Alle Inhalte erstellt von Eleazar
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Elfen und Schwarzalben QB
Das Medjis-QB-Projekt hat eine deutliche Ansage bekommen, dass weitere Ausführungen über Elfen in einem Medjis-Quellenbuch keinen Platz haben. Derzeit wird das Material über die Frühgeschichte der Elfen in Medjis, der Verrückten und der Ex-Doicheallin (solch ein Elfenvolk gibt es in M4 nicht mehr) intern abgestimmt und für den Gildenbrief fertig gemacht. Ein Artikel über die medjisischen Wildelfen wird folgen. In den nächsten zwei Monaten wird der größte Teil bereit zur Abgabe bei Fimolas sein und dann wird sich klären, was davon veröffentlicht werden kann. Ich vermute, dass ein mögliches Elfenquellenbuch entweder komplett davon unberührt sein würde oder von einer Verweismöglichkeit profitieren würde - Medjis ist einfach zu weit ab vom Schuss und die Elfen sind an anderen Orten viel gefragter, als dass es sich lohnen würde, in einem 11en-QB groß auf Medjis einzugehen.
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Suche komplette Liste von..
Bei den vergriffenen Exemplaren lohnt sich eine Suche bei den verschiedensten Onlineshops. Auch bei Ebay kommt ab und zu was ins Angebot.
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Cliffhanger oder "Ruhepunkt"
Ich würde "mitten im Kampf" auch nicht als Cliffhanger verstehen. Ein Cliffhanger ist ja ein Spannungsmoment, das einen Ruhepunkt/ die Lösung eines Problems wieder aufhebt, in dem es auf den nächsten Spannungsmoment hinweist. Es ist also eine "Wendung", an der etwas neues beginnt, von dem du aber noch nicht sagen kannst, wie es weitergeht. Du machst die nächste Tür auf, bemerkst, dass da was ist, weißt aber nicht genau was das ist oder was daraus wird. Eine Actionszene mittendrin zu unterbrechen um danach genau an der gleichen Stelle mit genau der gleichen Actionszene weiterzumachen, schafft ja keine zusätzliche Spannung. Eher im Gegenteil. Also ist das Beispiel für einen Cliffhanger nicht passend, obgleich es mal dazu kommen kann, dass man ein Spiel an so einem Punkt unterbrechen muss (letzter Bus fährt gleich ab o.ä.). Auf so etwas würde ich auch nie hinplanen.
- Schadensbonus bei Parierdolch?
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Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen..
Viel wichtiges wurde schon gesagt: Finger weg von Zusatzregeln und losspielen. Außerdem hilft es viel, wenn ich mir klarmache, welche Regeln ich für das laufende Spiel aktiv drauf haben muss und was im Prinzip bloß wichtig ist beim Auswürfeln oder Steigern von Spielfiguren. Du musst die Grundmechanismen beim Kampf, Zaubern, Fertigkeiteneinsatz beherrschen. Dann musst du dich lediglich mit den Fertigkeiten, die deine PCs und NPCs beherrschen, näher auskennen. Dazu kommen die Allerweltsfertigkeiten unter den ungelernten Fertigkeiten. Gleiches gilt für die Zauber. Ich habe für meinen Magier damals alle Zauberbeschreibungen aus dem Arkanum rauskopiert und immer dabei gehabt. Das kannst du für deine PCs und NPCs auch machen. Ebenso mit den relevanten und komplizierteren Fertigkeiten. Für das erste Abenteuer könntest du eine pauschale EP-Vergabe machen, dann brauchst du dich mit dem Thema zunächst gar nicht abgeben. Manche Charakterklassen machen neue Fässer auf Blähen das Maß benötigter Regeln auf (ich sehe da die Beschwörer und Thaumaturgen - könnte mich aber irren). Es ist okay, wenn du als SL im ersten Abenteuer Charakterklassen für die Spieler sperrst, die dir zu viel abverlangen. Wenn du eine Regel nicht weißt, dann mach deine eigene. Meiner Meinung nach ist ein flüssiges Spiel ein Wert an sich. Bevor du 10 Minuten rumsuchst, wie man sich aus dem Handgemenge lösen kann, lege irgendwas fest, was an diesem Abend gilt. Später kannst du dir die Originalregel einprägen. Den Spielern dürfte es egal sein, da sie ja ebenfalls die Originalregeln nicht kennen. Wähle dir ein Abenteuer aus, das du einigermaßen intuitiv spielen kannst. Für mich wären das zum Beispiel Detektiv- Stadtabenteuer. Da wird viel geredet und mit NPCs interagiert und m.E. nach weniger gewürfelt. Und je weniger gewürfelt, desto weniger direkten Spielregelbedarf hast du (hängt aber sehr von der individuellen Spielweise ab). Teile den notwendigen Regelwust in konsumierbare Häppchen auf: Wenn du einen komplizierten Kampf ausgespielt hast, dann reicht das für die Spieler wahrscheinlich als "Lehrstunde". Wähle drumherum Sequenzen, die man ohne große Regelkenntnisse bewältigen kann. Nutze entsprechende Kniffe, auf die deine Gruppe anspringt - unsere alte Gruppe konnte stundenlang Rätseln und Knobeln, wenn irgendjemand einen Traum hatte, in dem irgendein göttliches Wesen auftauchte. usw. Der Anspruch, das ganze Grundregelwerk + Arkanum für das erste Abenteuer draufzuhaben, ist ein Spiellustkiller.
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Cliffhanger oder "Ruhepunkt"
Ich bevorzuge als Spieler und Spielleiter in der Regel einen richtigen Abschluss, das Gefühl, was fertig bekommen zu haben. Wenn das da ist, dann finde ich auf der anderen Seite einen qualifizierten Ausblick oder eine Denk-Hausaufgabe gar nicht schlecht. Aber alles so, wie es passt. Neulich trat am Ende einer Spielsitzung ein neuer "Auftraggeber" an uns heran. Was er uns zu sagen hätte, das wollte der SL in der nächsten Sitzung machen. Das ging überhaupt nicht! Also nötigten wir ihm die nächsten 4 Sätze ab und machten dann Schluss. In meinen Augen ein guter Cliffhanger. Ich habe schon mal den Spielern ein Rätsel, bzw. einen Code am Ende des Spielabends ausgehändigt. Das kam auch gut an. Aber ich würde aus nichts ein Prinzip machen, nur eine Tendenz: Action-Sequenzen zuende bringen (nicht nur Kampf), aber Rätsel, Geheimnisse oder Geschichten durchaus mal als Cliffhanger benutzen.
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[Diskussion] Wir machen das Forum neu
Ich sehe das ganz unverkrampft: Entweder gibt es einen Bedarf, dann braucht es eine Methode, nach der die, die den Bedarf haben, das umsetzen können, was sie wollen. Oder es gibt keinen Bedarf, dann regelt sich das Problem von selbst. In einem aktuellen Strang, in dem die Diskutierenden auf dem aktuellen Stand sind, ist der Aufwand für solch einen Kasten noch relativ gering. In einem toten Strang wird der Kasten eben dann erst gemacht, wenn sich jemand mit irgendeinem Interesse durch den Strang gewühlt hat. Ich dachte nie an eine Serviceleistung durch die Mods. Gibt es denn die Möglichkeit, einen Beitrag für alle Nutzer editierbar zu machen? Dann könnte sich das doch ohne Mod-Aktivität regeln lassen. Im Medjis-Projekt war der erste Versuch der Zusammenfassung von Strängen so: Im ersten Post trägt der Strangeröffner selbst oder ein Mod die Ergebnisse ein. Das hat sich sich nicht wirklich bewährt, weil derjenige, der den Bedarf nach einer Zusammenfassung hatte, die nicht unbedingt auch eintragen konnte. Inzwischen nutzen wir eine Wiki. Ein für alle editierbarer Post wäre so eine Art Wiki für Arme.
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[Diskussion] Wir machen das Forum neu
Vielleicht jemanden, der in diesen Regelfragen regelmäßig mitdiskutiert? Jetzt mal unabhängig davon, ob der Vorschlag von mir sinnvoll ist oder nicht: Ich halte es nicht unbedingt förderlich, wenn derjenige, der einen Vorschlag macht, auch automatisch derjenige sein soll, der ihn umsetzt. Eventuell ist jemand anderes besser geeignet, hat mehr Lust oder Zeit dazu usw. Ein reflexartiges "Dann mach doch" kann ich zwar gut verstehen, ist aber nicht unbedingt hilfreich. Im Zweifelsfall führt das dazu, dass etliche gute Vorschläge erst gar nicht gemacht werden. Das heißt nicht, dass mein Vorschlag nun sinnvoll gewesen sein muss. So weit. Danke, aber ich kann und will diese Aufgabe nicht übernehmen. Erstens bin ich nicht der Typ, der jeder Regelfeinheit nachgeht und sich durch besondere Buchstabentreue auszeichnet. Zweitens sehe ich meine Forumsmitarbeit gerade im Medjis-Quellenbuchforum und möchte da keine Zeit abziehen, um sie in was anderes reinzustecken. Vielleicht passt es später mal, jetzt nicht. Was dann? Wen anderes suchen oder auf die Leute im Strang selber setzen oder - falls das geht - einen Wiki-link in den zweiten Post legen, in dem der Konsens "entsteht" - oder die Idee als nett aber unrealisierbar bei Seite tun.
- Wer will so einen Würfel
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[Diskussion] Wir machen das Forum neu
Wer ist 'jemand'? Ein Mod, ein dafür ausgesuchter neuer Jemand, ein erfahrener Mitdiskutant, ein aus dem Strang heraus Berufener ... Eventuell ist es sinnvoll, wenn der Inhalt des Kastens im Strang selber formuliert wird und ein Mod ihn schließlich einstellt. Wenn es in einer Diskussion zu einer Einigung kommt, ist sie wahrscheinlich ausformuliert fertig oder fast fertig. Das könnte man per PN eine Person informieren, die das Ergebnis an Ort und Stelle bringt. Ich sehe damit keine neue Arbeitsflut auf die Mods zukommen. Im Prinzip ist es auf anderer Seite fast schon eine Entlastung: Wenn die Ergebnisse klar und gut zu finden sind, dann muss die Diskussion nicht so stringent geführt werden wie bisher.
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[Diskussion] Wir machen das Forum neu
Für mich stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis hier Aufwand und Nutzen stehen. Es gibt 45 offizielle Regelantworten, alle zu finden in "Hallen des Wissens => Ein Blick in Moogras Gesicht". Denen stehen rund 3000 Themen in den Hallen des Wissens gegenüber. Offensichtlich ist in der übergroßen Mehrzahl die Antwort gefunden worden ohne das eine offizielle Regelantwort angefordert wurde. Ich kopiere gerne nach und nach die Regelantworten in den ersten Beitrag des jeweils zugehörigen Fragestrangs (so das nicht sowieso schon dort steht oder verlinkt ist). Ein eigenes Symbol zur Kennzeichnung des Strangs halte ich jedoch für nicht notwendig. Es geht eigentlich eher um die 2,955 anderen, in denen selbst Zwischenergebnisse oder die-eine-und-die-andere-Position z.T. in -zig Seiten untergegangen sind... Gut, wenn es aber keine eindeutigen Ergebnisse gibt, dann gibt es sie eben auch nicht - also kann man nicht darauf hinweisen. Diskussionszwischenstände sind ohne die dazu gehörige Diskussion nicht zu verstehen und noch weniger zu bewerten. Und wenn Einzelne ein Thema als hinlänglich diskutiert erklären und andere dem dann widersprechen, dann ist das Chaos perfekt. Ich sehe da zwei Möglichkeiten mit denen dann analog zum bisherigen Kasten verfahren kann. A.) Man bittet Prados um offizielle Antworten zu den Strängen, die noch ungeklärt sind. B.) Jemand anderes ermittelt und formuliert einen Konsens, der sich aus der Diskussion ergeben hat und formuliert einen Kasten "minderer Autorität". Was in jedem Falle vermieden werden muss, sind Konsensbehauptungen, die noch gar nicht das Ende einer Debatte darstellen, sondern lediglich sicht wichtig machende Diskussionsbeiträge sind.
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[Diskussion] Wir machen das Forum neu
Natürlich ist es Handarbeit (mit Betonung auf Arbeit), aber Prados füllt Moogras Gesicht ja immer wieder mit Regelantworten samt Link auf den Diskussionsstrang. Und wenn es einen Weg geben würde, wie lange Diskussionen kurz zusammen gefasst werden könnten (automatisch, ansonsten landen wir wieder bei der Arbeit), dann wäre das sicher nicht nur für das Forum interessant. Solwac Mir würde es reichen, wenn Prados Antwort als Kopie unabhängig von dem tatsächlichen Verfassungszeitpunkt im zweiten Beitrag des Stranges erscheinen würde. Dazu gibt es noch ein Symbol, dass auf diese Frage eine offizielle Regelantwort erteilt worden ist. Im ersten Beitrag erscheint die Frage oder das Problem wird geschildert, im zweiten Beitrag wird der Sack schon wieder zugemacht. Wer dann noch Lust hat, sich durch 28 Seiten Feinheiten zu lesen, kann das machen. Der gesamte Diskussionsverlauf interessiert mich bei Regelfragen allerdings weniger.
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Angebote bei eBay
Die französische Firma Rackham hat mal tolle Zinnfiguren produziert und ist dann auf pre-paintet Plastikfiguren umgestiegen. Nachdem die Firma einmal selber pleite gegangen ist und verkauft wurde, hat jetzt auch noch der neue Mutterkonzern die Grätsche gemacht. Ein Spieler verkauft jetzt seine komplette Sammlung auf ebay. Für Spielleiter interessant könnten vor allem die Untoten sein (wo jetzt doch alle nach Thalassa gehen ). Da das Spiel praktisch tot ist, dürfte der Preis nicht so hoch gehen http://cgi.ebay.de/Confrontation-Age-of-Ragnarok-Grose-Ram-Widder-Armee-/160506835524?pt=Rollenspiele_Tabletops&hash=item255ef3f244 Die Figuren sind im gängigen Maßstaß, zwar aus Plastik, dafür aber bemalt. Einen Bemalgott wird man zwar nicht beeindrucken können, aber für das Rollenspiel reicht es. Bessere Bilder kann man sich zusammengoogeln oder eventuell auf der Homepage der Firma "Morgenwelt" anschauen. Der Spieler bietet noch andere Armeen an, die ich aber für Midgard nicht so passend finde. Die Greifen und Löwen sind zu gut gerüstet, die Dirze zu technisch und so was wie die Wolfen ist zwar ähnlich und unter anderem Namen für den Gildenbrief in Arbeit, aber die Figuren sind dann einfach zu groß im Vergleich zu den Menschen. Ich kenne den Verkäufer nicht und werde auch nicht mitbieten. Ich habe die Auktion nur gefunden und könnte mir vorstellen, dass sie für den ein oder anderen interessant sein könnte.
- Gildenbrief-Erscheinungstermin
- Wer will so einen Würfel
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Kritische Treffer/Fehler - Best of
Wir spielen gerade Warhammer und zwar mit einer Patzer/kritischer Erfolg Sonderregel. Eine 01 im Kampf ist gut und gibt stumpf doppelten Schaden. Eine 100 ist voll daneben und du machst einen weiteren Angriff gegen eine befreundete Spielfigur. Letzte Woche: Mein Charakter Ratz läuft ziemlich ungestüm in einen Chaostempel und wird von 4 Mutanten und einem ziemlich großen Dämon eingekreist. Ich halte den Dämon für am gefährlichsten und greife ihn an. Er trifft mich zwar auch mit zwei Angriffen pro Runde, macht aber nur vernachlässigbaren Schaden. Die Mutanten hingegen hauen doller zu. Ich denke: "Vielleicht ist er nur groß, hat aber nicht viel drauf" und fange an, den Dämon zu ignorieren. Der Spielleiter runzelt die Stirn. Während der nächsten vier Kampfrunden bringe ich zwei der Mutanten um. Der Dämon würfelt bei acht Würfen zwei 100en und löscht die beiden letzten Mutanten aus. Mich verfehlt er oder der Schaden bleibt in der Rüstung hängen. Nur bei seinen eigenen Leuten macht er richtig schaden. Diese Woche: Wir treffen auf ein paar Ghule. Unser Zwerg würfelt mit seinem ersten Schlag eine 100 und trifft mich. Ich würfel als Antwort eine 100 und treffe ihn. Wir kommen beide überein, dass jetzt der richtige Augenblick wäre, besser einen Midgardcharakter auszuwürfeln Seitdem ich sie nicht mehr brauche, hat sich die Anzahl der gewürfelten 100en gewaltig erhöht.
- Wer will so einen Würfel
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Welche Bücher sind als Einstiegsmaterial gut geeignet?
Ich kann Drors Aussage im Prinzip unterstreichen. Es ist schön, es zu haben. Praktisch nutzen, tue ich es selten. Für einen Einsteiger ist es keine Pflicht. Wenn du regelmäßig auf Ebay schaust, dann steht alle paar Monate eins zum Kauf. Da kannst du zuschlagen, ich würde aber nicht jeden Preis bezahlen. Die ersten ein, zwei Jahre geben Grundregelwerk und Arkanum genug Spielregeln vor, durch die du dich durchwühlen kannst. Mir fällt auch auf, dass etliche Themen des Kompendium (neue Charakterklassen) auch hier im Forum immer wieder durchgekaut werden. Behelfsmäßig kann man also hier auch im Sonderregelbereich hier nachsehen, was sich bewährt hat. Gilt natürlich nicht für Cons.
- Wer will so einen Würfel
- Wünsche und Anregungen für den Gildenbrief
- Wer will so einen Würfel
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Wünsche und Anregungen für den Gildenbrief
Doch, machen sie. Die Elektroniker kaufen dann die Druckausgabe nicht, weil sie auf das PDF warten. Ebenso die Pfennigfuchser, in der Erwartung, der PDF sei fünf Cent billiger. Ich finde Eleazars Vorschlag einen guten Kompromiss. Niemand wartet zwei Jahre auf das PDF, nur um ein paar Cent zu sparen (außer Schwaben natürlich). Um den Kanibalismus an der Printausgabe auszuschließen, PDF download nur als add-on zum Abo wobei das Abo mit PDF ca. 50% teurer sein kann bei dem Mehrwert. Bringt auch nichts. Machen wir uns nichts vor: Ein raubkopierter Gildenbrief als Zettelsammlung im Schnellhefter ist ein schlapper Ersatz für das schmucke Heft. Beim PDF ist es egal. Wenn ich aktuelle Gildenbriefe als PDF in Umlauf bringe, dann braucht es schon einiges an Midgard-Weitdenken und Achtung vor dem Urheberrecht, dass sich die PDFs nicht als Raubkopien unter den Fans verbreiten und der Verkauf zurückgeht. Ein starker Rückggang der Printauflage ist fast schon sicher und damit ist die Zukunft des gedruckten Gildenbriefes in Frage gestellt. Das will ich auf keinen Fall. Nach 2 Jahren aber wollen nur noch Neukunden das Heft kaufen, die eh nicht mehr jede Ausgabe bekommen werden und jeder, der irgendwie am Ball bleiben will, der hat sich den Gildenbrief schon längst besorgt. Mir wäre es letztlich egal, ob ich das PDF jetzt oder gleich kriegen würde - fände die Option aber ganz schick. Ich würde locker einen Euro mehr fürs Heft zahlen, um 2 Jahre später auch noch das PDF zu bekommen. Und wer sich dann später nur das PDF holt, kann ja einen höheren Preis bezahlen. Und der muss nicht mal besonders günstig sein: Gildenbriefe aus den 30er Nummern gehen auf Ebay auch schon mal für 10 Euro weg. Da wären 3, 4 Euro für ein PDF ein echtes Schnäppchen. Ich denke, dass das für einen Verlag durchaus einen gewissen Reiz hat, obwohl ich keine Ahnung habe, was das Erstellen und Bereithalten einer Downloadmöglichkeit am Ende für Kosten bereitet: Du kannst die Druckauflage noch radikaler an der Zahl der Abonnenten orientieren, weil du ja ein anderes Angebot für die Neuanfänger hast. Du hast ein gutes, nachvollziehbares Argument für eine Preiserhöhung. Du kannst das vorhandene Material zweimal vermarkten.
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Hilfe - Ordenskrieger mutiert zum Beserker
Nur um es noch mal klarzustellen: Ich würde die Situation nicht so konstruieren, dass sie zwangsläufig eskaliert. Der Or hätte durchaus die Möglichkeit, dem Konflikt zu entgehen oder ihn gewaltfrei zu lösen. Aber ich halte auch nichts davon, wenn alle Dorfbewohner der Spielwelt per se harmlos und eingeschüchtert sind oder aber gleich ein Gefahrenschild um den Hals tragen. So wie der Or hier beschrieben ist, geht er absolut unvorsichtig vor und dann muss er damit rechnen, dass er irgendwann mal an einen Stärkeren oder eventuell Gleichstarken gerät. Und die Gelegenheit biete ich ihm. Nicht zwnagsläufig, aber optional. Wo steht denn geschrieben, dass nur Spielfiguren oder nur ausgewiesene Kämpfercharaktere die angeborene Fertigkeit "Berserkergang" haben sollen? Ich plädiere für mehr Überraschungen. Und wie gesagt: Ich ziehe diese Situation nicht beliebig aus dem Hut, sondern das ist eine Gefahr in einem ausgesuchten Dorf mit klar ausgesiuchten NPCs, die den Weg des Or kreuzen. Alles weitere ist sein Ding.
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Die geschlossene Tür
Ich hatte mal folgende magische Tür: Die Tür ist aus schwerem Eichenholz und großzügig mit Eisen beschlagen. Sie hat ein Schloss und eine vergoldete Klinke, die in der Form eines Zwergdrachens geformt ist. Nehmen wir mal an, die Tür ist abgeschlossen und der Magier ist zu Hause, hört aber das Klopfen nicht. Zunächst mal ist die Tür abgeschlossen und würde selbst Äxten langen Widerstand entgegen setzen. Die Tür ließe sich mit dem vergoldeten Schlüssel des Magiers öffnen, den der nur leider in der Tasche hat. Also versucht man es mit einem Dietrich. Darauf ist das magische Schloss nun aber vorbereitet: Kommt man mit nicht vergoldetem Metall dem Schloss zu nahe, wird es belebt und beginnt auf dem Türblatt zu flüchten. Es rutscht hin und her und ist dabei recht flink. Zudem ist die Tür recht hoch und weit oben ist das Schloss kaum noch zu erwischen. Irgendwann wird man es doch in die Enge getrieben haben. Führt man nun einen nicht vergoldeten Dietrich in das Schloss ein, verwandelt sich das Schloss in einen Zwergdrachen, der den Dietrich auffrisst, verschluckt, krumm beißt, und von seinem Feueratem Gebrauch macht, dann schwingt er sich in die Lüfte und greift die Abenteurer an, nicht ohne dabei Alarmtöne von sich zu geben. Mit Bannen von Zauberwerk oder indem man den Zwergdrachen erschlägt, verwandelt er sich wieder in das Schloss zurück, man kann es an die entsprechende Stelle setzen und erneut mit einem Dietrich hantieren. Nun wird das Schoss für zwölf Stunden neue Energien sammeln müssen, bis es wieder aktiv werden kann. Sollte der Magier aufgewacht sein, kann er sich den Spaß durch einen Türspion ansehen. Die erste Flucht des Schlosses kann man unterbinden, indem man das Schloss von vornherein "einkreist", der Zwergdrache kann nicht viel machen, wenn er zuvor gefesselt wurde.
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Hilfe - Ordenskrieger mutiert zum Beserker
.oO(Das wirkt dann auch gar nicht konstruiert und lachhaft. ) Meintest du das ironisch? Ich führe den Berserker an, weil man dann einen Gegner hat, der a.) Ernst zu nehmen ist b.) dem es vollkommen egal ist, wie dieser Kampf ausgeht c.) dem es auch vollkommen egal ist, wen er vor sich hat Warum sollte Berserkergang nicht erblich sein oder in manchen Familien eben gehäuft vorkommen? Warum sollte ein sehr kräftiger Landbewohner nicht Schmied sein und sein Bruder nicht mit ihm zusammen den Betrieb am laufen halten? Konstruiert wäre das nur, wenn der NPC, mit dem der Or aneinander gerät, dann auf einmal zufällig der Berserker ist. Aber so, wie hier der Or beschrieben wurde, ist er auf Ärger aus. Und er würde meinen Schmied mit Sicherheit unterschätzen. Und der Schmied ist es einfach nicht gewöhnt, dass man ihm dumm kommt. Und wenn doch, kann er das halt schlecht ertragen. Ich würde einfach mal ein Dorf mit drei Zivilisten bestücken, die was drauf haben. Normalerweise warnen die Dorfbewohner ihre Gäste ja vor den Schmiedebrüdern, aber bei dem Or, von dem man schon so viel Schlechtes gehört hat ... Eventuell hat man im Dorf ja auch die Nase voll von den Schmiedesöhnen. Wenn sie sich an einem Or vergreifen, ist man sie auf jeden Fall los: Entweder verlieren sie und sind eventuell tot oder werden schwer bestraft oder sie gewinnen und müssen vor dem Orden fliehen. Vielleicht würde ich als Bauer dem Schmied sogar stecken, dass da in der Dorfschenke ein Or ist, der große Töne spuckt und die anderen Bauern schlecht behandelt. Dann kann der Schmied gleich schon mal seinen Hammer zum Bier trinken mitnehmen. Und dann mal sehen, wie sich die Situation entwickelt. Eventuell geht man ja schiedlich, friedlich auseinander.