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Hallo zusammen,

 

ich versuche seit ein paar Tagen, die Regelung zu kritischen Erfolgen beim Zaubern [ARK 17] zu verstehen, bekomme das aber für mich nicht sinnvoll aufgelöst.

 

Bei einem kritischen Erfolg kann ein Parameter (Reichweite, Wirkungsbereich, Schaden oder Wirkungsdauer) verdoppelt werden. Soweit, so klar, das war ja schon immer so. Aber das gilt nur, wenn der Widerstandswurf des Opfers misslingt, und das bekomme ich nicht in meinen Kopf.

 

Klar, einfaches Beispiel: Ein Zauberer wirkt Feuerlanze auf einen Gegner, ist kritisch erfolgreich und verdoppelt den Schaden. Dann bekommt das Opfer bei einem unkritisch gelungenen Abwehrwurf 2W6 Schaden und bei einem misslungenen Abwehrwurf eben 4W6. Das ist unkompliziert.

 

Aber was passiert, wenn der Zauberer eine Feuerkugel kritisch erfolgreich zaubert und die betroffene Fläche verdoppelt? Angenommen, im ursprünglichen Wirkungsbereich standen 2 Opfer, nach wessen Abwehrwurf richtet sich dann die mögliche Verdopplung des Wirkungsbereichs?

 

Oder der Zauberer zaubert kritisch erfolgreich Angst auf 10 Gegner und möchte die Anzahl der betroffenen Personen verdoppeln. Kann er dann für jeden misslungenen Resistenzwurf einen weiteren Gegner ängstigen? Und was ist, wenn der neu betroffene Gegner seinen Resistenzwurf dann unkritisch schafft, wird er dann trotzdem betroffen oder nicht?

 

Und mit der analogen Regelung für kritisch misslungene Abwehr- bzw. Resistenzwürfe wird es eher noch schlimmer. Das kann meines Erachtens eigentlich nur bei Verdopplung von Schaden oder Wirkungsdauer Sinn ergeben, oder wie will ich für ein einzelnes Opfer beispielsweise den Wirkungsbereich verdoppeln?

 

Ich tippe da ja auf ein Erratum, wobei die alte M4-Regelung bezüglich der Möglichkeiten der Verdopplung nicht mit der neuen M5-Regelung zur Wirkung der Abwehr- bzw. Resistenzwürfe harmonisiert wurde.

 

Aber vielleicht übersehe ich auch irgendetwas und jemand kann für mich da etwas Licht ins Dunkel bringen.

 

Liebe Grüße

Saidon

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Hallo,

 

habe jetzt deinen Artikel drei mal gelesen und nun auch das Regelwerk dazu und du hast recht, irgendwas passt da nicht. Ich werde wohl als SL die Negierung auf den Schaden begrenzen.

Ausser es hat jemand eine Idee wie die Passage im ARK gemeint ist.

 

VG, Rufus

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Aber was passiert, wenn der Zauberer eine Feuerkugel kritisch erfolgreich zaubert und die betroffene Fläche verdoppelt? Angenommen, im ursprünglichen Wirkungsbereich standen 2 Opfer, nach wessen Abwehrwurf richtet sich dann die mögliche Verdopplung des Wirkungsbereichs?

Die Feuerkugel hat (weil es der Spieler ausgewählt hat) den doppelten Wirkungsbereich. Dies deshalb, weil die Umgebung keine Reistenz/Abwehr hat. Allerdings wird der Schaden für das eine Opfer mit unkritisch gelungener Abwehr so berechnet, also ob der Wirkungsbereich nicht verdoppelt wäre. Dies dürfte allerdings nur selten der Fall sein.

Oder der Zauberer zaubert kritisch erfolgreich Angst auf 10 Gegner und möchte die Anzahl der betroffenen Personen verdoppeln. Kann er dann für jeden misslungenen Resistenzwurf einen weiteren Gegner ängstigen? Und was ist, wenn der neu betroffene Gegner seinen Resistenzwurf dann unkritisch schafft, wird er dann trotzdem betroffen oder nicht?

Ich verstehe die REgeln so, dass tatsächlich eine unkritisch geschaffte Resistenz hier reicht.

Und mit der analogen Regelung für kritisch misslungene Abwehr- bzw. Resistenzwürfe wird es eher noch schlimmer. Das kann meines Erachtens eigentlich nur bei Verdopplung von Schaden oder Wirkungsdauer Sinn ergeben, oder wie will ich für ein einzelnes Opfer beispielsweise den Wirkungsbereich verdoppeln?

Das Arkanum spricht nur von der verdoppelten Wirkung.

Ich tippe da ja auf ein Erratum

Aber wieso denn immer ein Erratum? :?:

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Aber was passiert, wenn der Zauberer eine Feuerkugel kritisch erfolgreich zaubert und die betroffene Fläche verdoppelt? Angenommen, im ursprünglichen Wirkungsbereich standen 2 Opfer, nach wessen Abwehrwurf richtet sich dann die mögliche Verdopplung des Wirkungsbereichs?

Die Feuerkugel hat (weil es der Spieler ausgewählt hat) den doppelten Wirkungsbereich. Dies deshalb, weil die Umgebung keine Reistenz/Abwehr hat. Allerdings wird der Schaden für das eine Opfer mit unkritisch gelungener Abwehr so berechnet, also ob der Wirkungsbereich nicht verdoppelt wäre. Dies dürfte allerdings nur selten der Fall sein.

 

 

Du meinst also, dass bei Umgebungszaubern die Abwehr des Opfers für die Verdopplung egal ist? Aber warum wird dann im Arkanum auch ein WW:Abwehr und nicht nur ein WW:Resistenz genannt? Oder gilt das nur bei Verdopplung des Wirkungsbereichs?

 

 

Oder der Zauberer zaubert kritisch erfolgreich Angst auf 10 Gegner und möchte die Anzahl der betroffenen Personen verdoppeln. Kann er dann für jeden misslungenen Resistenzwurf einen weiteren Gegner ängstigen? Und was ist, wenn der neu betroffene Gegner seinen Resistenzwurf dann unkritisch schafft, wird er dann trotzdem betroffen oder nicht?

Ich verstehe die REgeln so, dass tatsächlich eine unkritisch geschaffte Resistenz hier reicht.

 

 

Okay, also ein Gegner schafft seine Resistenz gar nicht, dann kann genau ein weiterer Gegner gewählt werden und bei dem reicht dann eine unkritische Resistenz. Und wenn der erste Gegner seine Resistanz bereits unkritisch schafft, leidet er unter Angst, aber es wird kein weiterer Gegner betroffen. Habe ich dich da richtig verstanden?

 

 

Und mit der analogen Regelung für kritisch misslungene Abwehr- bzw. Resistenzwürfe wird es eher noch schlimmer. Das kann meines Erachtens eigentlich nur bei Verdopplung von Schaden oder Wirkungsdauer Sinn ergeben, oder wie will ich für ein einzelnes Opfer beispielsweise den Wirkungsbereich verdoppeln?

Das Arkanum spricht nur von der verdoppelten Wirkung.

 

 

... "die sich der Zauberer aussuchen kann" [ARK 17]. Da ist außerdem noch ein klarer Verweis auf die kritischen Erfolge beim Zaubern.

 

 

Ich tippe da ja auf ein Erratum

Aber wieso denn immer ein Erratum? :?:

 

Weil es für mich die naheliegendste Erklärung für einen inneren Widerspruch in den Regeln ist. Und zumindest bisher sehe ich da noch einen Widerspruch.

 

Die Wechselwirkung von EW:Zaubern und WW:Abwehr bzw. Resistenz ergibt für mich bislang nur im Zusammenspiel mit der Verdopplung von Wirkungsdauer oder Schaden Sinn, nicht aber mit der Verdopplung von Reichweite oder Wirkungsbereich.

 

Liebe Grüße

Saidon

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Hallo Saidon

 

Ich sehe es ähnlich wie Solwac: Das Regelwerk geht davon aus, dass die Auswahl auch logisch und möglich sein muss. Insbesondere ist bei einem kritischen Fehler in der Resistenz nur das Wesen von einer verdoppelten Wirkung betroffen, das den kritischen Fehler gewürfelt hat, es können dadurch nie andere Wesen betroffen oder Opfer werden.

 

Lieben Gruß

Galaphil

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Hallo Saidon

 

Ich sehe es ähnlich wie Solwac: Das Regelwerk geht davon aus, dass die Auswahl auch logisch und möglich sein muss. Insbesondere ist bei einem kritischen Fehler in der Resistenz nur das Wesen von einer verdoppelten Wirkung betroffen, das den kritischen Fehler gewürfelt hat, es können dadurch nie andere Wesen betroffen oder Opfer werden.

 

Lieben Gruß

Galaphil

 

Hallo Galaphil,

 

das ist ja genau mein Problem. Ich glaube, eine Verdopplung von Reichweite oder Wirkungsbereich bei kritischem Erfolg im Zaubern ergibt logisch nie einen Sinn, wenn das dann wiederum durch erfolgreiche Abwehr oder Reistenz negiert werden kann - und bei kritischen Fehlern in Abwehr oder Resistenz erst recht nicht.

 

Grundsätzlich passt die Beschreibung im Arkanum recht gut bei Zaubern mit genau einem Opfer, aber da wäre eine Verdopplung von Wirkungsbereich oder Reichweite sowieso eher nicht sinnvoll.

 

Sobald ich mehr als ein Opfer habe, würde ich streng nach Regeln für jedes einzelne Opfer, das seine Abwehr bzw. Resistenz nicht schafft, einzeln entscheiden können, was ich verdoppeln möchte - oder sogar wiederholt die AP-Kosten für meinen Zauber halbieren. Und das erscheint mir eben alles extrem widersinnig.

 

Liebe Grüße

Saidon

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Kritischer Zauber muss kritisch resistiert werden. Oder hat sich da tatsächlich was in der Formulierung geändert zu M4 ?

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Kritischer Zauber muss kritisch resistiert werden. Oder hat sich da tatsächlich was in der Formulierung geändert zu M4 ?

 

Ja, hat sich. Siehe Seite 17 ARK5.Bei gelungener nichtkritischer Resistenz entfällt die Verdoppelungsmöglichkeit.

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Hallo Saidon

 

Ich sehe es ähnlich wie Solwac: Das Regelwerk geht davon aus, dass die Auswahl auch logisch und möglich sein muss. Insbesondere ist bei einem kritischen Fehler in der Resistenz nur das Wesen von einer verdoppelten Wirkung betroffen, das den kritischen Fehler gewürfelt hat, es können dadurch nie andere Wesen betroffen oder Opfer werden.

 

Lieben Gruß

Galaphil

 

Hallo Galaphil,

 

das ist ja genau mein Problem. Ich glaube, eine Verdopplung von Reichweite oder Wirkungsbereich bei kritischem Erfolg im Zaubern ergibt logisch nie einen Sinn, wenn das dann wiederum durch erfolgreiche Abwehr oder Reistenz negiert werden kann - und bei kritischen Fehlern in Abwehr oder Resistenz erst recht nicht.

 

Grundsätzlich passt die Beschreibung im Arkanum recht gut bei Zaubern mit genau einem Opfer, aber da wäre eine Verdopplung von Wirkungsbereich oder Reichweite sowieso eher nicht sinnvoll.

 

Sobald ich mehr als ein Opfer habe, würde ich streng nach Regeln für jedes einzelne Opfer, das seine Abwehr bzw. Resistenz nicht schafft, einzeln entscheiden können, was ich verdoppeln möchte - oder sogar wiederholt die AP-Kosten für meinen Zauber halbieren. Und das erscheint mir eben alles extrem widersinnig.

 

Liebe Grüße

Saidon

 

 

Hallo Saidon

 

Was spricht denn dagegen, dass der SL zusammen mit dem Spieler entscheidet, was logisch machbar ist? Soviel kritischen Verstand sollte doch eigentlich jeder Rollenspieler oder Spielleiter haben, um das für jeden Fall einzeln zu entscheiden. Und wenn das mal vielleicht nicht passt, dann wird davon die Welt (hoffentlich) auch nicht untergehen.

 

Aber wenn du wirklich jeden Beispielfall einzeln abdecken willst, kommst du ohne einem vielseitigen Addendum zum Arkanum nicht aus und das bei fast allen Streitfragen. So hast du im Arkanum einfach nur stehen, was maximal möglich ist, wenn alle Umstände passen - und streichst dann weg, was dir als Spielleiter nach Absprache mit den Spielern als unpassend in einer jeweiligen Situation erscheint.

 

Lieben Gruß

Galaphil

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Ich lese das folgendermaßen:

Egal wieviele Opfer ein Spruch hat, es wird bei einem krit. Zaubererfolg je Opfer geprüft:

a) WW klappt kritisch -> S.10 - Dieses  Opfer erleidet maximal halben Schaden (oder ggf. gar nix -hängt von Spruchbeschreibung ab).

 

b) WW klappt, aber leider "nur" unkritisch" -> S.10 - Dieses Opfer erleidet die vollen normalen! Spruchauswirkungern.

 

c) WW klappt gar nicht -> Zauberer darf sich einen Verdopplungseffekt aussuchen

-> Somit müssen ggf. weitere neue Opfer einen WW würfeln (bei Reichweiten/Wirkungsbereich verdopplung)

-> Somit müssen Opfer deren WW gar nicht klappt doppelten Schaden er,leiden (bei Schadensverdopplung)

-> Zauberer darf seine AP-Kosten halbieren

 

Bsp. Feuerkugel kritisch gelungen & 3 Opfer stehen je 1m davon entfernt

1 gelingt WW kritisch -> Dieses erleidet 3w6 /2 AP Schaden

1 gelingt WW normal -> Dieses erleidet 3w6 AP&LP Schaden

1 gelingt WW gar nicht -> ZAU sucht

- doppelten Schaden aus -> Dieses erleidet 3w6 *2 AP&LP Schaden

- doppelten Wirkungsbereich (6m Umkreis) aus -> Dieses erleidet 4w6 Schaden, aber weitere Opfer, die 4/5/6/m entfernt stehen, werden auch betroffen.

 

edit:

Tippfehler korrigiert

bearbeitet von seamus

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Kritischer Zauber muss kritisch resistiert werden. Oder hat sich da tatsächlich was in der Formulierung geändert zu M4 ?

Ja, hat sich. Siehe Seite 17 ARK5.Bei gelungener nichtkritischer Resistenz entfällt die Verdoppelungsmöglichkeit.

Sowas steht aber in M4 auch schon (Deluxe M4 Arkanum 1.Absatz auf S.153 "kritische Erfolge ...):

Ein kritischer Erfolg im Zaubern ändert nichts daran, daß ein Wesen, dessen WW:Resistenz gelingt, nicht oder nur in geringem Maße unter der Magie zu leiden hat.

bearbeitet von seamus

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Um mal grundlegende MIssverständnisse auszuräumen:

 

M4: Ein kritisch erfolgreicher Zauber führt unabhängig von etwaigen Resistenzwürfen zur Verdopplung einer Wirkung. Erfolgreiche Resistenzwürfe (auch unkritisch) führen wie bei unkritischen Zaubern zu entsprechend reduzierter Wirkung (z.B. Feuerkugel: Häfte des (ggfs. verdoppelten) Schadens, leicht).

 

M5: Ein kritisch erfolgreicher Zauber führt nur nach misslungenem Resistenzwurf zur Verdopplung einer Wirkung. Unkritisch erfolgreiche Resistenzwürfe führen zu voller (aber nicht verdoppelter) Zauberwirkung.

 

Die M5-Regelung führt meines Erachtens bei Verdopplung von Reichweiten oder Wirkungsbereichen grundsätzlich zu logischen Problemen. Ich tendiere daher inzwischen dazu, entweder nur Verdopplung von Schaden oder Wirkungsdauer zuzulasssen oder gleich zur M4-Regelung zurückzukehren.

 

Aber vielleicht schafft es ja auch jemand, ein Beispiel zu konstruieren, wo ein verdoppelter Wirkungsbereich keine logischen Verrenkungen erforderlich macht...

 

Liebe Grüße

Saidon

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Ich lese das folgendermaßen:

Egal wieviele Opfer ein Spruch hat, es wird bei einem krit. Zaubererfolg je Opfer geprüft:

a) WW klappt kritisch -> S.10 - Dieses  Opfer erleidet maximal halben Schaden (oder ggf. gar nix -hängt von Spruchbeschreibung ab).

 

b) WW klappt, aber leider "nur" unkritisch" -> S.10 - Dieses Opfer erleidet die vollen normalen! Spruchauswirkungern.

 

c) WW klappt gar nicht -> Zauberer darf sich einen Verdopplungserffekt aussuchen

-> Somit müssen ggf. weitere neue Opfer einen WW würfeln (bei Reichweiten/Wirkungsbereich verdopplung)

-> Somit müssen Opfer deren WW gar nicht klappt doppelten Schaden er,leiden (bei Schadensverdopplung)

-> Zauberer darf seine AP-Kosten halbieren

 

Bsp. Feuerkugel kritisch gelungen & 3 Opfer stehen je 1m davon entfernt

1 gelingt WW kritisch -> Dieses erleidet 3w6 /2 AP Schaden

1 gelingt WW normal -> Dieses erleidet 3w6 AP&LP Schaden

1 gelingt WW gar nicht -> ZAU sucht

- doppelten Schaden aus -> Dieses erleidet 3w6 *2 AP&LP Schaden

- doppelten Wirkungsbereich (6m Umkreis) aus -> Dieses erleidet 4w6 Schaden, aber weitere Opfer, die 4/5/6/m entfernt stehen, werden auch betroffen.

Hallo Saidon,

 

sehe ich anders: Feuerkugel ist Umgebungsmagie, damit wird das Opfer nicht direkt verzaubert (ARK5, Seite11).

 

Zuerst passiert also die Feuerkugel, und der Zauberer entscheidet, wie sich der kritische Erfolg auf sein Zauberergebnis auswirkt - z.B. Verdopplung des Schadens.

Und ​danach müssen sich die Opfer mit der Feuerkugel auseinandersetzen - ein kritisches Ergebnis WW: Abwehr kann also keinen Einfluss mehr auf die Feuerkugel haben.

Da ja der kritische Erfolg des EW:Zaubern schon 'belohnt' ist, würde ich die Abwehr der potentiellen Opfer jetzt als Abwehr gegen einen normalen Angriff zählen.

 

Zu den Sternen

Läufer

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Bsp. Feuerkugel kritisch gelungen & 3 Opfer stehen je 1m davon entfernt

1 gelingt WW kritisch -> Dieses erleidet 3w6 /2 AP Schaden

1 gelingt WW normal -> Dieses erleidet 3w6 AP&LP Schaden

1 gelingt WW gar nicht -> ZAU sucht

- doppelten Schaden aus -> Dieses erleidet 3w6 *2 AP&LP Schaden

- doppelten Wirkungsbereich (6m Umkreis) aus -> Dieses erleidet 4w6 Schaden, aber weitere Opfer, die 4/5/6/m entfernt stehen, werden auch betroffen.

 

Jetzt nimm mal an, allen drei Opfern misslingt der WW:Abwehr. Dürfte der Zauberer dann bei ersten Opfer seine eingesetzten AP halbieren, beim zweiten den Schaden verdoppeln und beim dritten dann den Wirkungsbereich, um schließlich doch noch weitere Opfer in den Wirkungsbereich zu bekommen?

 

Liebe Grüße

Saidon

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Hallo Saidon,

 

sehe ich anders: Feuerkugel ist Umgebungsmagie, damit wird das Opfer nicht direkt verzaubert (ARK5, Seite11).

 

Zuerst passiert also die Feuerkugel, und der Zauberer entscheidet, wie sich der kritische Erfolg auf sein Zauberergebnis auswirkt - z.B. Verdopplung des Schadens.

Und ​danach müssen sich die Opfer mit der Feuerkugel auseinandersetzen - ein kritisches Ergebnis WW: Abwehr kann also keinen Einfluss mehr auf die Feuerkugel haben.

Da ja der kritische Erfolg des EW:Zaubern schon 'belohnt' ist, würde ich die Abwehr der potentiellen Opfer jetzt als Abwehr gegen einen normalen Angriff zählen.

 

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Läufer

 

 

Hallo Läufer,

 

damit wärst du bei Umgebungsmagie also praktisch wieder bei der M4-Regelung, richtig?

 

Wenn das bei M5 so gemeint wäre, hätte man sich aber die explizite Nennung des WW:Abwehr zur Vermeidung der doppelten Wirkung sparen können, da ein WW:Abwehr nur bei Umgebungsmagie nötig ist.

 

Liebe Grüße

Saidon

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Bsp. Feuerkugel kritisch gelungen & 3 Opfer stehen je 1m davon entfernt

1 gelingt WW kritisch -> Dieses erleidet 3w6 /2 AP Schaden

1 gelingt WW normal -> Dieses erleidet 3w6 AP&LP Schaden

1 gelingt WW gar nicht -> ZAU sucht

- doppelten Schaden aus -> Dieses erleidet 3w6 *2 AP&LP Schaden

- doppelten Wirkungsbereich (6m Umkreis) aus -> Dieses erleidet 4w6 Schaden, aber weitere Opfer, die 4/5/6/m entfernt stehen, werden auch betroffen.

Jetzt nimm mal an, allen drei Opfern misslingt der WW:Abwehr. Dürfte der Zauberer dann bei ersten Opfer seine eingesetzten AP halbieren, beim zweiten den Schaden verdoppeln und beim dritten dann den Wirkungsbereich, um schließlich doch noch weitere Opfer in den Wirkungsbereich zu bekommen?

Jo & warum auch nicht? "Alles" ist aber jeweils genau 1mal auswählbar.

Ich finde das vollkommen OK bei mehreren Opfern die komplett "versagen". Dafür ist der krit.Erfolg doch auch bei einem "normalen" WW-Erfolg in seiner Wirkung "beschnitten".

bearbeitet von seamus

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Hallo Saidon,

 

sehe ich anders: Feuerkugel ist Umgebungsmagie, damit wird das Opfer nicht direkt verzaubert (ARK5, Seite11).

 

Zuerst passiert also die Feuerkugel, und der Zauberer entscheidet, wie sich der kritische Erfolg auf sein Zauberergebnis auswirkt - z.B. Verdopplung des Schadens.

Und ​danach müssen sich die Opfer mit der Feuerkugel auseinandersetzen - ein kritisches Ergebnis WW: Abwehr kann also keinen Einfluss mehr auf die Feuerkugel haben.

Da ja der kritische Erfolg des EW:Zaubern schon 'belohnt' ist, würde ich die Abwehr der potentiellen Opfer jetzt als Abwehr gegen einen normalen Angriff zählen.

 

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Läufer

 

 

Hallo Läufer,

 

damit wärst du bei Umgebungsmagie also praktisch wieder bei der M4-Regelung, richtig?

 

Wenn das bei M5 so gemeint wäre, hätte man sich aber die explizite Nennung des WW:Abwehr zur Vermeidung der doppelten Wirkung sparen können, da ein WW:Abwehr nur bei Umgebungsmagie nötig ist.

 

Liebe Grüße

Saidon

 

Hallo Saidon,

 

sehe ich auch so. Bei 'Zauberhand' könnte man das diskutieren, aber auch da wird ja ausdrücklich die Luft rings um das Opfer verzaubert, auch wenn als Wirkungsbereich vereinfachend 'ein Wesen' steht.

Halte ich aber trotzdem für die korrekte Interpretation, denn die Regelung ist so schön einfach, und das Ersetzen des WW:ZR Umgebungsmagie durch einen WW:Abwehr von M4 zu M5 hatte ja das Ziel, bei der Reaktion auf nichtmagische Auswirkungen eines Zauberspruches konsistent nichtmagisch zu bleiben.

 

Zu den Sternen

Läufer

bearbeitet von Läufer

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Halte ich aber trotzdem für die korrekte Interpretation, denn die Regelung ist so schön einfach, und das Ersetzen des WW:ZR Umgebungsmagie durch einen WW:Abwehr von M4 zu M5 hatte ja das Ziel, bei der Reaktion auf nichtmagische Auswirkungen eines Zauberspruches konsistent nichtmagisch zu bleiben.

 

Ich lese das folgendermaßen:

Egal wieviele Opfer ein Spruch hat, es wird bei einem krit. Zaubererfolg je Opfer geprüft:

a) WW klappt kritisch -> S.10 - Dieses  Opfer erleidet maximal halben Schaden (oder ggf. gar nix -hängt von Spruchbeschreibung ab).

 

b) WW klappt, aber leider "nur" unkritisch" -> S.10 - Dieses Opfer erleidet die vollen normalen! Spruchauswirkungern.

 

c) WW klappt gar nicht -> Zauberer darf sich einen Verdopplungserffekt aussuchen

-> Somit müssen ggf. weitere neue Opfer einen WW würfeln (bei Reichweiten/Wirkungsbereich verdopplung)

-> Somit müssen Opfer deren WW gar nicht klappt doppelten Schaden er,leiden (bei Schadensverdopplung)

-> Zauberer darf seine AP-Kosten halbieren

 

Bsp. Feuerkugel kritisch gelungen & 3 Opfer stehen je 1m davon entfernt

1 gelingt WW kritisch -> Dieses erleidet 3w6 /2 AP Schaden

1 gelingt WW normal -> Dieses erleidet 3w6 AP&LP Schaden

1 gelingt WW gar nicht -> ZAU sucht

- doppelten Schaden aus -> Dieses erleidet 3w6 *2 AP&LP Schaden

- doppelten Wirkungsbereich (6m Umkreis) aus -> Dieses erleidet 4w6 Schaden, aber weitere Opfer, die 4/5/6/m entfernt stehen, werden auch betroffen.

Hallo Saidon,

 

sehe ich anders: Feuerkugel ist Umgebungsmagie, damit wird das Opfer nicht direkt verzaubert (ARK5, Seite11).

 

Zuerst passiert also die Feuerkugel, und der Zauberer entscheidet, wie sich der kritische Erfolg auf sein Zauberergebnis auswirkt - z.B. Verdopplung des Schadens.

Und ​danach müssen sich die Opfer mit der Feuerkugel auseinandersetzen - ein kritisches Ergebnis WW: Abwehr kann also keinen Einfluss mehr auf die Feuerkugel haben.

Da ja der kritische Erfolg des EW:Zaubern schon 'belohnt' ist, würde ich die Abwehr der potentiellen Opfer jetzt als Abwehr gegen einen normalen Angriff zählen.

 

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Läufer

Dazu passt aber nicht, dass S.10 (wenn auch mit indirekt betroffen) & auch S.17 (krit. Zaubern) explizit den WW:Abwehr aufführt.

 

Denkt euch mein Beispiel doch einfach "analog" mit Schlaf (3 Wesen gewählt, es befinden sich aber mind. 3 weitere in bis zu 30m Entfernung)

1 gelingt WW kritisch -> Dieses schläft nicht ein

1 gelingt WW normal -> Dieses schläft für 8h ein (Lärm 3m Uk -> 1w6 Runden wach)

1 gelingt WW gar nicht -> ZAU sucht

- doppelter Wirkungsdauer aus -> Dieses schläft für 16h ein (Lärm 3m Uk -> 1w6 Runden wach)

- doppelter Wirkungsbereich (Anzahl Personen) -> Dieses schläft für 8h ein (Lärm 3m Uk -> 1w6 Runden wach) & weitere 3 Personen müssen WW durchführen

bearbeitet von seamus

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Halte ich aber trotzdem für die korrekte Interpretation, denn die Regelung ist so schön einfach, und das Ersetzen des WW:ZR Umgebungsmagie durch einen WW:Abwehr von M4 zu M5 hatte ja das Ziel, bei der Reaktion auf nichtmagische Auswirkungen eines Zauberspruches konsistent nichtmagisch zu bleiben.

 

Ich lese das folgendermaßen:

Egal wieviele Opfer ein Spruch hat, es wird bei einem krit. Zaubererfolg je Opfer geprüft:

a) WW klappt kritisch -> S.10 - Dieses  Opfer erleidet maximal halben Schaden (oder ggf. gar nix -hängt von Spruchbeschreibung ab).

 

b) WW klappt, aber leider "nur" unkritisch" -> S.10 - Dieses Opfer erleidet die vollen normalen! Spruchauswirkungern.

 

c) WW klappt gar nicht -> Zauberer darf sich einen Verdopplungserffekt aussuchen

-> Somit müssen ggf. weitere neue Opfer einen WW würfeln (bei Reichweiten/Wirkungsbereich verdopplung)

-> Somit müssen Opfer deren WW gar nicht klappt doppelten Schaden er,leiden (bei Schadensverdopplung)

-> Zauberer darf seine AP-Kosten halbieren

 

Bsp. Feuerkugel kritisch gelungen & 3 Opfer stehen je 1m davon entfernt

1 gelingt WW kritisch -> Dieses erleidet 3w6 /2 AP Schaden

1 gelingt WW normal -> Dieses erleidet 3w6 AP&LP Schaden

1 gelingt WW gar nicht -> ZAU sucht

- doppelten Schaden aus -> Dieses erleidet 3w6 *2 AP&LP Schaden

- doppelten Wirkungsbereich (6m Umkreis) aus -> Dieses erleidet 4w6 Schaden, aber weitere Opfer, die 4/5/6/m entfernt stehen, werden auch betroffen.

Hallo Saidon,

 

sehe ich anders: Feuerkugel ist Umgebungsmagie, damit wird das Opfer nicht direkt verzaubert (ARK5, Seite11).

 

Zuerst passiert also die Feuerkugel, und der Zauberer entscheidet, wie sich der kritische Erfolg auf sein Zauberergebnis auswirkt - z.B. Verdopplung des Schadens.

Und ​danach müssen sich die Opfer mit der Feuerkugel auseinandersetzen - ein kritisches Ergebnis WW: Abwehr kann also keinen Einfluss mehr auf die Feuerkugel haben.

Da ja der kritische Erfolg des EW:Zaubern schon 'belohnt' ist, würde ich die Abwehr der potentiellen Opfer jetzt als Abwehr gegen einen normalen Angriff zählen.

 

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Läufer

Dazu passt aber nicht, dass S.10 (wenn auch mit indirekt betroffen) & auch S.17 (krit. Zaubern) explizit den WW:Abwehr aufführt.

 

Hallo seamus,

 

bei Seite 10 steht das mit dem 'indirekt', insofern ist das mit meiner Überlegung konsistent.

Der WW: Abwehr auf Seite 17 passt dann tatsächlich nicht. Aber wenn du den WW: Abwehr Einfluss auf den Zaubererfolg nehmen lässt, kommst du zu sehr seltsamen Ergebnissen - das passt dann auch nicht. (Zauberer verdoppelt Wirkungsbereich der Feuerkugel. Damit kommt ein neues Opfer in den Wirkungsbereich, das wehrt kritisch ab. Also war die Feuerkugel gar nicht verdoppelt, damit hat das Opfer gar keinen Abwehrwurf machen müssen, damit hat es auch keinen kritischen Erfolg gehabt, damit wäre der Wirkungsbereich der Feuerkugel .... ad infinitum).

 

Zu den Sternen

Läufer

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Du meinst also, dass bei Umgebungszaubern die Abwehr des Opfers für die Verdopplung egal ist? Aber warum wird dann im Arkanum auch ein WW:Abwehr und nicht nur ein WW:Resistenz genannt? Oder gilt das nur bei Verdopplung des Wirkungsbereichs?

Die Abwehr ist nicht egal. Bei gelungener Abwehr (gegen Umgebungszauber gibt es halt Abwehr und keine Resistenz mehr) gegen eine 20 beim Zaubern trifft die Verdopplung für dieses Opfer nicht zu, wohl aber eventuell für andere Opfer.

 

Ich halte die Neuformulierung hier für spielbar, aber unnötig komplex. Denn wie oft kann eine 20 ohne weitere 20 gekontert werden? Wobei dies natürlich stark von den Modifikatoren (z.B. Schild, teilweise Deckung usw.) anhängt.

 

Okay, also ein Gegner schafft seine Resistenz gar nicht, dann kann genau ein weiterer Gegner gewählt werden und bei dem reicht dann eine unkritische Resistenz. Und wenn der erste Gegner seine Resistanz bereits unkritisch schafft, leidet er unter Angst, aber es wird kein weiterer Gegner betroffen. Habe ich dich da richtig verstanden?

:confused:

 

Ein Zauberer will 8 Gegner ängstigen und würfelt eine 20. Er kann jetzt noch Opfer 9-16 auswählen (die in Reichweite und Blickfeld sind). Diese Opfer kriegen jetzt ihre Resistenz und bei gelungenem WW sind sie doppelt nicht betroffen. einmal weil eine gelungene Resistenz keine Nebenwirkungen hat (außer, dass Zauberer eine versuchte Verzauberung bemerken können) und dann dass die gelungene Resistenz den kritischen Erfolg für dieses Opfer negiert. Und ohne sind ja nur die Opfer 1-8 dran.

 

Hier zeigt sich für mich die Komplexität der aktuellen Formulierung.

 

... "die sich der Zauberer aussuchen kann" [ARK 17]. Da ist außerdem noch ein klarer Verweis auf die kritischen Erfolge beim Zaubern.

Hier könnte bei der Anwendung eine gewisse Anpassung an die Situation nötig sein. Die Formulierung ist nicht mehr so eingeschränkt wie nach M4, aber ist wirklich die volle Wahl möglich? AP-Halbierung ist z.B. nicht sinnvoll.

 

Weil es für mich die naheliegendste Erklärung für einen inneren Widerspruch in den Regeln ist. Und zumindest bisher sehe ich da noch einen Widerspruch.

 

Die Wechselwirkung von EW:Zaubern und WW:Abwehr bzw. Resistenz ergibt für mich bislang nur im Zusammenspiel mit der Verdopplung von Wirkungsdauer oder Schaden Sinn, nicht aber mit der Verdopplung von Reichweite oder Wirkungsbereich.

Die Regeln wurden hier geändert. Wie im anderen Strang ersichtlich gibt es wohl noch Unklarheiten bzw. Verständnismängel. Aber deshalb sehe ich nicht unbedingt ein Erratum.

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Der WW: Abwehr auf Seite 17 passt dann tatsächlich nicht. Aber wenn du den WW: Abwehr Einfluss auf den Zaubererfolg nehmen lässt, kommst du zu sehr seltsamen Ergebnissen - das passt dann auch nicht. (Zauberer verdoppelt Wirkungsbereich der Feuerkugel. Damit kommt ein neues Opfer in den Wirkungsbereich, das wehrt kritisch ab. Also war die Feuerkugel gar nicht verdoppelt, damit hat das Opfer gar keinen Abwehrwurf machen müssen, damit hat es auch keinen kritischen Erfolg gehabt, damit wäre der Wirkungsbereich der Feuerkugel .... ad infinitum).

Meiner Meinung nach würde dieses neue Opfer jetzt xw6  /2 AP Schaden erhalten (x=1 oder 2, je nach Entfernung).

Es steht

 

Dieses Problem der Endlosschleife hat man dann aber mit allen WW:Resistenz und nicht nur dem WW:Abwehr. Ist wohl wirklich etwas für eine Regelfrage.

bearbeitet von seamus

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tja, so wie es aussieht ist, das Regelwerk nicht eindeutig, eine offzielle Regelfrage bei Branwen gibt euch eine Antwort...

 

Hier aber ist eine Regeltextfrage, da sollte dann auch nur Regeltextstellen geantwortet werden. Das vermisse ich hier ein bischen...

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offizielle Antwort bzgl. krit.(Miss)Erfolg beim Zaubern - kritische-misserfolge-bei-zaubern-und-resistenz

 

Ah, dankeschön!

 

Ich glaube, jetzt habe ich es verstanden. Wenn also ein Zauberer z.B. kritisch erfolgreich Angst zaubert und die Anzahl betroffener Personen verdoppelt, kann er zu den 10 ursprünglichen Opfern in jedem Fall 10 weitere wählen. Wenn jetzt eins der ersten 10 Opfer seinen Resistenzwurf unkritisch schafft, leidet es dennoch unter den normalen Auswirkungen von Angst, genauso wie wenn es den Resistenzwurf gar nicht schafft. Wenn aber eins von den 10 neuen Opfern seinen Resistenzwurf unkritisch schafft, leidet es nicht unter Angst, weil dann die Wirkungsbereichserweiterung für dieses Opfer nicht gilt.

 

Anscheinend ist es doch nicht so kompliziert, wie ich zunächst gedacht hatte.

 

Liebe Grüße

Saidon

 

P.S. Das hatte Solwac allerdings auch schon vorher so festgestellt, da hatte ich wohl ein Brett vor dem Kopf...

bearbeitet von Saidon

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Hallo,

 

ich frage mich jetzt schon seit einiger Zeit wie ein kritischer Erfolg beim zaubern von anhaltenden Schadenszaubern (die vier Stahlzauber und zwei Schwertzauber aus Dämonen/Elfenfeuer) gewertet werden können. Sehr unproblematisch ist natürlich verminderte AP-Kosten, verdoppelte Wirkdauer oder bei den Strahlzaubern größere Reichweite.

Aber was ist mit verdoppelbarem Schaden oder verdoppeltem Wirkbereich. Letztes halte ich für nicht sinnvoll erklärbar (das wären dann zwei Angriffe auf zwei Wesen pro Runde bei den Strahlzaubern oder zwei magische Schwerter), aber ersteres lässt mich grübeln. Ist es durch die Regeln gedeckt, dass ein Spieler ansagen kann, dass seine magischen Angriffe somit bis zum Ende der Wirkungsdauer doppelten Schaden machen? Also ein 2W6x2 Dämonenschwert oder ein (1W6-1)*2 Feuerbienenangriff der Rüstung ignoriert. Das wäre beides schon recht stark.

Oder lässt sich gar die andere Komponente der Wirkstärke verdoppeln, also der Erfolgswert für den Angriff (das halte ich aber eigentlich für ausgeschlossen)?

(Und auch wenn dies nur der Strang für kritischer Erfolge beim EW:Zaubern ist, was geschieht eigentlich wenn ich beim nachfolgenden EW:Angriff eine 20 würfel, außer, dass der Gegner ebenfalls ein 20 werfen muss um abzuwehren, verursacht so ein magischer Angriff auch kritischer Schaden nach Tabelle?)

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    • Von Hiram ben Tyros
      Habe gerade die Spruchbeschreibung zu "Erkennen der Aura" (EdA) im Arkanum nachgelesen. Dort werden Priester, Druiden, Schamanen, Beschwörer, und weiße/schwarze Hexer explizit als Aurenträger benannt. Der Bardeund Ordenskrieger taucht hingegen in der Spruchbeschreibung nirgends auf. Dager meine Frage: Bekommen Barden ab Grad 11 ebenfalls eine Aura? Rein aus der Spruchbeschreibung von EdA würde ich sagen: Nein.
      Zitat aus der Sprichbeschreibung "Eine übernatürliche Aura haben Wesen, die wie Elementar- wesen und Dämonen von fremden Daseinsebenen stammen oder die in enger Verbindung zu den Göttern oder den Mächten des Lebens stehen. Dazu gehören auch ..." Da hier "dazu gehören auch" und nicht "dazu gehören unter anderem" steht interpretiere ich die Aufzählung als abschließend für alle Charakterklassen, die zum Zeitpunkt des Erscheinens des Kodex und Arkanums vorgestellt wurden. Dass auch Cjarakterklassen wie der Beschwörer aufgezählt sind wird im Regeltext selbst damit erklärt, dass diese als Gegenspieler auftreten können und nicht als Spielercharaktere vorgesehen sind. Daraus würde ich keine Erweiterungsmöglichkeit der Aufzählung im Rahmen der in diesen Regelwerken vorgestellten Charakterklassen ableiten. Eine Erweiterung der Aufzählung kann m.E. nur durch neue Regelwerke erfolgen in denen die Aura der neuen Klasse explizit erähnt wird.
       
      Was meint ihr? Ist diese Interpretation regelnkonform? Mir geht es nicht um Meinungen und Beispiele wie es in einzelnen Gruppen gehandhabt wird sondern ausschließlich um Regeltext.
    • Von Ewigan
      Hallo zusammen!
      Gibt es irgendwo im Regelwerk oder in einem offiziellen Abenteuer ein Artefakt oder eine andere Möglichkeit, seinen Zauberwert über +18 (plus Bonus) hinaus zu steigern? Für Kämpfer gibt es diese Mglichkeit ja anhand von magischen Waffen...
      lg
       
    • Von Ma Kai
      Gegen Zauber mit Wirkungsziel Geist und Körper werden meist Resistenzen gewürfelt. Wenn die Resistenz glückt, ist dies meist offensichtlich - das Opfer schläft nicht ein, der Geist geistert weiter herum, etc. Manchmal ist es das aber auch nicht. Beispiele:
      - Bannen von Gift (nehmen wir ein magisches Gift an, für das eine Resistenz gewürfelt wird - ein normales Gift dürfte dies nicht, stimmts?).
           (a) Ist kein Gift da, wird keine Resistenz gewürfelt, der Zauberer spürt, dass der Zauber geglückt ist, aber nichts bewirkt hat.
           (b) Ist Gift da und die Resistenz misslingt, spürt der Zauberer, dass der Zauber etwas gebannt hat.
           (c) Ist Gift da und dessen Resistenz gelingt, spürt der Zauberer, dass der Zauber geglückt ist, aber nichts bewirkt hat. Ist das das gleiche Gefühl wie (a)?
      - Beschwörungen, kann der Zauberer erschließen, ob ein zu beschwörendes Wesen nicht in Reichweite ist, oder ob es sich erfolgreich der Beschwörung widersetzt hat?
      Im Regelwerk habe ich hierzu nichts gefunden. Der resistierende Zauberer merkt es, wenn er verzaubert werden sollte, der umgekehrte Fall ist nicht beschrieben.
      Ich habe es so gespielt, dass der Zaubernde die beiden Fälle unterscheiden kann.
      (mit einer Ausnahme, die Resistenz zum Verbergen der Vampiraura bei EDA merkt der Zaubernde nicht. Auch das Zauberduell bei Aurentrug/Wandelaura - sowieso keine Resistenz, sondern eine Zauberwirkung - bleibt m.E. vom Zaubernden unbemerkt).
      Wie spielt Ihr das?
    • Von Ma Kai
      Der Zauber Reise in die Zeit kann einiges Kopfzerbrechen bereiten. Die Regeln äußern sich dazu nicht.
      Die erste Frage ist: was passiert, wenn man sich selbst begegnet.
      (a) der Zeitreisende sieht sein zeitgebundenes Selbst, dieses ihn aber nicht. Diese "doppeltes Lottchen"-Situation sollte unproblematisch sein. Der Zeitreisende weiß ja, was er tut und warum er da jetzt zweimal ist. Er ist außerdem stofflos, so dass keine stoffliche "Materie+Antimaterie"-Situation vorliegen könnte. "Astral gesehen" könnte eine Interaktion zwischen den zwei Kopien der selben Person stattfinden, allerdings gibt es dazu keinen Regeltext, insofern ist anzunehmen, dass es auch kein Problem gibt.
      (b) das "Original" erkennt den Zeitreisenden und kennt den Zauber. Dann sollte es verstehen, was vorgeht, und in irgend einer Form damit umgehen können.
      (c) der Zeitreisende wird erkannt, aber das "Original" kennt den Zauber nicht (z.B. weil die Reise durch ein Artefakt ermöglicht wurde oder ganz profan der Spruch erst später gelernt wurde). Das ist natürlich eine Ausnahmesituation; man wird zunächst vielleicht den Zeitreisenden zunächst für eine Illusion oder das Produkt irgendeiner Form von Verwandlung halten. Rein mit Gesten ist es auch nicht einfach, typischerweise eindeutig identifizierende Informationen zu übermitteln. Selbst wenn dies aber der Fall ist, gibt es wiederum keine Regeln für nachteilige Folgen (z.B. für die geistige Gesundheit), so dass nichts Schlimmes passieren wird.
      Das Midgard-sche Raum-Zeit-Kontinuum ist also nicht gefährdet, wenn Marty MacFly sich selbst sieht.
      Die zweite Frage: was passiert, wenn zwei Kopien eines Menschen nebeneinander leben? Dies kann eventuell durch eine Sphärenwagenreise (*), von der man z.B. ein paar Tage "früher" zurück kehrt, geschehen. Dann gibt es zwei Kopien desselben Wesens, die nebeneinander her leben. Für einen begrenzten Zeitraum könnte man sich so quasi "klonen" - bis das Original auf seine Sphärenreise aufbricht. Wenn dann die Sphärenreise quasi retroaktiv verhindert wird (der zurückgekehrte Zeitreisende verbrennt den Sphärenwagen, mit dem er in die Zeit gereist sein würde), könnte man permanent als Doppelgänger leben.
      Der Fall wäre natürlich selten, aber trotzdem in gewisser Weise reizvoll (der Mordverdächtige war zur Tatzeit definitiv woanders - aber seine sphärenwagenreisende Kopie hat den Mord verübt). Ich würde hier pragmatisch und kopfschmerzbegrenzend operieren: wenn es zu paradox wird, töten wir es. Also: wenn die Sphärenreise retroaktiv verhindert wird, dann löst sich der Sphärenreisende auf. Den Mord (könnte ja auch ein verbotener Kuss sein) durch die sphärenwagenreisende Kopie würde ich hingegen zulassen.
      Die dritte Frage ist die nach der Handhabung von Informationsübermittlung aus der Zukunft in die Vergangenheit. Die Zeit, in die der Zeitreisende zurück kehrt, ist nicht die gleiche wie die, aus der er kommt. Er kann in unterschiedlich großem Umfang mit der Vergangenheit interagieren und dadurch seine Istzeit verändern. Meine Tendenz ist, einerseits eine gewisse Selbstkorrektur der Geschichte anzunehmen, d.h. es ist selten, dass ein einzelnes Ereignis massive Veränderungen hervorruft, andererseits aber Änderungen tatsächlich stattfinden können. Wenn ein Zeitreisender einem König erfolgreich vermittelt, bei der Parade zum nächsten Nationalfeiertag einen Harnisch unter der Kleidung zu tragen, dann kann dadurch ein Attentat fehlschlagen. Die Hintergründe des Attentats gehen dadurch wahrscheinlich (einen plötzlich sehr nachdenklichen König mal ausgenommen) nicht weg, es kann also gut sein, dass der Gewinn an königlicher Lebenszeit nicht groß sein wird. Vielleicht kommt der Mörder direkt zu einem zweiten Streich gegen den Hals.
      Wie handhabt Ihr diese Situationen?
       
      (*) ja, die gibt es in M5 noch nicht, nehmen wir an, dass sie analog zu MDS abgewickelt werden.
    • Von Ma Kai
      Die Spruchbeschreibung und der Absatz zu Torzaubern allgemein in der Arkanums-Ergänzung sagen beide nichts mehr über das Verwischen von Mehrecken von Torzaubern aus. Ich vermute aber, dass es trotzdem noch möglich ist, Tore durch Zerstören der Mehrecke zu zerstören. Der "Normalfall" dürften zwei auf den Boden gemalte Sechsecke sein; ein bemalbarer Boden (also nicht irgendeine Wiese) wird Voraussetzung für ein Tor sein. Unebenheiten (Höhlenboden) sollten aber kein Problem sein. Ich könnte mir auch vorstellen, dass z.B. in Niederlassungen des Covendo wichtige Tore nicht jeden Monat neu aufgemalt werden müssen, sondern fest (in Stein und (Edel-)Metall) in den Boden eingelassen sind. Die M5-Materialkomponenten werden ja nicht mehr verbraucht. 
      Ich vermute allerdings auch, dass die Mehrecke absichtlich zerstört werden können; bei der Variante "gemalt" reichen Stiefel, Finger oder Gewandärmel, bei der Variante "eingelassen" braucht es z.B. einen Hammer. Das Schließen bzw. Zerstören von Toren ist ja ein häufiges Abenteuerziel... sollte schon irgendwie noch möglich sein (Bannzauber gehen natürlich immer noch, man kann sie aber in der Gruppe nicht voraussetzen).
      Wie seht Ihr das?
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