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Braucht 1880 die Fertigkeit "Abrichten"?
Ich sehe da auch Afrikareisende, die sich einen Leoparden oder Schimpansen mit nach Hause nehmen.
- Zu viele Fertigkeiten
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Zu viele Fertigkeiten
Beherrschen der Fertigkeiten durch den SL: Auch hier sehe ich die Anzahl der Fertigkeiten als eine Ursache der Schwierigkeiten an. Mindestens genau so viele Schwierigkeiten macht dann aber auch die Gestaltung der Fertigkeiten. Mir als ungeduldigem Spieler ist es sehr egal, ob der SL das Regelwerk in die Hand nimmt, um den Unterschied zwischen Kräuter- und Pflanzenkunde nachzulesen oder ob er sich noch mal vergewissert, ob man in Plattenrüstung klettern kann und welchen Abzug man dafür bekommt. Wir hatten in unserer Gruppe das Problem gelöst, indem wir alle relevanten Bewegungsfertigkeiten in Rüstung ermöglicht haben. Man hatte nur eben den Malus, der der Reduzierung der Bewegungsweite entsprach. Kampf in VR könnte diesen Malus halbieren oder um einen festen Wert reduzieren. Schon hätte man eine Regel für ein ganzes Tableau an Fertigkeiten, die dann einfacher zu handhaben wären. Wahrscheinlich könnte man das sogar einigermaßen sinnvoll auf "Reiten" anwenden. Reiten wäre nur Grundfähigkeit von Steppenbarbaren und Dosen. In den höheren Steigerungsstufen bleiben die Kosten konstant und man kann Reiten noch höher steigern als bislang. Krieger und Söldner geben in etwa gleich viel EP aus, um in VR gut reiten zu können, die anderen Kämpferklassen können wegen geringerer Abzüge eher aufhören, Reiten zu lernen. Ähnlich könnte man an anderen Stellen verfahren: Muss ich als SL oder Spieler immer wissen, wieviele Griffmöglichkeiten eine Wand hat, wie breit die Schlucht ist oder wie breit das Brett nun tatsächlich ist? Im Prinzip reichen doch allgemeine Angaben über den Schwierigkeitsgrad wie schwer (-2), ziemlich schwer (-4), sehr schwer (-6), extrem schwer (-8), supermegaextremschwer (-10) und hyperschwerös (-12) die für verschiedene Fertigkeiten gleich gelten. Der SL kann die Kletterwand dann dem Malus entsprechend beschreiben und eine nüchterne Zahl ohne weiteres Blättern nachlegen. Da gibt es viele Möglichkeiten der Vereinfachung, die keinem etwas wegnehmen.
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Zu viele Fertigkeiten
Meiner Meinung nach gehörte das Fertigkeitssystem eh auf den Prüfstand. Ich meine, dass es nicht nur zu viele Fertigkeiten, sondern auch zu viele Arten von Fertigkeiten gibt. Es gälte , randständige Fertigkeiten zusammenzufassen: Belagerungsgeräte bedienen wäre schon mal ein Beispiel. Ich könnte mir bei manchen Fertigkeiten Huckepackverfahren vorstellen: z.B. Tauchen ist Schwimmen - 8. Und ich würde in dem Rutsch gleich die Trennung zwischen universellen und normalen Fertigkeiten aufgeben. Am Spielbeginn darf ruhig alles so bleiben wie bisher, aber dann lernt ein jeder die Fertigkeiten von dem universellen Wert hoch und erhält auch AEP und PP. Im Prinzip fand ich die Netzregelung bei Shaddowrun immer zumindest in Teilen gut nachvollziehbar: Wer Balancieren erhöht, der schult seinen Gleichgewichtssinn. Warum hat das keine Auswirkungen auf Klettern, Akrobatik, Geländelauf ...? Wenn man sich zu einem Pflanzenkundegenie entwickelt, wieso fallen da nicht kleine Wissensfetzen für Tierkunde, Naturkunde usw. ab? Ich könnte mir vorstellen, dass in einem Stufenmodell durch das Erreichen eines gewissen Bonusses Praxispunkte erworben werden, die dann im "gleichen" Bereich verteilt werden können. Dadurch würden auch breiter angelegte Begabungen abgebildet werden (z.B. künstlerisch:wer dichtet, lernt auch Musizieren oder Tanzen oder ... doch eben nur wieder Dichten).
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Forum Geburtstag
Herzlichen Glückwunsch. Ich komme auch gerne jeden Tag bei dir vorbei!
- Gildenbrief-Sonderheft "Barden, Skalden und Dichter"
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Filme oder Romane als Abenteuervorlage - Erfahrungen
Ich denke, dass man häufig eine gute Grundidee aus einem Buch oder einem Film übernehmen kann, die dann aber entsprechend aufbereiten muss: Selten entsprechen die Fähigkeiten eines Filmhelden denen eines Abenteurers. Und selten lässt sich die Dramaturgie eines Filmes ohne exzessives Railroaden auf ein Szenario übertragen. Was ich übrigens überhaupt nicht abkann ist, wenn ich in einem Szenario anfange und in einem Film rauskomme: Verweise á la "Dass sind jetzt verkleidete Krieger wie bei xyz" kann ich nicht ertragen. Auch nicht wenn ich den Eindruck kriege, dass ich weiß was hinter der nächsten Ecke ist, weil die ganze Filmkulisse geklaut wurde. Was ich mir sehr gut vorstellen kann, ist, wenn der SL Filmkulissen, die er im Kopf hat, selbst beschreibt. Das wird in der Regel schön bildhaft werden.
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Midgard: Ist Zauberei noch zauberhaft?
Meine Meinung differiert stark abhängig der Perskektive: Der akademische Magier Arkan war hocherfreut über den wissenschaftlichen Charakter der Magie und setzte viel Energie da hinein, Unerklärliches zu erklären oder wenigstens in Theorien zu pressen (Regelsicht und Figurensicht waren fast identisch und es war tolles Rollenspiel möglich). Bei meinem Hexer Eleazar hätte ich mir ein bisschen mehr Mysterium vorstellen können, das stand bei der Figur aber auch nicht unbedingt im Mittelpunkt. Aus SL-Sicht nehme ich mir an bestimmten Stellen immer Freiheiten heraus, Zauber zu modifizieren, unbekannte Zauber einzuflechten oder die Wirkweise von Zaubern plastisch und durchaus auch geheimnisvoll zu beschreiben. Erstens ist im Arkanum nicht die gesamte Magie Midgards niedergelegt und zweitens hat auch kein Zauberer das gesamte Wissen des Arkanums im Kopp. Mancher Spieler schon. Manchmal bekommen Spielfiguren von mir magische Gimmicks, die eher stylisch als brauchbar sind und das Spielgleichgewicht kaum beeinflussen. Wenn dann der große Finstermagier seinen ersten Auftritt hat, dann sagen ich nicht "Mach mal einen Schutzwurf gegen Blitzschleudern" sondern "Um seine Hände sammelt sich Energie, es knistert, die Luft riecht brandig, dann schlagen mit lautem Knallen ..." Wenn mitten in der Würfelei eines Kampfes eine Feuerkugel in epischer Breite beschrieben würde, dann würde mich das nerven. Alles hat seine Zeit und alles hat seinen Ort. Mir ist allerdings aufgefallen, dass auch in vielen Abenteuern, die ich gespielt oder geleitet haben, Magie nicht eben "zauberhaft" rübergekommen ist. Vielleicht müssen da die Poeten unter den Spielleitern eine Eigenleistung vollbringen und den Interessen der Würfelspieler wurde Vorrang eingeräumt.
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Magiergilde - Austritt nach mehreren Jahren Zugehörigkeit
Ein berühmter, weltgewandter Magier könnte ja auch Mitglied einer ausländischen Gilde sein. Das würde reichen. Ohne Gildenzugehörigkeit würde ich als ehrbarer einfacher Bürger darauf spekulieren, dass man den Magier wegen finsterer Machenschaften aus der alten Gilde rausgeworfen wurde und dass er sich vielleicht sogar finsteren Mächten zugewendet haben könnte. Man weiß ja nichts genaues und gesagt habe ich auch nichts, aber in meiner Nachbarschaft wohnen soll er lieber nicht.
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Aeglier, Freden, Godren & Norweger, Schweden, Dänen
Dass Problem ist, dass es für deine Annahme einer Zuordnung eben bei den Waelingern und den skandinavischen Völkern keine Anhaltspunkte gibt. Die Punkte, die du nennst, sind so an den Haaren herbeigezogen (Normannen = Norweger - warum nicht auch Schweden oder Dänen - haben die Bretonen und die Angelsachsen da ersthaft nach der Heimanschrift gefragt ???; Blondies = Schweden, nicht aber Norweger ???). Du denkst dir das aus. Du konstruierst diesen Zusammenhang, der an sich nicht da ist. Wenn dir das weiterhilft, Glückwunsch. Mir würde es nicht helfen, wenn ich weiß, dass es aus der Luft gegriffen ist. Im Gegenteil.
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Warum gibt es kein Germanien auf Midgard?
Da es auf Magira (jedenfalls in der mir bekannten M2-Version) ein germanisches Land gab (das Waranland), das den Übergang zu Midgard nicht geschafft hat, kann diese Theorie so nicht ganz stimmen. Gruß Pandike Hast recht, ich habe es gefunden. Dennoch finde ich, dass das Waranland da auf dem Kontinent auch ein bisschen abenteuerlich und auch nicht eben sonderlich attraktiv positioniert ist. Insofern kein Wunder, dass sie für Midgard dort nicht übernommen wurden. Nichtsdestotrotz bleibt auffällig, dass Schottland, Wales und Irland und andererseits Skandinavien und Island repräsentiert sind und Deutschland ausgespart wurde. Man hätte die germanische Kultur ja irgendwo verschmelzen können, ist aber nicht gemacht worden. Dafür habe ich nach Gründen gesucht. Eventuell ist es auch gar nicht schade, dass sie fehlen.
- Das Einbinden von Gegnern in das selbstgeschriebene Abenteuer...
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Das Einbinden von Gegnern in das selbstgeschriebene Abenteuer...
@ Einskaldir: Meinst du echt, dass es bei der Eingangsfrage um die Ablieferung eines druckfertigen Erzeugnisses für die breiten Massen geht? Wäre ich jetzt im Traum nicht drauf gekommen. Ich dachte, es geht um die Niederlegung eines Abenteuers für die eigene Spielgruppe. Und dann wüsste ich nicht, mit wem ich das Probespielen sollte. Und klar, natürlich: Wenn ich mein Abenteuer in zwei Stunden durchspiele, dann sollte ich auch ein klares Konzept für die gesamte Zeit haben. Zieht sich das Abenteuer jedoch über mehrere Wochen hin, dann gibt es keine Veranlassung - gerade wenn man sich in dieser Frage unsicher ist - die mögliche Schlusssequenz schon in allen Einzelheiten festzulegen. Ich denke, selbst Rosendorn (den ich in entsprechenden Diskussionen immer als jemanden mit einer extremen Position in dieser Frage erlebt habe) würde nicht so weit gehen, dass ein SL, der in dieser Frage (noch) unsicher oder unerfahren ist oder der das Potential seiner Spieler (noch) nicht einschätzen kann, nicht einigermaßen auf Sicht fahren darf. Was sollte der Sinn sein, eine Gruppe vor eine für sie unlösbare Aufgabe zu stellen - vor allem, wenn man die Katastrophe rechtzeitig vorher kommen sieht? - Damit meine ich nicht, dass in einem Kampf die Gegner abgeschwächt werden sollen oder dass nicht auch eine Niederlage zum Spiel dazu gehört. Die Kampfkraft niedriggradiger Spielfiguren: Meine Aussage gründet sich auf die Zeit, als die Höhe der Waffenfertigkeiten noch vom Grad abhing. Aber wahrscheinlich lässt sich das dennoch übertragen. Auf den unteren Graden sind die Waffenfertigkeiten günstig und steigen dementsprechend schnell an. Die höhere Gefährlichkeit mehrerer geringgradiger Kämpfer hat nichts mit Glück, sondern etwas mit Statistik zu tun und gilt auch noch dann, wenn die besonderen Auswirkungen eines kritischen Treffers unberücksichtigt bleiben: 1.) Der Erstgrad beginnt mit einem Waffenwert von +5 bis +7, fängt also nicht bei 0, sondern auf einem gewissen Sockel an. Nach der alten Regel greifen zwei Erstgrade zweimal mit + 7, der Zweitgrad aber nur einmal mit +8. 2.) Der Schaden eines Erstgrades ist genau so hoch, wie bei einem erfahrenen Kämpfer. 3.) Ein Erstgrad trifft zwar seltener, wenn er aber trifft, hat er gleich eine realistische Chance auch einen schweren Treffer zu machen. Die Hochgradige Figur unterliegt, weil ihr am Ende die LP, nicht die AP ausgehen. 4.) In Überzahl erhalten die Gegner fast zwangsläufig Boni für Angriffe von der Flanke oder von hinten. Wenn du das als SL nicht berücksichtigst, bringst du deine Gruppe unbeabsichtigt arg in die Klemme.
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Aeglier, Freden, Godren & Norweger, Schweden, Dänen
Ich vermute mal Folgendes: Die Vorlage der Waelinger sind ganz undifferenziert "Die Wikinger", vollkommen unbeleckt dessen, welcher skandinavischen Region du sie zuordnen möchtest. Unterhalb von "Wikinger" gibt es bei den Waelingern keine historische Zuordnungsmöglichkeit. Die Aufteilung auf die einzelnen Stämme, die dann auch noch bestimmte Teile Waelands bewohnen, ist dann dem Wunsch geschuldet, nicht einen homogenen Block von Wikingern darzustellen, sondern verschiedene Typen. Diese Typen sind jedoch ohne historische, völkerkundliche Vorbilder, sondern ausgedacht. Schon gar nicht sind sie historisch gleichzeitig und nebeneinander vorstellbar. Diese Typen dann wieder irdischen Wikingergruppen zuordnen zu wollen ist eindeutig Eisegese, d.h. du liest etwas in die Texte des Quellenbuches hinein, was da definitiv nicht drin steht. Insofern, ja, man kann es machen. Und: Es ist rein willkürlich. D.h. wenn du die Stämme skandinavischen Völkern zuordnest, hast du keinen Erkenntnisgewinn, sondern das Gegenteil. Zu den Germanen: Ich sehe das Thema hier noch etwas anders gelagert. Es geht in der Fantasyliteratur meist um verfremdete Kulturen, von denen man sich ein klares Bild machen kann. Insofern haben die meisten Leser und Rollenspieler relativ klare Vorstellungen oder verwertbare Klischees von mittelalterlichen Britten (Artus sei Dank) und Wikingern (Wickie sei Dank ) im Kopf. Da satteln die Midgardkulturen einfach drauf auf. Inzwischen (!) hat sich in Deutschland (!) auch so ein Bild von den Germanen entwickelt. Ich vermute mal, dass für einen Engländer oder Amerikaner, falls er den Begriff schon mal gehört hat, Germanen einfach uncoole Wikinger ohne Hörner sind. Insofern ist es aber verständlich, dass deutsche (!) Rollenspieler sich bei einem in Deutschland (!) entwickelten Rollenspiel fragen, wo eigentlich die "Germanen" geblieben sind, bzw. wo man sie unterbringen kann. Nun ist die Sache aber so: Midgard gründet auf der Fantasywelt Magira aus den 60er Jahren. Damals war die Fantasyliteratur definitiv angelsächsisch geprägt (schlecht für Germanen) außerdem war das kulturelle Klima in Deutschland nicht eben auf Deutschtümeleien oder auch nur einen sachlichen Umgang mit der deutschen Frühgeschichte aus - das Thema hatten die Nazis einfach gründlich genug korumpiert und unbrauchbar gemacht. Ausgehend von den literarischen Vorlagen kam man also kaum auf die Idee, irgendwo erkennbare Germanen anzusiedeln (außer als Orks ), man hätte sich wohl auch nicht gern in eine zwielichtige Nachbarschaft zu ewiggestrigen, braun gefärbten Stumpfgermanen begeben und als Germanen langsam aber sicher wieder für die Fantasyliteratur brauchbar wurden, war auf Midgard kein Platz mehr dafür.
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Das Einbinden von Gegnern in das selbstgeschriebene Abenteuer...
Grundsätzlich: Viele Gegner sind bei gleicher Gradsumme tödlicher als wenige. Ich würde mich tendentiell von unten an das Niveau deiner Gruppe rantasten. Lieber schwächere Gegner nehmen, die aber intelligent spielen. Und zur Not die Option offenhalten, dass deine Gruppe bei Unterlegenheit gefangen genommen wird. Gegner abschwächen, wenn es eng wird, ist fast immer die schlechteste Lösung. Es schleicht sich das Gefühl ein, dass den Abenteurern eh nichts passieren kann. Und: Nicht so weit voraus planen. Die Anzahl der Tempelwachen für in drei Spielabenden kannst du getrost auch später festlegen.
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Neuauflage des Regelwerks
1,20 Euro mehr ist ein vernünftiger Einband doch aber auch wert. Mir jedenfalls schon.
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Neuauflage des Regelwerks
Da magst du allerdings recht haben. Andererseits: Buluga hat 96 Seiten.
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Neuauflage des Regelwerks
Ich finde es schade, dass du ein Softcover planst. Das Hardcover bei Midgard und PR war allein schon eine Aufwertung der Bücher. Eine Anpassung an M4 hätte den Vorteil, dass man einfacher mal ein Tor zwischen "Midgard" und "Erde" öffnen könnte. Obwohl ich zwar die Starterbox besitze, bin ich kein 1880 - Spieler - insofern auch nicht die Zielgruppe. Und zum Welten wechseln können sich die Spielregeln nicht ähnlich genug sein. Es ist glaube ich, eine strategische Entscheidung, ob man solche Spielgruppen, die zwischen Midgard und 1880 wechseln wollen mit ins Boot holt, oder ob man es lässt. Ich würde so eine Annäherung sehr begrüßen.
- Lustige Begebenheiten 2
- Lustige Begebenheiten 2
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Lustige Begebenheiten 2
War zwar Warhammer, aber wäre bei Midgard genau so schön gewesen: Unser Auftrag war ein relativ simples Ding: Suche den Chaostempel, metzel deine Gegner nieder, raube das böse Artefakt und bring es in einen "guten" Tempel. Mit Bravour hatten wir alle Gegner pulverisiert, das Artefakt sichergestellt und waren kurz vor der Rückreise. Da kam uns ein Einfall allererster Güte: Die Chaoshorden haben ein diebisches Vergnügen daran, unsere Ordnungstempel zu stürmen und zu schänden. So was soll nicht unvergolten bleiben. Aber wie schändet man einen Chaostempel? Die Vorstellungen gingen auseinander, aber folgendes haben wir gemacht: Erst mal wurde alles aufgeräumt und vor allem das Blut weggewischt. Auf den Opferaltar wurden Deckchen mit Blumenvasen abgestellt. Danach kamen Kampfsprüche an die Wände: "Liebe ist möglich!", "Versuch die sanfte Tour", "Auch eure Götter lieben euch!", "Frieden schaffen ohne Waffen." Dazu wurden großflächig Herzchen und Blumen an die Wände gemalt. Und am Ende setze es im Zentralheiligtum noch ein "In allen - vier Ecken - soll Liebe - drin stecken." Das alles bereitete uns 30 Minuten ungehemmte Freude. Man musste nur aufpassen, dass man nicht gerade was zu trinken im Mund hatte, wenn wieder ein neuer Vorschlag kam. Denen haben wir es jedenfalls gezeigt, den ollen Chaoskriegern und Mistmutanten!!!
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Elfen und Schwarzalben QB
Anders gesagt: Wenn ich jetzt eine tolle elfenbezogene Idee habe (z.B. die Sache mit den Steppenelfen aus Clanngadarn letztes Jahr), dann muss ich die aus Rücksichtnahme zurückstellen, bis dann irgendwann vielleicht mal ein QB Medjis kommt? Meinst Du das ernst? Ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben, indem ich Elsa zitiere: Hier. Es hängt also von den Umständen ab. Solange Elsa noch nichts von einem QB gehört hat, sich noch nicht zum Inhalt geäußert oder sonstwie engagiert hat, dürfte das Feld völlig frei sein. Kurz, aber schmerzhaft gesagt: Wenn die Medjis-Autoren zu lange brauchen sollten, hätten sie im Zweifelsfalls Pech gehabt. Diese Aussage soll nicht zu einer Eskalation führen, aber doch die Umstände verdeutlichen. Es hat doch letztlich keinen Sinn, seine eigenen Ideen von einem Konzept beeinträchtigen oder sogar verhindern zu lassen, von dem im Zweifelsfall noch nicht einmal klar ist, ob es in dieser Form jemals erscheinen wird. Grüße Prados Der post von Branwen ist mir bekannt. Nur so ist es natürlich sinnvoll. Um die Informationen dennoch auch im Forum über unsere Elfenausarbeitungen bekannt zu machen, habe ich überhaupt erst was in diesem Strang geschrieben. Zum konkreten Fall hat DiRi alles Wichtige gesagt. Und ganz klar ist auch, dass immer der Verlag das allerletzte und damit auch entscheidende Wort hat. Wichtig ist in meinen Augen auch immer, ob es um ein Projekt geht, das lebt oder ob da seit 2 Jahren niemand mehr was dran schreibt. Ganz grundsätzlich habe ich vielleicht tatsächlich auch eher an Fairplay appeliert und das übergeordnete Interesse "Quellenbücher sollen geschrieben werden" gedacht. Dem dienen meine Argumentationen. Ich bin weit davon entfernt, hier jemandem sagen zu können, was er zu tun und zu lassen hat. Da habe ich außerdem auch kein Interesse dran. Ganz im Gegenteil: Sollte die Medjis-Sache scheitern und ein Elfen QB-Projekt blühen und gedeihen, wäre ich der erste, der dafür plädieren würde, dafür unsere Elfen- und Schwarzalbenausarbeitungen zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe allerdings, dass ein Medjis-QB dereinst ein tolles Elfenkapitel haben wird. Ich denke, dazu habe ich zu dem Thema alles aus meiner Medjis-Sicht gesagt.
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Elfen und Schwarzalben QB
Anders gesagt: Wenn ich jetzt eine tolle elfenbezogene Idee habe (z.B. die Sache mit den Steppenelfen aus Clanngadarn letztes Jahr), dann muss ich die aus Rücksichtnahme zurückstellen, bis dann irgendwann vielleicht mal ein QB Medjis kommt? Meinst Du das ernst? Meine beiden Vorredner haben es eigentlich schon gesagt. Ich meine, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ohne jetzt deine Steppenelfenidee zu kennen, vermute ich kaum Berührungspunkte zu Medjis. Damit gibt es auch keinen Chance, miteinander ins Gehege zu kommen. Warum sollte der Artikel also nicht erscheinen können? Falls doch, müsste man sich halt abstimmen. Dementsprechend wollte ich zum einen nur mal öffentlich machen, dass es über die Schwarzalben und Elfen in Medjis bereits Material gibt und dass dieses weit in die Elfengeschichte zurückreicht und mit der medjisischen Geschichte verwoben ist. Ich will deshalb nicht ausschließen, dass man nicht sogar noch einen "Elfen in Medjis" - Artikel für den Gildenbrief schreiben kann, der dem Medjis-QB-Projekt nutzt und nicht schadet. Aber dies müsste wohl in Absprache geschehen. Zum andere wäre mit möglichen Elfen-QB-Machern darüber zu reden, ob sie unser Material a.) sachlich berücksichtigen und b.) in welchem Rahmen sie welche Teile übernehmen. Auf jeden Fall muss erst mal bekannt sein, dass da Material bereits vorhanden ist. Die letztliche Entscheidung trifft dann eh der Verlag. Gäbe es diese Harmonisierungsbestreben nicht, würden die Quellenbuchschreiber immer den kürzeren gegenüber den Artikelschreibern ziehen, weil diese einfach schneller sein können. Und ob das im Sinne des Erfinders ist, wenn QB-Autoren entnervt die Brocken hinschmeißen, weil irgendwelche Grundannahmen ihres Konzepts nicht mehr stimmen, weil auf 4 Seiten im Gildenbrief etwas anderes behauptet wird, wage ich zu bezweifeln. Aber solche Sachen will Fimolas ja gerade auch vermeiden. Und wegen dieser ganzen Abstimmerei miteinander ist es am Ende wahrscheinlich tatsächlich so: Wenn sich ein Team an ein Elfen-QB setzt, wird dieses wahrscheinlich schneller fertig, wenn nicht zeitgleich andere Autoren ihre Liebe für die Spitzohren entdecken und GB-Artikel wie irre schreiben. Andererseits kriegt man Elfen-Artikel schneller fertig und genehmigt, wenn niemand gerade an einem QB schreibt. Insofern hängt beides zusammen. Aber das sind ja keine unüberwindbaren Schwierigkeiten. War ich jetzt wirr und unverständlich genug? PS: Lese gerade, dass wir uns alle schon geeinigt haben, während ich diesen post geschrieben habe. Dann ist ja gut.
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Elfen und Schwarzalben QB
Da wir ja konkret zu den Schwarzalben und Elfen in Medjis und deren langer, langer Geschichte arbeiten (also wirklich schreiben und langsam vorankommen - nicht bloß Daumen drauf halten und mal sehen) und die beiden Völker und ihre Kulturen hier tatsächlich wohl auch dereinst ein Anreiz sein könnten, das Quellenbuch käuflich zu erwerben, fände ich das äußerst cool und fair, wenn jetzt nicht laufend Gildenbriefartikel zum gleichen Thema geschrieben würden, die uns das Leben schwer machen können. Ein Quellenbuch schreibt sich immer langsamer als ein GB-Artikel, deswegen ist ein wenig Rücksichtnahme mehr als schön - es ist die Voraussetzung, dass es überhaupt einen Sinn macht, sich an ein Quellenbuchprojekt zu wagen. Dass das für die Spielerschaft immer bedeutet, dass man dafür auf Teilveröffentlichungen länger warten muss, ist die Kehrseite. Klar sind wir nur ein Forumsprojekt und haben kein Recht und keinen offiziellen Auftrag hier einen Claim abzustecken. Aber ich wüsste nicht, wie man sonst ein QB schreiben sollte. Noch mal zum QB-Schreiben allgemein: Meine Erfahrung aus dem Projekt ist, dass die tolle Idee eines einzelnen einen ganz besonders kleinen Teil der Arbeit ausmacht. Weil mich eine Idee fasziniert, muss das noch nichts heißen. Ich muss die Begeisterung erst zu anderen rüberbringen. Es muss in ein Gesamtkonzept passen. Es muss in den MIDGARD-Kontext (regeltechnisch und kulturell) passen. Es muss sprachlich hinhauen. Der Umfang muss vom Preis her vertretbar sein. Und, und, und ... Das ist alles kein Vergleich zum Schreiben eines GB-Artikels über ein kleines, überschaubares Thema wie "Initiatonsriten für Jugendlichen in den Highlands von Alba". Und selbst das ist für den Anfang schon eine nicht zu unterschätzende Herausforderung.
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Halbelfen
@ Wolf: In jeder Gruppe kann natürlich ein eigener, von den Regeln abweichender Konsens gefunden werden, nach dem diese Gruppe dann spielt. Der Sinn der offiziellen Regeln besteht jedoch darin, Spielregeln zu entwerfen, die die Mehrheit der Spieler/Kunden als gerecht und passend empfindet. Da gehört für mich - und viele andere Spieler auch - mit dazu, dass die Rassen und Charakterklassen irgendwie mit ihren Vor- und Nachteilen zu gleich gut spielbaren Spielfiguren führen. Bei dir mag es anders sein, aber viele Spieler würde es offensichtlich wurmen, wenn ihre Spielfigur unabhängig vom Würfelglück bei der Charaktererschaffung strukturell benachteiligt wäre gegenüber einer bestimmten Rasse, z.B. den Halbelfen. Wäre so eine klare Unwucht in den Regeln erkennbar, würden einfach sehr viele Spieler sich für Halbelfen entscheiden, um diese Vorteile mitzunehmen. Und das würde dem Interesse der Regelschreiber entgegenstehen, eine Welt mit vielfältigen Spielfiguren zu kreieren, in der nun gerade die Elfen nicht (mehr) die erste Geige spielen. Längst nicht jeder Mitspieler sieht es neidlos als Vorteil an, wenn dem Charakter eines Mitspielers regeltechnisch die Sonne aus dem **** scheint.