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Dynamisches Midgard?


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Guten Morgen!

 

Ja genau wir DSA Spieler sind doof und lassen uns abzocken... :rotfl:

 

Man muss dabei bitte bedenken das die "kontinuierliche Geschichtsschreibung" bei DSA 1990 mit dem "Grabmal von Brig Lo" (Abenteuer) angefangen hat. Die aktuellen Politischen Ereignisse bekommt man, (wenn man will) einmal im Monat mit dem Aventurischen Boten ins Haus geliefert.

Dazu kommt, das einige aventurische Gebiete im Rahmen eines Briefspiels belehnt wurden und fest in der Hand von Spielerbaronen und Grafen sind. Das was da passiert, wird zu einem Teil offiziell übernommen, dementsprechen IST der aventurische Hintergrund natürlich von ganz anderer Dichte und auch um einiges dynamischer, da braucht man auch nicht weiter drüber zu diskutieren denke ich. Und es gibt Regionen die keienswegs so dich bespielt sind wie die Briefspielgebiete. Es steht einem auch auf dem Winzkontinent Aventurien frei nicht in einem streng durchreglementierten Gebiet zu spielen.

 

MMn war DSA nie besser als jetzt, es hat einen ganz eigenen Charm und wenn ich mir überlege, das jetzt die Zwerge und die Elfen endlich nach über 10 Jahren wieder (´93 dunkle Städte lichte Wälder - Zwerge 05/Elfen diesen Monat) und Al´Anfa ist´04 als erste Regionalbeschreibung (In den Dschungeln Meridians letzte Beschreibung ist von 1995) neu aufgelegt worden sind, sollte man mit diesen Abzockevorwürfen, die Bälle vielleicht mal etwas flacher halten :rolleyes:

Bei den anderen Regionen sieht es ja auch nicht viel anders aus... teilweise haben sie auch Regionen sinnvoll geteilt oder erstmalig beschrieben (Kemi in der Meridiana, Nordmarken etc.) und letztendlich halten wir doch auch mal fest, das FanPro keinesfalls ein Fanprojekt ist.

 

Wenn man einen freien Hintergrund will, spielt man halt nicht DSA, aber diese abfälligen Kommentare, sind echt nicht nötig. :rolleyes: Vor allem wenn das eigene Wissen eher auf Hörensagen fußt...

 

Und sich auf dem laufenden halten, ja Mensch... das muss man nicht. Wenn man ein offizielle AB spielen will, dann findet man sämtlichen Hintergrund den man dazu braucht in dem Abenteuer und wenn man sich durch aktuelle Sachen aus dem Boten inspirieren lässt, auch gut.

Und gerade die neuen Regionalspielhilfen sind echter Zucker. :blush:

 

Grüße

 

 

 

Die Wolke

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Top-Benutzer in diesem Thema

Die Gesellschaften in (auf) Midgard scheinen nicht nur statisch zu sein, Midgard ist ja fast ein Hort des Glücks: Es fehlen weitgehend soziale Konflikte, Hungersnöte, Epidemien etc. Während ersteres für den Alltag als SL ganz hilfreich ist, finde ich letzteres eher schade.

Epidemien und Hungersnöte sind zeitlich begrenzt. Was sollen die in einem Quellenband? Soll da drin stehen, dass im süden Albas gerade die Pest umgeht?

 

Viele Grüße

hj

Hallo!

 

Ich sehe es genauso: Unruhen und Hungersnöte kann man wohl selber 'einbauen' ohne später 'offizielle Abenteuer' nicht mehr spielen zu können. Und auch 'soziale Konflikte' wie z.B. zwischen Kirgh und Vraidos in Alba, oder Borough und Clan usw. lassen sich ohne Probleme selbst stricken. Man sollte nicht erwarten, dass einem hier alles 'vorgegeben' wird.

So gibt es z.B. in meinem Alba noch keine Borroughs (Fiorinde gehört zu den Ceata; Haelgarde zu den Rathgar usw.). Jedoch werden die Konflikte zwischen diesen Städten und den Clans bereits mehr und irgendwann kann ich das in unsere Kampagne einbauen (und nähere mich dann dem 'offiziellen' Midgard wieder an). Und Probleme 'offizielle Abenteuer' zu spielen hatte ich trotz fehlender Borroughs noch nicht (obwohl das ja schon eine größere Änderung darstellt).

 

Alles in allem finde ich MIDGARD keineswegs zu statisch. Die Regionen in denen wohl 'die meisten' Gruppen spielen entwickeln sich durchaus weiter. Man darf eben nicht vergessen, dass auf MIDGARD auch erst wenige Jahre vergangen sind.

 

Liebe Grüße :turn:

Gwythyr

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Die Gesellschaften in (auf) Midgard scheinen nicht nur statisch zu sein, Midgard ist ja fast ein Hort des Glücks: Es fehlen weitgehend soziale Konflikte, Hungersnöte, Epidemien etc. Während ersteres für den Alltag als SL ganz hilfreich ist, finde ich letzteres eher schade.
Epidemien und Hungersnöte sind zeitlich begrenzt. Was sollen die in einem Quellenband? Soll da drin stehen, dass im süden Albas gerade die Pest umgeht?

 

Im KTP QB steht etwas über ehemalige Hungersnöte und ständige Epidemien.

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mich persönlich würde es freuen, wenn das MIDGARD regelsystem komplett von jedwelcher hintergrundbeschreibung (egal ob landschaften, personen oder glaubenrichtungen) der welt MIDGARD losgelöst wäre. (für dv- fuzzies: präsentations und geschäftslogik trennen!)

 

aber das system / spiel / die veröffentlichungen werden von dem schöpfern nach deren gutdünken niedergeschrieben und das soll mir auch recht sein. dann muß ich eben intellektuelle leistung zum trennen aufbringen - nach eigener lust, laune und eigenem gutdünken.

 

fortsetzung folgt weiter oben ;o)

L.

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@Luki: Was hat das mit der Frage einer dynamischen Welt zu tun? :confused:

Solwac

 

verzeihung, habe weiter gedacht, als geschrieben: wenn jemand nur die regeln braucht, dann ist er von statik / dynamik der restlichen welt nicht betroffen, kann also sein tempo, sein hintergrund, seine vorstellungen in die spielwelt seiner gruppe einbringen. so habe ich das gefühl, daß regeln erweiterungen und hintergrund immer als einheit kommen (z.B. quellenbücher) und man dem verlauf der dinge etwas unterworfen wird.

L.

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Hallo Wolkentanz.

 

Irgendwie hast Du ja schon recht. Obwohl ich schon von Mehreren DSA´lern hörte, dass es doch bitte nach RdK etwas ruhiger abgehen darf für eine Weile.

 

Ich würde es gut finden, wenn eine Reihe QB alle zu Punkt X gemacht werden, so dass alle vom gleichen Punkt aus starten. Aktuelle Entwicklungen dann über AB und Abenteuer.

 

Um zum Thema zurück zu kommen: Bei Midgard sehe ich es so, dass viele Gruppen mit den Seemeistern kaum was zu tun haben und ansonsten ja kaum was läuft an Veränderungen. Etwas mehr Bewegung könnte da nicht schaden.

 

Gruß

Nanoc

 

Zu DSA noch kurz: Kann mir aber letztlich egal sein, bei dem Regelwerk habe ich eh keine Lust, DSA zu spielen. Die Welt finde ich hingegen interessant. Müsste höchstens altes Regelwerk nehmen oder andere Regeln oder nur bestimmte von der aktuellen Edition.

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Mich freuen die derzeitigen Bemühungen, Midgard dynamischer zu machen. Sehr viel mehr müsste es meiner Meinung nach gar nicht sein, es sollte nur regelmäßig und konsequent weitergeführt und ausgebaut werden.

 

Auch ich vermisse mittlere bis große Szenarien um Kriege, Seuchen und ähnliches. Und ich finde es nicht gut, dass der Spielleiter bei solchen Sachen allein gelassen wird. Denn ich will ein Kriegsszenario spielen, aber ich will mir nicht einen kompletten Krieg ausdenken.

 

Die aus einem dynamischen Midgard entstehenden Probleme sehe ich für mich nicht als entscheidend an bzw. ich denke, dass sie durch entsprechende Regeln gelöst werden können.

Veraltete Informationen in Quellenbüchern sind ein Problem, dass ich nicht als solches sehe. Denn es gibt heute schon Gruppen, die in Alba mit und ohne Kenntnis des Alba-Quellenbuches spielen - und soweit ich weiß, hat das noch nicht zu größeren Problemen geführt.

Wo ich eher ein Problem sehe: Ein SL schreibt ein Abenteuer basierend auf einer offiziellen Information. Später erscheint ein offizielles Abenteuer, das diesselbe Information als Basis hat. Das kann, wenn eine Gruppe so weit wie möglich dem offiziellen Migard folgen möchte, problematisch sein. In dem Fall kann man Informationen, die sicher nicht mehr in späteren Publikationen aufgegriffen werden, entsprechend kennzeichnen.

 

CU

FLo

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Danke nein, die sogenannte Dynamik, die Midgard nicht bietet, ist einer der Gründe, warum meine Gruppe Midgard so gerne spielt. Kein Updaten um auf dem laufenden zu bleiben. Mir gefällt die Freiheit, die mir Midgard bietet (obwohl wir doch eher zum großen Teil in eigenen "magiearmen - mittelalterlichen Welten" umherziehen).

 

Ich würde es begrüssen, wenn die Geschichte Midgards zu einem Jahr gefixed wird. Und es keine zukünftigen Ereignisse gibt, die ggf. zu berücksichtigen sind. So halt wie bei Hârnmaster (das Jahr 720 TR, wenn ich mich recht entsinne, ist dort gefixed).

 

Dynamik bringen Spieler und Leiter in das Spiel, kein Verlag, der uns vorgibt, was wann und wie und wo zukünftig stattfindet.

 

Im übrigen finde ich eine strenge Trennung von Setting und Regeln sehr gut ... aber, das ist eine andere Geschichte.

 

Viele Grüsse

 

Aradur

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In dem Fall kann man Informationen, die sicher nicht mehr in späteren Publikationen aufgegriffen werden, entsprechend kennzeichnen.

 

CU

FLo

 

Und offizielle Weiße Flecken bekanntgeben. Andere RPG können das ja auch.

 

Gruß

Bernd

Warum, um alles in der Welt, sollten sich die Midgardmacher derart weitreichend festlegen?

 

Ich spiele lieber mein eigenes Midgard. Offizielle Termine würde ich nur dann mit dem offiziellen Datum integrieren, wenn es nicht mit meinem Midgard kollidierte. Ansonsten finden die Sachen dann statt, wann es passt. Und manchmal können bestimmte offizielle Sachen nicht passieren, weil die Protagonisten auf meinem Midgard bereits anderweitig beschäftigt sind, beispielsweise mit Vermodern o.ä.

 

Ich wäre doch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn ich meine Spielweltvorstellungen einem freiwillig gewählten offiziellen Diktat unterwürfe.

 

Grüße

Prados

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Warum, um alles in der Welt, sollten sich die Midgardmacher derart weitreichend festlegen?
Um allen ein Spiel in einem dynamischen Midgard zu ermöglichen.

Ich glaube dir gerne, dass du das offizielle Midgard nur so weit beachtest, wie es dir in den Kram passt. Aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass das nicht alle so handhaben. Daher dieser Vorschlag auf Solwacs Frage, wie man die Probleme eines dynamischen Midgards beheben könnte.

 

CU

FLo

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Man kann die Probleme nicht einfach dadurch beheben, dass "Updates" eingeführt werden und entsprechend der Depeschen plötzlich geschichtliche Fakten geschaffen werden. Das ist für alle Spielleiter ein Horrorszenario. Da hat man eine Kampagne aufgebaut, und plötzlich wird alles über den Haufen geworfen.

Hinzu kommt, dass dadurch Verwerfungen innerhalb des Spiels entstehen, die plötzlich Paradoxa schaffen. Gerade, wenn man SpF von einem in ein anderes Abenteuer überführen will.

Und genau da liegt die Krux: Eine gewisses Maß an Realität beißt sich mit der gewollten Dynamik. Da kann ich das Spielen auch sein lassen.

 

Marek :schweiss:

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Eine sich "dynamisch" entwickelnde offizielle Spielwelt ist aus meiner Sicht sehr wohl ein Albtraum. Ich will wissen wie eine Welt zu einem gewissen Zeitpunkt aussieht und den Rest mache ich mir dann selbst zurecht wenn ich es als nötig erachte.

Wir hatten in Midgardkampagnen schon wunderbare Kriege, Seuchen, Angriffe des Chaos und vieles mehr. Das ganze aber zu Terminen wo es uns als sinnvoll erschien.

 

Brauch ich wirklich jemand der mir vorgibt wann was passiert ???

 

Was eine fortlaufende Entwicklung anrichtet sehe ich im Prinzip bei dem laufenden Projekt zu Perry Rhodan. Wir erstellen ein nettes Gebiet mit mehreren Sonnensystemen und dann kommt die größte Invasion der Galaxis mit unvorhersehbaren Folgen für alle bekannten Regionen. :motz:

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Hi

 

Prados, warum hast Du mich mitzitiert? Den Zusammenhang der Weißen Flecken mit den von Dir kritisierten Sachen sehe ich nämlich nicht.

Oder siehst Du auch Weiße Flecken als Diktat?

 

Auch Dein Zitat von Bluemagican verstehe ich nicht. Darin befürwortet ja etwas, was Deinem lockeren Umgang mit der offiziellen Spielwelt helfen würde.

Aber gut, ich denke, Du beziehst Dich auf die anderen Aussagen von ihm.

 

Ich sehe schon, die Mehrheit der Midgard-Fans mag das "eher statische" Midgard, da liegen die Frankes anscheinend richtig. Was soll man groß drüber diskutieren, die Meinungen sind denke ich eh recht fest.

 

Persönlich verstehe ich nicht das teilweise absolute Unverständnis für die Forderung nach mehr offizieller Geschichtsschreibung. Als ob das total unsinnig wäre. Ist letztlich ja nur Geschmackssache.

 

Gruß

Bernd

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Huhu,

 

Also ich für meinen Teil spiele seit mittlerweile gut 12 Jahren DSA, wir spielen regelmäßig, wir (also mein Freund und ich) haben alle erschienenen Regeln, Abenteuer und mittlerweile auch Romane (und letztere etwa zu 2/3 auch gelesen - Tendenz steigend)...

 

Das nur mal so am Rande. (ich hoffe ich werde deswegen nicht gleich gesperrt :schweiss: )

 

Um mal den Bogen zu schlagen, ich habe also jetzt seit diesen zwölf Jahren Erfahrungen mit einer "kontinuierlichen Geschichtsschreibung" einer fiktiven Welt.

 

Bleiben wir also erstmal bei den Rahmenbedingungen... FanPro hat seit bzw. mit der Systemumstellung (die neue Basisbox ist im Okt. 01 erschienen) 20 Veröffentlichungen in diesen fast 5 Jahren gemacht. Dazu zählen halt neben dem Regelwerk noch Systemerweiterungen dazu aber halt auch solche Sachen wie ein Meisterschirm etc. Das waren bisher 4-5 Produkte im Jahr (Abenteuer mal ausgeklammert) und da sind halt solche Sachen dabei, wie halt die englische Ausgabe, das neue Myranor HC und die letzte Ausgabe des Aventurischen Archiv (also eine Sammlung der Aventurischen Boten)... wer also gleich abzocke schreit, wenn es um den Hintergrund geht und den Ersatz von teilweise wirklich steinalten Sachen, sollte sich da vielleicht dann wie bereits erwähnt erstmal selbst informieren.

 

Ihr könnt da ja mal selbst nen Blick drauf werfen: http://www.alveran.org/index.php?id=178

 

Die Regional-Spielhilfen braucht man halt nicht alle. Ich meine warum auch, jede Gruppe hat schon etwas ihre bevorzugte Region man muss ja nicht überall up to date bleiben.

 

So und den Vorteil den ich als Spieler darin sehe...

Ich finde es leichter mich mit einer Welt zu identifizieren, in der man selbst als Spieler die 3. Dämonenschlacht miterlebt hat, eine Krise einen Bürgerkrieg etc.Und es ist ja auch so das die wichtigsten Ereignisse durchaus in Abenteuern von den Spielern selbst erlebt werden können.

 

Es ist gerade für uns in der BigBang Kampagne wirklich nicht schwer uns in eine echte Abneigung gegen den einen oder anderen NSC zu steigern, einfach weil der Hintergrund dicht ist, weil man weiß was sie teilweise auf dem Kerbholz haben, weil man selbst DABEI gewesen sein konnte... :thumbs:

Das ist halt eine coole Chance und wenn wir am Tisch kopfschüttelnd sagen "Früher unter Hal, da war alles besser..." dann ist das mit sehr viel mehr Inhalt verbunden. Und das ist der Vorteil den ich auch in einer fortlaufenden Erzählung sehe. So bekommt Hintergrund irgendwie mehr "Fleisch auffe Rippen"

Das ist nicht sofort toll, aber es zahlt sich mMn auf lange Sicht aus.

 

Und natürlich kann man es bei Veränderungen NICHT allen recht machen, aber das ist wohl immer so. Solange das aber alles wenigstens im großen und ganzen ohne logische Brüche abgeht, kann man sich damit wohl auch arrangieren. :satisfied:

 

Wobei man natürlich auch sagen muss, das geht so in der Form nur, weil FanPro davon lebt DSA zu machen, weil sie sich viele schreiberlinge Leisten um die Spielerschaft bei Laune zu halten. Dafür muss man auch die Strukturen haben, das kann nicht als "Fanprojekt" gehen. (Zumindest meiner Laienhaften Meinung nach)

 

LG

 

 

 

Wolke

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@Wolkentanz: Schön, einmal eine fundierte Meinung zu dem Thema gehört zu haben. :thumbs:

 

Ich selbst stehe dynamischem Quellenmaterial bei Midgard skeptisch gegenüber. Am liebsten hätte ich einen festgeschriebenen Zeitpunkt, nach dem nur noch die Spielleiter für Dynamik sorgen. Mich interessieren bisher unbeschriebene Regionen Midgards mehr als eine mögliche Zukunft Albas.

 

Herzliche Grüße,

Triton

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Ich benötige keine vorgegebene Dynamik. Wenn ich sie brauche kann ich sie ja selber produzieren. Wenn eine moderate offizielle Dynamik vorhanden ist, stört sie mich nicht weiter. Eines ist mir aber unklar. Auf Midgard ist jetzt grade mal etwas mehr als die Zeit der Kohlregierung vergangen. Wie viel Dynamik erwartet ihr da? :silly:

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Wie viel Dynamik erwartet ihr da? :silly:
Nun, das hängt von den Umständen ab. In einer Region mit Krieg sollte sich in 15 Jahren einiges ändern. Sei es durch Landgewinne der einen oder anderen Seite oder durch eine größere Zahl von Erbvorgängen, da die Herrschenden im Kampf umkommen.

 

Deshalb dürfte die Zahl der Kriege auf Midgard zur Jetztzeit so gering sein. ;)

 

Solwac

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Die Gesellschaften in (auf) Midgard scheinen nicht nur statisch zu sein, Midgard ist ja fast ein Hort des Glücks: Es fehlen weitgehend soziale Konflikte, Hungersnöte, Epidemien etc. Während ersteres für den Alltag als SL ganz hilfreich ist, finde ich letzteres eher schade.

Epidemien und Hungersnöte sind zeitlich begrenzt. Was sollen die in einem Quellenband? Soll da drin stehen, dass im süden Albas gerade die Pest umgeht?

 

Viele Grüße

hj

Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass Midgard mir manchmal etwas zu sehr "heile Welt" ist. Zwar gibt es überall große Unterschiede zwischen Arm und Reich, Leibeigenen und Adligen, nur findet das im Spiel fast nie seinen Niederschlag. Letzendlich sind alle zufrieden mit dem Platz, den die Götter ihnen zugedacht haben - das ist mir zu sehr William Morris mit seiner Mittelalter-Verklärung (um nicht zu sagen: reaktionär). Diese sozialen Gegensätze, die im echten Leben immer wieder konkrete Handlungen nach sich ziehen, führen auf Midgard eigentlich nie zu irgendwelchen Konsequenzen.

 

Ich kam halt drauf, weil in irgendeinem anderen Strang (Neue Autoren für Midgard?) jemand sich über das Fehlen von Bauernaufständen beklagte. Hungernöte und Epidemien müssen auch meiner Meinung nach nicht unbedingt in QBs einzeln aufgeführt werden, aber als vermutlich regelmäßig auftretende Phänomene könnte sie in Abenteuern wenigstens am Rande von Bedeutung sein. Ich will ganz sicher keinen sozialistischen Realismus für Midgard, aber das soziale Konflikte mal am Rande mitbeleuchtet werden, wie z.B. sehr schön im Roten Ritter der Mühlenzank, wär schon gut.

 

Machts gut und haut-wuchtig,

Freund Jan.

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Wenns darum ginge,was man alles selbst machen könnte, brauchten wir hier und in einigen anderen Strängen ja nicht diskutieren...

 

Ich meine auch weniger so große Ereignisse wie die Zerstörung von Corrinis (auch wenns in einem Abenteuer aus Die Fahrt der schwarzen Galeere so was in der Art ja gibt), sondern eher um die Auswirkungen auf den Alltag.

 

Insgesamt ist da eben eine Grundtendenz, solche Thematiken bei Midgard auszuklammern, die ich einfach mal ansprechen wollte.

 

Machs gut und hau-wuchtig,

Freund Jan.

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