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Tiergestalt - erhöhte Abwehr in Tiergestalt


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Nach Prados' Beitrag ist der Strang zu Abwehr in Tiergestalt http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/32290-welche-abwehr-hat-ein-zauberer-in-tiergestalt/ eigentlich abgefrühstückt.

 

Da aber jetzt eine Diskussion über Hausregeln dazu einsetzt, die mich interessiert, mache ich dazu mal diesen neuen Strang auf.

 

 

Mir gefällt dabei folgende Idee für eine Hausregel:

 

Ein Zauberer hat Grad Z, seine Tiergestalt Grad T. Die Erhöhungen seiner Abwehrfertigkeit nach Kodex Seite 166, die er in Grad T+1 bis Z einschließlich erwirbt, addiert man auch zur Abwehr seiner Tiergestalt hinzu.

 

Der Block von gradabhängigen Eigenschaften (AP, Abwehr, Resistenzen, Zaubern), um die herum ein Spielleiter oder Abenteuerautor oft die Gegner baut, bleibt damit auch in Tiergestalt intakt. Ob man das will, oder ob einem die Lücke in den gradabhängigen Eigenschaften gerade als angemessener Preis für die Tiergestalt erscheint, lasse ich mal dahingestellt.

 

Jedenfalls braucht mit dieser Hausregel nicht jeder höhergradige Zauberer einen Glücksbringer-2 gegen Blitzzauber, um sich in Tiergestalt zu bewegen.

 

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Wenn ihr euch in eurer Gruppe damit "sicherer" fühlt durchaus nützlicher Bonus für den Spruch.

Konsequenterweise sollte man das dann auch  bei  Verwandeln so regeln.

 

Ich finde diese Regel "überflüssig"/eher schädlich, weil man sich ggf. in falscher Sicherheit wiegt*):

Die meisten Tierformen sind eh nicht für (sinnvolle) Angriffe geeignet -selbst mit ggf. erhöhter menschlichen AP/LP-, daher ist Flucht&Verstecken&Wegschleichen sicherlich die lebenserhaltendste Maßnahme.

 

 

*) Als höherstufiger menschlicher  Zauberer ist man i.d.R um Längen effektiver und daher hilft die höhere Abwehr auch nur fürs sicherer zu seinen Sachen zurückfliehen ;-)

Edited by seamus
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Mir fehlt noch die Motivation für diese Hausregel. Warum ist sie nötig bzw. welches "Problem" mit den offiziellen Regeln soll sie lösen?

Für wirklich nötig halte ich sie nicht.

 

Sie macht es aber Gruppen - insbesondere solchen, die sich noch nicht richtig kennen - um einiges leichter, sich nicht selber Fallen zu stellen, die sie zu spät bemerken.

 

Wenn ein höhergradiger Zauberer in Tiergestalt etwas auskundschaftet und dabei - auf welche Weise auch immer - entdeckt wird, braucht er nach Arkanum Seite 160 und ohne die Hausregel eine Minute, um seine volle Abwehr wiederzubekommen. Wenn ihm in dieser Zeit der fiese höhergradige Schwarzhexer über 200 m ein paar Blitze nach Arkanum Seite 70 reinschleudert, ist er tot: da braucht man dann nichts mehr würfeln.

Edited by Berengar Drexel
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Ich verstehe nicht warum die Tiergestalt eine andere Stufe haben sollte als der Zauberer.

Ich denke T bedeutet der in den Regeln angegeben Grad des Tieres und von da aus bis zum aktuellen Zauberergrad die Abwehrsteigerungen gibt es halt auch beim Tier.

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Ich verstehe nicht warum die Tiergestalt eine andere Stufe haben sollte als der Zauberer.

Ich glaube, hier sollte man genau formulieren: Die Tiergestalt entspricht einem Tier eines gewissen Grads, ansonsten hat sie natürlich den Grad des Zauberers. Dies sieht man ja z.B. bei gradabhängigen Zaubern, aber z.B. auch bei Meucheln gegen die Tiergestalt (sofern sie menschenähnlich genug ist, z.B. ein Großaffe).

Die entscheidende Frage ist nun, warum sollten sich die körperlichen Merkmale, im speziellen die Abwehr, ändern?

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Ich gehe davon aus, dass die Hausregel die Erfahrung eines höherstufigen Zauberers abbilden und daher der Fertigkeitswert seiner Tiergestalt angepasst werden soll.

 

Wenn ich die Hausregel richtig verstehe, dann dürfte als Resultat der Abwehrwert des Tieres eigentlich genauso groß werden wie der Abwehrgrundwert des Zauberers (also ohne Bonus). Daraus ergeben sich für mich folgende Überlegungen:

 

  • Ist die Absicht dieser Regel, die gewonnene Erfahrung des Zauberers (ausgedrückt durch dessen höheren Grad) unmittelbar in die Abwehr der Tiergestalt zu überführen?

Wenn ja, dann kann meines Erachtens die Hausregel vereinfacht werden, indem man den Fertigkeitswert der Abwehr in Tiergestalt einfach als Grundwert des gradabhängigen Abwehrwertes in Menschengestalt - also ohne Bonus - definiert. Lässt sich einfacher rechnen: einfach den Bonus in Menschengestalt abziehen.

 

  • Wenn hingegen berücksichtigt werden soll, dass der Zauberer zwar erfahrener, aber dennoch etwas unbeholfener in seiner Tiergestalt ist, dann würde ich den oben definierten Grundwert noch um -1 oder -2 (je nach Wunsch der Gruppe) verändern.
Edited by Prados Karwan
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Wenn ein höhergradiger Zauberer in Tiergestalt etwas auskundschaftet und dabei - auf welche Weise auch immer - entdeckt wird, braucht er nach Arkanum Seite 160 und ohne die Hausregel eine Minute, um seine volle Abwehr wiederzubekommen. Wenn ihm in dieser Zeit der fiese höhergradige Schwarzhexer über 200 m ein paar Blitze nach Arkanum Seite 70 reinschleudert, ist er tot: da braucht man dann nichts mehr würfeln.

Das ist aber schon recht speziell, um sich extra dafür eine Spruchpimpung per Hausregel zu überlegen.

-Wer tagsüber als Bär/Wolf/... über eine Ebene zu fliehen versucht (das meiste andere Getier kann wegfliegen oder ist klein/gelenkig genug um nicht 10sek lang sichtbar zu sein), gehört auch entsprechend bestraft (als Mensch genauso).

 

Aber wie schon eingangs erwähnt, sofern ihr euch damit besser/sicherer fühlt in der Gruppe...

Edited by seamus
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Ist die Absicht dieser Regel, die gewonnene Erfahrung des Zauberers (ausgedrückt durch dessen höheren Grad) unmittelbar in die Abwehr der Tiergestalt zu überführen?

 

Ja, das ist die Absicht.

 

Die Kodex Seite 187 Katze hat auch mit Grad 0 eine artbedingt hohe Abwehr: nämlich +14. Der Kodex Seite 185 Eisbär hat einen hohen Grad und dadurch ebenfalls eine hohe Abwehr: die gleiche +14.

 

Ich möchte die vom Zauber erworbenen Abwehrboni auf die Abwehr der Tiergestalt so addieren, dass:

(1) Eine Tiergestalt abgeleitet von einem hochgradigen Tier nicht übermächtig bleibt: die Eisbärengestalt des Zauberers kriegt also erst ab Grad 10 des Zauberers Abwehr +15. (Und ich habe jetzt nicht geschaut, ob ein Eisbärschamane nun erlaubt ist oder nicht: ich nehme das als Rechenbeispiel.)

(2) Eine Tiergestalt abgeleitet von einem niedriggradigen Tier aber ihre speziellen Vorteile beibehält: die Katzengestalt des Grad 10 Zauberers hat also Abwehr +18.

(3) Der AbB des Zauberers nicht in der Abwehr seiner Tiergestalt auftaucht.

 

Das erscheint mir immer noch am einfachsten erreichbar zu sein, indem man sich erstmal den Grad des Tieres nach Kodex Seite 184ff anschaut: den nennen wir jetzt T.

Und dann den Grad des Zauberers: den nennen wir jetzt Z.

Und dann nur für die Grade T+1 bis Z (bei Tiergestalt Eisbär also weniger als bei Tiergestalt Katze) die erworbenen Abwehrboni des Zauberers auch zur Abwehr seiner Tiergestalt addiert.

Edited by Berengar Drexel
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Guest Unicum

:plain:

 

 

 

Wenn ein höhergradiger Zauberer in Tiergestalt etwas auskundschaftet und dabei - auf welche Weise auch immer - entdeckt wird, braucht er nach Arkanum Seite 160 und ohne die Hausregel eine Minute, um seine volle Abwehr wiederzubekommen. Wenn ihm in dieser Zeit der fiese höhergradige Schwarzhexer über 200 m ein paar Blitze nach Arkanum Seite 70 reinschleudert, ist er tot: da braucht man dann nichts mehr würfeln.

 

 

Nun gut - er kundschaftet also etwas aus,... in Tiergestallt.

 

Und der fiese höhergradige Schwarzhexer erkennt auf 200 m einen Zauberer in Tiergestallt einfach so?

Wie macht er das denn? Mir fällt kein Zauber oder Artefakt ein mit dem das so einfach auf die Distanz geht,...

 

Oder ist er nur so paranoid das er jede Eule die tagsüber herumfliegt (oder vergleichbares) mit 10 Blitzen abschiesst?

(Die normale Eule würde ich eher mal mit 2 pder 3 Blitzen angehen,... es sei den ich bin Todloser oder sowas)

 

Wenn dem so ist würde ich das Problem eher an anderer Stelle sehen,... (hinter dem Spielleiterschirm)

 

 

und ja: ich bin mir auch sicher das ein Runenbolzen Auflösung (die gibts doch in M5 auch noch, oder?) den ich auf das Toilettenhäuschen, in welchem der Schwazhexer grade seine schwarzhexerischen Dinge erledigen muss, abfeure auch einfach tod ist, da braucht man dann auch nichts mehr würfeln.

 

Um es auf den Punkt zu bringen:

 

Also mir macht es nichts aus wenn ein ohnehin schon mächtiger Zauberspruch durch Hausregeln noch mächtiger gemacht wird.

Es gibt an anderer Stelle Leute welche z.b. Ring des Lebens per Hausregeln schwächer machen.

 

Aber - für mich ist es zunächst einmal so das die Regeln das, mal schlechter und mal weniger gut, das schon so machen wie es gedacht ist. :D

 

Will es mal so sagen: alles was da so geändert wird kann dann auch gegen die Spieler eingesezt werden. Dann ist der Schwarzmagier welcher die Gruppe ausspäht eben auch nicht einfach mal mit Blitze Schleudern abzusägen.

 

 

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@Berengar Drexel:

Ah, okay. Das wäre mir persönlich eine zu starke Aufwertung, gebe ich zu. Dies vor allem dann, wenn du deine Rechnung bezüglich der Katze für noch höhergradige Zauberer weiterführst, da du in diesem Fall einen um +3 höheren FW für Abwehr hast als ein Mensch gleichen Grades.

Ich weiß, dass man da ganz verschiedener Meinung sein kann.

 

Mit der Hausregel hätte ein Zauberer mit Gewandheit 96+ als Mensch dann eine um einen Punkt niedrigere Abwehr als in seiner Tiergestalt als Katze.  Die Katze ist eben von Anfang an gewandter als ein noch so flinker Mensch, und das bleibt dann über die Grade so.

 

Ich finde, dass das eher das Rollenspiel fördert: gerade bei Hexen mit Mentor T'challinek.

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In Verbindung mit der meines Wissens derzeit offiziellen Auslegung, dass der Zauberer in Tiergestalt auch ohne Hände, Sprechapparat und Zaubermaterialien noch alle seine Zauber wirken kann, würde diese Regelung auch den letzten Grund ausmerzen, sich überhaupt mal zurückzuverwandeln.

 

Unterhalten kann man sich per Stimmenwerfen, Zaubern funktioniert uneingeschränkt  und Bewegungsfertigkeiten braucht man bei einer passenden Tiergestalt auch nicht mehr zu lernen.

 

Mit durch die Gestalt eingeschränkten Zauberfertigkeiten wäre diese Hausregel allerdings durchaus eine interessante Ergänzung.

 

Liebe Grüße

Saidon

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Warum nicht einfach die Abwehr des Zauberers? Das wäre doch erheblich simpler, oder? 

 

Und wenn schon in der einen oder anderen Weise Abwehrwerte vom menschlichen Zauberer übernommen werden, warum dann noch die zusätzliche Komplikation, den Abwehrbonus heraus zu rechnen?

Edited by Ma Kai
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Warum nicht einfach die Abwehr des Zauberers? Das wäre doch erheblich simpler, oder?

Das wäre sicherlich das allersimpelste. Und das nächstsimpelste wäre dann, noch den vom Körper des Zauberers abhängenden AbB rauszurechnen, wie es Prados vorgeschlagen hat.

 

Beides würde den Haupteffekt der Hausregel kaum berühren: dass Tiergestalt nämlich den Block der gradabhängigen Eigenschaften (AP, Abwehr, Resistenzen, Zaubern), um den herum Abenteuer entworfen werden, stehen lässt. Ein Spielleiter oder Autor würde damit viel weniger darüber nachdenken müssen, dass ein Zauberer ja Tiergestalt haben könnte.

 

Aber beides würde auch den besonderen Charakter der Tiergestalt weniger betonen: die Berücksichtigung der tierspezifischen Anpassungen der Abwehr, die über die grobe Tabelle von Kodex Seite 181 hinausgehen, anstelle des AbB des Zauberers lässt den Spieler auch bei der Abwehr merken, dass sein Abenteurer in Tiergestalt ist, z. B. eine flinke Katze oder ein stämmiger Bär. Während höhergradige Kämpfer mit der üblichen guten Waffenfertigkeit Schilde dann immer noch sehr bedauernd auf den Tiergestaltler schauen können.

 

 

Mein Hausregelvorschlag lässt sich trotzdem einfach und in einem Satz formulieren:

 

Wenn die Abwehr eines Zauberers bei Erreichen eines neuen Grades steigt und der Grad des Tieres, das seiner Tiergestalt zugrundeliegt, kleiner als der neue Grad des Zauberers ist, steigt auch die Abwehr seiner Tiergestalt um den gleichen Betrag.

Edited by Berengar Drexel
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Während höhergradige Kämpfer mit der üblichen guten Waffenfertigkeit Schilde dann immer noch sehr bedauernd auf den Tiergestaltler schauen können.

 

Im Falle einer Katze käme zu den +3 Abwehrbonus auch noch -4 auf den gegnerischen Angriff [KOD 187]. Da guckt wahrscheinlich auch ein höhergradiger Kämpfer eher neidisch als bedauernd...

 

Liebe Grüße

Saidon

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Während höhergradige Kämpfer mit der üblichen guten Waffenfertigkeit Schilde dann immer noch sehr bedauernd auf den Tiergestaltler schauen können.

 

Im Falle einer Katze käme zu den +3 Abwehrbonus auch noch -4 auf den gegnerischen Angriff [KOD 187]. Da guckt wahrscheinlich auch ein höhergradiger Kämpfer eher neidisch als bedauernd...

 

Das stimmt. Da gibt es für Katzen und Vampirfledermäuse im Kodex Sonderregeln, die sich sowieso schon auf die Tiergestalt auswirken und bis in höhere Grade ihre Abwehr dominieren. Wollen die Regeln hier vermeiden, dass leichte Treffer eine Katze oder Vampirfledermaus mit ihren paar APs zu schnell außer Gefecht setzen?

 

Jedenfalls braucht ein Tiergestaltler, der schon ordentliche AP hat, keine zwei Zuschläge zum Vermeiden von Angriffen.

 

 

Wenn dahinter ein System stecken sollte, ist das ein augezeichnetes Argument für Prados' Vereinfachung in diesem Strang:

 

die Tiergestalt eines Zauberers bekommt als Hausregel auch die Abwehr des Zauberers, aber dessen AbB wird rausgerechnet.

 

 

Da die wuchtigen -4 für EW: Angriff auf Katzen und Vampirfledermäuse noch obendrauf kommen, sind solche Tiergestalten noch immer sehr flink.

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Wenn ein höhergradiger Zauberer in Tiergestalt etwas auskundschaftet und dabei - auf welche Weise auch immer - entdeckt wird, braucht er nach Arkanum Seite 160 und ohne die Hausregel eine Minute, um seine volle Abwehr wiederzubekommen. Wenn ihm in dieser Zeit der fiese höhergradige Schwarzhexer über 200 m ein paar Blitze nach Arkanum Seite 70 reinschleudert, ist er tot: da braucht man dann nichts mehr würfeln.

Wer volle zehn Blitze von einem hochgradigeren Zauberer abgekommt, ist sowieso fast immer hin, wenn der Zauberer gut zaubert (würfelt). Da hilft ein um +4 höherer Abwehr-Wert auch nicht. ;)Von den nackten Wahrscheinlichkeiten erspart dieser Bonus einem so ein bis zwei Blitze.

Edited by dabba
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Wenn ein höhergradiger Zauberer in Tiergestalt etwas auskundschaftet und dabei - auf welche Weise auch immer - entdeckt wird, braucht er nach Arkanum Seite 160 und ohne die Hausregel eine Minute, um seine volle Abwehr wiederzubekommen. Wenn ihm in dieser Zeit der fiese höhergradige Schwarzhexer über 200 m ein paar Blitze nach Arkanum Seite 70 reinschleudert, ist er tot: da braucht man dann nichts mehr würfeln.

Wer volle zehn Blitze von einem hochgradigeren Zauberer abgekommt, ist sowieso fast immer hin, wenn der Zauberer gut zaubert (würfelt). Da hilft ein um +4 höherer Abwehr-Wert auch nicht. ;)Von den nackten Wahrscheinlichkeiten erspart dieser Bonus einem so ein bis zwei Blitze.

 

Das sind gerade die Probleme, die ein Abenteuerautor/Spielleiter erwägen muss, wenn er Grad und Zauber des fiesen Schwarzhexers festlegt.

 

Und dabei hilft es ihm sehr, wenn er nicht auch noch mit Abenteurern rechnen muss, deren Abwehr gegen diese Blitze vier oder mehr unter der üblichen liegt für den Grad, für den er das Abenteuer schreibt.

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Guest Unicum

 

 

Wenn ein höhergradiger Zauberer in Tiergestalt etwas auskundschaftet und dabei - auf welche Weise auch immer - entdeckt wird, braucht er nach Arkanum Seite 160 und ohne die Hausregel eine Minute, um seine volle Abwehr wiederzubekommen. Wenn ihm in dieser Zeit der fiese höhergradige Schwarzhexer über 200 m ein paar Blitze nach Arkanum Seite 70 reinschleudert, ist er tot: da braucht man dann nichts mehr würfeln.

Wer volle zehn Blitze von einem hochgradigeren Zauberer abgekommt, ist sowieso fast immer hin, wenn der Zauberer gut zaubert (würfelt). Da hilft ein um +4 höherer Abwehr-Wert auch nicht. ;)Von den nackten Wahrscheinlichkeiten erspart dieser Bonus einem so ein bis zwei Blitze.

 

Das sind gerade die Probleme, die ein Abenteuerautor/Spielleiter erwägen muss, wenn er Grad und Zauber des fiesen Schwarzhexers festlegt.

 

Und dabei hilft es ihm sehr, wenn er nicht auch noch mit Abenteurern rechnen muss, deren Abwehr gegen diese Blitze vier oder mehr unter der üblichen liegt für den Grad, für den er das Abenteuer schreibt.

 

 

Nun zunächst kann ja jeder als Hausregel so alles machen was er will.

 

Und du hast ja in Post #1 eine Diskussion erwünscht.

 

Nun,... ich glaube es hilft dem Spielleiter eher wenn er nicht mit Abenrteurern rechnen muss die gefährliche Einzelaktionen machen und dann davon ausgehen das sie eben davonkommen. Das ausspähen von Gegnern ist eine gefährliche (aber sicher auch sinnvolle) Einzelaktion, egal ob es der Zauberer in Tiergestallt oder der Spitzbube mit Schleichen und Tarnen macht. Wenn der Schwarzhexer so schwachbrüstig aufgstellt ist das er beim Entdecken so einer Einzelaktion mit dieser nicht fertigwird, ist es für die gesamte Gruppe auch so keine wirklicher Herrausforderung.

 

Die sehr viel größere Sache sehe ich da eher wieder mal in der Spielbalance. Vergleiche deinen Zauberer in Tiergestallt mit dem Spitzbuben gleichen Grades der die gleiche Aktion durchführen will. SIcher dessen Resistenzen sind höher. Er kann sogar, da nicht verwandelt, einige Amulette und Talismanne tragen (denn es gibt ja auch andere Zauber gegen die man sich schützen will). Wie viel besser muss er in (Laufen, geländelauf, schleichen, tarnen) sein um den gleichen Effekt zu erzielen?

 

Wertest du die Verwandlung/Tiergestallt dahingehend so auf stelle ich an der stelle genau dieser Frage. Du siehst die Balance Gegner/Gruppe bedroht - ich sehe schon die Balance innerhalb der Gruppe bedroht.

 

Bezüglich des schreibens von Abenteuerautoren verlassen wir aber den Boden der Hausregeln. Ich denke gerade Autoren sollten sich da eher an die Regeln halten, die beiden verwandlungszauber sind ohnehin schon recht stark. Wenn der Zauber zu schwach wäre würde ihn auch niemand wirklich lernen wollen, indess denke ich das er sehr wohl ab einem gewissen Grade auf der Liste der Zauber steht die jeder haben will, auch mit der geringen Abwehr.

Edited by Unicum
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    • By Läufer
      Hallo!
      So richtig passt es in kein Unterforum, also hier - falls es falsch ist, bitte verschieben.
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      Und nun gibt es Kreaturen, bei denen kann man sich retten (Drachennestling, Feuerhauch, 2m Kegel Flächenschaden: 1W6+1 LP & AP; 1W6-2 AP, falls EW-5: Abwehr gelingt), und solche, bei denen das offensichtlich nicht vorgesehen ist (Zwergdrache, Feuerhauch, 3m Kegel Flächenschaden: 1W6)
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      Frage: Ist das Absicht, dass ein ein Zwergdrache oder Lindwurm ohne jeden EW: oder WW: Schaden anrichten kann? Oder habe ich was übersehen?
      Danke und zu den Sternen
      Läufer
    • By Leopold
      Guten Abend. 
      Ich habe ein System ausgearbeitet und brauche euer Feedback. Das System bietet einen geregelten Ablauf für das Erstellen von eigenen Zaubern. 
      Arkane Schmiede.pdf
    • By Läufer
      Ich beschäftige mich gerade aus gegebenem Anlass intensiv mit dem Zauber Tiergestalt. Und nach den (zahlreichen) Diskussionen im Forum reime ich mir das folgendermaßen zusammen:
      Tiergestalt:
      (Erst mal meine Quellen: 
      Offizielle Regelantwort sagt: "Die starke spirituelle Bindung des Zauberers an seine 'Tiergestalt' ermöglicht es dem verwandelten Zauberer, auch als Tier noch seine gesamten magischen Fertigkeiten anzuwenden. Das gilt auch für die Zauber, die Zaubermaterialien benötigen. Diese werden bei der Verwandlung mitverwandelt, sind also Teil der Tiergestalt, weswegen der Zauberer auch in Verwandlung noch auf sie zugreifen kann." Im Arkanum ARK5, S. 49ff. wird die sehr enge Verbindung Schamane-Totemtier beschrieben  Tiergestalt ist ein Dweomer-Zauber - und damit Magie 'im Einklang mit der Natur'.) Damit stelle ich mir das so vor, dass ein Schamane zwei (fast) gleichwertige Existenzen hat - die als Mensch und die als sein Totemtier, und mit dem Zauber Tiergestalt zwischen seinen beiden Daseinsformen wechselt. 
      In Tiergestalt ist er darum das Tier - er beherrscht den Körper, als ob er darin geboren wurde, er hat die Instinkte und Reflexe, die dem Tier das Leben in seinem Lebensraum ermöglichen, und er kann mit seinen Artgenossen so kommunizieren, wie das innerhalb der Tierart üblich ist. 
      Aus dem 'Zaubermaterialien werden auf magische Weise mitverwandelt' würde ich mir bauen, dass die Kleidung und die direkt am Körper getragene Ausrüstung mit verwandelt wird - irgendwie scheint mir das zu seltsam, wenn der Schamane als Falke gen Himmel strebt und die Kleidung mit leeren Zaubermaterialtaschen zu Boden fällt. (Und das 'direkt am Körper getragen' würde ich im Zweifel wie beim Zauber Unsichtbarkeit beschrieben verstehen). 
      Verwandlung ist ein dagegen ein dämonischer Zauber der Spezialisierungsrichtung 'Verändern', außerdem wird in der Zauberbeschreibung (ARK5, S. 124) noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Verwandlung ausschließlich den Körper betrifft. Und es wird darauf hingewiesen, dass nur intelligente Wesen mit einem komplett fremden Körper umgehen können.
      Damit stelle ich mir die Wirkung von Verwandlung wie eine extrem gute Verkleidung vor. Der Verwandelte hat zwar die Muskeln und die Sinne des anderen Körpers, aber wenn die sich deutlich von denen des Menschen unterscheiden, so ist deren Nutzung zunächst mal eine reine Verstandesleistung. Grundlegendes funktioniert sofort, aber um mit dem Tierkörper so umzugehen wie die 'Artgenossen', bedarf es einer langen Gewöhnung (2 Jahre?). 
      Des weiteren betrifft Verwandlung nur den Körper des Verzauberten - seine Kleidung wird nicht mit verwandelt.
      Die Kleidung des Verzauberten wird zwar bei der Verwandlung mitverwandelt, (Siehe Hinweis von Kar'gos) und damit auch das in den Taschen befindlichen Zaubermaterial. Aber im Gegensatz zur Tiergestalt hat der Verwandelte keinen Zugriff darauf. Und er kann nur dann Wort- und Gestenzauber durchführen, wenn der neue Körper in der Lage ist, das menschliche Zauberritual durchzuführen. 
      Beispiel 1: Der Schamane wechselt in die Tiergestalt seines Wolfstotems über. Sein Geruchssinn, seine beweglichen Ohren und seine (schlechten) Augen geben ihm sofort ein Bild der Umgebung, er weiß, dass hinter den Büschen ein Bach sein muss (er riecht das Wasser und seine Ohren orten das leise Plätschern.), er weiß, dass unter dem Herbstlaub Mäuse leben, und er ist sich dessen bewusst, dass die Richtung des Windes ihm Informationen herantragen oder vorenthalten kann. Wird dagegen ein Mesch mittels Verwandlung in einen Wolf verwandelt, so stellt er erst mal fest, dass er viel schlechter sieht. Aber er riecht und hört viel besser. Mit etwas Überlegen identifiziert er den einen Geruch als "Maus", den anderen als "Wasser" ... (Ein wenig so, als ob man bei einer fremden Sprache jedes Wort aus dem Wörterbuch sucht und sich  dann den Sinn zusammenbaut - geht auch, ist aber schlechter.)
      Bespiel 2: Die Schamanin wechselt in Tiergestalt in ihr Schwalbentotem. Sie spreizt die Flügel, hebt ab und schließt sich den anderen Schwalben an, die in wilden Kurven zwischen den Bäumen Insekten jagen; hinterher ist sich glücklich und satt. Die in eine Schwalbe mittels Verwandlung Verwandelte kriegt es zwar hin, zu fliegen (sie hat ja schon Vögel in Aktion gesehen, und die grundlegenden Muskelreflexe des Vogelkörpers helfen ihr), aber an Insektenjagen ist vorläufig nicht zu denken, und ihr graut es davor, dass ihre Ernährung in Zukunft auf dem Schlucken großer lebender Fliegen basieren soll. Und sie überlegt sich, dass sie ihre erste Landung lieber da macht, wo keiner zusieht. 
      Bin ich da im konkreten Widerspruch mit Regelstellen? Sprenge ich irgendwo Spielgleichgewichte? 
      Danke und zu den Sternen
      Läufer
       
    • By oisin
      Hallo,
      hab eine Regelfrage:
      DFR S.230 "Zweihändige Hiebwaffen"
      Zählt der Malus von -2 auch, wenn die Waffe einhändig (Anderthalbhänder, Katana, Schlachtbeil, ect.)geführt wird?
       
      Gleiche Waffe, aber ich würde vermuten, ein anderer Bewegungsablauf.
       
      Gruß
      Oisin
       
      Moderation :
      Ich (Fimolas) habe den Titel des Themenstranges etwas aussagekräftiger gestaltet (alter Titel: "Abwehr bei Anderthalbhänder, einhändig").  
      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
    • By Azmodan
      Moin!
       
      Ich hab nochmal eine kleine "Regelspitzfindigkeit"...
      In den Regeln (M3) steht, daß ein Charakter, der eine 2 händige Hiebwaffe führt aufgrund der größe der Waffe und der Öffnung der Deckung beim ausholen WM-2 auf die Abwehr bekommt.
       
      Wie steht es nun, wenn Dieser Charakter ( in diesem Fall jemand, der 2 Schlachtbeile und beidhändigen Kampf bevorzugt ) mit 2 zweihändigen Hiebwaffen angreift?
       
      Bekommt er auch diese WM-2, oder bekommt er sie nicht, da seine Körperhaltung im Kampf ja ganz anders ist....
       

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