Kio

M5 - Meinung
Hexer - geben die sich als solche zu erkennen?

Hexer in Magiergilden   32 Stimmen

  1. 1. Als was gibt sich ein Hexer zu erkennen, wenn er in eine Magiergilde eintritt, z.B. bei der Zwangsmitgliedschaft in Alba oder den Küstenstaaten?

    • auch schwarze Hexer sagen, was sie sind
    • graue Hexer sagen, was sie sind, schwarze verschweigen dies
    • Hexer mit Elementarmeister als Mentor sagen wer sie sind, solche mit dämonischem Mentor verschweigen dies
    • Hexer geben sich als Magier aus
    • Hexer geben sich als anderer Zauberer aus
    • Hexer geben sich als nicht magiekundig aus

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144 Beiträge in diesem Thema

Ahh ok also geht es gar nicht um den Begriff sondern um das Lernen. Ich denke das hängt vom jeweiligen Kulturkreis und den beteiligten Personen ab. In Alba würde ich mich zum Beispiel damit zurückhalten zu sagen, dass ich auch von übernatürlcihen Lehrmeistern lerne egal was für eine Art Zauberer ich bin. Übrigens auch als Magier der von einem Elementar als Abenteuerbelohnung etwas Lernen darf.

 

In den Küstenstaaaten oder Valian hingegen dürfte das kein Problem sein.

 

Insgesamt denke ich aber trotzdem nicht das sie sich als etwas ausgeben müssen das sie nicht sind. Denn sie sind Zauberer und sonst nichts. Ob der Char ein Hexer, Beschwörer oder Magier ist spielt für den Rang/Titel innerhalb einer Gilde eine eher untergeordnete Rolle.

bearbeitet von Waldo

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Hallo!

 

Eigentlich kennt doch eine Spielfigur ihre eigene Charakterklasse gar nicht, und sonst auch niemand auf Midgard. Damit kann die Magiergilde einen Zauberer doch gar nicht auf Grund seiner Charakterklasse ausschließen. Sie können für die Mitgliedschaft Bedingungen wie einen guten Leumund, eine Ausbildung bei einem angesehenen Lehrmeister oder einer respektierten Magiergilde aufstellen oder das Beherrschen bestimmter Zauber, etc., aber eben nicht die Charakterklasse - denn die kennt keiner.

 

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Na gut, das gilt bei Zauberern, wie geschrieben, ja nur bedingt.

 

  • Es gibt den Priester oder den Ordenskrieger, der seinen Gott um Wunder bitten kann.
  • Es gibt den Magier, die die Zauberer selbst und wissenschaftlich gelernt hat.
  • Es gibt den Hexer, der die Zauberer auch selbst, aber von einem übernatürlichen Wesen gelernt hat.

 

Das sind auch in der Spielwelt durchaus Unterschiede, die eine Figur auch in-game prägen können. Die Hexe mit Dämonen-Mentor hat weniger prinzipielle Berührungsängste mit Dämonen allgemein, schließlich hat sie von einem die Zauberei gelernt - und das vermutlich nicht in zwei Wochen, sondern vielleicht mehrere Jahre lang. Einen Dämonenbeschwörer wird sie vielleicht als "böse" ansehen - aber nicht, weil er Dämonen nach Midgard holt, sondern weil er sie gegen ihren Willen holt. ("Was würdest Du denn sagen, wenn Dich einfach jemand in seine Welt holen würde?!")

Der Ordenskrieger hingegen kann das alles gar nicht verstehen - ist die Hexe jetzt "gut" oder "böse"? ;)

 

Usw.

 

Ob die Hexe sich in-game selbst "Hexe" nennt, ist natürlich eine andere Frage. Vermutlich nicht, schon allein weil auf Midgard eigentlich kein Deutsch gesprochen wird. ;)

Die Frage ist: Wenn sie zur Magiergilde kommt, weil ihre Lehrjahre vorbei sind, wie bringt sie ihr Eintrittsgesuch: "

 

"Hallo, ich bin die Niala. Ich wurde von einem übernatürlichen Wesen ausgebildet. Mein Mentor ist der Dämon... :notify: " (= ungeschminkte Wahrheit)

oder

"Hallo, ich bin die Niala. Ich bin eine Magierin aus Erainn. Meine erainnische Erzmagier-Turmfarbe ist... äh... grün. :blush: " (= geschminkte Lüge)

 

Ich persöniche tendiere eben zu Möglichkeit 1.

bearbeitet von dabba

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Es gibt auch Hexer die größtenteils nur aus Büchern bzw. von menschlichen Lehrmeistern lernen. Das sind z.B. diejenigen die einen Mentor haben, dem sie herzlich egal sind. Auch ein Magier kann von einem übernatürlichem Wesen lernen. Das sind also keine sinnvollen Ingame Unterscheidungen sondern lediglich Regelkonstrukte. Es gibt Ingame-Bezeichnungen, die regelmäßig von einer speziellen Charakterklasse verkörpert werden. Das ist aber in keinster Weise zwingend.

 

Beispiele:

Priester sind i.d.R. Priester, können aber genauso Hx und Or sein, oder sogar jede andere Charakterklasse, wenn man von den magischen Fertigkeiten absieht.

Druiden sind i.d.R. Druiden, können beispielsweise aber auch Weise, Tiermeister oder Hexer sein.

Gildenzauberer sind i.d.R. Magier und Thaumaturgen, können aber genauso Hexer, Heiler oder Schamanen sein.

Die Liste lässt sich beliebig erweitern.

 

Charakterklassen (auch mit ihren Beschreibungen im Kodex) sind in erster Linie regeltechnische Konstrukte für ein ausbalanciertes Lernverhalten. Für NSC müssen diese nicht gelten. Das sich Lernschemata i teilweise mit typischen Berufen bzw. Berufungen überschneiden muss man klar trennen.

 

Hexer würden bei mir angeben, dass sie von einem umherziehenden Wandermagus ausgebildet wurden, der inzwischen leider verstorben ist (oder eine ähnliche, nicht überprüfbare Story). Damit hat sich die Sache dann auch erledigt. Im Zweifel wird der jeweilige Mentor seinen Hexern vorher auch einbläuen, was sie für eine Story erzählen sollen, wenn sie auf ihre magischen Fertigkeiten angesprochen werden. Götterboten haben sicherlich weniger ein Problem damit, wenn sie namentlich genannt werden. Mentoren von Schwarzhexern hingegen schon (zumindest wenn sie an ihren Hexern hängen).

 

Mfg         Yon

bearbeitet von Yon Attan
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Was ich nie verstanden habe: Warum wird es überhaupt als zwingend angenommen, dass man einen übernatürlichen Mentor haben muss, wenn man die Charakterklasse Hexer spielen will?

Hexer können doch genauso wie andere Zauberer ihre Sprüche von überall her lernen, aus Gilden, von Wanderzauberern oder menschlichen Lehrmeistern, von Spruchrollen. Sogar im Selbststudium.

 

Woher kommt also der Zwang, dass es da einen übernatürlichen Mentor geben muss?

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Einfache Antwort: Weil der regeltechnische Hexer so definiert ist, dass er einen übernatürlichen Lehrmeister hat(te). :)

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Einfache Antwort: Weil der regeltechnische Hexer so definiert ist, dass er einen übernatürlichen Lehrmeister hat(te). :)

Nein! Von der Regeltechnik her braucht er eben keinen übernatürlichen Lehrmeister.

Den brauchte explizit ausschließlich der Beschwörer (bis M4, in M5 wissen wir es noch nicht, wird es aber möglicherweise ebenso sein).

 

Der Beipacktext bei der Charakterklassenbeschreibung ist zwar nett, aber es gibt keinerlei regeltechnische Umsetzung und spätestens seit M5 auch keinerlei Notwendigkeit dafür. Es erklärt nur, warum es zum Beispiel überhaupt Samielhexer und -hexen gibt. Das könnte aber auch ausschließlich für NSC-Hexer gelten. Als SC ist man, will man einen Hexer spielen (eine Hexe), überhaupt nicht darauf angewiesen.

 

PS: Es könnte sein, dass der Hexer ursprünglich als Vorläufer des Beschwörers galt (Uraltregelfüchse bitte vor den Vorhang). Spätestens seit M3, wo der Beschwörer abgekoppelt wurde, der ja einen strikten Zwang hat, einen übernatürlichen Lehrmeister zu brauchen, ist für den Hexer dieser Zwang weggefallen. Mittlerweile ist er - von der Regeltechnik des Lernens von Zaubersprüchen her - völlig obsolet geworden.

 

Ich wundere mich nämlich jedes Mal, wenn ein Spieler oder eine Spielerin eine Hexe oder einen Hexer spielen will und fragt, wer denn jetzt sein oder ihr übernatürlicher Mentor sei.

bearbeitet von Galaphil

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Auch nach M5 wird ein Mentor als typisch für einen Hexer angesehen. Es gibt nur keine Spielmechanik dafür, Hexer brauchen sogar für Dämonische Zaubermacht keinen Mentor mehr.

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Ja, aber ich sehe das als eine Kann- Bestimmung. Kein Muss. Hexer können AUCH einen dämonischen/elementaren Lehrmeister haben, im Gegensatz zu anderen Zauberern, ohne mit deren strengen innerweltlichen Vorgaben in Konflikt zu kommen.

Die starke Betonung in der Charaktertypbeschreibung auf einen außerweltlichen Lehrmeister und Mentor sehe ich für M5 als unnötig.

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Was wäre denn bei euch ein Zauberer, der seine Kunst weder in einer Gilde noch bei einem Mentor, sondern von einem ansässigen alten Dorfzauberer gelernt hat? Wenn Magier (als Akademiker) und Hexer (als Schüler eines übernatürlichen Mentors) zwingende Kategorien wären, gäbe es für diesen Zauberer gar keine Charakterklasse.

 

Oder anders gefragt:

Wird ein Magier zum Hexer, nur weil er bei einem übernatürlichem Wesen lernt?

Oder wird ein Hexer zum Magier, nur weil er in einer Magiergilde lernt?

 

Ich stimme Solwac zu. Ein Mentor ist typisch für einen Hexer und akademische Studien sind typisch für einen Magier. Zwingend (im Sinne von regeltechnisch) sind diese aber nicht. Zwingend (im Sinne von regeltechnisch) wären beispielsweise die Einschränkungen von Schamanen und Druiden hinsichtlich Rüstungen und Wafffen (wenn man nicht die entsprechenden Nachteile in Kauf nehmen möchte).

 

Der Zauberer im oben genannten Beispiel dürfte also bei mir wählen, ob er als Charakterklasse Magier oder Hexer haben möchte.

 

Mfg     Yon

bearbeitet von Yon Attan
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Was wäre denn bei euch ein Zauberer, der seine Kunst weder in einer Gilde noch bei einem Mentor, sondern von einem ansässigen alten Dorfzauberer gelernt hat?

(Junger) Dorfzauberer? ;)

 

Dorfzauberer ist keine definierende Bezeichnung, es kann ein Priester, Magier, Druide, Hexer, Schamane, Weiser usw. sein.

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Zur Umfrage noch eine Antwort, die nicht inkludiert ist: eine Spielfigur bei mir gibt sich immer entweder (je nachdem, wo sie gerade aktiv ist) als Priesterschülerin eines chryseischen Gottes oder als Abgesandte des Culsu-Ordens aus, obwohl sie eine Hexe ist. Ein hoher Wert auf Verstellen, Landeskunde und passende Zauber machen das möglich.

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Was wäre denn bei euch ein Zauberer, der seine Kunst weder in einer Gilde noch bei einem Mentor, sondern von einem ansässigen alten Dorfzauberer gelernt hat? Wenn Magier (als Akademiker) und Hexer (als Schüler eines übernatürlichen Mentors) zwingende Kategorien wären, gäbe es für diesen Zauberer gar keine Charakterklasse.

Streng nach Beschreibung ein Magier. :)

 

Magier lernen nicht unbedingt an großen Akademien ("Andernorts lernt der angehende Magier die arkane Kunst von seinem Lehrmeister.")

 

Der Zauberer im oben genannten Beispiel dürfte also bei mir wählen, ob er als Charakterklasse Magier oder Hexer haben möchte.

Wenn ein Spieler unbedingt einen regeltechnischen Hexer als rollentechnischen Magier (also nicht nur vorgespielt, sondern "richtig") spielen möchte, dann kann er das von mir aus tun.

Hier geht es um die Hexer, die sich rollentechnisch als Hexer sehen. :)

 

 

 

Zur Umfrage noch eine Antwort, die nicht inkludiert ist: eine Spielfigur bei mir gibt sich immer entweder (je nachdem, wo sie gerade aktiv ist) als Priesterschülerin eines chryseischen Gottes oder als Abgesandte des Culsu-Ordens aus, obwohl sie eine Hexe ist. Ein hoher Wert auf Verstellen, Landeskunde und passende Zauber machen das möglich.

Tritt sie mit der Begründung auch nicht in Magiergilden ein?

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#dabba: ich sehe das als kein rollentechnisches Merkmal. :dunno:

 

Zu deiner Frage: inwiefern soll sie Magiergilden nicht betreten? Wenn sie eine Information braucht, fragt sie sehr wohl auch mal in einer Zweigstelle des Konvents nach.

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#dabba: ich sehe das als kein rollentechnisches Merkmal. :dunno:

Das Hexer-Dasein? Die "Mentoren-Schüler" sehen sich also genauso wie die "Menschen-Schüler"?

 

Zu deiner Frage: inwiefern soll sie Magiergilden nicht betreten? Wenn sie eine Information braucht, fragt sie sehr wohl auch mal in einer Zweigstelle des Konvents nach.

Priester unterliegen (zumindest in Alba, in anderen Ländern vermutlich auch) nicht dem Magiergilden-Zwang, im Gegensatz zu Hexern.
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Was wäre denn bei euch ein Zauberer, der seine Kunst weder in einer Gilde noch bei einem Mentor, sondern von einem ansässigen alten Dorfzauberer gelernt hat? Wenn Magier (als Akademiker) und Hexer (als Schüler eines übernatürlichen Mentors) zwingende Kategorien wären, gäbe es für diesen Zauberer gar keine Charakterklasse.

Streng nach Beschreibung ein Magier. :)

 

Magier lernen nicht unbedingt an großen Akademien ("Andernorts lernt der angehende Magier die arkane Kunst von seinem Lehrmeister.")

 

Ich denke du weißt, worauf ich hinaus wollte, aber zur Sicherheit nochmal das angepasste Beispiel:

Ein Vollzauberer, der von einem menschlichen Lehrer die Zauberkunst lernt, ohne sich ganz dem Studium der Magie zu widmen und insofern keine systematische Ausbildung in der Magie genossen hat.

 

Mfg Yon

bearbeitet von Yon Attan

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#dabba: ich sehe das als kein rollentechnisches Merkmal. :dunno:

Das Hexer-Dasein? Die "Mentoren-Schüler" sehen sich also genauso wie die "Menschen-Schüler"?

Zu deiner Frage: inwiefern soll sie Magiergilden nicht betreten? Wenn sie eine Information braucht, fragt sie sehr wohl auch mal in einer Zweigstelle des Konvents nach.

Priester unterliegen (zumindest in Alba, in anderen Ländern vermutlich auch) nicht dem Magiergilden-Zwang, im Gegensatz zu Hexern.
Das ein Hexer ein übernatürliches Wesen als Mentor hat. Das ist für mich kein rollenspieltechnisches Merkmal eines Hexer sondern nur eine (kleine) Minderheit unter den Hexern.

Als rollenspieltechnisches Merkmal sehe ich die Freiheit und Ungebundenheit, von Zwängen ebenso wie von 'Vorgesetzten'.

 

Ich verstehe es immer noch nicht. Warum soll sie deshalb Magiergilden nicht betreten dürfen? Sind die für Priester bei dir tabu?

Btw: in Alba hat sie noch nie gespielt und hat es auch nicht vor.

Und: da sie sich Ja nicht als Hexe ausgibt muss sie auch keiner Gilde beitreten ;)

bearbeitet von Galaphil

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Also für mich ist nicht ausschlaggebend nach welchem Lehrnschema eine Spielfigur in einer Spielwelt "lernt" oder "erschaffen" wurde.

Der Punkt der in einer Fantasywelt eher zählt ist wie er sich verhält. Der Unterschied zwischen einem Feuerelementarmeister und einem Höllenfürst mag für einen Abenteurer vieleicht noch ersichtlich sein, aber für jemanden eher ungebildeten ist es schlichweg das gleiche. Das "paktieren" mit Dämonen ist sicher nicht gut gesehen beim einfachen Volk - und da ist es ziemlich egal welches Lernschema der Person "aufgeklebt" ist.

"Wer mit Dämonen paktiert,... der frist doch auch kleine Kinder!"

(und Elementarmeister sind auch Dämonen, nur aus etwas anderer Sicht,...)

Ja das ist eine einfache Lösung für ein Problkem das durchaus sehr viel kompexer ist, aber wie soll das einfache Volk das auch wissen?

Für das einfache Volk ist es nachvollziehbar das man von einander lernen kann also - von Mensch zu Mensch. Der Schreinerlerhrling lernt von Schreinergesellen und vom Schreinermeister. So etwas kann sich das Volk auch bei Magiern vorstellen. Ebenso kann es sich vorstellen das Lesen und Schreiben nützlich sind um auch an Wissen zu kommen. Aber das jemand an einem Beschwörungskreis sizt und mit einem merkwürdig aussehenden Gesellen Informationen für merkwüdige Dienstleistungen erhält - das ist hochgradig suspekt.

Innerhalb einer Magiergilde kann ich es mir sehr wohl vorstellen das ein Hexer sich einem Magier gegenüber als Hexer zu erkennen gibt (auch wenn es darum geht wer in der Gilde die heilktränke zusammen mischt), aber nach ausserhalb - der Öffentlichkeit gegenüber - würde das in Midgard bei mir eher zu einer spontanen Sammelaktion für Feuerholz führen.

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@Galaphil

Damit unterscheidet sich deine Vorstellung von Hexern und Magiern klar von meiner. Bei mir wird damit gerade der Unterschied klar woher sie ihre (Grund-)Ausbildung haben. Wurden sie von einem anderen "Magier" oder einer Akademie/Gilde unterrichtet, so sind sie als Magier zu klassifizieren. Haben sie ihre Künste von einem übernatürlichen Mentor erlernt(finsterer Dämon, Gottheit, Naturgeist, Elementarmeister ect.), dann sind sie als Hexer klassifiziert. Sollten sie so talentiert sein, dass ihnen die Gabe (Magie wirken zu können) von alle zugeflogen ist, ohne von jemandem ausgebildet zu werden, dann kann man sich das noch mal genauer überlegen. Diesen Fall halte ich aber für äußerst selten.

Hexer müssen mir sowieso immer recht genau erklären können, wo und wie sie gerade ihren neuen Zauber erlernt haben. Gerade, da sich sich nun auch bei den Dweomern bedienen können. Nach deiner Aussage gibt es Spielfiguren, die von einer Gilde ausgebildet wurden, nicht als Magier geführt werden, sondern als Hexer und nun einfach so Dweomer erlernen können? Das ergibt für mich spielweltlogisch überhaupt keinen Sinn und für das Spielgleichgewicht auch nicht. Dann könnte man auch sagen: "Ach, ich nehme das Lernschema des Schamanen, das gefällt mir besser, ich möchte aber von der Hohen Akademie zu Muggelsdorf ausgebildet worden sein und hohes Ansehen genießen."

 

Nein, Hexer haben bei mir ihre Zauberfähigkeiten immer auf die eine oder andere "unkoschere" Weise erlangt. Je nachdem sie akzeptabel diese ist, geben sie das ihrer Gilde gegenüber auch an. 

bearbeitet von Masamune

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Hallo Masamune

 

Wo liest du das raus, was du als 'nach meiner Aussage' klassifizierst?

Und wieso muss ein Hexer erklären, wo genau er etwas erlernt. Er kann alles im Selbststudium erlernen. Er bekommt dann nur keine Lernermäßigung.

 

Entweder hast du meine Beiträge komplett missverstanden - oder du beziehst dich gar nicht auf mich.

Wenn du eine andere, strengere Auslegung für Hexer festlegst, weil es in deine Spielwelt passt, ist das natürlich ok.

Es steht nur so nicht im Kodex/Arkanum von M5 drin.

 

PS: Yon hat da ja auch ein sehr schönes Beispiel gebracht. Die von ihm beschriebene Figur wäre dann bei dir ohne Charakterklasse.

bearbeitet von Galaphil
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Was wäre denn bei euch ein Zauberer, der seine Kunst weder in einer Gilde noch bei einem Mentor, sondern von einem ansässigen alten Dorfzauberer gelernt hat? Wenn Magier (als Akademiker) und Hexer (als Schüler eines übernatürlichen Mentors) zwingende Kategorien wären, gäbe es für diesen Zauberer gar keine Charakterklasse.

Streng nach Beschreibung ein Magier. :)

Magier lernen nicht unbedingt an großen Akademien ("Andernorts lernt der angehende Magier die arkane Kunst von seinem Lehrmeister.")

Ich denke du weißt, worauf ich hinaus wollte, aber zur Sicherheit nochmal das angepasste Beispiel:

Ein Vollzauberer, der von einem menschlichen Lehrer die Zauberkunst lernt, ohne sich ganz dem Studium der Magie zu widmen und insofern keine systematische Ausbildung in der Magie genossen hat.

Mfg Yon

Yon,

 

so einen Abenteuertyp gibt es laut Regelwerk nicht.

 

a) Z lernt in Gilde -> Magier

b) Z lernt von Mentor -> Hexer

c) Z lernt nicht in Gilde nicht von Mentor -> ????

d) Z lernt in Gilde, hat aber einen Mentor -> ???

 

Due Gilden haben sich durch geschicktes Marketing das Alleinstehungsmerkmal "Sprüche beibringen" gegeben (Religion ist noch ein Problem). ALLES andere ist schon Hexerei!

bearbeitet von Panther

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Hexer:

 

"Hexer haben einen Pakt mit einem mächtigen übernatürlichen Wesen,..., geschlossen,..." "Ohne Prinzipien und manchmal auch ohne Skrupel ..., wie es ihnen gerade nützt. Sie ziehen auf Abenteuer aus, um neue Zaubersprüche zu lernen, magische Artefakte in ihren Besitz zu bringen und Reichtümer zu erringen oder um Aufträge ihres Mentors auszuführen."

 

So steht es im Regelwerk.

 

Für mich ist der Blick des Regelwerkes da genau das was zumindest die Spielwelt über den Hexer denkt: Egoistischer, Prinzipienloser Machtmensch.

 

Sicher schreibt das Regelwerk an anderer Stelle ggf etwas ganz anderes: Da hat der Hexer durchaus Auflagen durch seinen Mentor, die man auch als Prinzipien bezeichnen kann (etwa wenn man den Herrn der Flamme dient, keine Feuerelementare knechten).

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Hexer:

 

"Hexer haben einen Pakt mit einem mächtigen übernatürlichen Wesen,..., geschlossen,..." "Ohne Prinzipien und manchmal auch ohne Skrupel ..., wie es ihnen gerade nützt. Sie ziehen auf Abenteuer aus, um neue Zaubersprüche zu lernen, magische Artefakte in ihren Besitz zu bringen und Reichtümer zu erringen oder um Aufträge ihres Mentors auszuführen."

 

So steht es im Regelwerk.

 

Für mich ist der Blick des Regelwerkes da genau das was zumindest die Spielwelt über den Hexer denkt: Egoistischer, Prinzipienloser Machtmensch.

 

Sicher schreibt das Regelwerk an anderer Stelle ggf etwas ganz anderes: Da hat der Hexer durchaus Auflagen durch seinen Mentor, die man auch als Prinzipien bezeichnen kann (etwa wenn man den Herrn der Flamme dient, keine Feuerelementare knechten).

Das mitnichten alle Hexer so zu charakterisieren sind wie du das aus dem Regelwerk herauslesen willst, ergibt sich direkt aus dem Regelwerk.

 

Arkanum-Ergänzung S.32 ff.

 

Auch nach M5 gibt es weiße Hexer, welche charakterlich eher einem Priester entsprechen als einem typischen Hexer.

 

Die Erläuterungen, dass die Klassenbeschreibungen im Kodex eine typische, aber nicht zwingende Ausgestaltung des Charakters vorschlagen, wurden bereits geschrieben, sodass ich darauf zur Vermeidung von Wiederholungen verzichte.

 

Mfg Yon

 

PS: Ich würde vorschlagen hier zum Thema zurück zu kommen und die Diskussion zur Unterscheidung von Hexern und Magiern in einen anderen Thread zu verlagern.

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Was wäre denn bei euch ein Zauberer, der seine Kunst weder in einer Gilde noch bei einem Mentor, sondern von einem ansässigen alten Dorfzauberer gelernt hat? Wenn Magier (als Akademiker) und Hexer (als Schüler eines übernatürlichen Mentors) zwingende Kategorien wären, gäbe es für diesen Zauberer gar keine Charakterklasse.

Streng nach Beschreibung ein Magier. :)

Magier lernen nicht unbedingt an großen Akademien ("Andernorts lernt der angehende Magier die arkane Kunst von seinem Lehrmeister.")

 

Ich denke du weißt, worauf ich hinaus wollte, aber zur Sicherheit nochmal das angepasste Beispiel:

Ein Vollzauberer, der von einem menschlichen Lehrer die Zauberkunst lernt, ohne sich ganz dem Studium der Magie zu widmen und insofern keine systematische Ausbildung in der Magie genossen hat.

Mfg Yon

 

Yon,

 

so einen Abenteuertyp gibt es laut Regelwerk nicht.

 

a) Z lernt in Gilde -> Magier

b) Z lernt von Mentor -> Hexer

c) Z lernt nicht in Gilde nicht von Mentor -> ????

d) Z lernt in Gilde, hat aber einen Mentor -> ???

 

Due Gilden haben sich durch geschicktes Marketing das Alleinstehungsmerkmal "Sprüche beibringen" gegeben (Religion ist noch ein Problem). ALLES andere ist schon Hexerei!

 

Ich kenne genügend Spieler die solche Charaktere spielen. Und das ist problemlos vom Regelwerk her möglich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Beschreibungen der Charakterklassen keine abschließende Auflistung ist. Andernfalls müsste ja jeder seinen Hexer so spielen wie Unicum ihn beschrieben hat.

 

Mfg Yon

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    • Von Tuor
      Also ich finde M5 ja schon klasse, aber die eine oder andere Neuerung ist schon ein wenig seltsam.
       
      So sind die Lernkosten für Musizieren für den Barden höher, als für den Händler. Dabei hätte man doch einfach Musizieren in den Kanon der sozialen Fähigkeiten aufnehmen können. Oder man hätte für den Barden eine analoge Regelung, wie für den Tm geschaffen, dass er Musizieren nur einmal lernen muss. So ist es doch schon etwas schräg!
       
    • Von Yon Attan
      Hi
       
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    • Von Yon Attan
      Hi
       
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      Mfg      Yon
       
      PS: Dieser Thread ist bewusst im Unterforum "Material zu Midgard" angesiedelt, da es mir vor allen Dingen um die Midgard-Fertig-Abenteuer geht. Insbesondere komplexe Abenteuer leiten und spielen sich nach meiner Erfahrung gänzlich anders, wenn diese selbst ausgedacht sind.
    • Von Airlag
      In der Hexer-Klasse wurde beim Wechsel von M4 zu M5 ein tiefgreifender Wandel vorgenommen.
      Außerdem wurde dem Schamanen zusätzlich göttliche Magie verpasst.
       
      Hexer konnten unter M4 göttliche Zauber wirken und z.B. Götterboten als Mentoren haben.
      In M5 sind die Mentoren göttlichen Ursprungs geblieben, es werden keine Naturgeister als Mentoren erwähnt, aber statt göttlicher Magie können sie nun Dweomer wirken.
      Schamanen dagegen können in M5 göttliche Magie lernen - ich frage mich: von wem?
       
      Ist da ein Eintrag in der Tabelle verrutscht?
       
      In M5 wird weit deutlicher darauf verwiesen, dass nicht nur schwarze, sondern auch weiße Hexer nicht als Spielercharaktere vorgesehen sind. Hat man vielleicht deshalb den Wechsel von Göttlich zu Dweomer vollzogen? weil die Beziehung eines normalen (ehem. grauen) Hexers zu einem Naturgeist eher mit der Beziehung zu einem Dschinn oder Dämonen der nahen Chaosebenen vergleichbar ist?
       
      Ich sehe das so:
      Schwarze und weiße Hexer sind sehr stark an einen einzigen Mentor gebunden, der ihr Handeln ziemlich stark bestimmt. Deshalb sind sie für Spielercharaktere eher ungeeignet.
      Eine Beziehung zu einem göttlichen Avatar, die gleichzeitig viel persönlicher und viel lockerer ist als die Beziehung zwischen Priestern und ihrem Gott wäre für mich schwer vorstellbar.
      Spielercharaktere haben einen oder mehrere Mentoren aus den elementaren Ebenen, den nahen Chaosebenen oder Naturgeister der Mittelwelten. Sie haben keine Mentoren aus den spirituellen Ebenen, außer evtl. Ahnengeister des schamanischen Glaubens, die nur Dweomer vermitteln. (glauben Druiden an ein Totenreich und Ahnengeister? Falls ja, diese auch) Totems möchte ich als Mentoren für Spielercharaktere genauso ausschließen wie Götter.
       
      NSC-Hexer, die einen göttlichen Avatar als Mentor haben werden bei mir auch weiterhin göttliche Magie wirken.
       
      Den Wandel an sich finde ich nicht schlecht. Aber einen unter M4 erschaffenen Hexer möchte ich unter M5 eher nicht weiter spielen.
       
      Alternativ: Wenn ich mal annehme, der Wechsel von göttlicher zu dweomer-Zauberei sei ein Irrtum, dann würde ich als Korrektur dem Hexer die Option einräumen, sich per Wahl seines Mentors auf göttlich oder dweomer fest zu legen. Außerdem würde ich dem Schamanen wieder auf seine Dweomer-Wurzeln reduzieren.