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Jacki

Spielen und Leiten von Tiermeistern

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vor 3 Minuten schrieb Oramion:

Ja, ich denke, dass er einen Gefährten, der charakterlich ein Revier bewachen würde diesen durchaus mit der Aufgabe betrauen kann ein bestimmtes Gebiet zu bewachen.

Wenn ich mit meinem Barios auf Abenteuer ziehe lasse ich auch Frau und (demnächst wohl) Kind zurück und Barios ist sicherlich emotional sehr mit Catwyn verbunden!

Ich gehe davon aus, dass du Catwyn (deiner Frau?) das erklärst und nicht einfach so weggehst. Das ist beispielsweise bei einem Wolf schwieriger, wie erklärst du ihm einen langen Zeitraum? Oder dass er nicht mitkommen darf? Das ist ja etwas anderes als wenn er sich mal zwei Tage lang in der Umgebung eines Dorfes unsichtbar machen soll. 

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vor einer Stunde schrieb Ferwnnan:

Meinst du tatsächlich, dass ein Tiermeister, der auch gefühlsmäßig und gedanklich mit seinen Gefährten verbunden ist, diese monatelang irgendwo zurücklassen würde? Ich würde denken, dass sich das mit dem Gefährten dann auch erledigt hat und ein neues Band geknüpft werden müsste. 

Dafür gibt es Tiersprache und das emotionale Band, so dass die Gefährten dies auch verstehen sollten.

Was würdest du denn machen, wenn der Hai-, Delphin-, Robben-, Pinguintotemstiermeister von Grad 15-20 wegen einer langwierigen Queste (mehrjährige Kampagne) weg von seinem Küstendomizil und der Sippe müsste? Welche Fische, Meeressäuger soll er in den Dschungel, ins ewige Eis, in die Steppe mitnehmen?

Und was geschieht mit Walen als Gefährten, die doch mal am Pol mal in der Südsee fressen? ich würde doch denken, Zugvögel, Bison, Renntier usw. sind dann eben mal für den Winter oder Sommer weg mit ihrem Schwarm, ihrem Rudel, ihrer Herde. Und im nächsten Jahr trifft man sich wieder und stellt eventuellen Nachwuchs vor.

Und möglicherweise gibt es gefühlsmäßig Erlebnisse, Träume, die mit den abwesenden Gefährten zu tun haben könnten. Aber vieles davon sollte dann wohl eher in einem Tm-Solo gespielt werden.

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Eben aus Gründen der Spielbarkeit würde ich persönlich solche Tiere nicht wählen. Das hat für mich das schon angesprochene schwupps weg, schwupps da-Manöver. 

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vor 28 Minuten schrieb Ferwnnan:

Eben aus Gründen der Spielbarkeit würde ich persönlich solche Tiere nicht wählen. Das hat für mich das schon angesprochene schwupps weg, schwupps da-Manöver. 

Ich verstehe, was du meinst, kann das aber nicht nachvollziehen. Aber das macht nichts. Die Tiere leben eben trotz der Bindung ihr Leben und solch ein Belugawal ist dann eben in der Saison eine zeitlang da. Dies kann man doch in einer Hausrunde wunderbar einbauen. Für Cons ist das schwieriger, aber eben auch da nehme ich je nach Aktion nicht jedes Tier mit. Wobei die drei ja eher entspannt betrachtet werden können.

Es wird dann demnächst interessant, wenn er Hagenbecks Tierpark dabei haben könnte.

 

Ich glaube der nächste Tm, den ich spiele heißt Hagen Beck, saufender Sohn eines Braumeisters, der seine Sippe verlassen musste, weil er seinem Kumpel Siggi eins übergebraten hat.

Und dann tritt er in Theatern und Arenen mit Hagenbecks Tierpark auf.

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Man kann den TM einzeln betrachten, ich sehe ihn in Zusammenhang mit dem Gruppenspiel. 

Ich sehe die Tiere des TM praktisch als Gruppenzuwachs. Ein Spieler führt sie. Beträchtliche Vorteile gehen damit einher. Der TM darf nicht übervorteilt sein. 
Beim Tiermeister dreht sich nunmal alles ums Tier und das muss auch gespielt werden. Darum geht’s beim Tiermeister doch. Bloßes Tier „ziehen“, beauftragen und „wegstecken“ ist zu billig. Es dürfen da nicht nur die Vorteile genossen werden und wenn der Mohr (nicht rassistisch gemeint) seine Schuldigkeit getan hat verschwindet er wieder und wartet auf neue Aufträge. So lebt kein Tier. Die Tiere müssen in ihrer Lebensweise zum Abenteuerleben passen. Es können nicht beliebig Tiere gesammelt werden. Tiere folgen ihrem natürlichen Leben. Die geben nicht ihr Dasein auf um sich an den TM zu unterwerfen. Da ist ein Reiz der Klasse denke ich.

Es sei denn die Begleiter werden als seelenlose absolut ohne eigene Neigungen oder Triebe/Wünsche existierende NSC gesammelt und wie ein „Schweizer“ gezogen/gespielt. Kann man spielen, würde ich aber nicht.
Schlachtrösser "bringen" mehr, bedürfen aber besonderem Futter. Das drückt aus, dass der Autor dem Vorteil einen Nachteil, eine Unbequemlichkeit entgegensetzt. In diesem Sinne müssen meiner Meinung nach auch die Begleiter gesehen werden. Natürlich kann man auch einfach alles Unbequeme ignorieren und mit einem Köcher 2.000 Pfeile mitführen ... ich denke so spielt man mit 12. 

Als Spieler würde es mir nicht gefallen, wenn ein Mitspieler in der Gruppe knifflige Situationen von seinem Gefährten erledigen lässt und ich zum Zusehen verdammt bin. Ich will selbst spielen und nicht dem TM-Pet zusehen oder warten, was es erreicht. Zu viele Begleiter sind wie Köche, die verderben den Brei …

Als SL will ich das Spielgeschehen nicht in Begleiter-Pfote sehen. Informationen die ein fliegender Begleiter nebenbei erkundet nehmen der Gruppe einschleichen, verkleiden, Pläneschmieden und so weiter. Bequem, aber auch langweilig - Für die Mitstreiter und den Spielleiter. Werden Tiere zu bedeutend, läuft aus meiner Sicht was falsch. Vor allem wenn es für jeden Anlass den passenden Begleiter gibt. 

Ich denke, der SL muss das alles im Zaun halten, denn Spieler neigen „abzuheben“. Drei Begleiter finde ich schon viel und umständlich. Wer hat drei Haustiere? Jeder fordert seine Zeit. 


Ein Wolf, der für Tage vor einer Stadt „geparkt“ wird, wird Probleme bei Viehzüchtern verursachen. Als Einzelgänger jagt er nicht in der Gemeinschaft, wechselt sich nicht mit der Hetze ab. Er wird es schwer haben. Vor allem wenn er sich an "Futter" gewöhnt hat. Als geborenes Rudeltier wird er Anschluss wollen. Solo hinter einem Menschen und dessen Pferd herhecheln ist sicher nicht sein Lebensziel. Zudem wird er sich „geparkt“ auch zurückgelassen fühlen. Ist er darüber glücklich? Einen Wolf sehe ich nicht als unmöglichen Begleiter, so problemfrei wie andere hier, sehe ich ihn aber auch nicht. Warum zieht der TM nicht zum Wolf in den Wald, wenigstens zum Übernachten. Der TM sollte doch auch die Nähe seines Begleiters suchen. Oder sehe ich das falsch?
 

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Wenn tierische Gefährten oder Vertraute nur wie magische Gegenstände ohne ABW behandelt werden, läuft was falsch.

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@Jacki

Wenn Tiere bedeutend werden, läuft nichts falsch, sondern das ist der Sinn eines Tiermeisters. Oder hast Du auch Bedenken, wenn ein Spitzbube ein Schloss mittels seiner Fertigkeit öffnet oder ein Zauberer mittels Schlaf ein paar Wachen flach legt?

Tiere des Tiermeisters sind eine ingame Ressource des Spielers. Genauso wie eine Fertigkeit oder ein Zauber, eine Waffe oder ein Reittier eine Ressource darstellen. Ich als SL hab da die Finger weg zu lassen. Ich achte noch, wie beschrieben, auf Extremsituationen und das wars auch schon. Und nein, ein Tiermeister braucht auch keine Nähe zu seinen Tieren. Ich stell es mir ziemlich cool vor, wenn ein Tiermeister z.B. einen Wal oder Hai im Meer schwimmen lässt und sich freut wenn er ihn mal wieder sieht. 

Edit:

Klar ist es schöner wenn ein Spieler seinen Tiermeister auf seine Tiere so richtig eingeht. Ich würde es als Spieler machen. Aber ich bin als SL nicht die Rollenspielpolizei. Das ist nicht meine Angelegenheit, sondern die des betreffenden Spielers. 

Edited by Abd al Rahman
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vor 4 Minuten schrieb Abd al Rahman:

Oder hast Du auch Bedenken, wenn ein Spitzbube ein Schloss mittels seiner Fertigkeit öffnet oder ein Zauberer mittels Schlaf ein paar Wachen flach legt?

Damit sprichst du ja noch einen weiteren Aspekt an:
Verlangt irgendein SL vom Spieler des Spitzbuben, dass der sich in RL mit Schlössern auskennt?
Lässt er sich von ihm deren Funktionsweise erklären, damit die gelernte Fertigkeit angewandt werden darf?
Und welcher SL (außer mir :cool: ) könnte beurteilen, ob die Erklärung auch technisch-fachgerecht war?

Hier wird mit der artgerechten Tierhaltung, mit natürlichen Verhaltensweisen argumentiert, die berücksichtigt werden sollten.
Gut und schön, aber ich habe keinen Schimmer von den natürlichen Verhaltensweisen der allermeisten Tiere, die sich als Begleiter eignen.
Ich kenne mich nicht mal mit Pferden aus und weiß nur, wie sie aussehen und riechen,
dass sie große, pelzige Vegetarier sind, in Herden leben und Fluchttiere sind.
Mein gesundes Halbwissen endet jenseits von Hunden, Katzen, Ratten, Hamstern und Zebrafinken.
Schon Hasen stellen für mich Nahrung dar, Belugawale sind für mich reiner Beifang.

Wie also und warum soll ich beurteilen, ob der gespielte Tiermeister einer Fantasy-Welt seine Begleiter artgerecht hält und angemessen spielt?
Da verlasse ich mich doch auf den Spieler, ist doch schließlich sein Viehzeugs.
Seine Begleiter sind Teil seiner Figur, und als solche kann ich sie anspielen, wenn ich will.
Im Gegenzug kann der Spieler sie entsprechend ihrer Werte ins Spiel einbringen.

Davon unbenommen bleibt meine Einschätzung, ob ein Tiger in Parduna nicht ein wenig overdressed sein könnte, um bei Abds Beispiel zu bleiben.
Darüber muss ich mich dann mit dem Spieler einigen bzw muss ich es ihm erklären.
Doch wenn ich die Figur und damit den Spieler dergestalt einschränke und seiner erspielten Möglichkeiten beraube,
habe ich nicht das Recht zu sagen: "Ätsch, du Verlierer, und obendrauf erklärst du mir jetzt, wo das Vieh denn bleiben soll!"
Nein, dann muss ich hergehen und dem Tiger ein angemessenes Quartier für die Zeit der Trennung anbieten.
Tue ich das nicht, warum auch immer, dann wird eben aus ihm die Luft gelassen; er wird solange eingerollt und in die Ecke gestellt.

So sehe ich das.

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Bei mir vertragen sich Tierische Gefährten nach etwas Eingewöhnung über die Artgrenzen hinweg, da die meisten Kommunikationsschwierigkeiten (z.B. Paradebeispiel Katze und Hund) dadurch entschärft werden, dass der Tiermeister eins teils moderiert(Offscreen), andern teils die Tiere meist von klein auf aneinander gewöhnt werden und dann untereinander auch "Fremdsprachen" lernen (halt ein großes Rudel). Jedes Tier hat halt trotzdem seine Eigenheiten und Charakter und sie sind sich nicht immer 100% grün. Die Tiere erkennen sich auch untereinander ohne Probleme.

Dass der Bär morgens brummelig ist und die Frettchen anknurrt, die ihn grade ärgern, das können die Frettchen sicher ab, auch wenn sie etwas beleidigt sind, sie wissen ja auch, das der Meister Pelz drauf steht, wenn man ihn ab und an den Rücken krault und dann hat er sicher wieder Lust zu spielen.

 

 

 

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vor 11 Stunden schrieb Abd al Rahman:

Klar ist es schöner wenn ein Spieler seinen Tiermeister auf seine Tiere so richtig eingeht. Ich würde es als Spieler machen. Aber ich bin als SL nicht die Rollenspielpolizei. Das ist nicht meine Angelegenheit, sondern die des betreffenden Spielers. 

Na gut, da stellt sich die Frage: Sind Einschränkungen nicht in erster Linie für die "bösen" Jungs gedacht? ;)

Angenommen Du hast wirklich einen Spieler am Tisch, der den Tierbeschwörer raushängen lässt. D. h. der lustig und nach Bedarf sein Kaninchen, seinen Bären und seinen Thunfisch aus dem Hut zaubert und unsichtbar macht, wie es ihm in den Kram passt. Lässt Du ihn dauerhaft damit durchkommen oder forderst Du irgendwann mal ein, dass er sich um mehr Plausiblität bei seinem Tier-Management bemüht?

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vor 1 Stunde schrieb dabba:

Na gut, da stellt sich die Frage: Sind Einschränkungen nicht in erster Linie für die "bösen" Jungs gedacht? ;)

Angenommen Du hast wirklich einen Spieler am Tisch, der den Tierbeschwörer raushängen lässt. D. h. der lustig und nach Bedarf sein Kaninchen, seinen Bären und seinen Thunfisch aus dem Hut zaubert und unsichtbar macht, wie es ihm in den Kram passt. Lässt Du ihn dauerhaft damit durchkommen oder forderst Du irgendwann mal ein, dass er sich um mehr Plausiblität bei seinem Tier-Management bemüht?

Ein Tier bekommt der Spieler ja nicht einfach so, sondern nur über den Spielleiter. Insofern (ich kann das zwar nur aus Spielersicht betrachten) wissen beide Seiten schon zu Beginn zumindest einigermaßen, wie das jeweilige Gegenüber die Sache zu handhaben gedenkt. Lediglich auf Cons dagegen kann es mal sein, dass das Tier oder die Tiere weniger zum Einsatz kommen und auch das Miteinander mit ihnen etwas leidet, einfach aus Zeitgründen. 

Ich habe mit meiner Wildläuferin aber bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Tjorm, JUL, KoschKosch und andere SL "steuern" meine Tiere dann durchaus selbst, quasi als Ausdruck von deren Eigenwille. Oder nahmen sie, sofern ihre Anwesenheit wegen der in manchen Situationen doch erheblichen Aufklärungsfähigkeiten das Abenteuer zu stark beeinflussen würde, mit einer netten kleinen Geschichte für einige Zeit aus dem Spiel. Ich finde eine solche Einmischung gut.

 

Edited by Ferwnnan

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vor 13 Stunden schrieb Abd al Rahman:

Klar ist es schöner wenn ein Spieler seinen Tiermeister auf seine Tiere so richtig eingeht. Ich würde es als Spieler machen. Aber ich bin als SL nicht die Rollenspielpolizei. Das ist nicht meine Angelegenheit, sondern die des betreffenden Spielers. 

@Abd al Rahman Ich finde, das ist sehr wohl deine Angelegenheit, zumindest was das "Abstellen" oder den Einsatz angeht, falls die Tiere gerade nicht sofort greifbar sind. Hier spielt das für mich in die Mechanik hinein.

Stell dir eine Situation vor, in der ein Spieler Hals über Kopf nachts aus dem Bett fliehen muss, weil das Gasthaus über ihm brennt. Keine Zeit, Waffen oder Rüstung zu grapschen, das Hemd am Leib und der Beutel mit Gold sind alles, was er retten kann. Und draußen warten hinter der nächsten Ecke die Räuber. Würdest du, wenn der Entkommene jetzt sagt "Ich ziehe Schwert und mache den Schild bereit, die Kette habe ich ja schon an" nicht eingreifen?

Edited by Ferwnnan
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vor 19 Stunden schrieb Ferwnnan:

Eben aus Gründen der Spielbarkeit würde ich persönlich solche Tiere nicht wählen. Das hat für mich das schon angesprochene schwupps weg, schwupps da-Manöver. 

Genau dafür ist ja z. B. der Zauber "Gefährtenruf" da, natürlich kommen die Gefährten nicht unverzüglich an, aber wenn man genug Zeit hat z. B. man hat bis jetzt in der Stadt gespielt ist jetzt aber in den Wald gegangen (wo man seinen Gefährten „abgestellt“ hat) um den Adligen aus der Gefangenschaft der Waldhexe zu befreien, kann man innerhalb von 10 Minuten seinen Bären zur Unterstützung rufen.

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vor 13 Minuten schrieb Tattin Goldfeuer:

Genau dafür ist ja z. B. der Zauber "Gefährtenruf" da, natürlich kommen die Gefährten nicht unverzüglich an, aber wenn man genug Zeit hat z. B. man hat bis jetzt in der Stadt gespielt ist jetzt aber in den Wald gegangen (wo man seinen Gefährten „abgestellt“ hat) um den Adligen aus der Gefangenschaft der Waldhexe zu befreien, kann man innerhalb von 10 Minuten seinen Bären zur Unterstützung rufen.

Da sprichst du  gleich den ausschlaggebenden Punkt an: 10 Minuten. Das bedeutet in diesem Fall, dass erstens gezaubert werden muss und zweitens das Tier ein bisschen Zeit braucht.

Kritisiert wurde ja gerade, dass das Tier in manchen Fällen sozusagen immer im Gepäck ist und jederzeit ad hoc verfügbar. Jedenfalls habe ich das so verstanden.

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Natürlich, allerdings muss ich aus Spielersicht sagen, dass ein Tiermeister, der seine Tiere alle immer in der "rosa Wolke" wie schon so oft genannt, dabei hat kein Tiermeister ist. Das liegt daran, dass so etwas nicht mit einem druidischen oder schamanistischen Glauben vereinbar wäre, allerdings sehr wohl das Tier bei Bedarf und Möglichkeit innerhalb von 10 Minuten zu sich zu rufen.

Edited by Tattin Goldfeuer

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vor 8 Stunden schrieb dabba:
vor 20 Stunden schrieb Abd al Rahman:

Klar ist es schöner wenn ein Spieler seinen Tiermeister auf seine Tiere so richtig eingeht. Ich würde es als Spieler machen. Aber ich bin als SL nicht die Rollenspielpolizei. Das ist nicht meine Angelegenheit, sondern die des betreffenden Spielers. 

Na gut, da stellt sich die Frage: Sind Einschränkungen nicht in erster Linie für die "bösen" Jungs gedacht? ;)

Angenommen Du hast wirklich einen Spieler am Tisch, der den Tierbeschwörer raushängen lässt. D. h. der lustig und nach Bedarf sein Kaninchen, seinen Bären und seinen Thunfisch aus dem Hut zaubert und unsichtbar macht, wie es ihm in den Kram passt. Lässt Du ihn dauerhaft damit durchkommen oder forderst Du irgendwann mal ein, dass er sich um mehr Plausiblität bei seinem Tier-Management bemüht?

 

Es geht ja nicht darum, ob ein Tiermeister alle möglichen Begleiter als "Jack in the box" hervorzaubert, das fände ich auch seltsam und nervig.
Mir ist nur wichtig, dass ich einen Mitspieler und seine Figur nicht mit Ansprüchen konfrontiere, die ihn im Ergebnis unnötig einschränken.
Dazu gehört für mich etwa die Frage, wie die tägliche Fütterungsfrage beantwortet wird,
warum und wieso Luchs und Wolf sich nicht gemeinsam über die Ratte hermachen o.ä.
Diese ganzen Zusammenhänge kann der Spieler durchkauen, wenn er will, aber ich werde ihn dazu nicht zwingen.

Etwas anderes ist, wenn diese ganzen Begleiter einfach so aus dem Nichts spielwichtig aufploppen sollen.
Dies aber wird sowieso nicht passieren, wenn ich leite, weil exotische Begleiter ab einer gewissen Größe und/oder Erscheinungsform
selbstverständlich eine Wirkung auf die Umgebung haben. 
Allerdings muss ich das dann aber vorher mit dem Spieler besprochen haben, damit wir beide gemeinsam abwägen, wie damit umgegangen werden kann.
Und wenn ich als SL den Tiger in Parduna zu einem No-Go erkläre, muss ich eben auch eine gangbare Alternative vorschlagen.
Notfalls eben: Luft rauslassen, zusammenrollen, nach dem Stadtabenteuer wieder aufpumpen.

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vor 8 Stunden schrieb Ferwnnan:

@Abd al Rahman Ich finde, das ist sehr wohl deine Angelegenheit, zumindest was das "Abstellen" oder den Einsatz angeht, falls die Tiere gerade nicht sofort greifbar sind. Hier spielt das für mich in die Mechanik hinein.

Stell dir eine Situation vor, in der ein Spieler Hals über Kopf nachts aus dem Bett fliehen muss, weil das Gasthaus über ihm brennt. Keine Zeit, Waffen oder Rüstung zu grapschen, das Hemd am Leib und der Beutel mit Gold sind alles, was er retten kann. Und draußen warten hinter der nächsten Ecke die Räuber. Würdest du, wenn der Entkommene jetzt sagt "Ich ziehe Schwert und mache den Schild bereit, die Kette habe ich ja schon an" nicht eingreifen?

Ich kann mir das gerade nicht vorstellen. Ich könnte meinen Spielern nicht vermitteln, dass es keine Zeit gibt Waffen und Rüstung zu grabschen. Wie soll das funktionieren? Sage ich ihnen: "Ihr rennt raus und lasst alles zurück"? Wie gesagt, ich spiele nicht die Abenteurer der Spieler.

 Und zum Rest: Das kann in einer neuen Gruppe genau einmal passieren. Wenn er mir glaubhaft versichert, dass sein Abenteurer die Rüstung an hatte, was soll ich ihm da widersprechen? Ich würde innerhalb der Gruppe diskutieren, welche Regeln für "Schlafen in Kette" in Zukunft gelten, und gut ist.

Edited by Abd al Rahman
  • Confused 1

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vor 10 Stunden schrieb dabba:

Na gut, da stellt sich die Frage: Sind Einschränkungen nicht in erster Linie für die "bösen" Jungs gedacht? ;)

Angenommen Du hast wirklich einen Spieler am Tisch, der den Tierbeschwörer raushängen lässt. D. h. der lustig und nach Bedarf sein Kaninchen, seinen Bären und seinen Thunfisch aus dem Hut zaubert und unsichtbar macht, wie es ihm in den Kram passt. Lässt Du ihn dauerhaft damit durchkommen oder forderst Du irgendwann mal ein, dass er sich um mehr Plausiblität bei seinem Tier-Management bemüht?

Tierbeschwörer ist keine Abenteurertyp. Das musst Du mir näher erklären. 

  • Confused 1

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Als wenn das alles nicht schon kompliziert und off-topic genug wäre:

Was passiert, wenn sich mehrere Tiermeister in einer Gruppe befinden (Con- Situation, ich weiß, aber möglich)? Rivalisieren die Tiere? Verbünden sich Tierarten untereinander (Hunde der beiden Tm gegen Katzen der beiden Tm)? Beschützen sie ohne Befehl des Tm ihre Kollegen gegen die Tiere des anderen Tm?

Ich würde das ja zu gern mal ausprobieren. Vielleicht wird es ja nochmal was mit Abds angedachten Abenteuer nur für Tiermeister. Ich wäre erfreut, da mitzumachen. :satisfied: 

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vor 8 Stunden schrieb Tattin Goldfeuer:

Natürlich, allerdings muss ich aus Spielersicht sagen, dass ein Tiermeister, der seine Tiere alle immer in der "rosa Wolke" wie schon so oft genannt, dabei hat kein Tiermeister ist. Das liegt daran, dass so etwas nicht mit einem druidischen oder schamanistischen Glauben vereinbar wäre, allerdings sehr wohl das Tier bei Bedarf und Möglichkeit innerhalb von 10 Minuten zu sich zu rufen.

Die rosa Wolke existiert doch nur auf der Metaebene...

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vor 12 Stunden schrieb Abd al Rahman:

Tierbeschwörer ist keine Abenteurertyp. Das musst Du mir näher erklären. 

Jemand, der seine Tiere de facto nur bei Bedarf herbeizaubert, weil sie die übrige Zeit totgeschwiegen werden.

So wie ein Dämonen-/Elementarbeschwörer, der seine Knechte nur bei Bedarf herbeiholt und nicht permanent im Schlepptau hat. ;)

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vor einer Stunde schrieb dabba:

Jemand, der seine Tiere de facto nur bei Bedarf herbeizaubert, weil sie die übrige Zeit totgeschwiegen werden.

So wie ein Dämonen-/Elementarbeschwörer, der seine Knechte nur bei Bedarf herbeiholt und nicht permanent im Schlepptau hat. ;)

Und dann könnten Tiermeister ihre Tiere gegeneinander antreten lassen. Man könnte den Wesen aus dem Bestiarium noch Stufen, individuelle Angriffe und Stärken/Schwächen verpassen. Sie nach Kategorien einteilen, wie Wasser, Erde, Feuer, Luft usw. damit es übersichtlicher wird. Und in jedes größeres Dorf einen Tierheiler, damit man zügig in den nächsten Kampf ziehen kann. 

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vor 7 Minuten schrieb daaavid:

Und dann könnten Tiermeister ihre Tiere gegeneinander antreten lassen. Man könnte den Wesen aus dem Bestiarium noch Stufen, individuelle Angriffe und Stärken/Schwächen verpassen. Sie nach Kategorien einteilen, wie Wasser, Erde, Feuer, Luft usw. damit es übersichtlicher wird. Und in jedes größeres Dorf einen Tierheiler, damit man zügig in den nächsten Kampf ziehen kann. 

Meister der Sphären kennt bereits Mittelwelten-Beschwörungen, so ist das nicht. :)

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vor 2 Stunden schrieb dabba:

Jemand, der seine Tiere de facto nur bei Bedarf herbeizaubert, weil sie die übrige Zeit totgeschwiegen werden.

So wie ein Dämonen-/Elementarbeschwörer, der seine Knechte nur bei Bedarf herbeiholt und nicht permanent im Schlepptau hat. ;)

 

Lassen wir mal den Wal außen vor, den ein Tiermeister mitten in Eschar einem Gegner auf den Kopf werfen möchte.

Wenn ein Tiermeister beispielsweise mitten in Paduna seinen Tiger auf eine Bande Diebe hetzen möchte, dann habe vermutlich ich als SL was falsch gemacht und nicht der Spieler. Die Tiere sind immer dabei. Sie sind immer präsent und stecken eben nicht in der Rosa Wolke. Das heißt, wenn der Spieler mir nichts anderes sagt, muss ich als Spielleiter im Kopf haben, dass die Tiere immer dabei sind. Also ist der Tiermeister mit Tiger nach Paduna reinmarschiert. Das hat den Spieler nicht zu kümmern. Wenn ich das vergesse und eben niemand auf den Tiger reagiert ist das mein Problem und nicht das des Spielers. Und selbstverständlich kann der Spieler, wenn er das möchte, das Tier einsetzen. Das in der Spielwelt zu erklären ist dann mein Problem. Alternativ kann man noch darüber reden, ob er das Tier denn nicht doch irgendwo vor der Stadt gelassen hat. Das darf aber nie negativ für den Tiermeister/Spieler ausgelegt werden. Es war schließlich ein Spielleiterfehler.

Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der das von Dir beschriebene irgendeine Relevanz haben könnte.

Edited by Abd al Rahman
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