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Gormat

Der Barde - Wie handhabt Ihr diesen Abenteurertyp in Euren Gruppen?

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vor 5 Stunden schrieb Galaphil:

Mir kommt das oft so vor, als ob manche hier als SL ihr Wissen von dem der Leute nicht trennen können.

Und mir kommt es vor, als dass manche als SL ihre NSpF strohdoof spielen, die für magische Phänomene prinzipiell erst mal eine andere Erklärung als Magie suchen. ;)

Mal abgesehen davon...

vor 5 Stunden schrieb Galaphil:

Wozu selbst anwesend? Es reicht doch die Krähe da hinten.- und die schwarze Katze streicht doch auch immer so verdächtig um die Leute herum.

...ist das Wissen um Vertraute genauso "Volks-Zauberkunde".

Letztlich steht den Leuten ihr Figurentyp auch nicht auf der Stirn geschrieben.

  • Die regeltechnische Hexe kann auch eine seriöse Sorellis sein, die sichtbar das Abzeichen der Magiergilde trägt - und mit ihrer Robe eher arrogant als böse rüberkommt.
  • Der regeltechnische Barde kann ein Schlitzohr sein, das nicht nur Frauen nett anlächelt, sondern auch seine Magie missbraucht.
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8 hours ago, Galaphil said:

Mir kommt das oft so vor, als ob manche hier als SL ihr Wissen von dem der Leute nicht trennen können. 

Na ja, andererseits scheint mir, dass dem Barden unbedingt die „Lizenz zum (risikolosen) Singen“ erhalten werden soll. 

Es ist ja jetzt nicht so, dass dadurch der Barde komplett kastriert würde. Die von mir in einer dieser Diskussionen erwähnten entscheidenden Wirkungen auf Abenteuer waren allesamt davon unbeeinflusst. Er muss nur vorsichtiger sein, wenn er größere Mengen von Menschen angeht. Das finde ich legitim. 

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vor 6 Stunden schrieb dabba:

Und mir kommt es vor, als dass manche als SL ihre NSpF strohdoof spielen, die für magische Phänomene prinzipiell erst mal eine andere Erklärung als Magie suchen. ;)

Mal abgesehen davon...

...ist das Wissen um Vertraute genauso "Volks-Zauberkunde".

Letztlich steht den Leuten ihr Figurentyp auch nicht auf der Stirn geschrieben.

  • Die regeltechnische Hexe kann auch eine seriöse Sorellis sein, die sichtbar das Abzeichen der Magiergilde trägt - und mit ihrer Robe eher arrogant als böse rüberkommt.
  • Der regeltechnische Barde kann ein Schlitzohr sein, das nicht nur Frauen nett anlächelt, sondern auch seine Magie missbraucht.

Nein, das Volk sucht keine nichtmagische Erklärung, sie nimmt die einfache Erklärung. Und das ist der/die Zaubererin, nicht der Musikant. Das ein Barde zaubert, ist magietheoretisches Arkanumswissen. Für das einfache Volk mag seine Musik 'verzaubern', Magie stellen sie sich aber anders vor.

Btw: für das einfache Volk mag es tatsächlich irrelevant sein, ob das regeltechnisch jetzt eine Hexe oder eine Magierin ist. Zauberei ist Zauberei und das ist erst mal unheimlich.

Barden fallen da aber nicht darunter. Die fallen eher durch ihren Lebenswandel als durch ihre Zauberlieder negativ auf. Ich denke auch eher, dass die Geschichten von schwarzen Schafen unter den Barden durch Spieler verursacht wurden. ;)

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vor 8 Minuten schrieb Galaphil:

Für das einfache Volk mag seine Musik 'verzaubern', Magie stellen sie sich aber anders vor.

Warum sollten sie?

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vor 35 Minuten schrieb dabba:

Warum sollten sie?

Wenn ein Bade seine Lieder geschickt einsetzt, z.B. bei einem Ball im Vortrag auf ein magisches Lied geht sollte das nicht auffallen. Es gibt ja sogar Badenlieder wo dabeisteht das der Verzauberte es nicht merkt selbst wenn er seine Reis schafft 

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Dass bardische Magie vom Volk nicht als Magie betrachtet wird, ist eine Interpretation Deinerseits. Ich halte das für Blödsinn. :whatsthat:

 

Aber gut: es gibt auch verschiedenene Interpretationen, wie Zauberei von Priestern vom gemeinen Volke betrachtet wird. ;)

Edited by dabba

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vor 4 Minuten schrieb dabba:

Dass bardische Magie vom Volk nicht als Magie betrachtet wird, ist eine Interpretation Deinerseits. Ich halte das für Blödsinn. :whatsthat:

 

Das ist aber die Linie, die durch die bisherigen Midgard-Produkte herauszulesen ist - mal direkt, mal indirekt. Es hat wohl auch einen Grund, das kein anderer Charaktertyp Bardenmagie lernen kann und Barden dafür keine andere Art von Magie lernen können, sondern ein Alleinstellungsmerkmal haben. Dazu kommt auch, dass ihre Magie völlig anders wirkt als die Magie aller anderen zauberfähigen Charaktere, gleichgültig ob Zauberer oder zauberfähiger Kämpfer. Man hat also die Punkte: Es hat einen anderen Ursprung, es wirkt völlig anders und Barden haben ein Alleinstellungsmerkmal in beide Richtungen, was ihre Magie betrifft. Insofern: Was für einen Grund sollte das Volk haben, einen Barden mit einem Zauberer oder zauberfähigen Kämpfer mit arkaner Magie gleichzusetzen?

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Sorry, aber als Doppelchar kann ein Barde durchaus andere Magie lernen.

Ich bin da eher auf dabbas Seite. 

Gleich ist zb die Resistenz bei Bardenmagie und anderen Arten anderen Ursprungs. 

Ursprung ist auch nicht so wichtig

Edited by Panther

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Am 5.4.2018 um 09:49 schrieb Einskaldir:

Ich würfle auch offen und natürlich hat das was mit "erwachsen" zu tun. Ich muss halt in der Lage sein, Spieler und Charakterwissen zu trennen.

Ich bin auch dazu in der Lage, dies zu unterscheiden. In Sinne der Immersion hasse ich das aber. Ich will nicht, dass irgendetwas, das meine SpF betrifft, offen gewürfelt wird. Ich vertraue dem SpL. Wenn ich das nicht tu, nützt auch dieses krampfhafte „offen würfeln“ nichts.

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Hallo!

Moderation:

Bitte führt die Diskussion über offene Würfelwürfe nicht in diesem Themenstrang weiter, weil sie nichts zur eigentlichen hier behandelten Fragestellung beiträgt und es darüber hinaus deutlich passendere Themenstränge dazu gibt.


Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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5 hours ago, Galaphil said:

(...) Das ein Barde zaubert, ist magietheoretisches Arkanumswissen. Für das einfache Volk mag seine Musik 'verzaubern', Magie stellen sie sich aber anders vor.

(...) Zauberei ist Zauberei und das ist erst mal unheimlich.

Barden fallen da aber nicht darunter. Die fallen eher durch ihren Lebenswandel als durch ihre Zauberlieder negativ auf.

Das scheint mir weit hergeholt. Warum sollte die Bevölkerung von aller Magie ungefähre Vorstellungen haben, bloß von der der Barden nicht?

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Gegenfrage: beziehst du eigentlich Quellenmaterial von Midgard in diese Diskussion mit ein? Wenn ja, dann sollte deine Frage ja in den Quellen beantwortet werden, wenn nein, reden wir tatsächlich von unterschiedlichen Weltvorstellungen.

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Nur ein kleiner OTL (=our timeline - soviel wie "in unserer Welt") Einwurf.

"Wissen" die Leute davon, dass Barden "Magie" wirken können oder nicht? Wissen sie davon, dann werden sie auch mit einiger Wahrscheinlichkeit den "Barden" als möglichen "Verursacher"

Nun "zumindest" OTL "wissen" wir von "Bardenmagie" - Was ist mit dem rattenfänger von Hameln/Korneuburg/ wasauchimmer.

 

Regeltechnisch:

 

Arkanum Seite 139 "Erkennen der Aura": 

Folgende Auren kann der Zauberer unterscheiden:

- bardisch: legendäre Zauberinstrumente und starke Magie, die ihre Entstehung den Zauberliedern der Barden oder den arkanen Melodien von Urdrachen und schwarzen Drachen verdankt.

Damit wissen zumindest "Zauberer", dass es "bardische" Magie gibt - ich bezweifle nun stark, dass dies von den Zauberern "geheim" gehalten wird, da es zumindest eine Weitere Gruppe gibt, der "unglückliche Ereignisse" in die Schuhe geschoben wuird...

Oder Seite 164 - Vom Lied des Grauens (bitte selbst nachlesen - ZUMINDEST magische Wesen und die PRiesterschaft des Jakchos "weiss" von "Bardenmagie"

 

Damit gibt es in den Regeln ZUMINDEST zwei Stellen die auf ein verbreitetes Wissen um Bardenmagie hinweisen- Eine Stelle die das GEGENTEIL sagt, nämlich dass niemand um die magischen Fähigkeiten der Barden weiss, finde ich nirgends. (Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.)

 

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Mal andersrum: Wie viele Barden habt ihr in euren Gruppen? Wie viele Abenteurer kommen auf 100 normale Leute? Der Anteil der Barden ist sicher sehr gering. Musiker gibt es hingegen recht viele.

Ich gehe davon aus, dass Barden und Zauberinstrumente vor allem der Stoff von Sagen und Legenden sind. In größeren Städten wird ab und zu die Ankunft eines großen Barden angekündigt und dann ist es doch nur ein normaler Musiker. Die Leute werden wissen, dass ein Barde sie mit seiner Musik verzaubern kann. Und sie meinen, dass sie dann die ganze Nacht auf dem Dorffest tanzen oder zu Tränen gerührt werden.

Dass sie die Auswirkungen der Bardenmagie als Zauber erkennen, die vom Barden ausgeht, ist nicht ausgemacht. Vielleicht hat ja jemand anderes gezaubert, während der Barde gespielt hat? Vielleicht sind die Gefühle mit einem durchgegangen? Jedenfalls hat bald jeder mal einen Musiker sehr schön spielen hören, ohne dass so etwas passiert ist.

Also wenn die Zauberwirkung nicht unbedingt auf den Barden zurückzuführen ist (weil er zum Beispiel ankündigt, was er tun will oder weil er wiederholt zaubert), dann kann das einem unwissenden Publikum recht leicht durchgehen.

Denn der Barde spielt und singt nur - was man kennt; dem Magier zucken nach der Zauberformel Blitze aus den Fingern.

 

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@Eleazar: ja, genau das ist auch meine Meinung. 

@Camlach: verbreitet ist wohl übertrieben. EdA können nur Wunderwirker lernen und dass jemand mit Zauberkunde dieses Wissen haben kann steht natürlich außer Streit. Die frage ist doch gewesen, was weiß ein normaler Bürger ohne Zauberkunde und wie sieht er es, was richtige Barden so machen? Neben dem uralten Waeland-Quellenbuch, dass explizit Skalden (Barden) erwähnt, die in der Bevölkerung nicht als Seidwirker angesehen werden, steht auch ein schöner Absatz im neuen M5-Alba-Quellenbuch dazu, dass Barden in der albischen Bevölkerung eine Sonderstellung genießen. Auch das KTP-Quellenbuch spricht von Musikmeistern, die höchst angesehen in der Bevölkerung sind und damit sicher eine Sonderstellung genießen. Wie geschrieben, ich rede nicht von der reinen Regeltechnik, sondern von den Quellen zur Midgardwelt.

Und wie Eleazar sehr schön beschreibt: ein Barde singt, musiziert oder dichtet. Er zaubert nicht. So sieht es die nicht in der arkanen Theorie beschlagene Bevölkerung. Das ist auch meine Meinung, die durch die oben genannten Quellen mMn gut gedeckt ist.

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vor 6 Minuten schrieb Galaphil:

@Eleazar: ja, genau das ist auch meine Meinung. 

@Camlach: verbreitet ist wohl übertrieben. EdA können nur Wunderwirker lernen und dass jemand mit Zauberkunde dieses Wissen haben kann steht natürlich außer Streit. Die frage ist doch gewesen, was weiß ein normaler Bürger ohne Zauberkunde und wie sieht er es, was richtige Barden so machen? Neben dem uralten Waeland-Quellenbuch, dass explizit Skalden (Barden) erwähnt, die in der Bevölkerung nicht als Seidwirker angesehen werden, steht auch ein schöner Absatz im neuen M5-Alba-Quellenbuch dazu, dass Barden in der albischen Bevölkerung eine Sonderstellung genießen. Auch das KTP-Quellenbuch spricht von Musikmeistern, die höchst angesehen in der Bevölkerung sind und damit sicher eine Sonderstellung genießen. Wie geschrieben, ich rede nicht von der reinen Regeltechnik, sondern von den Quellen zur Midgardwelt.

Und wie Eleazar sehr schön beschreibt: ein Barde singt, musiziert oder dichtet. Er zaubert nicht. So sieht es die nicht in der arkanen Theorie beschlagene Bevölkerung. Das ist auch meine Meinung, die durch die oben genannten Quellen mMn gut gedeckt ist.

Sihst du und da lesen wir die "Quellen" unterschiedlich

 

... Angesehen ... Sonderstellung ... nicht als Seidwirker ...

 

all das "beweist" mir, dass die Bevölerung über BArdenmagie bescheid weiss...

 

Ausch wenn es nur Wunderwirker sind, die die Aura erkennen - aber ihr Wissen weitergeben dürfen sie trotzdem

 

Wie heisst es so schön: Wie viele Personen können ein Geheimniss bewahren? Drei, ich und die anderen sind tot....

 

Ich will auch Eleazar gar nicht wiedersprechen - viele sogenannte "barden" sind nur einfache "Sänger" und auch "echte" Barden singen normale Lieder.

 

Aber genauso sind nicht alle Kräuterkundigen gleich Hexen ;)

 

Die Frage ist doch vielmehr: haben Barden einen "Freibrief" oder bewertet man seinen Aktionen "situationsabhängig"

 

Ich bin für letzteres - IHR (wer auch immer sich angesprochen fühlt) dürft es in eurer Gruppe gerne anders machen.

 

Edited by Camlach
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Eine Gegenfrage: wenn in der anderen Sichtweise Barden ganz normal wie andere Zauberer gelten und jede/jeder über ihre Magie so genau Bescheid weiß, müssen Barden dann in der anderen Sichtweise auch eine Mitgliedschaft in einer Magiergilde vorweisen, um zaubern zu dürfen? Schließlich gilt das für andere Zauberer ja genauso.

In meiner Welt, wo Bardenmagie weitgehend unbekannt ist, müssen sie das selbstverständlich nicht. Dort gibt es auch eher Bardengilden oder Bardenschulen, in denen sich Barden treffen und austauschen.

@Camlach: wir haben völlig andere Vorstellungen von Midgard als Welt. Selbst wenn ein Wunderwirker oder Magier etwas sagt, ist die Kommunikationskette schnell zu Ende. Dass die ganze Welt das erfährt ist zwar in unserer Internetwelt selbstverständlich, für mein Midgard gilt das aber nicht.

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vor 3 Stunden schrieb Camlach:

Die Frage ist doch vielmehr: haben Barden einen "Freibrief" oder bewertet man seinen Aktionen "situationsabhängig"

Ich hab schon mal geschrieben: wenn sich ein Barde wie ein Barde verhält, wird er als Barde behandelt.

Verhält ersich wie ein Hexer, wird er auch als Hexer behandelt und kann am Scheiterhaufen landen. 

Insofern hat ein Barde keinen Freibrief für jede magische Untat, aber solange er das macht, was die Bevölkerung von einem Barden erwartet, braucht er sich nicht zu fürchten.

Und ja, ich unterstelle da durchaus, dass zuviel Wissen aus dem Regelwerk in die Entscheidungen des SL einfließen, wenn jeder normale Hinz und Kunz alles über Barden weiß. 

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Wie magiekundig man seine NSpFen spielt ist in alle Richtungen legitim: Wir können nicht wissen, was in einer magischen, aber nicht technisierten Welt die Menschen über echte Magie wissen würden. Wir können nur aus dem Arkanum schlussfolgern, dass eine gewisse Volks-Zauberkunde existiert, d. h. sich nicht jeder von jedem Zauber verarschen lässt. Magie ist also ein Fachgebiet, ähnlich wie Alchimie oder Naturkunde.

Böse Zauberer werden auf Midgard i. A. bestraft, weil sie objektiv Magie missbrauchen und nicht, weil sie überhaupt Magie einsetzen. Der "gute" und/oder vorsichtige Hexer muss keine Angst haben, wegen seiner Beherrschen-Zauber auf dem Grill zu landen: Sie sind lautlos und niemand merkt, ob/vom wem/wann/wie überhaupt gezaubert wurde :)

Das ist ähnlich wie bei den Glaubensstreitern: Die midgardschen Vertreter des Glaubens sind keine Monotheisten, die irgendwie glaubhaft machen müssen, dass ihr einer Gott der einzig wahre sei, obwohl er niemals einen Beweis dafür liefert. Sondern Polytheisten, deren Götter objektiv beweisbar existierne, die aber damit klarkommen müssen, dass die Menschen im Nachbarland andere Götter anbeten, die objektiv beweisbar genauso existieren, wie ihre eigenen.

Wir wissen nicht mal besonders gut, was im realen Mittelalter oder in der früren Neuzeit der kleine Mann an der Basis so dachte: Schreiben konnte er selbst nicht. Wir haben nicht mal viele Presseberichte aus dem Kaiserreich, die nicht durch die Zensur der Machthaber gelaufen sind. Fotos konnten nur Fotografen mit teurem Gerät anfertigen - dies hatte längst nicht jeder. Bis heute glauben viele Leute, die Menschen seien 1914 allesamt kriegsbegeistert gewesen.

Apropos: Wir haben aus dem Ersten Weltkrieg von der Ostfront deutlich mehr Briefe von deutschen als von russischen Soldaten. Die Russen waren weniger alphabetisiert. Das ist 100 Jahre her. :whatsthat:

Edited by dabba
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16 hours ago, Galaphil said:

Gegenfrage: beziehst du eigentlich Quellenmaterial von Midgard in diese Diskussion mit ein? Wenn ja, dann sollte deine Frage ja in den Quellen beantwortet werden, wenn nein, reden wir tatsächlich von unterschiedlichen Weltvorstellungen.

Wenn Du Dich unbedingt in diese Meinung eingraben willst, wird Dich niemand daran hindern können. Meiner Meinung nach wäre eine so massive Abweichung von der Wirkungsweise (in sozialer Hinsicht) anderer Magie explizit und deutlich im Regelwerk beschrieben worden. Aus der Abwesenheit einer solchen expliziten, deutlichen Beschreibung einer erheblichen Abweichung meine ich, schlüssig feststellen können, dass eine solche Abweichung wohl nicht beabsichtigt sei.

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Waeland, S. 77; Alba, S. 37; Cuanscadan, Einleitung, Festtage und eigentlich durchgängig: Schon diese drei Quellen zeigen, dass Barden äußerst positiv angesehen werden.

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Na gut, das muss ja nicht heißen, dass sie nicht als Zauberer gesehen werden.

Priester und Schamanen haben auf Midgard vermutlich (in ihrem Land) auch ein sehr positives Image - dennoch werden sie vermutlich als Zauberer oder zumindest als Wunderwirker wahrgenommen.

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Priester und Schamnen erkennst Du auf den ersten Blick.
Und man bringt Ihnen sicherlich auch einen gewissen Respekt entgegen - es sei denn sie sind von einer Religion, Kult oder Totem, dem man - nennen wir es mal skeptisch - gegenübersteht

Aber nicht jeder, der ne Klampfe hält und ein Liedchen trällert ist ein (zaubernder) Barde.
Jeder Musikant wird erstmal positiv behandelt, da man von Ihm Positives erwartet.
Was Positives?
Nun:
Neuigkeiten, Informationen, Gerüchte (nenn es meinetwegen die "Yellow Press" des Mittelalters), oder ganz profan:
Unterhaltung also Amüsement, in Form von Liedern, Tanzmusik, Geschichten, ...
Ich denke, dass die Neugier und das Bedürfnis nach Abwechslung erstmal größer ist, als die Angst, ahhhhhhhh der könnte mir was antun

Das gilt auch für Barden, die WIRKLICH zaubern (also Zauberlieder spielen) können.
Faktisch ist jeder Barde ein Musikant, aber nicht jeder Musikant ein Barde, aber DER Unterschied ist für einen Normalsterblichen kaum bis gar nicht festzustellen.
Und wie viele "Normalos" haben schon einen Barden beim Wirken von Zauberlieder GESEHEN, bzw haben davon Nachteile/Schaden erfahren, so dass ein Lied bei Ihnen Angst auslösen könnte (wenn es nicht gerade das Lied das Grauens ist ;) )

Und dass ein Musikant singend in eine Stadt einzieht, gehört für mich zum Alltag (zumindest des Musikers):
Er WILL ja auffallen, er WILL ja, dass die Leute wissen er ist da.
Nur so hat er die Chance, auf ein Engagement, wovon er faktisch lebt, denn Tournee - Agenturen gab's noch nicht.

Ganz klar:
DAS IST KEIN FREIBRIEF!!!!!

Aber ein Vertrauens- und Sympathie Vorschuss.
Und natürlich wird das massiv und hart bestraft, wenn es missbraucht wird

 
 

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vor 45 Minuten schrieb dabba:

Na gut, das muss ja nicht heißen, dass sie nicht als Zauberer gesehen werden.

Im Regelwerk werden sie auch nicht als Zauberer angesehen, sondern als Kämpfer (Kodex S. 13). Warum sollte es bei der Bevölkerung da anders sein?

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    • By Ma Kai
      Moderation: Ich (Abd al Rahman) hab das Thema aus diesem Strang herausgetrennt:
       

      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen  
      Barden sind Massenvernichtungswaffen und nach meiner Beobachtung besonders bei optimierenden Spielern durchaus beliebt. 
      Ein Lied der Tapferkeit stelle ich mir im Zweifelsfall auch ein bisschen wie Henry V an Saint Crispin‘s Day vor. 
    • By Läufer
      Hallo!
      Da der Barde sowieso schon Thema ist, und weil meine Bardin/Magierin vielleicht / hoffentlich auch mal ihr 'bardisches' Wesen ausspielen wird, folgende Frage:
      Ein Barde spielt Lied der Tanzlust* auf eine Menschenmenge. Dann hat ja jeder einzelne einen WW: Zauberresistenz. Wie verhalten sich die, denen der WW gelingt?
      *Lied der Tanzlust als Beispiel - analog auch andere Bardenlieder.
      Meine Idee: Die anderen spüren durchaus die 'Aufforderung', die in dem Bardenlied liegt, unterliegen aber keinem magischen Zwang. Inwiefern jemand, dem der Resistenzwurf geglückt ist, der Aufforderung nachgibt, ist seine persönliche Entscheidung und hängt von einer Reihe von Faktoren ab:
      * Sozialer Druck (wenn der Thaen und sein Gefolge tanzt, wird der Hörige das auch tun)
      * Situation (Feiernde werden eher mittanzen, eine Wache wird eher Alarm schlagen)
      * Nochmal Sozialer Druck: Wie viele der Gruppe tun den mit?
      * Wie 'seltsam' ist das, wozu ich 'aufgefordert' werde. (Beispiel: Alle hören gebannt dem gekonnten Liedvortrag zu - da mache ich mit / Alle meine Wachkameraden tanzen plötzlich wie wahnsinnig - da mache ich nicht mit)
      * Durchschaue ich, dass Magie wirkt?
      Zu den Sternen
      Läufer
    • By Vulkangestein
      Wir hatten in meiner Gruppe am letzten Spielabend folgende Situation: Wir haben eine Gruppe Zombies erspäht und uns auf meinen Wink zurückgezogen. Da ich einen Barden spiele, dachte ich mir: "Ok, jetzt ein Lied der Tapferkeit!" 
      Aber ich muss zugeben, mit der Vorstellung, dass sich jetzt alle anderen erstmal hinsetzen und dem Barden bei einem zehnminütigen Lied lauschen, während hundert Meter weiter die Zombies stehen, stieß mir sehr negativ auf. Ich hatte nicht gerade das Gefühl, dass das wirklich das wäre, was "richtige Menschen" tun würden. Es wirkte für mich anti-immersiv, roch schon fast nach ... Powerplay
      Klar, wenn die Zauberer der Gruppe vor einem Kampf erstmal ihre "Buffs" raushauen, ist das auch nicht extrem immersiv, aber zumindest beschränkt sich das auf ~ zwei Minuten und die Charaktere handeln in der Zeit aktiv - statt einfach einem Lied zu lauschen und dann zu sagen: "Jetzt machen wir sie platt!" 
      Ich würde jetzt in Zukunft dazu neigen, das Lied (wenn überhaupt) nur noch bei Situationen einzusetzen, wo man Gegner erwartet, aber noch keine gesehen hat (klassischerweise am Anfang eines "Dungeons"). Wo es noch einigermaßen Sinn macht, dass sich die Gruppe noch einmal sammelt und Zeit und Muße hat, einem Lied zu lauschen. Da das Lied nach einer Stunde vorbei ist, verpufft die Wirkung dann wahrscheinlich, aber das ist bei Antizipationen halt nun mal so ... 
       
      Meine Frage an euch ist: Wie spielen/spielten Barden in euren Runden mit diesem ominösen Lied der Tapferkeit, das ja eigentlich jeder Barde kann? 
      Man könnte natürlich auch zugrunde legen, dass wir in einer Fantasy-Welt spielen, in der es auch "normal" sein könnte, dass man sich zunächst zurückzieht, um von der magischen Wirkung eines Liedes zu profitieren. Mein Befremden könnte in einer Welt, in der es Magie gibt, gar unlogisch sein. Wie seht ihr das?
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