Eleazar
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Liest Thema: Lanitianisches Komplott
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Das passende Wort gesucht
Folgendes: Ich schreibe gerade an einer Kulturbeschreibung und bin eigentlich dabei, handschriftliche Texte abzutippen und dabei zu bearbeiten. Ab und zu beiße ich mich an einzelnen Wörtern fest, für die ich altertümliche Synonyme brauche. Thesaurus hilft da manchmal, aber oft eben auch nicht. Ich möchte hier Wörter oder kurze Sätze einstellen für die ich bessere, angemessenere Formulierungen haben möchte. Die Regeln sind so: Eigentlich sind nur Vorschläge gefragt und keine Diskussionen. Natürlich kann der "Suchende" noch mal genauer erklären, was er will oder in welche Richtung es geht. Aber es sollen nicht zwei "Vorschläger" diskutieren, welcher Vorschlag nun besser wäre. Der Suchende weiß wohl am besten, was er gebrauchen kann. Ich möchte keinen verschwurbelten, aber doch altertümlichen Stil haben möglichst ohne Fremdwörter. Zwei erste Suchen: A) "Dieser Rat mag doch mit Recht als eine der verlogensten und korruptesten Versammlungen auf ganz Theia gelten..." Ich suche ein besseres Wort für korrupt. "käuflich" oder "bestechlich" geht nicht, weil das nur Ratsmitglieder sein können. Ich will aber eine Aussage über die gesamte Institution machen. Was kann ich schreiben? B) "Überfälle auf die Steuereintreiber des Königspaares, Einbrüche in Verwaltungsgebäude, das Verbrennen von Steuerlisten sowie die Befreiung von Gesinnungsgenossen aus dem Kerker gehören zu den Taten, für die die Schlange im Volk bejubelt wird." Etwas anarchische Aufrührer piesacken den Staat, aber Verwaltungsgebäude ist mir zu modern und technokratisch. "Rathaus" geht aber auch nicht, weil das Wort "Rat" im Kontext schon in anderem Zusammenhang benutzt wird. Wer kann was vorschlagen?
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Rollenspiel für Kämpfer?
Oh, Erzählkämpfe - das würde mich sehr anöden. Ich gucke auf den Würfel, sehe das Ergebnis und könnte eigentlich weitermachen. Aber dann kommt eine sinnlose Ausbreitung des schon passierten. Du würdest doch auch nicht Beredsamkeit würfeln und dann die wörtliche Rede ausspielen oder? Ist für mich wie das Vorwegerzählen einer Pointe von einem Witz. Aber warum sollte ein Kämpfer dann nicht auch den ein oder anderen Nichtkampfskill lernen? Wenn ich ihn natürlich zu einem One-Trick-Pony mache, dann ist er oft nutzlos.
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Rollenspiel für Kämpfer?
Dann bestellt er 10 Bier, bis er ihr alles gesagt hat, was er weiß.
- Klassische Zinnfiguren oder doch anders?
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Wie sehen Abenteuer für Rollen-Spieler aus?
Gutes Beispiel. Ich habe mal einen Magier mit einem akademischen Tick gespielt. Der lernte zu jeder fremden Sprache immer auch die Schrift. Nur bei den Orks hieß es, die hätten keine Schrift. Als wir dann mal in eine alte Ork-Höhle kam, waren die ganzen Wände mit Zeichen vollgemalt und mein Magier hat das Ganze eine Woche lang abgeschrieben und dann versucht, eine untergegangene orkische Schrift zu übersetzen und damit berühmt zu werden. Mit Sicherheit standen diese Kritzeleien in keinem Abenteuer, aber der Spielleiter hat diese Sache für meine Figur eingebracht und angespielt. So geht das.
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Wie sehen Abenteuer für Rollen-Spieler aus?
Trigger: Bei einem Detektivabenteuer gibt es Informationen gegen Rollenspiel. "Ihr habt mir beigestanden, also sage ich euch ..." Trigger: Sehr interaktive Nichtspielerfiguren. Ich hatte mal ein Abenteuer, da musste man einen versoffenen, eitlen, unverschämten Elfenbarden gut gelaunt von A nach B transportieren. In jedem Gasthaus gab es Ärger, Verwicklungen usw. und er hat sehr schön die Gruppe gegeneinander aufgebracht.
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Wie sehen Abenteuer für Rollen-Spieler aus?
Grundsätzlich stimme ich dir zu und die entscheidende Einschränkung machst du selbst: Dungeons regen das Rollenspiel wohl eher nicht an, wobei man in einer Zwergenstadt .... Gruppe und Spielleiter müssen grundsätzlich zum Rollenspiel bereit und dazu in der Lage sein. Aber was heißt das konkret? Ich versuche mal: - Spielleiter müssen offen für ungeahnte Wendungen und Improvisationen. Sie sollten Spieleraktionen grundsätzlich eher mit einem "Ja" gegenübertreten und immer gucken, wie sie mit dem Spielerhandeln etwas anfangen, statt "im Dienste der Geschichte" dagegen zu arbeiten. Das "Rollenspiel" muss auch abenteuerrelevant sein, d.h. die Handlung konstruktiv voranbringen. Keine Gruppe kann fortwährend ausgespielte Einkaufsbummel ertragen. Ich ertrage sie in echt schon nicht. Daneben kann es auch Blasen geben, in dem das Rollenspiel zumindest keinen Schaden verursacht. Ich glaube auch, dass allzu vernünftiges, ernsthaftes Handeln der Figuren auf Dauer dem Rollenspiel guttut. Der SL muss also Humor haben und haarsträubende Rollenspielsituationen mal ungestraft lassen. Beispiel: Die Abenteurer werden von der Mafia gesucht. Ein Abenteurer fängt eine Kneipenschlägerei an, weil ihn wer beleidigt hat. Nächsten Tag klopft die Mafia an die Tür: "Wir sind auf euch aufmerksam geworden, weil ihr gestern im Kränkelnden Pony die Kneipe aufgemischt habt!" Das wäre vielleicht realistisch und spielweltlogisch, aber welcher Spieler wird seine Figur dann noch mal auf eine Beleidigung unüberlegt reagieren lassen? Und ein: "Kommt, wir wechseln die Kneipe!" wäre zwar unauffällig, rollenspielerisch aber unergiebig. - Spieler müssen die Fähigkeiten ihrer Figuren kennen und spontan udn aktiv einbringen ("Moment, ich muss mal nachlesen/überlegen" nervt). Eine Vor- oder gemeinsame Gruppengeschichte kann helfen, es sei denn, es sind Vorgeschichten, die nerven oder Probleme aufwerfen. - Es braucht eine vertrauensvolle, mobbingfreie Atmosphäre. Es dürfen keine Probleme von den Personen ins Spiel getragen werden. Wenn das passt, ist alles andere fast wurscht.
- Wendland - SpielerIn gesucht
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Wie sehen Abenteuer für Rollen-Spieler aus?
Dass man beim "Rollen"spielen nun gar nicht würfeln darf, halte ich für einen übertriebenen Purismus. Für mich macht den Reiz des P&P gerade aus, dass weder der Spielleiter noch der Spieler alles im Griff haben, sondern dass die Würfel den Lauf der Geschichte mitschreiben. Ein pures "Wünschdirwas"-Erzähl-Spiel á la "Wirf den Ball weiter" ist mir zu pädagisch-lagerfeuermäßig oder es lässt die Persönlichkeiten der Spieler zu ungebremst bestimmen. Und dann regieren die Dominanten und die Unverschämten. Das ist für einen Abend mal ganz toll, dann nervt es mich aber. Es ist sicher so, dass es für den Fantasy-Bereich da inzwischen ausgefeiltere Mechanismen gibt, aber so ganz ist es meine Sache nicht. Würfel sind unparteiisch. Es sollte nur nicht in Simulationismus und Würfelorgien ausarten.
- Klassische Zinnfiguren oder doch anders?
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Wie sehen Abenteuer für Rollen-Spieler aus?
Geklärt werden muss, welchen Einfluss "Rollenspiel" auf soziale EWs hat. Das Rollenspiel muss im Abenteuerverlauf auch was bringen und weiterhelfen. Kurze Kämpfe sind für mich kein Problem, sondern Spiel im Spiel. Für mich bieten sich Detektivszenarien oder Schnitzeljagden in einer Stadt an, wo man viel miteinander agieren und auch abseits der Hauptlinie des Abenteuers mit NPCs interagieren kann. Ich habe mal ein DSA?-Szenario gespielt, wo man 5 erkrankte Seeleute möglichst ohne Kampf und ohne dass sie sich aufregen einfangen musste. Ein Schauplatz war ein Theater, wo dann ständig Spielfiguren über die Bühne gerannt sind und von den Schauspielern in die laufende Aufführung integriert wurden. Auch einer, der aus dem Theaterhimmel auf die Bühne fiel. Du musstest ständig irgendwas improvisieren. Was sehr spaßig. Und dann stört es überhaupt nicht, wenn mal 5 Minuten Kampf dazwischen sind oder du ein paar EW: Klettern machen musst. Im Prinzip führt das Klettern ja wieder zur nächsten Improszene, wenn dein Abenteurer mitten in einer Liebesszene aus der Kulisse vor das Ehebett fällt.
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Zwiesprache und Austreibung des Bösen
Nein.
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Zwiesprache und Austreibung des Bösen
Da du ja nicht mit irgendwem über Zwiesprache kommunizieren kannst, ist klar, dass das nichts mit normalem Hören zu tun hat. Zwischen magischem Senden und Empfangen gibt es keinen qualitativen Unterschied.
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Wie sehen Abenteuer für Rollen-Spieler aus?
Kannst du das noch mal genauer erklären.
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PROJECT DEIOS - Karteneditor für Battlemaps, Städte, Regionen, Welten und Mehr! Jetzt auf Kickstarter
Das ist ja geil! Ich habe bei Wonderdraft mit ziemlich viel Aufwand eine Karte gezeichnet, also wirklich gezeichnet - jeden Berg, jeden Hügel, gut Wälder und Wüsten sind jetzt nur grob mit dem Brusch gemacht. Und dann habe ich leider eine zu geringe Auflösung gewählt. Für die Karte selbst geht es (ich habe gestern einen 120x120 cm Ausdruck bekommen), aber die Namen der Länder und Gebirge sind schon reichlich pixelig und die Namen der Flüsse und Städte nicht fehlerfrei lesbar. Einfach die Namen entfernen und noch mal bei DEIOS neu machen. Das wird zwar ein riesiger Aufwand, aber der ist immer noch vertretbar und ich kann meine schöne Karte retten. Super, ich freu mich schon!
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PROJECT DEIOS - Karteneditor für Battlemaps, Städte, Regionen, Welten und Mehr! Jetzt auf Kickstarter
Nur zur Sicherheit... Wird folgendes gehen: Ich importiere eine bestehende Karte aus einem anderen Programm als Bilddatei und wandle sie bei Deios Schritt für Schritt um, indem ich Landmassen, Gebirge, Flüsse, Städte, Namen... nachzeichne?
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PROJECT DEIOS - Karteneditor für Battlemaps, Städte, Regionen, Welten und Mehr! Jetzt auf Kickstarter
Frag doch über PN nach, ob noch was dazu kommt und wann.
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PROJECT DEIOS - Karteneditor für Battlemaps, Städte, Regionen, Welten und Mehr! Jetzt auf Kickstarter
Ich habe in gebrochenem Englisch supertolle Anregungen in der Kickstarter-Umfrage direkt nach meinem backing in der Umfrage genannt. Keine Ahnung, wo die jetzt auftauchen. Bei den Kommentaren direkt noch nicht.
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Ach, wenn man hier auch Wünsche oder Anregungen posten kann: Sieht ja aus, als hätte man die Wahl zwischen Laubwäldern und Dschungel. Da wären natürlich Nadelwälder und Mischwälder eine schöne Ergänzung. (falls es nicht sowieso schon dabei ist).
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Jetzt bin ich auch dabei.
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Was hört ihr gerade?
Die Studio-CD habe ich mir gerade erst wieder ins Auto gelegt. Nicht ganz ungefährlich, wenn man auf der Autobahn in Trance gerät.
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MIDGARD - Die Welt
Das vermute ich auch und da kann es natürlich auch hin, aber z.B. Orks ins Weltenbuch zu packen, hätte ich als eine Aufwertung verstanden, weil deren Kultur dann neben der menschlichen stünde. Andere Entscheidungen kann man natürlich auch treffen.
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MIDGARD - Die Welt
Nach allem Gemecker über die unfähige Konkurrenz mal ein Loblied auf die Post. Heute um 16 Uhr klingelte der freundliche Postbote an der Tür, rannte nicht sofort wieder weg und warf auch das Päckchen nirgendwo hin. Und eben nicht am Montag, wie ursprünglich angekündigt, sondern heute. Große, kindliche Freude. So, und dann habe ich mal eine Stunde herumgeblättert: Die Karte ist schön und ebenso die Illustrationen. Ich habe mich gefreut, eine Reihe alter Bekannter wiederzutreffen und auch die neuen Illus fügen sich gut ein. Sie gefallen mir so gut, dass ich mir sogar noch ein paar mehr gewünscht hätte, aber es muss sich ja alles rechnen. Die einzige Ausnahme ist die Gnomin. Die ist mir einfach zu toonig und für meinen Geschmack ein Stilbruch zum Rest. Vielleicht ist es auch was Persönliches, was ich mit den Gnomen habe. Gelesen habe ich erst mal nur selektiv und zwar Medjis, die Inseln unter dem Westwind und Waeland. Bei Medjis hat mich sehr gefreut, dass doch viele Ideen aus dem Quellenbuchprojekt übernommen wurden und andere in einem etwas anderen Gewand reingenommen wurden. Danke auch für die Erwähnung von vielen MitstreiterInnen aus dem Projekt. Da hatte ich gar nicht mit gerechnet. Ich hätte mir da zwar ein paar Sachen anders gewünscht, aber das große Kunststück ist doch wohl zumindest geglückt: Man kann vor diesem Hintergrund spannende und wirklich exotische Abenteuer spielen. Und ein Kuschelmedjis ist es wirklich nicht geworden. Eine "Einigt-das-Land-und-zündet-ein-paar-zivilisierte-Länder-an"-Kampagne könnte seinen Reiz haben. Wer in Medjis einen hohen Grad erreicht, von dem prallen Katanas und Armbrustbolzen wahrscheinlich einfach ab. Bei den Inseln unter dem Westwind dachte ich bei der Zeichnung erst an eine Cartoon-Einlage mit lustigen 50er Jahre Aliens samt 50er Jahre Robotern. Ich dachte kurz "Bist du hier in Midgards Witze-Ecke gelandet"? Und der Text geht ja auch reichlich beschaulich los, kriegt dann aber eine echt bittere Wendung. Nun wird sich wahrscheinlich keine Gruppe je zu einer mehrjährigen Kampagne in diese ferne Gegend aufmachen, aber für einen wirklich verstörenden Besuch reicht's. Wobei ich mir dann als Spieler wirklich wünschen würde, das Kapitel im Weltenbuch auch gar nicht gelesen zu haben und wirklich ahnungslos dort zu stranden. Das wäre zumindest auch mein Tipp an potenzielle Spielleiter: Bittet eure Spieler, diese Seiten zu ignorieren. Und für die Begegnung würde ich mir dann eine gruseligere Illustration aus dem Netz holen. Waeland habe ich dann eher überflogen. Dabei ist mir das Problem aufgefallen, was alte Hasen hier und da mit dem Weltenband haben werden: Wenn man das entsprechende Quellenbuch schon gelesen hat, ist der dazu gehörige Artikel natürlich ein bisschen öde: Man liest noch mal in kurz, was man sowieso schon weiß. Aber so ist es eben. Und der Weltenband ist nun einfach vorrangig ein Werkzeug für alle ohne existierendes, volles Midgard-Regal. Als letztes habe ich mir den Schwarzalben-Artikel durchgelesen. Positiv: Das ist das Beste, was ich bei Midgard über die Schwarzalben bislang gelesen habe. Negativ: Ich finde, dass der Funke immer noch nicht überspringt und dass wegen der verschiedenen Völker oder Gemeinschaften das Gesamtbild dann doch zu allgemein oder zu oberflächlich bleibt. Scheint mir fast, als wären und blieben sie auf Midgard einfach eine ungeliebte Bande. Ich kann gar nicht genau sagen, wo es für mich hapert. Vorfazit: Es wäre reichlich unverfroren, sich nach der Lektüre von gerade mal 10% des Buches eines Urteils erdreisten zu wollen. Aber für einen ersten Eindruck reichts: Das Buch ist jedenfalls mit sehr viel Liebe, Sachkunde und Fantasie zusammengestellt worden. Man merkt, dass es letztlich das Ergebnis eines jahrzehntelangen Schaffensprozesses ist und dass vorher viele dumme, platte oder peinliche Ideen einfach schon ausgeschwitzt und verworfen waren. Was übrig geblieben ist, hat Hand und Fuß und Niveau - wenigstens im von mir gelesenen Teil. Midgard ist Midgard und diesem Stil ist man sich treu geblieben. Es gibt keine oder kaum High-Fantasy-Elemente und die Welt hat und behält eine gewisse Logik. Das ist sehr gut. Jeder Spielleiter sollte so ein Buch im Schrank stehen haben. Es fasst die Quellenbände knapp zusammen und ersetzt sie auch zum Teil, bzw. kann über das Fehlen hinwegtrösten. Als Spieler würde ich mir das Weltenbuch nicht komplett durchlesen wollen - das Kapitel aus dem Herkunftsland meiner Figur sollte erst mal reichen. Für mich macht es einen großen Reiz aus, Rollenspiel mit einer anfangs weißen Karte zu spielen. Und der Band gibt dem Spielleiter wahrscheinlich eine Masse Material, um seine Spieler und nicht nur die Spielfiguren zu überraschen. Richtig klasse sind die kleinen Kästen mit harten Fakten zu den einzelnen Ländern. Man kann Bevölkerungsdaten ja ignorieren, wenn einem das zu statistisch ist, aber Haben ist einfach besser als Brauchen. Ob es einen Wettermacher und ein Seereisenkapitel unbedingt gebraucht hätte, aber Haben ... Das Einzige, was ich mir jetzt spontan noch gewünscht hätte: Irgendwie fehlen mir die nicht spielbaren Menschenähnlichen - die Orks, die Arracht, Riesen, Schrate, Vogel- und Fischmenschen ,(Wölflinge) ... mit jeweils einem kleinen Kapitel, insofern sie auch "kulturschaffend" sind. Vier Seiten über Orks würden ihnen etwas mehr Substanz geben und mehr aus ihnen machen als bloßes Schwertfutter. Aber irgendwas ist ja immer. So weit ich es gelesen habe, eines der besten Quellenbücher, die Midgard bislang rausgegeben hat. Und ja, es fehlen mindestens vier Lesebändchen, auch wenn das den Ausbruch der Anarchie zu bedeuten hätte.
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PROJECT DEIOS - Karteneditor für Battlemaps, Städte, Regionen, Welten und Mehr! Jetzt auf Kickstarter
@DungeonFog Danke für die schnelle und umfassende Antwort. Aber worin besteht dann die Zusammenarbeit mit WordAnvil? Geht es um Kompatibilität oder was habe ich konkret davon? Und noch eine Frage: Was wird die Sprache für das Menü oder die Fenster des Programms sein? Nur englisch oder kann ich auch deutsch anwählen?
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MIDGARD - Die Welt
Ich habe Branwen vor meinem Urlaub geschrieben, wann ich wieder da bin, weil die Post das Paket nahe bei 10 Kartons Altpapier abgestellt hätte, die von einem Bekannten an die Straße gestellt werden sollten. Auf ähnlichem Weg haben wir mal ein paar nagelneue Schuhe vernichtet... Jetzt kommt es wohl Montag.