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Hallo allerseits,

 

dieser Strang ist allein für Kritik und Lob da. Natürlich wäre es super, wenn außer "Toll!" und "Super!" auch noch ein wenig mehr geschrieben würde, damit der sich informierende Leser wirklich informiert wird.

 

Von Beiträgen a la "Ich hab's mir jetzt gekauft!" und ähnlichem bitte ich abzusehen, dafür gibt es den Freustrang im Badehaus.

 

Vielen Dank!

 

Detritus

 

Moderation :

Verlinkung zum Freustrang im Badehaus eingepflegt.

 

Ciao,

DiMODri

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

bearbeitet von DiRi

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Ich habe es seit Donnerstag und bin deswegen auch schon einmal durch.

 

Was soll ich sagen, ich bin hochzufrieden. Die Atmosphäre wird gut eingefangen, die NSCs passen an diesen Ort und fast alle habewn einen echten Grund in Thalassa zu sein. So nebenbei wird der ein oder andere Abenbenteueraufhänger geliefert - einfach gut gemacht!

 

Danke!

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Hi!

 

Ja, fast alle Texte sind unter der Prämisse geschrieben worden, dass man neben den Infos auch Möglichkeiten für Abenteuer erhält.

Das hat übrigens auch bei den Autoren nicht haltgemacht, da kam öfters ein spontanes: "Aber daraus kann man was machen, ich hätte da gleich eine Idee und zwar..." heraus.

 

Alles Gute

Wiszang

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.. nur dass ich eine größere (detailliertere) Gesamtkarte der Stadt vermisse.
Hm, das ist schwierig. Thalassa hat etwa eine Fläche von 20 qkm und ist damit ungefähr 40mal so groß wie Nedschef (und etwa so groß wie eine moderne mittlere deutsche Großstadt). Einzelne Häuser lassen sich da nicht mehr zeichnen (es sei denn, man macht die Karte wirklich groß (und damit sehr teuer)). Man könnte zwar eine Karte ähnlich der von London in "Cthulhu by Gaslight" machen (ohne Häuser, dafür mit Straßen), aber in einer Ruinenstadt besitzt eine solche keinen höheren Informationswert als die vorhandene.

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.. nur dass ich eine größere (detailliertere) Gesamtkarte der Stadt vermisse.
Hm, das ist schwierig. Thalassa hat etwa eine Fläche von 20 qkm und ist damit ungefähr 40mal so groß wie Nedschef (und etwa so groß wie eine moderne mittlere deutsche Großstadt).

 

Oh - aber gerade für die Dimensionen fände ich eine solche Karte interessant. Wäre schön, wenn sich jemand dieser Aufgabe stellen würde.

 

(Oder war das "das ist schwierig" asiatisch gemeint? Übersetzt "nein!")

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Die von Thalassa bestrichene Fläche ist zu über 90% eine darüber hinaus teilweise auch noch mit Schlacke bedeckte Ruinenlandschaft. Weniger als 10% der Stadtfläche werden noch genutzt, d.h. sind bewohnt.

 

Wir seitens des Teams haben ein riesiges Ruinenfeld, durchbrochen von ein paar bewohnten Stätten nicht auf die übliche Stadtkartenart für darstellbar gehalten und es eben schematisch und klar umgesetzt, wie es im Quellenbuch zu sehen ist. Ich für meinen Teil bin mit der in dieser Hinsicht vollzogenen Lösung ausgesprochen zufrieden.

 

Es kann sich hier im Forum aber gerne darüber Gedanken gemacht werden, wie die von ihren Ausmaßen her wirklich riesige Ruinenstadt als Ganzes "poetischer" in Form von weiteren Karten präsentiert werden könnte.

 

Ciao,

Dirk

bearbeitet von DiRi

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... so jetzt habe ich mir den Band etwas genauer angesehen - und finde auch, dass man mit den vorhandenen Karten sehr gut leben kann!

 

Und ich bin so was von scharf drauf, in Thalassa zu spielen!

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Bin jetzt auch mit Thalassa durch und muss prinzipiell einmal großes Lob aussprechen. Auch wenn ich mich immer wieder an das alte Bändchen Diebe von Tharbad erinnert fühlte, ist es doch ein sehr informatives QB geworden.

 

Wegen den Karten: ganz kann ich mir nicht vorstellen, wie die Beschreibungen manchmal umzusetzen sind. Auch die Größe der Stadt kann ich mir so nicht vorstellen. Vielleicht auch, weil dazu Daten über ehemalige und jetzige Einwohnerzahlen fehlen. Aber wahrscheinlich hat sowieso jeder seine eigenen Vorstellungen und dies ist vielleicht sogar erwünscht.

 

Da die Karten nur eine geringe Auswahl an Orten anbieten, und auch im Text nur dasselbe beschrieben wird, bleibt mir ebenso vieles rätselhaft - eigentlich haben die Karten für mich dadurch nicht sehr viel Informationsgehalt, insbesondere da die Ortsbezeichnungen nach dem Massstab ja mehrere hunderte Meter Durchmesser hätten - Eine Ausnahme bilden hier die Detailkarten von Hausverbänden, die ich ausdrücklich loben will!

Aber ich sehe das Problem mit der riesigen Größe voll und ganz ein. Nur - hatte man da ein historisches Vorbild oder muss man sich wirklich alles selbst imaginieren? Und warum muss Thalassa so groß gewesen sein?

 

Noch ein Punkt zu den Karten: auf der Übersichtskarte zum Süden Chryseias (Sehr Gut!) fehlt mir leider der Ort Thersya, der in einem Abenteuer der DDDs vorkommt. Es wäre wohl keine große Sache gewesen, diesen Ort einzubauen, insbesondere, da ja auch etliche SCs der Autoren ihren Eingang in die Stadt gefunden haben (nicht immer logisch begründet, aber ist so schon ok)

 

Aber dies ist kein wirklicher Grund, traurig zu sein, denn der Rest der Informationen ist sehr gut ausgearbeitet und bietet viele Anknüpfungspunkte für Abenteuer. Das einzige, was ich wieder einmal befürchte, ist, dass jetzt jahrelang die angekündigten Abenteuer in der Warteschleife hängen, in denen auch viele der Rätsel der einzelnen Orte und Personen weitergeführt werden, und man dann, wenn sie erscheinen, diese selbst mit eigenen Geschichten ausgefüllt hat, die leider wieder inkompatibel zu den offiziellen Abenteuern sein werden. Hier macht man den SL das Leben leider ein bisschen schwer, außer man wartet als SL 10 Jahre, bis alles Zusatzmaterial erschienen ist.

 

Ansonsten besticht das QB wieder durch seine hohe Qualität und einen sehr dichten Informationsgehalt. Die Stadtbeschreibungen am Anfang der Viertel und die eingeschobenen Texte passen sehr gut und vermitteln einen guten Eindruck der Stadt, auch das Kapitel zum Umland, wiewohl man immer mehr haben möchte, ist sehr liebevoll und gut ausgearbeitet. Als SL hat man, wie gesagt, manchmal das Problem, nicht zu wissen, was man selbst ausarbeiten kann/soll/darf und wofür es schon fertige Lösungen in der Schublade gibt, aber man hat wirklich sehr viele mögliche Anknüpfungspunkte für Spielszenen, Szenarios oder sogar Abenteuer.

 

Wünschen würde ich mir, dass sehr bald weiteres Zusatzmaterial erscheint, aber alleine schon dieses QB bietet Stoff für eine lange, aufregende Kampagne, die ich mir natürlich erst ausdenken muss. Insofern, Gratulation an allen Beteiligten und ein ganz dickes Lob!

 

PS: beim Janlatempel steht ein Verweis zum KTP-QB. Allerdings wüsste ich nicht, was damit gemeint ist, außer vielleicht die Beschreibung der Fähigkeit Spinnenbiss. Ansonsten gibt es mMn auch im KTP-QB keine Beschreibung weiterer Gaben der Spinnengöttin, oder irre ich mich da???

bearbeitet von Galaphil
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Hi!

 

Auch die Größe der Stadt kann ich mir so nicht vorstellen. Vielleicht auch, weil dazu Daten über ehemalige und jetzige Einwohnerzahlen fehlen. Aber wahrscheinlich hat sowieso jeder seine eigenen Vorstellungen und dies ist vielleicht sogar erwünscht.

 

Vorbild für das alte Thalassa ist definitiv Karthago, aber auch andere antike Metropolen wie Rom, Antiochia oder Konstantinopel fallen mir hier ein. Von den Einwohnerzahlen dürftest du dich daher im Bereich zwischen gut 600.000 bis an die Million und etwas mehr bewegen (so etwas legt auch die riesige Fläche, welche das alte Thalassa eingenommen und bis heute als Ruinenfeld überdauert hat, nahe - das Kartenmaterial zum alten und neuen Thalassa weist die riesige Fläche z.B. durch die Maßbänder aus).

 

Die jetztige Einwohnerzahl von Thalassa wird entgegen der obigen Einlassung tatsächlich auf S. 37, 2. Spalte letzter Absatz angegeben: "schwankt die Bevölkerung Thalassas in Abhängigkeit der Jahreszeiten zwischen gut 3.500 bis hin zu 8.000 und mehr Köpfen - so genau zählt das hier aber niemand" (gut, dies kann bei flüchtigem Lesen übersehen werden...).

 

Da die Karten nur eine geringe Auswahl an Orten anbieten, und auch im Text nur dasselbe beschrieben wird, bleibt mir ebenso vieles rätselhaft - eigentlich haben die Karten für mich dadurch nicht sehr viel Informationsgehalt, insbesondere da die Ortsbezeichnungen nach dem Massstab ja mehrere hunderte Meter Durchmesser hätten

 

Diese Kennzeichnung ist analog zu heutigen Stadtplänen zu sehen. Hier sind die eingezeichneten Straßen auch nicht Dutzende bis sogar Hundert Meter und mehr breit...

 

Aber ich sehe das Problem mit der riesigen Größe voll und ganz ein. Nur - hatte man da ein historisches Vorbild oder muss man sich wirklich alles selbst imaginieren? Und warum muss Thalassa so groß gewesen sein?

 

s. oben - vor allem Karthago, aber auch Rom, Konstantinopel oder Antiochia.

 

Noch ein Punkt zu den Karten: auf der Übersichtskarte zum Süden Chryseias (Sehr Gut!) fehlt mir leider der Ort Thersya, der in einem Abenteuer der DDDs vorkommt. Es wäre wohl keine große Sache gewesen, diesen Ort einzubauen, [...]

 

DDD ist nicht der FSF-Verlag, Stelzenberg. Im angesprochenen Beitrag von DDD gibt es Belange, die nicht dem offiziellen Midgard entsprechen. Daher war Thersya auf der Karte auch nicht zu offizialisieren, fehlt folglich. Im O-Midgard gibt es diesen Ort nicht. In deiner/euren Kampagne kann es ihn indes sehr wohl geben - ganz wie es gefällt..

 

Das einzige, was ich wieder einmal befürchte, ist, dass jetzt jahrelang die angekündigten Abenteuer in der Warteschleife hängen, in denen auch viele der Rätsel der einzelnen Orte und Personen weitergeführt werden, und man dann, wenn sie erscheinen, diese selbst mit eigenen Geschichten ausgefüllt hat, die leider wieder inkompatibel zu den offiziellen Abenteuern sein werden. Hier macht man den SL das Leben leider ein bisschen schwer, außer man wartet als SL 10 Jahre, bis alles Zusatzmaterial erschienen ist.

 

An einer Veröffentlichung mehrerer Abenteuer in und um Thalassa wird bereits gearbeitet. Da in diesem Punkt aber noch nicht alle nötigen Entscheidungen gefällt wurden, kann es möglicherweise noch etwas dauern, obschon diese Abenteuer bereits vertextet sind. Über diese ungelegten Eier kann und möchte ich mich ansonsten an dieser Stelle (noch) nicht weiter auslassen...

 

Als SL hat man, wie gesagt, manchmal das Problem, nicht zu wissen, was man selbst ausarbeiten kann/soll/darf und wofür es schon fertige Lösungen in der Schublade gibt, aber man hat wirklich sehr viele mögliche Anknüpfungspunkte für Spielszenen, Szenarios oder sogar Abenteuer.

 

Na ja, so schlimm wird es durch die möglichen Folgeveröffentlichungen schon nicht werden; tobt euch in Thalassa ruhig aus!

 

Wünschen würde ich mir, dass sehr bald weiteres Zusatzmaterial erscheint, aber alleine schon dieses QB bietet Stoff für eine lange, aufregende Kampagne, die ich mir natürlich erst ausdenken muss. Insofern, Gratulation an allen Beteiligten und ein ganz dickes Lob!

 

Danke für die Blumen! Zusatzmaterial wird wohl bald auch auf der Midgard-Homepage verfügbar sein; diese Baustelle jedenfalls soll dann angegangen werden, wenn alle T-Bände an Händler und Besteller verschickt worden sind.

 

PS: beim Janlatempel steht ein Verweis zum KTP-QB. Allerdings wüsste ich nicht, was damit gemeint ist, außer vielleicht die Beschreibung der Fähigkeit Spinnenbiss. Ansonsten gibt es mMn auch im KTP-QB keine Beschreibung weiterer Gaben der Spinnengöttin, oder irre ich mich da???

 

Vgl. dazu z.B. KTP S. 46, 65f. und 132.

 

Ciao,

Dirk

bearbeitet von DiRi

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Das einzige, was ich wieder einmal befürchte, ist, dass jetzt jahrelang die angekündigten Abenteuer in der Warteschleife hängen, in denen auch viele der Rätsel der einzelnen Orte und Personen weitergeführt werden, und man dann, wenn sie erscheinen, diese selbst mit eigenen Geschichten ausgefüllt hat, die leider wieder inkompatibel zu den offiziellen Abenteuern sein werden. Hier macht man den SL das Leben leider ein bisschen schwer, außer man wartet als SL 10 Jahre, bis alles Zusatzmaterial erschienen ist.

 

An einer Veröffentlichung mehrerer Abenteuer in und um Thalassa wird bereits gearbeitet. Da in diesem Punkt aber noch nicht alle nötigen Entscheidungen gefällt wurden, kann es möglicherweise noch etwas dauern, obschon diese Abenteuer bereits vertextet sind. Über diese ungelegten Eier kann und möchte ich mich ansonsten an dieser Stelle (noch) nicht weiter auslassen...

Langsam. - Der Verlag hat bislang keine Abenteuer zu Thalassa angekündigt! Dem Verlag liegen Abenteuer in Thalassa vor. Derzeit wird geprüft, ob einige davon (alle?) veröffentlicht werden können und entschieden, wann und wo sie publiziert werden können. Ich hoffe, dass diese Entscheidungen bis Ende des Jahres getroffen sind. Wann diese Abenteuer erscheinen (sofern sie erscheinen), hängt dann davon ab, wie aufwändig das Lektorat sein wird. Wir haben hier noch andere Dinge in der Schublade und ich möchte schon Manuskripte einigermaßen in der Reihenfolge ihrer Abgabe veröffentlichen, sofern die aktuelle Marktlage dies zulässt. Es gibt ein paar Manuskripte, deren Veröffentlichung wesentlich dringender sind als die der Thalassa-Abenteuer.

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Als erstes einmal danke für die lange Antwort. Ja, ich habe wahrschienlich das eine oder andere überlesen. Auch wenn ich mich bemüht habe, jedenfalls danke und ebenfalls für die Quellenangaben zu KTP. Ich habe dort nur im Inhaltsverzeichnis und im Index geschaut (und beid er Beschreibung der HeiGohe), abr auswendig kann ich das Buch noch nciht (ich weiß, schwach, 5, setzen).

 

Ok, zu Karthago und Rom, da kann ich mir mehr vorstellen. Und ich weiß zwar, dass es eine Massstabkarte beim alten Thalassa gegeben hat, aber v.a.im Vergleich zu der Häuschengröße ist die etwas problematisch. Da ist jedes Haus einen Km lang - und dadurch meine Vorstellungsprobleme. Aber, ich möchte euch ja troztdem loben (auch wenn das nur in einem Satz rübergekommen ist - die einzelnen Punkte sind ja keine Kritik an euch! War eine tolle Sache, das Buch durchzulesen und ich habe wirklich(!) eine ganze Menge Ideen bekommen.

 

Wegen den Folgeabenteuern: genau deshalb (wegen Elsas Kommentar), denke ich mir, dass es wohl noch lange Zeit dauern wird. Natürlich freu ich mich über alles, was kommt, im Speziellen über weitere QBs und da wartet man auch gerne auf Abenteuer. Ich hatte halt nur wirklich schon öfter das Problem, dass ich lose Ideen verwertet habe und dann leider ein nicht mehr passendes Abenteuer dazu erschienen ist - das ärgert einem natürlich. Und ich habe auch da das Gefühl, das manche Sachen bewußt so angesprochen wurden, dass es dazu ein erklärendes und weiterführendes Abenteuer gibt - nur wer weiß, ob die dann je erscheinen werden :worried:

 

Wegen Thersya: natürlich ist DDD nicht VF&SF, aber nachdem ja gerade bei diesem QB eine Zusammenarbeit bestand, hätte ich mir gedacht, man könnte das doch einbauen (Wiszang ist ja auch einen DDD-Figur und keine offizielle Midgard-Figur ;)

 

Aber noch einmal: das QB ist wirklich, wirklich sehr, sehr gut geworden!!!

Freu mich schon auf weiteres Material dazu und habe auch schon einen Rundruf unter meinen besten SpielerInnen gestartet, wer aller Thalassa erforschen will.

 

LG Harald

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Es wurden ganz sicherlich keine Sachen bewusst angesprochen, um erklärendes Material nachreichen zu können. Wir haben Sachen bewusst angesprochen, aus denen die Leser eigene Abenteuerideen entwickeln können.

 

Es bestand auch keinerlei Zusammenarbeit zwischen DDD und VF&SF, das ist ein Trugschluss.

 

Grüße

Prados

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Es wurden ganz sicherlich keine Sachen bewusst angesprochen, um erklärendes Material nachreichen zu können. Wir haben Sachen bewusst angesprochen, aus denen die Leser eigene Abenteuerideen entwickeln können.

 

Es bestand auch keinerlei Zusammenarbeit zwischen DDD und VF&SF, das ist ein Trugschluss.

 

Grüße

Prados

 

Ersteres wirkt so, sorry wenn es nicht so sein sollte.

 

Zweiteres: OK, schlechte Formulierung. Was aber nichts an meinem Beispiel ändert. Aber ist ja egal, es ist nun mal nicht in der Karte und ich werde es halt selbst einzeichnen müssen. War nur ein Punkt, der mir aufgefallen ist.

 

Grüße GP

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Wegen Thersya: natürlich ist DDD nicht VF&SF,

 

In welchem Band ist Thersya denn behandelt worden? Ich habe da nichts gefunden...

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Wegen Thersya: natürlich ist DDD nicht VF&SF,

 

In welchem Band ist Thersya denn behandelt worden? Ich habe da nichts gefunden...

 

Band 11, Das Geheimnis der Staubvögel.

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Hi!

 

Ja! Und er hat eine Menge Finger, kann ich euch sagen...

 

Liebe Grüße

Wiszang

bearbeitet von Wiszang
Erweitert

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Hi!

 

Aber um die obige Diskussion zu klären: Wenn man eben Autor ist und DDD und offizielles Midgard mit Beiträgen unterstützt, dann kann es auch mal zu Überschneidungen kommen. Wiszang ist meine liebste Spielfigur (sieht man auch am Forumsnick) und deshalb taucht sie ab und zu mal auf.

 

Wenn man Thalassa genau liest und meine Publikationen kennt, wird man auch den einen oder anderen ganz witzigen Verweis finden. Ich gebe zu, das mache ich sehr gerne.

 

Was noch? Ach ja die Abenteuer. Ich kann hier nur für mein Material sprechen, aber ich habe mich durch das QB zu den Abenteuern inspirieren lassen. Das erweitert manche Punkte, aber nicht so, dass das Ursprungsmaterial sich ändert. (Das wäre ja auch ungeschickt.) Beispiel: Ob die Bande X den Anführer Y hat oder nicht, ist in Thalassa egal, weil es sich recht schnell ändert bzw ändern kann.

 

Nutzt also das QB als Ideengeber! Wir haben es extra so geschrieben, dass überall Abenteueraufhänger "lauern", man kann sich also frei austoben! Falls noch Fragen sind, beantworten wir die natürlich sehr gerne.

 

Liebe Grüße und viel Spaß mit dem Material

Rico

bearbeitet von Wiszang
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Dieser Post gibt lediglich mein persönliche Subjetive Meinung wieder!

 

Jetzt wo ich den Band durch habe. Muß ich sagen das ich entäuscht bin.

 

Keine neuen Zauber und nur lumpige drei Artefakte, dabei hätte mit diesem Band die Möglichkeit gegeben viel tolle Seemeister Spruchrollen und Artefakte zu präsentiren!

 

Falls Kritik hier nicht erwünscht ist, möge ein Mod. das bitte löschen.

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@ jul's post: ich kann das im Hinblick auf die Artefakte nachvollziehen. Hier wäre mehr möglich gewesen, um das SL- und SC-Herz zu erfreuen. Irgendwelche Seemeisterzauber hätte ich aber nicht haben wollen, weil dann plötzlich jeder zweite SC-ZAU mit diesen Sprüchen rumlaufen würde *mööp* (langweilig!).

In diesem Zusammenhang muss ich aber sagen, dass die Bettelstecken wirklich gelungen sind, so kann man sich wirklich gut vorstellen, wie der Bettlerkönig durch die Bettelgarde "Ordnung" hält.

 

Allgemein (also jenseits von jul's Kritik, die doch recht eindimensional geprägt ist) finde ich das QB sehr gelungen. Hierzu würde ich gerne einen Vergleich mit dem ebenfalls noch nicht lang erschienenen Nihavand-QB anstellen. Während ich von der Beschreibung der Stadt eher enttäuscht war (Thalassa) allein durch diese kommt nicht wirklich Flair auf (persönliche Meinung!), war dies bei Nihavand das große Plus für mich. Ähnlich verhält es sich bei der "Kulturbeschreibung" (wenn man das auch bei Thalassa so nennen kann) und der Beschreibung der städtischen Umgebung (bzw. Landesbeschreibung). Bei Nihavand hatte ich hier öfters das "Wow"-Gefühl, das mir bei Thalassa fehlte. Jetzt aber zum Punkt, der meine Begeisterung für Thalassa weckte: Die Menschen. Diese Fülle von NSCs mit ihren eigenen Problemchen, Interessen, Beziehungen untereinander ... dazu die ganzen Interessensgruppen, die mit- oder gegeneinander arbeiten. Da fallen mir wirklich zig Möglichkeiten ein, wie man in einem AB was daraus machen könnte (und das bei nahezu jeder zweiten Person). Mit Lob an die Autoren und Mitwirkenden möchte ich nicht sparen und besonders rühmenswert finde ich den Mut, mal ein paar ganz neue (und stellenweise "delikate") Themen aufzugreifen: z.B. einige Figuren, die nicht der sonstigen Zwangshetero-sexualität Midgards unterliegen (m.W. die erste Erwähnung lesbischer Liebe überhaupt in Midgard), die Idee von (durchaus gefährlichen) jugendlichen Räuberbanden, indoktrinierten bzw. fehlgeleiteten Kindern (a la Kinderkreuzzüge), Kinderraub ... aber auch die genauere Beschreibung eines Sündenpfuhls (s. "Des Bettlers Freundenreich") sind ungewohnte Bereicherungen eines Rollenspiels. Besonders toll fand ich auch den aus "Krabat" übernommenen Betrug bei Käufern von Tieren, denen illusionistisch verkleidete Tiere übergeben werden, nur um sie direkt danach dem neuen Besitzer wieder zu entwenden (:thumbs:); da freut man sich einen guten Kauf gemacht zu haben (wenn auch für gutes Geld) und dann steht man plötzlich am nächsten Tag wieder ohne seinen Erwerb da (arme SCs).

 

Trotz oder gerade wegen der anfangs geführten Kritik dieses Beitrags, muss ich zum Schluss sagen: "Ich will nach Thalassa!" Ich muss nur noch schauen, wie ich meine adligen und mittlerweile hochangesehenen Abenteurer diffamiere, so dass sie gezwungen sind hierher zu kommen - und nicht wieder zu schnell abzuhauen.

 

Ihr habt echt gute Arbeit geleistet. Prädikat besonders wertvoll.

 

MfG

 

Xan

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Dieser Post gibt lediglich mein persönliche Subjetive Meinung wieder!

 

Jetzt wo ich den Band durch habe. Muß ich sagen das ich entäuscht bin.

 

Keine neuen Zauber und nur lumpige drei Artefakte, dabei hätte mit diesem Band die Möglichkeit gegeben viel tolle Seemeister Spruchrollen und Artefakte zu präsentiren!

 

Falls Kritik hier nicht erwünscht ist, möge ein Mod. das bitte löschen.

 

Hi!

 

Also hier darf ich mich kurz dazu melden:

 

Wir Autoren haben uns fast gedacht, dass die Kritik so oder in ähnlicher Form kommt. Wir wollten aber, wie es auch im Vorwort steht, die Stadt spielbar machen und nicht an jeder Ecke ein tolles Artefakt mit sagenhaften Eigenschaften präsentieren.

 

Zauber sind da auch eine "Gefahr": Wenn es diese mächtigen Zauber im QB gibt, dann werden sie benutzt. Also muss man sie so gestalten, dass das ach so berühmte Spielgleichgewicht nicht völlig aus den Fugen kommt. Das kann natürlich jeder in seiner Gruppe anders gestalten und sich neue Zauber oder verstärkte existierende Zauber ausdenken. Ich hatte übrigens zwei neue Zauber entwickelt, die es dann nicht ins QB geschafft haben. Aber damit kann ich leben.

 

In dem Zusamenhang möchte ich auf die Abenteuer, die in Arbeit sind, hinweisen. Dort kommen durchaus neue Artefakte und der eine oder andere Zauberspruch vor. Allerdings weiss ich nicht, wann oder ob überhaupt diese das Licht der Druckwelt erblicken.

 

Liebe Grüße

Wiszang

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Hi zusammen!

 

Auch wenn es in meinem letzten posting nicht heraus kommt, bin ich für Rückmeldungen jeder Art dankbar. Wenn die Meinung von jemanden hierist, dass er gerne mehr Artefakte hat, dann ist sein gutes Recht und dann tut es mir Leid, dass wir ihn da nicht, äh "befriedigen" konnten. Aber ich hätte jetzt doch gerne gewusst, ob der Rest wenigstens okay war?

 

Danke natürlich für das Lob und die Kritik von Xan. Wenn der "Wow" effekt nicht so rüberkam, dann tut mir das auch Leid, aber ich bin froh, dass es doch viele positive Punkte gab. Der Unterschied zu Nirhavand ist sicherlich nicht nur die Art der Stadt (pulsierende aranische Stadt voller Leben und düstere, tote Metropole auf der anderen Seite) sondern auch die Art der Beschreibung. Nirhavand hat mit dem Landeskunde Aran Teil viele Pluspunkte für alle Spieler, die sich nun (endlich?) mehr unter Aran vorstellen können. Wir haben die tolle Beschreibung von Gerd der Nyktoros Halbinsel, die, wenn sie genau gelesen wird, alleine schon mindestens ein Dutzend Abenteueraufhänger liefert. Natürlich ist sie nicht so schmerzlich vermisst worden wie Aran, dass ist mir auch klar.

 

Ja, die Menschen in Thalassa, das stimmt, die sind jeder für sich eine kleine Geschichte, da gebe ich Xan völlig Recht.

 

Falls jemand noch Kritik oder Anmerkungen schreiben will, bitte gerne!

 

Liebe Grüße

Wiszang

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Zu den Artefakten: Im Forum und im Gildenbrief ist 'ne Menge Platz dafür. Also immer her damit :)

 

@Topic

 

Die Aufmachung gefällt mir. Es liest sich gut und reiht sich in den Positiven Eindruck ein, den ich von den letzten Veröffentlichungen hatte.

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Corvin
      Hallo zusammen!
      Wer hat Lust auf Abenteuer in Thalassa?
      Vor Kurzem ist der Band "Im Herzen Thalassas" erschienen:

      IM HERZEN THALASSAS
      "Wer sich nach Thalassa wagt, ist entweder gierig oder verrückt, eine andere Motivation gibt es nicht!"
      - Zitat des Erzhexers und Gelehrten Wessar Naiba Hurassan -
      In dieser Aussage liegt viel Wahrheit, verschlingt die alte Metropole der Seemeister jährlich viele Menschen, die hierher kamen, um ihr Glück zu suchen. Aber es soll auch andere Leute geben - fähige Abenteurer, die es schaffen, in Thalassa gar Erstaunliches zu erleben. Wem es gelingt, den Gefahren der Ruinenstadt zu trotzen, dem winken unvergleichbarer Reichtum und die Aufmerksamkeit der Mächtigen, die im Verborgenen die Fäden ziehen.
      In diesem Abenteuerband erzählen vier Geschichten von solchen Gelegenheiten, die sich richtige Helden nicht entgehen lassen sollten. Egal ob es sich um Ratten, vergeistigte Asketen, Fische, Ungeheuer oder finstere Magie handelt - in Thalassa ist für jeden Geschmack etwas dabei!
      Das Buch enthält vier voneinander unabhängige Abenteuer in Thalassa, in dem Abenteurer niedriger und mittlerer Grade mit den Eigenarten rund um die ehemalige Seemeistermetropole und jetzigen Ruinenstadt Chryseias konfrontiert werden.

      Ich habe vor, diese vier Abenteuer anzubieten.
      Ein paar Spieler habe ich schon.
      Ich habe Interesse auch mal wieder auch ein paar neue Leute kennenzulernen.
      Gruß,
      Corvin
    • Von Mitel
      Hallo zusammen,
      in unserer Chryseia-Runde mache ich als Spielleiter eine Pause und gebe den Leiterstab weiter. Bisher haben wir in der Gegend um Nikostria und Alabastria gespielt, später wollte ich die Gruppe in den Zyklus der zwei Welten einführen, also mit Start in Oktrea im Westen.
      Da der nächste Spielleiter die bestehende Gruppe übernehmen wird und mir nicht in die Quere kommen will, haben wir überlegt ob Abenteuer rund um Thalassa möglich wären. Durch die Seemeistervergangenheit der Stadt erwarte ich (hab das QB noch nicht gelesen), dass dort einige Verbindungen zum Zyklus der zwei Welten bestehen (die Abenteuer hab ich auch noch nicht gelesen).
      Etwas über Seemeister zu wissen, wenn man in den Zyklus startet ist sicher nicht schädlich, vielleicht auch von Vorteil. Wie seht ihr das? Ergänzen sich die Stadt und die Abenteuer gut? Wäre eine Reihenfolge zu empfehlen? Ist von irgendetwas abzuraten?
      Ich bitte auch um den Versuch, sowohl den Zyklus als auch Thalassa so wenig wie möglich zu Spoilern.
      Danke und Gruß
      Mitel
    • Von Galaphil
      In Schiffersruh erzählt man folgende Geschichte:
      Einst lebte ein junges Fischerpaar in der Nähe des Hafens in Schiffersruh. Der Mann war beliebt unter den Fischern, da er immer hilfreich war, wenn einer der anderen Fischer ein Problem hatte - sei es, weil sein Boot Schaden gelitten hatte oder das Segel vom Sturm zerfetzt war - er und seine Frau waren immer da, um allen zu helfen. Ebenso beliebt war seine junge Frau, der immer ein Lächeln in ihrem Gesichte war, sei es noch so eine harte Zeit, ihr Mann lange auf See oder der Fang besonders schlecht. Denn auch sie griff anderen Fischersfrauen unter die Arme und half, wo sie konnte, verteilte Essen oder steckte der einen oder anderen in Not geratenen Frau ein paar ihrer hart verdienten Münzen zu.
       
      Die beiden teilten also gerne das Wenige, was sie hatten, und so freuten sich auch alle, als sich nach kurzer Zeit schon Nachwuchs einstellte: Und nach einem Jahr, wo sich die beiden in Schiffersruh niedergelassen hatten, schenkte die junge Frau einem kleinem Mädchen mit blondgelocktem Haar das Leben. Von klein auf verzückte auch das Kind die Nachbarn, das scheinbar immer glücklich lächelte und nie schrie.
       
      Für das junge Paar wurde das Leben nun härter, aber sie verloren weder ihre Freundlichkeit noch ihren Lebensmut und ihre Hilfsbereitschaft. Und so schienen sie dem harten Leben zu trotzen, ebenso wie dem schlechten Ruf Thalassas. Das Leben ging weiter, die junge Frau hatte vielleicht etwas mehr Falten im Gesicht, der junge Mann trotzte der Anstrengung und tat weiter, wie zuvor - nur das kleine, blondgelockte Mädchen wuchs heran und blieb so hübsch und freundlich wie es schon seit ihrer Geburt war.
      Dem jungen Paar, deren Kräfte nun doch scheinbar an ihre Grenzen kamen, merkte man nun die Erschöpfung nach einigen Jahren an, denn die junge Frau magerte deutlich ab, denn sie wollte immer noch Fischerinnen und Waisen helfen, auch wenn sie selbst nun weniger zum Leben hatte als zuvor, und auch der junge Mann wollte hilfreich allen Fischern helfen, die unverschuldet in Not geraten waren.
       
      Und dann fingen die Glocken vom Knochenhügel her zum Läuten an.
      Und die Krähen kamen in die Stadt.
      Und der Himmel verdunkelte sich.
      Und alle in Schiffersruh wussten, dass sie nun entweder die Stadt verlassen oder sich so tief und fest in ihren Verschlägen und Häusern einsperren mussten und diese ja nicht verlassen durften.
      Nur das junge Paar hatte ein Problem: Niemand hatte sie rechtzeitig gewarnt, so dass sie keine Vorräte zu Hause hatten.
      Und als sich das Tor zur Unterwelt öffnete und die Kreaturen Molkos herausströmten, um sich über die Unterstadt zu ergießen und alles in den Tod zu reißen, was sich im Freien bewegte, erwischten sie den jungen Mann, wie er gerade von der See mit seinem Fang zurück kam.
      Und die junge Frau, die nach kurzer Zeit schon keine Vorräte mehr hatte und sich wunderte, wo ihr Mann nur blieb, kam nur wenige Schritte weit - denn auch sie wurde von den Kreaturen Molkos gnadenlos zu Boden gerissen, zerfetzt und zerrissen, und hauchte an Ort und Stelle ihr Leben aus.
       
      Und dann rannte das kleine, blondgelockte Mädchen, das mittlerweile drei Jahre alt war, der Engelsschein seiner nun toten Eltern, aus dem Haus, zu seiner Mutter, um sie in den Arm zu nehmen und zu beschützen und um sie zu weinen.
       
      Und alle, die zufällig aus ihrem Fenster sahen, erschraken, denn nun schien es, als ob auch das Kind den finsteren Kreaturen zum Opfer fallen solle, so wie schon sein Vater und seine Mutter.
       
      Doch als das Kind seine Mutter erreicht hatte und dicke Tränen über ihre Wangen kullerten, sie die tote Mutter in den Arm nahm und nach ihr rief, erreichte eine andere, völlig in schwarz gehüllte Gestalt sie noch schneller, als die tödlichen Kreaturen. Und sie nahm das Kind ihrerseits in den Arm und hüllte sie in ihren Umhang ein. Und kurze Zeit darauf verschwamm die dunkle Gestalt und löste sich einfach so - piff paff - auf. Und weg war sie. Und das Kind selbst war noch da, aber ein seltsamer Schimmer und funkelnde Sterne umgaben sie. Und so blieb das Mädchen bis zum Ende der Tage der Jagd an der Stelle, an der ihre Mutter gestorben war, und hielt Totenwache. Und trauerte und weinte um sie. Aber niemand der Bewohner der umliegenden Häuser wagte sich heraus, bis nicht die Monster so plötzlich verschwanden, wie sie gekommen waren. Und die Krähen sich satt von den Toten, niederließen und das Herumschwirren ein Ende nahm. Und die klöppellose Glocke des alten Tempels aufhörte zu schlagen.
       
      Und dann merkten die Leute, die die ganze Zeit über beobachtet hatten, wie das Kind um seine Mutter getrauert hatte, wie das kleine Mädchen zum Hafen ging und sich wusch. Und durch das Waschen wurde es immer durchsichtiger, bis es sich schließlich zur Gänze auflöste und verschwand.
       
      Niemand hat je herausgefunden, was mit dem kleinen Mädchen passiert und wo es hingekommen war.
      Die Mutter aber, um die kümmerten sich die Fischer, indem sie bei den Priestern der Culsu, die nach der Tage der Jagd herumgingen, um Trost zu spenden, ein würdiges Begräbnis zu bezahlen, damit sie den Weg in Culsus Reich finden sollten. Dazu legte jeder der Fischer und jede der Fischerinnen, selbst die, die kein Gold hatten, zusammen. Denn sie waren sich sicher, dass sie ein Wunder gesehen hatten.
       
      Aber heute noch, erzählen sich die Fischer und Fischerinnen, dass manchmal kleinen Kindern in Schiffersruh das blondgelockte Mädchen erscheine, das sich geweigert hatte zu sterben oder älter zu werden, und sie tröstete und half, wenn sie in Schwierigkeiten waren oder weder Essen noch Trinken hatten. Und immer zauberte es ein Lächeln auf das Antlitz der Kinder, denn ihre Berührung tat gut und die Kinder fühlten sich nachher beruhigt und gesättigt.
       
      Und für die Bewohner von Schiffersruh galt das kleine Mädchen als Botin Culsus, die ihre Kinder und die Waisen beschützte und den Kindern half, wenn sonst keiner mehr helfen konnte oder wollte. Und so hielt sich die Geschichte des jungen Paares und des blondgelockten Mädchens unter den Fischern als ihre persönliche Schutzheilige, die ihnen von den Göttern gesandt wurde.
      Sie nennen sie: Das Mädchen, das sich weigerte, zu sterben.
       
      Ein Reisender kann, wenn er in einem der Gasthäuser von Schiffersruh Rast macht und sich mit den Fischern anfreundet, vielleicht von dieser Geschichte erfahren. Oder sie hören, wenn sie an einem Nebentisch erzählt wird. Immer aber wird ein strahlendes Lächeln über das Gesicht des Erzählers huschen, wenn er oder sie sich erinnert und von dem jungen Paar oder dem kleinen Mädchen erzählt.
       
      Ich möchte diese Geschichte dem kleinen Nathan widmen, dem Neffen meiner Frau, der leider drei Wochen vor seinem zweiten Geburtstag bei einem Unfall tragisch verstorben ist.
       
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    • Von Galaphil
      In Schiffersruh erzählt man folgende Geschichte:
      Einst lebte ein junges Fischerpaar in der Nähe des Hafens in Schiffersruh. Der Mann war beliebt unter den Fischern, da er immer hilfreich war, wenn einer der anderen Fischer ein Problem hatte - sei es, weil sein Boot Schaden gelitten hatte oder das Segel vom Sturm zerfetzt war - er und seine Frau waren immer da, um allen zu helfen. Ebenso beliebt war seine junge Frau, der immer ein Lächeln in ihrem Gesichte war, sei es noch so eine harte Zeit, ihr Mann lange auf See oder der Fang besonders schlecht. Denn auch sie griff anderen Fischersfrauen unter die Arme und half, wo sie konnte, verteilte Essen oder steckte der einen oder anderen in Not geratenen Frau ein paar ihrer hart verdienten Münzen zu.
       
      Die beiden teilten also gerne das Wenige, was sie hatten, und so freuten sich auch alle, als sich nach kurzer Zeit schon Nachwuchs einstellte: Und nach einem Jahr, wo sich die beiden in Schiffersruh niedergelassen hatten, schenkte die junge Frau einem kleinem Mädchen mit blondgelocktem Haar das Leben. Von klein auf verzückte auch das Kind die Nachbarn, das scheinbar immer glücklich lächelte und nie schrie.
       
      Für das junge Paar wurde das Leben nun härter, aber sie verloren weder ihre Freundlichkeit noch ihren Lebensmut und ihre Hilfsbereitschaft. Und so schienen sie dem harten Leben zu trotzen, ebenso wie dem schlechten Ruf Thalassas. Das Leben ging weiter, die junge Frau hatte vielleicht etwas mehr Falten im Gesicht, der junge Mann trotzte der Anstrengung und tat weiter, wie zuvor - nur das kleine, blondgelockte Mädchen wuchs heran und blieb so hübsch und freundlich wie es schon seit ihrer Geburt war.
      Dem jungen Paar, deren Kräfte nun doch scheinbar an ihre Grenzen kamen, merkte man nun die Erschöpfung nach einigen Jahren an, denn die junge Frau magerte deutlich ab, denn sie wollte immer noch Fischerinnen und Waisen helfen, auch wenn sie selbst nun weniger zum Leben hatte als zuvor, und auch der junge Mann wollte hilfreich allen Fischern helfen, die unverschuldet in Not geraten waren.
       
      Und dann fingen die Glocken vom Knochenhügel her zum Läuten an.
      Und die Krähen kamen in die Stadt.
      Und der Himmel verdunkelte sich.
      Und alle in Schiffersruh wussten, dass sie nun entweder die Stadt verlassen oder sich so tief und fest in ihren Verschlägen und Häusern einsperren mussten und diese ja nicht verlassen durften.
      Nur das junge Paar hatte ein Problem: Niemand hatte sie rechtzeitig gewarnt, so dass sie keine Vorräte zu Hause hatten.
      Und als sich das Tor zur Unterwelt öffnete und die Kreaturen Molkos herausströmten, um sich über die Unterstadt zu ergießen und alles in den Tod zu reißen, was sich im Freien bewegte, erwischten sie den jungen Mann, wie er gerade von der See mit seinem Fang zurück kam.
      Und die junge Frau, die nach kurzer Zeit schon keine Vorräte mehr hatte und sich wunderte, wo ihr Mann nur blieb, kam nur wenige Schritte weit - denn auch sie wurde von den Kreaturen Molkos gnadenlos zu Boden gerissen, zerfetzt und zerrissen, und hauchte an Ort und Stelle ihr Leben aus.
       
      Und dann rannte das kleine, blondgelockte Mädchen, das mittlerweile drei Jahre alt war, der Engelsschein seiner nun toten Eltern, aus dem Haus, zu seiner Mutter, um sie in den Arm zu nehmen und zu beschützen und um sie zu weinen.
       
      Und alle, die zufällig aus ihrem Fenster sahen, erschraken, denn nun schien es, als ob auch das Kind den finsteren Kreaturen zum Opfer fallen solle, so wie schon sein Vater und seine Mutter.
       
      Doch als das Kind seine Mutter erreicht hatte und dicke Tränen über ihre Wangen kullerten, sie die tote Mutter in den Arm nahm und nach ihr rief, erreichte eine andere, völlig in schwarz gehüllte Gestalt sie noch schneller, als die tödlichen Kreaturen. Und sie nahm das Kind ihrerseits in den Arm und hüllte sie in ihren Umhang ein. Und kurze Zeit darauf verschwamm die dunkle Gestalt und löste sich einfach so - piff paff - auf. Und weg war sie. Und das Kind selbst war noch da, aber ein seltsamer Schimmer und funkelnde Sterne umgaben sie. Und so blieb das Mädchen bis zum Ende der Tage der Jagd an der Stelle, an der ihre Mutter gestorben war, und hielt Totenwache. Und trauerte und weinte um sie. Aber niemand der Bewohner der umliegenden Häuser wagte sich heraus, bis nicht die Monster so plötzlich verschwanden, wie sie gekommen waren. Und die Krähen sich satt von den Toten, niederließen und das Herumschwirren ein Ende nahm. Und die klöppellose Glocke des alten Tempels aufhörte zu schlagen.
       
      Und dann merkten die Leute, die die ganze Zeit über beobachtet hatten, wie das Kind um seine Mutter getrauert hatte, wie das kleine Mädchen zum Hafen ging und sich wusch. Und durch das Waschen wurde es immer durchsichtiger, bis es sich schließlich zur Gänze auflöste und verschwand.
       
      Niemand hat je herausgefunden, was mit dem kleinen Mädchen passiert und wo es hingekommen war.
      Die Mutter aber, um die kümmerten sich die Fischer, indem sie bei den Priestern der Culsu, die nach der Tage der Jagd herumgingen, um Trost zu spenden, ein würdiges Begräbnis zu bezahlen, damit sie den Weg in Culsus Reich finden sollten. Dazu legte jeder der Fischer und jede der Fischerinnen, selbst die, die kein Gold hatten, zusammen. Denn sie waren sich sicher, dass sie ein Wunder gesehen hatten.
       
      Aber heute noch, erzählen sich die Fischer und Fischerinnen, dass manchmal kleinen Kindern in Schiffersruh das blondgelockte Mädchen erscheine, das sich geweigert hatte zu sterben oder älter zu werden, und sie tröstete und half, wenn sie in Schwierigkeiten waren oder weder Essen noch Trinken hatten. Und immer zauberte es ein Lächeln auf das Antlitz der Kinder, denn ihre Berührung tat gut und die Kinder fühlten sich nachher beruhigt und gesättigt.
       
      Und für die Bewohner von Schiffersruh galt das kleine Mädchen als Botin Culsus, die ihre Kinder und die Waisen beschützte und den Kindern half, wenn sonst keiner mehr helfen konnte oder wollte. Und so hielt sich die Geschichte des jungen Paares und des blondgelockten Mädchens unter den Fischern als ihre persönliche Schutzheilige, die ihnen von den Göttern gesandt wurde.
      Sie nennen sie: Das Mädchen, das sich weigerte, zu sterben.
       
      Ein Reisender kann, wenn er in einem der Gasthäuser von Schiffersruh Rast macht und sich mit den Fischern anfreundet, vielleicht von dieser Geschichte erfahren. Oder sie hören, wenn sie an einem Nebentisch erzählt wird. Immer aber wird ein strahlendes Lächeln über das Gesicht des Erzählers huschen, wenn er oder sie sich erinnert und von dem jungen Paar oder dem kleinen Mädchen erzählt.
       
      Ich möchte diese Geschichte dem kleinen Nathan widmen, dem Neffen meiner Frau, der leider drei Wochen vor seinem zweiten Geburtstag bei einem Unfall tragisch verstorben ist.
    • Von Galaphil
      Der folgende Charakter ist Teil einer Serie eines Abenteuers, dass ich gerade probeleite. Dieses Abenteuer spielt mit von mir vorgefertigten Charaktere.
      Hier ist ein guter Platz, die zugehörigen Charaktere einzustellen, man kann sie sowohl als Spielcharaktere als auch als Nichtspielercharaktere einsetzen.
       
       

      PRINZESSIN LILYA
      Hintergrund:
      Prinzessin Lilya hat eine typische thalassische Hintergrundgeschichte: als Kind schon lebte sie meist auf der Straße und träumte davon, einmal ein selbstbestimmtes Leben zu führen, in Reichtum und einer eigenen Villa. Vorerst aber musste sie sich in Thalassa erst einmal auf der Straße behaupten – und fand schnell Zugang zu Leuten mit krimineller Energie. Aufgrund ihres eher zierlichen Aussehens wurde sie schnell auserkoren, gut geeignet für Einbrüche zu sein. Deshalb hat sie auch heute noch ein gutes Gespür dafür, wo sich ein Bruch lohnen könnte und wie man sich Zutritt zu eigentlich versperrten Anwesen verschafft, auch wenn sie heute von ihrer Statur her nicht mehr die Idealmaße hat, um sich in enge Fensterritzen oder Kellerzugänge zu zwängen.Dort, auf der Straße fiel ihr auch der elegante Quipholos auf, ohne dass sie allerdings herausfinden konnte, wo er wohnte. Jedesmal wenn sie ihn verfolgte, verlor sich seine Spur im Gasthaus ‚Zur Weißen Rose‘, ohne dass er dieses verließ, aber auch, ohne dass er dort wohnte. Schließlich wurde aber Semorphe, die ein Gespür und mutterhafte Instinkte für Kinder hat, auf die kleine Einbrecherin aufmerksam und kümmerte sich schließlich um sie.
      In der Weißen Rose lernte sie dann auch das Geheimnis von Quipholos kennen – und dass es für sie nur zwei Optionen gab: sich der Organisation anzuschließen – oder zu sterben. Sie beschloss, sich fürs Leben und als Mitglied in der Weißen Rose zu entscheiden, auch, weil sie dadurch Quipholos näher sein konnte. Zwar reichte es nicht mehr, in den elitären Zirkel der Todeswirker aufgenommen zu werden, allerdings zeigte sie so einen Fleiß, auch schwierige Magie zu meistern, dass sie heute eine allseits respektierte Figur in der thalassischen Unterwelt ist, von der man nur flüsternd spricht (wer überhaupt von ihr erfährt, da sie ihre alte Identität abgelegt hat und sich heute nur Prinzessin Lilya nennt).
      Aktuell ist sie von ihrem Meister darauf angesetzt worden, zusammen mit einem Gehilfen einer Reihe von rätselhaften Morden auf die Spur zu kommen.
       
      Prinzessin Lilya (Schattengängerin)
      Volk, Schicksal, Grad 13, 22 Jahre
      Stärke 64; Geschicklichkeit 85; Gewandtheit 88; Konstitution 66; Intelligenz 92; Zaubertalent 62
      Aussehen: 62; Ausstrahlung: 58; Willenskraft 87 – Einprägen +4
      Bewegungsweite: 22; Gifttoleranz 63; Lebenspunkte 14; Ausdauerpunkte: 46
      Abwehr: +14(+1/+3); Resistenzen: +15/+15; Zaubern +16; Schicksalsgunst: 5
      Angriffe: Stichwaffen +13; Armbrüste +12 (Leichte Armbrust +2); Einhandschlagwaffen +10; Parierwaffen +3 – Schadensbonus +2
      Raufen+8 (1w6-2)
      Fertigkeiten: Akrobatik +15; Balancieren +16; Fallen entdecken +9; Fallenmechanik +9; Gassenwissen +14; Gaukeln +16; Geländelauf +13; Klettern +17; Musizieren: Singen +15; Schleichen +9; Schlösser öffnen +13; Schwimmen +13; Seilkunst +16; Tarnen +9; Verhören +11; Verstellen +10;
      Sprachen: Chryseisch 15/13; Neu-Vallinga 13
      Zaubersprüche:
      Bewegen: Befestigen; Höhenblick; Macht über Unbelebtes; Stimmenwerfen; Zauberschlüssel
      Formen: Geräusche dämpfen, Lauschen; Nebel wecken, Schattenverstärken, Sehen von Verborgenem, Stille, Zielsuche
      Zaubersalze: Blicksalz, Schleichsalz, Wehsalz
       
      Besondere Gegenstände:
      Armbrust (+1/0); 10 Bolzen *(+0/+1)
      Kurzschwert *(+1/0)
      Talisman +2 gegen Geistesmagie
      Amulett ABW 20 gegen Hauchzauber
      Dietriche: +2 auf Schlösser öffnen
      2 Dolche, 1 Parierdolch
      Textilrüstung
      Weiche Stiefel: +2 auf Schleichen, +1 auf Balancieren
      Dunkler Kapuzenumhang: +2 auf Tarnen in dunkler Umgebung
      1* 30 Meter Seil, besonders reißfest, aber dünn – nur mit Handschuhen verwendbar, sonst -1w3 AP pro Runde.
       
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