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Fimolas

M5 - Meinung Klettern - Leiteigenschaft Stärke und Abzug bei Gnomen

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Hallo!

Die Leiteigenschaft bei Klettern ist Stärke. Dies bedeutet, dass man bei einer hohen Stärke einen um bis zu +2 höheren Fertigkeitswert haben kann - oder eben auch einen um bis zu -2 niedrigeren bei einer sehr geringen Stärke.

Nun richtet sich bei MIDGARD die Skalierung der Eigenschaften nach menschlichen Maßstäben. Daher können Menschen im Normalfall maximal Stärke 100 haben, Gnome mit höchstens 60 entsprechend weniger.

Heute wollte der Gnom in meiner Gruppe Klettern einsetzen - und der Spieler fragte mich, warum er mit Stärke 08 einen Abzug auf die Fertigkeit erhalte, denn immerhin sei seine Figur auch nur 13 kg schwer, was in Relation nicht so stark ins Gewicht fallen sollte. Diesen Einwand finde ich durchaus berechtigt und mich interessiert einmal Eure Meinung zu dieser Thematik. Regeltechnisch gibt es hier keine Ausnahme, aber mein Gefühl sagt mir, dass hier eine Anpassung sinnvoll wäre.

Was meint Ihr?

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Der Bonus und der Malus betreffen nur die unteren bzw. oberen 20 %. Bei allen Anderen ist auch egal ob sie Stärke 21 oder 80 haben. Stärke 08 ist auch für einen Gnom echt wenig. Wer keinen Klimmzug schafft, kann nicht gut klettern. Ich verstehe den Einwand, finde aber, dass die Regeln hier funktionieren.

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Auch wenn der Einwand berechtigt ist, so trifft er doch alle schwächlichen und eher leichten Figuren gleichermaßen. So etwas ist bei einer unscharfen Simulation unvermeidlich. Ich würde daran nichts ändern. Ein Gnom kann immerhin noch eine Stärke von 21 bis 60 haben und so Abzüge vermeiden. Da ist m. E. schon ein bisschen Rosinenpickerei dabei, es handelt sich schließlich um eine bekannte Spielmechanik.

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Da Halblinge ubd Gnome auch die vollen 3m/10sek. Klettern dürfen, sehe ich da keinen Anpassungsbedarf.

Edited by seamus

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vor 4 Minuten schrieb daaavid:

Der Bonus und der Malus betreffen nur die unteren bzw. oberen 20 %. Bei allen Anderen ist auch egal ob sie Stärke 21 oder 80 haben. Stärke 08 ist auch für einen Gnom echt wenig. Wer keinen Klimmzug schafft, kann nicht gut klettern. Ich verstehe den Einwand, finde aber, dass die Regeln hier funktionieren.

Daaavid hat Recht. Stärke 8 reicht dafür auch nicht.

Aber man könnte das mit den 20% als Anregung nehmen: Bei Gnomen zählt dann eben Stärke 12 (bzw. 03) als Maß für den Abzug und Stärke 49 (bzw. 58) als Maß für den Bonus, also alles auf Basis „60“ statt „100“ gerechnet.

Entsprechendes könnte man bei Halblingen, Kobolden, usw. anwenden

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vor 5 Minuten schrieb seamus:

Da Halblinge ubd Gnome auch die vollen 3m/10sek. Klettern dürfen, sehe ich da keinen Anpassungsbedarf.

Midgard schafft es halt leider auch mit M5 noch nicht, alle relevanten Regelungen auf die menschenähnlichen Rassen zu übertragen. :(

Edited by Bro
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Hallo Orlando und Seamus!

vor 6 Minuten schrieb Orlando Gardiner:

Da ist m. E. schon ein bisschen Rosinenpickerei dabei, es handelt sich schließlich um eine bekannte Spielmechanik.

Nur zur Klarstellung: Es ist keine "Rosinenpickerei" - wir spielen seit Jahren mit den geltenden Regeln, nur heute kam der Aspekt einmal zufällig am Rande auf und wir fanden es gemeinsam bedenkenswert.

vor 4 Minuten schrieb seamus:

Da Halblinge ubd Gnome auch die vollen 3m/10sek. Klettern dürfen, sehe ich da keinen Anpassungsbedarf.

Das ist interessant: Eher würde ich hier realistisch gegensteuern, als eine unpassend erscheinende Regelung durch eine andere unrealistische Regelung zu rechtfertigen.

Liebe Grüße, Fimolas!

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Na gut, das Problem des Unrealismus hat man bei Menschen ja auch.

Kletterer nutzen Kletterhilfen und erkennen zum Klettern geeignete Stellen. Da hilft ein Kreuz wie Tarzan sowieso nicht so viel wie der Leiteigenschaften-Bonus suggeriert. ;)

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vor 22 Minuten schrieb Fimolas:

Nur zur Klarstellung: Es ist keine "Rosinenpickerei" - wir spielen seit Jahren mit den geltenden Regeln, nur heute kam der Aspekt einmal zufällig am Rande auf und wir fanden es gemeinsam bedenkenswert.

Ich habe schon vermutet, dass ich mit dem Wort "Rosinenpickerei" ein unpassendes Wort gewählt habe. Sagen wir so: gleiche Rechte für alle. Ich habe mir schon oft überlegt, dass ich die Fertigkeit nicht unbedingt primär mit Stärke assoziere, sondern eher mit Geschick und Gewandtheit, beziehungsweise es sind wohl alle drei Eigenschaften fürs Klettern wichtig. Ich entwerfe zur Zeit ein System, dass ohne fest Bezugsattribute bei Fertigkeiten arbeitet - je nach Situation wählt die SL ein passendes Attribut. Dabei ist es aber auch so, dass die im Vergleich wenigen Fertigkeiten mehrere Fertigkeiten zusammenfassen. Für mich wäre eine solche Anpassung in Midgard zu kleinteilig.

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Gnome sind natürlich benachteiligt, eine Folge der Boni/Mali auf den gelernten Erfolgswert,

vor 17 Minuten schrieb daaavid:

Der Bonus und der Malus betreffen nur die unteren bzw. oberen 20 %. Bei allen Anderen ist auch egal ob sie Stärke 21 oder 80 haben. Stärke 08 ist auch für einen Gnom echt wenig. Wer keinen Klimmzug schafft, kann nicht gut klettern. Ich verstehe den Einwand, finde aber, dass die Regeln hier funktionieren.

Die Prozentzahlen stimmen so nicht. Bei Menschen (mit dem besseren von zwei W100) ergibt sich:

  • St01 - St05 in 0,25% der Fälle
  • St06 - St20 in 3,75% der Fälle
  • St81 - St95 in 26,25% der Fälle
  • St96 - St100 in 9,75% der Fälle

Bei Gnomen (mit nur einem W100, maximal St60) ergibt sich:

  • St01 - St05 in 8,33% der Fälle
  • St06 - St20 in 25,00% der Fälle

Weitere Möglichkeiten wie nochmal auswürfeln oder 6 aus 9 verändern diese Zahlen natürlich.


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vor 57 Minuten schrieb Fimolas:

Hallo!

Die Leiteigenschaft bei Klettern ist Stärke. Dies bedeutet, dass man bei einer hohen Stärke einen um bis zu +2 höheren Fertigkeitswert haben kann - oder eben auch einen um bis zu -2 niedrigeren bei einer sehr geringen Stärke.

Nun richtet sich bei MIDGARD die Skalierung der Eigenschaften nach menschlichen Maßstäben. Daher können Menschen im Normalfall maximal Stärke 100 haben, Gnome mit höchstens 60 entsprechend weniger.

Heute wollte der Gnom in meiner Gruppe Klettern einsetzen - und der Spieler fragte mich, warum er mit Stärke 08 einen Abzug auf die Fertigkeit erhalte, denn immerhin sei seine Figur auch nur 13 kg schwer, was in Relation nicht so stark ins Gewicht fallen sollte. Diesen Einwand finde ich durchaus berechtigt und mich interessiert einmal Eure Meinung zu dieser Thematik. Regeltechnisch gibt es hier keine Ausnahme, aber mein Gefühl sagt mir, dass hier eine Anpassung sinnvoll wäre.

Was meint Ihr?

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

Dieser Nachteil des Gnoms wird durch die Vorteile bei KO (Mind. 51), GW und GS (jeweils mind. 81) in meinen Augen mehr als ausgeglichen. Wer am Stärkemalus drehen will müßte das in einem Gesamtkonzept lösen, das ALLE Attribute, die Mindest-/Höchstwerte haben einbezieht.

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vor einer Stunde schrieb Solwac:

Gnome sind natürlich benachteiligt, eine Folge der Boni/Mali auf den gelernten Erfolgswert,

Die Prozentzahlen stimmen so nicht. Bei Menschen (mit dem besseren von zwei W100) ergibt sich:

  • St01 - St05 in 0,25% der Fälle
  • St06 - St20 in 3,75% der Fälle
  • St81 - St95 in 26,25% der Fälle
  • St96 - St100 in 9,75% der Fälle

Bei Gnomen (mit nur einem W100, maximal St60) ergibt sich:

  • St01 - St05 in 8,33% der Fälle
  • St06 - St20 in 25,00% der Fälle

Weitere Möglichkeiten wie nochmal auswürfeln oder 6 aus 9 verändern diese Zahlen natürlich.

  •  

Ich bezog mich mit meinen Prozenten auf das Attribut, nicht auf die Verteilung bei Spielern.

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Hallo Hiram!

vor 7 Stunden schrieb Hiram ben Tyros:

Dieser Nachteil des Gnoms wird durch die Vorteile bei KO (Mind. 51), GW und GS (jeweils mind. 81) in meinen Augen mehr als ausgeglichen. Wer am Stärkemalus drehen will müßte das in einem Gesamtkonzept lösen, das ALLE Attribute, die Mindest-/Höchstwerte haben einbezieht.

Dem mag ich so nicht unbedingt zustimmen. Warum sollte ein ungeschickter Gnom mit einer Geschicklichkeit von 82 keinen Zuschlag von +1 auf Schlösser öffnen erhalten? Er mag für einen Gnom ungeschickt sein, aber nach menschlichen Maßstäben ist er immer noch sehr geschickt, was sich auch bei einer objektivierten Herausforderung messbar niederschlagen kann.

Für mich hakt es nach einer ersten Sichtung der Fertigkeiten nur bei der Verbindung von Stärke und Klettern. Dies liegt an der Bedingung des eigenen Körpergewichts, die hier bei der aktuellen Regelung der Fertigkeitswerte durch Leiteigenschaften nicht berücksichtigt wird, obwohl die Stärkeskalierung nach rein menschlichen Maßstäben erfolgt. Ich mag mich nicht damit anfreunden, dass im übertragenen Sinne Wichtel und Feen (dann wohl mit gebrochenen Flügeln) zwangsläugig so gut wie immer einen Abzug auf Klettern erhalten sollen - solange kein Feenring zur Verfügung steht.

Mir ist eine realistische Simulation wichtig, die sich einfach umsetzen lässt. Bros Ansatz hierfür gefällt mir daher sehr gut. Und ich glaube auch nicht, dass eine derartige Anpassung das Spielgleichgewicht aus den Angeln hebt; da habe ich mit normalen magischen Gegenständen schon deutlich schlimmere Erfahrungen gemacht. Von daher tue ich mich schwer mit den Begriffen "Nachteile" und "Vorteile" vor einem regeltechnischen Hintergrund - zumal MIDGARD zwar ziemlich ausgewogen erscheint, das Regelwerk aber in meinen Augen eben doch nicht die bestmöglich geeichte Waage darstellt, für die es oft und gerne gehalten wird.

Liebe Grüße, Fimolas!

Edited by Fimolas
Nachtrag zur Regelwaage
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vor 3 Stunden schrieb Fimolas:

Hallo Hiram!

Dem mag ich so nicht unbedingt zustimmen. Warum sollte ein ungeschickter Gnom mit einer Geschicklichkeit von 82 keinen Zuschlag von +1 auf Schlösser öffnen erhalten? Er mag für einen Gnom ungeschickt sein, aber nach menschlichen Maßstäben ist er immer noch sehr geschickt, was sich auch bei einer objektivierten Herausforderung messbar niederschlagen kann.

Für mich hakt es nach einer ersten Sichtung der Fertigkeiten nur bei der Verbindung von Stärke und Klettern. Dies liegt an der Bedingung des eigenen Körpergewichts, die hier bei der aktuellen Regelung der Fertigkeitswerte durch Leiteigenschaften nicht berücksichtigt wird, obwohl die Stärkeskalierung nach rein menschlichen Maßstäben erfolgt. Ich mag mich nicht damit anfreunden, dass im übertragenen Sinne Wichtel und Feen (dann wohl mit gebrochenen Flügeln) zwangsläugig so gut wie immer einen Abzug auf Klettern erhalten sollen - solange kein Feenring zur Verfügung steht.

Mir ist eine realistische Simulation wichtig, die sich einfach umsetzen lässt. Bros Ansatz hierfür gefällt mir daher sehr gut. Und ich glaube auch nicht, dass eine derartige Anpassung das Spielgleichgewicht aus den Angeln hebt; da habe ich mit normalen magischen Gegenständen schon deutlich schlimmere Erfahrungen gemacht. Von daher tue ich mich schwer mit den Begriffen "Nachteile" und "Vorteile" vor einem regeltechnischen Hintergrund - zumal MIDGARD zwar ziemlich ausgewogen erscheint, das Regelwerk aber in meinen Augen eben doch nicht die bestmöglich geeichte Waage darstellt, für die es oft und gerne gehalten wird.

Liebe Grüße, Fimolas!

Hallo Fimolas,

ich verstehe Deinen Ansatz zu sagen, rein logisch gibt es keinen Grund beim Gnom mit ST 16, einen Malus von -1 auf Klettern zu geben, da dieser ja auch viel leichter als ein Mensch ist.

Mir geht es bei meinem Ansatz auch um die Ausgewogenheit. JEDER Gnom erhält mindestens +1 auf alle Fertigkeiten mit Leiteigenschaft GW oder GS, das ist ein enormer Vortiel für diese Rasse. Als minimaler Ausgleich erhält 1/3 aller Gnome einen Malus auf Fähigkeiten mit Leiteigenschaft ST. Das mag nicht realistisch sein aber :realismus:;)

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Wenn man im Gegenzug für das geringere Gewicht der Gnome eine Modifizierung bei Klettern vornehmen möchte, sollte man aber im Gegenzug auch berücksichtigen, dass Gnome deutlich kleiner als Menschen sind. Sie haben also viel geringere Arm- und Beinlängen, was beim Klettern ein Nachteil ist, der bisher so von den Midgard-Regeln auch noch nicht berücksichtigt wird. Im Endeffekt sehe ich (in Bezug auf Klettern) Gnome wie Kinder an. Sie können es lernen und sie können (trotz ihrer kleinen Körpergröße und dank ihres geringen Gewichts) beachtliche Fähigkeiten entwickeln. Dennoch werden sie in der Regel nie mit einem ausgewachsenen, ebenso trainierten Kletterer mithalten können.

Mfg        Yon

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Feen und Wichtel sind keine Spielfiguren, daher sind die Regeln für sie nicht von Belang. Wo ziehst Du die Grenze? Eichhörnchen werden auch keine exorbitanten Stärkewerte haben, klettern aber ausgenommen gut. Abgesehen davon verstehe ich schon den Wunsch das glattzuziehen. Warum nimmst Du bei Gnomen nicht einfach Geschicklichkeit als Leiteigenschaft?

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Kann man so sehen, aber ist es die Komplikation wert? Ich sehe das eher wie Hiram, insgesamt scheint es nicht so, dass Gnome in Summe benachteiligt wären, also warum Zusatzregeln einführen?

Wer unbedingt mit Realismus argumentieren muss: Gnome haben eben kürzere Arme, Beine und Körper und brauchen deshalb schon Kraft, um sich weiter zu hieven, wo Menschen einfach einen Schritt machen. Das könnte sich gegenüber dem geringeren Körpergewicht gerade so wegheben - bevor jetzt jemand anfängt, über -1 auf Klettern pro 30 cm unter 170 nachzudenken (willkürliche Zahlen) - das auch noch in Richtung Bros Anmerkung zum Durchdenken der Nichtmenschen. Manchmal ist weniger Regelwust doch irgendwie mehr. 

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Hallo Yon, Orlando und Ma Kai!

vor 5 Minuten schrieb Yon Attan:

Wenn man im Gegenzug für das geringere Gewicht der Gnome eine Modifizierung bei Klettern vornehmen möchte, sollte man aber im Gegenzug auch berücksichtigen, dass Gnome deutlich kleiner als Menschen sind. Sie haben also viel geringere Arm- und Beinlängen, was beim Klettern ein Nachteil ist, der bisher so von den Midgard-Regeln auch noch nicht berücksichtigt wird.

Ich halte die oben von Seamus ins Gespräch gebrachte Verringerung der Bewegungsweite für Gnome für ausreichend, um die von Dir genannten Aspekte realistisch und leicht handhabbar abzubilden.

vor 4 Minuten schrieb Orlando Gardiner:

Feen und Wichtel sind keine Spielfiguren, daher sind die Regeln für sie nicht von Belang. Wo ziehst Du die Grenze? Eichhörnchen werden auch keine exorbitanten Stärkewerte haben, klettern aber ausgenommen gut. Abgesehen davon verstehe ich schon den Wunsch das glattzuziehen. Warum nimmst Du bei Gnomen nicht einfach Geschicklichkeit als Leiteigenschaft?

Feen und Wichtel waren Beispiele, die zeigen sollen, dass man bei Nichtspielerfiguren auf Leiteigenschaften nicht achtet und automatisch sinnvolle Ergebnisse erhält, während im Gegenzug die für die menschliche Masse ausgerichtete Regellösung im vorliegenden Fall meines Erachtens vorbeigeht. Ja, Geschicklichkeit wäre auch eine Lösung, doch liegt diese meines Erachtens weiter vom Regelwerk entfernt als die von Bro genannte Anpassung.

vor 4 Minuten schrieb Ma Kai:

Kann man so sehen, aber ist es die Komplikation wert? Ich sehe das eher wie Hiram, insgesamt scheint es nicht so, dass Gnome in Summe benachteiligt wären, also warum Zusatzregeln einführen?

[...] Manchmal ist weniger Regelwust doch irgendwie mehr. 

Ich sehe in einer Umsetzung nach Bros Vorschlag keinen Regelwust: Hier wird einmalig angepasst und gut ist's. Genau deshalb halte ich eine derartige Anpassung auch nicht für kompliziert, verstehe aber durchaus, dass andere aus Gründen der Einfachheit derartige Konstrukte ablehnen.

Liebe Grüße, Fimolas!

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Die Anpassung, die Bro vorschlägt, schafft einen Präzedenzfall (Halblinge, Elfen). Aber ganz ehrlich, es ist Deine Hausregel, da kannst Du tun was Euch in der Gruppe gefällt. Die in diesem Strang genannten Einwände (Spielmechanik, verkürzte Gliedmaßen, usw.) hast Du ja für Dich vom Tisch gewischt.

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Hallo werte midgardlernde Wesen!

Als passionierter Gnomenspieler muss ich natürlich auch noch meinen Senf dazugeben. ;) Ich beziehe mich auf Klettern mit der Leiteigenschaft Stärke. Wenn ich mich missverständlich ausdrücke, Kommentare verwechsele, etc., dann... habe ich das verbockt. :patsch::silly:

@Ma Kai @Yon Attan

Argument: Gnome können durch ihre kürzeren Arme und Beine schlechter Klettern als Menschen.

Gnome haben kleinere Hände und Füße, können also Ritzen und Vorsprünge nutzen, welche für Menschen (Elfen, Zwerge) zu klein sind. Das sollte beim Klettern die geringere Länge der Arme und Beine ausgleichen.

@Hiram ben Tyros

Argument: Der Nachteil des Gnoms bei "Klettern" wird durch die Vorteile bei KO (Mind. 51), GW und GS (jeweils mind. 81) in meinen Augen mehr als ausgeglichen.

Der Stärkemalus/-bonus bei „Klettern“ hat keinerlei Verbindung mit den Mindestwerten der Gnome bei Gs, Gw und Ko. In meinen Augen vergleichst Du Äpfel mit Nüssen. Die hohen Mindestwerte der Gnome bei Gs und Gw gehören ehr in eine Diskussion wie "Sind Gnome als Spielfiguren ausgewogen?". Und wo bleibt der Malus von -3 bei den LP für Gnome in Deiner Argumentation? ;)

Argument: "Ich soll nicht mehr über den Realismus in Spielen diskutieren." ;)

Midgard ist ein Simulationsspiel. Menschen, Zwerge Elfen, Pferde, eisenbeschlagene Holztüren und der Rest der Welt werden über das Regelwerk simuliert. Ein gewisser Realismus sollte bei Midgard vorhanden sein. Darüber kann man auch diskutieren. Aber nicht während  des Spiels. ;)

@Bro @Fimolas

Die maximale Stärke der betreffenden Rasse (bzw. Spezies) als Basis zu benutzen gefällt mir sehr. 👍

 

Mensch (St 20): Ø(173cm, 69kg) St/kg=0,29

Mensch (St 100): Ø(181cm, 77kg) St/kg=1,299

Gnom (St 20): Ø(96cm, 19kg) St/kg=1,053

Gnom (St 30): Ø(97cm, 21kg) St/kg=1,429

Ein Gnom mit Stärke 30 ist also pro kg gesehen stärker als ein Mensch mit Stärke 100. Hm... gibt das dann +3 auf "Klettern"? ;)

 

Mit getippten Maulwurfsgrüßen

Edited by Ulmo
Rechtschreibung
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vor 19 Stunden schrieb Fimolas:

Hallo!

Die Leiteigenschaft bei Klettern ist Stärke. Dies bedeutet, dass man bei einer hohen Stärke einen um bis zu +2 höheren Fertigkeitswert haben kann - oder eben auch einen um bis zu -2 niedrigeren bei einer sehr geringen Stärke.

Nun richtet sich bei MIDGARD die Skalierung der Eigenschaften nach menschlichen Maßstäben. Daher können Menschen im Normalfall maximal Stärke 100 haben, Gnome mit höchstens 60 entsprechend weniger.

Heute wollte der Gnom in meiner Gruppe Klettern einsetzen - und der Spieler fragte mich, warum er mit Stärke 08 einen Abzug auf die Fertigkeit erhalte, denn immerhin sei seine Figur auch nur 13 kg schwer, was in Relation nicht so stark ins Gewicht fallen sollte. Diesen Einwand finde ich durchaus berechtigt und mich interessiert einmal Eure Meinung zu dieser Thematik. Regeltechnisch gibt es hier keine Ausnahme, aber mein Gefühl sagt mir, dass hier eine Anpassung sinnvoll wäre.

Was meint Ihr?

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

Der Gnom in Deinem Beispiel hat 13 % der Maximalstärke für Gnome und 36 % vom Maximalgewicht der Gnome.

Rechne ich das auf einen männlichen Menschen um, hätte der Gnom eine Stärke von 13 % und würde 41,17 kg wiegen, was bei einem Menschen rechnerisch nicht möglich ist. Dennoch bleibt auch hier die Frage: Warum soll die Relation zwischen Stärke und Gewicht beim Gnomen eine Rolle spielen, wenn es bei allen anderen Rassen auch keine Berücksichtigung findet? Ein Mensch mit Stärke 100 und 114 kg und ein Mensch mit Stärke 100 und 56 kg macht auch einen gewaltigen Unterschied. Dennoch erhalten beide nur +2 auf Klettern.

Und ich stimme Dir zu, das nur die alleinige Stärke zu betrachten, natürlich ein reines Regelkonstrukt ist und nicht der Realität entspricht. Dafür hat man aber ggf. immer noch die individuellen Boni und Mali die ich bei den Kletterproben gewähren kann.

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In der Fertigkeitsbeschreibung werden Freiklettern (leichte Gnome ohne schwere Ausrüstung sollten sich halten können) und Seilschaften (könnten Gnome die anderen halten?) aufgeführt. Die Argumente mit geringem Gewicht und der daher nicht benötigten Stärke können nur auf das Freiklettern angewendet werden. Aber welchen Nutzen hat ein Gnom trotz Klettern+18 für eine Gruppe?

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Ich möchte in @Ulmo s Kerbe hauen:

Gnome sind komplett anders. Eine Kletteraufgabe wird sich für einen 100cm kleinen, leichten Gnom stets komplett anders darstellen als  für einen Normalgroßen. (1,50m hoher, polierter Felsabsatz: Gnom keine Chance, großer Mensch: Kein EW: notwendig. / Heumiete. Gnom: Leichte Kletteraufgabe / Mensch: Keine Chance, da das Ding zusammenbricht ....)

Das System mit den Grundeigenschaftenmail ist gut, es ist schön einfach und  hinkt aber an vielen Stellen. Mit einer Sonderregel für Gnomen beim Klettern wird an einer Stelle eine Ecke abgeschliffen, aber dafür die Einfachheit geopfert - kann ich mich also nicht für erwärmen. Der Wesentliche Hebel ist wie gesagt, den Gnomen in seiner Gnomigkeit zu berücksichtigen.

Zu den Sternen

Läufer

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vor einer Stunde schrieb Ulmo:

 

@Hiram ben Tyros

Argument: Der Nachteil des Gnoms bei "Klettern" wird durch die Vorteile bei KO (Mind. 51), GW und GS (jeweils mind. 81) in meinen Augen mehr als ausgeglichen.

Der Stärkemalus/-bonus bei „Klettern“ hat keinerlei Verbindung mit den Mindestwerten der Gnome bei Gs, Gw und Ko. In meinen Augen vergleichst Du Äpfel mit Nüssen. Die hohen Mindestwerte der Gnome bei Gs und Gw gehören ehr in eine Diskussion wie "Sind Gnome als Spielfiguren ausgewogen?". Und wo bleibt der Malus von -3 bei den LP für Gnome in Deiner Argumentation? ;)

Argument: "Ich soll nicht mehr über den Realismus in Spielen diskutieren." ;)

Midgard ist ein Simulationsspiel. Menschen, Zwerge Elfen, Pferde, eisenbeschlagene Holztüren und der Rest der Welt werden über das Regelwerk simuliert. Ein gewisser Realismus sollte bei Midgard vorhanden sein. Darüber kann man auch diskutieren. Aber nicht während  des Spiels. ;)

Hi Ulmo, ja ich habe bei meinem Argument extrem verkürzt. Ich wollte darauf hinweisen, dass der Gnom neben rassenspezifischen Nachteilen (hier Klettern, oder auch die -3 bei LP-Max) auch rassenspezifische Vorteile (Mind. GW, GS, KO) genießt. Insgesamt wurde sicher versucht eine Ausgewogenheit der Vor- und Nachteile zu erzielen. Einzelne Aspekte mit dem Hinweis auf Realismus herauszupicken und andere zu vernachlässigen halte ich nicht für sinnvoll.

Ergänzend: Wer solche Anpassungen vornehmen will sollte diese in meinen Augen dann generell für alle Rassen (hier: alle Rassen mit Höchstwerte auf Basiseigenschaften) gleichermaßen anwenden und zwar für alle Hochstwert-Basiseigenschaften.

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Hallo Hiram!

vor 2 Minuten schrieb Hiram ben Tyros:

Wer solche Anpassungen vornehmen will sollte diese in meinen Augen dann generell für alle Rassen (hier: alle Rassen mit Höchstwerte auf Basiseigenschaften) gleichermaßen anwenden und zwar für alle Hochstwert-Basiseigenschaften.

Diese Konsequenz sehe ich auch. Allerdings ist dies für mich ohne besondere Priorität, weil es aktuell nur den Gnom als Nichtmensch in der Gruppe gibt.

Liebe Grüße, Fimolas!

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