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Eleazar

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Alle Inhalte erstellt von Eleazar

  1. Weiß ich nicht. Diese Fleischportion war jedenfalls lächerlich und reichte zu nicht mehr, als dass man das Essen nicht mehr als vegetarisch ausgeben konnte. In etwa wie wenn du Eis mit Obstsalat bestellst und bekommst einen Becher Vanille mit einer Kirsche oben drauf. Das wäre mir in jedem Fall unangenehm aufgefallen. Aber klar, wenn ich "Fleisch" ankreuze, dann erwarte ich auch eine Portion Fleisch, die den Namen verdient. Hätte die Einrichtung gesagt, dass es nur vergetarisches Essen gib, dann wäre ich drauf eingestellt gewesen. Aber es gab dort auch keinen Fernseher (abends gab es ein wichtiges Länderspiel) und ein Wasserrad lief die ganze Nacht vor meinem Fenster und produzierte Strom (daran kann man sich gewöhnen).
  2. Meistens wird das in Tagesstätten doch so geregelt, dass Bio-Fleisch dann in geringeren Mengen ins Essen kommt: Statt Schnitzel gibt es dann ein Ragout oder ähnliches. Wenn man vor allem wegen des Tierwohls anderes Fleisch haben möchte, dann kann man auch auf Labels gehen wie "Neuland" (im Wendland sehr beliebt). Dann werden die Schweine zwar nicht mit Bio-Getreide gefüttert, aber sie hatten auch ein gutes Leben und die Ökologie ist wesentlich besser als in der konventionellen Produktion. Vielleicht mal bei der Jugendherberge anrufen und fragen, was sie überhaupt anbieten können und was das bedeutet. Ich fahre ja nicht auf Cons, deshalb ist meine Meinung nicht ausschlaggebend, aber ich war neulich auf einer Tagung, habe "Fleischesser" angekreuzt und hätte dafür auch mehr bezahlt. Das Ergebnis war: Ein vegetarisches Gericht am ersten Tag für alle und eine Reispfanne mit gefühlt 10 Minikrümelchen Schinken am zweiten Tag. Ich weiß, dass man in Deutschland zu viel Fleisch isst, aber ich möchte auf einer Tagung auch nicht "erzogen" werden. Geärgert habe ich mich übrigens über die Fake-Fleischmahlzeit.
  3. Thema von Jacki wurde von Eleazar beantwortet in Spielsituationen
    Bei dem Weg: Hat eigentlich irgendjemand eine Preisliste als Textdatei? Dann bitte ich um eine PN an mich.
  4. Für mich ganz wichtig: Wer zaubert? Ist es ein Magier mit der üblichen Magierkutte (deshalb gibt es die meiner Meinung auch) und irgendeinem Gildensymbol, ist es ein Priester mit entsprechender Robe oder Insignien oder ist es ein Druide in seiner Kluft, dann hat erst mal alles seine Richtigkeit. Meinetwegen auch, wenn es einer dieser zotteligen Schamanen tut. Aber wenn einer zaubert, der gar nicht wie ein Zauberer aussieht, dann hat er was zu verbergen. Und wenn er was zu verbergen hat, dann ist er ja wohl höchstwahrscheinlich ein schwarzer Hexer. Das reicht noch nicht für den Scheiterhaufen, aber dafür, dass man sich keinesfalls mit ihm einlassen sollte.
  5. Thema von Jacki wurde von Eleazar beantwortet in Spielsituationen
    Logik ist für mich kein Thema. Auf Midgard mag es andere Gegebenheiten geben, die die Preise beeinflussen und dann passig machen. Wir wissen, dass Gold häufiger ist. Vielleicht ist Eisen ja seltener. Was mich stört, sind zwei Dinge: Erstens dass für fast schon Alltagsgeschäfte zum Teil Gold in der Schubkarre herangeholt werden muss. Es werden zum Teil bei einem Marktgang Goldmengen benötigt, die man selbst gar nicht mehr tragen kann. Zweitens: Es gibt Silber- und Kupfermünzen, die aber gar nichts wert sind und somit im Zahlungsverkehr auch nicht gebraucht werden. Das finde ich unschön. Ich hätte gerne eine Welt, in der Geld rar ist und zum Beispiel auf dem Land der Tauschhandel oder ein Unterstützungssystem dominieren. Ich möchte, dass ein Bettler sich für eine Kupfermünze bedankt, weil er damit was anfangen kann. Und da reicht 1/10 fast schon nicht mehr aus. Ich muss mir die Preislisten noch mal genauer ansehen, aber ich denke, dass ich noch weiter runtergehen werde mit den Preisen.
  6. Die genannten Klassen sind im Ergebnis neue Klassen, auch wenn sie aus zwei anderen Klassen abgeleitet wurden. Daher sind Beschränkungen der Ursprungsklassen irrelevant. Im Gegenteil kann durch die Kombination gerade ein Spezialist entstehen, der genau in eine bestimmte Nische passt. Ich finde es sehr passend, dass in einem magieskeptischen Land Schutzamulette reißenden Absatz finden.
  7. Thema von Degas wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    Und wie schon mal erklärt: Moppelkotze ist ein Eintopf.
  8. Thema von Degas wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    Das Wort "Moppelkotze" kommt aus einer bundesweit in der ARD und im NDR (noch mal: Fernsehen!) gesendeten Satiresendung, ja? 2017 wurde extra3 noch mal durch sein Erdogan-Lied bundesweit rauf und runter bekannt gemacht, ja? Jemand kennt es nicht - geschenkt und kein Problem. Ich erkläre, dass es harmlos ist. Und dann werde ich trotzdem angepisst, weil man es ja missverstanden hat? Was ist das? Das Recht, von falschen Informationen auszugehen und daraufhin die beleidigte Leberwurst zu spielen? Was kommt als nächstes? Ein Franzose lobt einen Beitrag als extraordinär und wird dann angeschissen, weil das Wort "ordinär" drin vorkommt? Und dann hat er Recht damit, weil Unwissende ein Anrecht darauf haben beleidigt zu sein? Hör doch auf, das ist lächerlich! Und wieso sollte ich was absolut Harmloses entschärfen? Vielleicht sollten andere auf ihr Grundrecht, sich künstlich aufzuregen, verzichten. Ich schreibe mal ganz vorsicht, dass ein Buntbarsch ein Süßwasserfisch ist. Uiuii, mal sehen, was passiert.
  9. Thema von Degas wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    Ja, du hast vollkommen recht. Das hat mit dem Thema absolut nichts zu tun. Aber ich bin es so was von leid, seit ein paar Tagen von Leuten hier kritisiert zu werden, die einen vollkommen harmlosen Begriff missverstanden haben und das jetzt skandalisieren. Ich kenne den Begriff, seine Bedeutung und seinen Kontext und verwende ihn hier und da auch mal im Gespräch. Nie gab es Irritationen, Missverständnisse oder jemand fühlte sich beleidigt. Nun verwende ich ihn einmal im Forum und schon werde ich abgewatscht und mir werden Kraftausdrücke, Beleidigungen oder ein unmöglicher Diskussionsstil vorgeworfen. Okay, das kann passieren. Ich will ja gar nicht sagen, dass ich nicht auch mal was falsch verstanden hätte oder einen Begriff falsch einordnen würde. Sicher muss auch nicht jeder den Begriff Moppelkotze kennen, wobei diese Wort rein lautmalerisch schon eher albern als fies ist. Stelle ich das jedoch richtig und erkläre das Wort, dann gäbe es doch wohl nur eine mögliche Reaktion: "Sorry, nichts für ungut." Vielleicht noch ein "Dann nehme ich die Kritik zurück"! Aber nö, die Kritik - die ja nun haltlos ist - bleibt und wird damit gerechtfertigt, dass man den Begriff ja missverstanden hat. Also Ignoranz als Argument. Was soll man denn dagegen noch tun. Was kommt als nächstes? Jemand definiert "Gänseblümchen" für sich als böse Beleidigung und prangert den Gebrauch des Wortes an? Das nervt mich so richtig an. Und dann sollst du noch das Maul halten, sonst stellst du dich an oder zerschießt den Strang. Prima. Aber man kann es ja hier diskutieren, wo die Sache keiner nachvollziehen kann und im eigentlichen Strang bleibt es dafür unkommentiert stehen.
  10. Du missverstehst mich komplett: Ich halte mich wirklich nicht für einen Powergamer. Und ich halte Powergamer - negative Auswüchse mal abgesehen - nicht für an sich unangenehme Mitspieler. Es ist immer nett, einen Regelkundigen am Tisch zu haben.
  11. Thema von Degas wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    Ich finde grundsätzlich etwas Humor ja nicht schlecht und gerade "Mutti" ist ja nicht rein negativ für Merkel. "Mutti" regiert mit matriarchalischer Selbstverständlichkeit über ihre Blagen, kommandiert sie rum und schickt sie zur Not ohne Abendbrot ins Bett. Wenn sich jemand beklagen könnte, dann ihre "Kindchen", die ja je nach Kontext wechseln. Ich finde, bei "Mutti" schwingt durchaus auch etwas Anerkennung ob ihrer Machtfülle mit. In den meisten anderen Fällen sind Verballhornungen abwertend, aber wenn nicht, kann man es durchgehen lassen. Auch "Siggi" fänd ich jetzt nicht schlimm. Und was machst du mit "diesem Herrn Seehofer"? Alles korrekt ausgeschrieben und dennoch wohl unfreundlich. Ich würde wohl für freundliche Hinweise plädieren, dass Spielereien mit den Namen schnell abgleiten oder den Ton verschärfen können - vor alllem, wenn es auch eine Geschmackssache von dir ist. Und dann kann man ja gucken, wie der Ton sich entwickelt. Aber "Mutti" spielt ihre Karten schon clever aus, ohne dass es so aussieht, und die Leichen der Männer, die sich für schlauer hielten, säumen ihren Weg. So eine "Mutti" ist sie. Und Erdogan ist dann einfach eingeknickt vor der Androhung von sieben Tagen Fernsehverbot.
  12. Mag sein, aber ich meinte a) NDR-Fernsehen und b) läuft extra-3 inzwischen auch in der ARD. Aber schön, mal etwas norddeutschen Humor nach Süden exportieren und Horizonte öffnen zu können ;).
  13. Stimmt nicht. Da bin ich schon mal ein Gegenbeispiel.
  14. These: Powergamer haben einen miesen Ruf, weil sie in der Minderheit sind und mehr Spieler einen anderen Spielstil bevorzugen?
  15. Ich finde (Regel)optimierer gut. Dominic Wäsch unterscheidet: Optimierer Frustbomber (mäßige Übersetzung eines mäßigen Originalbegriffs. Ähnlich doof: "Action-Junky"; vielleicht "Action-Spieler") Taktierer (warum nicht "Taktiker" oder noch besser "Problemlöser"?) Spezialisten Darsteller Erzähler Gelegenheitsspieler Ich weiß nicht, wo man den Gamisten reinpacken soll. Der Barbie-Spieler könnte bei Darsteller oder auch beim Optimierer andocken. Die Trennlinie zwischen Erzähler und Darsteller ist mir nicht ganz klar.
  16. Ich "rette" mal meinen Beitrag aus dem Hausregelstrang, bevor er gelöscht wird. Ist jetzt etwas zusammenhanglos, aber immerhin noch da: Wer einfach einen Elfen spielen will, der langsam zum Schwarzalben mutiert, der braucht dafür keine Hausregel. Der kann einfach eine Wesensveränderung ausspielen und immer mehr "unelfische", grollerfüllte Taten begehen, bis der Bock fett ist. Und danach sind die Haare schwarz und der Drops ist gelutscht. Der Spieler von Barbarossa hat doch aber scheinbar was anderes vor, wenigstens habe ich das im Ursprungsstrang so verstanden: Der schleichende Wandel zum Schwarzalb soll die regeltechnische Begründung sein, warum ein Noch-Elf bereits schwarzmagische Zauber und verbotene Fertigkeiten lernen kann. Es geht unter anderem darum, sich zumindest eine Zeit noch in der Zone aufhalten zu können, in der die Figur noch nicht die Ressentiments gegen Schwarzalben zu erdulden hat, weil er als Elf durchgeht. Sonst bräuchte man ja gar keine Hausregel und könnte es einfach so machen, wie es in den Regeln vorgesehen ist: Solange die Figur ein Elf ist, sind Meucheln, Böser Blick und Co verboten. Ist die Verwandlung in einen Schwarzalben abgeschlossen, hat man freie Bahn. Es ist dann analog zum Übergang von einem normalen zu einem dunklen Druiden. Und der "Wandel" vom guten Elfen zum bösen Elfen zum Schwarzalben ist reines Rollenspiel. Was in einer Gruppe geht, muss man eben in der Gruppe klären. Für mich wäre dieser vorgezeichnete Weg ein Fall für "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" und ich würde es so nicht durchgehen lassen wollen. Die Hausregel hätte für mich zwei mögliche Funktionen: a.) der Spieler möchte einen schleichenden Übergang mit einem Regelmechanismus abbilden und sammelt Verderbtheitspunkte auf seinem Kerbholz (dann aber ohne das Erlernen der Fertigkeiten oder Zauber, sondern nur mit "bösen" Taten) oder b) der Spielleiter such nach einem transparenten Instrument, um einem Spieler zu zeigen, wie schwarzalbisch er seinen Elfen spielt und wohin das führt (alles auch wieder ohne das Erlernen...). Meinetwegen kann ein Elf auf dem schwarzen Pfad diese Sachen schon lernen, aber noch nicht anwenden, damit er nicht erst eine lange, hadernde Übergangsphase ausspielt und dann am Ende zwar Schwarzalb ist, aber noch mal ewig warten muss, bis er auch schwarzalbische Sachen kann. Aber egal: Rotbart und seine Gruppe werden sich ja Gedanken gemacht haben, warum es genau so gehen soll, wie er es sich ausgedacht hat. Und dann wird es für seine Gruppe eben auch passen.
  17. Wofür brauche ich Allgemeingültigkeit? Ich bin gar nicht der Meinung, dass alle Powergamer oder der "Powergamer an sich" nerven. Aber scheinbar hat Powergaming einen schlechten Ruf. So zumindest die Grundthese. Wenn die stimmt, woher kommt der schlechte Ruf? Darauf gibt es verschiedene Antworten. 1.) Der Begriff "Powergamer" wird offenbar zumindest von einem Teil der Szene als rein negativer Begriff benutzt: Es wird zum Beispiel nicht zwischen Munchkin (den alle blöd finden) und Powergamer unterschieden. Das kann man bedauern, aber wohl nicht ändern. Dann ist der Begriff als wertfreie Bezeichnung eben verbrannt. Aber das bedeutet ja nicht, dass die positiven Aspekte des Powergamers damit als negativ bezeichnet werden. Sie werden nur nicht zur Kenntnis genommen 2.) "Powergamer" sind Regelkenner und Regeloptimierer. Das kann, muss aber nicht, zu Besserwisserei, Regeldiskussionen und Bevormundungen anderer am Spieltisch führen. Der Powergamer hat zumindest das Handwerkszeug, um auf die Art seine Mitspieler zu nerven. Sein Vorteil wäre, dass man ihn als optimales sprechendes analoges Nachschlagewerk am Spieltisch benutzen kann. Oder er hilft Regeldeppen gerne beim Ausbilden. "Erzähler" nerven zwar auch, aber eben in einem anderen Bereich. 3.) Mein Beispiel: Da es nur ein Optimum gibt, kann ein Powergamer zur Monotonie neigen. Außerdem wählt er seine Figuren mögicherweise nicht danach, was er am besten darstellen kann oder was die Gruppe gemeinsam darstellen möchte, sondern eben nach, was seinen Optimierungswünschen entspricht. Das kann dann leicht quer zum Rest der Gruppe laufen. 4.) Der Powergamer bezieht seinen Spielspaß primär aus der Beschäftigung mit der eigenen Figur und der Verfolgung eigener Ziele. Das machen wahrscheinlich ohnehin die meisten Spieler. Es bedeutet aber auch, dass er die Bedürfnisse der anderen nicht unbedingt gut im Blick hat. Natürlich muss ein Powergamer kein Egoist sein. Aber für einen Egoisten wäre Powergamer wahrscheinlich ein naheliegender Spielstil. Und Egoisten nerven nun mal in Gruppen. 5.) Ganz allgemein werden diese Typisierungen scheinbar überhaupt gerne benutzt, um andere Spielstile abzuwerten. "Barbiespieler" klingt schon mal total bescheuert. Wer will so was sein? Und zum "Erzähler" fällt als erstes nicht ein, dass er für die Runde eine tolle Atmosphäre und Spieltiefe schafft, sondern dass er 30 Minuten lang jeden Hosenknopf seiner Figur beschreibt. Das nervt natürlich. Bei Powergamern ist es nicht anders. Wahrscheinlich alles ganz garstige Leute. Ich finde die Fachbegriffe der Rollenspieltheorie eh oft eher schillernd als wirklich gut zu gebrauchen. Ich glaube, ihr müsst euch einfach abschminken, dass der Begriff "Powergamer" als eine neutrale Bezeichnung gebraucht wird. Aber wer sollte was gegen Regelkenntnisse am Tisch haben und wer will jemandem vorwerfen, dass er eine Figur konstruiert, die funktioniert.
  18. Aber es geht mir ja nicht darum, dass sich ein Spieler für eine Figur entscheidet, die er nicht ausfüllen kann, sondern darum, dass sich ein Spieler immer wieder aus Optimierungsgründen für eine sehr ähnliche Figur entscheidet, die er nicht ausfüllen kann. Da ist ein Con der schlechteste Ort, um so was rauszufinden. Es sei denn, du spielst immer mit den selben Leuten, die dann aber immer verschiedene und doch gleiche Figuren haben. Und entscheidend ist das Powergamer-Motiv, sich die unpassende Figur zu wählen. Nicht ein falsches Selbstbild oder eine tragisch unausgelebtes Verlangen.
  19. Negativ wäre für mich: Bei Midgard ist der Kriegspriester mit Papierrüstung, Morgenstern und kleinem Schild die effektivste Wahl. Powergamer-Schorsch spielt seit 20 Jahren in jeder Gruppe den Kriegspriester mit Papierrüstung, Morgenstern und kleinem Schild. Und das obwohl er ein eher vorsichtiger Typ ist und seine Kriegspriester immer übervorsichtig, ja feige spielt und den kulturellen Hintergrund eines Priesters komplett ignoriert. Für mich wäre dieser Typ von Powergamer in der Gruppe ein echtes Ärgernis.
  20. Thema von Widukind wurde von Eleazar beantwortet in Spielhalle
    Zwar ein Tabletop, aber kein klassisches ist Confrontation der Firma Rackham. Es ist ein Skirmish-System und man geht mit jeweils 5-20 Einzelfiguren aufeinander los. Zumindest in den früheren Regeleditionen kämpfte man abwechselnd und legte die Reihenfolge der eigenen Figuren fest. Also kein Einheitengeschiebe, kein ewiges Abwarten bis dein Mitspieler 100 Figuren bewegt hat. Statt dessen eher Midgard-Kampf auf dem Bodenplan, aber mit besseren Bewegungsmöglichkeiten. Und die schönsten Miniaturen, die es gibt. Ich habe Confrontation ein paar mal gespielt und es war ganz cool, wobei ich Warhammer auf keinen Fall gespielt hätte. Der Unterschied zu Spielen wie Descent scheint mir nicht sooo groß zu sein. Descent habe ich mir aber auch nur angesehen und nicht selbst gespielt. Als Ableger von Confrontation gab es verschiedene Brett- oder Miniaturen-Rollenspiele wie Dogs of War oder Cadwallon. Dazu kann ich aber nichts sagen. Rackham war pleite, aber zur Zeit wird das Spiel wieder neu aufgelegt als Confrontation Ressurection. Alternativ: Wie wäre es mit Schach? Von Confrontation gab es bei den Zwergen von Mid-Nor zumindest eine Schach-Fraktion.
  21. Grundsätzlich finde ich einen irgendwie gearteten Regelmechanismus gut. Was mir an deiner Regel aber missfällt ist, dass ein Elf mit hoher Willenskraft sehr weit auf den dunklen Pfad gehen kann, ohne dass irgendwas passiert und dass der Spieler sehr genau taktiieren kann, wie weit er gehen kann, ohne dass es eine Auswirkung gibt. Meiner Meinung nach ist der Wandel aber nicht so angelegt, dass ein Elf relativ gemütlich mit einem Fuß auf der dunklen Seite stehen kann. Das gefällt mir gar nicht. Und ganz ehrlich: Dass quasi der charakterstarke Elf mit Wk 100 etliche schwarzmagische Sprüche und Gassenwissen und Meucheln hochnimmt und immer noch ein Elf ist, ist doch nicht Sinn der Sache, oder? Zudem wird die Entwicklung als ein Ringen beschrieben. Man müsste also seine Verderbtheit auch wieder runterkriegen können. Aber das in Kombination mit der Weiterbeherrschung schwarzmagischer Sprüche ist wieder so ein Ding: Tue Gutes und wieder böse sein zu können? Da müsste eine Regelung her. Ganz früher beim Finster/oder Schwarzmagier in Hexenzauber und Druidenkraft gab es eine geringe Toleranz pro Tag, in der man gefahrlos finstere Magie wirken konnte. Heftige Zauber übertrafen diese Toleranz sogar bei einmaliger Anwendung. Hatte man mehr Punkte als die Toleranz verzaubert, war das die Prozentchance, dass man an dem Tag zur Hölle fährt. Eine Möglichkeit. Aber auch hier wieder: Ein Elf, der dreimal pro Tag den Bösen Blick an wenden darf und munter weiter Elf bleiben kann, missfällt mir. Oder man erhöht den Zuwachs der Verderbtheit gewaltig: Erlernen eine antielfischen Fertigkeit: +1W20 Punkte Verderbtheit. Jede Steigerung: +1W10 Punkte Verderbtheit. Jede Anwendung zum Schaden einer anderen Person: +1W10 Verderbtheit. Lernen eines schwarzmagischen Spruches: +10 x Stufe Verderbtheit (ja, ein fixer Wert, denn Schwarze Magie ist eigentlich ein NoGo, obwohl - im Kodex steht ja, dass Elfen nie einen schwarzmagischen Spruch "anwenden" würden. Erlernen und einen Gegenzauber machen, würden also gehen). Jede Anwendung zum Nachteil einer anderen Person +1W10 Punkte Verderbtheit. Jede grausame oder aus Groll getane Tat: +1W6 Punkte Verderbtheit. In psychisch besonders belastenden Situationen (gefoltert werden; Gefährte o.ä wird getötet; öffentliche starke Demütigung...) ist ein PW: Verderbtheit fällig, sonst verübt man eine grausame Tat oder eine Überreaktion aus Groll. Jede ausgesprochen gute Tat: - 1W10 Punkte Verderbtheit. Jedes Jahr ohne schwarzmagische Zauberei: - 1 W10 Punkte Verderbtheit. Ein Monat "Kur" unter elfischer Anleitung: - 1W20 Verderbtheit. Außerdem wird jeder Elf, von dem bekannt wird, dass er unelfische Fertigkeiten/schwarzmagische Zauber* erlernt*, beherrscht oder anwendet, als Schwarzalb angesehen und entsprechend geächtet, egal ob die Verwandlung schon eingetreten ist. (*Ausnahme: Ein Elfenmagier lernt das aus wissenschaftlichen Zwecken, um Gegenzauber aussprechen zu können.) Wird die 100 überschritten, dann ist der Wandel vollzogen. Umgekehrt könnt ein Schwarzalb mit Verderbtheit 100 starten und würde bei 0 wieder zurückverwandelt Nach dem Muster kann man schon eine Menge fieses Zeug lernen, aber muss sich beim Anwenden beschränken. Gassenwissen geschieht in der Regel nicht zum Schaden einer Person, selbst wenn man einen Mörder sucht, um ihn zu fangen. Wenn man allerdings einen Auftragskiller anheuert, sieht das anders aus. Meucheln kommt meiner Erfahrung nach sehr selten vor. Und schwarzmagische Zauber sind für mich in der freien Anwendung eigentlich schon die vollzogene Grenzüberschreitung. Eigentlich müsste der Elf schon "mutiert" sein, bevor er überhaupt auf die Idee kommt. Falls dir der Vorschlag nicht zusagt, ignoriere ihn.
  22. Das will ich auch noch mal unterstreichen. Selbst wenn man einen "Leicht-zu-lesen-Schmalspurkodex für Neueinsteiger" rausbringt (wie bei M5-was ich sehr gut finde) und den mit Zusatzmaterial als PDF aufpeppt (was ich sehr gut finde), dann sollten diese Ergänzungen auch noch mal - meinetwegen mit anderem Zusatzmaterial als Druck rauskommen.
  23. Ich glaube, bei der Frage nach der Sortierung der Zaubersprüche hilft nur eine Abstimmung mit mehreren Antwortmöglichkeiten weiter. Und wenn das das einzig nennenswerte Problem ist, dann hat Midgard keins. Tatsächlich ist es ja ein Leichtes für den Verlag, verschiedene Sortierungen als Download anzubieten. Recht machen kann man es in der Tat nie allen und wenn es keinen eindeutigen Trend für eine bessere Sortierung gibt, dann muss eben jeder "seine" Liste ausdrucken.

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