Alle Inhalte erstellt von Alas Ven
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PR-Connection-Kattrott [ 19.02. - 21.02.10 ]
Damit die, die vielleicht Lust hätten, bei mir zu spielen, wissen, worum es gehen würde, hier eine Anzeige, die ich als eine Art Vor-Einstieg für das Abenteuer erstellt hatte: Unbekanntes Land betreten… Haben Sie Entdeckerlust? Sind Sie bereit für ein Abenteuer? Gehen Sie auch gern persönliche Risiken ein, wenn sich der Einsatz für Sie persönlich lohnen kann? Dann sind Sie bei dem folgenden Unternehmen richtig: Die private Entdecker-Agentur Star Trek sucht als Besatzung eines Prospektorenschiffes für eine Reise zu einem neuen Sternensystem im Jamodi(Camouflage)-Sternenhaufen (ca. 9200 Lichtjahre von Terra entfernt): - Planetologen -Wissenschaftler aller Art (Mediker, Archäologen, Biologen, Kartographen..) -Wartungstechniker Bewachungs- und Geschützpersonal -Piloten -Astrogatoren/Navigatoren -und weiteres für Raumflüge unverzichtbares Personal Was wir bieten: -Einen erfahrenen Prospektor als Leiter der Expedition -Ein voll ausgerüstetes Prospektorenschiff -Beteiligung an den Gewinnen, die durch die Ausbeutung des Systems erzielt werden, ansonsten ohne Gewinne Bezahlung nach dem üblichen Tarif -Abenteuer, Spannung und die Möglichkeit, Neues zu entdecken Interesse? Dann melden Sie sich bei der Star Trek Inc. unter der Com Nummer: ST2345234234 (Wer das überigens tun möchte, kann mir vorab eine PN schicken! "Referenzen", also der Char-Bogen vorab, sind natürlich sehr erwünscht;-))
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Bücher, die die Welt nicht braucht
Da kann man sehen, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind.. Mir ist Nathan viel zu moralinsauer. Na ja, gut, Emilia Gallotti war noch schlimmer... Aber alle Charaktere bleiben so extrem blass - dass es anders geht, beweisen Shakespeares Dramen...
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Bücher, die die Welt nicht braucht
Pride and Prejudice. Jane Austen ist absolut überschätzt. (Die meisten Sachen sind wirklich extrem öde, sogar für Frauen!) Promi-Biographien von Fußballern und von den meisten "Musikern". Langweilig. Schulbücher für Mathematik und Physik. Wie ich diese "Denke nach!" -Seiten gehasst habe... "Der Zauberberg" von Thomas Mann. Meine absolute Anti-Empfehlung! Alles von Theodor Fontane, insbesondere "Effi Briest". Wer als Mann keine Frauen versteht, soll nicht so tun, und vor allem lernen, sich mal kurzzufassen!
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Abenteurer und ihre Kinder
Hi! Ich bin jetzt zum ersten Mal mit einem Char konfrontiert, der zwei eigene Kinder bekommen hat, und das unter recht merkwürdigen Umständen, bei Perry Rhodan. Normalerweise wäre das ja in dieser Zukunftswelt nicht so das Problem, schon gar nicht bei Aras, die ihre Kinder ja schon sehr früh in Internate stecken, aber die augenblicklichen Umstände und die Eigenschaften der Kinder erlauben das ja nun einmal leider nicht. Ich bin sehr gespannt, wie sich das auswirkt. Eigentlich habe ich bis jetzt es immer vermieden, dass meine Abenteurer Kinder bekommen, weil ich sie samt und sonders so einschätze, dass sie dann für ihre Kinder da sein wollten und nicht mehr in Abenteuer verwickelt werden werden wollten (bis auf eben diesen Perry-Rhodan-Char, der hätte seine Kinder normalerweise bei einem Ara-Internat auf Aralon abgegeben, aber das geht ja jetzt nicht mehr) - und ich habe ja bis jetzt noch keinen meiner Charaktere zur Ruhe gesetzt. Bei D & D war immer einer meiner ersten Anschaffungen bei irgendeiner Hexe ein magischer Verhütungsring, den es sowohl bei mir als auch bei meiner Spielleiterin als eine Art Standard-Sache bei Hexen gab (wobei man meistens trotzdem noch irgend etwas für die bestimmte Hexe tun musste, aber das war nicht so schlimm). Irgendwie finde ich es schade, dass es so was bei Midgard so standardmäßig nicht gibt, sondern höchstens irgendeinen Zauber im Nahuatlan-Quellenband... Bei einem meiner nächsten Perry-Rhodan-Abenteuer, die ich selbst anbieten werde, kommen die Kinder überigens als Erwachsene und NPCs vor. Aufgrund der Umstände, stelle ich mir das Spielen der beiden Zwillinge ziemlich spaßig vor. Vielleicht werde ich sie auch in dem einen oder anderen Spiel spielen. Zwischendrin hätte ich auch noch eines, wo die Kinder auch mitspielen könnten, aber da wären sie sicherlich vielleicht doch ein wenig zu nervig... Da bräuchte ich Abenteurer mit starken Nerven!;-) Bei den Werten habe ich noch ein wenig Probleme, weil auch Perry Rhodan dafür keine Regeln vorsieht, und die Kinder ja im nächsten Abenteuer auf Eden 12 auf jeden Fall vorkommen würden;-).
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Was gefällt dir an Rollenspiel-Abenteuern?
Ich habe sehr viel Spaß an eher "offenen Abenteuern", in denen nicht so sehr eine bestimmte Lösung gefordert wird, sondern verschiedene Lösungswege flexibel möglich sind. Das ist auch eines meiner großen Probleme mit Kaufabenteuern. Beispielsweise beim Sturm über Mokkatam konnte ich meinen Ordenskrieger als Ormutskrieger an einigen Stellen gar nicht einsetzen, weil er seinem Glauben nicht abschwören wollte. Wir haben das dann so gelöst, dass ich an den Tagen nicht mitgespielt habe, aber das ist natürlich auch doof. Deshalb sind mir Nicht-Kauf-Abenteuer eigentlich um ein Vielfaches lieber, weil da die Spielleiter flexibel reagieren können, wenn vollkommen andere Dinge gemacht werden, als ursprünglich vorgesehen, also wenn, obwohl es vorgesehen ist, dass irgendetwas untersucht wird, die Spieler etwas völlig anderes tun, man dann halt damit weiterarbeiten kann. (Ich habe beispielsweise ja bei Perry Rhodan "A tunnel to hide" von Jul beschrieben. Da sollten wir vermutlich eigentlich eine bestimmte Anlage untersuchen, aber wir haben alle etwas ganz anderes gemacht, und trotzdem konnte der Spielleiter damit super weiterarbeiten.) Zum Abenteuer gehört auch ab und an ein Kampf, aber das ist für mich nicht die Hauptsache. Wenn sich ein Kampf an den anderen reiht, wird das Abenteuer schnell langweilig. Wenn es aber so ein oder zwei Kämpfe gibt, ist das schon schön. Sie sollten sich aber logisch aus der Situation ergeben. Ein Abenteuer kann für mich durchaus interessant und spannend sein, wenn gar kein Kampf vorkommt! Rätsel dürfen vorhanden, sollten aber durchaus lösbar sein, und wenn man als Spieler überhaupt nicht auf die Lösung kommt, sollte der Spielleiter auch Möglichkeiten haben, den Spielern ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Die Interaktion mit den NSCs ist natürlich auch immer interessant. Ein wenig aus dem Rahmen fallende, starke weibliche NSCS mag ich besonders gern. Was ich nicht besonders mag, sind sehr eng vorgegebene Handlungsstränge, Bereiche, die nicht für jeden Abenteurer spielbar sind (es sei denn, das wird im Vorfeld abgeklärt, und man sagt, Du kannst nur solche Charaktere spielen, beispielsweise,wenn man bei einem Abenteuer einen "Hexensabbat" in den Mittelpunkt stellt aus der Sicht der Hexer und Hexen, dass man dann nur Hexen oder Hexer spielen kann (obwohl: Aus Sicht von Hexenjägern wäre das vielleicht auch mal interessant..), Abenteuer, in denen man gar nicht so richtig weiß, worauf sie hinauslaufen, also wo der Plott gar nicht wirklich erkennbar ist und sich erst ganz am Ende wirklich klärt (hatte ich mal bei einem Vampire-Dark-Ages-Abenteuer) und extrem schwer lösbare Rätsel, bei denen der Spielleiter dann gar keine Hilfestellungen gibt. Extrem cool sind natürlich Abenteuer, wo man die Welt gleich retten kann oder sich dramatische Dinge im Hintergrund durch das verändern, was man tun oder nicht tun kann, also, wo man wirklich der klassische Held ist, also, wo das passiert, was ich mit Epik umschreibe. Das Problem ist auch hier: Als Kaufabenteuer sind solche Abenteuer offen schwer anzubieten, weil sie eben dramatische Veränderungen bewirken, was immer man auch tut, und selbst, wenn man nichts tut, und es dann mehrere vorgesehene Ausgänge geben muss, die für die Spielewelt auch Konsequenzen haben, die sehr unterschiedlich sein können. Bei Kaufabenteuern muss die Konsequenz ja festliegen, weil ja mit dem Resultat weitergearbeitet werden muss (Es kann beispielsweise nicht an den Abenteurern hängen, ob der König eines Reiches stirbt oder nicht, weil, wenn er stirbt, ist der ja nicht mehr der König, und wenn er überlebt, bleibt er ja der König. Und das verändert ja, egal, wie es ausgeht, die Abenteuer-Welt dramatisch. In der eigenen Runde kann man ja solche Abenteuer anbieten, weicht dann aber von der offiziellen Abenteuer-Welt eventuell ab (wenn der König dann halt doch stirbt). Einige offizielle Abenteuer müssen dann eben angepasst werden, aber das ist ja nicht über-dramatisch. Aber als Kaufabenteuer kann man so was eben nicht mit offenem Ausgang anbieten, denn sonst müsste man ja in einem eventuellen Quellenband schreiben: Ob jetzt X oder Z regiert, hängt davon ab, ob und wenn ja, mit welchem Ausgang die Abenteurer das Abenteuer "...." gespielt haben oder nicht.) Eine coole Idee hat jetzt auch unser Spielleiter: Er hat die jetztige eigene Kampagne schon einmal mit einer anderen Gruppe geleitet, und da sind viele Dinge offen geblieben oder haben sich verändert, und zwar teilweise nicht zum Guten. Wir werden jetzt sozusagen mit unserer Gruppe als "Aufräumtrupp" hinterhergeschickt und können teilweise damit auch rekonstruieren, was die andere Truppe alles für einen M.. gebaut hat. Das ist sehr spaßig. L G Alas Ven
- Quellenbuch LFT
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Hatte das Forum Einfluss auf Eure Art zu spielen oder zu leiten?
Mir hat das Forum die Welt Midgard doch sehr viel klarer gemacht und mir viel geholfen, vieles, was nirgends in unseren QBs steht, aber dennoch zur Welt gehört, besser zu verstehen (der Länderteil). Außerdem habe ich hier durch einige Diskussionen Anregungen für Abenteuer bekommen (meistens auch im Länderteil). Und natürlich habe ich mich eingehend mit Medjis beschäftigt, wodurch ich viele andere Dinge auch besser habe begreifen gelernt, beispielsweise durch die dadurch geförderte intensive Auseinandersetzung mit "unter dem Schirm des Jadekaisers". Meine praktische Spielweise oder meine Art und Weise, Charakter zu bauen, hat sich dadurch nicht wirklich verändert. Auch meine Regelkenntnis ist eher durch das Spielen selbst gewachsen und weniger durch die Diskussionen, die man hier mitlesen kann.
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Wie führt man einen Neuling durch die Charakterfindung
Und genau da sehe ich ein Problem. Midgard ich nicht hau drauf und gut. Da füllt sich kein Manapool wieder von alleine auf. Und da ist es auch nicht ohne Konsequenzen wenn jemand beim Stehlen erwischt wird oder wie wild in der Stadt rum zaubert. Deswegen sollte man zumindest vor gewissen Typen warnen, wenn man sie schon nicht von vorn herein untersagen möchte. Masamune Offtopic: Das ist es auch nicht in jedem PC-Rollenspiel (wobei ich online-Rollenspiele nicht so kenne..)... Schon mal Baldurs Gate gespielt? Da gibt es, wenn Du beim Klauen erwischt wirst, mächtig Ärger... Und Du musst Dir auch sehr genau überlegen, wie Du mit wem umgehst und mit wem Du Dich anfreundest - oder auch, wen Du verhaust.. Ontopic: Ich denke schon, dass auch PC-Rollenspiel-Erfahrung ein bisschen hilfreich sein kann. Und ich halte den Ansatz, den Spieler zu fragen, was ihm gefällt, eigentlich für einen ganz guten. Wenn der Spieler so gar keine Idee hat, kann man ja erst mal mit der Frage anfangen: Soll die Figur viel zaubern können (und dann eher in der zweiten Reihe stehen) oder mehr kämpfen können (und dann da immer gleich das volle Risiko des Sterbens, aber auch den vollen Spaß abkriegen?)? Danach kann man das dann ja weiter ausdifferenzieren. Bei weiblichen Spielern ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass manche Länder "frauenproblematischer" sind, auch als Herkunftsländer, als andere. Meistens arbeite ich da mit dem irdischen Hilfsvergleich, also Nahuatlan: Atzteken, Moravod: Slavisch, Eschar:Arabisch-Ägyptisch (Achtung, Frauenproblematik!), Kan Thai Pan: Asiatisch (Achtung, Frauenproblematik!), Erainn:Irisch-Keltisch, Alba:Schottisch-Englisch-Mittelalterlich, Waeland:Wikinger-Nordländisch... Passt zwar nicht 100% , hilft aber beim Vorstellen.
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Euer allererster Midgardcharakter
Mein erster Midgard-Charakter wurde mir bei einer Runde zugeteilt - die Hintergrundstory habe ich später ausgeschmückt.. Die erste Runde Midgard stand damals unter keinem glücklichen Stern. Ich verstand weder wirklich, worum es ging (weil ich mitten in eine bestehende Runde kam und der Spielleiter sich auch wegen der großen Spielermenge keine Zeit nehmen konnte, meinen Char richtig einzuführen in die Welt), noch, was wirklich von mir erwartet worden wäre - weswegen ich beim ersten Abenteuer im Gefängnis gelandet war... Der Charakter wurde gemeinsam mit einem erfahrenen Spieler ausgewürfelt. Der hatte mich, ähnlich wie Serdo gefragt, was ich gern können würde, und ich hatte ähnlich geantwortet, nämlich, von allem ein bisschen, aber Zaubern noch nicht, weil ich das System erst mal kennenlernen wollte. Außerdem wollte ich nicht, dass sie unter irgendwelchen "frauenbedingten" Einschränkungen litt, weswegen mir eben Erainn als Heimat empfohlen wurde. Und so entstand Gwenhyfar Llyewen aus Erainn, eine junge Dame, Seilerin von Beruf (das war die Wahl des Spielleiters nach den Würfeln), die nicht den Erwählten ihrer Eltern heiraten wollte, den heimischen Handwerkerhaushalt in eienr spektakulären Nacht- und Nebelaktion verließ und mit (von ihr selbst geklautem) Brautschatz sich Pferd, Ausrüstung und Schwert besorgte. Sie ist nach M 4 entstanden, musste also nicht konvertiert werden und überall, wo sie auftaucht, scheinen sich Verwandte von ihr herumzutreiben, die alles andere als glücklich darüber sind, dass Gwen den Brautschatz geklaut hat;-). Mitterweile ist sie Grad 3 und sitzt irgendwo in Rawindra. Dort harrt sie ihres nächsten Einsatzes, weil ich zwischendurch eine Menge anderer Figuren entworfen und gespielt habe. Wer weiß, vielleicht begegnet ihr der eine oder die andere mal auf dem Nord-Con oder dem Sparren-Con...
- PR-Connection-Kattrott [ 19.02. - 21.02.10 ]
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Braucht 1880 die Fertigkeit "Abrichten"?
Auch das spricht aber eher gegen den Weg, über "Schulwissen" zu gehen. Zoos und Zirkusse gehören nicht unbedingt zum Repertoire der "Höheren Töchter-Anstalten" des 19. Jahrhunderts.
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PR-Connection-Kattrott [ 19.02. - 21.02.10 ]
Savage Worlds sagt mir jetzt gar nichts. Das entfällt also für mich als Grund, den Adventure Con toll zu finden;-). Was mir nicht so gut gefällt, ist, dass man nicht allgemein schnell Einsicht in die angebotenen Spielrunden nehmen kann. Das macht selbst unser klitzekleiner Sparren-Con besser;-)... (Ich will ja mal sehen, ob es für mich noch andere Gründe gibt, als Alf04 als Leiter zu erleben und einige nette Leute wiederzusehen, diesen Con doch noch mehr in Erwägung zu ziehen...) Edit: Habe mir jetzt Savage Worlds angesehen. Das Spielsystem scheint sehr brauchbar zu sein, aber es kann offenbar mit sehr vielen verschiedenen Settings daherkommen. Ein Piraten-Setting würde mich reizen, ein Wild-West-Setting nicht. Und es "zieht" für mich nicht so wie z. B. "In magna veritas" oder "In nomine satanis" "ziehen" würde, was ich immer schon mal spielen wollte.. Aber das wird wohl bis zum nächsten Nord-Con warten müssen..;-)
- Raum OWL - Bielefeld
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PR-Connection-Kattrott [ 19.02. - 21.02.10 ]
Machen wir mal Butter bei die Fische: Wenn sich bis Sonntag nicht noch jemand weiteres zum Leiten findet, bleibt dieser Adventure-Con für mich leider eher uninteressant und Ihr könnt nicht mit meinem Kommen rechnen. Sry, aber für wage Aussichten auf interessante Runden ist mir der Con zu weit weg, und dafür kenne ich da in der Gegend zu wenig Leute.
- PR-Connection-Kattrott [ 19.02. - 21.02.10 ]
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PR-Connection-Kattrott [ 19.02. - 21.02.10 ]
Ja, der ist nicht größer als der SparrenCon, soweit ich weiß. Der einzige richtig große (und großartige) Con ist und bleibt nun einmal der Nord-Con. Und der ist natürlich für mich ein Pflichttermin;-). Es ist schon super, Alf, dass Du Dich auch angeboten hast, zum Leiten. Aber es müsste sich mindestens ein weiterer finden, der das auch anbieten würde. Am besten zwei oder drei, damit die Runden nicht zu groß werden. (Man merkt: Hannover wäre mir immer noch die liebere Lösung gewesen...) Mir ist die Gefahr bei so kleinen Cons einfach zu groß, dass ich sonst keine interessanten Runden für mich finde oder alle Runden, die mich interessieren, schon voll sind. Und dann ärgere ich mich über den weiten Weg, weil ich mich langweile.
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Ich wünschte mir...
Du hast aber sehr optimistische Ansichten über Vögel...
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PR-Connection-Kattrott [ 19.02. - 21.02.10 ]
Ich würde vielleicht einmal leiten, aber das Abenteuer, was ich mir überlegt hatte, ist auch nicht mit jedem Char zu spielen. (Adelige und vor allem Arkoniden müssten wegen der Konstellation da eher sich anderweitig beschäftigen, weil die Adeligen sich sonst in die Krone gegriffen und die Arkoniden sonst eventuell in Loyalitätskonflikte kommen könnten.. Und gespielt werden müsste ziemlich gruppenorientiert...) Wenn sich da dann kein anderer meldet, wäre es für mich ein Grund, nicht da unten runter zu düsen. Für mich kommt das Adventure Con nur in Frage, wenn vorab geklärt ist, dass ich jeden Tag eine Runde PR spielen (oder leiten) kann. Ansonsten ist mir das Con einfach zu klein für die weite Reise. Und leiten würde ich einmal. Die übrige Zeit würde ich spielen wollen. Und bei so einem kleinen Con müsste halt vorher schon geklärt sein, dass ich Runden finde, die mich interessieren. Ansonsten ist die weite Reise für mich uninteressant. Für so was hab ich in Bielefeld unser Sparren-Con. Wenn ich da nichts finde, was ich spielen kann, und keine Leute, mit denen ich mich nett unterhalten kann, weil alle in Runden sind, die mich aber nicht interessieren oder die schon voll sind, kann ich locker nach Hause fahren. Hannover würde keine Übernachtung bedeuten. Das ist dann ein ganz anderer Schnack. Da kann man auch mal nur für einen Tag zum Spielen hinfahren. Und bevor mir wer mit dem Nord-Con kommt: Wenn man da keine Runde findet, gibt es genug andere spannende interessante Veranstaltungen, die man besuchen kann - das ist schließlich der größte Con Deutschlands. So kleine Cons bieten erfahrungsgemäß nichts Vergleichbares. Wenn man da keine Runde findet und die Leute weitestgehend nicht kennt, sind die todlangweilig... Also, wer sagt (außer mir) zu, dass er oder sie auch leiten wird?
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PR-Connection
Da auch ich eine Family habe, weiß ich auch nicht, ob die da nicht Ansprüche an mich erhebt. Wäre Karfreitag vielleicht auch eine Alternative? Ach ja, noch eine andere Sache, Hamburg ist mir für ein solches Con doch ein bisschen weit weg. Wenn ich dann was spielen muss, was ich nicht mag, oder meine Runden nicht vollkriege oder keine Runde finde... Nee.. Und unterkommen muss man da ja auch noch, weil das sich von uns aus nicht lohnt sonst...
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PR-Connection-Kattrott [ 19.02. - 21.02.10 ]
Das hängt halt immer stark vom Termin ab. Katrott hatten wir uns jetzt halt schon freigehalten. Andere Termine müsste man dann erst mal sehen. Erst dann kann man sagen, ob das klappt oder nicht. Und ob wir 15 Leute für PR zusammenbekommen? Ich habe da so meine Zweifel... Selbst mit der freien Kost und Logis kamen wir ja ursprünglich gerade mal auf 10 Mann bei Kattrott!
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Ich habe bisher einen homosexuellen Charakter in meinen Midgardrunden erlebt. Und spielte das eine große Rolle in den Abenteuern? Sagen die Regeln irgend etwas dazu, wie darauf reagiert werden soll? Wie hat der Spielleiter darauf reagiert? Wenn nicht, könnte ich mir vorstellen, dass das weitestgehend nur in "Anmach-Situationen" relevant wird. Es sei denn, jemand will einen "Christopher Street Day" auf Midgard veranstalten;-) und seine Sexualität extrem zur Schau stellen - was aber die meisten Schwulen und Lesben, die ich so kenne, gar nicht tun. Deren sexuelle Orientierung ist so selbstverständlich für sie wie es bei mir die heterosexuelle Orientierung ist. Und beides sieht man ja einem Menschen von weitem nicht an... Ob Mann oder Frau kann man aber meistens sogar schon von Weitem erkennen. Daher meine These, dass das schon relevanter ist.
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Hi Isabella, es geht durchaus, wenn man eben teilweise versucht, Besonderheiten einzubauen, die dann eben vielleicht sogar etwas Positives aus der Diskriminierung machen. In Eschar geht das beispielsweise über die Idee der Geschlechtertrennung und die besonderen Informationen, an die dann weibliche Figuren leichter kommen können durch weibliche NSCs. In Kan Thai Pan ginge es ebenfalls ähnlich mit inoffiziellen Frauen-Netzwerken, und sei es nur, dass man sich am Brunnen vor dem Tore begegnet, wo die Männer normalerweise eben nicht hingehen. Das verlangt vom Spielleiter viel Kreativität. Und er muss auch teilweise Leute mit weiblichen Spielfiguren dann mehr stützen als Leute mit männlichen, weil die viel offensichtlicher alles hinbekommen können als Leute mit weiblichen Spielfiguren. Das bedingt aber, dass er oder sie vorab über diese Frage überhaupt nachdenken muss. Wer die dann nicht hat, kann Diskriminierungen auch weitestgehend ignorieren. Wer das dann nicht will, wird eben zu einem Spielleiter, der seinen Fans von weiblichen Spielfiguren eben ein "dann spiel doch einen Mann" an den Kopf wirft.
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Viel. Würde im Quellenbuch KanThaiPan drin stehen, dass aus traditionellen Gründen der Beruf X nicht von jemanden ergriffen werden darf, dessen Name mit A beginnt, so würde kein Spieler mit Name Andreas oder Anja sich deswegen diskriminiert fühlen. Wenn er den Beruf X in KanThaiPan ausüben wollte, so würde er halt für seine Spielfigur einen Namen wählen, der nicht mit A beginnt. Die Tatsache, dass sein echter Name mit A beginnt, hat für ihn eben keinen identitätsstiftenden Charakter. Das Geschlecht empfinden wir offenbar als so identitätsstiftend, dass wir es in den meisten Fällen auch für unsere Spielfiguren beibehalten möchten. Mangels eigenen Erlebens vermag ich es nicht zu beurteilen, glaube aber, dass Homosexuelle diese Eigenschaft auch als sehr identitätsstiftend empfinden. Wenn also darüber diskutiert wird, ob man Frauen auf der Spielwelt überall gleichstellen müsste, um weibliche Spieler nicht zu benachteiligen, so ist es naheliegend zu fragen, ob dasselbe nicht auch für andere identitätsstiftende Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung gelten müsste. Ganz ehrlich: Mit der sexuellen Orientierung "meiner" Abenteurer habe ich mich als Spielleiter bisher nie befasst. Mir ist auch noch kein einziger Fall untergekommen, wo ein Abenteurer auf jeden Fall einen Homosexuellen oder eine Lesbe spielen wollte. Und selbst wenn : Ich weiß nicht, ob die Regeln irgend etwas zur sexuellen Orientierung sagen. Und sexuelle Orientierung fällt auch nicht sofort auf. Zu Frauen sagen sie aber in vielen Fällen explizit etwas. Und ich habe schon viele Runden erlebt, in denen Spieler und Spielerinnen gern weibliche Spielfiguren spielen wollten. Und weiblich oder männlich ist bei Spielfiguren nach meiner Fantasie doch recht gut sichtbar, wenn man jetzt mal vielleicht Zwerge außen vorlässt (wobei, die haben hier ja als weibliche Zwerge keine Bärte, ist ja nicht wie bei Terry Pratchett...;-)). Insofern habe ich keine Ahnung, wie relevant dieses Problem bei Midgard überhaupt ist. Und wenn die Quellenbücher nichts dazu sagen, denke ich, ist es jedem Spielleiter selbst überlassen, ob und wie er Diskriminierungen wegen sexueller Neigungen einbaut oder nicht. Ich habe bis jetzt in keinem etwas darüber gefunden. Bitte korrigiere mich, wenn ich mich irre.
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Nein, ich stelle die Frage nur anders. Kritik am Design der Spielwelt sollte also nicht durch Diskussion jedes einzelnen Unterschieds geübt werden, sondern durch die Beurteilung. ob in ihrer Gesamtheit ein merkliches Ungleichgewicht entstanden ist. Zumindest ich wünsche mir ein Midgard, in dem die Geschlechter für Abenteurerfiguren gleichwertig, aber eben nicht gleich sind. @Alas: Du sagst also, dass Du keine Frau in Eschar spielen möchtest, weil ein Spielleiter der Meinung ist, Frauen hätten da die Klappe zu halten? Bei so einem Spielleiter würde ich nicht spielen wollen, aber das hat nichts mit Midgard zu tun! Ich habe etliche Abenteurerinnen in Eschar erlebt (um bei dem Beispiel zu bleiben), so gut wie alle haben "Hindernisse" in der Spielwelt durch entsprechende Ideen und Aktivität umschifft. Umgekehrt haben männliche Figuren ohne irgendwelche Ideen und Aktivität aber auch keine großen Spielanteile. Passivität ist eben schlecht und das liegt am Spieler und nicht an der Figur. Solwac Es gibt verschiedene Arten zu leiten. Es mag dann Spielleiter geben, die eben , weil sie vor allem Passivität für weibliche Figuren in einer bestimmten Region annehmen, diese bei allen Versuchen, aktiv zu werden, zum Scheitern zwingen. So macht das Spielen dann keinen Spaß, aber der Spielleiter kann sich eben damit rechtfertigen: "Ist doch eine von Männern dominierte Kultur. Warum spielst Du keinen Mann?" Und das Argument, ich spiele nicht gern Männer, würde dann gekontert mit: "Dann spiel halt nicht in Eschar." Oder Du hast ein Abenteuer bzw. einen Spielleiter, der dann darüber nachdenkt, wie so eine Figur, die in der Öffentlichkeit eher zur Passivität verurteilt ist, eben in einer Nicht-Öffentlichkeit aktiv sein kann. So jemand kann einem unerfahrenen Spieler, der gern die Wahl "Frau" treffen möchte in bestimmten Regionen, vielleicht auch ein bisschen auf die Sprünge helfen.. Nicht jede Spielerin kann das sofort (mit Diskriminierungen umgehen, meine ich). Und da ist es hilfreich, wenn sich ein Abenteuer oder ein Leiter gleich mit überlegt, wie die dann ins Boot geholt werden kann. Beim Abenteuer, weil es für Spielleiter Orientierung bietet, beim Spielleiter selbst vor allem, wenn er eigene Sachen leitet.
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Das Problem ist nun einmal der Spielspaß, der ja im Mittelpunkt steht. Im Eschar-Strang hat einer beispielsweise mal geschrieben, dass es ganz leicht sei, eine Frau in Eschar zu spielen: "Maul halten und mitlaufen." Wenn dann eine ganze Kampagne in Eschar spielt ,und man spielt mit so einem Leiter, der diese strenge Auffassung vertritt, beispielsweise das erste Mal Midgard, ist es besser, dann zu sagen: Spiel einen Mann. Ich hätte aber beispielsweise gar keinen Mann am Anfang spielen wollen. Ich spiele immer noch eher ungern Männer. Das ist bei mir nun einmal so. Nun kann man natürlich sagen, ok, dann sind Abenteuer in Eschar nichts für Dich. Aber wenn man es streng handhabt ohne die Möglichkeiten, die ich aufgezeigt habe, sind dann auch Abenteuer in Kan Thai Pan nichts für mich. Und Abenteuer in Nahuatlan. Und Abenteuer in Buluga. Dann bleiben immer weniger Länder übrig, in denen ich dann spielen kann. Die Gegenden, die dann noch bleiben, sind Serendib, (da würden die meisten Männer aber nicht spielen wollen), Alba, Erainn und Waeland. Gut, das sind noch genug Gegenden. Was aber, wenn die Gruppe nun unbedingt Eschar spielen will? Wäre es dann nicht schön, wenn man den Abenteurern, egal welches Geschlecht usw., Handlungsmöglichkeiten bieten würde und wenn Abenteuer-Schreiber auch darüber nachdenken würden?