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Schwere Verletzung am Bein


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In der Hitliste unbewusst ignorierter Regeln hat @dabba gepostet

Zitat

Stehend gegen liegend im Nahkampf bringt dem Stehenden +4 auf den Angriff. KOD5 77

Eine schwere Beinverletzung bringt dem Verletzten -4 auf die Abwehr. D. h. wer mit einer Beinverletzung am Boden weiterkämpft, hat beide Nachteile. KOD5 77

Ich sehe das anders

Zitat

In Verbindung mit KOD5 S.63 (Schwere Verletzungen / Bein) würde ich diese -4 auf Abwehr bei einem Liegenden nicht geben. Weitere Diskussion besser in einem eigenen Strang.

Um zu vermeiden, dass im falschen Strang eine Disukssion ausbricht eröffne ich dieses Thema.

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9 minutes ago, Hiram ben Tyros said:

In der Hitliste unbewusst ignorierter Regeln hat @dabba gepostet

Ich sehe das anders

Um zu vermeiden, dass im falschen Strang eine Disukssion ausbricht eröffne ich dieses Thema.

Steht so auf Seite 77...

Quote

Schwierigkeit bei Nahkampfabwehr: sehr schwer (-4) Abwehrender mit schwerer Beinverletzung

...und auf Seite 63...

Quote

Bein: (...) die Abwehr  wird  durch  die  mangelnde  Beweglichkeit weiterhin sehr erschwert (–4 auf WW:Abwehr).

Du würdest diesen Abzug nur einem Stehenden mit Beinverletzung geben? Das würde bedeuten, dass er im Liegen leichter abwehren kann als im Stehen. :whatsthat:

Edited by dabba
  • Thanks 1
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Da ein Liegender sich ja eh nur hin und herrollt sind die -4 für Beinverletzung & mangelnde Beweglichkeit schon etwas heftig, aber rein nach S.77 gilt es wohl auch liegend.

S.71 schliesst als Beeinträchtigung nur einige Waffen aus, aber mehr auch nicht.

 

Abwehrwaffen ausser Stockwaffe scheinen liegend auch nicht verboten oder wenigstens nur schlechter einsetzbar.

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Beim ersten Nachdenken bin ich bei @dabba

  • die -4 auf Abwehr der schweren Beinverletzung kommen aus der mangelnden Beweglichkeit (unabhängig ob am Boden liegend oder nicht)
  • die +4 auf Angriff gegen den liegenden kommen aus der Tatsache, dass er liegt und der Angreifer steht

 

Edited by Leachlain ay Almhuin
korrektur von - auf +
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vor einer Stunde schrieb dabba:

Du würdest diesen Abzug nur einem Stehenden mit Beinverletzung geben? Das würde bedeuten, dass er im Liegen leichter abwehren kann als im Stehen. :whatsthat:

Ja, würde ich. Wenn ich den kompletten Absatz auf S.63 lese verstehe ich ihn so, dass ein Kämpfer mit Beinverletzung gar nicht angreifen kann. Wird sein Bein geschient und er nutzt einen Stock, so kann er mit einer einhändigen Waffe angreifen erhält aber -4 auf seinen EW:Abwehr (wegen mangelnder Beweglichkeit im Stehen).

Daraus leite ich die Fragen ab:

Kann ein Liegender angreifen? Ja.
Hat ein Liegender Nachteile bei der Abwehr? Nein
Hat ein Liegender mit Beinverletzung Nachteile gegenüber einem Liegenden ohne Beinverletzung? Ich meine Nein, da die -4 auf Abwehr sich auf einen Stehenden mit Beinverletzung Stock beziehen. ;) Hin- und Herrollen kann der Liegende mit Beinverletzung ebensogut wie der ohne Beinverletzung.

 

Edited by Hiram ben Tyros
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Wenn eine Spielfigur mit schwerer Beinverletzung am Boden liegt und sich im Nahkampf befindet, erleidet sie -4 auf ihren Angriff und -4 auf ihre Abwehr. Weiterhin erhalten Gegner bei Nahkampfangriffe gegen den Liegenden +4 auf ihre Angriffe. Dies ergibt sich aus den Tabellen. Dabei wird nicht differenziert, ob der am Bein Verletzte steht oder liegt. Es reicht aus, dass er diese Verwundung überhaupt hat.

Aus den Beschreibungen der Folgen einer schweren Beinverletzung ergibt sich, dass ein Verletzter ohne Behandlung normalerweise gar nicht angreifen kann. (Hier könnte man als SL höchstens überlegen, ob man einen Angriff erlauben will, sofern der Verletzte am Boden liegt.) Erst wenn das Bein geschient ist und der Verletzte einen stützenden Stock verwendet, kann er mit einer einhändigen Nahkampfwaffe angreifen.

  • Thanks 4
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vor 32 Minuten schrieb seamus:

Dorry muss blind sein - Das schliesst du aus welcher Textstelle -ich lese da nur was von B4-?

Umkippen ist wohl keine Pflicht

Für mich ist das der Umkerhschluss aus

Zitat

Mit Stock kann er auch mit einer einhändigen Nahkampfwaffe angreifen...

Daraus schieße ich, ohne Stock kann er das nicht, also kein Angriff möglich.

Bei der Abwehr habe ich mich wohl zu sehr von M4 beeinflussen lassen und muss zugeben, dass die Abwehr wohl immer "nur" mit -4 auf den EW beeinträchtigt ist. Demzufolge aber wohl auch beim Liegenden, selbst wenn mir das komisch vorkommt.

Aber hey :realismus:

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vor 4 Minuten schrieb Prados Karwan:

Wenn eine Spielfigur mit schwerer Beinverletzung am Boden liegt und sich im Nahkampf befindet, erleidet sie -4 auf ihren Angriff ...

Huch, in welcher Tabelle stehen denn die -4 für den Liegenden? Das ist dann wohl auch eine Regel, die ich bisher immer ignoriert habe. :blush:

  • Haha 1
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OK, die hatte ich vergessen. Also wirklich die volle Dröhnung: +4 auf gegnerische Angriffe, -4 auf eigene Angriffe und -4 auf die eigene Abwehr.

 

PS: Falls man mit einer Beinverletzung überstürzt angreift, weil man sich mehr als die halb B bewegt hat (die ja nur B6 ist ;)), hat man eventuell, vielleicht, bestimmt* sogar -10 auf eigene Angriffe und -6 auf die eigene Abwehr. :uhoh:

* Ob sich Zu- und Abschläge summieren und, wenn ja, welche, ist SL-Entscheidung.

Edited by dabba
  • Haha 1
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vor 2 Stunden schrieb Prados Karwan:

Aus den Beschreibungen der Folgen einer schweren Beinverletzung ergibt sich, dass ein Verletzter ohne Behandlung normalerweise gar nicht angreifen kann. (Hier könnte man als SL höchstens überlegen, ob man einen Angriff erlauben will, sofern der Verletzte am Boden liegt.) Erst wenn das Bein geschient ist und der Verletzte einen stützenden Stock verwendet, kann er mit einer einhändigen Nahkampfwaffe angreifen.

So sind die Regeln, aber ich denke, dass der Passus zur schweren Verletzung am Bein (KOD, S. 63) einem SL den Spielraum lässt, tatsächlich das zu tun, was Du in Klammern beschreibst. Der stützende Stock wird ja nur dann gebraucht, wenn das Opfer der Beinverletzung stehend kämpfen will, zum Kampf im Liegen wird explizit nichts gesagt. Die Formulierung "Mit Stock kann er auch mit einer einhändigen Waffe im Nahkampf kämpfen, (...)" impliziert zwar, dass es ohne Stock gar nicht geht, aber immerhin steht da nicht "Nur mit Hilfe eines Stocks kann er...".

Off topic: Ich habe das Gefühl, dass die meisten SL das Kämpfen im Liegen einer schwer am Bein verletzten Figur erlauben (ich habe es bisher noch nie anders erlebt, editionsübergreifend) und auch für die NSC zulassen. Ich selbst habe kürzlich als SL einen schwer gerüsteten Oger, dem eine Waldläuferin die Achillessehnen bei einem Angriff von hinten zerstört hatte, noch im Liegen angreifen lassen (viel ging aber nicht mehr). In M4 war das noch gefährlicher, weil die Figur durch den Treffer wehrlos wurde, in M5 hat man aber auch - wie oben zusammengetragen - enorme Nachteile. Ich sage nicht, das eine oder andere ist besser oder realistischer, aber aus gameistischer Sicht halte ich es für opportun, es zuzulassen.

Edited by Orlando Gardiner
  • Like 2
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vor 20 Stunden schrieb Prados Karwan:

Wenn eine Spielfigur mit schwerer Beinverletzung am Boden liegt und sich im Nahkampf befindet, erleidet sie -4 auf ihren Angriff und -4 auf ihre Abwehr. Weiterhin erhalten Gegner bei Nahkampfangriffe gegen den Liegenden +4 auf ihre Angriffe. Dies ergibt sich aus den Tabellen. Dabei wird nicht differenziert, ob der am Bein Verletzte steht oder liegt. Es reicht aus, dass er diese Verwundung überhaupt hat.

Aus den Beschreibungen der Folgen einer schweren Beinverletzung ergibt sich, dass ein Verletzter ohne Behandlung normalerweise gar nicht angreifen kann. (Hier könnte man als SL höchstens überlegen, ob man einen Angriff erlauben will, sofern der Verletzte am Boden liegt.) Erst wenn das Bein geschient ist und der Verletzte einen stützenden Stock verwendet, kann er mit einer einhändigen Nahkampfwaffe angreifen.

Irgendwie widersprechen sich die beiden Absätze dennoch oder irre ich mich? Außerdem sehe ich die Auswirkungen der kritischen Verletzung als relativ schwach an, vor allem, wenn man es mit einem unverletzten Liegenden vergleicht.

Letzten Montag hat mein Glücksritter einem Troll ein Bein abgeschlagen. Und dann sollte er damit angreifen und abwehren können wie jemand, der meinetwegen auch unverletzt nur am Boden liegt? Das fände ich etwas lasch.

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vor 21 Stunden schrieb Prados Karwan:

Wenn eine Spielfigur mit schwerer Beinverletzung am Boden liegt und sich im Nahkampf befindet, erleidet sie -4 auf ihren Angriff und -4 auf ihre Abwehr. Weiterhin erhalten Gegner bei Nahkampfangriffe gegen den Liegenden +4 auf ihre Angriffe. 

Das heißt, ein derart schwer Verletzter hat die gleichen Nachteile, wie jemand mit 0 AP? :notify:

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vor 4 Stunden schrieb Eleazar:

Letzten Montag hat mein Glücksritter einem Troll ein Bein abgeschlagen. Und dann sollte er damit angreifen und abwehren können wie jemand, der meinetwegen auch unverletzt nur am Boden liegt? Das fände ich etwas lasch.

Ein denkbar schlechtes Beispiel, denn gerade dem Troll dürfte es tatsächlich recht egal sein, ob er mit schwer verletztem oder abgetrenntem Bein am Boden liegt - er regeneriert ja übernatürlich. Ansonsten ist das ein Sonderfall dieser Art der schweren Verletzung, also dass das Bein verkrüppelt oder abgetrennt wird. Da ist dann der Spielleiter gefragt, die Regeln im Sinne des Regelwerks auszulegen.

Edited by Orlando Gardiner
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vor 4 Stunden schrieb Eleazar:

Irgendwie widersprechen sich die beiden Absätze dennoch oder irre ich mich? Außerdem sehe ich die Auswirkungen der kritischen Verletzung als relativ schwach an, vor allem, wenn man es mit einem unverletzten Liegenden vergleicht.

Letzten Montag hat mein Glücksritter einem Troll ein Bein abgeschlagen. Und dann sollte er damit angreifen und abwehren können wie jemand, der meinetwegen auch unverletzt nur am Boden liegt? Das fände ich etwas lasch.

Nein, sie widersprechen sich nicht. Worin siehst du einen Widerspruch? Ich kann auch den Kritikpunkt der 'Laschheit' nicht nachvollziehen.

Edited by Prados Karwan
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Na, ja, ich sehe schon einen Unterschied darin, ob einem gerade das Bein (halb) abgeschlagen wurde oder ob jemand unverletzt am Boden liegt oder im Handgemenge ist.

Unverletzt traue ich so jemandem einige, aber nicht die volle Beweglichkeit ja durchaus zu. Aber mit einer derart schwerwiegenden Verletzung? War nicht früher der Abzug für Angriffe aus dem Liegen -6? Das könnte ich mir eher als Abzug auf Angriff und Verteidigung vorstellen. Sonst kommt man mir zu glimpflich davon (= Laschheit).

Und dass man ohne Stock im Stehen gar nicht, aber unversorgt im Liegen nur mit -4 angreifen kann, erscheint mir auch im ersten Fall zu extrem und/oder im zweiten zu einfach.

Ist wohl Geschmackssache.

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vor 44 Minuten schrieb Eleazar:

 

War nicht früher der Abzug für Angriffe aus dem Liegen -6? Das könnte ich mir eher als Abzug auf Angriff und Verteidigung vorstellen. Sonst kommt man mir zu glimpflich davon (= Laschheit).

 

Wenn ich mich recht entsinne, war man "früher" ( M4) mit einer derartigen Verletzung wehrlos, aber eben in der Regel nicht erschöpft. Die Konsequenz war keine eigene Abwehr aber auch keinen Abzug auf den eigenen Angriff.

Edited by Einskaldir
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Am 5.11.2019 um 18:12 schrieb Prados Karwan:

Aus den Beschreibungen der Folgen einer schweren Beinverletzung ergibt sich, dass ein Verletzter ohne Behandlung normalerweise gar nicht angreifen kann. (Hier könnte man als SL höchstens überlegen, ob man einen Angriff erlauben will, sofern der Verletzte am Boden liegt.) Erst wenn das Bein geschient ist und der Verletzte einen stützenden Stock verwendet, kann er mit einer einhändigen Nahkampfwaffe angreifen.

 

vor 38 Minuten schrieb Einskaldir:

Wenn ich mich recht entsinne, war man "früher" ( M4) mit einer derartigen Verletzung wehrlos, aber eben in der Regel nicht erschöpft. Die Konsequenz war keine eigene Abwehr aber auch keinen Abzug auf den eigenen Angriff.

Nein, was Prados oben beschrieben hat, gilt auch schon in M4.

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vor einer Stunde schrieb Einskaldir:

Wenn ich mich recht entsinne, war man "früher" ( M4) mit einer derartigen Verletzung wehrlos, aber eben in der Regel nicht erschöpft. Die Konsequenz war keine eigene Abwehr aber auch keinen Abzug auf den eigenen Angriff.

nein,  in M4 hatte man noch seine Abwehr. In unserer Hausrunde war unsere Frontsau oft mit Beintreffer am Boden und wir pflegten zu sagen, oh, vom Boden aus würfelt er besser, jetzt wird er gefährlich....

Ob man noch beidhändigen Kampf von Boden aus nutzen kann, um mit zwei Schwertern zu kämpfen, ist ne andere Frage.  Aber wehrlos ist man nicht.... So eine Vollrüstung mit goldenen Panzer auf dem Boden rollt immer noch  durch die Gegner...

IN der Runde, wo man die Beinverletzung bekommt und zu Boden geht, da ist man unfreiwillig gestürzt und ist whrlos, aber danach nicht.

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    • By nep
      Hallo zusammen,
      ich habe alles mögliche an Einträgen zum Thema gelesen und komme allein vom M5 Kodex her nicht weiter. Leider waren für mich die unzähligen M4 Forendiskussionen für das Spiel in M5 nicht so abschließend klar.
      Kann man nach Verwendung von beidhändigem Kampf noch einen Abwehrverzicht mit dem Parierdolch machen, um ein weiteres Mal anzugreifen?
      Die Klarstellung der Angriffsanzahl zu M4 gibt es: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/11745-anzahl-der-angriffsm%C3%B6glichkeiten/ Hier sehe ich bei Punkt 3: 4 Angriffe mit Beschleunigung, also normalerweise 2, d.h. Normal + Parierwaffe oder 2 aus beidhändigem Kampf.
      Dies liest mein Spieler aber so nicht aus dem Kodex und ich finde es auch zumindest diskutabel. Der Spieler ist auch ein von mir sehr respektierter Meister mit viel Erfahrung in M4, insofern diskutieren wir beide sehr am Wortlaut des Kodex. Er hat mir versichert, dass der Beidh. Kampf und zusätzlicher Parierdolchangriff immer schon so ging. Ich möchte gern eine gute Lösung auch für den Spieler finden - als Startpunkt möchte ich jedoch gern klarstellen, wie die Regeln zu lesen sind.
      Bitte bezieht euch auch nicht auf Regeltexte in M4 - die habe ich nicht und ich spiele/meistere erst seit M5. Das heißt, ich möchte die "offizielle" Regel streng gemäß M5 Kodex wissen und dann ggf. in einer Hausregel abändern. Wenn die Analogie aber nicht von der Hand zu weisen ist, kann ich mich auf oben genannten Link beziehen - dies kann ich in Ermangelung der Regeln aber nicht am Text beurteilen. 
      Nun zu meinen Überlegungen:
      1a) Darf mit einem Parierdolch beidhändig gekämpft werden? - ja
      Kodex S. 105 fordert eine aus"Stichwaffen" gewählte Waffe. Ein Parierdolch ist eine Verteidigungswaffe. Aber, Kodex S. 146 "Parierdolch ist ein speziell geformter Dolch" - ein Dolch ist Stichwaffe, also geht es grundsätzlich. Stichwaffen müssen aber höher gelernt werden als beidhändiger Kampf. - ok
      1b) Kann der Parierdolch nach beidh. Kampf zur Abwehr benutzt werden? - unsicher
      Dies wird weder bei beidh. Kampf S.105, noch bei Parierdolch S.146 ausgeschlossen, also ist es erstmal zugelassen.
      Aber: Kodex S. 146 "muss sich zu Beginn einer Runde entscheiden ob er seinen Parierdolch zum Verteidigen oder zum Angreifen benutzen will" Aus dem Kontext gilt für mich der Übertrag auf beidh. Angriffe nicht - Dennoch: hier könnte man aber so argumentieren, dass der Parierdolch mit beidh. Kampf zum Angriff benutzt wurde, also ohnehin nicht mehr zur Verteidigung verfügbar ist.
      2) Besteht ein Kombinationsangriff gemäß beidh. Kampf aus zwei Angriffen? Kodex S. 105- neige zu ja, bin aber unsicher
      Sehe ich so ja - auch wenn nur ein EW / WW erfolgt, geht aus der Beschreibung für mich hervor, dass der tatsächlich Ablauf ("kurz hintereinander") zwei Angriffe sind analog dem 2. Anstrich sind (der darüber), die jedoch nur mit einem gemeinsamen EW/WW abgearbeitet werden.
      Dem entgegen spricht Kodex S.69: "Insbesondere entscheiden EW und WW, ob und wie erfolgreich ein Angriff ist." Also ein EW/WW entscheidet einen Angriff. Das würde aber bedeuten das ein Kombinationsangriff mit einem EW auch nur ein Angriff ist. Hier komme ich mir selbst sehr pedantisch vor ("ein" als unbestimmer Artikel vs "ein" als Zahl), ist aber wichtig für Frage 3b.
      3) Situation: Beidhändiger Kampf wird benutzt - hier beziehe ich mich auf die Anstriche auf Kodex S. 105 rechts oben; Welche Möglichkeit besteht weiterhin gemäß Kodex S. 146?
      diverse Fragen/Gedanken dazu:
      3a) Nachdem Beidhändiger Kampf für einen zweiten Einzelangriff verwendet wurde - kann immer noch auf die Abwehr verzichtet werden, um anzugreifen? - neige zu nein
      Kodex S. 146: "Stattdessen kann er mit seinem Parierdolch auch einen zweiten Nachkampfangriff durchführen"  Nach Verwendung des zweiten Einzelangriffs gab es schon einen zweiten Nahkampfangriff. D.h. ein dritter mit Parierdolch ist nicht zulässig? Ich neige dazu, dass der zweite Einzelangriff bereits erfolgt ist und der Parierdolch nicht für "einen zweiten Nahkampfangriff" verfügbar ist. Dies allerdings gegenüber dem Spieler nur aus der Zahl zu begründen ist für mich eher schwach. Es wird etwas interpretiert und kann vielleicht auch anders interpretiert werden.
      Dies ergibt für mich insofern Sinn, dass dann beidhändiger Kampf die Möglichkeit mit Parierdolch aufwertet (besserer EW im Angriff), aber nicht erweitert (kein zusätzlicher Angriff). 
      3b)Nachdem Beidhändiger Kampf für einen Kombinationsangriff verwendet wurde - kann immer noch auf die Abwehr verzichtet werden, um anzugreifen? - bin unsicher
      Kodex S. 146: "Stattdessen kann er mit seinem Parierdolch auch einen zweiten Nachkampfangriff durchführen"
      Wenn ein Kombinationsangriff mit beidh. Kampf als ein Angriff gewertet wird, wäre dies ja grundsätzlich möglich. In Punkt 2) sehe ich es aber als zwei Angriffe und damit nicht zulässig. Ich neige dennoch dazu, das als Hausregel zuzulassen. Es zu verbieten, würde eine Begründung (anhand des Texts) erfordern, warum ein Kombinationsangriff als zwei Angriffe gewertet wird und die sehe ich nicht so klar (und es wäre ein entgegenkommen meinerseits)
      4) Mögliche Interpretation Kodex S. 105 als 1 Angriff - sehe ich nicht so
      Wenn beidh. Kampf S. 105 als Erweiterung des allgemeinen Angriffsmöglichkeit besteht, kann man es für Kodex S. 146 als "ein Angriff" werten - die gleichzeitigen Handlungen werden als eine zusammengefasst und der Parierdolchangriff gemäß S. 146 ist erlaubt.  Diese Ansicht teile ich grundsätzlich nicht, siehe auch oben zitierter Link zu M4, möchte es aber in den Raum geworfen haben. 
      Was sagt ihr? Vielen Dank im Voraus.
      Wiegesagt, ich bin an einer fairen Lösung für den Spieler interessiert, den ich auch als Meister respektiere, und suche eine sauber begründbare Anwort. Darauf aufbauend gibt es dann Hausregeln. Instinktiv on the fly hätte ich gegen den Parierdolchangriff entschieden, konnte es aber nicht klar begründen. Die Diskussion entstand in einem Gespräch nach dem Spiel über die Charakterentwicklung, nicht direkt im Spiel.
      Viele Grüße,
      nep
    • By polemikus
      Guten Abend zusammen!
      Ich grüße euch alle. Ich bin Neuling bei Midgard und lese mich gerade in die (extrem guten, extrem nachvollziehbaren, extrem realistischen) Regeln ein.
      Ich bin allerdings noch etwas am Rätseln, wie die Magie im Kampf funktioniert. Soweit ich das sehe, muss man als Magiee (anders als alle anderen Charaktere) zu Beginn der Handlungsphase ansagen, was man machen möchte. Sage ich das an, wenn ich als Spieler dran bin, oder ganz zu Beginn, bevor geklärt wird, wer dran ist? In welcher Reihenfolge? 

      Kann ich als Charakter, der vor dem Magier dran war, darauf reagieren? Oder muss ich – zum Beispiel als Bogenschütze – meine Aktion zurückhalten, um zu schauen, ob der Magier zaubern? Sprich: sind LP – Verluste, die ich dem Magier zufüge, bevor er dran war, geeignet, den Zauber zu unterbrechen?
      Kann ich als Charakter, der vor dem Magier dran war, darauf reagieren? Oder muss ich – zum Beispiel als Bogenschütze – meine Aktion zurückhalten, um zu schauen, ob der Magier zaubert?
      Schließlich: Würfle ich als Makler meinen Magie-Wurf, wenn ich dran bin, oder am Ende der Runde, wenn geprüft wird, ob der Zauber funktioniert? 
       
      Sollten diese Frage schon mal gestellt worden sein (ich habe sie mit der Suche nicht gefunden), reicht mir natürlich auch ein Link.
      Herzlichen Dank, und noch mal Gruß in die Runde. Ich habe schon ein paar Beiträge gelesen, und fand bisher die Antworten alle sehr sympathisch.
    • By Die Hexe
      Hallo zusammen,
      ich bin gerade über folgende Regelpassage gestolpert (Kodex, S. 91):
      "Kostet ein kritischer Treffer das Opfer einschließlich der Zusatzschäden keine LP, richtet er keine längerfristigen Schäden an. Gliedmaßen (†) sind nur geprellt und nach 30 min wieder einsatzbereit. Ein Rumpf-, Kopf- oder Wirbelsäulentreffer ("blaues Sternchen") macht nur wegen Schmerzen 30 min lang handlungsunfähig."
      Auf S. 64 steht widerrum nichts von Handlungsunfähigkeit, sondern Folgendes:
      "Rippen: Ein oder zwei gebrochene Rippen verursachen zwar Schmerzen bei Bewegung und Atmen, sind aber vergleichsweise harmlos. Wenn der Brustkorb mit Erste Hilfe fachgerecht bandagiert ist, wird der Verletzte nur wenig behindert. Nur in bewegungsintensiven Situationen erleidet er wegen der Schmerzen –4 auf Erfolgs- und Widerstandswürfe, z.B. auf EW:Angriff und WW:Abwehr und beim Einsatz von Fertigkeiten wie Akrobatik oder Klettern."
      Die erste Passage lese ich so, dass wenn schon bei keinem LP-Verlust 30 min Handlungsunfähigkeit gegeben ist, diese ja erst recht eintreten müsste, wenn LP verloren wurden. Das würde dann aber bedeuten, dass aller mit dem blauen Sternchen markierter kritischer Schaden zu Handlungsunfähigkeitn führen müsste. Das wäre dann bei 6 von 17 Kritischer-Schaden-Ereignissen der Fall, das kann m.E. so nicht gemeint sein.
      Dies widerspricht zum einen meiner Realismus-Vorstellung von der Auswirkungen von Verletzungen (ich weiß, keine Diskussion über usw.), zum anderen der Regelpassage von S. 64, bei der Rippenverletzungen als vergleichsweise harmlos aufgeführt sind.
      Was stimmt denn jetzt? Kritischer Schaden 27 => Rumpftreffer mit Rippenbrüchen. Ist die Figur nun handlungsunfähig oder bekommt sie lediglich -4 auf EW und WW?
      es grüßt und bedankt sich für die Belehrung
      die Hexe
    • By Odin
      Hallo zusammen,
       
      ich habe eine Auslegungsfrage. Ich habe dazu leider im Forum trotz intensiver Suche keine Antwort gefunden.
       
      Mein Heiler hat Wurfklinge + 5 gelernt und sich ein Wurfmesser als Waffe ausgesucht. Kann ich das Wurfmesser im Nahkampf wie ein Dolch (+5) benutzen oder muss ich dafür noch zusätzlich Stichwaffe erlernen. 
       
      Vielen Dank für eine kurze Aufklärung.
       
      Viele Grüße
      Odin
    • By Der Himmel ist blau
      Regelfrage: Ist es richtig, dass ich bei einem Fernangriff auf Ahnungslose aus dem Hinterhalt keine WM+4 auf mein EW: Fernangriff bekomme?
      LG
      dHib
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