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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Doch, dem ist so. Bei Männern ist in der Regel eine höhere Veranlagung zur Ausbildung von Muskelmasse vorhanden, die eine höhere Masse hat als Fettgewebe. Bei vergleichbarer Gestalt wäre ein Mann im Durchschnitt daher schwerer als eine Frau. Ok, das würde aber in der Konsequenz bedeuten, dass weibliche Charaktere zwar leichter, aber nicht schlanker wären, die 4kg Gewichtsunterschied also vor Berechnung der Gestalt (die sich ja am Volumen und nicht an der Masse orientiert) wieder draufgeschlagen werden müsste. Zum Glück ist dieser Aufwand aber nicht nötig, da auf Midgard Frauen eben nicht schwächer sind als Männer und daher logischerweise auch nicht zu weniger Muskelmasse neigen. Die meines Erachtens relevanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern haben glücklicherweise keine Auswirkungen auf die Spielwerte. Die Spielwerte kann ich nivellieren und das ergibt auch durchaus Sinn. Wenn ich nämlich im Gegenteil versuche, vermeintliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Werte zu fassen, bietet das Stoff für unbegrenzte Peinlichkeiten. Als Beispiel sei hier nur Bischof Williamsons Auffassung zu Frauen an Universitäten genannt. Da böte sich ja direkt eine Höchstintelligenz für weibliche Charaktere an - zum Ausgleich bekämen sie auch kochen und putzen als Grundfähigkeiten. :bang: Im Übrigen unterstelle ich keine biologischen Determinanten sondern allenfalls biologische Prämissen für soziale Resultate. Aber ich gehe davon aus, dass bei fehlen einiger Prämissen sich auch die Resultate anders manifestieren würden. Außerdem bevorzuge ich, deutsch zu sprechen... Liebe Grüße Saidon Offtopic: Wenn wir so realistisch Midgard als Mittelalterwelt simulieren wollen, dann können Frauen wirklich nur noch Männer spielen. Dann muss man sich aber auch nicht wundern, dass Frauen dann keine Lust mehr auf Rollenspiel haben. Aber (ontopic) ich denke, wir haben es hier mit FANTASY zu tun. Das bedeutet, wir haben hier FANTASIE-GESCHICHTEN. Die mögen angelehnt an mittelalterliche Geschichte sein, aber sie bilden sie nicht eins zu eins ab. Wir spielen hier ja kein HISTORISCHES Rollenspiel. Märchen und Sagen sind für mich eher eine Inspiration als wirkliche, verbuchte, historische Ereignisse, denn auch das sind ja Fantasie-Geschichten. Unserer Fantasie sind allenfalls durch die Quellenbücher, die Abenteuer und die Regelwerke Grenzen gesetzt. Wer also gern in seinen Abenteuern bedeutende, starke Frauen auftreten lassen will, soll es tun. Wer das nicht will, kann das genauso tun. Die Quellenbücher könnten für beides Anregungen bieten. Und bis jetzt haben bei Abenteuern die Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf Midgard bei Abenteuern, die ich mitgespielt habe, nicht so sehr eine Rolle gespielt, dass ich als Frau an den Abenteuern keinen Spaß hätte haben können (bis eben auf den Sturm...) Wem die offiziellen Abenteuer wegen dem einen oder anderem nicht gefallen, der kann selbst eigene Abenteuer machen. Dabei kann man natürlich auch andere Frauencharaktere einbauen. Niemand ist gezwungen, die offiziellen Abenteuer zu spielen! Bis jetzt habe ich auch mehr Midgard-Marke-Eigenbau gespielt als Midgard-offiziell-gekauft - und ich war sehr zufrieden damit. Es gilt also auch hier: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (selbst!).;-)
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Auch extreme Xenophobie kann - wenn sie übertrieben eingebaut wird - dazu führen, dass Spieler, die jemanden aus einer anderen Gegend spielen wollen (warum auch immer), schnell die Lust verlieren und auf andere Systeme ausweichen - oder eben nur noch Leute aus den betreffenden Gegenden spielen wollen (wäre übertragen: Nur noch Männer spielen wollen, wobei das ja aus anderen Gründen meines Erachtens problematisch ist - so, wie Männer oft Schwierigkeiten haben, Frauen überzeugend zu spielen, denke ich, haben Frauen oft Schwierigkeiten, Männer überzeugend zu spielen - ich bin da durchaus selbstkritisch). Es muss da in gewisser Weise eben das richtige Maß eingehalten werden. Man kann solche Dinge einbauen, um ein bisschen Spielatmosphäre zu schaffen, muss aber auch dabei darauf achten, dass der Spielspaß für alle, die spielen, erhalten bleibt. Und will man Xenophobie einbauen, muss man auch hier als Spielleiter die "Gegenmechanismen" einbauen: Starke Fremden-Communities, die einander unterstützen (mit "Paten" und "Jakusa";-) - das kann auch seinen Reiz haben!) und Gegenden, in denen hauptsächlich Fremde einer bestimmten Rasse, Religion etc. hausen, könnten da geeignete Gegenmaßnahmen sein (und Ausgangspunkte bieten, in denen sich dann diese Abenteurer besonders gut "austoben" können). Ebenso steht dem Adeligen ein anderes Repertoire an Möglichkeiten offen als dem Unfreien oder dem Gemeinen (will sagen: Der Adelige wird dann, wenn wir wirklich historisch akkurat spielen, keine besonders offenen Dorfbewohner in der nächsten Dorfkneipe vorfinden - er ist ja ein anderer Stand - der Gemeine hingegen wird es leichter haben, über ein Dart-Spiel vielleicht an den einen oder anderen Dorfbewohner heranzukommen. Umgekehrt kann der Adelige zu Empfängen usw. eingeladen werden, wo der Gemeine nichts verloren hat.). Ergo: Ich bin der Meinung, dass man, je wichtiger einem solche Details sind, desto mehr man als Spielleiter natürlich, wenn die Spieler trotzdem etwas Bestimmtes spielen wollen, Möglichkeiten für die Spieler einbauen muss, damit der Spielspaß erhalten bleibt. Und bei jemandem wie mir bleibt der nur erhalten, wenn ich irgendwie in das Spielgeschehen mit eingreifen kann. Oberste Maxime muss der Spielspaß bleiben. Meines Erachtens hat sich da alles drunter unterzuordnen.
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Hier ein interssanter Artikel über AD&D Starterset aus dem Midgard Digest, wo man im ersten Unterabsatz eine interessante Frage lesen kann ... Ja, da haben die Macher wohl nicht drüber nachgedacht. Aber soweit ich weiß, ist die Spielewelt eigentlich gleichberechtigt, zumindest, wenn mein Schulenglisch noch nicht völlig eingerostet ist. (Ich habe die Regelwerke nur auf Englisch zur Verfügung gehabt.) Dass man die weiblichen Chars einfach "vergessen" hat, ist natürlich schade, aber so schwer für einen SL nicht abzuändern( gib ihnen einfach einen Frauennamen!;-)). Dem Spielspaß tut das dann keinen Abbruch;-). Wenn man die Nachteile der Frauen voll ausspielt, muss man eben als Spielleiter die Herausforderung annehmen, und auch die Vorteile der Frauen voll ausspielen, wenn man dann auch weibliche Charaktere in seiner Runde "dulden" will. Das ist natürlich eine Herausforderung, aber Möglichkeiten gibt es durchaus, wenn man die Sache mit den historischen Vorbildern ernst nimmt. Die getrennten Lebensräume für Frauen und Männer schaffen in Eschar Frauen Möglichkeiten, die Männer in der Weise nicht haben - die Frauen könnten sozusagen andere Frauen aushorchen (auch, wenn so etwas in offiziellen Abenteuern nicht geschieht..). Männer verführen, geht natürlich bei heterosexuellen Männern leichter durch eine Frau (wobei dabei natürlich wieder zu berücksichtigen ist, wie man das Fortpflanzungsproblem löst - Magie bietet sich da als Lösung an). Wenn Verführungen von Männern notwendig sind, um an Informationen zu kommen, wäre auch das eine Möglichkeit. Und am Brunnen vor dem Tore beim Wasserholen sind sicherlich eher Frauen als Männer angesagt. Ebenso sind Frauen in manchen Punkten (beispielsweise als Boten oder als Spione oder auch als Attentäterinnen)vielleicht dann unauffälliger, weil man ihnen weniger zutraut. Aber wie schon gesagt, das ist eine Herausforderung für den Spielleiter oder die Spielleiterin (um jetzt doch mal pc zu bleiben). Es macht es nicht einfacher, aber Möglichkeiten gibt es da durchaus. Und vielleicht kann man in Alba sogar etwas ähnliches wie die "Beginenhöfe" einbauen, was ich mal in einem Vampire-Dark-Ages-Abenteuer drin hatte. Das war für die Männer da echt ein Problem. Die Beginen da haben nämlich nur Frauen auf ihren Hof gelassen;-), um nicht in Verruf zu geraten.. Und wenn man da dann als Mann unbedingt etwas untersuchen will, wird das schon schwierig...;-) (Die "Beginen" gab es historisch tatsächlich, die sind auch historisch eine äußerst interessante Lebensgemeinschaft.. Und die hatten auch in Brügge einen Hof, da, wo ich damals gespielt hatte...) Es ist aber schwieriger, so zu leiten, und dann muss der Spielleiter auch explizit eben wollen, dass einerseits die historisierten Frauenrollen passen, andererseits aber auch wollen, dass die Spieler mit weiblichen Charakteren eine Möglichkeit zum Einsatz finden - und den Spielern mit weiblichen Charakteren ein bisschen Zusatzhilfen bieten, weil das dann für die ein wenig schwieriger wird, sich wirklich einzubringen, als für Spieler mit männlichen Charakteren. Aber zur Beruhigung von beginnenden Spielleitern oder auch -leiterinnen: Bis jetzt ist da noch nie etwas so heiß gegessen worden, wie es gekocht worden ist. Will sagen: Man kann seinen Spielerinnen mit allen Abenteuern eigentlich schöne Einsatzmöglichkeiten verschaffen, zumindest mit den inoffiziellen (bei unserer offiziellen Kampagne "Sturm von Mokkatam" bin ich ja dann auf einen Mann ausgewichen...)...
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Dann bist Du aber nicht an historischen Vorbildern orientiert. Denn in mittelalterlichen Welten konnte es durchaus Königinnen geben! ;-). Es mussten nicht immer Könige sein. Stadtwachen, Stadtvögte ok, aber eine Ausschließlichkeit gerade im Adel oder bei Königshäusern ist historisch zumindest nicht akkurat.;-). Mit anderen Worten: Auch Midgard ist, was man aus ihm macht. Wenn es Dir gefällt, eine Welt zu spielen, in der Frauen gar nichts zu melden haben, ist das durchaus in Ordnung. Aber wer gern eine mittelalterliche Fantasy-Welt anders spielen will, muss nicht unbedingt auf D & D ausweichen. Das wollte ich denen als Ermutigung mitgeben, die gern in ihren Abenteuern Frauen tragendere Rollen geben wollten. Selbstverständlich @Rosendorn, darf jeder so spielen, wie er will. PC braucht es nicht. Aber auch keine resignierenden Spielleiter,die sagen, eigentlich ist Midgard toll, aber wenn ich nur so leiten darf, dass Frauen nichts zu melden haben, suche ich mir ein anderes System. Da kann man offizielle Regeln durchaus so biegen, dass es einem Spaß macht.
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Hast Du dann auch große Bauchschmerzen bei Magie und magischen Fähigkeiten? Allein dass die ja so eine reale, tragende Rolle auf Midgard spielen, zeigt ja meines Erachtens, dass wir es hier nicht mit einer realen Welt zu tun haben. An historischen Vorbildern kann sich Magie zumindest nicht orientieren, allenfalls an Legenden oder Sagen oder Märchen. Und gerade im Märchen gibt es viele tragende Frauenrollen;-) (Gretel, Schneeweißchen, Rosenrot, Schneewittchen, Aschenputtel, die gute Fee...). Auch Sagen sind teilweise doch recht voll mit starken Frauen (denkt mal an Brunhild;-)! oder Boudicca.) Für mich ist das Wichtigste, dass die Beteiligten alle Spaß haben. Irgendwelche "Akuratesse" , die historisch bedingt ist, muss hinter diesem Spielziel auf jeden Fall zurücktreten. Und das böse Wort mit R.. ohnehin;-). Und ich glaube, dass man mit so einer Einstellung durchaus sowohl Midgard spielen, als auch Midgard leiten kann;-). Man muss da nicht auf D & D ausweichen...
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Forum Geburtstag
Herzlichen Glückwunsch. Und mögest Du uns noch lange Jahre erhalten bleiben - mit Dir hatte ich schon sehr viel Spaß, Du Forum, Du!
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PR-Connection
Wenn ich genaueres weiß, werde ich nachfragen wer Zeit hat und ggf. Travel /Accommodation organisieren. Zur Info es schwankt im Moment zwischen Capetown, Barcelona und Kiel/Darry Oh-hauer-hauer-ha... Argh... Der Reisepaß... Da schließe ich mich natürlich meinem Schatz an... UIHHHH... (Um mal aus dem momentan von mir frequentierten PC-Spiel "The book of unwritten tales" zu zitieren..) Ein Riesenspaß wird es sicherlich werden!....
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PERRY RHODAN-WeltCon 2011 Wird das PR-Rollenspiel präsent sein?
Wer fragt denn hier um Erlaubnis??? Aber ich denke, die Verantwortlichen sollten wenigstens die Chance haben, etwas professionelleres aufzuziehen. Immerhin kam das erste Posting schon paar Minuten nach dem Erhalt des Infotransmitters. Ich glaube, dass hier schon Zeit gelassen werden sollte, bevor man hier aus der Hüfte schießt! Nichts desto Trotz sollten wir uns aufstellen und nicht die Hände in den Schoß legen. Lieber etwas größer denken, als nur bis zum Ende des Rollenspieltisches! Wir sollten uns aber mit den Offiziellen abstimmen. Wenn die da schon etwas planen, könnten wir ja dann in diesem Rahmen unsere Unterstützung anbieten, so dass es für sie leichter werden könnte.. Bis jetzt war ja noch nichts zu hören. Also hier jetzt von mir die höfliche Anfrage: Ist irgend etwas im Zusammenhang mit dem WeltCon von offizieller Seite geplant? Wenn ja, wo könnte man Unterstützung brauchen? Wenn nein, stünde dann Fan-Aktivitäten unsererseits auch nichts im Wege? (Gut, das Hinfahren und Treffen und Spielen kann uns ohnehin keiner verbieten. Aber wenn wir so etwas wie einen eigenen Stand organisieren würden, wäre es, denke ich, besser, wir haben offizielle Unterstützung als wir machen alles, und die Offiziellen gucken hinterher ganz erstaunt...)
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Gedanken zur Zukunft von PR das Rollenspiel.
Das gab es die ganze Zeit. Die Druckversion ist jetzt vergriffen, Du kannst Dir das PDF aber kostenlos runterladen. s. Wulfheres Link Wird von offizieller Seite eigentlich über eine Präsenz auf dem WeltCon von PR nachgedacht? Wir als Fans wollten uns da ja eventuell treffen, aber wie sieht es mit der Verlags-Seite aus? Das Event könnte ja eine Möglichkeit sein, an andere Käuferschichten, nämlich die PR-Fans, die kein Midgard spielen, besser heranzukommen...
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PR-Connection
Slüram hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass da eventuell eine Geburtstagsfeier ansteht. Ich weiß es aber nicht genau. Wenn die nicht kommt, haben wir beide selbstverständlich Zeit. Ansonsten geht dieser Geburtstag vor. Der 13. März wäre für uns dann aber immer noch eine Alternative. Und der 03./04. April sind bei uns auch noch völlig frei.
- Topsider im PR-Universum
- PR-Connection
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Spielergruppen mit Angehörigen verschiedener Spezies
Es gibt immer wieder Fotzeleien zwischen den verschiedenen Angehörigen verschiedener Rassen, aber selten ernsthafte Probleme - wobei Alas Ven manchmal zu sehr drastischen Lösungen neigt (wer als Arkonide zu sehr den Arroganten heraushängen lässt, wird erst mal sediert;-)..). Im Großen und Ganzen kommen die Rassen auch ganz gut miteinander zurecht, sie sind ja meistens auch aufeinander angewiesen...
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PR-Connection
Nach einigem sanften Druck von meiner Seite recht gut. Meistens haben wir das Treffen einmal pro Monat hinbekommen. Aber ich kann ja nichts dafür, dass Ihr ausgerechnet meinen einzigen festen Termin im Februar als einzigen freien Termin habt! @Sternchen und Logarn: Wie schaut es denn nun bei Euch im März aus? Oder ist das genauso übel wie in Januar und Februar? Wenn, dann verlässt selbst mich auch langsam der Mut...
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Magiergilde - Austritt nach mehreren Jahren Zugehörigkeit
ein Spielleiter sollte keine NSCs als SCs spielen ! Daher plaediere ich fuer den Scheiterhaufen, dann bist du das Problem los. Die alternative: Ich denke, bei einem glaesschen Wein, wird der Gildenchef versuchen, zu erklaeren, dass es ihm und auch anderen Magiern auch schon manchmal so ging, dass es Sinn macht, offiziell in der Gilde zu bleiben, weil nur die Gilde den Rechtsschutz bietet, und sonst der Scheiterhaufen droht (vor ca 10 Jahren haben sie in Alba mal wieder Weisheitspriester verbrannt, ... ex-Magier brennen bestimmt auch seht gut) Am besten, dein Magier macht, was andere Magier in selber Situation vor ihm gemacht haben: Bau dir einen Turm, mitten im Nichts. Und zieh dich aus dem Gemobbe, der Gildenpolitik zurueck. Grad 7 is sowieso der richtige Zeitpunkt um deinen NSC in Rente zu schicken. oder: Denk einmal andersrum. Ich vermute, dass der nette Herr im gruenen Mantel und andere seiner Genossen als eine der ersten mitbekommen werden, dass ein Magier sich von der Gilde losgesagt hat, und selber den Kontakt suchen werden. Die Gelegenheit einen ausgelernten Magier als Schueler zu haben, wird sich keiner der Daemonen entgehenlassen wollen. Da du ja schon Grad 7 bist, haste auch gleich eine finstere Aura. Mehr Holz - wir brauchen mehr Holz :-) ciao,Kraehe Es gibt ja nicht nur Samiel als Alternative. Und gerade solche Leute (die dem dienen) sind sehr gefährdet, herauszufinden, ob sie selbst gut brennen... Die Frage ist, was Du für Deinen Char willst. Willst Du jemanden spielen, der sozusagen nur noch am Rande der Legalität "arbeiten" kann? Dann wäre eine Laufbahn als Hexer wirklich eine Alternative. Das Treffen mit einem Natur-Mentor, wie z. B. Rosendorns vorgestellter Mentorin, ließe sich leicht arrangieren. Man muss ja bedenken, meist suchen die Mentoren die zukünftigen Hexer auf, nicht umgekehrt! Aber die geliebte Robe müsste dann weg, am besten verbrennst Du das Ding. Magie wäre etwas für eine verstohlene Lebensweise. Du solltest Deine Identität ändern. (Ist bei Midgard schwieriger als bei PR... Hier gibt es keine Bio-Masken! Und gefälschte Ident-Chips auch nicht...;-)) Willst Du jemanden spielen, der die Welt der Gildenpolitik hinter sich lässt? Dann bleib nur nominell Mitglied der Gilde und geh entweder in die innere Immigration oder geh in eine Gilde, die weit, weit, weg von "zu Hause" tätig ist. Damit hast Du weiter den Schutz, eine schicke Robe und die Lizenz zum Zaubern. Aber: Abenteuer, in denen es darauf ankommt, die Ränkespiele der Gilde zu durchschauen sind dann nicht mehr so gut drin. Willst Du jemanden spielen, der zwischen allen Stühlen sitzt? Dann bemüh Dich darum, aus Dir einen Druiden zu machen. Die Druiden werden Dir gegenüber misstrauisch sein (zumindest am Anfang), die Magier werden Dir gegenüber misstrauisch sein (und bleiben) und die Bevölkerung wird Dir auch gegenüber misstrauisch sein. Kein einfaches Leben! Und die Robe, die müsste auch weg. Und in Alba wäre Dein Status auch nicht besonders gut. Schon mal über einen Wohnungswechsel nachgedacht, dahin, wo Druiden angesehener sind? Willst Du eine wirkliche neue Herausforderung? Dann versuch Dich an der Gilden-Neugründung. Ein interessanter Ausgangspunkt für eine neue Kampagne! Da gilt es 1. das Vertrauen der Obrigkeit zu gewinnen, 2. mit der Konkurrenz fertig zu werden und 3. Magier für die neue Gilde zu gewinnen -ach ja, und 4. auch die Bevölkerung nicht zu verschrecken. Damit bist Du dann aber für die nächsten Jahre beschäftigt. Du solltest darüber nachdenken, den Zauber "Verjüngen" zu lernen;-)... Für die Zwischenzeit, bis die neue Gilde überhaupt entstanden bist, würde das dazu führen, dass Du vermutlich nominell erst mal Mitglied in der alten Gilde bleiben müsstest.
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Magiergilde - Austritt nach mehreren Jahren Zugehörigkeit
Na ja, ob der Covendo für einen, der schon bei Tierversuchen Bedenken äußert, wirklich die richtige Alternative wäre? Würde er weiter in Alba leben, dann vielleicht, aber ich denke, Tierversuche könnten da ebenfalls ohne Probleme stattfinden.. Vielleicht wäre eine Neugründung bei prinzipiellen Bedenken doch eine bessere Alternative?
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PR-Connection
Vielleicht haben Sternchen und Logarn ja im März Zeit... Eine feste Runde wird es wohl sicherlich nicht werden - schade eigentlich. Aber irgendein Wochenende mit Sternchen und Logarn könnte doch im März hinzubekommen sein.... Meldet Euch mal, wie das bei Euch aussieht! Wenn wir uns nicht auf einen Termin einigen können, dann spielt eben der Bereich, bei dem die Mehrheit kann. Jetzt im Februar ist das wohl der 14. - ohne mich - und ohne Slüram. (Was soll ich machen, mein Dad lyncht mich, wenn er mich das nächste Mal sieht, wenn ich nicht zu seinem 70. komme!) Das würde vermutlich im März dann eben ohne Celador und Volker ablaufen, weil die ja offenbar jedes Wochenende im März belegt haben. (Tipp für Celador: Schreib lieber die Wochenenden auf, wo Du kannst, nicht die, wo Du nicht kannst! Das scheinen ja definitiv mehr zu sein!;;-)). Aber der 14. ist bei mir leider definitiv nicht drin. Sry. Der März hingegen ist, bis auf Slürams Geburtstag (18.), von Terminen noch völlig frei. Auch der April hat keine Termine (bis auf Ostern, wo ich an einem Tag bei meiner Family aufkreuzen muss). Es "knubbelt" sich familiär allerdings bei mir alles ziemlich im Januar und Februar. Aus irgendeinem Grunde sind da fast alle meine Familienmitglieder irgendwie am Geburtstag-Feiern. Na ja, ansonsten gibt es noch den Juli, wo wir in Urlaub fahren. Aber sonst sieht es gut aus. Unsere andere Runde steigt eh hauptsächlich Freitags.
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Wie PSI-lastig ist eure Kampagnenwelt
Nun ja, wenn man keine ERfahrungen mit so einer Fähigkeit hat, probiert man das erst einmal aus. Aber: Mein erster Char hat eine PSi-Fähigkeit und die bis jetzt noch nie bewusst eingesetzt - er ist sich nicht einmal sicher, ob er die wirklich hat - mein zweiter Char hat keine. Mit beiden Chars konnte ich durchaus auch spannende Teile des Abenteuers erleben, ohne dass PSI notwendig gewesen wäre. Fazit: Mutanten können, müssen aber nicht spielentscheidend sein. Und soo toll ist es auch nicht, wenn man z .B. jemanden hat, der einem ständig in den Kopf gucken kann(mit Telepathie z. B.) oder für den sozusagen keine räumlichen Beschränkungen gelten (mit Teleportation z. B.).
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PR-Connection
Ich bin dabei mir noch mal das Regelwerk für PP&P durch zu lesen und ein paar Ideen zu Schneetreiben in Bärwangen oder Igelreiten in Doc-mund habe ich auch schon. Ist der Charakterbogen angekommen und seit ihr da durchgestiegen? Super! Dann können wir Euch also da auch erwarten? Wäre ja spitze!
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Magiergilde - Austritt nach mehreren Jahren Zugehörigkeit
Interessante Sicht. Würde das bedeuten, dass er dann per Steckbrief gesucht wird? Oder müsste er erstmal irgendwas anstellen, um zu merken, dass er nun ziemlich dumm dasteht...? Ehre ist für meinen Magier eher eine unwichtige Sache. Er hilft zwar, wenn jemand Hilfe braucht, aber richtig echtes Ehrgefühl kennt er wohl nicht. Daher wäre der Verlust selbiger als solches nicht so schlimm (im ersten Moment). Ich glaube, was Kazzirah damit sagen wollte, ist, dass es in einer eher mittelalterlichen Fantasy-Welt sehr schwer ist, sich außerhalb des Systems zu stellen. Gerade auf Midgard wird ein Magier von der Bevölkerung akzeptiert, weil er Teil des Systems ist. Dass er Teil des Systems ist, beweist er durch die Mitgliedschaft in einer Gilde. Die Gilde hat "den Daumen drauf". Sie garantiert mit ihrem guten Namen, dass da keine Schwarzmagie oder Finstermagie herumläuft und sorgt für Vertrauen. Denn ein Magier hat viel Macht, und gerade auf Midgard herrscht durch die Verwüstungen, die die Magierkriege angerichtet haben, ein gewisses Misstrauen gegenüber dieser Macht vor. Die Gilde repräsentiert die Begrenzung dieser Macht. Entgrenzung ist also für den Rest der Bevölkerung erst einmal eine Bedrohung. Und ein Magier, der sich keiner Kontrolle irgendeiner Gilde unterwirft, ist entgrenzt. Das bedeutet, er wird als Bedrohung gesehen, wenn er offen als Magier auftritt. Wer aber als Bedrohung gesehen wird, ist in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt schnell "vogelfrei". Er und sein Eigentum genießen nicht mehr den Schutz der Ordnung. Das bedeutet, dass er sich als Magier kaum zu erkennen geben darf. Tut er es doch, wird er ganz schnell für jede verendende Kuh verantwortlich gemacht und als Schwarzmagier verbrannt, ohne dass er irgendetwas dafür kann. Die Angst der Bevölkerung vor der Macht der Magier ist einfach zu groß. Wenn ein Magier in dieser Welt aufgewachsen ist, so wie Deiner, wird er das sicherlich wissen, ohne dass ihm das irgendeiner erklären müsste. Insofern braucht er gar nichts anzustellen - einem Magier wäre in meiner Midgard-Welt die Konsequenz eines gilden-losen Lebens (Leben in Tarnung, außerhalb von Gesetz und Ordnung, ohne Schutz und den Verdächtigungen und Lynchtum der Bevölkerung gnadenlos augesetzt) von Anfang an bewusst. (Einen Spieler, der so etwas vorhat, würde ich dann für seine Figur auf "Intelligenz" würfeln lassen, damit er sich daran erinnert, falls er solche Gedanken wirklich hegen würde.) Eine Neugründung einer Gilde oder der Beitritt bei einer anderen Gilde sind eigentlich auf die Dauer die einzigen Alternativen, die ihm bleiben, wenn er weiterhin offen Magier sein möchte.
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Magiergilde - Austritt nach mehreren Jahren Zugehörigkeit
Hmm, wo fange ich da an? Also eigentlich mag er seinen "Job" - er ist gerne Magier und wirkt verdammt gerne Magie. Lange war er wirklich stolz auf die Zugehörigkeit und ist anderen Zauberern sehr offen und vertrauensvoll gegenübergetreten. Dummerweise stellte sich dann jedes Mal heraus, dass fremde Zauberer ihn irgendwie veräppelt, ausgenutzt, oder eben ein anderes böses Spiel mit ihm getrieben haben. Gerade im letzten Abenteuer wurde diese Tendenz der "bösen" Zauberer (und vor allem MAGIER) sehr deutlich. Nun ist er gleichzeitig auch sehr tierlieb und hat im Laufe der Zeit eine immer größere Verbindung zur Natur entwickelt, die man fast schon druidisch nennen könnte. Zu guter Letzt war er nie so der typische Magier, was ihm auch regelmäßig gesagt wurde ("Hey, sind Magier nicht immer wissenschaftlicher?" "Was bist du? Druide?" ...). Das hat ihn nicht gestört, aber zum Nachdenken gebracht. Im vorletzten Abenteuer dann hat er durch einen Elfenbaum sein wahres Selbst erkannt (was für ein Schlamassel...), was ein Stück weit ins Natürliche, Duridische ging. Und im letzten Abenteuer hat er dann mitbekommen, wie ein hochrangiges Mitglied der Gilde Tiere eingefangen hat, die später erforscht werden sollten und dass es auch egal gewesen wäre, wenn sie dabei sterben. Na ja, ist eben viel zusammengekommen und da er auch manchmal etwas kurz entschlossen ist, hat er eben verkündet, dass er austreten will... Hilft das weiter? Er will weg vom System - da hilft es nicht, wenn er einfach eine andere Gilde aufsucht... Guter Gedanke - eine eigene Gilde, in der Tierversuche verboten sind und die mehr im Einklang mit der Natur lebt... Sowas würde gehen, wenn er die nötige Unterstützung dafür bekommt. Schließlich ist er nach wie vor Magier, nur eben ein etwas anderer... Kann ich das auch selbst machen, oder muss ich da einen anderen SL anbetteln? Ich könnte ja vielleicht die Figuren da sehr mit einbeziehen, wenn sie ihm helfen wollen. LG Anjanka Theoretisch kannst Du das als Ausgangspunkt Deines Abenteuers nehmen. Du musst Dir nur die Konstellationen klarmachen, in denen das Ganze spielt. Gibt es schon eine etablierte Gilde in der Gegend? Wie reagieren diese Magier auf "Konkurrenz"? Was macht die Bevölkerung, wenn da plötzlich eine neue Gilde auftauchen soll? Und was sagen die Druiden zu dieser vermutlich sehr druidisch angehauchten Gilde, was die Obrigkeit des Landes? Wie steht die überhaupt zu Deinen neuen Gründungsversuchen? Und wie willst Du neue Magier für Deine Gilde gewinnen? All das könnten Anlässe oder auch Teile von interessanten Abenteuern werden.... Aber Dein Char würde dadurch sicherlich stark zum NSC verkommen...
- Magiergilde - Austritt nach mehreren Jahren Zugehörigkeit