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Berengar Drexel

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  1. Immer? Wirklich? 🤨 Man kann hinter jedem generisch gebrauchten Hauptwort ein Zeichen machen, dass es generisch gebraucht wird: Ordenskriegerin (m/w/d) oder Ordenskrieger 🈚 mit einem speziellen Sonderzeichen 🈚 wie die von ARK5 Seite 33 für Agens und Reagens. Dann wird es so unmissverständlich, wie das HR-Leute bei Ausschreibungen brauchen! Aber auch schnell albern. EDIT: Hier ist ein besseres Diagramm als 🈚: für divers/weiblich/männlich.
  2. Diese und diese Umformulierungen sehen doch recht erfreulich und elegant aus! Und andere sehe ich nicht. Können wir uns da also nicht neue MIDGARD-Regelbücher ohne "(m/w/d)", Sternchen und/oder Binnen-Is vorstellen, die trotzdem die Sprache geschlechtsgerecht gebrauchen?
  3. Ich werde hier sicher nicht abstimmen. Da würde ich mich in Entscheidungen von Verlag und Autoren einmischen, die mir nicht zustehen. Jeder kann aber gerne mal die gut bekannten ersten Sätze von (ARK5 Seite 9ff) Die Regeln der Magie in Gedanken so umbauen, wie er sie in Zukunft gerne hätte: Wie viele "(m/w/d)", wie viele Sternchen und/oder Binnen-Is hat er am Ende? Traut sich danach wer, den Umbau hier zu posten? Was folgt aus den Ergebnissen?
  4. Mark Twain jedenfalls stellt die Gechlechter von Hauptworten als ein Problem der deutschen Sprache da: Um ganz gemein zu sein: über das Neutrum! Das kommt jetzt wirklich an den Tiefsinn des OP heran. Vielleicht ist der aber auch wirklich nur mit Mark Twain zu ertragen. Also: Neutrum wie Mädchen oder Bübchen?
  5. 🤣 Das übliche generische Maskulinum, das vielen HR-Leuten in Deutschland das Leben erleichtert, hat eigentlich nur eine andere Endung: statt Arzty eben Arzt (m/w/d). EDIT: Das erinnert mich auch an einen Mathematiker, der die von ihm sehr gelegentlich verlangte deutsche Sprache grammatisch vereinfachte, indem er alle Hauptworte in den Diminutiv setzte: das Körperchen, das Vektorräumchen, das Professorchen, das Studentchen. Und presto chango brauchte er über Artikel, Geschlechter von Adjektiven und Partizipien usw, nicht mehr nachdenken.
  6. Da liegst Du falsch. Ich habe ein - eher vereinfachtes - historisches Beispiel benutzt, um zu zeigen, dass geschlechtergerechte Sprache eben auch genauer mit Geschlechterrollen umgehen muss. Das gilt in unserem Falle auch für Rollenspielwelten: unabhängig davon, wie deren Geschlechterrollen aussehen.
  7. Das ist freilich gar nicht das Thema hier. Du musst natürlich für MIDGARD keine historische Welt genau nachbauen. Es genügt, wenn Du die Speilwelt genau beschreibst. In diesem Strang geht es um die Entscheidung, (A) entweder mit präzisem geschlechtergerechten/-neutralen Sprachgebrauch - der nicht einfach ist - eine Rollenspielwelt zu beschreiben, (B) oder das eben zu lassen, weil es zu kompliziert ist und zu wenig einbringt. Ich kann (B) sehr gut verstehen, da man dadurch an einer Nebensache fürs Rollenspiel Aufwand für Autoren und Leser spart. Wenn man sich freilich f
  8. Wenn Du eine Diskussion über das mittelalterliche Bürgerrecht in Deutschland führen möchtest, machst Du am besten einen neuen Strang auf. Im Kontext dieses Stranges hier zeigt auch Deine Präzisierung, dass ein Streben nach geschlechtsgerechtem Sprachgebrauch die Kenntnis der Geschlechterrollen in der beschriebenen Gesellschaft voraussetzt.
  9. Gehört das so formuliert in ein Rollenspielforum? Als Frage, wie Rollenspielprodukte geschrieben werden sollen? Da sollte man sich erstmal klarmachen, dass die Worte "gendern" ebenso wie "Handy" falsche Tatsachen vorspiegeln: weder heißt "Handy" auf englisch "Mobiltelefon", noch "gendern" auf englisch, "eine Sprache geschlechtsgerecht oder geschlechtsneutral gebrauchen". Wenn man sich dann geeinigt hat, ob man denn diskutieren möchte, "eine Sprache geschlechtsgerecht" oder doch eher, "eine Sprache geschlechtsneutral" zu gebrauchen, trifft man erstmal auf all die Fallen beim Aufstell
  10. Die Runde ist abgeschlossen. Ihr Strang ist jetzt in "Abgeschlossene Runden" verschoben. Warum sollte jemand ihn jetzt löschen?
  11. S. 243 Schirm gegen Schirm stellt sicher, dass der frische Rattenschirm unter dem frischen HÜ-Schirm eines zuspringenden Kartanin zusammenbricht. Dann hat der Kartanin noch ein bisschen Zeit für Krallen und Zähne, wenn noch irgendwas von der Ratte übrig war. Nur daneben springen sollte der Kartanin nicht! 😸
  12. Das könnte was für meinen bayrischen Konsul Ignaz Ritter v. Beck in London sein - und würde mir Spaß machen. Das Mädchen aus der Themse habe ich noch nicht gespielt: es dürfte als ein Einstieg für ihn also wohl passen.
  13. Das muss nicht mal eine ehrenrührige sein! Da gibt es auch in Deutschland die Schelme von Bergen - aber erinnern tut man sie besonders wegen Heines Ballade.
  14. Ist der feine, frühe Picaro-Roman La vida de Lazarillo de Tormes y de sus fortunas y adversidades eine Quelle für die Vorgeschichte der Familie "Lazarillo de Ghantalberro" (so etwa "kleiner Hungerleider von Ghantalberro"), und Arlette (Anklang an die große Arletty) mit einem Erzpriester des Tin (Kapitel VI des Romans) vorbunden? 😉
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