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Fin

Vanaglauben

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Könnte mich bitte jemand per PN kontaktieren der sich mit dem Vanaglauben auskennt, wie er in den offiziellen Publikationen zu finden ist? hab da ein paar Fragen.

 

Danke, Fin

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Hallo Fin!

 

Willkommen im Forum, falls das vorher noch niemand gesagt hat! (Sonst auch!) ;)

 

Warum stellst du deine Fragen nicht hier im Strang? Dann können wir anderen vielleicht auch etwas lernen...

 

Viele Grüße,

Kosch

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Warum stellst du deine Fragen nicht hier im Strang? Dann können wir anderen vielleicht auch etwas lernen...

Weil der Strang gelöscht würde, würde offizielles Material in größeren Mengen zitiert.

 

Grüße

 

Bruder Buck

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Und die Hilfestellung beim Finden in den Offiziellen Quellen kann man auch hier geben...

@Aisachos: Fin hat das QB nicht. Also bringt ihm die Seitenzahl nix.

 

@Einskaldir: Ja dann mach doch mal...

 

LG :turn:

G.

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Und die Hilfestellung beim Finden in den Offiziellen Quellen kann man auch hier geben...

@Aisachos: Fin hat das QB nicht. Also bringt ihm die Seitenzahl nix.

 

@Einskaldir: Ja dann mach doch mal...

 

LG :turn:

G.

 

Ich hab das Quellenbuch auch nicht. :dunno:

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Hab ich vergessen reinzuschreiben, das ich das QB nicht habe (und auch sonst niemand in meiner Gruppe, leider). Der Grund warum ich nach PN frage und nicht hier im thread ist der genannte: ein entsprechender Thread könnte (wurde) gelöscht werden. Dabei geht es mir gar nicht um copyright verstoßende Mengen an Informationen, sondern einfach ein paar grundsätzliche Infos die es mir erlauben meinen lieben Fin rollengerecht spielen zu können.

 

Sprich ja: die Wiedergabe von Informationen in eigenen Worten ist sehr erwünscht, nein Kopien aus dem QB will ich nicht.

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Hallo!

 

Vanaglauben

 

Vorteile der Priester

- Tiere sind zutraulicher,

- Wildtiere lassen sich streicheln,

- Selbst aggressive Tiere (Wachhunde usw.) reagieren freundlich auf den Vana-Priester.

 

Feiertag: Vanastid (13. Tag der 2. Trideade des Einhornmondes bis 1. Tag der 1. Trideade des Nixenmondes)

- 3 Tage Festlichkeiten,

- am 1. Tag Segnung der Felder,

- am 2. Tag der beste Tag für Heiraten,

- am 3. Tag wird das Vieh gesegnet.

 

Eine Heilige: Die Heilige Vanafred (ein Kloster von ihr ist in Worming; s. die Abenteuer „Die Kehrseite der Medaille“ & „Der Weiße Wurm“)

- hat die durch druidische Flüche verdorrte Gegend von Worming wieder zum erblühen gebracht,

- wurde von Twyneddin gefangen genommen und grausam getötet,

- ihr Schädel wird im Kloster von Worming aufbewahrt (als heilkräftige Reliquie).

 

Ich hoffe das verletzt kein Copyright (habe nicht ins QB reingeschaut :D). Wenn doch, dann bitte vor dem Löschen "Fin" als PN zusenden (das geht doch wohl, oder?).

 

LG :turn:

G.

 

Ergänzung: Zum Rollenspiel kann ich recht wenig 'offizielles' sagen, aber ich würde einen Vana-Priester eher friedliebend spielen und mich auch versuchen öfters um Kranke zu kümmern (z.B. Bauern oder arme Stadtbewohner). Primär würde ich Heilerfähigkeiten und Heilzauber lernen und nur 1 - 2 Sprüche mit denen man sich notfalls Feinde vom Leibe halten kann (Angst oder Schlaf). Ich denke auch das ein SL bedenken sollte, das ein Vana-Priester in Alba wohl selbst von Räubern und Wegelagerern nicht so richtig 'belästigt' wird (weil sie halt auch bei den 'einfachen' Menschen recht beliebt sind).

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*lach* Das wird unseren Biestmeister freuen, wenn ich das wilde Eichhörnchen streicheln kann, das er eigentlich einfangen will um bei den Frauen zu landen (ja, ich segne unsere Gruppenmitglieder fleißig, bevor sie auf ihre "nächtlichen Eskapaden" ausziehen. Aber bisher leider noch nicht mit sichtbaren Erfolg. Naja, 9 Monate sind lang).

 

Wie sieht es denn mit der Tracht der Vanapriester aus? Liturgische Farben?

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Grundsätzlich sollte vieleicht ergänzt werden, das Vana nicht allein, sondern im Verbund mit den anderen albischen Göttern, sprich den Deis Albi, angebetet wird. Allerding werden die einzelnen Götter, also auch Vana, von bestimmten Gruppen intensiver verehrt als die restlichen Götter. Das erscheint mir einwenig wie das Konzept der Schutzheiligen in der katholischen Kirche.

 

Auch die Priesterschaft glaubt an alle Deis Albi, Der einzelne Priester/die einzelne Pristerin hat sich aber jeweil einen Gott/eine (die) Göttin als Hauptaspekt seines/ihres Priesterdaseins herausgesucht (z.B. VanapriesterInnen).

 

 

Barmont, midgard-theologisch korrekt?

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Hallo!

 

@Fin & Barmont: Genau das mit den Dheis Albi ist auch sehr wichtig. Gut das Barmont dran gedacht hat dies zu beschreiben :thumbs:. Ein Vana-Priester 'glaubt' an alle Dheis Albi, aber verehrt eben Vana am 'stärksten'.

 

@Fin: Die Kleidung der Priester ist meistens eher einfach (ungebleicht; also so grau-braun stelle ich mir die vor) und hat in der passenden Farbe einen Verzierung (ich glaube sowas nennt man Borte?). Bei Vana-Priestern ist die meinen Erinnerungen zufolge 'grün'. Aber ich habe das QB zum nachschauen gerade auch nicht da :schweiss:.

 

LG :turn:

G.

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Danke, das hilft schon mal. Könntet ihr ganz kurz die anderen Dei des albischen Pantheons nennen, und was so wichtig ist? Hab nur das M3 GRW, und da steht leider nur zu Dwyllan etwas genaueres, zu den anderen nur der Name, das Aspektkürzel. Unter den Aspekten kann ich mir grundsätzlich ewas vorstellen, aber wenn Fin die ja auh verehrt (nur Vana im Besonderen) ist das wohl ein wenig mau.

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Bevor wir dir hier alle Dheis (mit h nach dem D, das hatte ich ganz vergessen :dozingoff: ) Albi herunterbeten, schau doch erst einmal, ob du per Suchfunktion was zu den anderen Göttern findest. Die Namen haben sich nicht geändert.

 

 

Barmont, faul.

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Danke, das hilft schon mal. Könntet ihr ganz kurz die anderen Dei des albischen Pantheons nennen, und was so wichtig ist? Hab nur das M3 GRW, und da steht leider nur zu Dwyllan etwas genaueres, zu den anderen nur der Name, das Aspektkürzel. Unter den Aspekten kann ich mir grundsätzlich ewas vorstellen, aber wenn Fin die ja auh verehrt (nur Vana im Besonderen) ist das wohl ein wenig mau.

Dieser Link

http://www.midgard-wiki.de/index.php/Dheis_Albi

ist vllt. hilfreich.

 

LG :turn:

Gwythyr

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Mae govannen!

 

Was wollt Ihr denn gerne wissen?

 

Vana wird als Fruchtbarkeitsgöttin in Alba verehrt. Ihr Zeichen ist die Sichel, ihre Farbe grün.

 

Die Priesterinnen müssen sich spätestens bei der Weihe als eagrel erklärt haben. Spätestens dann legen sie ihren Clannamen ab, was nicht heißt, dass sie ihrem Clan nicht weiter verbunden wären.

Den Priesterinnen und Priestern ist die Ehe gestattet - sie sollten aber die Ehe als Vorbild für die "normalen" Menschen führen. Irgendwelche wilden Fruchtbarkeitsriten (Massen-Sex-Veranstaltungen) sind meiner Meinung nach nicht belegt.

Priester kleiden sich entweder in graue Kutten oder braune Alltagsgewänder.

Natürlich sollten Fruchtbarkeitspriester die Gebote der Götter befolgen, z. B. das Leben achten (versteht sich von selbst)...

 

So - mehr fällt mir so aus dem Gedächtnis auch nicht ein. Fragen kann ich gerne beantworten, so ich mich im Forum aufhalte.

 

Viele Grüße

Shayleigh, die viel Spaß mit dem Fruchtbarkeitspriester wünscht...

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Wie sieht die soziale Stellung aus? Der Priester hat einen Stand von 77 (Mittelschicht). Wo habe ich das ungefähr einzuordnen? Wie gestaltet sich der Umgang mit den anderen Albai, vor allem dem normalen Volk? Eher kameradschaftlich "die gehören zu uns" oder eher argwöhnisch distanziert "die gehören zur Kirgh"?

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Wie sieht die soziale Stellung aus? Der Priester hat einen Stand von 77 (Mittelschicht). Wo habe ich das ungefähr einzuordnen? Wie gestaltet sich der Umgang mit den anderen Albai, vor allem dem normalen Volk? Eher kameradschaftlich "die gehören zu uns" oder eher argwöhnisch distanziert "die gehören zur Kirgh"?

 

Durch die (zumindest formelle) Aufgabe der Clanzugehörigkeit sind die Priester nicht mehr in die Gesellschaft eingebunden. Sie sind fortan nur noch den Äbten unterstellt.

Der Umgang hängt sicher auch von dem jeweiligen Ruf des einzelnen Priesters ab. Bei Vanapriestern würde ich jedoch dazu tendieren, dass sie eher volksnahe Vertreter der Kirgh sind. Vor allem Bauern und Frauen (alle Stände) verehren Vana, weshalb deren Priester sicher auch bei diesen "Gruppen" besonders angesehen/gern gesehen sind.

 

Viele Grüße

Shayleigh

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Gibt es grobe Richtlinien für den hierarchischen Status innerhalb der Kirche? Welche Abstufungen gibt es da? Und welche "Aufstiegsbedingungen?

 

Sprich z.B.: Äbte stammen immer aus den herrschenden Familien (gerade bei Herrschaftsgottheiten denkbar) oder ein lvl 10 Priester sollte diesen oder jenen Rank haben?

 

Inwieweit ist ein Vanapriester den Äbten der anderen Ausrichtungen innerhalb der Kirgh untergeben?

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    • By Stephan_W
      Hallo,
      ich würde mich freuen wenn Ihr mir ein wenig bei der Hintergrundgestaltung meines Charakters unter die Arme greift.
      „Sahib Yaʿqūb (Yakub) Ibn Abihi Sadiq Gimil-Dum Muatinu Thame, Teschirisch Mardaba“ (ja er steht darauf seine Erlebnisse auch in seinem Namen zu tragen.)
       
      Für Euch kurz „Sahib Yaʿqūb Ben“ kommt aus Elhaddar, Mardaba. Er ist unfreier Händler. Er selber bezeichnet sich als Kauffahrer. Andere würden wohl eher Pirat sagen.
      Welche Gottheit kann er anbeten? Ich dachte entweder an einen Gott des Handels oder der Seefahrt. Was wäre dazu stimmig?
       
      Gruß Kashoggi
    • By Galaphil
      Als Folge aus der Diskussion über die Aspekte der Priester bin ich auch ein weiteres Thema einmal angegangen, das mir und auch anderen immer schon seltsam erschienen ist (und das aus aktuellem Anlass gerade wieder hochgekommen ist)
       
      Zwar sind die Priester in Midgard in verschiedene Aspekte unterteilt, die zugehörigen Ordenskrieger sind aber alle in einen Topf geworfen, was die Entstehung und Entwicklung der Figuren betrifft. Deshalb habe ich folgendes System entwickelt, dass sich näher an den Priestern des Aspektes/Gottes orientiert, den der Ordenskrieger verteidigt oder für den er kämpft:
       
      Zu den Fertigkeiten: falls notwendig, kann ein Ordenskrieger zwei Fertigkeiten miteinander vertauschen: ein Ordenskrieger eines Meergottes wird zum Beispiel eher Seemannsgang oder Steuern beherrschen als Reiten und Kampf zu Pferd, ein Ordenskrieger einer Lebensgöttin vielleicht Kräuterkunde und Erste Hilfe statt Kampf in Schlachtreihe und Athletik (beliebig fortsetzbar). Bei einem Ordenskrieger eines Herrschafts- oder Kriegsgottes wird man nicht viel ändern müssen, aber es soll ja auch andere geben
       
      Bei den Wundern: Alle Wunder aus dem Lehrplan bleiben für alle Ordenskrieger Wunder. Die weiteren Wunder (ein Ordenskrieger besitzt 7 Stufe 1 Wunder, 15 Stufe 2 Wunder, 6 Stufe 3 Wunder, 8 Stufe 4 Wunder und 2 Stufe 5 Wunder) sucht er sich aus den Wundern des Priesters der zu ihm passenden Gottheit aus! Weitere Wunder kann er dann logischerweise nicht mehr lernen, auch wenn sie in der DFR-Liste angegeben waren. Der Or hat also nie mehr Wunder als er vorher haben konnte!
      Wechselt ein Ordenskrieger jetzt seine Überzeugung (zB von Kriegsgott auf Lebensgöttin) und seinen Orden (was dann noch extra ausgespielt werden sollte und durchaus auch Zeit und Gold kosten kann), dann werden Wunder, die er vorher gelernt hat, und die für seine neue Gottheit keine Wunder mehr sind, zu Standardzaubern herabgestuft - er darf sich dann logischerweise nur noch Wunder aus denen des Priesters seiner neuen Gottheit aussuchen (alternativ kann man auch die alten Wunder, die jetzt Standardzauber sind, je einen Platz für ein Wunder dieser Stufe belegen, also dass man dann dafür je ein Wunder weniger lernen kann in dieser Stufe).
       
      Dadurch bekommen Ordenskrieger etwas mehr Unterscheidbarkeit und werden wie die Priester auch durch das Lernsystem animiert, sich dem Aspekt ihrer Gottheit näher verbunden zu fühlen.
       
      LG GP
    • By Xan
      Fflamyen ist eine Mondgöttin und wird als Schirmherrin der guten weiblichen Zaubermacht von ihren Kultanhängern verehrt. Sie symbolisiert Magie, Weiblichkeit, Macht und Leidenschaft. Sie ist eine sehr zwiespältige Göttin. Auf wessen Seite sie eigentlich steht, bleibt verborgen. Sie ist zum einen bestrebt mit ihrer Zauberei den Menschen und den Göttern zu helfen, andererseits will sie als liebende Mutter ihren Sohn schützen und ihm beistehen. Ihr innerer Zweispalt zeigt sich in der Zu- und Abnahme des Mondes, wobei ihre Kräfte bei Vollmond am stärksten sein sollen. Fflamyen wird durch den hellen Vollmond symbolisiert und meist als verführerische Frau mit langem, schwarzem Haar dargestellt, aus deren Schultern Eulenschwingen wachsen. Die Eule und die Cambria-Orchidee gelten im Fflamyen-Glauben als heilig.
      Der Fflamyenkult existiert nur noch im Verborgenen, seit die Göttin von ihrem Stiefsohn aus dem Pantheon verbannt wurde. Trotzdem ist der Glaube in den traditionsbewussten, eher unberührten Teilen des Landes weit verbreitet. Fflamyen wird – bis auf wenige Ausnahmen – von Frauen verehrt. In manchen Landstrichen haben sich mehrere Anhängerinnen zusammengefunden und praktizieren ihre religiösen Rituale gemeinsam. Größere, organisierte Gemeinschaften wird man aber nicht antreffen. Mit den Zeremonien, die oft gesangliche oder tänzerische Elemente beinhalten, huldigen die Anhänger Fflamyen oder bitten sie um Visionen oder andere Unterstützung.
      Da der Göttin keine Tempel geweiht werden dürfen, wird sie heimlich angebetet. Feste Kultstätten gibt es nicht, dafür aber bestimmte Orte, die sich zur Durchführung der nächtlichen Rituale besonders eignen. Dazu zählen Lichtungen in Wäldern, Felslandschaften an Küsten oder im Gebirge und Inseln in stehenden Gewässern.
    • By Drachenmann
      Schalömchen, liebes Forum!
       
      Beim Verfolgen des Themas zur göttlichen Eingebung fiel mir nicht nur der größtenteils leidenschaftliche, sogar vehemente Tonfall der Diskussion auf.
       
      Besonders die zum Teil sehr gegensätzliche Auffassung der Gottheiten bezüglich ihrer Machtfülle, ihres globalen (pauschalen?) Kenntnisstandes über die Ereignisse auf der Welt Midgards gab mir zu denken.
       
      Daraus folgt ja schließlich eine unterschiedliche Beurteilung ihres Verhaltens gegenüber der eigenen Gefolgschaft,
      aus der die Figuren (SC und NSC) eines unbestimmten,
      aber höheren Grades als ~5 mit Sicherheit aus der Masse herausragen.
       
      Vielleicht mag es ungewohnt erscheinen,
      doch möchte ich angesichts des bisherigen Tonfalls diesem Thema einige Vorgaben als Bitte voranstellen:
       
      Zum einen bitte ich, die Textstellen der Regelwerke (DFR, ARK, KOM, MdS) als Diskussionsgrundlage zu verwenden,
      da hier die grundsätzliche Haltung der Götter Midgards beschrieben wird.
      Zur Erklärung: Ich befürchte ganz einfach, dass tatsächliche und selbsternannte Historiker aneinandergeraten,
      was zwar sicher unterhaltsam, aber nicht Sinn der Sache wäre.
       
      Zum zweiten bitte ich um eine möglichst sachliche und zielgerichtete Auseinandersetzung,
      wozu Sarkasmus und Diffamierung sicher nicht zählen.
      (Ja, ich weiß, jetzt wird der Bock zum Gärtner... )
       
      Zum dritten wäre es total schön, wenn Ihr Euch nicht in Beispielen verzetteln würdet.
       
      Jetzt meine konkreten Thesen und Fragen, die allesamt meiner Lesart entspringen:
       
      1) Die Gottheiten Midgards sind als Manifestationen des Glaubens definiert.
      Ihre Machtfülle steigt und fällt mit der Zahl und Inbrunst ihrer Anhängerschaft.
      Kann eine Gottheit unter dieser Gegebenheit allmächtig und allwissend sein?
      Wo sind ihrer Macht und ihrem Wissen Grenzen gesetzt?
       
      2) Laut KOM S.57 ist auch eine Gottheit nicht allwissend.
      Allerdings verfügt sie über andere Mittel als ein Sterblicher (s. MdS).
      Worin liegen die Grenzen ihres Wissens und worüber weiß sie mit Sicherheit bescheid?
       
      Ich behaupte, sie kann nicht nur mit ihren eigenen Götterboten usw. kommunizieren,
      sondern auch Erkenntnisse aus den Ereignissen in den Traumgestaden ziehen.
      Desweiteren kann sie mit solchen anderen Gottheiten des eigenen Panteon Informationen austauschen, mit denen sie nicht rivalisiert.
      Wie beurteilt Ihr daraufhin die Kommunikation mit Gottheiten eines anderen Panteon, besonders wenn sich die Schwerpunkte beider stark ähneln?
      (z.B. Tod=Culsu/Ylathor, Krieg=Laran/Irindar, Herrschaft=Tin/Xan usw.)
       
      3) Wundertaten sind keine erlernten Zauber, sondern die Kraft einer Gottheit, die sich in einer Figur (ob SC oder NSC) als Medium Bahn bricht (s. ARK).
      Steht unter dieser Voraussetzung dem SL zu, eine erfolgreiche (=gelungener EW:Zaubern) Kontaktaufnahme der Figur zu ihrer Gottheit zu verhindern,
      weil der SL Form oder Inhalt dieser Kontaktaufnahme als dümmlich empfindet?
      Beschreibe ich die Voraussetzung falsch?
       
      4) Dieselbe Voraussetzung (3) als gegeben vorausgesetzt:
      Steht es einer Gottheit (als NSC) zu, nach erfolgreichem EW:Zaubern den Kontakt aus persönlichen oder menstruativen Gründen zu verweigern?
       
      5) Eleazar ist folgendes wichtig:
      Welche Schutzmöglichkeiten gegen Göttliche/Dämonisch Eingebung würdet ihr für plausibel halten: Ein Zauber (Sphäre), der einen Gott/Dämon abschirmt, so dass er nicht sehen kann, was in der Sphäre geschieht? Eine Art Illusion, die dem Gott eine heile Welt vorspielt? Ein Artefakt, dass ... Möglicherweise wäre all diese Zauber zu kontern, indem man einen Glaubensgenossen innerhalb der Sphäre platziert, der seine Beobachtungen dann an den Gott weitergibt.
       
      Es geht nicht um einen Allerweltszauber, sondern ruhig um einen mit Göttliche Eingebung vergleichbaren "Gegenzauber", der einen zu einfachen Zugriff auf besondere NPCs erschwert/unmöglich macht.
       
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Dies sind meine Fragen, Ihr könnt den Katalog gerne erweitern!
      Sobald eine weitere Fragestellung diskutiert wird, kann mir deren Initiator eine PN schicken, und ich erweitere die Liste.
      Im Gegenzug werde ich im Katalog die unrelevanten Fragen durchstreichen,
      um bis dahin eingegangene Antworten nicht in den Regen zu stellen.
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Ziel des Themas ist ein möglichst breiter Konsens.
      Hierfür interessiert nicht nur die Meinung der Leiter, sondern auch und besonders die der Spieler.
       
      Grüße
    • By Dracosophus
      Ich möchte hier zwei hypothetische Situationen vorstellen, auf die ich mir Antworten erhoffe.
       
      I) Ein Priester und ein Magier (mit jeweils Zaubern+27; Zaubermacht und Artefakt) befinden sich in einem geschlossenen Metallraum mit 1m Wanddicke (auch der Boden ist auch Metall). Der Magier hat einen Deckmantel aktiv und am Boden ist ein aktives Deckmantel-Siegel von einem Thaumaturgen (ebenfalls Zaubern+27). Der selbe Thaumaturg hat die Burg, in der sich der Raum befindet, mit einem Heimstein geschützt, so dass der Raum von dem Stein geschützt wird. Alle außer der Magier tragen eine Ritterrüstung.
       
      II) Ein ehemals relativ mächtiger Gott wurde geschwächt und hat nur noch 1000 Anhänger. All diese Anhänger - also die gesamte Glaubensgemeinschaft - befinden sich ein einem geschlossenen Metallraum mit 1m Wanddicke (auch der Boden ist aus Metall); unter ihnen sind mehrere Priester des Gottes. Sie sind alle von Deckmantel-Siegeln des obigen Thaumathurgen geschützt und der gesamte Raum ist von mehreren Heimsteinen geschützt (Erschaffer hat Zaubern+27). Alle Beteiligten tragen eine Ritterüstung. Der Gott hat keinen Avatar.
       
      Nun zu den Fragen (für jeweils beide Situationen):
       
      1) Können die Priester/der Priester noch Wundertaten (also Gebete) wirken? Sie sind ja von Metall, Heimsteinen und Deckmänteln abgeschirmt.
      1.1) Können die (normalen) Gebete der Gläubigen den Gott noch erreichen?
      1.2) Können die Priester per Göttliche Eingebung noch direkt Kontakt zu ihrem Gott aufnehmen, falls sie noch Wundertaten wirken können?
      1.3) Können die Gläubigen und/oder Priester noch Göttliche Gnade erhalten?
      1.4) Können die Gläubigen und/oder Priester noch Große Wunder erbeten?
      1.x) 'Weitere entsprechende Fragen, die zur Situation passen.'
       
      2) --> Nur bei Fall II.
      Kann der Gott noch irgendwelche Informationen erhalten? Seine ganze Kirche und alle Gläubigen sind ja von Metall, Heimsteinen und Deckmänteln abgeschirmt.
      2.1) Kann der Gott noch Sa erhalten?
      2.2) Hat der Gott überhaupt noch Macht?
      2.3) Vergeht der Gott im Laufe der Zeit?
      2.x) 'Weitere entsprechende Fragen, die zur Situation passen.'
       
      Kurze Hinweise: Laut Zauberbeschreibungen blockiert Deckmantel sämtliche informationsbeschaffende Magie und Heimstein verhindert, dass Magie von außerhalb des Bereiches nach innen dringt.
       
      Weitergehende Hinweise für konstruktive Interpreteure: Die Situationen können, wenn das Prinzip erhalten bleibt, in beliebig komplizierter Verfeinerung und Ausarbeitung betrachtet werden (also viel mehr Schutzzauber ("alles was die Bücher bieten") und beliebige Änderungen der Zahlen-Werte (Anzahl der Gläubigen, Höhe des Zaubern-Wertes (bevorzugt nach oben))).
       
      Das Ganze ist eigentlich gar nicht so kompliziert und ich hoffe, dass jemand darauf antwortet. Nicht regelbasierte Aussagen können auch gemacht werden, sollten aber einen deutlichen Hinweis, dass sie über die Regeln hinaus gehen oder diesen widersprechen, enthalten.
       
      Edit: Da sich der Schutz durch Deckmantel (und wohl auch der durch Heimstein) vor göttlichem Wirken mittlerweile als Hausregel herausgestellt hat, kann man auch ohne Hinweis gerne abseits der Regeln diskutieren. Falls man das mit der Hausregel anders sieht, sollte der Hinweis dabei sein. Mich würde auf jeden Fall interessieren, was bei denen passiert, die den Schutz als Hausregel haben (oder es als Regelauslegung sehen).
      Die Auszeichnung des Strangs als Regelfrage kann eventuell auch entfernt werden.
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