Alle Inhalte erstellt von Alas Ven
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Ich wünsche mir ...
Hallo, der Vorteil ist, dass man weitestgehende Konsistenz der Welt hat, dass Branwen und JEf alles, was an Material eingesendet wird (und egal, was gesagt wird, es IST mehr als veröffentlicht wird) genau prüfen. Außerdem haben wir bei den Produkten eigentlich fast immer gleichbleibend hohe Qualität, was man an den zufriedenen Kundenrückmeldungen hier im Forum auch sehen kann. Da das Produkt Midgard eben nicht genug abwirft, um mehr als eine Ein-Mann bzw. Ein Frau Show zu sein, dauert dieses Prüfen eben dementsprechend lange. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die beiden Hauptakteure sehr persönlich mit dem System, ihrem "Baby" verbunden sind - vielleicht ist auch das ein Grund für die seit Jahren hohe Qualität der Midgard-Werke. Aber: Wünsche darf man ja trotzdem haben, oder;-)? Und da wünsche ich mir sehr sehnlichst 1. Den Küstenstaatenband, weil man nach DiRis Äußerungen auf den richtig "Appetit" kriegt 2. Einen QB zu Valian, weil ich gern das eine oder andere Abenteuer da steigen lassen würde, aber mir ein wenig der Hintergrund fehlt 3. Etwas mehr Beschreibung zum Serendib, weil dies der Hintergrund für "1000-und-1-Nacht-Abenteuer" sein kann und ich dieses Werk liebe und dabei wunderbare Inspirationen hätte 4. Einen Quellenband zu Erainn, einfach aus meiner Liebe zu Irland heraus, das ich seit meinem Besuch da sehr ins Herz geschlossen habe. Nice to have wäre bei mir 1. Eine Überarbeitung des Rawindra-Quellenbandes auf M4. (Man kann auch mit dem M3-Band tolle Abenteuer entwickleln) 2. Eine Beschreibung zu Aran (der Orient ist nun mal faszinierend) 3. Eine Beschreibung der Urruti (weil ich mir unter ihnen nichts vorstellen kann, wir aber da auch eine spannende, sehr unverbrauchte Hochkultur haben). Aber ich verstehe auch die Gründe, weswegen man eben nicht immer bekommt, was man sich wünscht...;-) L G Alas Ven
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Geldleihe und Schulden
Bisher habe ich hauptsächlich mit Pfandleihern gearbeitet.
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Silvester-PR-Connection-Sylt [ 28.12.09 - 03.01.10 ]
Wer hat gesagt, dass ich Midgard spiele?? Perry Rhodan und Midgard sind für mich zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Tja, man kann sich alles zurechtbiegen, wie man mag. @Bro: Celador hat doch genau erklärt, wie das gemeint ist. Midgard wird nicht gespielt, PR trotz des Midgard-Systems, das nicht geliebt wird. Aber kann das nicht egal sein? Hauptsache, man kann toll zusammenspielen? Hat man hier die Verpflichtung, das Spielsystem Midgard gut zu finden, nur weil man gern den Hintergrund Perry Rhodan spielt? Weder hier noch anderswo, meine Liebe, weder hier noch anderswo. Ich nehme die Erklärung also verwundert zur Kenntnis und gehe wieder zurück ins Nichts, woher ich komme. Hey, Bro! Du musst nicht ins Nichts, und soweit ich weiß, kommst Du von Sylt - und da will ich ja auch hin;-)! [/ Friede?;-) L G Alas Ven
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Silvester-PR-Connection-Sylt [ 28.12.09 - 03.01.10 ]
Wer hat gesagt, dass ich Midgard spiele?? Perry Rhodan und Midgard sind für mich zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Tja, man kann sich alles zurechtbiegen, wie man mag. @Bro: Celador hat doch genau erklärt, wie das gemeint ist. Midgard wird nicht gespielt, PR trotz des Midgard-Systems, das nicht geliebt wird. Aber kann das nicht egal sein? Hauptsache, man kann toll zusammenspielen? Hat man hier die Verpflichtung, das Spielsystem Midgard gut zu finden, nur weil man gern den Hintergrund Perry Rhodan spielt?
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Entlassungen sind scheiße!
Na ja, wenn dann die ganzen Familienväter entlassen würden, aber nur die Allerbesten bleiben dürften, und Du dann nicht dabei wärest, würdest Du Dich genauso aufregen. Es ist nun einmal so, dass diese Krise gerade im Bereich Maschinenbau und Auto Opfer verlangen wird. Und die müssen die Mitarbeiter bringen. So ist das System nun mal Wenn die Leute gar nicht entlassen, dann geht der Betrieb völlig vor die Hunde. Du magst mit der Wahl der entlassenen Leute nicht einverstanden sein, aber anders geht es nun mal nicht. So funktioniert Kapitalismus. Da wo sich Ressourcen ansammeln, die nicht gebraucht werden, müssen sie abgebaut werden. Das ist zwar traurig, aber wahr.
- PR-Connection-Kattrott [ 19.02. - 21.02.10 ]
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Silvester-PR-Connection-Sylt [ 28.12.09 - 03.01.10 ]
Arg. Don't get me started. Call of Cthulhu hat ein funktionierendes Regelsystem, dass werde ich nicht an Midgard anpassen. Ich bin absolut kein Freund des Midgard-Regelsystems. Aber das ist eine andere Diskussion... Call of Cthulu kenn ich nun noch nicht. Ich wäre da wirklich immer offen für Neues - aber ich gehöre auch nicht zu den "Midgard-Getreuen", weil ich erstens gern andere Systeme ausprobiere und zweitens auch mit einem anderen System (AD & D) begonnen habe. Und ich freue mich über jedes neue Abenteuer. Wegen mir könntest Du es also sehr gern mitbringen! Außerdem finde ich es super, dass Du Dir da noch etwas zu wohnen besorgen konntest und Alas freut sich auf den Spitzenpilot Celador, der uns alle schon so oft "herausgehauen" hat..;-) Außerdem ist es klasse, dass Du den Weg in dieses Forum gefunden hast! Herzlich willkommen! (Das hat hier nämlich noch keiner gesagt;-)!)
- Was haltet ihr von der Stadt Corrinis?
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Was haltet ihr von der Stadt Corrinis?
Gerade, wenn Du noch nicht so erfahren mit Stadtabenteuern bist, ist Corrinnes genau die Anschaffung, die Du hättest tätigen sollen! Hier stehen tolle Anregungen für Stadtkonstruktion und Stadtabenteuer drin, die sich daraus ergeben (mit etwas Phantasie!) und kulturelle Hilfestellungen gibt es obendrein. Dass Du Dir das Buch gekauft hast, war wirklich gut - das ist absolut kein verschwendetes Geld! L G Alas Ven
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Sind Weiße Hexer nicht eigentlich auch Sklaven ihrer Mentoren?
Nein, aber das würde deine Hexe wohl auch nicht machen, oder? Es gibt offizielle Abenteuer in denen das durchaus passieren kann. Was mich an diesem Konzept ein wenig befremdet, ist, dass die besondere Beziehung für Dich, Tellur, einfach so locker austauschbar erscheint. Das ist etwas, das ich mir nicht sehr gut vorstellen kann. "Heilige", die sich "Satan" zuwenden, sind für mich eben nicht so locker denkbar.... Ich denke, da unterscheiden wir uns grundlegend auch in der Betrachtungsweise von Weißen Hexern.
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Sind Weiße Hexer nicht eigentlich auch Sklaven ihrer Mentoren?
Nein, ich gehe nicht von einem institutionalisiertem Hexer aus. Nur einem der seinen eigenen Kopf hat und sich nicht gleich mit schweren Depressionen herumschlagen muss, weil er sich, aus seiner Sicht gutem Grund, von seinem Mentor abgewandt hat. Es mag durchaus eine enge persönliche Bindung bestanden haben. Der weiße Hexer bricht diese jedoch eigenmächtig, da er sich nicht mehr mit den Lehren seines Gottes identifizieren kann (warum auch immer). Er lässt den Lebensabschnitt hinter sich und verfolgt neue Ziele. Das heißt noch lange nicht, dass er deswegen am Boden zerstört ist. Es gibt ja auch durchaus Menschen die eine persönliche Bindung (Ehe) auflösen und deswegen nicht jahrelang vor Kummer vergehen. Hi Tellur, Schmerz und Kummer sind aber als erste Reaktionen eher üblich als ein Jubelschrei. Gerade, wenn man sich in einer vollkommenen geistigen Übereinstimmung glaubte. Bis jetzt finde ich das Konzept, dass sich der Weiße Hexer ohne Schmerz und Kummer von seinem Mentor löst, nicht sehr überzeugend, wenn man bestimmte Tatsachen bedenkt: 1. Der Hexer wurde von seinem Mentor speziell auserwählt, und er hat diese Wahl angenommen. Er ist "im Auftrag des Herrn" unterwegs gewesen, sogar mehr noch als ein Priester oder Ordenskrieger, wo ich mir durchaus auch nur eine institutionalisierte Beziehung zum Gott vorstellen kann. 2. "Weiß" bedeutet bei mir , was ich ja gemerkt habe, nicht für jeden so ist, (und möglicherweise weiche ich auch da vom offiziellen Midgard ab) pauschal betrachtet erst einmal, "Streiter für das Gute, Wahre und Schöne". Das bedeutet, eine besondere Nähe auch in den Zielen ist zwischen beiden vorhanden. Kombiniert man beides, hat man jemanden, der aus tiefster Überzeugung annimmt, auserwählt worden zu sein, für das "Gute, Wahre und Schöne" zu streiten, und dabei noch eine Art "Engelserscheinung" gesehen hat, die ihn bekräftigt und unterstützt hat - und zwar sehr real, mit Zaubern, die er danach durchführen konnte. Stellen wir uns vor, dass dieser Mensch diese Mission plötzlich nicht mehr hat. Die Gunst des "Engelswesens" wird ihm entzogen. Er hat einen Abwendungsprozess durchgemacht. Dass es da nicht zu einer Lebenskrise an irgendeinem Punkt kommen soll, ist mir unverständlich. Ein glaubwürdiges Konzept ohne Lebenskrise habe ich bis jetzt von keinem hier vertreten gehört. Möglicherweise geht es ja auch nur um eine theoretisch-regeltechnische, und keine praktisch-spielerische Frage. Dann gibt es ja nur die Aussage, dass der Gott seine Gunst entzieht, der Hexer aber die bis dahin gelernten Sprüche größtenteils dennoch weiter ausführen kann. Aber dann macht es keinen Sinn, weiter oder tiefer darüber nachzudenken. L G Alas Ven
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Sind Weiße Hexer nicht eigentlich auch Sklaven ihrer Mentoren?
So wie ich das sehe eher eben nicht. Und da unterscheiden wir uns grundlegend. Ich würde es als gegebene Tatsache ansehen, dass, wenn der Mentor immer noch überzeugt ist, das "Gute" zu vertreten, und Sklaverei ablehnt, sein Gott diese aber erlaubt (um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben), er dann von diesem maßlos enttäuscht wäre. Wir deuten die Beziehung zwischen Mentor und Hexer unterschiedlich. Deine Art, sie zu deuten, ist sehr institutionalisiert, ähnlich wie bei einem Priester oder einem Ordenskrieger. Ich sehe da entscheidende Unterschiede, weil sowohl der Hexer als auch der Mentor sich beide entschlossen haben, die "Person" auszuwählen. Bei Priestern oder Ordenskriegern muss das nicht der Fall sein. Hier kann eventuell eine Zugehörigkeit ohne enge persönliche Bindung bestehen. (Familientradition als Verpflichtung etc.)
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Sind Weiße Hexer nicht eigentlich auch Sklaven ihrer Mentoren?
Hallo Blaues Feuer, der Hexer hat den Vertrag sozusagen gebrochen. Damit sieht sich der Gott aber an seinen Teil auch nicht mehr gebunden. Wenn beide eine enge Beziehung hatten, kann ein Weißer Hexer den Verlust durchaus sehr schmerzlich empfinden - wie bei einer Liebesbeziehung, auch wenn derjenige der Betrüger war, der andere dann Schluss gemacht hat, der Betrüger ebenfalls Schmerz empfinden kann. Es muss ja einen Grund geben, weswegen der Weiße Hexer abtrünnig wird. Meiner Meinung nach wird man das ja nicht so leicht. Hat der seine Philosophie gewechselt? Gut, dann wird er sicherlich bald einen anderen Mentor an der Hand haben. Oder glaubt er, was ich jetzt vorausgesetzt hatte, nicht mehr wirklich an seine Mission? Das macht Zynismus oder Depression durchaus glaubhaft...
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Ist Midgard ein gutes Rollenspiel für Spielleiter Anfänger?
Hi! @Tellur: Ich habe nie gemeint, dass mir Dungeons prinzipiell nicht gefallen. Kämpfen macht auch ab und an richtig Spaß, und Dungeons waren bei uns bis jetzt in der Regel Plätze, in denen man hauptsächlich wen zu Brei schlagen musste. Soziale Interaktion war da eher die Ausnahme, während bei Teilen des Abenteuers, die in der Stadt spielten, soziale Interaktion die Regel und das zu Brei schlagen nur ein geringer Teil war. @Oin: Typisches Szenario könnte halt der böse Hexenmeister vom Flammenden Berg sein, der die Umgebung terrorisiert und sich in dem Berg in einem vollkommen unübersichtlichem Labyrinth verschanzt. Damit hast Du dann eine nette Rahmenhandlung, und wenn Deine Leute den Endgegner gekillt haben, werden sie in dem Dorf auch gleich als Helden gefeiert... Du kannst ihn dann noch Schätze haben lassen, so dass Deine Spieler auch noch schön was mitnehmen können, und der Tag ist gerettet, vorausgesetzt, es gibt in den einzelnen Dungeon-Bereichen noch eine Menge fieser Monster.
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Sind Weiße Hexer nicht eigentlich auch Sklaven ihrer Mentoren?
Gerade nach solchen Beziehungen gehts doch meistens richtig rund. Da wird kein Blatt vor den Mund genommen und es knallt richtig. 2. Ob der Lebenssinn verloren geht und wie ein Spieler seinen abtrünnigen weissen Hexer spielt, bzw. aus welchen Gründen er das macht, das musst du dem Spieler schon selbst überlassen. Als Spielleiter jedenfalls, verkörpert man jedenfalls nicht den Spieler und hat diesem über seine spielweise keine Vorschriften zu machen. Man spielt den Gott und was dieser von der Situation hält. Wenn du als Spieler, einen depressiven und sarkastischen abtrünnigen weißen Hexer spielen wolltest, fände ich das als Spielleiter interessant. Und je nachdem wie sich das ergibt, würde ich dann auch den Gott in der einen oder anderen Weise reagieren lassen. Grüsse Merl Hi Merl, natürlich muss man dem Spieler es selbst überlassen, wie er einen abtrünningen weißen Hexer spielt. Aber selbst wenn ich SL bin, mache ich mir manchmal auch Gedanken darüber, wie glaubwürdig das ist, was der andere da spielt. Versteh mich nicht falsch, ich akzeptiere es auch, wenn der Charakter meiner Meinung nach überhaupt nicht überzeugend ist, Spielfreude ist das Wichtigste - aber ein Weißer Hexer, der nach einem Ende einer Beziehung, wie ich sie mir zwischen Weißer Hexer und Gott vorstelle, fröhlich und unberührt durch die Gegend läuft, der würde auf mich extrem unglaubwürdig wirken. Was nicht heißt, dass ich nicht auch unglaubwürdige Chars akzeptiere.. Ich stelle mir eben einen Weißen Hexer als Menschen mit Mission vor, "im Auftrag des Herrn" unterwegs, als jemanden, der auch "das Licht gesehen hat" (um mal auf einen anderen tollen Film anzuspielen;-)), und eine Mission ist natürlich ein Lebenssinn. Wenn man nicht mehr ausgesandt ist, dann steht man doch sozusagen vor einem Scherbenhaufen. Deswegen finde ich wahnsinnig glückliche abtrünnige Weiße Hexer wenig überzeugend... Aber wer weiß, vielleicht werde ich irgendwann von einem Spieler eines Besseren belehrt. Ich denke, das Problem ist: Beabsichtigt der Mentor nun wirklich diese Hörigkeit oder nicht? Meiner Meinung nach kann (aber nicht muss) sie das Ergebnis der besonderen, engen Beziehung sein, die sich - zusammen mit der Übereinstimmung im Ziel - zwischen Mentor und Hexer ergibt. Aber die Hörigkeit ist nur von Seiten des Hexers vorhanden, nicht von Seiten des Mentors. Es ist eine einseitige Abhängigkeit. Und ist ein Mentor "weiß", nutzt er das eben nicht aus. Aber, wie gesagt, ist das nur meine Meinung..
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Ist Midgard ein gutes Rollenspiel für Spielleiter Anfänger?
Hi Oin, ich finde Kriminalabenteuer nicht regellastiger, sondern soziallastiger - Du musst mit Leuten reden, musst Aktionen deuten, musst viel darüber nachdenken, wie die Gesellschaft aussieht und warum sie so aussieht - alles Dinge, die im normalen Dungeon eher wegfallen. Warum meinst Du, beispielsweise Kriminalabenteuer wären regellastiger? Bei den meisten Spielsystemen sind Regeln meiner Meinung nach vor allem bei Kampfabenteuern das Entscheidende; sowohl bei D & D als auch bei Midgard habe ich das so empfunden. Andere Bereiche im Rollenspiel kann man auch durch Ausspielen lösen, den Kampf aber nicht. Ich finde Dungeons für den Anfang recht gut, weil man erst einmal mit den Regeln zurechtkommen kann, ohne sich groß um das Soziale kümmern zu müssen, wenn man gern kampflastig und regellastig spielt, was Deine Gruppe ja offenbar gern tut. Insofern ist Deine Wahl für mich durchaus verständlich. Wenn Du keine Zeit hast, um Dir etwas auszudenken, bist Du dann jetzt hauptsächlich Leiter, weil es ja "einer machen muss"? Oder was ist der Grund, weswegen Du Dich jetzt zum Leiten entschließt? Die Idee für ein tolles Abenteuer ist es ja nicht. (Nicht falsch verstehen, ich bin einfach nur neugierig..)
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Ist Midgard ein gutes Rollenspiel für Spielleiter Anfänger?
Was bei Dungeons toll ist, ist, dass meistens recht schnell etwas passieren kann. Weiterhin stellt ein Dungeon nicht soo hohe Anforderungen an die sozialen Fertigkeiten, sowohl bei den Spielern als auch bei den Leitern. Andererseits kann die Lauferei ohne Ende und Ziel manchmal doch ziemlich nervig sein für die Spieler. Aber wieder andererseits kennst Du Deine Gruppe am besten - und viele haben hier mit Dungeon-Crawling angefangen, sowohl als Spieler als auch als Leiter. Was mich nur interessiert: Welche Art von Abenteuern spielt Deine Gruppe gerne? Wenn es hauptsächlich Dungeon-Crawls sind, ist natürlich ein System das schon "Dungeons and Dragons" heißt, sicherlich sehr gut geeignet dafür. Midgard bietet dafür viele andere schöne Feinheiten, und lädt nicht so zu überladenen Charakteren ein. Das balancing bei Midgard finde ich sehr gut - die Übermacht der Magie fällt hier mehr weg als bei D & D meiner Meinung nach. Das kann natürlich ein Grund sein, mal das System zu wechseln. Das kann ich jetzt dann auch verstehen. Ich finde es nur interessant, dass Du Dir sozusagen den Hauptteil Deines Abenteuers von jemand anderen entwerfen lassen willst, nämlich das Dungeon, das Dir ja sehr wichtig ist. Warum entwirfst Du es nicht selbst? (DAs ist nicht böse gemeint, bei mir war es halt nur so, dass der Drang zu leiten, eher aus der Idee von Abenteuern herauskam und weniger von irgend etwas anderem. Mich interessiert das einfach mal so...)
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Sind Weiße Hexer nicht eigentlich auch Sklaven ihrer Mentoren?
Ist die Beziehung ähnlich innig wie ich sie mir zwischen einem weißen Hexer und seinem Mentor vorstelle also ähnlich wie eine Liebesbeziehung mit Hang zur Hörigkeit), ist die völlige Abkehr von dem vorherigen "Liebling" Strafe genug. Einen "weißen Hexer" ohne seinen Mentor kann ich mir gespielt, wie schon gesagt, auch nur noch entweder als Zyniker oder als Depressiven vorstellen. Das liegt daran, dass diese Beziehung eine starke persönliche Ebene hat und der "weiße Hexer" ohne seinen Gott auch seinen Lebenssinn und seine innere "Mission" verliert.
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Sind Weiße Hexer nicht eigentlich auch Sklaven ihrer Mentoren?
Das kann ich mir bei einigen Göttern durchaus gut vorstellen. Gerade ein Herrschaftsgott wird eine Dienstverweigerung mal nicht so eben locker wegstecken. Entweder der alte Hexer wird dazu gezwungen weiter zu machen (durch Beeinflussung äußere Umstände) oder der neue Hexer bekommt erstmal - sozusagen als Probe - den Auftrag den alten eine Lektion zu erteilen. Und sonst muss eben irgend ein Ordenskrieger herhalten, der eine Queste gelobt hat. Da stehe ich dann wieder vor dem Problem, dass ich dann den Mentor nicht mehr als "weiß" ansehen könnte. Ein solches Vorgehen widerspricht dem, was ich unter "weiß" verstehe. Theoretisch wäre dies also möglich, aber für mein Midgard gerade wegen meines Verständnisses von "weiß" nicht denkbar. Ich sage ausdrücklich, für mein Midgard - weil ich die Position des offiziellen Midgards dazu nicht kenne.
- 7te See
- Wo finden regelmäßig PR-Runden statt?
- Wo finden regelmäßig PR-Runden statt?
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Ist Midgard ein gutes Rollenspiel für Spielleiter Anfänger?
Da ich AD&D Spieler bin denke ich werde ich meinen AD&D spielleiter fragen ob er mir ein relativ einfaches Dungeon Abenteuer entwirft, da es mir an Ideen fehlt ein eigenes Abenteuer zu entwerfen(und an Zeit). Als ich mit AD&D begonnen habe haben wir auch ein Dungeon Abenteuer gespielt und es hat mich wirklich faszinierd. Was haltet ihr von dieser Idee? Viele Grüße Oin Hmm..... Warum willst Du eigentlich das System überhaupt wechseln? Die Frage von Diotima halte ich für sehr berechtigt. Ich habe immer Systeme gelitten, die ich schon eine Weile gespielt hatte, weil man ja durch das Spielen meiner Meinung nach die Regeln am besten lernt. Ich will Dich nicht von Midgard abhalten, es ist eine tolle Welt mit wunderbaren Möglichkeiten - aber "Runenklingen" zeigt sehr gut, was typische Midgard-Abenteuer ausmacht. Es sind nicht nur "Hau-Drauf-Abenteuer" wie viele AD &D -Sachen, sondern sie haben meist doch ein wenig mehr Tiefe. Atmosphäre spielt hier eine große Rolle. Mir gefällt das - sogar teilweise eben besser als bei AD & D, wobei es dabei auch immer darauf ankommt, was ein SL aus der Sache macht - aber es muss nicht jedem gefallen. Das Interessante war bei mir, dass ich immer erst die Ideen hatte, und dann erst warten musste, bis ich regeltechnisch mir das Leiten zutraute. Es ist spannend, dass es offenbar auch andersherum geht...
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Entflohene Sklaven spielen - eigene Erfahrungen?
@Haegrin: Hmmm... Hast Du mit Häschern für Sklaven in einem anderen Kulturkreis schon persönliche Erfahrungen sammeln können? Für mich ist ja jetzt da herausgekommen, dass offenbar bei der Reaktion der anderen Gruppenmitglieder die grundsätzliche Tendenz gegenüber der Sklaverei bei den meisten eher Gleichgültigkeit bis hin zur Zustimmung ist, und dass man sich dann als entlaufener Sklave wohl die Zuneigung der Gruppe irgendwie sichern muss (da ich eher ein gruppenorientierter Spieler bin, kann ich mit der Idee ganz gut leben). Wobei: Mir die Zuneigung von einem Herrscher zu sichern, ist sicherlich schwerer als die Zuneigung der Gruppe (da man als Gruppe immer wieder in lebensbedrohliche Situationen gerät, ist man ja auch sehr aufeinander angewiesen...) An alle: Wie lange jagen wohl Häscher einen entlaufenen Sklaven, bis sie aufgeben? Ich mein, eine gewisse Kosten-Nutzen-Rechnung wird der ehemalige Herr ja auch aufstellen... L G Alas Ven
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Entflohene Sklaven spielen - eigene Erfahrungen?
Die zur Verfügung stehende Zeit. Ich bin mit meiner Magierin absolut happy, werde sie also nicht in Rente schicken, und für eine weitere Runde reicht sie nicht. LG Chaos Deshalb wird es bei mir vermutlich auch noch etwas dauern, bis ich dieses Konzept ausprobiere; für mehr als für eine regelmäßige Runde Midgard reicht es bei mir ja auch nicht... Soo viele tolle Char-Ideen und so wenig Zeit...