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Meinen Gruss euch allen

Beim Lesen des Artikels über Halbelfen von Tarsinion hab' ich mich gefragt, warum es eigentlich nur Halbelfen gibt? Wie wäre es denn mit Halbhalblingen oder dergleichen? Odeeeeer 1/2Zwerg1/2Elf oder weiss der Teufel was. Geht das überhaupt, gibt es sowas, wie könnte das aussehen? Was meint ihr?

 

Gute Jagd. Maddock.

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Ein gewisses elfisches Erbe ist z.B. im Volk von Erainn vorhanden, da dieses aus der Verschmelzung des Volkes der elfischen Coraniaid und der Menschen hervorgegangen ist. Je nach Stärke des elfischen Erbes haben die Erainner daher gewisse Körper- und Wesensmerkmale auch ihrer elfischen Vorfahren.

 

Meine adlige erainnische Heilerin z.B. sieht arg wie eine Corainiad aus (mondlose Fingernägel, grünliches Blut) und wahrscheinlich wird sie auch steinalt - sofern sie ihre Abenteuerkarriere überlebt!

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Halbhalbling? wird schwer, vielleicht mit 1/2 Zwerg und 1/2 Halbling.

Zwerg + Elf kann ich mir wirklich nicht vorstellen.

 

Nein im ernst, ich glaube das macht die sache zu weit ausgedehnt und zu kompliziert. Da liegen die geschmäcker sehr weit auseinander, so das so etwas nur selten vorkommt, und wenn dann überwiegen halt die Gene einer der beiden Rassen soweit, das es spieltechnisch keinen Unterschied macht. Menschen und Elfen sind sich einfach ähnlich genug, das da auch mal eine unnatürliche Verbindung vorkommt. Zwergen, Halblinge usw. sind da einfach zu unterschiedlich. So ist zumindest meine bescheidene Meinung. Das einzige was ich mir noch evtl. vorstellen könnte wären Halborks, wo die Mutter vergewaltigt wurde, solche Kinder werden vermutlich aber schon kurz nach der Geburt als Dämonenbrut umgebracht, oder ihre Mutter begeht Selbstmord, als sie merkt das sie von dem Ork schwanger ist oder... auf deutsch: solche Mischlinge haben keine Überlebenschance.

 

Harry

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Guest

Mhm, also ich finde es unwahrscheinlich, dass es als Mischling nur Halbelfen geben soll. Okay, Orks sind sicher nicht die Brad Pitts Midgards, aber warum sollte einen Menschenfrau sich nicht in einen Zwergen verlieben können? Oder ein Menschenmann in eine Gnomin oder Halblingsfrau? Soooo unwahrscheinlich finde ich das nicht! Ich glaube, das bringt mich auf ganz neue Ideen...

 

 

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Grundsätzlich denkbar ist es schon, dass auch andere "Halbblüter" als die Halbelfen herumlaufen. Voraussetzung ist ja erstmal "nur", dass sich die entsprechenden "Arten" (Mensch, Ork, Zwerg...) zusammen paaren und fortpflanzen können. Hier ergeben sich nun vor allem zwei Fragen:

 

1. Können sie das? - Die höchst komplizierten Details artenübergreifender Fortpflanzung kann vielleicht mal ein Biologe näher erläutern. Bei den Arten Pferd und Esel führt das z.B. zu den folgenden Resultaten: Pferdehengst + Eselstute = Maulesel (eher eselgroß), Pferdestute + Eselhengst = Maultier (größer als ein Esel). Beide Varianten sind aber i.d.R. unfruchtbar!

 

2. Tun sie das auch? - Humm, diese Frage ist wie alle "Geschmacksfragen" bei denkenden Wesen nur individuell zu beantworten. Daher darf man wohl unterstellen, dass alles, was möglich ist, prinzipiell irgendwann (und sei es aus Zufall oder bösem Willen) auch mal gemacht wird.

 

Aber, back to fantasy. Welche Kombinationen sind denn überhaupt einschlägig bekannt?

 

a. Halbelfen: Auf Midgard gibt es ja mindestens ein teils menschliches, teils elfisches Volk, nämlich die Erainner. Von daher scheint zumindest die Kombination Mensch/Elf in allen Variationen und Verwandschaftsgraden möglich zu sein.

 

b. Halborcs: Momentan kann ich mich nur von AD&D an diese Herrschaften erinnern (sogar als SC zugelassen!). Ob es die auf Midgard gibt, ist mir unklar. Laut DFR sind Orcs mal aus versklavten Elfen geschaffen worden und vermehren sich eigenständig. Und immerhin findet sich in DEM Orc-Abenteuer "Unter den Nebelbergen" eine junge Menschenfrau, die den Jung-Orcs für "diverse Vergnügungen" zur Verfügung steht. Daher sollte es auch Halborcs geben können.

 

c. Halboger: Tja, da hab ich auch nicht schlecht geschaut, aber im Abenteuer "Die Kinder des Ogers" aus der Box "Das Abenteuer beginnt" hüpfen zwei solche Oger/Mensch-Kombinationen zusammen mit ihrer menschlichen Mutter als böse Gegenspieler herum.

 

So, nun aber Schluss mit der zusehends unappetitlicher werdenden Liste. Meine Conclusio daraus gleicht dem Werbespruch eines japanischen Autobauers: "Nichts ist unmöglich!" (Oder: "Erlaubt ist, was gefällt.")

 

Bei den Spielwerten solcher Mischlinge gehe ich davon aus, dass sich beide "Eltern-Arten" irgendwie ausprägen. Vielleicht sollte man das einfach jeweils mit einer 50/50-Chance für alle "Besonderheiten" auswürfeln, während der Prozentwurf für die äußere Erscheinung angibt, inwieweit man dem einen oder anderen Elternteil ähnelt. So ist es z.B. bei der Kombination Mensch/Elf möglich, dass das Töchterchen zwar wie eine Elfe aussieht, aber kaum eine besondere Fähigkeit vom elfischen Elternteil mitbekommen hat.

 

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Ich bin eigentlich eher dafür, klar festzulegen, was geht und was nicht.

Elfen, Orks und (im Extremfall) Oger, Kentauren, Schrate und andere Menschenähnliche, die in Figur und Intelligenz menschlichen Werten entsprechen, halte ich für zulässig.

Zwerge, Halblinge, Gnome oder andere "Mnschenähnliche, die aber aufgrund ihrer Zivilisation oder ihres Körperbaus zu weit von Menschen entfernt sind, finde ich dafür ungeeignet.

Anhand der Liste "Intelligente Rassen Midgards" auf der Homepage, bleiben folgende Klassen übrig. Ich habe mit einem (x) die Klassen markiert, bei denen ich mir die Möglichkeit eines Halbblutes vorstellen kann (der Oger ist nachträglich eingefügt worden):

 

x  Amazone: H-St90, M-Ge61, M-Ko31  

  LP-Basis+0 - AP wie Mensch

 

  Arracht: M-St81, M-Ge61, M-Sb81  

  LP-Basis+l - AP +5+2xGrad

 

  Dunkelzwerg: H-St90, H-Au30, H-Sb80  

  LP-Basis-1 - AP –2xGrad

 

  Echsenmensch: M-St61, H-Ge80, H-In80, M-Ko61  

  LP-Basis+0 - AP +Grad/2

 

x  Eistroll: M-St81, H-Ge80, M-Ko61  

  LP-Basis+l - AP +3+2xGrad

 

x  Elf: H-St90, M-Ge81, M-Ko61, M-In61, M-Zt61, M-Au81  

  LP-Basis+l - AP wie Mensch

 

  Fee: H-St10, M-Ge81, M-Zt81, M-Au81, H-Sb60  

  LP-Basis–5 - AP –4xGrad

 

x  Fischmensch: wie Mensch  

  LP-Basis+0 - AP wie Mensch

 

  Gnom: H-St60, M-Ge61, M-Ko31, H-Au80  

  LP-Basis–4 - AP –3xGrad - GiT +20

 

  Halbling: H-St80, M-Ge91  

  LP-Basis–2 - AP –2xGrad

 

x  Höhlenmensch: M-St61, H-Au80

  LP-Basis+2 - AP wie Mensch

 

  Kentaur: M-St81, H-Ge80, M-Ko61, M-In31  

  LP-Basis+4 - AP +Grad/2

 

  Kobold: H-St60, H-In80  

  LP-Basis–4 - AP –3xGrad

 

x  (Oger)

 

x  Orc: M-St31, H-In60, H-Au30, H-Sb60  

  LP-Basis+0 - AP wie Mensch

 

  Sritra: M-St81, M-Ko61  

  LP-Basis+0 - AP wie Mensch

 

x  Schrat: M-St81, M-Ko61, H-In80  

  LP-Basis+l - AP wie Mensch

 

x  Schwarzalb: H-St90, M-Ge81, M-Ko61, M-In61, M-Zt61, M- Au81  

  LP-Basis+l - AP wie Mensch

 

x  Vogelmensch: H-St60, M-Ge61, H-Ko80  

  LP-Basis–1 - AP –Grad

 

  Zwerg: M-St61, H-Ge90, M-Ko61, H-Au80  

  LP-Basis+l - AP wie Mensch - GiT +15

 

Marek

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@Marek

 

Deinem Gedankengang kann ich nicht zustimmen. Nicht einsichtig ist für mich, warum Zwerge, Halblinge etc. mit Menschen keine Kinder haben können, während dies für Eistrolle möglich sein soll. Allen anderes Aussehen und kleiner Wuchs sind sicherlich kein Hinderungsgrund.

 

Gerade Kombinationen von Menschenähnlichen die für die Ausarbeitung als SC vorbereitet sind und Menschen halte ich für gut denkbar. Bei der Bestimmung der Vor- und Nachteile würde ich allerdings keinen Würfel entscheiden lassen, sondern als SL verlangen, daß sich der Spieler Gedanken macht, weshalb er diese Klassen kombinieren will. Die Ausarbeitung der Vor- und Nachteile ist dann ein wesentlicher Schritt der Charaktererschaffung. Der SL muß nur darauf achten, dass sich der neue Charakter insgesamt im Gleichgewicht befindet und nicht ausschließlich Vorteile gewählt wurden.

 

Bei Ormut shellem Auge

so sei es...

 

Hiram

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Hi Leute,

 

Wenn man mal die mystischen Vorbilder aus der (griechischen) Sagenwelt oder die echte Vererbung betrachtet, dann könnte es den einen oder anderen interessanten Grund geben, warum es bestimmte Mischlinge einfach nicht gibt.

 

1) Eine Dryade, die von einem Centauren schwanger geht, kann nur eine Dryade oder einen männlichen Centauren gebären, nie einen Mischling. So eine absolute Dominanz kann auch Kreuzungsversuche anderer Rassen zum Scheitern bringen.

2) Viele Arten mögen sich äußerlich zwar ähnlich sehen, sind aber (genetisch) so weit auseinander, dass aus einer Verbindung keine Kinder entstehen können. (könnte z.B. auf Elfen-Zwerge oder auf Trolle-Menschen zutreffen)

3) Moderne Genetik (Magie) ermöglicht inzwischen die Kreuzung völlig verschiedener Arten. Diese könnten aber auf natürlichem Wege nie entstehen und können sich, einmal erschaffen, auch nicht auf natürliche Weise reproduzieren.

 

Gruss, Airlag

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@Hiram:

Bei Halblingen und Zwergen denke ich an einfach zu große Unterschiede sowohl im kulturellen aber auch im Bereich der Sympathie/Schönheitsideale. Ein Mensch wird kaum eine Zwergenfrau für attraktiv halten bzw. umgekehrt. Gleichzeitig sehe ich bei den Zwergen eine Art der Abgeschiedenheit, gewählter "nationaler Identidät", die kaum eine Vermischung zulässt.

Bei Halblingen (Zwergen) sehe ich auch bei Tolkien keine Mischehen, der für mich hier ein Anhaltspunkt ist.

Bei Eistrollen, Ogern oder Orks ehe ich als Ausgangspunkt eher die gewaltsame Zeugung. Daher sind sie mit in der Liste markiert.

Natürlich bleibt es letztendlich dem SpL überlassen, wie das regelt. Aber eine Liste als Anhaltspunkt ist wenigstens schon etwas handfestes, oder?

 

Marek

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Hallo Airlag,

 

hängt das ganze nicht einfach davon ab, wie Du persönlich zu Midgard stehst? Bei der Kreuzung verschiedener Rassen gehe ich in MIdgard automatisch davon aus, daß dies nur auf Grund der Besonderheiten dieser Welt möglich ist. Also stellt sich nur die Frage: Will ich Mischlinge in meinem Midgard oder nicht? Wenn ja, gibt es sie - Wenn nein, dann halt nicht. Mit Vererbungslehre u.ä. zu diskutieren hilft meines Erachtens nicht weiter.

 

Bei Ormuts hellem Auge

so sei es...

 

Hiram

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Quote:

<span id='QUOTE'>Zitat von Marek am 1:00 pm am Aug. 6, 2001

@Hiram:

Bei Halblingen und Zwergen denke ich an einfach zu große Unterschiede sowohl im kulturellen aber auch im Bereich der Sympathie/Schönheitsideale. Ein Mensch wird kaum eine Zwergenfrau für attraktiv halten bzw. umgekehrt. Gleichzeitig sehe ich bei den Zwergen eine Art der Abgeschiedenheit, gewählter "nationaler Identidät", die kaum eine Vermischung zulässt.

Bei Halblingen (Zwergen) sehe ich auch bei Tolkien keine Mischehen, der für mich hier ein Anhaltspunkt ist.

Bei Eistrollen, Ogern oder Orks ehe ich als Ausgangspunkt eher die gewaltsame Zeugung. Daher sind sie mit in der Liste markiert.

Natürlich bleibt es letztendlich dem SpL überlassen, wie das regelt. Aber eine Liste als Anhaltspunkt ist wenigstens schon etwas handfestes, oder?

 

Marek

</span>

 

Klar eine Liste als Anhaltspunkt ist schon was handfestes, danke für die Arbeit! Ich stimme nur mit Deiner Eingrenzung nicht überein. Selbst wenn sich wirklich kein Mensch in eine Zwergin (oder umgekehrt) verlieben würde, die Möglichkeit einer gewaltsamen Zeugung ist auch hier zweifelsohne gegeben. Gerade in Kriegsfällen ist es oft egel wie die Frau aussieht, die Opfer einer Vergewaltigung wird. Und manche Menschen(männer) schrecken leider vor nichts zurück.

 

Zum Aussehen: Auch bei Menschen gibt es kleinwüchsige ("Zwerge"). Diese haben erstaunlich oft Beziehungen zu Menschen normaler Größe. Und warum sollte es undenkbar sein, daß sich eine Menschenfrau in einen Zwergenmann verliebt - und umgekehrt, nur weil die Menschenfrau keinen Bart hat. Da gibts auch Ausnahmen lol.gif

Oder ein Menschenmann verliebt sich in die Kochkünste einer Halblingsfrau und um diese an sich zu binden heiratet er Sie mit allem was daz gehört.

Oder

Oder

Oder

 

Deshalb: Auch Mischlinge aus Menschen und Zwergen/Halblingen etc. sind denkbar.

 

Bei Ormuts hellem Auge

so sei es...

 

Hiram

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Guest

Ja, da gebe ich Hiram Recht. Außerdem: warum sollte ein Eistroll eine menschliche Frau begehrenswert finden, während ein Zwerg sich nicht in eine Menschenfrau verlieben kann, weil sie seinem Schönheitsideal nicht entspricht? Was hält denn ein Eistroll für sexy?

 

Ich halte es jetzt, nach einigem Nachdenken, eigentlich für fast schon natürlich, dass es "Mischehen" unter den Völkern Midgards gibt, die allgemein nicht als "Monster" bezeichnet werden und die man auch als SC spielen kann. Wie Hiram richtig sagt, ist die Frage, ob man das als SL zuläßt oder nicht.

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Ich hatte mich auf der Liste nur an menschliche Mischehen orientiert. Ich will mich eigentlich nicht über "ethnische" Dinge hier äußern, aber "der freiheitliche Ansatz" (jeder mit jedem) erscheint mir in einer Welt, wo sich schon Clans wegen ihres Namens bekriegen oder Schwarz- und Elfen "von Natur aus" Feinde sind, eher ein wenig zu frei...

Gerade wenn man die Bedeutung von Geschichte auf Midgard berücksichtigt, stößt man auf viele Ressentiments, die nicht einfach so überwunden werden können...

 

Marek

 

(eigentlich bin ich ja auch für die freie Liebe! :sex:)

 

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Hallo Marek,

 

auch ich will nicht über ethnische Dinge diskutieren. Aber selbst wenn wir die Diskussion auf die gewaltsame Zeugung reduzieren bleibt die Möglichkeit von Mischlingen zwischen Menschen und Zwergen bzw. Halblingen. Oder siehst Du diesen Punkt anders?

 

Bei Ormuts hellem Auge

so sei es...

 

Hiram

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Mensch und Zwerg vorstellbar. :dunno:

 

Mensch und Halbling: Wenn man sich die Entstehungsgeschichte der Halblinge durchliest, waren sie ja früher Menschen. Also wird bei einer solchen Verbindung, je nachdem wer Mann und wer Frau ist bzw. wo das Kind aufwächst entweder ein praktisch reiner (vermutlich kleinerer) Mensch oder ein Halbling (evtl. etwas größer) entstehen. Aber ich halte es dennoch rein Biologisch für schwierig Halbling sex.gif Mensch? ohne zu weit zu greifen, ich kann und wills mir nicht vorstellen

 

Harry

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Guest

Quote:

<span id='QUOTE'>Zitat von Marek am 1:24 pm am Aug. 6, 2001

Gerade wenn man die Bedeutung von Geschichte auf Midgard berücksichtigt, stößt man auf viele Ressentiments, die nicht einfach so überwunden werden können...

 

Marek

 

(eigentlich bin ich ja auch für die freie Liebe! :sex:)

 

</span>

 

Hallo, Marek,

 

du hast Recht: nicht jede 2. "Ehe" wird eine Mischehe sein. Aber auch auf unserer Welt hat es immer schon "Ressentiments" (oder, weniger euphemistisch: brutalen Rassismus) gegeben - und Paare, die sich trotzdem fanden und entgegen aller "Regeln" zusammenlebten (und leben). Wie gesagt: eine Minderheit - aber immerhin.

 

Grüßchen

 

Donnawetta

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Mensch und Zwerg sind sogar gut vorstellbar. In Wagners "Ring des Nibelungen" ist Hagen der Sohn des Zwergs Alberich, den dieser mit einer Menschenfrau zeugte. Die Hingabe der Frau erkauft er sich mit Gold und Geschmeide.

 

Hagen wirkt wie ein Mensch, wird aber als "frühalt", "bleich" und "trübsinnig" bezeichnet, was wohl auf das Erbe seines Vaters zurückgeht. Nach Midgard-Maßstäben wäre Alberich ein Dunkelzwerg.

 

In der nordischen Mythologie lassen sich vermutlich ähnliche Beispiele finden.

 

Grüße

GH

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Warum nicht Menschen mit Halblingen? Das kann ich mir eher vorstellen, als Menschen mit Zwergen. Schließlich sind die Halblinge wegen ihrer Kochkünste bekannt und wie Hiram sagt: "Warum nicht?" Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Und biologisch: 'Tschuldigung, was spricht dagegen ???

 

Euer

 

Bruder Buck

 

(Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen: Hiram. Bevor ich hier "zu Poden geworffen werte")

 

(Geändert von Bruder Buck um 10:38 am am Aug. 8, 2001)

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Quote:

<span id='QUOTE'>Hiram ben Tyros schrieb:

hängt das ganze nicht einfach davon ab, wie Du persönlich zu Midgard stehst? Bei der Kreuzung verschiedener Rassen gehe ich in MIdgard automatisch davon aus, daß dies nur auf Grund der Besonderheiten dieser Welt möglich ist. Also stellt sich nur die Frage: Will ich Mischlinge in meinem Midgard oder nicht? Wenn ja, gibt es sie - Wenn nein, dann halt nicht. Mit Vererbungslehre u.ä. zu diskutieren hilft meines Erachtens nicht weiter. </span>

Ich stimme dir zu. Völlig richtig.

Bei mir wird es eher keine Mischlinge geben, denn wenn jeder mit jedem könnte wie er wollte gabe es irgend wann jede Menge Mischlinge, die aus jeder Rasse irgendwelche Vorfahren in ihrer Ahnenreihe haben.

Der 1/4 Elf/Zwerg/Mensch/Troll lässt grüssen wink.gif

Dass ich Mythen und Genetik erwähnt habe lag nur daran, dass ich verschiedene Gründe anführen wollte, warum sowas vielleicht nicht funktioniert - wissenschaftliche und nicht wissenschaftliche. Ausserdem ist mit Magie alles möglich.

 

Gruss, Airlag

 

P.S.: Hat jemand meine Eier legende Wollmilchsau gesehen?? biggrin.gif

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Hallo Airlag,

 

die Eierlegendewollmilchsau wurd ezuletzt gesehen als sie vor einem Schariden mit Turban und bunten Klamotten davongerannt ist, irgendwo in den Wäldern nahe Tidford :cool:

 

Bei Ormuts hellem Auge

ich krieg sie...

 

Hiram

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Beim genaueren Durchsehen von "Unter den Nebelbergen" fiel mir auf, dass dort tatäschlich ein Halborc vorkommt, der den Schamanen des Orc-Stammes darstellt. Von seinen Werten her ist er eher kein Orc (er ist zu intelligent!) und wird als  hässlich aussehender Mensch beschrieben.

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Gab es nicht im "Mord am Schwarzdornsee" eine Halb-Arracht, die allerdings verachtet und eingesperrt bei ihren Arracht-Verwandten lebte? Oder war das eine persönliche Idee von unserem Spielleiter? Und haben nicht ebenda die Arracht verzweifelt versucht, sich auf diese Weise fortzupflanzen?

Das heißt: möglich ist es, es klappt nur sehr, sehr selten.

 

Viele Grüße, Adjana

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Hi Adjana,

es gibt sie. Ich glaube der Fortpflanzungserfolg ist doch gar nicht so schlecht, glaubt man den Ausführungen in dieser Publikation.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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    • By Beor Bacchus
      Halli, Hallo liebe Community,
       
      vielleicht hat ja in der nächsten Zeit jemand vor, seine Midgard Sammlung aufzulösen oder gar einfach so jemand ein Quellenbuch der Zwerge zu viel. Bisher habe ich leider vergeblich danach gesucht oder bei Ebay geboten. 😞
      Über eine PN würde ich mich freuen, gerne auch noch im Verlauf des nächsten Jahres, erwarte keine schnelle Lösung des Problems.. 🐲
       
      Lieben Gruß
      Beor
       
    • By Yon Attan
      Hallo alle miteinander
      Laut Mysterium (S. 23) hängt die Erscheinungsform von Wahrsagen von der Kultur des jeweiligen Landes ab. Für Halblinge gibt es hierzu (soweit mir bekannt) noch keine Regeln, daher der nachfolgende Vorschlag meinerseits:
      Der Kekswurf
      Als Vorbereitung muss der Halbling nach einem jahrhundertealten Halblingsrezept Haferkekse in verschiedenen Formen (z.B. Tiere, Männlein und geometrische Formen) backen (Aufwand etwa 1 Stunde, benötigt Zugang zu einem Backofen, Kosten der Zutaten etwa 1 GS). Die Person deren Zukunft bestimmt werden soll, erhält anschließend die noch warmen Kekse in die Hand und muss sich mit dem Rücken zu einem Tisch stellen. Anschließend werden die Kekse (blind) über die Schulter auf den Tisch nach hinten geworfen. Aus dem sich daraus ergebenden Muster kann der Halbling die Zukunft dieser Person lesen. Dabei wird insbesondere auch berücksichtigt, welche Kekse wie zerbrochen sind. Es gilt als Vorzeichen großen Unheils, wenn bei diesem Ritual Kekse auf den Boden fallen. Am Ende des Rituals werden die Kekse (abgesehen von denen die auf den Boden gefallen sind) gemeinsam gegessen. Aus diesem Ritual soll sich das Sprichwort "Deine Zukunft ist, was du isst." entwickelt haben, was heutzutage nur noch verkürzt als "Du bist, was du isst." benutzt wird. Das Ritual ist Leomie geweiht.
      Der Rauchkopf
      Wenn ein Halbling eine allgemeine Zukunftsvision haben möchte, setzt er sich in einem geschlossenen Raum auf ein gemütliches Kissen und raucht so lange Halblingspfeifenkraut in einer Pfeife, bis sich unter der Decke sichtbare Rauchschwaden gebildet haben. Je nach Größe des Raums dauert das länger/kürzer und verbraucht mehr/weniger Pfeifenkraut (etwa 1 GS pro 10m² Raumgröße). Anschließend öffnet der Halbling bedächtig das Fenster oder die Türe des Raumes und lässt sich auf dem Rücken liegend wieder auf dem Kissen nieder. Der Halbling deutet die in dem Rauch durch den Luftzug entstehenden Formen, Muster und Bewegungen und erhält auf diese Weise Informationen über die Zukunft. Pfeifenkraut das nicht aus dem Halfdal stammt oder zumindest dort verarbeitet wurde, resultiert in einem Malus von -4 auf den EW. Aus diesem Ritual soll die Redewendung "endlich wieder klar sehen" entstanden sein, wenn nach dem Lüften etwaiger Rauch (vom Pfeiferauchen, Kochen, Herdfeuern, usw.) aus einem Raum verschwunden ist. Ob auch die Redewendung "einen rauchenden zu Kopf haben" von dieser Wahrsagekunst stammt, ist nicht sicher geklärt. Das Ritual ist Peleandrin geweiht.
      Wie gefällt euch die Umsetzung?
      Mfg   Yon
       
    • By Chillur
      ACHTUNG! WICHTIG wg. Mitspielen usw.:
      NUR ANKÜNDIGUNG!
      Da einige der Con-Orga mich gebeten haben dies zu leiten sind die Mehrzahl der Plätze bereits vergeben.
      Die letzten freien Plätze werden auf dem Con per AUSHANG gefüllt. Daher -> Keine Voranmeldung!
      -> Ich hänge das Abenteuer am Freitag nach der Begrüssung aus. <-
      ---
      Spielleiter: Mathias aka Chillur

      Anzahl der Spieler: bis zu 6
      Grade der Figuren: NUR M5 mindestens Grad 14 -> ggf. Anpassung/Änderung nach Absprache.

      Voraussichtlicher Beginn: Samstag ab ca. 09:30 / 10:00 Uhr (nach dem Frühstück!)
      Voraussichtliche Dauer: Samstag bis 00:00 / max. So. 01:00 Uhr (ein Ganztagesabenteuer)

      Art des Abenteuers: Zwerge / ein klein wenig Detektiv / Erforschung / Reise / Kampf / und natürlich Spaß

      Voraussetzung / Bedingung:
      Mindestens ein oder zwei Spieler/-innen sollten einen Zwerg spielen, da sonst gewisse Nachforschungen nicht möglich sind.
      Generelle Reisebereitschaft der Charaktere und Teamspieler. Ebenso Chars die sich eher zur guten Seite bekennen würden.
      Landessprache, also mindestens sollte man albisch können (der Auftraggeber spricht albisch)
      Ich leite nach M5. Seht bitte zu, das eure Figuren M5 Figuren sind.
      Ich werde keine Figuren nach M4 oder ältere Regelgenerationen akzeptieren.

      Beschreibung:
      Der Ort der Handlung: Alba, bei Thame.

      Kroghon "Hammerfaust" sucht Abenteurer, die für ihn einen Auftrag erledigen. Kroghon hegt einen Traum zu verwirklichen, den schon sein Vater vor ihm hegte. Genaueres wird er euch im Zwergengasthaus "Der ehrliche Humpen" in Thame erzählen. Interessierte Abenteurer finden ihn dort. Der Gasthof ist leer, bis auf Kroghon und den Wirt.
      Kroghon zeigt euch seinen kostbarsten Schatz, bevor er mit seiner Geschichte und dem Auftrag beginnt.

      Er stellt eine kleine Statue vor sich hin. Die Statue ist ein schön modellierter und bemalter Drache, die Schwingen weit geöffnet, so als wäre er mitten im Flug und auf dem Rücken jenes Drachen ist ein Zwerg, der mit einer Art Sattel, zu reiten scheint. Ein ungewöhnliches Stück. Es sieht alt aus und die Machart ist recht fremd, so als käme Sie von sehr weit her.
      Dann setzt Kroghon an um zu erklären, was es damit auf sich hat und was ihr für Ihn tun könnt.
      ---
      PS
      Warnung und Hinweise:
      Ich behalte mir vor ggf. Figuren oder Artefakte nach Ansicht abzulehnen.
      Bei FRAGEN, Anmerkungen usw. usf. meldet euch bitte einfach bei mir PER PN.
    • By Chillur
      Das beste Gasthaus in ganz Waeland - Zum Steinernen Krug in Boras
       
      Nachdem man mich nun mehrfach darauf angesprochen hat, gebe ich diesen Schauplatz mal für die Öffentlichkeit "frei", so dass auch andere Spielleiter und Gruppen sich darin gemütlich einfinden können.
       
      Gleich vorneweg vielen lieben Dank an Thufir Hawatt, der einige der Beschreibungen bereits in einer Abenteuermitschrift verewigt hat und diese mich freundlicherweise hier mit benutzen lässt.

      Zum Gasthaus und Waeland allgemein, sowie "mein Boras"...
      Das Gasthaus "Zum Steinernen Krug" ist im Hafenviertel von Boras. Da der Hafen mehr oder minder aus dem Fels herausgehauen ist, war dies ein natürlicher Wahlort für das Gasthaus, aber ich greife vor.

      Normalerweise gibt es in Waeland ja keinerlei Gasthäuser, was den "Zum Steinernen Krug" ja eben so besonders macht. In Waeland wird man normalerweise über das Gastrecht und bei besonderen Ehren sogar beim Jarl als Gast aufgenommen. Daher kann sich das Gasthaus  "Zum Steinernen Krug" mit Fug und Recht als bestes Gasthaus in ganz Waeland rühmen.
       
       
      Mein "Boras" in Waeland besteht aus zwei "Ebenen"
      Boras ist eine ungewöhnliche und dadurch bemerkenswerte Hafenstadt. Ein weit gemauerter und aus Fels gehauener Schutzwall umgibt den Hafen und lässt nur einen relativ schmalen Durchlass frei. Auf diesem Schutzwall sind links und rechts beeindruckende und schwerbewaffnete Türme, die die Einfahrt flankieren. Auf diesem Schutzwall stehen rechts und links jeweils drei Dutzend Masten, an denen Käfige mit mehr oder minder verwesten Leichen im Wind schaukeln um Piraten, Unruhestiftern und anderen Geschmeiss zu zeigen, dass hier das Gesetz und Recht des Jarls herrscht.

      Auch Boras selbst ist für eine waelische Stadt ziemlich ungewöhnlich errichtet worden. Die Hafenstadt besteht im Wesentlichen aus zwei Ebenen. Die erste Ebene liegt knapp über Meereshöhe, nur wenige Fuß über der Wasserlinie befinden sich robuste und wehrhafte, aber eigentlich eher untypische Steinhäuser. Genauere Beobachter können hier valianische Einflüsse entdecken. Geschichtsschreiber werden sich nun sicherlich darüber streiten, ob dies eine alte Valianische Festung ist, wie es einige der Anlagen suggerieren und Andere werden dagegen wettern, dass die Seemeister nie in Waeland so richtig Fuß fassen konnten. Dennoch einige der Häuser und alte teilweise zerstörte Statuen, die stark verwittert sind, zeugen von einem Teil eines valianischen Erbes. Auf dieser Ebene befindet sich natürlich auch der eigentliche Hafen, mit diversen Handelskontoren, großen Lagerhallen und Läden, die meist nicht nur aus Stein sondern nach oben hin mit Holz erweitert wurden.

      Von dieser unteren Ebene befindet sich ein breiter Pfad auf der linken Seite der Stadt. (Von, wenn man in den Hafen einfährt und so von "vorne" auf die Stadt schaut, aus gesehen.) Dieser breite Pfad führt auf die höher gelegene zweite Ebene der Hafenstadt hinauf, wo sich das Auge des Waelingers nun an den typischen waelischen Langhäusern und weitere, typisch waelischen Lagerhallen, erfreut. Einige wenige beeindruckend große Langhäuser wirken wie größere Anwesen, befinden sich aber alle im Schatten eines gewaltigen und strahlenden Langhausanwesens, dass über diese zweite Ebene eindrucksvoll zu herrschen scheint. Dies ist der Stammsitz des Jarls von Boras. Arne "Einauge" Mennigson herrscht über Boras, Herr des Handelshauses Mennigson und enger Freund des Großjarls. Weiterhin erblickt das Auge am hinteren Rand der zweiten Ebene einen groberen aber robust wirkenden (für Menschen) Steinwall, der die Hafenstadt offensichtlich gegen Angriffe aus dem Landesinneren schützen soll. Natürlich wirkt jener Steinwall bei weitem nicht so massiv und gewaltig, wie der Schutzwall zur Seeseite.

      Die Bauweise auf den beiden Ebenen zeugt davon, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten errichtet worden sein mussten, wobei der untere Teil der deutlich, um Jahrhunderte, ältere der beiden Ebenen ist.
       
       
      Nun das Gasthaus "Zum Steinernen Krug"
       
      Wenn man sich dem Gasthaus nähert, fällt einem das Steingebäude direkt ins Auge. Das Gasthaus befindet sich direkt auf der unteren Ebene und ist ein Steingebäude. Beim Näherkommen, so fällt einem geneigten Beobachter auf, dass es offensichtlich tief in den massiven Felsen getrieben und zum Hafen hin mit gewaltigen Felssteinen, die sich fugenlos wie natürlicher Fels zusammenfügen und damit ein gut vier Schritte aus dem Fels herausragendes steinernes Bollwerk bilden, dass nicht nur Wind und Wetter, Regen und Schnee, Hitze und Eis, sondern auch Überfällen, sowohl den gewaltigsten Übermächten seit Äonen, bis zum Ende aller Tage, erfolgreich die Stirn bieten würde.

       


      Zu der steinernen Schenke führen zwei gut einen halben Fuß hohe Felsstufen zu einer gut achteinhalb Fuß hohen und sechs Fuß breiten Felsplatte, die als Tür dient und deren Existenz nur durch ein ornamentales Relief am äußeren Rand, sowie eine schwere Klinke an der rechten Seite, zu erkennen ist. Beim Griff an die Klinke lässt sich die Tür fast spielerisch leicht öffnen. Offenbar hat der Erbauer die massive und gut eine Handbreite dicke Felstür so gekonnt gelagert, dass sie sich fast federleicht öffnen lässt. Hier war offenbar ein begnadeter Meister der Baukunst am Werke gewesen.

      Betritt man das Gasthaus, so erblickt man den gut fünfundzwanzig Schritte großen Schankraum, dessen Felsendecke sich in einer Höhe von gut zwanzig Fuß spannt.
       
      [spoiler=Zwerge]Dieser Schankraum ist der Wirklichkeit gewordene Traum eines jeden Sohns und jeder Tochter des Volkes der Meister aus Feuer und Stein. Man fühlt sich fast wie zu Hause in einer Binge.
       
       
      Alles in diesem Raum scheint irgendwie aus Fels oder Stein zu bestehen. Der gewaltige, gut fünf Fuß hohe, fünfzehn Schritte lange und vier Fuß breite Tresen wirkt, wie direkt aus dem Fels gehauen. Auch die Tische scheinen direkt aus dem Felsboden gewachsen zu sein. Um die Tische gibt es steinerne Bänke, Stühle und Hocker, alles aus massivem, ehrlichen Stein oder Fels. Die Felsbänke und Hocker usw. sind reichlich mit Fellen und anderen Bequemlichkeiten bedeckt, so dass man angenehmen Sitzkomfort erwarten kann. Hinter dem gewaltigen steinernen Tresen, auf dem drei gewaltige Holzfässer stehen, erwartet der Wirt seine Gäste. Hinter ihm befinden sich eine erkleckliche Anzahl an großen und noch größeren Humpen, Krügen und Trinkhörner, sowie viele Flaschen und Amphoren unterschiedlichster Köstlichkeiten. Von der Türe aus befindet sich zur linken hinteren Ecke die Bar an deren äußeren, zum Wandende hin, sich der Durchgang für den Wirt befindet. Hinter der Bar und daher von der Türe blicktechnisch von den Fässern verdeckt, befindet sich der Eingang zur Küche und der Vorratsräumlichkeiten. Im hinteren rechten Drittel befindet sich ein Steinkamin und nicht so weit rechts davon entfernt, ein Durchgang zu den Gasträumlichkeiten. 
       
      Beim Wirt handelt sich sich nach der Gesichtsphysiognomie, den an Schaufeln erinnernden Pranken, der vollen, gepflegten und zu drei dicken Zöpfen geflochtenen feuerroten Haarpracht, sowie dem akkurat in einem halben Dutzend feiner Zöpfe mit Edelsteinen und silbernen Bartringen verzierten feuerroten Vollbart, um einen Vollblutzwerg. Das Gasthaus führt Gloinar "Riesenkrug". In der Küche wirkt die Hand seiner Frau Birli "Würzhand" und ihre gemeinsame Tochter Catti, wobei Gäste im Höchstfall Frau Birli "Würzhand" zu Gesicht bekommen würden. Als Bedienhilfe ist im Gasthaus noch der Berggnom Magnus "Zweiaxt" unterwegs, der mit seinen zwei Äxten durchaus auch mal den Eingang zum Badezimmer verteidigt, sollte es die weibliche Kundschaft wünschen oder er selbst meinen, dass dies im Sinne der Schicklichkeit angemessen ist.

      Auf die Frage nach einem Zimmer, bietet der Wirt dem freundlichen Gast die Gastlichkeiten seines Hauses an. Das Gasthaus an sich bietet einen Schlafsaal für zehn Personen, zwei Vierbettzimmer, drei Doppelbettzimmer und zwei Einzelzimmer. Da der Gastraum das ganze Steingebäude einnimmt erlebt der Gast eine kleine Überraschung als er hinten rechts den Durchgang betritt. Eine kleiner Raum indem sich eine runde Steintreppe befindet. Die Steintreppe führt nach unten. Die Gasträume befinden sich unterirdisch und die Treppe geht sogar in ein zweites Untergeschoss. Wer sich am Kamin in der Gaststube umsieht findet bei genauerer Betrachtung am Hauptstein des Kamines einen eingemeisselten Segensspruch, der den Segen und Schutze Zornals über dieses Haus legt. Wenn man den Wirt darauf anspricht, so wird er bestätigen dass ein Ehrengast, ein Zornalpriester, nach seinem Aufenthalt das Haus gesegnet hat und man merkt, dass Gloinar an diesen Besuch wohlwollend zurückdenkt.
       
       
      Erstes Untergeschoss
      Hier kommt man von der Treppe in einen von links nach rechts verlaufenden Gang. Auf der linken Seite befindet sich direkt eine Tür die zum grösseren 10 Personen Schlafsaal führt. Der Gang nach rechts führt zu den kleineren Gästezimmern. Direkt nahe an der Treppe liegen die Vierbettzimmer jeweils gegenüberliegend am Gang. Danach zwei Doppelbettzimmer ebenfalls gegenüberliegend am Gang und ganz am Ende des Ganges ist auf der linken Gangseite (der Treppe also gegenüberliegend) eine Tür die zum letzten dritten Doppelbettzimmer führt. Auf der Treppenseite des Ganges, also gegenüber dem letzten Doppelbettzimmer, befinden sich hier dann nochmal zwei Türen für die zwei Einbettzimmer.

      Alle Zimmer haben, außer der entsprechenden Anzahl an Betten, eine aus dem Fels gehauene Aufbewahrungstruhe und sind mit geschickten Luft- und Lichtschächten (Spiegel usw.) ausgestattet, so dass die Zimmer tagsüber normal hell "beleuchtet" und nur in der Nacht auf Kerzenschein angewiesen sind. Jedes der Zimmer besitzt einen kleinen Kamin als Feuerstelle. Ebenso ist, der Raumgröße angemessen jeweils ein kleiner Tisch und ein Hocker vorhanden (nur in den kleineren Zimmern! Der 10 Personenschlafsaal ist ein reiner Schlafsaal mit Aufbewahrungstruhe und Bett usw.).
       
      Zweites Untergeschoss
      Hier führt die Treppe erneut in einen Gang der von links nach rechts verläuft. Auf der linken Seite befindet sich nach einiger Entfernung eine große Steinerne Doppeltür die zur Badeeinrichtung des Hauses führt. Wer dieses Portal öffnet erblickt eine Zierde zwergischer Baukunst. Ein ziemlich großes Becken fängt den Blick in der Raummitte ein. Der Boden scheint aus mit feinsten glatten und farbigen Mineralien durchzogenen Marmor zu bestehen. An der Wand befindet sich ein beeindruckendes Mosaik das wohl vier Personen abbilden soll und eine einladende Gemütlichkeit in den Raum stellt. In diesem kreisrunden Raum befindet sich, wie Gloinar dem geneigten Gast mit sichtlichem Stolz verkünden wird, seine privates Thermalbad; Das größte und Beste was es außerhalb Dvarheims gibt. Es gibt vier kleinere Nischen zwei links und zwei rechts in denen sich von Flauschigen Handtüchern bis zu Salben, Tinkturen und Duftwässerchen alles befindet, was das Herz begehrt. Das Wasser im Becken kann ablaufen und binnen kurzer Zeit wieder gefüllt werden, dazu hat Gloinar keine Kosten und Mühen gescheut. Die Nutzung des Bads ist den Gästen natürlich ausdrücklich erlaubt, wobei beim Gastwirt vor der Nutzung zu erfragen ist, ob das Bad denn auch frei ist. Schließlich will nicht jeder Gast beim Baden ggf. gestört werden. Im Bad selbst ist das Wasser von Kalt bis sehr Heiss stufenlos regelbar, so dass Eiskaltbadende und auch Kanthai "Ofuro" Heissbadliebhaber auf Ihre Kosten kommen können.
       
      [spoiler=Zwerge -> EW Baukunde]Dieser ganze Mosaikgebündelte Baderaum ist ein Meisterwerk.

      Wenn man genauer auf das Mosaik hinblickt, erkennt man, dass hier die vier Zwergengötter den Reisenden einladen zu rasten und nach einigem starren und suchen erkennt ihr die fast schon spielerisch versteckte Inschrift, die da besagt: "Söhne und Töchter der Meister aus Feuer und Stein. Hier wachen Eure Götter über Euch. Hier könnt Ihr Eure Seelen baumeln und Euch von den Härten des Kampfes und der Arbeit sorgenfrei erholen und es Euch gut gehen lassen!“
       
      Wenn ihr euch Recht erinnert, so ist das die Steinschleifhandschrift von Olgrimm von Dvarheim, einem der bekanntesten Steinschleifer der Geschichte Dvarheims und ihr vermutet dass es wohl keinen zweiten Raum wie diesen außerhalb von Hamur Gathol, der glorreichen Königsstadt der Zwerge Dvarheims, gibt. Sprecht ihr Gloinar darauf an, so wird er zugeben, dass Olgrimm sein Vetter ist und für eine unverschämt hohe Summe mit seinen Steinmetzen hier in Boras für ihn diese "Binge" außerhalb der Heimatbinge geschaffen hat.
       
       
      Auf der rechten Seite des Ganges ist eine verschlossene Tür die euch vom Gastgeber als die Privaträume der Gasthausfamilie genannt wird und hier ist verständlicherweise der Zutritt für Gasthausgäste nicht möglich.
       
       
      Und was ist mit Stallungen?
      Das Gasthaus hat keine Stallungen, da man von aus dem Inland anreisenden ausgeht, dass deren Tiere bei einer der Stallungen am Stadtrand untergebracht wurden. Bei Schiffsreisenden sind seltenst Reittiere dabei und hier wird man dem Reisenden anbieten, das Tier in einer der Stallungen unterzubringen.
       
       
      Und das Essen und so?
      Die Zwergendame Birli "Würzhand" trägt ihren Beinamen zurecht und serviert den Gästen gut gewürztes und reichliches Essen. Egal ob Fisch, Fleisch oder anderes, was am Ende auf dem Tisch steht ist lecker. Gloinar kann den Gaumen der Reisenden mit Met, Bier, zwergischen Doppelbock (Starkbier) und natürlich diversen Schnäpsen und Uisge verwöhnen. Für besondere Anlässe hat er doppelt geeisten Doppelbock namens "Winterlicht" auf Lager (Zwergenstarkbier mit mehr Alkoholgehalt als normal). Für Waelische Gäste, die darauf bestehen, kann man hier sogar Götterfunken bekommen. Des weiteren hat er noch ein oder zwei Fässer des berühmten Tvarsker 2209, einem besonders leckeren Zwergenbieres auf Lager (Normales Zwergenbier, sehr sehr sehr lecker). Magnus der das Essen serviert trägt größere Tablets mit beiden Händen über seinem Kopf und die Steintische haben an der Aussenseite, was vorher von den Gästen nur als Ziersteine wahrgenommen wurde, Trittsteine, damit er Problemlos die Speisen und Getränke auf die Tischoberfläche bringen kann.
       
       
      Zum Abschluss noch...
      Gloinar "Riesenkrug" war früher selbst mal Abenteurer, der sich hier in Boras zur Ruhe gesetzt hat. Je nachdem wie freundlich ihn die Gäste fragen erzählt er auch mal, wie er eine alte verschollene Binge fand und sich dort durch Horden von Orks wieder nach draussen kämpfen musste. Gloinar ist ein herzlicher freundlicher Gastwirt, der jedoch ziemlich ungehalten wird, wenn jemand grundlos Alkohol verschüttet oder schlimmer noch, seiner Aufforderung zu gehen und das Gasthaus zu verlassen nicht folgt. Er unterhält dieses Gasthaus nicht weil er Geld verdienen muss, sondern weil es ihm Spaß macht.
       
      Birli "Würzhand" ist die unangefochtene Herrscherin der Küche und wird unter keinen Umständen "Fremde" in Ihrer Küche dulden. Glaubt mir, wenn ihr mal mit einem Nudelfels gehauen worden seit, vergeht euch die Lust es zu versuchen! (Ja, Zwerge benutzen kein Nudelholz, viel zu Zerbrechlich! ... ach ja Gehauen ist untertrieben, Birli verdrischt und verprügelt euch nach Strich und Faden, wenn nötig...)

      Die Tochter Catti ist ein nettes aber auch ziemlich schüchternes Zwergenmädchen, dass noch keine einhundert Jahre auf der Welt ist. Sie ist die ganze Lebensfreude und der Stolz der Familie. Sollte Sie jemand mal treffen, so spricht sie nicht und versucht sich selbst zurück zu ziehen, meist lächelt Sie dabei und wird recht Rot im Gesicht.
       
      Magnus ist ein Berggnom der früher Gloinar auf seinen Reisen als Abenteuer begleitet hat. Er versteht durchaus mit seinen zwei Handäxten umzugehen und ist der Gasthausfamilie ein treuer Freund. Wenngleich er bei manchen Reisenden und Gästen sich einen harmlosen Schabernack erlaubt, so kann dem gewinnend lächelnden Gnom nie einer lange ernstlich böse sein. Er ist meist guter Laune und steckt damit die Gäste an.
       
      Als regelmäßige namenhafte Gäste gibt es manchmal den Skalden Sven "Goldkehlson", der die Menge mit seiner zauberhaften Stimme mit fröhlichen Gesang unterhält. Gegen entsprechendes Entgelt ist er natürlich stets bereit Musikwünschen zu folgen und man munkelt, dass er ab und an für einige Gönner deren Liebsten, natürlich im Auftrage der Gönner, ein Ständchen hält um jener Liebsten von der wahren und unerschütterlichen Liebe ihres um Sie Werbenden zu überzeugen.
       
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      So, das ist das Gasthaus "Zum Steinernen Krug" in Boras. Ich hoffe der Schauplatz gefällt dem einen oder anderen und er taucht tatsächlich in einigen meiner Abenteuer auf. Ich versuche stets ein recht konsistentes Universum beizubehalten, so dass in meinem Boras auch das Gasthaus vorhanden ist, wenn die Spieler es besuchen/bereisen wollen. Natürlich ist alles mehr oder minder frei erfunden und jegliche Übereinstimmung mit lebenden Zwergen oder Häfenstädten ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

      Beste Grüße
      Mathias
      aka
      Chillur
    • By Einherjar
      Spielleiter: daaavid
      Anzahl der Spieler: 5
      Grade der Figuren: ca. 8 (M5)
      Beginn: Mittwoch ca. 15 Uhr
      Dauer: bis zum Ende
      Art des Abenteuers: mutig sein
      Voraussetzung/Bedingungen: Zwerg
      Beschreibung: siegen
      Mitspieler:
      1. Einherjar / Durin Schildkrähe (Mahalpriester, Gr 8)
      2. Herothinas / Wharik Stahlkrähe (Krieger, Gr 8)
      3. Bro / Khorin Barangir (Mahalpriester, M4-Gr 5)
      4. Solwac / Arwil Grenzgänger (Kundschafter (Wa), Gr 7 oder 8)
      5. Mogadil / Rungor Tiefgang (Magister und Wasserbauer)
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