Alle Inhalte erstellt von Fabian
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Spielt der SL auch einen Char?
Die Probleme sind mir aus den Anfangszeiten des Rollenspiels auch geläufig. Wir hatten sogar einen SL/Spieler der immer zwei Figuren gleichzeitig führte. Diese nahmen dann auch an unseren Abenteuern teil, wenn er spielleitete - furchtbar war das! Inzwischen versuche ich es immer so zu handhaben wie hiram, ein SL = eine eigene Gruppe von Abenteurern, das vermeidet auch weitere Inkonsistenzen und lässt für jeden SL eine solide Kampagnenplanung zu. Gruß fabian
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Magie - Taktik
Grundsätzlich würde ich dir zustimmen, das bestimmte Kriegstechniken auch bestimmte Gegenmaßnahmen hervorrufen und sich die jeweiligen Parteien darauf einstellen. Bei Magie denke ich, gibt es jedoch noch die Komponente der Kultur, bzw. der religiösen Vorstellungen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es Regionen auf Midgard gibt, in denen es für die Soldaten / Kämpfer einen deutlichen Unterschied macht, auf welche Weise sie sterben und wie sie bestattet werden. Da kann verbrennen tatsächlich andere Gefühle/Reaktionen auslösen, als vom Schwert erschlagen zu werden (weil eben nicht klar ist, wie diese Tatsache das Nachleben beeinflusst, etc.). Wie dieser Zusammenhang beurteilt wird, ist eben davon abhängig, ob man Magie lediglich als Technik begreift (wie das vielleicht in den Küstenstaaten der Fall ist) oder ob der Umgang damit noch eine religiöse oder kulturelle Komponente aufweist (wie in Waeland, wo Magie weitgehend geächtet ist und es nur wenige Zauberer gibt). Gruß fabian
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Magie - Taktik
Wenn ich das richtig überblicke, dann wurde jetzt schon oft darauf hingewiesen, dass Magie in der Regel nichts für Heereshaufen ist, die irgendwann frontal aufeinanderprallen, sondern immer, wie im Strangtitel benannt, taktisch eingesetzt wird. So könnte eine Einheit Ordenskrieger z.B. für einen Ausfall aus einer belagerten Festung genutzt werden. Hier bestimmen sie, wann der Ausfall sinnvoll ist und könnten sich angemessen vorbereiten. Oder die Ordenskrieger führen einen Zangen- oder Flankenangriff durch. Ich denke, mit ein bisschen Überlegung fallen einem zahlreiche Möglichkeiten ein, wie "zaubernde Truppenteile" sinnvoll in einem Gemetzel eingesetzt werden können. Ich finde den Strang sehr interessant und denke, gute Vorschläge könnten solche Auseinandersetzungen auf Midgard durchaus spannender und für eine Fantasywelt auch glaubwürdiger machen. Gruß fabian
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Magie - Taktik
Ich denke, in den sog. "zivilisierten" Ländern kann auf jeden Fall von größeren Verbänden von Ordenskriegern ausgegangen werden, dazu wird sich jeder Herrscher der etwas auf sich hält magische Späh- ("Militärmagier") und Pioniertrupps (die "Thaumatruppe" ) haben, die extrem gut ausgebildet und vermutlich mit allerhand Zauberwerk ausgestattet sein werden. Arme Herrscher können wohl nur auf Abenteurer zurückgreifen ... Außerdem wird es Spezialeinheiten geben, die zum Beispiel in strategisch entscheidenden Momenten auf Runenbolzen oder -pfeile zurückgreifen können (Feuerkugel, Todeshauch, etc. können hier nützlich sein). Ganz zu Schweigen von Seeschlachten, in denen Magie m.E. wohl eine überragende Rolle spielen wird, da es hier weniger um den Kampf Soldat gegen Soldat geht, sondern viel mehr, um Material gg. Material. Hier sind viele Feuerzauber sehr nützlich. Auch Todeshauch kombiniert mit der passenden Windrichtung hat schon oft überzeugende Wirkungen gezeigt ... M.E. spricht ein hoher Organisationsgrad von magischen Institutionen, wie Magiergilden gleichzeitig auch für einen vermehrten Einsatz von Magie im Krieg, da die Herrscher sich solcher Strukturen sicherlich bedienen werden.
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Abenteuer für Kinder gesucht
Vor einigen Jahren gab es für DSA mal ein Abenteuer-Set zum Spiel DSA Junior. Das richtete sich an die entsprechende Zielgruppe. Hier wurde, wenn ich mich richtig erinnere, genau das gemacht, was auch schon einige "Vorposter" unterbreiteten, nämlich Märchen für DSA zu adaptieren. Grüße fabian
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Wächter - wieviele gleichzeitig?
Hallo, ich möchte noch mal hervorheben, dass Wächter eine nicht wirklich berechenbare Dämonengruppe sind, da sie eben anders als Knechte nicht wirklich für den Beschwörer aktiv werden, sondern vielmehr nur für ihren Kontrakt (das ist bereits eine Beschränkung!). Einen Knecht hingegen kann der Spieler "genauso wie seinen eigenen Abenteurer nach Belieben handeln lassen." Ein spitzfindiger SL kann hingegen jeden Wächter für den Beschwörer zum Alptraum werden lassen ... - von daher halte ich eigentlich eine weitere Beschränkung durch Grade oder ähnliches nicht für nötig. Für Cons kann ich allerdings gut nachvollziehen, dass man gern die Übersicht behalten will, wenn Mr. Multiversum mit seinen 25 Wächtern für etliche erdenkliche Situationen ankommt ... - daher meine Vorschläge weiter oben. gruß fabian
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Heimstein - Wirksamkeit gegen Teleportationszauber?
Meinst du Empyreum oder die Nulla Materia? Das weltliche Empyreum durchdringt alles. Außerdem, so meine Ansicht, verbindet die Pforte zwei Orte der Materiellen Welt, in unserem diskutierten Fall einen äußeren und einen inneren, d.h. für mich, hier muss ebenfalls die Barriere des Heimsteins durchschritten werden. Gruß fabian
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Heimstein - Wirksamkeit gegen Teleportationszauber?
Ich sehe auch keinen Grund, warum Pforte da helfen sollte. Ein Heimstein reagiert auf Magie, die von innen nach außen bzw. umgekehrt wirkt. Eine Pforte hingegen umgeht das innen und außen durch einen Weg außerhalb Midgards. Darum sollte eine Beschwörung innerhalb des Wirkungsbereichs eines Heinmsteins ohne Reaktion bleiben. Solwac Interessanter Gedanke, allerdings würde ich vermuten, dass es auch mit einer Pforte nicht möglich ist, in einen von einem Heimstein geschützten Bereich einzudringen, da dieser insbesondere auch gegen heraufbeschworene Wesen schützt. Gruß fabian
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Wächter - wieviele gleichzeitig?
Das ist aber eine schwierige Frage! Schließlich müsstest du dann auch noch berücksichtigen, welche Aufträge und Grade die Wächter genau haben. Evt. sind sie ebenso eine Gefahr für den Rest der Gruppe, etc. Wenn du eine Faustregel brauchst, dann würde ich vermutlich sagen: 1 Wächter pro Grad des Beschwörers. Ist eine willkürliche, aber klare und übersichtliche Regelung (auf Cons sind das m.E. die zentrale Kriterien). Außerdem würde ich den Spieler (auf einem Con) bitten eine eindeutige Liste mit den Aufträgen der einzelnen Dämonen vorzulegen/abzugeben, dann gibt es keine Missverständnisse. Gruß fabian
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Euer zweites Lieblings RPG
Midgard ist schön, aber es gibt auch andere schöne Welten. Es kommt m.E. nämlich auch darauf an, was man an Abenteuern und Genres spielen will. Midgard mag vieles abdecken, aber nicht alles - ganz zu schweigen von den buchhalterischen Exessen MIDGARDs, wenn es um die Figurenentwicklung geht, da sind bspw. Cthulhu oder RuneQuest viel eleganter. Gruß fabian
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Zugegeben, ich habe stark kontrastiert und zugespitzt. Aber das Eingangslamento zielt m. E. genau auf diesen Zusammenhang ab. Nein, genau das ist der Punkt, hier gibt es keinen Zusammenhang. Welchen Einfluss hat ein Quellenbuch darauf, ob der Spielleiter die Abweichung von einem Vorgegebenen Lösungsweg zulässt oder nicht? Die Abweichungen könnten doch allesamt im Rahmen der Quellenbuchvorgaben sein. Eine Abweichung von einem Lösungsweg bei einem Abenteuer bedeutet nicht gleichzeitig ein Abweichen von Quellenbuchvorgaben. Viele Grüße Harry Stimmt, Denkfehler meinerseits. Meine Argumentation betrifft vermutlich nur Einzelfälle, aber einen generellen Zusammenhang kann man tatsächlich nicht herstellen. Danke, Harry. Gruß fabian
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Meister der Sphären - Lob und Tadel
Ich verstehe sehr gut, wieso manche sich darüber wundern, warum dieser Nachdruck sein musste, wenn doch die Seiten auch hätten sinnvoller gefüllt werden können. Und es ist zwar aus ökonomischen Gründen nachvollziehbar, warum der Verlag so gehandelt hat, nicht jedoch aus inhaltlichen, um die es hier ja geht. M.E. fehlen nämlich wichtige Inhalte im MdS für die ich gern auch noch drei oder vier Monate länger auf das Werk gewartet hätte (vgl. meinen Beitrag #53). Grüße fabian
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Wieso unzulässig? Ist Querdenken jetzt verboten? Die Diskussion hier geht doch um die Auswirkungen von QB auf Abenteuer. Du ziehst den Schluss, dass jemand, der Quellenbuchinformationen als obligatorisch ansieht, nicht in der Lage ist, flexibel auf die Aktionen der Gruppe im Rahmen eines Abenteuers zu reagieren. Das ist nicht mehr nur quer gedacht, das ist eine an den Haaren herbeigezogene Unterstellung. Das sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe. Viele Grüße Harry Zugegeben, ich habe stark kontrastiert und zugespitzt. Aber das Eingangslamento zielt m. E. genau auf diesen Zusammenhang ab. Quellenbuchinformationen werden als obligatorisch angenommen. Eine Abweichung/Nichtberücksichtigung davon gilt als nicht zulässig. Wenn Spieler oder Spielleiter davon abweichen, analog einer anderen Linienführung im Malen nach Zahlen-Gleichnis, dann protestieren sie und fühlen sich benachteiligt, unverstanden oder was auch immer, weil das QB nicht ordnungsgemäß beachtet wurde. Was vielleicht nicht deutlich genug von mir unterschieden wurde ist, dass es auch QB-Nutzer gibt, wie mich z.B., die Abweichungen zulassen und eben keinen ideologischen Umgang mit dem QB pflegen, aber um diese geht es in diesem Strang doch eigentlich nicht, oder? Gruß fabian
- Lamento eines genervten Spielers/Leiters
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Ein interessantes Gleichnis. M.E. reflektiert es gut die Position der QB-Befürworter. Wenn man das "Malen nach Zahlen-Bild" ernst nimmt, so gibt es für die Spieler nur einen richtigen Weg, um zur vorab festgelegten Lösung zu kommen. Die Spieler haben nicht die Möglichkeit Punkte hinzuzufügen oder die Punkte anders zu verbinden, denn dann scheitern sie, es ergibt sich ein falsches Bild. Unter diesen Umständen ist auch erklärbar, warum SL und Spieler, die diese Vorstellung vom Spiel teilen sehr interessiert an QB sind. Die SL geben die Punkte vor, die sie aus dem QB extrahiert haben, für die beste Lösung ist es für die Spieler demnach unerlässlich das QB ebenso gut zu kennen und sich darauf verlassen zu können. Individuelle oder interaktive Lösungswege sind faktisch nicht vorgesehen. Danke, ich habe wieder etwas verstanden. Gruß fabian
- Errata: Meister der Sphären
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Dämonen - Variation ihrer Werte durch den Beschwörer
Ja, es ist m.E. eine klare und deutliche Einschränkung gegenüber M3, weil mit erheblichen Mehrkosten verbunden (EP, Gold) allerdings ist es auf der anderen Seite jetzt besser in die Gesamtregeln eingepasst. Gruß fabian
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Angebote bei eBay
Hallo zusammen, für alle die das RAWINDRA-QB suchen, ich biete jetzt ein neuwertiges Exempar bei Ebay an. Wird ab Dienstagabend (21.11.06) im Angebot sein. Gruß fabian
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Meister der Sphären - Lob und Tadel
Mein erster Senf zu Meister der Sphären Da ich schon immer eine Schwäche für Beschwörer hatte, sind sie doch im Grunde die klassischen Zauberer, die andere Wesen herbeirufen und sich ihrer bedienen können, wie bspw. Elric von Melnibone, bin ich froh, dass der Band nun erschienen ist. Die Idee, die Magietheorie bewusst aus einer Perspektive zu beschreiben gefällt mir sehr. Dadurch bleiben Interpretationsräume und weitere Sichtweisen möglich. Die Adaption, irdischer philosophischer Postulate über die Beschaffenheit der Welt, für Midgard gelingt in meinen Augen sehr gut. Auch ist es denkbar, dass die Texte des Meister der Sphären tatsächlich direkt im Spiel verwendbar sind. Ein solches Konzept weiß zu überzeugen. Super! Hier fehlt mir lediglich eine Vorstellung von Kerimon Casonubal dem Autor selbst, im Sinne von „Wer ist …?“ Er dürfte schließlich eine interessante Nichtspielerfigur sein, auf die Spielerfiguren auch treffen können. Evt. wäre das mal einen Beitrag im GB wert. Inhaltlich besonders schön und anregend für unzählige Abenteuer dürften die Beschreibungen zu den Spirituellen Gefilde sein. Toll! Sehr erfreut war ich darüber, dass sich die Beschwörungsregeln sehr positiv gewandelt haben. Sie erscheinen wesentlich stringenter als in M3 umgesetzt und gut spielbar. Ob das tatsächlich so ist, muss letztlich im Spiel erprobt werden. Abzusehen ist bereits, dass das Beschwören wohl ein teurer Spaß ist. Besonders positiv hervorzuheben sind im Inkantatium, die vielen Beispiele für beschwörbare Wesen, die Informationen zu den Spähärenreisen sowie die insgesamt durchdachtere Gestaltung der Regelmechanismen. Etwas krude und eher wie Konzeptgrafiken wirken manche Illustrationen und erläuternde Abbildungen. Schlimm insbesondere der elementare Sphärenstern (S. 24) - hier ist kaum etwas zu erkennen. Schade, hier hätten passendere, stimmungsvollere Handouts m.E. Stil und Anspruch des Textes besser unterstützt. Eine Frage, die mich schon lange umtrieb, nämlich die, wie es sein kann, dass Naturgeister allesamt Frodefolk seien, so konstatiert im Abenteuer Weißer Wolf und Seelenfresser (S. 70), wird geflissentlich ignoriert. So ist zwar meine Frage indirekt beantwortet, aber befriedigend ist es nicht. Hier schließt sich an, dass ich angenommen hatte mit dem Meister der Sphären zu erfahren, wie denn jetzt die Mandala-Magie Rawindras, das Binden von Wetala, das Wyrm rufen und Beschwören von Blumengeistern vonstatten geht, so für diesen Band in mehreren PDFs auf midgard-online angekündigt. Statt dessen werden, aus meiner, vielleicht unkundigen, Sicht, recht unmotiviert Zauber wie Blenden oder Rascheln wie der Wind mit aufgenommen. Für mich ein unverständliches Vorgehen. Statt eine bereits bekannte Beschreibung Mykgards im Anhang zu platzieren, hätte ich mir mehr Informationen über die auf Seite 15 erwähnten bekannten Welten gewünscht und Angaben, die tatsächlich in den Anhang gehört hätten, wie bspw. die zusammenfassenden Tabellen mit den Spieldaten der Beschwörungen und Zaubersprüche. Letztere vermisse ich sehr, gerade, weil mir die Aufteilung (Gliederung) des Inkantatiums überhaupt nicht eingängig erscheint. Hier etwas wieder zu finden fällt sehr schwer, wie das Rascheln im Regelbuch. Bezüglich der fehlenden Tabellen erhoffe ich mir, dass diese zumindest in der Luxusausgabe des Arkanums enthalten sein werden. Fazit: Ein schönes Buch, das viele spannende Spieleabende bereichern wird, jedoch punktuell so wirkt, als hätte man die Arbeit daran zuletzt etwas fahrig abgeschlossen. LG fabian
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Nein, mir geht es darum, ob es wirklich Regeln/Vorgaben sein müssen oder ob es nicht nur Anregungen sein dürfen. Gerd hat oben davon gesprochen, dass er QB und den Anfang des "Meister der Sphären" als Anregung, nicht als Festlegung verstanden wissen möchte. Dies ist ein großzügiges Angebot, das ich persönlich gerne annehme. Aber gleichzeitig wird es Spieler geben, die mit gleichem Recht dieses Angebot ablehnen oder die Informationen in einer anderen Weise interpretieren und anwenden wollen. Ich spekuliere, dass man sich der Einfachheit halber dann auf den einfachsten Nenner einigen wird: den veröffentlichten Text. Dies umso eher, da das Geschriebene als weitgehend unverrückbare Grundlage für andere Veröffentlichungen angesehen werden dürfte oder werden muss. Grüße Prados Wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir darum, dass die Spieler akzeptieren, dass es auch Ausnahmen vom Allgemeinen geben kann und sie nicht darauf beharren, dass die QB-Infos immer zutreffen, oder? Ich kann deinen Wunsch gut nachvollziehen, dass die "QB-Fakten" nur als Anregungen gesehen werden. Allerdings ist das m.E. ein Problem der Alternativen. Solange die Regeln/das Weltwissen über Midgard weitgehend im Singular gehalten sind, wird m.E. auf das zurückgegriffen was da ist. Für eine plurale Sichtweise sind Alternativen unerlässlich. Hier bietet Meister der Sphären ein gelungenes Beispiel, da er ausdrücklich nur eine von mehreren Sichtweisen vorstellt. Anders hingegen die grauen Boxen und Das Inkantatium im gleichen Band. Um das Problem des Faktischen aus den QB etwas abzumildern müssten die Autoren diese m.E. etwas anders verfassen, z.B. in einer dialogischen Form, mit unterschiedlichen Positionen zu beschriebenen Sachverhalten. D.h. aber, die QB würden noch dicker und möglicherweise unhandlicher. Und es muss weiterhin zwischen vermeintlicher Kenntnis und Handlung unterschieden werden. Denn Spieler wünschen verständlicher Weise eine gewisse Konsistenz. Sprich, wenn etwas so und so war, wird es voraussichtlich auch das nächste mal wieder so sein. Gruß fabian
- Lamento eines genervten Spielers/Leiters
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Ich denke, ich verstehe sehr gut was du meinst, aber m.E. übersiehst du etwas. Genau den von dir benannten "luftleeren Raum" füllen Spielregeln und Quellenbücher - insbesondere für Spieler/innen (und Spielleiter/innen), die gerade mit dem Spiel beginnen (aber auch für andere!). Es ist ein Spiel auf einer Fantasywelt in der der "gesunde Menschenverstand" im Zweifelsfall nicht besonders viel gilt. Wer von uns hat schon Erfahrungen gesammelt, wie man z.B. mit einem Sphärenwagen durchs Empyreum gleitet? Vermutlich niemand. Darum brauchen Spieler Regeln und Weltwissen (über die Fantasywelt), eben weil der "gesunde Menschenverstand" nicht zwingend greift, um spielweltinhärent eine sinnvolle Entscheidung treffen zu können. Insbesondere auch weil es sehr viele Fantasywelten mit sehr unterschiedlichen Möglichkeiten und Gefahren gibt. Und ich denke, die Diskussion hier geht genau um das wieviel an Regeln/Vorgaben, oder? Gruß fabian
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Ich gebe dir recht Prados, darum hatte ich es auch nicht so krass formuliert. Henni überzieht, denke ich etwas, um die Aussage zu kontrastieren. Aber andererseits denke ich, kann niemand leugnen, dass das Spiel in der Regel auch von einer gewissen eigentlich positiven Konkurrenz zwischen Spielern und Spielleitern lebt. Oder? Gruß fabian
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Die Fantasie, die du meinst Prados, kann m.E. nur für dich selbst gelten. Jedes Spiel braucht Regeln bzw. Konventionen, da du ja mit einer Gruppe spielst und nicht mit dir allein. Ein Beispiel: Alric MacFate, stürmt auf der Flucht vor der Stadtwache in ein Gasthaus. Im Obergeschoß öffnet er ein Zimmer und sieht einen Teppich am Boden liegen. Er setzt sich drauf und fliegt mit ihm zum Fenster hinaus (Entscheidung des Spielers/Figur). Die Wachen setzen ihm nach und schießen mit Runenbolzen (Auflösung) hinter ihm her. Er rettet sich mit einem Hechtsprung aus 30m Höhe in das große Schwimmbecken des Syres (Spielerentscheidung). Stellst du dir das Spiel so vor? (ist ernst gemeint!) Gruß fabian
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Danke, gut klar gestellt. Dieses Machtgefälle kann eine Ebene des Problems sein. Bitte für den anderen Aspekt noch mal mein letztes Posting lesen. Danke. Und bitte, "unbewusst", nicht "unterbewusst". Wenn schon psychoanalytisch argumentiert wird, dann richtig. :; Der arme Freud dreht sich sonst im Grab um ... Unterbewusst suggeriert immer, das Unbewusste würde sich örtlich lokalisieren lassen, nämlich unter dem Bewusstsein. Gruß fabian