Alle Inhalte erstellt von Fabian
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Ist Klingensucher das richtige Buch für Anfänger?
Im Tanelorn-Forum findet sich folgende Information: "Das hier ist der einzige Laden, der wirklich ne Auswahl an RPGs hat. Rien Ne Va Plus Oberdorfstrasse 34 CH-8001 Zürich Tel: ++41 44 261 1161 In der Nähe der Haltestelle Helmhaus RNVP hat vor allem die klassischen, grossen RPGs. Indies wirst du vergeblich suchen. Das eine oder andere kleinere deutsche RPG gibt es allerdings (zb Degenesis). Bestellen können sie dir im Normalfall aber fast alles." Ich gehe davon aus, dass Du hier Würfel und alles weitere bekommst, was Du benötigst. Vermutlich auch eine ordentliche face-to-face-Beratung. Gruß fabian
- Lange Kampagne für Einsteiger?
- Löwenmäuler für Tura
- Artikel: Aigneis Nic Gabhann
- Artikel: Skören Fjellkur
- Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
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Wie bindend seht ihr den arkanen Kodex?
Ich verstehe die Zauberbeschreibungen im Kodex als universal, sprich obwohl verschiedene Zauberer und kulturelle Ausprägungen dahinterstehen, hat man die Zauber unterschiedlichster Provinienz unter einer Wirkung zusammengefasst. Das heißt, im Arkanum dargestellt sind nur die Wirkung und die technischen Parameter (siehe auch Solwacs Beitrag weiter oben). Vieles, von dem rito hier spricht, kann man getrost hinzufügen: z.B. unterschiedliche Aussprache der Zauberformel, besondere Farbeffekte, ggf. individuelle / spezielle Gesten, etc., solange das Datenskelett des Zaubers nicht verändert wird. Letztlich ist das auch von der Vorstellung abhängig, wie Magie erlernt wird. In meiner Vorstellung lernt jeder Magier ggf. den gleichen Zauber, aber um ihn zu wirken muss er einen eigenen Weg finden, dieser führt zu den oben beschriebenen Variationen. Der Kundige kann evt., wie bei Dialekten auch, sagen woher ein bestimmter Zauberer kommt, oder auch welcher "Schule" er nahesteht. Hier sind m.E. durch das Arkanum kaum Grenzen gesetzt.
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Der Ton im Forum
Da kann ich mich nur anschließen! Bestimmte Redewendungen, die hier als "Höflichkeitsfloskeln" bezeichnet wurden, halte ich für elementar in einer Diskussion, um einschätzen zu können, worauf das Gesagte basiert. Insbesondere da es sich hier nicht um eine face-to-face-Kommunikation handelt und mir somit andere Mittel fehlen, um die Aussagen einzuschätzen. Gruß fabian
- Midgard - ein Spiel für Studies?
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Midgard - ein Spiel für Studies?
Alle Untersuchungen die mir diesbezüglich bekannt sind bestätigen Deine Aussage, sie ergaben einen sehr hohen Anteil von Personen mit hochwertigen Bildungsabschlüssen. D.h. Rollenspieler sind in der Regel gut ausgebildet und eher bildungsnahen Schichten/Milieus zuzurechnen. Bei den Begründungen wird es bereits spekulativer: Ein wichtiger Aspekt liegt sicher in der zur Verfügung stehenden (Frei-)Zeit (im so genannten "Bildungsmoratorium", längere Ausbildungszeiten, Studium, etc. sowie mehr Freiheitsgraden in der persönlichen Zeiteinteilung, respektive den notwendigen finanziellen Ressourcen (Babysitter, etc.)) sowie anderen Lebensentwürfen (spätere Elternschaft, etc.) und sozilisationsbedingt häufig einer anderen Mediennutzung. Gruß fabian
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Trend zu mehr oder weniger "Verregelung"?
Eine interessante Frage, leider sind m.E. ein paar Fehler in die Umfrage geraten. Letzte Wahlmöglichkeit ist so nicht korrekt, denke ich. Drei Antwortmöglichkeiten verführen viele dazu die Mitte zu wählen. Vier Items sind für gewöhnlich günstiger. Kannst du diesbezüglich noch etwas ändern? Gruß fabian
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"Gerechtigkeit" im Rollenspiel
Blödsinn, natürlich sind Würfel objektiv. Wenn nicht, dann müssten sie ja subjektiv sein. Wie soll das gehen? Es sind schließlich Objekte und keine Subjekte! Nur dass Objekte gar nicht objektiv sein können, da dies ein erkenntnistheoretischer Begriff ist. Diese Begriffe haben recht wenig mit Subjekt (im Sinne von handelnd) und Objekt (im Sinne von erleidend) zu tun. Ein Würfel kann nicht objektiv sein, weil er nicht handelnde Person ist, sondern nur Werkzeug. Objektivität setzt Entscheidungs- und Erkenntnisfähigkeitvoraus. Dem Würfel fehlt dies vollkommen. Alles, was du sagst, ist richtig, und geht dennoch an meinem posting vorbei, was ich mir vermutlich selbst zuzuschreiben habe, da ich das Wortspiel mit der Doppelbedeutung von "Objekt" gemacht habe. Was aber klar sein dürfte, ist: Wenn der Spielleiter selbst entscheidet, kann das subjektiv sein; wenn er Würfel nach unabhängig von ihm festgelegten Regeln benutzt, ist es auf jeden Fall objektiv (=frei von persönlichen Wertungen). Letzteres halte ich für ein Gerücht, da der Spielleiter/die Spielrunde die Würfelergebnisse immer im Rahmen einer konkreten Situation interpretieren muss. Da im Rollenspiel die Regeln zur Simulation von Handlungen genutzt werden, und nicht um des Spielmechanismusses selbst, müssen die Ergebnisse des Würfelwurfs immer übersetzt, also konkretisiert werden. In diesem Prozess wirken jede Menge subjektive wie situationsabhängige Faktoren mit, so dass von Objektivität nicht gesprochen werden kann.
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Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
Naja, für mich liegt der Unterschied darin begründet, dass es bei einem Brettspiel meist um den Spielmechanismus geht, der interessante Situationen erzeugt. Hinzu kommt jedoch, dass die Regeln beim Brettspiel geschlossen sind, da es keine Situationen jenseits der Regeln gibt, geben darf. Rollenspiel hingegen funktioniert m.E. anders: Die Regeln sollen helfen eine Simulation von Handlungen abzudecken, wobei die Spieler möglichst frei (= Freiheit) agieren können sollen. Dieses hat zur Folge, dass die Regeln oft erweitert, ausgelegt oder abgeleitet werden müssen, um die Handlungsfreiheit der Spielfiguren nicht einzuschränken. Daher dann auch der Schluss, dass durch die strenge Befolgung der Regeln die Handlungsfreiheit eingeschränkt wird. Gruß fabian
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Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
Ich halte Regelbruch eigentlich nicht für den geeignetsten Begriff, da er schon etwas irgendwie Verbotenes enthält. Ich würde lieber beim Begriff der Interpretation bleiben. Um klarer darzustellen, was in den Ausführungen zuvor gemeint war hilft vielleicht eine Analogie: Die Spielregeln sind vergleichbar mit typischen Gesetzen, die im Alltag für das Gelingen des Zusammenlebens der Menschen von diesen selber aufgestellt wurden. Die Spielregeln oder Gesetze sollen dazu dienen das Verhalten zu regeln und zu bestimmen was möglich und was nicht erwünscht ist. Allerdings machen RPG-Regeln und Gesetze vielmals nur grobe, "unbestimmte" Vorgaben, wie etwas zu regeln ist. Alles weitere ist von den Gerichten bzw. der Spielrunde zu beurteilen und zwar jeweils auf die konkrete Situation bezogen. Hierzu werden die Regeln/Gesetze interpretiert und auf die Situation angewendet. Die strikte Anwendung von Gesetzen / Regeln kann aber unter bestimmten Voraussetzungen zu Ungerechtigkeiten führen, daher muss die Spielrunde oder das Gericht sich die Freiheit nehmen dürfen, der Situation entsprechend zu entscheiden. Ich möchte jetzt ungern ganz konkret werden, weil wir uns dann an Einzelheiten aufhalten und die spezielle Situation auseinander genommen wird.
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Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
Du hast recht, die Diskussion ist etwas entglitten, aber andererseits gehören diese Dinge zusammen. Ich meine, es ist letztlich von der Vereinbarung der Spielrunde abhängig, wie gespielt wird. Es wurden in diesem Strang genügend Beispiele gegeben, wie verschieden gespielt werden kann und auch unter welchen Voraussetzungen, was die Kompetenzen der verschiedenen Teilnehmer einer Runde betrifft. Gruß fabian
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"Gerechtigkeit" im Rollenspiel
Diese Aussage halte ich für nicht durchgehend tragfähig. Schließlich werden die Würfelergebnisse in der Regel, nämlich auf die konkrete Situation bezogen, interpretiert und dadurch notwendigerweise auch oft in ihrem Ergebnis abgewandelt. Am meisten Interpretationspflicht obliegt der Spielleitung, denn die Regeln geben nur einen ungefähren Rahmen vor. Insofern heißt "6" nicht immer sechs, sondern dieses Ergebnis muss vor dem Hintergrund zahlreicher Faktoren gesehen werden. Oft genug wollen die Spieler auch ein bestimmtes Ziel erreichen, was nicht eindeutig von den Regeln abgedeckt wird. Auch hier ist in der Regel der Anspruch, nicht zu sagen, das geht nicht (weil es keinen Würfelmechanismus gibt, der ein eindeutiges Ergebnis anzeigt), sondern nach einer Lösung zu suchen, sprich eine geeignete Regelableitung zu finden. Also wieder Interpretation. Oft wird diese Interpretationspflicht, aus Gründen des Spielflusses, überwiegend der SL übertragen. Das heißt, die Spieler vertrauen der SL, dass sie im Sinne der Regeln und des Gruppenvertrags geeignete Interpretationen vornimmt. Das hat nichts mit Willkür zu tun, sondern mit Entscheidungsgerechtigkeit gegenüber der spezifischen Situation in der sich die handelnden Figuren/Spieler befinden (siehe auch Jakobs Vergleich mit dem Gericht weiter oben). Gruß fabian
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Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
Ich hole dieses Posting mal nach vorn, weil es m.E. zu der "Diktatur-Debatte" passt. Diese Art zu Leiten setzt m.E. ein sehr monolithisches Spielleitungskonzept (diktatorisch-autoritär?) voraus. Dieses funktionierte sicher in den Anfangstagen des Rollenspiels und immer noch bei privaten Spielwelten, in denen die SL die alleinige Definitionsmacht besitzt, nicht jedoch in publizierten, repektive bekannten Welten, die etliche kennen oder für Gegenden die schon lange von einer Gruppe bespielt werden. Spielerwissen beeinflusst hier immer das Handeln der Spielfiguren und dieses ist auch sinnvoll. Daher ist die Sandbox, wie von kazander beschrieben, wohl an die Unwissenheit der Spieler und die Überlegenheit der SL geknüpft oder seht ihr dies anders?
- Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
- Schummeln beim Würfeln
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Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
Das Rollenspiel "InSpectres" (ein Geisterjäger-RPG von Disater Machine Produktions) funktioniert auf die von dir beschriebene Weise. Wenn dich das Konzept interessiert lohnt es sich dort mal einen Blick hinein zu werfen. Hier wird das Konzept allerdings schon verregelt und über ein Würfelsystem simuliert. Gruß fabian
- Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
- Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
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Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
a) die reduzieren die Entscheidung des Mitspielers darauf, welche Socken sein SC anzieht, was sich auf die Reglementirung von Entscheidungen bezieht. b) nehmen wir mal meine vorletzte Space Gothic Con Runde, die Mitspieler kannten nichts vom System oder Setting vor Spielbeginn, trotzdem konnten die glaube ich vernünftige Entscheidungen treffen. zB. das Wegsenden ihres Schiffes um Hilfe anzufordern oder das durchsuchen des Kraftwerks und überprüfen der Programme bevor man es startet. Zu a) - möglich, kann ich nicht beurteilen, da ich DSA kaum kenne. Zu b) Die von Dir genannten Beispiele halte ich für Selbstverständlichkeiten. Solche Entscheidungen gehören m.E. zum "(Rollenspieler-)Alltag" - sie werden in typischen Abenteuerhandlungen von den Spielern regelmäsig erwartet. Ich gehe davon aus, dass diese Entscheidungen immer noch im Rahmen eines Plots stattfanden, der von der SL angestoßen bzw. "vorbereitet" wurde. Außerdem greift hier allgemeines SF-Wissen der Spieler. Tatsächliche eigenständige Entscheidungen, wie "wir fliegen jetzt zu Planet Erdem, dort können wir uns günstig mit neuem Proviant versorgen" wäre etwas anderes. Gruß fabian
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Wer bestimmt den Fortlauf der Ereignisse?
die Frage verstehe ich jetzt wiederum nicht. Siehe Borbarad-Kampagne, Siehe Jahr des Feuers oder Kleine Völker Was verstehst Du denn an der Frage nicht? So kommt irgendwie keine gelungene Kommunikation zu stande. Die von Dir zitierten Quellen kenne ich nicht, daher kann ich Deiner Aussage keine Antwort entnehmen. Bin etwas irritiert von Deinem Kommunikationsstil - sorry!
- Artikel: Niculsa Viriloes