Alle Inhalte erstellt von Jürgen Buschmeier
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Der Ton im Forum
Was bedeutet eigentlich dieses P in PM? Public, wenn ich Dich, Mondkatze, richtig verstehe. Dann ist das natürlich kein schlechtes Benehmen. Und wenn sich hier jemand absichtlich mit falschen Angaben anmeldet, dann ist das jetzt vielleicht der Aprilscherz 2007, den Einskaldir jetzt schon gründlich vorbereitet. Kein Grund zur Aufregung und Tonverschärfung im Forum.
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Gegenstände ohne Preis und Beschreibung
Thema von Yon Attan wurde von Jürgen Buschmeier beantwortet in Neues aus Schatzkammern und SchmiedenMeinst Du Spießgift oder Speisegift? Für all diese Dinge kann der SL sich bei Bedarf einen Preis ausdenken. Einige sind sicherlich billiger als andere. Die Bälle für den Gaukler sind sicherlich nicht so teuer wie ein Gift und viel häufiger zu erwerben. Und noch eines: Bei Midgard gibt es keine Items sondern Gegenstände, Dinge, Gerätschaften. Wobei der englische Ausdruck sicherlich für viele Pisageschädigte das Lesen erleichtern kann.
- [Hausregel] Änderung des AbwB und AnB
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[Hausregel] Änderung des AbwB und AnB
Zur Verteidigungswaffe: Wer stark genug ist, kann die Waffe führen und das bedeutet, er hat beim Schild einen Bonus auf die Abwehr in Höhe des EW. Das ist eine ganze Menge, finde ich. Schnelligkeit wird über die Gewandtheit (z. B. Angriffsrang) geregelt, was ich für nachvollziehbar halte. Das schnelle Hochreißen einer Verteidigungswaffe habe ich im Regelwerk nicht gefunden und gehe davon aus, wenn eine Figur eine solche Waffe führt, dann kann sie die auch grundsätzlich einsetzen. Für den Fall eines überraschenden Hiebes würde ich wieder auf die Gewandtheit oder Sechster Sinn zurückgreifen, um den Schild doch noch einsetzen zu können, aber niemals die Stärke. Ich will meinen Spielern und deren schließlich nichts Böses. Nebenbei bemerkt, macht das Regelwerk eine Unterscheidung zwischen Ausweichen und Parade? Ich glaube das gab es beim alten DSA aber nie bei Midgard. Und außerdem ist es doch auch so, nicht jeder Angriff wird vom Schildträger mit diesem abgewehrt, er weicht auch aus, wenn sein Bein gezielt mit einem Hieb oder Stich bedacht wird und reißt den Schild nicht jedesmal vom erwarteten Kopftreffer zum Fuß. Die Abwehr bei Midgard ist einfach ein allesumfassender Wert, der Parade mit allen Waffen und Ausweichen beinhaltet, was nicht weiter differenziert werden muss, eben schön einfach.
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[Hausregel] Änderung des AbwB und AnB
Ich finde die Hausregel schlecht, weil die Figur mit geringer Gewandtheit nunmal schlechter ausweichen können muss als eine mit hoher. Gleiches gilt auch für den Angriff. Bei genügender Stärke kann die Figur die Waffe führen und dann hängt die Trefferwahrscheinlichkeit von der Geschicklichkeit ab.
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Was ist eurer Meinung nach die am schwierigsten zu spielende Charakterklasse
Thema von Asma Al´Tollfors wurde von Jürgen Buschmeier beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDSJe besser der Glaubne ausgearbeitet ist, desto leichter sollte die Figur zu spielen sein und da ist es völlig unerheblich, ob man selbst gläubig ist. Es gibt dann einfach gewisse Vorgaben, an die man sich halten kann. Grundsätzlich ist es sicherlich schwierig einen Charakter darzustellen, dem man selbst so gar nicht entspricht. Das ist aber doch unabhängig von der Charakterklasse. Händler sind sicherlich nicht mein Ding, weil ich nicht der Feilscher vor dem Herrn bin. Gelehrte ebenfalls nicht, weil ich ein chaotischer Mensch bin, der eben einfach nicht akademisch arbeiten kann. Aber auf ihrem Gebiet sollte die Figur das können. Ich bin auch kein Ingenieur, der baukundig usw. ist. Ich kann als Spieler nur versuchen, den restlichen Charakter einer solchen Figur rüberzubringen und das mir fehlende Fachwissen vom Sl auszuleihen. Meine Antwort auf die Frage lautet also: "Alle oder keine!" Für mich persönlich: "Händler!"
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10 Gebote
Habe ich das jetzt richtig verstanden? "Du, lieber Spielleiter, ich will einen Or spielen, der einem guten Gott anhängt, den er aber niemals anbeten muss! Darf ich?" Das halte ich für eine tolle Idee. Da sollte sich der Spieler erst einmal Gedanken machen, bevor der SL sich etwas ausdenkt. Zu den Geboten: Die zehn Gebote sind doch erst einmal ok, schließlich sind die doch auch schon ein paar tausend Jahre alt, so daß man sie locker auch auf Midgard einsetzen kann. Nehmen wir doch nur ein paar dieser Gebote: Nur die Götterfamilie (oder den einen), Eltern ehren, nicht ehebrechen (es reicht doch, wenn er hinterher erfährt, daß sie verheiratet war), nicht töten (gerade das wäre doch super für diesen Spieler, wenn er so gar nichts ausarbeitet), nicht stehlen (nicht von Plünderungen profitieren) Das wäre doch schon mal etwas, womit man die Figur ärgern könnte.
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Schriftrollen im internationalen Handel
Je nach Gefallen der Schariden sollte der Covendo die Rollen sogar als Geschenk schicken. Entweder man schuldet einen Gefallen, dann sollte es nichts kosten und einm Geschenk sein, oder man möchte als Zeichen guten Willens einen Kennenlernpreis machen. Beides sollte nicht (viel teurer) als der Herstellungspreis sein.
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Eisgänger (nur Eiselfen)
Thema von Tuor wurde von Jürgen Buschmeier beantwortet in M4 Kreativecke - Die Abenteurertypen MIDGARDsIch ergänze mal Vorschläge, z.B. weil ich die Eiszauber unpassend finde, wie ich oben erklärte.
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Eisgänger (nur Eiselfen)
Thema von Tuor wurde von Jürgen Buschmeier beantwortet in M4 Kreativecke - Die Abenteurertypen MIDGARDsIch finde dies ist eine gute Idee, eine solche Figur zu kreieren. Diese Figur sollte jedoch alles, nur keine der Askiälbainen sein. Als Mensch, eines Volkes, welches im ewigen Eis lebt, kann ich mir solch eine Figur gut vorstellen. Im Grunde ist diese Figur für mich als Eskimo bestens geeignet, eine Mischform aus Tiermeister und Nordlandbarbar. Wenn ich mich recht entsinne, dann haben die Askiälbainen ihren Unterschlupf mittels Magie so gesichert, daß sie den Krieg überstehen konnten, nachdem sie von ihrer Truppe getrennt wurden. Sie konnten in diesem Unterschlupf überleben. Das Verstehen des Lebensraum Eis hat sich sicherlich im Laufe der Jahre eingestellt, aber gerade auf magischem Gebiet sollte ein Elf Elf bleiben und sich nicht dem Element/Prinzip Eis/Tod zuwenden. Aber, warum sollte es nicht ein anderes Elfenvolk geben, welches im Krieg ebenfalls verlorengegangen war und sich nicht auf magischem Weg über Wasser gehalten hatte, sondern tatsächlich im und nicht getrennt vom Eis überlebte? Dank des oft intuitiven Verständnis der Elfen für ihre Umgebung halte ich die Figur dann auch so für erklärbar. Es wäre übrigens schön, wenn mit fett und kursiv die einzelnen Fertigkeiten als Grund-, Standard- oder Ausnahmefertigkeit erkennbar wären. Es geht aber auch so. Schön finde ich die Anpassung an Elfen, was die Lernpunkte angeht. Das macht es einfach. Man muss nicht im DFR suchen. Da das Eis eine sehr gefährlich Umgebung ist, könnte man überlegen auch noch die Baukunde ins Lernschema aufzunehmen. (Trägt die Eisbrücke? Lawinenabgang möglich? Einsturzgefahr?) Zu den Zaubern: "Bannen von Kälte" gehört für mich auf jeden Fall dazu. Schließlich stehen Elfen für das Leben. Außerdem widersprechen die Eiszauber teilweise einer gewissen Logik. Die Feinde der Eiselfen sind Thursen usw., welche gegen die Eiszauber sicherlich immun sind. Warum sollte man also Eiszauber lernen? Vielmehr müssten die Feuerzauber zur Anwendung kommen, um bei Thursen & Co. den doppelten Schaden zu verursachen. Schließlich leben die Eiselfen ja eigentlich nicht im Eis, sondern in teilweise aktiven Vulkanen. Da liegt eine Affinität zu Feuer näher. Und auf einer Tour durch das Eis macht man sich eher warme Gedanken.
- "Gut" oder "Böse"?
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"Gut" oder "Böse"?
Schön, daß die Persönlichkeit der Figur doch noch berücksichtigt wird. Aber sollte das nicht dem Spieler überlassen werden? Ich kann nur sagen, daß ich einige Spieler erlebt habe, die mich als SL durchaus mit ihren Handlungen und Reaktionen überrascht haben. Es wurde einfach für die Figur eine Handlungsweise beschlossen und dann geschahen Dinge, die ich nicht erwartete, weil eine Figur eben die Beherrschung verlor. Und all das ohne Gesinnungsgedöhns. Mir scheint, daß dieser Gesinnungskatalog nicht zu Midgard passt.
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Spielleiter führt eine NSpF
Ich sehe da kaum ein Problem, hj, in dem Moment ist deine NSF halt SF und sie wird einfach als Figur geführt. Genau wie Deinen normalen SF kann die Figur vom SL behandelt werden. Es würde halt dann blöd, wenn die Figur ein ist, die im offiziellen Midgard eine Hauptrolle spielt und grundsätzlich überleben muss. Ist sie jedoch wie jede SF entbehrlich, dann geht das in Ordnung.
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Das Wesen des Totemgeistes
Es ging mir vor allem um die Situation des moravischen Dorfes, das von seinen Einwohnern niemals länger als 2 Stunden verlassen wurde, damit auch keine externen Einflüsse ihnen die Lachse bekanntmachen. Aber das ist sicherlich ein sehr unwahrscheinliches Beispiel. Mit dem Stamm hast Du selbstverständlich Recht. Mir ist beim Totemstudium aufgefallen, daß ähnliche Tiere die gleichen Vorteile bringen (Leopard = Jaguar). Gleiches würde ich auch für die Geisterwelt übernehmen. Also ähnlicher Lebensraum für beide Tiere. in diesem Fall der Dschungel, der sich aber deutlich unterscheidet in den darin befindlichen Tieren und Pflanzen. Es sollte aber für den Schamanen des Leoparden kein großes Problem sein, sich beim Jaguar zurechtzufinden. Nehmen wir den Wolf, der auf der Erde/Midgard z.B. nicht nur in Alaska/Fuardain, sondern auch in Spanien/Küstenstaaten, Skandinavien/Waeland, Indien/Rawindra vorkommt. In der Geisterwelt könnte es ebenfalls alle Klimazonen geben, der Wolfsschamane aus Fuardain (Arktis/Tundra) wandert nur in einem völlig anderen Teil der Geisterwelt herum als der Rawindi (Sub-, tropisch).
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Das Wesen des Totemgeistes
Die idealisierte Welt muss die Lachse nicht enthalten, denn möglicherweise kennt ein Bärenschamane diese nicht. Wie also soll er sie einbauen in seine Geisterwelt? Der Konkurrenzkampf ist doch nur natürlich, schließlich fressen Bären Lachse, Bisons usw., die anderer Schamanen Totem sein können. Nichtsdestotrotz können die Schamanen unterschiedlicher totems gemeinsam arbeiten und müssen nicht konkurrieren, weil sie wissen, daß das Gleichgewicht gewahrt sein muss. Und dazu gehören Lachs fresssende Bären.
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Das Wesen des Totemgeistes
Ich gehe davon aus, daß die nomadischen Völker wie die Läina sich immer wieder mal treffen, und zwar regelmäßig(Großes Pow Wow und dort Bündnisse bekräftigt werden, Ehen vereinbart usw.). Sicherlich werden auch unterschiedliche Schamanen miteinander Kommunikation treiben und in Notsituationen eine große, gemeinsame Reise in die Geisterwelt unternehmen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß die moravischen Schamanen nicht miteinander in Kontakt stehen. Es gibt dann noch den Dschupan, der sich in seiner Gegend umschaut und auf die Dörfer usw. aufpassen muss. Die normalen Dorfbewohner kommen vielleicht nicht aus dem Dorf heraus, aber ein Schamane wird das zweifelsohne tun. r soll ja auch anderweitig Erfahrungen sammeln. Ich stelle mir gerade vor, wie sich die Geisterwelt zweier moravischer Bärenschamanen unterscheiden soll, wenn sie ihr Dorf tatsächlich nie verlassen haben sollten. Sie leben beide in Waldgebieten, vielleicht nur 50 km voneinander entfernt in der selben Klima- und Vegetationszone. Deren Welt kann sich zwar in Nuancen unterscheiden, aber nicht eine grundsätzlich andere sein. Aber wenn die selben Bären bei beiden leben, dann werden sich die Nahrungsquellen ebenfalls nicht besonders unterscheiden. Der eine Bär wird Lachse im Fluss fangen, der andere, weil kein Fluss da ist, wird sich mit mehr Beeren oder Landgetier sättigen müssen. Also hat der eine Schamane einen Fluss mit Lachsen in der Geisterwelt und der andere nicht. Zwei benachbarte moravische Bären jeder mit einem eigenen Revier, warum nicht auch in der Geisterwelt?
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Zauber verstärken
@Solwac: Dein Spitzbube kann beidhändigen Kampf lernen und damit zwei Gegner attackieren. Vielleicht könnte er a) den Dolch pimpern, hoffentlich trägt er keine Verletzung davon und b) beidhändigen Kampf. Dolch ist eine Waffe der Kategorie 1, kann also einmal auf 2w6-1 gevögelt werden. Beidhändiger Kampf fällt sicherlich unter eine der schwierigsten Fähigkeiten, sollte also für teures Gold vernascht werden können, vielleicht Kategorie 8? Der Dolchschaden auf 2w6-1 würde dann Grundkenntnisse + Lernkosten der Fertigkeit Dolch x Kategorie betragen. Beherrscht dein Spitzbube also Dolch +15 und will den Schaden auf 2w6-1 beischlafen, dann kostet das etwa 4500 Punkte. Beim beidhändigen Kampf +15 mit einer Popperei von 2 auf 3 Angriffe zahlte dein Spitzbube ca. 72000 Punkte. Kategorie x Lernkosten(EW) Das scheint mir angemessen, denn auch Hicks Vorschlag ist ziemlich teuer. Ich finde die Idee interessant, die Hicks hier vorstellt, aber begeistern kann ich mich dafür nicht. Es ist wie immer bei solchen Vorschlägen, sie sind nicht ausgewogen und verändern nicht nur das Gleichgewicht, sondern zerstören es. Gerade die kleinen Zauber werden durch das billige Verbessern deutlich aufgewertet. Die Wirkung wird teilweise verdoppelt (2 Wesen oder 1w6 zu 2w6). (Handauflegen, Heranholen, Silberstaub, Flammenkreis) Was ist mit Zaubern die auf mehrere Wesen wirken? Angst ist variabel einsetzbar und wirkt auf eine Gruppe von bis zu zehn Wesen. Wirkt der Zauber nach dem Pimpern auf zwei Gruppe je bis zu zehn Wesen oder nur auf elf Wesen? Mir ist das alles zu ungenau. Wobei man das sicherlich noch ausarbeiten könnte. Und warum sollte man 6250 Punkte investieren, nur damit etwas nicht mehr 1 h sondern 30 min dauert? (Allheilung auf zwei Wesen) Wenn man zu dumm zum Rechnen ist.
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Zauber verstärken
Was wäre bei Radiuserhöhung der Feuerkugel? Wenn die Wirkung weiter reicht, muss sie schließlich auch stärker sein.
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Zauber verstärken
Sorry Hicks, war zu schnell und habe nicht genau gelesen. Habe meinen Fehler oben korrigiert.
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Zauber verstärken
Musste ich ändern, weil überlesen. Nur zum Verständnis: Wenn ein Heiler "Handauflegen" auf zwei Wesen gleichzeitig anwenden möchte, dann kostet das 50 Punkte. "Allheilung" kostete für den gleichen Fall 7250 Punkte
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Zauber verstärken
Und was kostet das Pimpern des Wasserstrahls von 1w6+1 auf 4w6+12? Wäre das nur ein Einmalpimpern? Schließlich steigere ich nur den Schaden. Mir erschließt sich noch nicht, was genau das Pimpern sein soll, in welcher Form oder Schritten dies vonstatten gehen soll.
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Das Wesen des Totemgeistes
Jeder Glaube hat sein Paradies. Möglicherweise ist hier der Begriff Parallelwelt unpassend und man sollte es Paradieswelt nennen? Eine Parallelwelt besteht schließlich aus normalen Lebewesen und nicht aus Geistern, Toten usw. Waelinger, Albai usw. haben ihre Vorstellen vom Leben nach dem Tod genauso wie Läina und Moraven. Die einen verehren Götter, die anderen Naturgeister (Landschaftsformationen, Pflanzen, Tiere, Wetter). Die einen sitzen an der Göttertafel während die anderen als Ahnengeister Ratgeber der Familie sein werden. Der Unterschied ist für mich, daß die Göttergläubigen ihre spezifischen Paradiese haben, die animistischen Kulturen, da alles verehrt wird sich jedoch überschneiden können. Regeltechnisch würde ich die Geisterwelt und sämtliche Paradiesvorstellungen trotz der Unterschiede zum "realen" Leben eines Bewohners Midgards als Parallelwelt behandeln.
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Das Wesen des Totemgeistes
Lest doch mal den Zauber Geisterlauf im Arkanum, eine aktuelle offizielle Quelle durch, da steht es genau drin, wie eine Geisterwelt aussieht. Sie ist die Idealwelt im Sinne des Totems, d.h. für Pferde eine Steppe, ebenso für Bisons. Für Bären dann ein Wald, für Adler eine übersichtliche Berggegend mit Steppennähe usw. Und genauso hat Gerd Hupperich dies auch in Trommel und Pferd beschrieben. Es sollte also klar sein, daß es mehrere Geisterwelten gibt, die sich sogar bei gleichen Totems unterscheiden können. Schließlich gibt es Tiere der gleichen Art, die in völlig unterschiedlichen Regionen leben. (Z. B.: Leopard in der Steppe oder im Dschungel, Fischadler vs. Steinadler) Vermutlich unterscheiden sich die Lebensbereiche der beiden Adler ein wenig. Also ist die Geisterwelt der jeweiligen Völker auch deutlich unterschiedlich, aber es geht für beide Schamanen um das Totem Adler mit gleichen Boni.
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Das Wesen des Totemgeistes
Da hast du vollkommen Recht. Er verkörpert die Tierart, für die er steht. Dies habe ich aber immer in einem eher transzendentalen Sinne verstanden. Keineswegs ist er ein solches Tier. Ich gehe davon aus, daß Götter über einen Menschen oder ein Tier die geistige Kontrolle erlangen können. Man erinnere sich der Sagen und Legenden, in denen die Götter ein Tier geschickt haben, um einer bedürftigen Person helfen zu können. Der Geist der Gottheit ist also in das Tier gefahren oder die Gottheit wurde zu dem Tier. Gleiches gilt in meinen Augen für die Totemgeister, die selbstverständlich ein Tier der eigenen Gattung oder Art in dieser Form übernehmen können oder in der Gestalt eines sochen Tieres erscheinen können, so sie dies für notwendig erachten oder einfach nur wollen. Deswegen muss ich Dir, Tuor, einfach widersprechen. Der Geist ist ein solches Tier, wenn er will, oder auch mehrere.
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Lernen vom Totem
@Yon: Zum Brauen eines Liebestrankes: Aus der Fertigkeit Kräuterkunde kann das jedenfalls nicht abgeleitet werden. Dazu benötigt man bestimmte Zauber und die Aktivierungsfertigkeit. Allerdings sollte der Totemgeist dies durchaus vermitteln können. Werbung gehört zu der Paarung bei den meisten Tieren dazu. Daß einige Tiere monogam sind, könnte man da durchaus einfließen lassen und mit einer Art Liebeszauber gleichsetzen. Nirgends mache ich den Totemgeist zu einem allumfassenden Lehrmeister. Der Totemgeist weiß sicherlich mehr als ein einzelnes Tier seiner Gattung, schließlich ist der Totemgeist nach meinem Verständnis die Summe aller Einzelgeister dieser Tierart und noch mehr. Wenn Du die oben angegebenen Fertigkeiten nimmst, dann kann man sich daraus zu jedem Totemtier überlegen, was es davon beherrscht. Es gibt einige Tiere in unserer realen Welt, die instinktiv oder aus Erfahrung wissen, wann sie welche Nahrungsmittel zu sich nehmen müssen. Einige Papageien z. B. fressen Porzellanerde, die Gifte aus Früchten neutralisieren und solches Wissen sollte man in einer animistisch-schamanistischen Kultur von den Geistern lernen können. Heil-, Kräuterkunde, Giftmischen oder Überleben könnten dafür infrage kommen. Alchimie hingegen habe ich bewusst nicht erwähnt. Im Gegensatz zu allen anderen Fertigkeiten ist mir persönlich dies eine zu menschliche und wissenschaftliche, als daß ich sie Tieren zuordnen würde. Aber selbst hierbei würde ich vorsichtig sein, denn es gibt ja Tiere, denen Weisheit zugeordnet wird. WuKung ist der Affengott der KanThai oder Hanumat bei den Rawindi, da könnte man sogar die Alchimie durchaus erlauben.