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Artikel: Eiselfen (Rasse)
Ich bitte doch darum, auch Kritik ernstzunehmen. Ich kann auf jeden Änderungswunsch bei jedem Thema von jedem User sagen: "Dann mach es doch bei dir selbst anders". Inhaltlich ist das eine Null-Aussage, formal diskreditiert das jede Änderungsanregung als ein "Stell dich selber nicht so an". Elfen sind bei Midgard definiert. Ignoriere ich das, schaffe ich potentiell Missverständnisse. Und ich sehe nicht, dass das ein Wert an sich ist. Und frage ich meine Kinder, was sie meinen, was Meerkatzen sind, bekomme ich wahrscheinlich eine komplett falsche Antwort. Das spricht nicht für die Bezeichnung. Die "Eiselfen" sind kein Bestandteil des offiziellen Midgards, haben kein Buchsymbol und werden in ein paar Monaten den Gang unzähliger guter Kreativbeiträge in das Reich des Vergessens gegangen sein. Auch insofern kann man sie ohne Problem nennen, wie man will. Die Welt dreht sich ungestört weiter. Selbst Midgard dreht sich weiter. Und der Erfinder kann damit sowieso machen, was er will. Aber wenn man sie hier vorstellt und wenn Anregungen kommen, dann sollte sich damit konstruktiv auseinandergesetzt werden. Sonst ist es auch demotivierend, sich mit Kreativbeiträgen gedanklich auseinander zu setzen. Denn wenn ich die Eiselfen nur irgendwie gebrauchen könnte, bräuchte ich mir den ersten Beitrag nur zu kopieren und könnte sie mir "für mein Midgard" mit ein paar Klicks passend machen, ohne hier ein Wort zu verlieren. Aber wenn das alle tun, dann schreibt bald wieder jemand: "Ich stelle hier Kreativbeiträge ein und keinen interessiert das!" Das wäre auch doof.
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Artikel: Eiselfen (Rasse)
Ich weiß nicht, was es soll, hier von einem "Verbot" zu sprechen. Wer kann hier wem was verbieten? Die Annahme ist ja wohl eh schon mal irrig. Wenn ein Kreativbeitrag zur Diskussion gestellt wird, dann möchte ich darüber eventuell auch genau das machen: diskutieren oder den Artikel diskutiert habenn. Es wird Sachen geben, die mir gefallen. Andere würde ich eventuell anders regeln und bringe dazu Argumente. Und manches finde ich eventuell richtig bescheuert - dann schreibe ich in der Regel nichts dazu. Ich halte es für absoluten Quark, Beiträge nur in den Himmel loben zu dürfen oder sie komplett zu zerreißen, denn beides führt ja zu nichts. Bin ich komplett weggehauen, reicht ein Klick auf den Gefällt mir Button, denn inhaltlich kann ich ja nichts zu dem Konzept beitragen. Die Sinnlosigkeit von Komplettverrissen oder Aussagen wie "in meinem Midgard haben die aber nichts zu suchen", bringen keinen weiter. Schließlich will ich ja nichts verkaufen. Natürlich gehört zu einer guten Kritik, dass man würdigt, was da ist. Aber es ist auch gut, auf subjektiv entdeckte Probleme hinzuweisen. Was schadet es, nach einem stimmungsvollen Alternativbegriff zu Eiselfen zu suchen, wenn der Begriff offiziell schon belegt ist? Selbst wenn er nur einmal im Abenteuer belegt ist? Es sei natürlich, man steht auf Verwirrung und Missverständnisse. In meiner Sicht hilft Kritik, etwas Lohnendes oder Gutes besser zu machen. Und dass man sich mit seiner Kritik Mühe gibt, zeigt man, indem man - wenn man welche hat - alternative Vorschläge macht. Und wenn die Alternativen nichts taugen, dann helfen sie eben nicht. Ich meine, Kritik sollte nicht als Angriff formuliert werden (was in diesem Strang zumindest bei ein paar Beiträgen auch bei mir so rüber kam), aber auch nicht als Angriff verstanden werden (wobei ich mir auch bei Reaktionen auf andere Beiträge nicht sicher bin). Ich finde die Eiselfen gut bis auf ein paar Missverständlichkeiten und Formulierungen, die aber leicht geändert werden könnten. Und dann passen sie sich gut ein. Wenn die Eiselfen nun auch keine Elfen im engeren Midgardsinn sein sollten, dann sollte man doch enfach auch an der Stelle ansetzen. Könnte man sie nicht einfach "Eiselfir" nennen? Dann sind sie eh was ähnliches und doch was anderes als Elfen. Und "Eis-" wäre überhaupt nicht das Problem.
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Angst - Handlungsmöglichkeiten des Verzauberten
Es sind ja zwei verschiedene Zauber, die doch durchaus verschiedene Wirkungen haben und Reaktionen auslösen können. Bei Angst ist die Wirkung, dass der Verzauberte eingeschüchtert ist und er dem Zauberer keinen zusätzlichen Grund für irgendwelche "Strafmaßnahmen" geben möchte. Er bleibt stehen und hofft, dass er mit heiler Haut davon kommt. Würde er beispielsweise fliehen oder plötzlich fehlen, würde er ja die Aufmerksamkeit des Zauberers auf sich lenken. Und der würde ihm in den Rücken schießen oder ihn suchen und aufspüren... also bleibt man lieber stehen. Vielleicht empfindet man den Zauber ja definitiv als bedrohliche, innere Stimme, die einem sagt "Rühr dich nicht von der Stelle und sag keinen Mucks, sonst...." Und so verhält man sich eben. Auf der anderen Seite kann der Spruch ja durch verschiedenste Umstände gebrochen oder gar nicht wirksam werden. Man könnte sich allerdings fragen, ob Einschüchtern nicht der bessere Name für den Zauber gewesen wäre. Aber wahrscheinlich hätten andere Leute damit dann andere Probleme. Bei Namenlosem Grauen hingegen tritt eine andere Wirkung und Reaktion ein. Das Opfer würde lieber über eine brennende, brüchige Hängebrücke fliehen, als dem Zauberer nahe zu sein. Er würde lieber in das Maul eines Drachens rennen, als beim Zauberer zu bleiben. (Ängstliches) Verharren ist keine Option, solange es nur irgendeinen theoretischen Ausweg gibt. Auf der anderen Seite kann der Zauberer auch nicht verhindern, dass der Verzauberte lauthals schreit, selbst wenn er das von ihm wollte. Panik ist Panik und da wird entsprechend gehandelt. Man sollte Angst nicht einfach als Namenloses Grauen mit halber Kraft verstehen. Es sind zwei ähnliche und doch ziemlich verschiedene Zauber,
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Artikel: Eiselfen (Rasse)
Ich finde die Beschreibung schön und stimmungsvoll. Allein den Begriff "Frostschutzmittel" würde ich tilgen, weil so ein technischer, moderner Begriff einfach deplatziert ist. Und tatsächlich würde ich den Begriff Eiselfen aufgeben, weil er schon belegt ist und nur Verwirrung stiftet. Wie wäre es mit Firnelfen?
- Artikel: Winterausrüstung der Veidaren
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Was für Fertig-Midgard-Abenteuer spielst du am liebsten?
Hmmh, unterschiedlich: Unsere Ex-Göttinger Gruppe trifft sich zweimal im Jahr. Wir nehmen nur Abenteuer, die man an einem Wochenende durchspielen kann. Eventuell darf ein Oberbösewicht übrig bleiben und auch ein Grundkonflikt überdauern, aber es sollen keine lose Minifäden übrig bleiben, die man danach wieder parat haben muss. Passt es in ein Wochenende, darf es schon verzwickt sein. Wir schreiben Protokolle von den Spielwochenenden. Deren Inhalt muss als neuer Stand ausreichen, für mehr ist der SL als Hilfesteller gefragt. Wöchentliche Gruppe: Hier gefallen mir als Spieler und SL am besten längere Kampagnen oder größere Sandboxes mit komplexen Bezügen. Was in beiden Fällen gar nicht geht, ist Railroading. Wobei ich als SL fast nie nach vorgefertigten Abenteuern leite und damit auch eher schlechte Erfahrungen gemacht habe und als Spieler ebenfalls Sandboxen vorziehe. Ich benutze Abenteurer dann eher als Sprungbrett. Was mir mal sehr gefallen hat, war ein D&D-Abenteuer, dass im Prinzip nur als Grundidee und Schauplatz herhielt (und dann hätte man im Sinne der Erfinder losmetzeln müssen). Daraus wurde ein sehr komplexes Abenteuer mit verschiedenen Interessengruppen und Nebenplots. Und wo soll ich nun mein Kreuzchen machen? Komplex mit Hilfe durch den SL auf Fragen wie "Wer war das noch mal?".
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Der Ton im Forum
Um jetzt noch mal auf den Ton zurückzukommen und die atmosphärische Dinge zu klären: Als ich meinen Beitrag nicht mehr wieder fand, hielt ich mich für moderiert und bei der Androhung einer künftigen Verwarnung mit gemeint. Gleichzeitig war ich mir keiner Schuld bewusst, eine Moderation missachtet zu haben. Also habe ich nach einer Erkläung gesucht, warum mein Beitrag hinter eine erste Moderation gerutscht war. Ärgerlich war und bin ich überhaupt nicht. Inhaltlich fand ich meinen Beitrag durchaus konstruktiv, es ist aber auch kein Verlust, wenn er gelöscht, statt verschoben wurde. Wäre es mir wirklich wichtig, hätte ich ihn ja an passenderer Stelle noch mal schreiben können. Und nun wirklich zum "Ton": Das Zauberwort "Verwarnung" und davon betroffen zu sein, ohne wirklich was dazu zu können oder irgendeinen bösen Willen gehabt zu haben, empfand ich schon als ziemlich unangenehm und unerfreulich. Mir bedeutet es nämlich was, nicht verwarnt worden zu sein. Wenn man aber damit droht, sollte man dieses Mittel auch anwenden (so kenne ich da aus der Kindererziehung). Und wenn man es anwendet, dann muss es auch ausschließlich die "Schuldigen" treffen. Keinesfalls ist es ein gutes Mittel, um sich als Moderator einfach mal den Ärger von der Seele zu schreiben. Das könnte man ja auch gut anders machen. Das waren so die Gedanken, die ich im Kopf und auf dem Herzen hatte. Da das Ganze auf einem Missverständnis meinerseits beruhte, will ich zu der Moderation überhaupt nichts sagen, schon gar nicht in diesem Strang . Wahrscheinlich habe ich die moderierten Beiträge nicht mal mehr gelesen. Trotzdem ist ja nicht ausgeschlossen, dass mal jemand anderes noch einen Beitrag unwissentlich hinter eine Moderation setzt, weil er zum Beispiel den Strang ein paar Stunden lang auf hatte. Man muss so was also nicht von vonherein als Respektlosigkeit werten und wenn sich so ein Fall später mal als derartiges Missverständinis rausstellt, sollte das angesprochen und geklärt werden. Und als Feedback für alle Moderatoren bleibt nur, dass es zumindest sicher einen, wahrscheinlich aber nahezu 100% Forumsianer gibt, die eure Moderationen schätzen, sehr ernst nehmen und denen eine Verwarnung sehr unangenehm wäre. Und das ist doch für den Umgang und auch für den Ton im Forum eine gute Sache.
- Der Ton im Forum
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Der Ton im Forum
Da ich meinen Beitrag in der Sache nicht mehr finde, bediene ich entweder die Suchfunktion nicht korrekt (gut möglich) oder ich gehöre mit zu den moderierten Teilnehmern. Im letzteren Fall möchte ich mich entschuldigen. Ja, ich habe in dem Strang einen Beitrag zu Sachthema, nicht zum Tonthema gemacht. Und möglicherweise ist der Beitrag nach der ersten Moderation in der Strang gerutscht. Ich weiß es nicht, kann aber sein. Wenn dem so war, dann aber nicht, weil ich eine Moderation ignoriert habe, sondern weil ich sie nicht gelesen habe. Bisweilen lasse ich einen Strang aufgerufen, wenn ich ihn beantworten will, aber nicht sofort dazu komme. Oder ich lasse eine Antwort eine Zeit stehen, bevor ich sie absende. Vielleicht machen das andere auch so. Möglich auch, dass mal eine Moderation zu weit nach oben rutscht und man sie nicht in jedem Fall sieht, wenn man nicht alle letzten Beiträge durchgeht, sondern nur auf etwas Bestimmtes reagiert. Hinter einer Nichtbeachtung einer Moderation muss also nicht in jedem Fall ein Ignorieren stecken. In so einem Fall hielte ich eine Verwarnung nicht für das geeignete Mittel. Es geht ja dabei sicher weniger darum, dass ein Moderator seinen Unmut ausdrückt, als dass ein ernsthaft unerwünschtes Verhalten (öffentlich?) gerügt wird. Und das sollte man auch beides trennen. Ich wüsste nicht, dass ich hier bislang schon mal wissentlich eine Moderation ignoriert hätte und sollte es doch so sein, wäre ich nicht stolz drauf. Ich wollte nur sagen, dass nicht hinter jeder Nichtbeachtung eine Respektlosigkeit stecken muss. Manchmal ist es auch eine Schlamperei, eine Nachlässigkeit oder einfach etwas Pech.
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Es fehlen die Werte von Kreaturen
Das dürfte der Knackpunkt für die doch nicht unerhebliche Zahl von Neuspielern sein. Ich hoffe doch sehr auf ein offizielles M5-Druckwerk und / oder ein Programm für den Computer, das den Fährtensucher und MOAM vereinigt und mit dem man bequem auch Gegnergruppen kreieren kann. Und das erweiterbar ist, wenn im nächsten Abenteuer irgend ein neues Monster drinsteht. Ob so ein Buch wieder ein Ladenhüter wird? Ich konnte das schon beim M4-Bestiarium nicht nachvollziehen. Das war doch echt ein schmuckes Buch!
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Nordlicht-2016-Schwampf
Ich wünsche euch allen viel Spaß und werde selbst an dem Wochenende unweit entfernt mit meiner alten Spielgruppe bei uns zu Hause eine Runde Oldschool-M4 spielen.
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Es fehlen die Werte von Kreaturen
Vielleicht sollte man erst mal fragen, ob so was in der Pipeline / weiteren Planung ist. Wenn ja, lohnt sich weder die Mühe noch wird man die Erlaubnis kriegen. Wenn nein, würde ich so was gerne in Biggels Hände legen, damit man gleich auch fertige Monster mir Werten generieren kann. Übrigens ist das letzte Bestiarium eher schlecht gelaufen und wurde am Ende geradezu verramscht. Und ein festes Bestiarium hat den Nachteil, dass es praktisch nach dem nächsten Quellenbuch wieder veraltet ist. Aber wie gesagt, ich bräuchte erst mal Fakten von der Verlagsseite, bevor ich sagen kann, ob das eine lohnende Idee ist.
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M5 Kampagne für Einsteiger
Ich setze selbst das Limit auch immer bei +2/+2, wobei ich selbst schon mal stolzer Besitzer eines +3 (Angriff) Bihänders war. Das in Kombination mit einer Geschicklichkeit von 98 und einem Schadensbonus von +5 war schon gewaltig und räumt viele Gegner nach dem ersten Treffer aus dem Weg. Und wenn wer dagegen halten kann, dann ist er für den Rest der Gruppe praktisch zu heftig.
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M5 Kampagne für Einsteiger
Ich habe die nicht griffbereit, aber so könnte es ungefähr hinkommen: 1.) mutig-feige 2.) egoistisch-sozial 3.) introvertiert-extrovertiert 4.) humorvoll-griesgrämig 5.) ehrlich-unehrlich 6.) freundlich-abweisend 7.) geizig-verschwenderisch 8.) cholerisch-reflektiert 9.) fromm-lästerlich 10.) individualistisch-obrigkeitshörig 11.) gewitzt-einfältig 12.) praktisch veranlagt-umständlich 13.) gut in seinem Job - eine Katastrophe 14.) vorsichtig - draufgängerisch 15.) gut erzogen - ohne Benehmen 16.) bescheiden - angeberisch 17.) pedantisch - schlampig 18.) gesund - krank 19.) rechtschaffen - gewissenlos 20.) misstrauisch - vertrauensselig
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M5 Kampagne für Einsteiger
Ich habe hier mal den Link zu einem Strang aus dem Nachbarforum abgelegt - Bobas Midgardrunde . Zwar hast du hier einen sehr erfahrenen Spielleiter am Werk, aber du kannst sehr schön nachverfolgen, wie sich eine Kampagne schrittweise entwickelt und von den Aktionen der Spieler ausgeht. In einfacherer Form kann das auch ein weit unerfahrenerer Spielleiter machen. Dann muss man nicht an den Kaufabenteuern langarbeiten. So habe ich es vor ewigen Zeiten als Neuling auch gemacht und diese Art zu spielen gefällt mir nach wie vor am besten. Ich wüsste nicht, warum Spieler und Spielleiter nicht heute auch so starten sollten, zumal wenn die Mitspieler noch nicht alles gesehen und gespielt haben und der große Originalitätsstress ausbricht. Und wenn du vorrangig in deiner Gruppe spielst und nicht ständig mit verschiedenen Leuten auf Cons, dann ist es ja auch egal, wie dicht dein Tidford oder Alba am Midgard-Original ist. Hilfreich könnte es sein, wenn reihum ein Spieler den Spielabend (aus Sicht seiner Figur) zusammenfasst. Dann hat auch der SL eine Möglichkeit, nachzuschlagen, wenn er ins Blaue improvisiert hat. Zur Improvisation ein paar kleine Tipps: - arbeite mit dem Material, was dir deine Spieler liefern (Vorgeschichte, letzte Spielabende, Ziele und Pläne) - bereite wichtige Nichtspielerfiguren nicht nur mit Spielwerten (MOAM macht dir das einfach), sondern auch mit Plänen, Motiven, Äußerlichkeiten und Eigenarten vor. - Damit ich bei den charakterlichen Eigensschaften und bei nicht so bedeutenden Figuren nicht immer nur den "grimmigen Wirt" oder die "geschwätzige Magd" aus dem immer gleichen Hut ziehe, habe ich mir etwas überlegt, das mich zu Abwechslung zwingt: Ich mache mir eine Liste mit 20 gegensätzlichen Eigenschaften (geizig-veschwenderisch...). Biegt meine Gruppe in eine Kneipe ein, würfele ich zweimal auf meiner Liste mit dem W 20 und habe somit zwei herausragende Eigenschaften. Dann würfele ich 1W6 und bestimme den Grad der Ausprägung: Bei einer 1 ist der Wirt extrem geizig und spart beim Salz in der Suppe. Bei einer 6 schmeißt er eine Lokalrunde nach der anderen. Bei einer 4 geht ein Schnaps aufs Haus. Zwei solcher Eigenschaften reichen in der Regel aus, um dem Noname-Wirt ein eigenes Gepräge zu geben. Zu den magischen Gegenständen: Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen - lieber erst mal weniger als zu viel. Es gibt auch magische Waffen, mit denen man dann jedes Monster angreifen kann, die aber keine Boni haben. Und dann kann man langsam steigern und bei +2/+2 hat man auch ein extrem heftiges Gerät in der Hand. Ist eine Gruppe übersättigt, dann ist eine magische Waffe keine lohnende Belohnung mehr. Werden sie zu fett, laufen Luschen mit der Ausrüstung von Halbgöttern durch die Gegend (warum nimmt die ihnen kein Stärkerer ab?). In einem Computerspiel generieren große Schätze den Spielspaß, in einem Pen&Paper-Rollenspiel sollte der Spaß mehr aus den Interaktionen und der freien Handlung kommen. Vor allem, wenn man etwas Wert auf eine stimmige, realistische Spielwelt legt. Jede Runde hat da ihren eigenen Geschmack, aber ich meine, dass die Karte "magische Waffen" bei Midgard recht schnell ausgereizt ist.
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Nordlicht-2016-Schwampf
Moin. Kommt eigentlich jemand aus Nord-Osten auf der B-191 über die Dömitzer Brücke nach Niedersachsen angefahren? Da wird die Straße neu gemacht, eine reichlich kryptische Ausschilderung kann für Verwirrung sorgen und auf der Umleitung wird geblitzt und kontrolliert. Wer aus Richtung Lüneburg kommt, der hat bis Dannenberg freie Fahrt und ist somit nicht betroffen. Und von Süden aus ist es eh kein Problem.
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Vertrauter und Verwandeln, Wachsen
Man muss, glaube ich, entscheiden, was die 10 kg sollen: Allzu mächtige Tiere sollen ausgeschlossen bleiben. Deshalb funktioniert es auch nicht mit einem Löwenbaby, das dann großwächst. Einen anderen Zauber zu nehmen, um das Gewicht zu erhöhen, würde ich gelten lassen. Der kann ja auch mal schnell durch Bannen von Zauberwerk gebrochen werden. Und dann sitzt man ziemlich blöd auf seinem geschrumpften Riesenadler.
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Tische verändern Spielverhalten massiv?
Mich nerven Couchtische auch, weil sie zu klein sind. Am Esstisch hast du immer einen festen Platz am Tisch, der so groß ist, wie du es brauchst. Wenn sich alle vom Sofa vorbeugen wird es mir schon fast zu eng. Auf dem Tisch bündelt sich das Geschehen, da liegt mein Dokument und der Bodenplan. Wenn es mir zu mühsam ist, mich dem Spielgeschehen am Tisch zuzuwenden, lehne ich mich zurück und bin viel mehr draußen. Am Esstisch oder ähnlichem bin ich konzentriert, am Couchtisch viel eher abgelenkt und außen vor.
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Glückspunkte als gemeinsamer Pool
Weil die Spielfiguren bei dem Einsatz dieser Fertigkeiten und dann noch gepimpt mit Glückspunkten keine Chance haben. Das ist wie ein Meteoriteneinschlag. Mir würde das als Spieler keinen Spaß machen, außer es ginge aus dem Abenteuer als Ausnahme logisch hervor. Und du hättest eine Chance, weil du beispielsweise gewarnt bist und untertauchen kannst.
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Glückspunkte als gemeinsamer Pool
Ein Problem kann auftreten bei Aktionen, wo der Gegner nicht gegenwürfeln kann (Meucheln; Scharfschießen). Mit ein paar Glückspunkten kann man einen Schlag gegen einen superharten Gegner relativ sicher erfolgreich durchführen (Ich denke mal an meinen As, der versucht hat, in der Fernreichweite einem einäugigen Drachen auch das zweite Auge auszuschießen. Das hätte dann wohl ganz sicher geklappt und Abwehrwürfe gibt es da nicht). Aber ist ja auch ganz schön, wenn einer Spielfigur das gelingt. Aber die NPCs könnten das dann eben auch durchziehen (obwohl Meucheln und Scharfschießen gegen Spielfiguren eh ein eigenes Thema ist).
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Glückspunkte als gemeinsamer Pool
Variante: Man muss als Ausgangsposition ja nicht 50:50 haben, sondern kann den Spielern einen Vorteil geben. Oder die SG als Bonus darin aufgehen lassen. Grundsätzlich finde ich es eine gute Idee. Ich frage mich nur, ob sich die weißen und schwarzen Punkte nicht gegenseitig ausgleichen, also nivellieren.
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Erweiterter Einsatz von Schicksalsgunst?
Bei Shaddowrun gab es mal einen Teampool, in den diese Reroll-Würfe abgegeben werden konnten. Das ist eigentlich ganz gut gewesen.
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LP-Verluste durch Lasso und Peitsche
"Heilt pro Stunde" ist mir zu fisselig und überflüssig detailliert. Dann doch "die verlorenen LP erhält man nach 8 Stunden Ruhephase vollständig zurück". Und dann nur bei Lasso, Ertrinken und manchen Gasen. Peitsche macht richtige Wunden, die normal heilen. Hier könnte man über einen höheren AP-Schaden reden.
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Was kosten magische Waffen?
Damit der Käufer weiß, dass die Waffe, die er gerade erworben hat, auch genau das macht was sie sagt. Woher soll die Figur wissen, ob sie es gerade mit einer 0/0 mag. Waffe oder einer 2/2 mag. Waffe zu tuen hat? Beide springen auf Erkennen von Zauberei an. Die Identifikation von mag. Waffen allgemein ist schon schwammig beschrieben. Schlüsselrituale haben (normale) mag. Waffen im Regelfall ja eher weniger, dh diese Option fällt weg. Ob es überhaupt möglich ist eine 0/0 Waffe von einer 0/1 Waffe zu unterscheiden ist fraglich. Wenn ja: "Wie viel sie für solche Dienste bezahlen müssen, entscheidet der Spielleiter." Dh es macht durchaus Sinn, dass manche Gilden Zertifikate vergeben, die Händler als vertrauenswürdig verifiziert. Mit regelmäßigen Kontrollen natürlich (Lebensmittelkontrollen). Und sie lassen sich für so ein Zertifikat natürlich auch fürstlich entlohnen (was sich im Verkaufspreis der Waffen wiederspiegelt). Natürlich kann man von einem unverifizierten Händler kaufen. Aber dann würde ich als Spielleiter auch eine (nicht geringe) Chance einbauen, dass das gekaufte Artefakt nicht dem gewünschten entspricht. Wer eine magische Waffe für teuer Geld bei einem fliegenden Händler kauft, der kann natürlich leicht betrogen werden. Bei einem gestandenen Waffenhändler in Corinnis sieht das schon anders aus. Aber das ist bei jeder wertvollen Ware so.
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Was kosten magische Waffen?
Hier sehe ich einfach, dass eine Unlogik gegen eine andere, folgenreichere ausgetauscht wird: 1.) Den universellen Markt gibt es aus einem Meta-Grund nicht, weil magische Waffen als Belohnungen herhalten und nicht gekauft werden sollen. Außerdem lassen sie sich sehr schlecht marktgemäß ins Midgardgefüge einbauen. Entweder bringen sie im Verkauf zu viel Geld oder sie sind im Einkauf zu günstig. Das ist zwar ein bisschen von der Logik aus unschön, wenn die Spielfiguren zwar munter verkaufen, aber kaum was kaufen können. Oder aber zwischen Verkaufs- und Einkaufspreisen exorbitante Gewinnspannen liegen. Dazu gehört auch noch: Wenn magische Waffen so billig sind, warum hat dann nicht jeder, wirklich jeder Wohlhabende auf Midgard magische Waffen bis zum Anschlag. Und sei es nur als Statussymbol. Alles unlogisch, aber okay. 2.) Der Versuch, das auszubügeln, führt aber nicht zu mehr Logik, sondern zu Unlogik in anderen Bereichen: - Magische Waffen sind praktisch in keiner Midgard-Publikation strenger reglementiert als normale Waffen, wieso also eine besondere Gesetzgebung? - Warum sollte der Handel mit magischen Gebrauchtwaffen in irgendeiner Weise von Magiergilden oder Thaumaturgen kontrolliert werden? Welchen Sinn hätte das? Würde sich das ein Reicher oder ein Adliger gefallen lassen? Wie kontrollierst du das? Wie sanktionierst du das? Wie regelst du das in Gegenden ohne starke Magiergilden? Warum übernehmen dann nicht Schwarzhändler das Marktgeschehen? Musst du einen magischen Waffenschein vorlegen, wenn du so eine Waffe trägst? Und gibt es den auch für Waffen aus dem Dungeon? Wer liest in Alba, was auf einem Waffenschein aus Eschar steht.... Da sehe ich Fragen über Fragen und mehr Probleme. Und jede hier selbstgedokterte Lösung läuft quer zu allen Quellenbüchern und Abenteuern und produziert potentiell neue Ungereimtheiten. Da würde ich zu Variante 1 tendieren.