Gegner zu Berühren und meiner meinung nach ist es IMMER möglich einen gegener zumindest zu Berühren. Ich sage auch das die Zauberresistenz unabhängig von der Berührung sein muss da das eine die Treff mechanik ist und das andere die Zaubermechanik.

Sprich:

Ich möchte Ziehl berühren Würfel Raufen (oder Raufen+4) schaffe ich es auf 20+ gelingt es mir mein Ziel zu berühren, danach Würfel ich meinen Zauber und der berührte wert meinen Zauberangriff mit entsprechend Körpfer/Geist/Abwehr Wurf ab.

 

Raufen finde ich eine Faire Lösung da diese nicht durch Lernen Teigerbar ist und es genügent "Fernkampfzauber" wie z.B. Feuerbinen gibt die auch mit 8-10 angreifen. Allerdings ist Raufen durch Zauber Steigerbar z.B. Bärenwut was ich ok finde da du dich ja auch im Nahkampf einem höhren Risiko aussetzt als im Fehrnkampf.
 

Und nun let the hate begin.

 

Grüße Jinlos

 

PS:  @Panther dazu gibt es keine Regelstelle, aber siehe Sturmhand du lädst deine Hand mit der Energie des Windes auf das ist Runde 1 10sec Zauber mit wehrlos etc, danach hast du d6 Runden zeit mit deiner Hand jemanden zu berühren, da das eine Normale Aktion ist ist es kein Berührungszauber mehr sondern ein angriff mit blosser hand somit geht Raufen oder Waloka.

Edited by Jinlos
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@Cheesus Eine leicht ketzerische Anmerkung von mir: Wenn Du mit diesem Konzept im Nahkampf landest ist bereits viel schief gelaufen. Das clevere Straßenkind sollte Möglichkeiten suchen seine B-Zauber außerhalb eines Nahkampf einzusetzen und offenen Kämpfen so weit wie möglich aus dem Weg gehen.

Eine weitere Diskussion in diese Richtung sollte dann aber besser in einem eigenen Strang geführt werden.

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@Jinlos Leider ist deine Erfahrung mit den Spielleitern keine gute. Die richtige Variante ist

Variante 6: Du würfelst einen EW:Zaubern. Wenn er gelingt, darfst du noch in der laufenden Runde einen EW:Angriff mit dem festen Wert +8 + AnB durchführen (das ist ein Angriff mit bloße Hand, die man grundsätzlich nur ungelernt auf (+4) anwendet plus dem Zuschlag von +4, weil schon ein leichter Treffer völlig ausreichend ist). Der Gegner wehrt sich mit einem WW:Resistenz gegen den Zauberschaden. Der WW:Abwehr ist normalerweise nicht notwendig und hat keinerlei Auswirkung auf die Zauberwirkung.

  • Thanks 1
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5 hours ago, Cheesus said:

Die Passage kenne ich, allerdings haben wir uns in unserer Gruppe geeinigt WaLoKa anwenden zu dürfen, da die +8 zu gering sind um Berührungszauber sinnvoll anzuwenden.

Ich weiß nicht, welche Grad-Bereiche ihr so spielt, aber auf hohen Graden kann das irgendwann zu der Situation führen, dass Zauberer die meisten Nahkämpfer werden, weil sie vieles mit einem einzigen Vereisen- oder Lähmung-Treffer aus den Puschen hauen können. Soll keine Diskussion sein, nur nebenbei erwähnt.

 

Zum Thema: Exzessiver Einsatz von Berührungszaubern als Kampfzauber sind eigentlich nicht vorgesehen (eben weil extrem mächtig, s. o.). Es gibt aber eine Ausnahme: Man kann eine Waffe steigern und später als Thaumagral zu verwenden. Mit einem Magierstab-Thaumagral kann man schon ordentlich stören.

Edited by dabba
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vor 9 Minuten schrieb dabba:

Zum Thema: Exzessiver Einsatz von Berührungszaubern als Kampfzauber sind eigentlich nicht vorgesehen (eben weil extrem mächtig, s. o.). Es gibt aber eine Ausnahme: Man kann eine Waffe steigern und später als Thaumagral zu verwenden. Mit einem Magierstab-Thaumagral kann man schon ordentlich stören.

Mit einem Thaumagral greift man auf jeden Fall nur mit +8 (zzgl. Angriffsbonus) an. Das steht explizit im Mysterium [MYST 106]. Daher kommt ja (zumindest bei mir) erst die Überlegung, das auch auf bloße Hand und waffenlosen Kampf zu übertragen.

Liebe Grüße
Saidon

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vor 5 Stunden schrieb Cheesus:

Sturmhand ist hier die einzige Ausnahme, wie schon angemerkt wurde. Hier ist es möglich in den nächsten Runden anzugreifen

Graue Hand: “Gelingt dem Zauberer innerhalb einer Minute... kein Treffer, so wird seine Hand wieder normal” also auch hier mehrere Runden Zeit. 

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Graue bzw.Sturmhand sind evtl.schlechte Beispiele, da jeweils mit der flachen Hand berührt werden müsste. Das dürfte wohl eher nem guten Klaps entsprechen (& leichte berührung reicht ja), als einem trainierten WaloKa-Angriff.

 

Generell ist Zaubern in der 1.Reihe stehend in Midgard ein recht gewagtes Unterfangen -seit M5 mit Augenblickzauber aber immerhin möglicher als zuvor-, so dass ich dieses Waffenlos-Zauber-Konzept für nicht sehr überlebensfähig erachte. Ausnahme: 2-3 Begleiter dabei, die Gegner in ein Handgemenge verwickeln und man nutzt selbst die Gunst der Stunde für Final-Hand-schlag

Edited by seamus
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vor 41 Minuten schrieb dabba:

Ich weiß nicht, welche Grad-Bereiche ihr so spielt, aber auf hohen Graden kann das irgendwann zu der Situation führen, dass Zauberer die meisten Nahkämpfer werden, weil sie vieles mit einem einzigen Vereisen- oder Lähmung-Treffer aus den Puschen hauen können. Soll keine Diskussion sein, nur nebenbei erwähnt.

Muss ich leider etwas einhacken, Lähmung ist ein 20sec mit 30m Reichweite (Ark. 94)

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vor 3 Stunden schrieb Jinlos:

Ich habe zu diesem Thema auch schon viele kontroverse disskusionen geführt. Meine erfahrung dazu:

 

Einen berührungszauberer zu spielen hat immer ein Handicap.

Variante 1:  Du machtst die Berühung mit 4 +4 also 8  schafst du es auf 20 berührst du den gegner, dieser würfelt eine "normale" abwere schaft er diese hast du ihn berührt aber keinen Schwerern Zauber treffer.

Variante 2: Du macht die Berühung mit 4+4 also 8 du schafst es auf 20 berührst damit den gegner, die Berührung gelingt danach machst du deinen Zaubern und der Zauberwert ist das was der gegner dan Abwehren kann

Varinate 3: du machst die Berührung mit deinem Raufen wert auch hier kenn  ich beide Varianten wie oben

Varinate 4: du machst die Berührung mit deinem Waloka wert auch hier wieder beide Varianten.

Variante 5: du machst die Berührung mit Raufen oder Waloka +4 auch hier wieder beide Varianten danach.

PS:  @Panther dazu gibt es keine Regelstelle, aber siehe Sturmhand du lädst deine Hand mit der Energie des Windes auf das ist Runde 1 10sec Zauber mit wehrlos etc, danach hast du d6 Runden zeit mit deiner Hand jemanden zu berühren, da das eine Normale Aktion ist ist es kein Berührungszauber mehr sondern ein angriff mit blosser hand somit geht Raufen oder Waloka.

Bei Sturmhand ist es klar Variante 5

Besser als +4+4, aber eben 10sec Vorbereitungszeit 

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vor 2 Stunden schrieb Jinlos:

Muss ich leider etwas einhacken, Lähmung ist ein 20sec mit 30m Reichweite (Ark. 94)

Auf einem Druidenstecken kann es als Berührungszauber mit Zauberdauer Augenblick aufgeprägt werden.

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Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen:)

Ich habe bewusste keine regelfrage gestellt, da sich diese mit der Passage aus dem Mysterium klären lässt. Mir ging es um Erfahrungen anderer Spiel(leit)enden.

Zur Verwendung von WaLoKa: Hier scheint es eine recht breite Übereinkunft zu geben, dass es nur bei Zaubern eingesetzt werden darf, die zuvor gewirkt werden und dann eine gewisse Zeit halten (Graue Hand, Sturmhand etc.)

  • Hier gab es auch den Einwand, dass eine Berührung nicht einem Schlag gleicht. Ich verstehe WaLoKa so, dass die Person lernt mit seinen Händen zu kämpfen, sprich auch die Stärke des Schlages und die Art der Berührung zu kontrollieren. Ein Judokämpfer schlägt auch nicht immer mit seiner vollen Kraft zu, sondern lernt diese gezielt einzusetzen.

Zum Angriff mit 10sek: Hier wurden verschiedenste Optionen aufgezeigt.

  1. Geht man streng nach den Regeln würde man zuerst zaubern (ist in der Zeit wehrlos) und danach mit +8 (+4+4) angriefen. Der Treffer gelingt bei 20 und der Gegner muss resistieren
  2. Jinlos schlug vor erst anzugreifen (mit raufen/waloka oder +8) und dann zu zaubern. auch hier resitiert der Angegriffene gegen den Zauberwert und nicht gegen das Berühren.
    1. Vorteil: man spart sich die AP, bei einem Fehlschlag
    2. Für mich die realistische Vorstellung. Beim Zaubervorgang wird die Magiefreigesetzt und auf dass Ziel übertragen. das läuft in einem zusammenhängenden Prozess. Sonst wäre es wie sturmhand wo die Hand aufgeladen wird und dann jemand berührt werden muss. (Das ist rein meine subjektive Interpretation der Funktionsweise von Magie auf Midgard)

Zuletzt: Das Charakterkonzept ist noch nicht 100% ausgereift, sondern in der Überlegung. Da Berührungszauber (in Kombination mit schleichen/Schattenverstärken etc.) eine Rolle spielen sollen, war mir wichtig vorher zu klären wie man das spielen kann. Auch bin ich mir bewusst, dass B-Zauber sehr mächtig sein KÖNNEN, wenn sie ihr volles Potential entfalten.

  • Zum Gradbereich: Wir spielen irgendwo zwischen 5 und 20 meistens. Da sind es eher die Kämpfer, die den Kampf beherrschen. Zauberer können je nach Auslegung auch sehr stark sein (man denke an den Schmananen mit Schlachtenwahnsinn und Rüstung der Rechtschaffenden). Magier hingegen hielten sich bisher eher im Hintergrund und greifen mit Fernkampf an.
  • Das Konzept möchte ich ein wenig ändern und versuchen Kämpfe schnell und effektiv zu beenden, bzw. auch mal mit dem Magier in den Nahkampf (Zauberschmiede, Bärenwut etc hilft da ja)
  • alles weitere zum Konzept führt hier zu weit und kann in einem anderen Strang geklärt werden :)
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Also für mich kann ich das einfach zusammenfassen:

Berührungszauber, die nicht Augenblickszauber sind, sind keine Kampfzauber.

Wer sie versucht im Kampf einzusetzen muss feststellen, dass das zu Problemen führt.

  • Like 1
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Am 11.2.2021 um 11:53 schrieb Berengar Drexel:

Wenn Du mal in MYS 106 nachschaust: "Er kann aber nicht gleichzeitig zaubern und andere Fertigkeiten nutzen. Auch wenn er die zu seinem Thaumagral passende Waffenfertigkeit gelernt hat, attackiert er bei einem Berührungszauber nur mit den festen Fertigkeitswert +(4), als ob die Waffe unvertraut wäre (Kodex, S.92), mit einem Zuschlag von +4 auf seinen Angriff, da eine leichte Berührung des Opfers ausreicht."  Das gleiche Argument gilt für WaloKa auch.

Seit wann ist "Waffenloser Kampf" ein Thaumagral? 

Die zitierte Passage im Mysterium ist aus dem Absatz über Thaumagrale und bezieht sich damit auf den Einsatz mit diesen. Sie modifiziert nicht die normale Vorgehensweise ohne Thaumagral, die im Arkanum (S. 13 rechte Spalte) definiert ist. Sonst bräuchte man ja das Mysterium, um das Arkanum anzuwenden; das Arkanum soll aber allein für die darin enthaltenen Inhalte ausreichen. 

Es stimmt dann so auch die Balance. Der Zauberer kann Berührungszauber mit einem waffenlosen Angriff ins Ziel bringen - entweder gibt er dafür (also für die Angriffsmöglichkeit) nicht extra EP aus, dann ist es der (tendenziell nicht wirklich hohe) Raufen-Wert, allerdings mit +4. Damit stehen die Chancen üblicherweise etwas besser als 50/50, es braucht ja nur mindestens 20 auf dem Angriff. Dann folgt die Resistenz gegen den Zauberwurf, wobei der Zauberer typischerweise einen Vorteil hat (die +18 auf Zaubern erreicht er 10 Grade früher als seine Opfer die +18 auf Resistenz). 
Der Zauberer kann alternativ den Berührungsangriff steigern, aber (ohne Mysterium) nur mit dem sehr teuren Waffenlosen Kampf. Da hat er was davon, aber es kostet halt auch. 

Das Mysterium führt jetzt als Alternative das Thaumagral ein. Mit diesem gibt es eine Reihe weiterer Vorteile. Zauberschlaf etwa wird zum Augenblickszauber ohne Immunität durch Grad beim Opfer, Namenloses Grauen wird ebenfalls zum Augenblickszauber, desgleichen Lähmung, etc. Man kann generell feststellen, dass eine Berührung durch ein Thaumagral äußerst unangenehm werden kann. 
Könnte diese Berührung nun z.B. mit dem relativ preiswert zu steigernden Angriffswert eines Dolchs erreicht werden, wäre das einfach zu viel. Stell Dir vor, Dein Gegner (die dürfen das ja auch) käme an mit einem Augenblickszauber, den er mit Angriffswert z.B. +14 (+4) ohne Rücksicht auf Deine Abwehr nur über 20 bringen und dann noch als höhergradiger Zauberer Deine Kämpfer-Resistenz überwinden müsste - Erfolg nimmt Dich mit einem Schlag aus dem Spiel (Lähmung z.B.). Ich glaube nicht, dass Du daran auf Dauer Spaß hättest. Deshalb passt die Regelung im MYS (die auch auf der Erfahrung aus M4 beruhen dürfte, wo es die Begrenzung des Angriffswerts beim Thaumagral so nicht gab) für mich ganz gut ins Bild. 

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