Alle Inhalte erstellt von Eleazar
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pdf - Progamm zum bearbeiten von pdfs
Ich benutze das auch, um PDFs in alles mögliche zu konvertieren.
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Erstes Mal M5 Spielleiter
Ich empfinde die Charaktererstellung als umständlicher. Ansonsten habe ich immer bei Umstellungen das Problem von "Phantomwissen" (du denkst, das steht da oder wird so geregelt - stimmt aber gar nicht). Ohne Witz: Vielleicht liegt es auch daran, dass du inzwischen älter bist. Je älter man wird, desto problematischer sind ja Umstellungen.
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Zum ersten Mal Spielleiter - Wie ist der Übergang von DSA zu Midgard?
Wer nicht lesen will, kann hören. Würfelmindestausstattung: 1W20, 1W6, wobei man einen zweiten W6 für die zweihändigen Waffen dabei haben sollte (ist ja kein Aufwand) und einen W100 (einen W10 für die Einerstelle und einen für die Zehnerstelle) bzw. mindestens einen W10, damit man mit dem W20 einen W100 darstellen kann. Was auch noch einen Unterschied macht: Die Spielwelt bei Midgard ist größer und längst nicht alle Länder sind gut beschrieben. Zum Teil ist das Konzept (Midgard will Lücken lassen für die Kreativität der Spielleiter) zum Teil hängt das mit einer nicht allzu üppigen Outputrate bei Midgard zusammen (viele Länder wurden noch nie mit einem Quellenbuch beschrieben und etliche alten Quellenbücher sind noch nicht neu aufgelegt). Zwei Sachen kompensieren das: Erstens hat jedes Land eine irdische Referenzkultur, so dass man sich im Netz schnell 85% der jeweiligen Kultur aneignen kann (eventuell hilft auch die Midgard-Wiki weiter). Zweitens ist ein Weltenband in Arbeit, der alle Kulturen überblicksartig beschreiben soll. Eine ganz kurze Beschreibung steht aber auch im Kodex. Weitere Hilfe kann man hier im Forum kriegen.
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Brettspiel für Kinder
Wir haben neulich Kakerlacula gespielt. Mir macht das Spaß und es ist kooperativ, actionreich aber pipieinfach.
- Diskussionen zu Moderationen
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Diskussionen zu Moderationen
@Bruder Buck Zur Moderation im Strang "Rund ums Geld": Ich hätte die Anfrage mit dem Wasser auch nicht in dem Strang gestellt. Aber Alas rückt das Sparen in den Fokus und darum geht es ausdrücklich auch in MaKais Strangeröffnung. Und er hat selber auch auf den Beitrag geantwortet. Damit halte ich den Hinweis, dass das Thema verfehlt wurde, für falsch. Der Strang heißt ja nicht ausdrücklich "Anlagefragen und Bankgeschäfte", sondern viel allgemeiner "Rund ums Geld".
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Berührungszauber und waffenloser Kampf
Genau. Wobei ich mich auch frage, für welchen Zauberer das eigentlich relevant werden würde: Waffenloser Kampf ist ja nun wirklich teuer. Und kann man das am Anfang überhaupt lernen? Insofern wäre ein Berührungsspezialist (klingt das unanständig) ja auch damit beschäftigt, ein gewaltiges EP-Grab zu füllen und würde einem eh erst auf höheren Graden begegnen. Und ob er dann nicht auch lieber Sprüche lernt, um sich Gegner vom Hals zu halten? Meiner Meinung nach eher ein NSF-Konstrukt als eine Spielerfigur.
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Berührungszauber und waffenloser Kampf
Schade, ein Berührungszauber verbunden mit einem Hieb unters Kinn wäre mal was gewesen. Aber jetzt ist es ja klar.
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Berührungszauber und waffenloser Kampf
Waffenloser Kampf ist genau so eine Kampfhandlung wie eine Berührung oder Raufen unter Kampfbedingungen. Für alles gilt die Ausnahme bei Berührungszaubern.
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Berührungszauber und waffenloser Kampf
Diese Berührung ist ja oft eine Bewegung in einer Kampfsituation. Warum sollte es belastender, schwieriger oder ablenkender sein, wenn ein Zauberer eine tausendmal geübte, festverankerte Bewegung durchführt, um den Gegner irgendwo zu berühren oder treffen, als dass er all das, was er jahrelang gelernt und perfektioniert hat, bei Seite schiebt und irgendwie dilletantisch auf den Gegner zu patschen versucht. Die Konzentration, die ein Erfolgswurf erfordert, ist ja schließlich in beiden Fällen nötig.
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Sammlung von Midgard-Begriffen/Abkürzungen für die Nutzung der Suchfunktion
Ich kann noch einen beisteuern: Auf Midgard gibt es keine Rentiere, sondern Renntiere. Is so.
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Augenblickszauber im Handgemenge
Man könnte auch argumentieren, dass es wegen des permanenten Feindkontakts, des Geraufes, der Bewegung im Handgemenge keinen Augenblick gibt, in dem man Zaubern könnte. Beim Festhalten tritt ein Sonderfall ein, da ja die Gegner den Zauberer bewegungslos halten wollen. Wenn der Zauberer sich nicht dagegen wehrt und sich darauf einlässt, sind die Bedingungen für einen Zauber gegeben. Da wieder die Einschränkung: Wenn ein Gegner festhält und ein Zweiter im Handgemenge weiterprügelt, kann auch nicht gezaubert werden.
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Trünke während Kämpfen trinken
Heiltränke an sich sind unrealistisch. Sie sind eine Erfindung, damit ein Abenteurer nicht so schnell stirbt. Insofern würde ich aus dem Trinken kein Problem machen wollen. Heiltränke sind ein Instrument, um das Abenteurersterben abzumildern.
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Fernkampfangriff gegen Gegner im Nahkampf
Ein geschickter Angreifer schießt halt nicht so weit vorbei, dass er niemanden mehr gefährdet.
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Spielweltkonforme Reaktion des Spielleiters
Es gibt viele, die auf 30 Meter einen Hasen schießen können. Oder auch ein Reh, so dass es nicht mehr wegläuft. Und Räuber wären auch kein Grad 0. Klar gibt es viele Nichtskönner, aber an denen reitest du ja auch vorbei, ohne dass sie weiter auffallen. Bleiben noch die über, die Abenteurern auch gegenübertreten. Und Scharfschießen ist da echt so eine Sache: Es gibt auf dem Dorf überhaupt keinen Grund, Schwert oder Streitkolben zu lernen. Bogen plus Scharfschießen füllt dir den Topf und ist gut gegen Wölfe und Gesindel und lässt sich wunderbar trainieren.
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Spielweltkonforme Reaktion des Spielleiters
Es holpert einfach in der Spielweltlogik: Ich würde Waldläufer nun nicht zu den seltenen Abenteurertypen rechnen und auch Bögen werden als Jagdwaffe nicht allzu selten sein. Insofern birgt die Spielwelt eigentlich einen großen Vorrat an Scharfschützen. Wenn die auf die Abenteurer losgelassen würden, hätte keine Gruppe eine nennenswerte Chance den fünften, sechsten Grad zu erreichen. In jeder Räuberbande würde es mehr als einen Scharfschützen geben. Insofern muss man die Spielweltreaktionen anpassen. Ohne Vorwarnung einen Bolzen ins Auge zu bekommen, wird wohl niemandem Spielspaß vermitteln, auch wenn es logisch sein mag. Also muss der SL hier dosieren und mit Fingerspitzengefühl agieren. Und Spielfigurenscharfschützen müssen ihre Fertigkeit halt mit Verstand einsetzen. Wenn in einem Dorf reihenweise Leute mit Pfeil im Herzen aufwachen, dann wird man sich den neuen Bogenschützen mal genau angucken. Einmal habe ich einen SL einen Scharfschützen gut gegen die Gruppe eingesetzt erlebt: Wir waren mit einem wichtigen Auftrag im Feindesland unterwegs, auf einmal schlug bei einem Stadtgang ein Bolzen vor den Füßen meiner Figur in den Sand und eine schwarzvermummte Gestalt flüchtete über die Dächer. Ein anderer Abenteurer konnte berichten, dass in den Kneipen eine Beschreibung von uns kursierte und ein Kopfgeld ausgeschrieben war. Damit wussten wir, dass wir uns verkleiden und eine andere Identität annehmen mussten und schleunigst aus der Gegend verschwinden sollten. Ansonsten regelt sich das mit Scharfschießen ja auch sonst ganz gut: So oft liegen die Bedingungen für einen Scharfschuss gar nicht vor. So zuverlässig ist die Fertigkeit wegen der zwei Würfe auch nicht. Und gewiefte Bösewichte können sich ja auch schützen - Bodyguards, die das Ziel umschwirren verhindern das Zielen; ein Diener mit Sonnenschirm oder Fächer nimmt die Sicht; Wege durch die Stadt kann man in der Kutsche oder in einer verhängten Sänfte erledigen; Diener oder Wachen können die umliegenden Dächer im Auge behalten; ganz Paranoide können sich eine Eisenplatte über dem Herzen in die Jacke einnähen lassen... Und in der Tat: Ich würde für einen tödlichen Schuss 30 als Zielwert annehmen. Ein kritischer Treffer ins Bein oder in den Arm ab 25, aber den tödlichen Schuss mit 30. Reicht auch.
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Spielweltkonforme Reaktion des Spielleiters
Ich hätte, ehrlich gesagt, keine Lust auf "Peng, du bist tot"-Abenteuer gegen die Spieler. Scharfschießen konsequent angewendet, hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Hochgradige Figuren fallen genau so schnell wie Erstgradige. Schützen kann man sich kaum dagegen. Das ist der effektivste, sicherste und sparsamste Weg, jemanden aus dem Weg zu räumen. Also muss der Einsatz irgendwie gesteuert werden. Ich würde dabei auf eine Kommunikation in der Gruppe setzen. 30 als Grenze für einen Todesschuss wäre schon einmal eine Maßnahme. Aber 25 mit dem entsprechenden Gift ist genau so heftig, da man sehr gut eine ungerüstete Stelle anvisieren kann. Scharfschießen durch Einschüchtern der Spieler ganz zu unterbinden, geht auch nicht. Eine optimale Lösung habe ich nicht.
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Scharfschießen
Ich sehe es auch so: Für einen tödlichen Schuss sollte die 30 die Marke sein. Sonst ist es zu fett.
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Halbdrachen im Cabinett?
Ich finde das interessant und gut.
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Handgemenge: Rückzug eines Kameraden decken
Gut ist ja immer, die Situation umzudrehen: Da hast du den fetten Erzbösewicht ins Handgemenge genommen, damit er mit seiner +6 auf Schaden Streitaxt nicht mehr um sich schlagen kann. Und dann schließt sich ein Grad 1-Ork dem Handgemenge an und der Bösewicht kann wieder aufstehen und von außen aufs Handgemenge einschlagen? Seehr unschön!
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Handgemenge: Rückzug eines Kameraden decken
Ich denke, dass man dafür den Gegner festhalten muss. Im Nahkampf ist ja immer auch Platz zwischen den Kämpfenden. Da macht der eine einen Schritt nach hinten und der andere einen nach vorn und dagegen ist nicht viel zu machen. Im Handgemenge aber haben die Kämpfenden Tuchfühlung miteinander und das ändert sich ja nicht automatisch, wenn ein weiterer Kämpfer hinzu kommt. Vor allem, wenn man sich auf ein Opfer im Handgemenge fixiert hat. Sicher gibt es da so was wie eine Obergrenze: Ein Kämpfer kann unmöglich vier andere im Handgemenge halten. Ich würde es auch davon abhängig machen, wer angegriffen wird: Bei 3:1 im Handgemenge würde ich erwarten, dass der Eine auch denjenigen angreift, den er unbedingt im Handgemenge halten möchte.
- Verhören - wann setzt ihr das ein?
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Verhören - wann setzt ihr das ein?
Mir fehlt noch was in der Richtung: Der Ermittler enttarnt einen Lügner, indem er ihn in Widersprüche verwickelt. Es ist ja möglich, dass der Verhörende gar keine Handhabe gegen den Verhörten hat. Aber eine Grundlage der Verhörtechnik ist ja, sich eine Geschichte mehrfach in verschiedenen Zusammenhängen erzählen zu lassen und auch auf Details wieder zurückzukommen. Bei einer wahren Begebenheit stimmen die Einzelheiten und sie lassen sich frei kombinieren. Bei einer Lüge werden meist die selben Bausätze einer Geschichte verwendet.
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Seemeister als NPC
Der Seemeistergeist muss ja nicht in bester Verfassung sein...
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Gruppen-Erfahrungspunkte anstelle fester Erfahrungspunkte pro Charakter
Thema von Yon Attan wurde von Eleazar beantwortet in Kreativecke - Gesetze der Erschaffung und des LernensIch bin insgesamt kein großer Freund von pauschalen Punktevergaben. Das hier genannte Modell macht zuerst einen positiven Eindruck. Dann stolperte ich über ein Wort, was in mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt: Experiment. Tatsächlich erinnert mich das Ganzen an einen Versuchsaufbau zur Messung sozialen Verhaltens. Gibt es eine gewünschte oder erwartete Optimalverteilung? Bin ich unsozial, wenn ich mehr Punkte für meine Figur fordere, die zum Beispiel die Handlung massiv nach vorne gebracht oder ein besonderes Risiko getragen habe? Muss ich Spieler XY genau so viele Punkte geben, obwohl er den halben Abend nur am Handy gedaddelt hat? Wird mein Verhalten vom SL oder den Mitspielern beobachtet und bewertet werden? Bei all diesen Gedanken fühle ich mich unwohl und merke, wie mögliche Konflikte in die Gruppe getragen werden. Wenn schon pauschale EPs, die uneinheitlich sind, dann soll der SL das festlegen. Da hätte ich viel weniger Probleme, das anzusprechen, wenn ich damit unzufrieden wäre. Und in keinem Fall möchte ich Teilnehmer eines Experiments* sein. *(ist mir schon klar, dass du den Begriff anders verwendest, aber trotzdem würde man ein sozialwissenschaftliches Experiment ganz ähnlich anlegen)