Alle Inhalte erstellt von Serdo
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Indruwale
Antwort 1: Indruwale sind als Dämonen Wesen des Chaos und können als solche das Ziel verfolgen, möglichst viel Chaos zu verursachen, wenn sie nicht kontrolliert werden. Generell kann man über ein freies Individuum sagen, dass es frei ist. Frei von Herrschaft und frei in seinen Entscheidungen. Es kann tun und lassen, was es will. Ich unterstelle jedem Wesen, dass es primär versucht, sich selbst zu erhalten, sekundär die Existenz seines Sozialbereichs zu erhalten und schlußendlich seine Art zu erhalten. Zur Erhaltung gehört die Bedürfnisbefriedigung, welche bei den physiologischen Bedürfnissen wie z.B. Essen & Trinken anfängt, über die Sicherheitsbedürfnisse, die sozialen Bedürfnisse und die Individualbedürfnisse hin bis zur Selbstverwirklichung geht (Siehe Maslowsche Bedürfnishierarchie) - ganz von der geistigen Stufe abhängig, auf der sich das Wesen befindet. Antwort 2: Indruwale sind nicht einem einzelnen Dämonenfürsten zuzuordnen, da sie kein Dämonenvolk darstellen. Vielmehr handelt es sich dabei um einen Gattungsbegriff. Genausogut könntest Du fragen, ob Menschen irgendeinem Menschenfürsten zugeordnet sind. Diverse Dämonenfürsten werden über diverse Coluscare, Dunebrasten, Kaobargen oder Indruwale herrschen. Das hängt von der jeweiligen Dämonensphäre und dem Einflussbereich des Dämonenfürsten ab. Sprich: Der Spielleiter ist frei, einen beliebigen Indruwal einem beliebigen Dämonenfürsten zuzuordnen oder es zu lassen. Antwort 3: Ein Viertgrad kann nicht in Grad 5 aufsteigen, während er von einem Indruwal übernommen wurde. Denn dazu ist Lernzeit notwendig und die hat er als Übernommener nicht. Als Übernommener wird sein Geist in die Ecke gedrängt und kann nur zuschauen, während der Indruwal seinen Körper lenkt. Um zu lernen müsste der Übernommene Herr seiner Sinne und Herr seiner Selbst sein, was er nicht ist. Sprich: Ein Übernommener kann nicht lernen und nicht im Grad aufsteigen.
- Kurioses aus dem Netz
- Dungeonslayers
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Barde "unfähig" gespielt (Ausspielen sozialer Fertigkeiten)
Also, wenn ich das richtig verstehe, dann bringt eine genau Ansage/Beschreibung/Ausspielen der sozialen Fertigkeit einen Bonus auf den Erfolgswurf. Möchte ich beispielsweise jemanden des anderen Geschlechts mir gewogen machen, so beschreibe ich also einen gezielten Angriff auf dessen Herz und erhalte zusätzlich einen Bonus auf den EW:Verführen. Kriegt die zu verführende Spielfigur dann einen zweiten Widerstandswurf mit +8 auf die Abwehr des gezielten Verführungsangriffs? Sorry, konnte nicht widerstehen. Aber alle Leser kriegen von mir +4 auf die Abwehr dieses gezielten Seitenhiebs.
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Dungeonslayers
Mann, Detritus, jetzt ist mir klar, dass Trolle echt große Hosentaschen haben müssen. Am Donnerstag habe ich hier in Hamburg eine tolle Dungeonslayersrunde geleitet - und es war großartig! Selten soviel Spaß beim Leiten gehabt. Je öfter ich das System spiele oder leite, um so cooler finde ich es. Nach fast 20 Jahren des Midgardspielens rüttelt zum ersten Mal ernsthaft ein anderes System an Midgards Thron als Nummer 1 meiner persönlichen Rollenspielsystemhitliste. Hätte nie gedacht, dass ich das mal sage...
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Kritische Treffer/Fehler - Best of
Nach einer ungeplanten Reise in die Küstenstaaten kommen mein Druide und seine Drillingsschwester (Glücksritterin, pA100; der Sp-Bruder sitzt noch in Corrinis) zurück nach Hause ins erainnische Dorf. Es wird groß gefeiert. Natürlich sind die jungen Männer im heiratsfähigen Alter auf der Balz... Zwei davon kriegen sich so heftig in die Haare, dass sie noch des Nachts sich davon machen. Wir vermuten, dass sie die Sache "wie Männer" regeln wollen (Duell, Bluteiche etc.). Wir gehen bei einem Suchtrupp mit und finden die Beiden in einer Höhle, wo sie am Lagerfeuer sitzend und schon kräftigst betrunken beim Kartenspiel unter sich ausmachen wollen, wer denn nun von Beiden meiner Schwester (die will eigentlich nur so schnell wie möglich weg...) den Hof machen darf. Gutes Zureden hilft nicht. Über den Punkt sind sie schon längst hinaus. Und dass ich ihnen den Schnaps wegnehme, hilft auch nicht. Jetzt werden sie aggressiv und prügeln sich. Na, gut. Wenn sie das brauchen... Als dann aber Messer gezückt werden, hat der Spaß ein Loch. Bevor die Beiden sich gegenseitig abstechen, springen mein Vetter (NSC) und ich (St 51, Gs 37) dazu und reißen die beiden besoffenen Trottel (Sohn des Jägers, Sohn des Schmieds, beide Stärkewerte irgendwo 90+) zu Boden: Sowohl er wie auch ich raufen sie kritisch erfolgreich zu Boden! So konnten wir die Tragödie verhindern...
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Artikel: Fechtstile der Küstenstaaten - ein Überblick
Im CMS ist nun eine Zusammenfassung als PDF (3 Seiten) einzusehen.
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Barde "unfähig" gespielt (Ausspielen sozialer Fertigkeiten)
Ganz einfach: Weil er es im echten Leben nicht kann, aber gerne möchte! Im Tischrollenspiel kann der Spieler seine Wünsche und Ideen hingegen schon ausleben. Ich kann weder fliegen noch zaubern. Trotzdem könnte ich im Tischrollenspiel eine Fee spielen. Tischrollenspiel ist dafür prädestiniert, Sachen zu simulieren, für die im richtigen Leben die Voraussetzungen fehlen.
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Barde "unfähig" gespielt (Ausspielen sozialer Fertigkeiten)
Ich bin der Ansicht meiner Vorredner. Eine Spielfigur hat andere Werte als ihr Spieler. Ansonsten gibt es auch auf Midgard-online einen passenden Beitrag zu Würfelmodifikationen durch Vortragen.
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Erfahrungspunkte - Vergabe bei mehreren Fähigkeiten mehrerer Personen
Silk hat Recht.
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Ein besonderer Automat
Wieso sollte er das tun? Ein Automat ist kein Lebewesen. Eine Regeneration steht im krassen Widerspruch zur midgardschen Magietheorie (siehe Meister der Sphären). Du hast dem Ding ohnehin schon als Rüstungsklasse Ritterrüstung gegeben. Es ist unglaublich schwer, das Teil normal zu vernichten. Wozu also auch noch Regeneration? Du kannst den Spielern auch einfach sagen: "So, das Ding ist unkaputtbar. Ihr seid alle tot." Dann spart Ihr Euch wenigstens stundenlange Würfelorgien... Tut mir leid, aber ich kann diesem Monster in der aktuellen Form nichts abgewinnen.
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Neue Mitspieler für Midgard
Nun, ich habe in den letzten 12 Monaten einige Leute zum Rollenspiel gebracht, bzw. ihnen für sie neue Rollenspielsysteme nahe gebracht. Darunter sind 3 Leute, die nun Midgard spielen, aber auch 10 Leute, die Dungeonslayers spielen. Die Gründe liegen auf der Hand: Dungeonslayers ist schnell erklärt, hat wenige Regeln, ist online als PDF kostenlos oder als Buch zu bekommen, hat eine wachsende Community. Leute für Midgard zu begeistern ist nicht so leicht gewesen, was u.a. daran liegt, dass das Regelwerk ein Moloch ist. Und es ist nur sehr schwer (als Restposten) zu bekommen. Diese Probleme gehen Hand in Hand mit der Tatsache, dass Tischrollenspiel nunmehr kein Massenphänomen unter Studenten und anderen lernwilligen Jugendlichen ist, die sich noch die Zeit nehmen und mehrere hundert Seiten an Regeln durchlesen. Diese Zeiten sind wohl vorbei und kommen dank modernen Medien und der dadurch bedingten Schnellebigkeit wohl auch nicht wieder. Der Markt für Tischrollenspiel ist im Schrumpfen begriffen. Midgard ist nun weder hipp noch schnell, sondern deutlich angestaubt. Es ist stark erklärungsbedürftig für Neueinsteiger. Davon abgesehen ist und bleibt Midgard eines meiner Lieblingsrollenspielsysteme, aber das liegt nur an meinen persönlichen Präferenzen. Was kann man nun tun, um neue Spieler zu akquirieren? Kaum jemand geht in den Rollenspielladen und kauft sich aus Jux und Dollerei das Midgard-Grundregelwerk, weil er es einfach mal ausprobieren will. Die Leute sind irgendwie angetriggert worden, z.B. durch Bekannte oder Freunde, die ebenfalls Midgard spielen. Was ich damit sagen will: Werbung in Medien funktioniert nicht. Rollenspiel funktioniert viral. Man muss Leute mit dem Rollenspielvirus anstecken und ihnen Lust machen, Midgard zu zocken. Das kann sein durch Spielrunden auf offenen Rollenspielconventions wie z.B. das NordCon. Oder durch aktive Ansprache von "Bestands-Spielern". So habe ich auf www.spielerzentrale.de nach Rollenspielinteressierten in meinem näheren Umfeld gesucht und diese dann angeschrieben. Von ca. 20 Mails kamen 5 Antworten, davon 2 Interessenten, wovon nun 1 in unsere Spielergruppe integriert wurde. Ansonsten einfach mal im Bekanntenkreis rumfragen, wer Lust hat, das mal auszuprobieren. Nur muss dann halt auch die Option da sein, auch eine fortlaufende Gruppe zu bespielen. ABER: Ohne verfügbares Material werden angefixte Spieler wieder mit Midgard aufhören. Mit etwas Glück wandern sie nur zu anderen Systemen wie z.B. Dungeonslayers ab. Im schlechtesten Fall hören sie einfach auf und erzählen frustriert anderen von ihren Negativ-Einkaufserlebnissen. Ganz schlechte PR.
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Ein besonderer Automat
Und wenn er sich verflüssigt hat, dann ist er vernichtet. Denn Automaten können im Gegensatz zu Lebewesen oder auch Vampiren keine Lebenspunte regenerieren...
- Sammelstrang, Beitrag des Monats September 2012
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Artikel: Fechten leonessischer Stil
Tja, auf einem Raster können um eine Figur acht normale Figuren stehen. (Kobolde oder Schlachtreihenkämpfer mal unberücksichtigt gelassen.) Aber wie Du selbst gesagt hast: das ist ein Midgard-untypischer Mechanismus. (Trotzdem finde ich ihn gar nicht so schlecht.) Darum habe ich ja auch eine andere Variante in den Eingangsbeitrag gestellt.
- Artikel: Fechten leonessischer Stil
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Artikel: Fechten leonessischer Stil
So, ich habe Einiges geändert: - keine gezielten Hiebe - Klingenwirbel muss zu Anfang der Runde angesagt werden. - kein Kontrollbereich mehr (Gegner können fliehen) - anstrengendes Manöver: -1 AP bei 3 Gegnern, -2 AP bei 4 Gegnern Ich habe auch überlegt, ob der Fechter mit 2 Rapieren kämpfen können sollte und beim Klingenwirbel einfach ALLE Figuren (Freund wie Feind) auf angrenzenden Feldern mit EW-(Anzahl der Figuren):Fechten angreift und dabei (Anzahl der Figuren-2) an AP verliert. Der Fechter mutiert quasi zur Mulinette...
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Artikel: Fechten morischer Stil
So, ich habe nun deutliche Änderungen eingepflegt: - Säbelfechten nur zur Abwehr, nicht zum zweiten Angriff. Also wie eine Fuchtel. Damit komme ich Drachenmanns Vorschlag nach. - kein Aufschlag des kleinen Schildes auf den WW:Fechten zur Parade wie beim Terarrischen Fechten. Damit ist für die Einzigartigkeit des Tevarrischen Stils gesorgt. - kein Säbelfechten zu Pferd etc.
- Artikel: Fechten corischer Stil
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Abbildungen von Zwergenfrauen
Nun, manche sagen: Der Bart macht die Zwergin. Kann man so darstellen. Aber es geht auch ohne. Denkbar wäre auch ein Flaum. Die gesamte Physiognomie sollte das archaische Wesen der Zwerge ausdrücken. Ich könnte mir das so vorstellen: flache Stirn ausgeprägte Wangenknochen markantes Kinn ggf. platte Nase dicker Augenwulst mit buschigen Augenbrauen Falten, insbesonders Krähenfüße
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Abbildungen von Zwergenfrauen
Irgendwie schauen die Zwergenfrauen hier nur aus wie recht dralle Menschenfrauen. Als besonders zwergisch erscheint mir keine davon.
- Sammelstrang, Beitrag des Monats September 2012
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Fechten 1880
Das Canne ist das aus Frankreich stammende Stockfechten, mit dem sich der Gentleman des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts auch in den gefährlichen Straßen und Gassen der Großstadt wie beispielsweise London Raufbolden und Strauchdieben erwehren konnte. Der Gehstock war ohnehin als Standard-Accessoire des Gentleman immer zur Hand und galt dabei NICHT als Waffe (welche verboten gewesen wäre...)! Das Stockfechten war so wichtig, dass es 1899 in London mit Boxen, Savate (französischem Fuß-Boxen) und Ju-Jutsu zu Bartitsu (Manliness:Baritsu; Bartitsu Society) verschmolzen wurde. Bartitsu selbst ist ja zu spät für unseren betrachteten Zeitraum um 1880. Allerdings läßt Sir Arthur Conan Doyle seinen Helden Sherlock Holmes an den Reichenbach-Fällen entkommen, indem er ihn eine Baritsu-Technik anwenden läßt. Wer also Sherlock Holmes in seinem M1880 auftreten läßt, kann auch Bartitsu als Kampfsport der Gentlemen präsentieren.
- 7 Antworten
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- degen
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- midgard 1880
- quellen
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Fertigkeiten bei Spielern vollständig bekannt oder nur teilweise?
Insbesondere bei unerfahrenen Spielern stelle ich nicht nur die Unkenntnis der Regeln fest, sondern auch Unwillen, die Regelmechanismen der eigenen Fertigkeiten sich überhaupt mal durchzulesen. Als ob nur eine Arbeitstätigkeit vom Regelstudium entbinden würde. :motz:Das finde ich sehr nervig. Beispiel: Eine (ansonsten sehr liebe) Mitspielerin hat auch nach über einem Jahr regelmäßigen (wöchentlichem) Spiels immer wieder vergessen, ihren Angriffsbonus hinzuzurechnen. Am Anfang zeigt man es den Neulingen, wie es geht. Dann hilft man, wenn Fehler gemacht werden. Aber immer wieder dieselben Fehler nerven einfach nur. Man muss ja garnicht die gesamten Regeln auswendig kennen. Aber man sollte definitiv wissen, wie man die wenigen Fertigkeiten einsetzt, die man gelernt hat!