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Beim Text des Schweben-Zaubers wird angemerkt, dass die Regeln des Fliegen-Zaubers auch für Schweben gelten. Es gibt nur einen Unterschied, der mir recht drastisch erscheint: Auf Fliegen muss sich der Zauberer die ganze Zeit (bis zu einer Stunde) konzentrieren, auf das Schweben, was eine Wirkungsdauer von immerhin einer Minute hat, nicht. Ist das ein Erratum oder Absicht?

Wie genau kann der Zauberer seine "Flugbahn" beim Schweben vorherbestimmen (45° etc.?) und wie schnell bewegt er sich? Das wird beim Zauber Schweben nicht ausgeführt, ist jedoch in der Spielpraxis sehr bedeutsam. Bei Fliegen steht B 24, gilt dieses auch für Schweben? Eigentlich stelle ich mir vor, dass die Strecke (B), die der Schwebende in einer Runde zurücklegt, davon abhängt, wie stark er sich abstößt ... Wie regelt ihr das?

 

Edited by Fabian
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In der Errata wird ja nochmals bestätigt, dass keine Konzentration notwendig ist bei Schweben.

Die "im Übrigen.. Fliegen"punkte können sich mMn nur beziehen auf:
- bis zu 25kg
- B24 (schwebend "bis zu" dazu denken*))
- beenden des Spruchs durch Bannen von Zauberwerk o.ä. - Der Beispiel schwere Fernkampftreffer (allgemein: jedweder LPverlust(angriff)) ist ja nur bei konzentrieren relevant.

Dies bei Schweben entsprechend zu schreiben hätte ich wesentlich verständlicher gefunden.

 

*) ansonsten macht der Passus abbremsen/beschleunigen für mich keinen Sinn

 

PS. Zur Genauigkeit des Schwebens:
Hängt von Situation ab, meistens passt es ohne ZusatzEW;-)

Falls ein Zauberer bspw. auf einen 35m Turm hochschweben will, aber das partout vom 135m entfernten Waldrand aus (und nicht direkt an der Turmmauer), müsste er bei mir erfolgreich Geschäftssinn -Rechnen- und ggf. je nach Wind auch noch Naturkunde -Windverhältnisse- anwenden.

Edited by seamus
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Am 31.3.2021 um 13:19 schrieb Fabian:

Wie genau kann der Zauberer seine "Flugbahn" beim Schweben vorherbestimmen (45° etc.?) und wie schnell bewegt er sich? Das wird beim Zauber Schweben nicht ausgeführt, ist jedoch in der Spielpraxis sehr bedeutsam. Bei Fliegen steht B 24, gilt dieses auch für Schweben? Eigentlich stelle ich mir vor, dass die Strecke (B), die der Schwebende in einer Runde zurücklegt, davon abhängt, wie stark er sich abstößt ... Wie regelt ihr das?

Er wird schwerelos. Kontrollieren kann er das im Prinzip so, wie ein Astronaut im All.

Wenn man mit B24 (2,4 m/s) abspringt würde man in der Erdgraviation nach 0,5 Sekunde wieder landen. Das klingt sowohl einigermaßen realistisch, als auch gut zu den üblichen Regeln passend. Immerhin ist ja auch ein halbwegs gezielter Absprung erforderlich.

Was die Koordination erfordert würde ich (ohne entsprechendes Training mit Abzügen) EW:Akrobatik vorschlagen.
Die Reichweite entspricht (B24 für 60s = 144m) etwa der des Kurzbogens, so dass ich dessen Abzüge für gezielte hohe Reichweite für verwendbar halte. (0-30m:0; 31-80m=-2;81-120m:-4; >120m:-6)

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vor 34 Minuten schrieb Mogadil:

Wenn man mit B24 (2,4 m/s) abspringt würde man in der Erdgraviation nach 0,5 Sekunde wieder landen. Das klingt sowohl einigermaßen realistisch, als auch gut zu den üblichen Regeln passend. Immerhin ist ja auch ein halbwegs gezielter Absprung erforderlich.

Was meinst Du mit diesem Absatz? Solange der Schweben-Zauber wirkt leibt der Verzauberte doch schwebend und landet nicht? Kannst Du nochmal klarer beschreiben was Du meinst?

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Am 2.4.2021 um 13:07 schrieb Hiram ben Tyros:

Was meinst Du mit diesem Absatz? Solange der Schweben-Zauber wirkt leibt der Verzauberte doch schwebend und landet nicht? Kannst Du nochmal klarer beschreiben was Du meinst?

Daraus habe ich abgeleitet, dass es nicht unrealistisch ist mit B24 abzuspringen.

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      Bin ich da im konkreten Widerspruch mit Regelstellen? Sprenge ich irgendwo Spielgleichgewichte? 
      Danke und zu den Sternen
      Läufer
       
    • By Patrick
      Hallo.
      Bei Zaubern dürften die Gedanken, Worte und Gesten wohl bei einem Zauber einheitlich sein. In welchem Rahmen ist es möglich (mit Zauberkunde oder wenn man den Zauber selbst beherrscht) einen Zauber zu erkennen, wenn er gerade gesprochen wird (also während der Zauberdauer).
      Und insbesondere: Sind auch Bardenlieder immer gleich? Eigentlich unlogisch, zumindest die Texte dürften ja variieren. Wie gut kann man hier ein Lied erkennen?
      Ich muss gestehen, dass ich bisher noch nicht ausgiebig die Regeln durchsucht habe, also kann es auch sein, dass sich dort irgendwo ein Hinweis findet...
      Vielen Dank,
      Patrick
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