Jump to content

Recommended Posts

Nun ist ja schon ein wenig über GG diskutiert worden, vor allem wie man sie einsetzt.

Allerdings noch nicht wofür sie vergeben wird, oder wofür sie schon mal vergeben wurde.

 

Ich habe bisher nur selten GG verteilt. Ich verstehe sie auch eher als Göttliche Belohnung oder Anerkennung für etwas Geleistetes.

 

In Sturm über Mokattam wurden die Bösen aus einer alten Tempelanlage der Kebechet vertrieben. Da dies besonders gründlich geschah, beschloß ich die Gruppe zu belohnen, indem Kebechet ihnen in der Nacht, alle schliefen sämtliche Verletzungen zu heilen.

Als sie wieder erwachten, war das Heiligtum wieder im Urzustand, d.h. alle Einflüsse des Bösen waren beseitigt, die Spieler hatten das Gefühl etwas besonderes geleistet zu haben ohne das jetzt ständig wie die Flamme der Erleuchtung vor sich hertragen zu müssen oder zu wollen.

 

Der Träger des Mondschwertes, er hat sich wirklich sehr bemüht Rehotep gerecht zu werden, ohne etwas von ihm zu wissen, war so gut wie tot und bewußtlos, alle anderen ähnlich schlecht dran, so daß Rehotep seine schützende Hand über ihn hielt.

Der Charakter erhielt von mir den Gedanken beim Aufwachen eingegeben, er habe noch eine Aufgabe zu erfüllen. Er führte den Kampf, nun wieder frisch erholt, fort und beendete ihn siegreich.

Ich mußte gar nichts mehr als Spielleiter tun, denn er würfelte wie ein Gott, was mir sehr gelegen kam. Die Verteidigung der Gegner würfelte ich damals offen, wenn ich mich nicht irre, während er nicht mehr unter 18 würfelte, fielen bei mir nur noch Zahlen von 1-5.

Es gab keinen in der Runde, der nicht den Kopf schüttelte vor Verwunderung.

 

Das alles ist nun schon 2-3 Jahre her und bis jetzt war es nicht mehr nötig das "gottgefällige" Spiel dieser Gruppe zu belohnen.

Obwohl sie sich weiterhin sehr im Sinne der Götter verhalten, aber so kann ich immer schwierigere und riskantere Abenteuer spielen und habe noch eine Rettung in der Hinterhand, die auch erklärbar ist.

 

In einer anderen Gruppe habe ich nur einmal "göttlich" eingegriffen.

Die Bardin brachte es tatsächlich in "Die lange Nacht..." zu sterben, da es  die Bardin und der Druiden waren, die zu Gunsten der Katzen gegen die Nachtmarder eingriff, retteten ihr die Katzen à la "Catwoman" das Leben. Dem Druiden wäre das wohl genauso passiert, es war allerdings nicht notwendig. Nun hat sie ein großes Problem, denn sie hat keine Ahnung, was da genau mit ihr geschieht oder geschehen ist.

 

Im Regenstein segnete sie mittlerweile zum zweiten Mal das Zeitliche und kam erneut von der Dornenheide und dem Feuersee zurück. Jedesmal erblickte sie beim umsehen diese merkwürdigen Katzenaugen...

To be continued...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Maddock   

Also ich unterscheide zwischen Göttlicher Gnade und Göttlicher Hilfe/Unterstützung etc.

 

Göttliche Hilfe können Abenteurer schon mal hin und wieder bekommen. Gerade wenn sie im Auftrag der Götter oder ihrer sterblichen Vertreter unterwegs sind. Mit Göttlicher Hilfe sind kleine Zufälle gemeint, die die Abenteurer leicht unterstützen. Wenn sie verletzt sind kommt zufällig ein Heiler oder Priester vorbei. Wenn sie bedrängt werden kommt Hilfe in letzter Sekunde. Wenn sie nicht mehr weiter wissen kommt ein Händler, der das richtige Buch verkauft. Manche würden das vielleicth einfach Glück nennen, aber die wahren Gläubigen wissen, wem sie das Glück (auch beim würfeln) zu verdanken haben.

 

Göttliche Gnade verteile ich nur äußerst selten. Die ist ja quasi ein Blankoscheck, ausgestellt von der Gottheit, mit dem der Spieler machen kann, was er will. So etwas gibt es nur, wenn derjenige eine aussergewöhnlich heroische Tat begangen hat, etwas, das sogar die Götter bemerken müssen.

 

Gute Jagd. Maddock.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Als SL vergebe ich göttliche Gnade nur dann, wenn die SCs etwas Besonderes im Sinne ihrer Götter getan haben. Einfache Gläubige bzw. Anhänger fremder aber verbundener Götter erhalten die einfache Punktzahl, Priester etc. direkt betroffener Götter das Doppelte hiervon. Atheisten gehen hierbei natürlich leer aus.

 

Beispiele sind:

-einen Tempel zu Ehren seines Gottes erbauen oder Rettung eines bedeutenden Heiligtums (1-2/2-4 Punkte)

-einem Geist ewige Ruhe verschaffen oder eine Reliquie bergen (1/2 Punkte)

 

Auf diese Weise liegen die Charaktere der von mir geleitetn Gruppe zwischen 0 (atheistischer Magier) und 6 Punkten (Tempelbauender Ormut-Priester). In unseren anderen Gruppen spielt das Thema GG anscheinend eine deutlich geringere Rolle - aber vielleicht halten die Co-SLs das auch nur geheim.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Nikolen   

Beim Regenstein lies sich die weiße Hexe (die Ormuth) der Gruppe am Ende des Abenteuers für ein Jahr entschuldigen und bekehrte fleißig drauf los. Am Ende hatte sie eine mehrere hundert Köpfe zählende Gemeinde. Nach der im Abenteuer angegebenen Formel waren das so ca. 100 GG, nach Rücksprache mit der Gruppe einigten wir uns dann auf 4 oder 5.

 

Die weiße Hexe starb zwei Abenteuer später einen unausweichlichen Tod in Verteidigung ihres Glaubens: Sie wollte DAS finstere Artefakt aus 'weißer Wolf und Seelenfresser' bannen. Der Besitzer desselben hat dann die Gruppe ausgelöscht.

 

Für solche Aktionen vergebe ich GG. Auch posthum.

 

Zwei Gruppen später tauchte die weiße Hexe wieder auf - als Heiligenstatue. Sie wird bei den Meketern jezt als Heilige verehrt und ist somit in die Lichten Scharen Otmuths eingegangen.

 

Nikolen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Airlag   

Quote:

<span id='QUOTE'>Wofür vergebt ihr Göttliche Gnade? </span>

Das wüsste ich auch gerne. Ich kriege so selten welche...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe auch wenig geleitet in der Vergangenheit Airlag smile.gif Ausserdem spielst zu doch meistens eh Atheisten wink.gif Die kriegen keine GG nicht :nono:

 

Aber ich vergebe GG meistens nach folgendem Schema: Immer dann wenn eich Charakter etwas aussergewöhnliches am Abend macht, das seiner Gottheit gefällt gibt es einen Strich an einem sechseck (das göttliche hexagramm sozusagen). Wenn an einem Spielabend das Teil voll ist, gibt es einen Punkt GG.

 

Viele Grüße

hj

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
sayah   

Quote:

<span id='QUOTE'>Zitat von hjmaier am 10:15 am am Sep. 14, 2001

Ich habe auch wenig geleitet in der Vergangenheit Airlag smile.gif Ausserdem spielst zu doch meistens eh Atheisten wink.gif Die kriegen keine GG nicht :nono:

 

Aber ich vergebe GG meistens nach folgendem Schema: Immer dann wenn eich Charakter etwas aussergewöhnliches am Abend macht, das seiner Gottheit gefällt gibt es einen Strich an einem sechseck (das göttliche hexagramm sozusagen). Wenn an einem Spielabend das Teil voll ist, gibt es einen Punkt GG.

 

Viele Grüße

hj</span>

 

Hiho,

ich glaube nicht, dass Atheismus einen SC zuverlässig vor GGs schützen kann, obwohl Umstände natürlich ungleich ungünstiger sind.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also, im Sinne der Regeln sind Atheisten gründlich vor dem Einsatz von GG geschützt: 1. Sie bekommen keine und 2. Wenn sie welche hätten, könnten sie sie nicht einsetzen, da sie sich an keinen Gott wenden können/wollen.

 

Vor göttlichen "Zuwendungen" irgendwelcher Art sind sie natürlich nicht geschützt. ("Weiche Satan, denn ich bin Atheist! Urggggsssss")

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was sind schon Atheisten? Ich hoffe mal, ihr zählt Anhänger schamanischen Glaubens nicht dazu. Die können sich nämlich schon mal GG verdienen.

 

Bei uns werden diese GG IMHO recht großzügig verteilt, d.h. manchmal bekommt man schon fürs Metzeln eines Dämons einen GG, obwohl man nicht mal einen PRI spielt. Finde ich etwas übertrieben. Dafür kann man sie auch als Atheist aufgedrückt bekommen. Nur nutzen sie einem da kaum was.

 

Ich persönlich bin da ja eher geizig - und ich glaube, die Götter sind das auch ;)

Hornack

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Moin,

 

wofür braucht ein Atheist GG??

Er würde sich in schwierigen Situationen eh nicht an die Götter wenden  tounge.gif

 

Und dass ein Gott einem Atheisten ohne Aufruf hilft...hmm...nein...

 

Ein Elf kann sich durch seine Taten durchaus mal GG verdienen auch wenn seine Aktionen anders motiviert sind. Aber er würde doch nicht die Götter anflehen ihm in einer Notsituation zu helfen..

 

Grüße aus Waeland von Njord

 

Leif Johannson

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich beschränke göttliche Gnade durchaus nicht auf Götter. Auch zB Erzdämonen oder Teufel oder Totemtiere können solche verteilen.

Und gerade die bösen Geister können auch mal GG aufnötigen :-) Einem meiner Spieler, der eh durchaus halbseiden war, verpaßte ich für sein Samielgefälliges Treiben 2 Punkte GG von Mestoffelyzh. Der Spieler verweigert sich zwar, aber wer weiß - wann er man von ner Klippe fällt :-)

 

Mamertus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast   
Gast

Während meiner Zeit als SL hatte ich keine GG vergeben, die Notwendigkeit war irgendwie nicht da. Zum einem starb kaum jemand. Zum anderen hätten sie es auch nicht so richtig verdient.

 

Als Spieler hat mein Charakter erst kürzlich GG erfahren und es war nach bald acht oder neun Spieljahren meine erste.  Bekommen hatte sie mein Barbärchen, als er von einem Steinwurm verdaut wurde. Ich versprach eine große Queste und bat um mein Leben. Es hatte geklappt. Bei meinem Würfelglück ist das echt enorm...

 

Die Quote ist zwar gering, aber GG sollte auf jeden Fall selten bleiben oder wirklich auch gerechtfertigt sein (siehe Beiträge oben).

 

Chualin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Quote from Chualin Thanosis, posted on Okt. 30 2001,23:33Quote:

<div id='QUOTE'>Als Spieler hat mein Charakter erst kürzlich GG erfahren und es war nach bald acht oder neun Spieljahren meine erste.  Bekommen hatte sie mein Barbärchen, als er von einem Steinwurm verdaut wurde. Ich versprach eine große Queste und bat um mein Leben. Es hatte geklappt. Bei meinem Würfelglück ist das echt enorm...</div>

 

Und der Auftritt Asvargrs war ein Heidenspaß cool.gif (schönes Wortspiel biggrin.gif ).

 

Doch zum Thema: Da ich für den Auftritt des Kriegsgottes verantwortlich war, wird schon deutlich, dass ich GG verteile. Das geht aber nur dann, wenn sich SL und Spieler irgendwann mal hingesetzt haben, um die Grundzüge des Glaubens zu besprechen. In diesem Fall war das nicht notwendig, da der Spieler Chualins das 'Göttliche Spiel' hinter sich gebracht hatte und daher informiert gewesen sein sollte. An den gemeinsam festgelegten Grundzügen kann man sich als SL dann im weiteren Spiel orientieren. Wann immer eine wirklich herausragende Leistung in dieser Richtung erbracht wird, ist ein GG-Punkt möglich. Das kommt aber wirklich nur alle Jubeljahre mal vor.

Übrigens beurteile ich PRI und OR bei der Vergabe der GG härter als normale Laien. Sie beginnen zwar mit einem Punkt GG ihre Laufbahn, müssen jedoch wesentlich kompromissloser den Grundsätzen ihres Glaubens folgen, um in den Genuss weiterer Zuwendungen zu kommen. Sie haben sich schließlich bewusst für diese Laufbahn entschieden und gewusst, was auf sie zukommt. Das bedeutet, dass ein OR für eine bestimmte Tat keine GG bekommt, für die ein Laie dann doch vom Gott beachtet wird.

 

Grüße

Prados

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Zitat[/b] (hjmaier @ 14 Sep. 2001,10:15)]Aber ich vergebe GG meistens nach folgendem Schema: Immer dann wenn eich Charakter etwas aussergewöhnliches am Abend macht, das seiner Gottheit gefällt gibt es einen Strich an einem sechseck (das göttliche hexagramm sozusagen). Wenn an einem Spielabend das Teil voll ist, gibt es einen Punkt GG.

 

Viele Grüße

hj

@HJ: Warum muss ein solches Hexagramm eigentlich an einem Spielabend voll sein? Vergessen die Götter nach einem Abend Realzeit auf der Erde denn was ihr Günstling in der Welt Midgard gutes getan hat?  confused.gif

 

Fiel mir nur gerade beim Suchen zum Thema "Göttliche Gnade" auf....

 

Euer

 

Bruder Buck

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Götter sind in der Tat vergesslich was ihre Gunst angeht biggrin.gif

 

Im Ernst:

 

Die Regel war zu M3 Zeiten ganz gut zu gebrauchen. Sie ein Konstrukt um irgend eine Messlatte zu liefern. Sie befreite mich von der "gefühlsmäßigen" Entscheidung wann GG zu vergeben ist. Für Charaktere die keine Wundertaten vollbringen können handhabe ich das noch immer so.

 

Bei z.B. Priestern ist das mittlerweile anders. Wundertätige Charaktere lutschen, durch die neuen Regeln zu kritischen Zauberfehlern und Wunfertaten, Göttliche Gnade wie andere Eis am Stil. Dem trage ich Rechenschaft und vergebe GG an diese Charaktere wesentlich mehr GG wie früher. In etwa wäre das 1 oder 2 GG in 5-6 Spielabenden.

 

Meistens gibt es die GG erst am nächsten Spielabend weil ich mir nach jedem Spielabend die Handlungen der Charaktere durch den Kopf gehen lasse. Im Trubel des Leitens würde ich ansonsten zu oft GG vergessen.

 

Viele Grüße

hj

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
TomKer   

Die Regel der GG benutze ich auch, aber ebenso recht dosiert und selten. Es muss wirklich etwas wichtiges passieren und das Verhalten des Spielers muss ebenfalls passen. Bei Priestern, Ordenskriegern, Schamanen usw. setze ich dabei stets ein gerüttelt Maß und Grundwissen über ihren Glauben und entsprechendes Leben danach voraus.

 

Daher ist das Ganze recht selten in meinem Spielabenden, die derzeit leider viel zu selten stattfinden.... cry.gif

 

TomKer

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo zusammen,

 

ich verteile GG eigentlich immer am Ende eines Abenteurs zusammen mit den EP. Die Vergabe dieser Punkt wird im wesentlichen durch das Abenteuer bestimmt. Da bekommt ein Gläubiger eines Herrschaftsgotts Punkte, wenn die örtliche Fürstendynastie gesichert wurde und ein Mönch, wenn ein Kloster seines Ordens gerettet wurde.

 

Im Verlauf des Abenteuers mache ich mir außerdem - ähnlich wie hj - eine Strichliste, wenn ich finde ein Charatkter handelt besonders gottgefällig. Das kommt aber selten vor, da ich davon ausgehe, dass Midgrad eine sehr viel religiösere Welt ist, als unsere säkularisierte Gegenwart. Damit jemand einen Strich bekommt, muss er sich schon tiefreligiös Verhalten. Dann gibt es aber auch ´mal den ein oder anderen nicht geplanten Zusatzpunkt an GG.

 

Außerdem gibt es bei mir bestimmte Devotionalien (um nicht den Begriff Reliquie zu verwenden), die für einen (!)  Versuch die GG eines Abenteueres steigern. Z.B. hatte ein Mönch der TienTai Sekte einen Strohhalm aus dem Strohlager erworben, auf dem der erhabene Mönch vom TsaiChen, KiaSansKu früher geschlafen hat. Dieser Strohhalm steigerte seine GG einmalig um 2 und ist zu Staub zerfallen, als der Mönch in unserer vorletzten Spielesitzung seine göttliche Gnade zur Rettung vor einem kritischen Treffer / 100 einsetzte.

 

Gruß

 

Jakob

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
rovan   

Hi Leute,

 

kann nur von meinen Gruppen berichten (einmal als SL, einmal als Spieler) - irgendwie

vergesse ich in letzter Zeit (>1Jahr) als Spielleiter die GG ... und mein Spielleiter tut das selbe mit uns ...

 

Gruß

Rovan (der über die göttliche Gnade nachdenkt...)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Rolf   

Als Spielleiter habe ich letzte Woche im Sturm über Mokattam einem Ormuth-Priester einen GG angedeien lassen, als er todesmutig im Versammlungsraum der Schattenbruderschaft in Kuschan einer Inkarnation Alamans (eigentlich der Dämon Armislar, aber das wusste weder der Spieler noch der Priester) gegenübertrat und Austreiben des Bösen anwandte. Die Sache hat der Priester nur sehr knapp überlebt, das war mir 1 GG wert.

Bei mir bekommt auch mal ein Atheist einen GG, wenn er diesen aber einsetzt sollte es das mit dem Atheismus gewesen sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Als Spielleiter habe ich letzte Woche im Sturm über Mokattam einem Ormuth-Priester einen GG angedeien lassen, als er todesmutig im Versammlungsraum der Schattenbruderschaft in Kuschan einer Inkarnation Alamans (eigentlich der Dämon Armislar, aber das wusste weder der Spieler noch der Priester) gegenübertrat und Austreiben des Bösen anwandte. Die Sache hat der Priester nur sehr knapp überlebt, das war mir 1 GG wert.

Bei mir bekommt auch mal ein Atheist einen GG, wenn er diesen aber einsetzt sollte es das mit dem Atheismus gewesen sein.

 

Coole Aktion :)

 

Zu der Sache mit dem "Atheisten", die ich hier immer wieder höre, allerdings: Ich würde "Atheismus" in einer mittelalterlichen Welt als *extrem* selten/sonderbar halten und eine absolute super-Ausnahme. Bei meiner Gruppe runzle ich ja schon die Stirn, wenn mal wieder jemand "gleichgültig" auf sein Charakter-Blatt schreibt. In meiner mittelalterlichen Welt glauben die Menschen an Götter, und von "gleichgültig" zum Gotteslästerer ist es IMHO da nicht weit. Zumindest die meisten Chars sollten gläubig sein, um den Realismus der Spielwelt zu bewahren. Ob das so ein sosolala-Glaube oder ein intensiver Glaube ist, steht auf nem anderen Papier, aber wenn der durchschnittliche Char gefragt wird, würde er sagen "ich glaube an xxx". Ein Atheist (so es ihn denn gibt) müsste seine Auffassung zumindest in vielen Ländern Midgards für sich behalten (okay, es gibt auch "aufgeklärtere" Regionen), da er sonst in Schwierigkeiten kommt.

 

Die einzige Ausnahme ist da vielleicht so was wie ein Beschwörer, der ja der Auffassung ist, "selbst mit den Mächten des Multiversums zu ringen".

 

Was göttliche Gnade angeht, kann IMHO ein Atheist keine GG erhalten. Von wem denn ? GG ist (zumindest IMHO) kein "allgemeiner Wert", sondern den erhält man von der Gottheit, die man anbetet, und wenn man keine anbetet, erhält man auch keine (auch wenn man eine dieser Gottheit gefällige Tat begeht). Sonst müsste man ja pro Midgard-Gottheit einen GG-Wert haben, wenn das anders wäre :) GG ist ja praktisch die Belohnung "für besonderen Glauben", steht ja sogar in den Regeln, daß nur Leute, die ihre Chars als "gläubig" spielen, welche kriegen können, wenn ich mich recht erinnere.

 

Steffen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke wenn jemand "Gleichgültig" angibt sollte der SL genauer klären wie das gemeint ist...

 

Hat sich der Char nach vergeblichem flehen verbittert von seiner Gottheit abgewandt? Glaubt er an Glück oder Schicksal?

 

Und GG sollte nicht nur vom Glauben an eine Gottheit abhängen, sonder eher vom Handeln im Sinne einer Gottheit. Schließlich bekommt ein gläubiger einer Gottheit nicht für tägliches in die Kirche gehen, sondern für herausragende Taten...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

1. Atheisten gibt es auf meinem Midgard nicht, weil die Macht der Götter immer wieder offen zu bewundern ist.

 

2. Ein Gott hat keine Gläubiger, umgekehrt wird ein Schuh daraus.

 

3. Gleichgültigkeit gegenüber den Göttern hieße für meine Figuren: "Die Götter gehen ihren, ich gehe meinen Weg. Wir versuchen uns gegenseitig nicht zu stören oder auf die Füße zu treten."

 

 

Und um zum Thema noch etwas zu schreiben:

Die GG für den Priester in Kuschan finde ich ok.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Raistlin   

Übrigens gibt es Atheisten auch auf Midgard: rauchende Sandalen auf dem Marktplatz :D

 

GG für gleichgültige Figuren ist völlig ok. Gleichgültig bedeutet einfach nur, daß man keinem Gott huldigt, sondern die Götter als vorhandene, mächtige Wesen wahrnimmt, die mit mir auch nichts zu tun haben (so wie der König auch nichts persönliches mit mit zu tun hat). Wie man mit den Priestern umgeht, ist eine ganz andere Sache...

Aber warum sollte ein solches Wesen nicht auch auf mich aufmerksam werden, wenn ich etwas tue, was dem Wesen nun mal aufgefallen ist? Über das wie und warum bei Göttern müssen wir ja nicht sprechen.

Und wenn ich einmal weiß, ich habe da einen Stein im Brett bei den einen oder anderen Gott, warum, sollte ich den nicht auch einlösen? Ich bete in dem Moment nicht zu dem Gott, sondern rufe ihn an, und handle sozusagen einen Deal aus. Das kann auch jeder der allgemeinen Götterverehrng gleichgültig gegenüber stehende Mensch...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Odysseus   

@Raistlin

Das ist jetzt aber recht schwammig. Ein gleichgültiger Charakter erwartet nichts von Göttern. Sie können ihm zwar GG verleihen, aber er wird selbige niemals nutzen. Sobald er dieses doch tut, verliert er seinen gleichgültigen Status und wird zu einem Gläubigen.

 

Zumindestens habe ich so immer die Linie zwischen diesen Haltungen gezogen...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Raistlin   

Ich erwarte auch nichts von der Regierung, und wenn die dann auf mich aufmerksam wurde, und mir persönlich dann - warum auch immer - ein Geschenk macht, warum sollte ich es nicht annehmen? :?:

Genau so ist es mit den Göttern. Die GG ist ein Geschenk, weil der Gott halt mit den Taten des Charakters zufrieden war. Und dieses Geschenk kann man halt einlösen. :plain:

Ich muß nicht an die Götter (oder einen speziellen Gott) glauben, um diese GG nutzen zu können. Im Prinzip reicht es, daß ich aktzeptiere, daß es die Götter gibt, um im Notfall auch diese Wesen für meine Zwecke einzuspannen. Das hat absolut nichts mit dem "Glauben" zu tun.

Ich sehe das mit der Gleichgültigkeit gerne ähnlich, wie das Verhältnis von grauen Hexern zu ihren Mentoren. Da werden auch einfach nur Deals zwischen einem Menschen und einem höheren Wesen geschlossen. Warum sollte das auf graue Hexer beschränkt sein? Jeder Mensch, der die Gunst eines höheren Wesens erhalten hat, kann mit diesem Gefallen in der Tasche doch sich an dieses Wesen wenden, um eine Gegenleistung zu bekommen?

 

Sobald man also etwas speziell einen Gott auffallendes tut, kann man dafür auch GG von dem Gott erhalten. Und das hängt nicht von dem eigenen Glauben ab. Sonst könnte ja ein Nothuns-Gläubiger auch nie von einem anderen Gott GG erhalten, wenn er dessen Heiligtum vor der Entweihung schützt. :thumbs:

 

BTW: Wir spielen auch mit einer Haus-Zusatzregel, in der es auch Dämonische Gnade (DG) gibt, weil das einfach analog zu handhaben ist. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Simsor
      Manchmal ärgere ich mich darüber, das Von der Charakterklasse her die Priester deutlich weniger Profil haben, als sie es zu M4 Zeiten hatten. Daher will ich nun Vorschläge Entwerfen, wie man Priesterkategorien, die denen die M4 Ähnlich sind, unter M5 Entwerfen kann. Ich überlege, diese als Hausregel in meiner Gruppe einzuführen, erbitte aber Vorher den Rat der Forumsgemeinschaft bezüglich des Spielgleichgewichts.
      Diese Vorschläge machen Teilweise Ausnahmen vom Lernkonzept, da sich die EP/LE nicht mehr nur an der Zauberkategorie festmachen Lassen. Das ist ein Großer eingriff in das Lernsystem, der auch einiges Komplizierter macht, das ist mir klar.
      Daher möchte ich nun einige neue Priester Vorstellen. wer sich an die Priester unter M4 Erinnert fühlt hat damit recht.
       
      Beschreibungen der neuen Priesterklassen:
      Chaospriester(PC)
      Priester, deren Götter die Vernichtung von Allem Lebenden Wollen, oder Gleich die Welt ins Chaos Stürzen, sie Existieren meist nur in Kleinen Sekten, da Götter, die solche Ziele Verfolgen, meist beim gemeinen Volk und der Obrigkeit unbeliebt sind.
      Beispiele für Götter: Alaman, Dunkle Dreiheit, Kamasots
        Fruchtbarkeitspriester(PF)
      Sie verehren Götter, die das Leben Verkörpern. Dazu gehören die Fruchtbarkeit der Felder, die Gesundheit der Menschen und/oder Tiere, die Familie und die Liebe.
      Beispiele für Götter: Vana, Alpanu, Lishandi
        Handwerkspriester(PHa)
      Die Meisten Handwerksgötter verkörpern meist ein Bestimmtes Handwerk, sie sind die Schutzpatronen eine Handwerkergruppe oder aller Handwerker. Handwerkspriester legen meistens großen wert auf Kunstfertigkeit und Fleis. Wer will könnte auch eine Handelsgottheit durch diese Klasse abbilden.
      Beispiele für Götter: Thurion, Nothus, Torkin
        Herrschaftspriester(PHe)
      Im Normalfall sind Herrschaftspriester insbesonder Diener des Göttervaters, ihnen sind Recht, Ordnung und Disziplin die wichtigsten Tugenden. Oftmals stehen sie an der Spitze ihres Kultes.
      Beispiele für Götter: Xan, Ormut, Tin
        Meerespriester(PM)
      Die Priester Verehren den Mehresgott ihres Panteons, meist sind sie insbesonder für die Seeleute da, aber auch Händler sind oft mit ihnen verbunden, da Ihr Segen für eine Schiffahrt als Unerlässlich gilt.
      Beispiele für Götter: Dwyllan, Nothus,Fjörgynn
        Totenpriester(PT)
      Totenpriester sind die Diener der Götter, die über das Totenreich wachen. Sie sind, wenn sie in eine Dorfgemeinschaft eingebunden sind, für die Beerdigungen zuständig, und sie sind die Wächter der Totenruhe. Ein Priester der einen Totengott verehr, der möglichst schnell möglichst viele ins Totenreich führen will, ist aber besser durch den Chaospriester Abgebildet.
      Beispiele für Götter: Ylathor, Culsu, Tolucan
        Wissenspriester(PW)
      Sie Repräsentieren Götter, die Weisheit, Wissenschaft, Magie, Schläue oder List als ihren Zentralen Aspect sehen. Ihnen gilt der Verstand als wichtigstes Mittel, sowohl im Leben als auch in der Spirituellen reifung.
      Beispiele für Götter: Vraidos, Atunis, wyrd Die Veränderungen in der Steigerung:
      Chaospriester
      Fertigkeiten
      Alltag Freiland Halbwelt Kampf Körper Sozial Unterwelt Waffen Wissen
      30      40          30          40       30        10      20            40        20

      Zauber
      Beherrschen Bewegen Erkennen Erschaffen Verändern Zerstören Wunder
      30                  90           90             90               60              60            30

      Zauberwerkstatt
      Erhaltung Zaubermittel Zauberschutz Visilgrunen Artefakte
      90            90                 120                 90              120

      Da der Chaospriester wohl die Selbstständigste Charakterclasse ist, ist sie auch die Einzige, für die ich ganz eingene Werte Aufgestellt habe.
      Hier Fällt eine Dierekte herleitung aus den Werten für bisherige Priester sehr schwer, daher nahm ich hier als Vergleich den Hexer. Die Begründung für die abweichungen folgen:

      Fertigkeiten
      Freiland 10 teurer, Sozial 10 billiger, Alltag 10 teurer, Unterwelt 10 billiger
      Für den tausch Freiland 10 Teurer <-> Sozial 10 Billiger sorgten die Werte des PB.
      Hier wurde der PB und nicht der PS gewählt, da eher manipulative als offen kämpfende Technicken für Sekten typisch sind.
      Unterwelt ist billiger, als bei einem Hexer, da der Hx in erster linie für Graue Hexer ausgelegt ist, und das Moralverständnis eines CaosPriesters eher das eines Schwarzhexers ist, und folglich die Methoden eher Schwerkriminell sind.
      Alltag wurde als ausgeleich gewähkt, mangels Alternativen. man kann hier Argumentieren, dass ein Sektenaltag Unselbsständigkeit und daher auch Altagsuntauglichkeit fördert.

      Zauber:
      einen 30er verlegt von Verändern auf Wunder (da Wunder das Spezialgebiet aller Priester sind).
      einen 60er verlegt von Formen auf Verändern (da Verändern den hx Wichtiger ist als Formen).
      einen 90er Verlegt von Dweomer auf Formen. (Da Dweomer für einen Chaospriester Wenig sinn ergibt.)

      Visignien für 90 statt Zauberschutz. da sich mit Zauberschutz nur Personen schützen Lassen, und PC oft auch Occulte Orte schützen müssen.
      Obwohl der Hexer keine Visiglinien garnicht beherrscht, bekommt der PC den Zauberschutz nicht ganz gesttrichen, als Ausgleich dafür dass er auf Zaubersalze verzichtet.
        Fruchtbarkeitspriester
      Sie sind bis auf Angegebene Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie Lernen Freiland für 30 (10 Billiger) und dafür Halbwelt für 40 (10 teurer), da sie naturverbunden sind.
      Sie Lernen Zerstören garnicht (statt für 90) und dafür Dweomer für 90 (statt Garnicht), da sie naturverbunden sind.
      Sie Lernen Sprüche (nicht aber Dweomer und Wunder) mit Agens Holz für Halbe EP, dafür solche mit Agens Eis für Doppelte.
        Handwerkspriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie sind besonders Bodenständig, und lernen daher Alltag für 10 (statt 20), und Sozial für 20 (statt 10).
      Sie sind eher Praktisch Veranlagt, und lernen daher Körper für 20 (statt 30), und Wissen für 30 (statt 20).
      Aus gleichem Grund lernt er auch Zauberblätter für 120 (statt 60) und Artefakte für 60 (statt 120)
        Herrschaftspriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Streiter.
      Als Tyüische Verwalter können sie Gut mit Menschen, und Lernen daher Sozial für 20 (statt 30),
      Sie lernen aber Auch Freiland für 40 (statt 30), da sie typische Stubenhocker sind.
        Meerespriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen bei den Zaubern wie eine Priesterklasse.
      Man unterscheidet daher Meerespriester als Streiter (PMS) und Meerespriester als Beschützer (PMB).
      Sie Lernen Sprüche (nicht aber Wunder) mit Agens Wasser für Halbe EP, dafür solche mit Agens Feuer für Doppelte.
        Totenpriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie Lernen Zerstören für 60 (statt 90), und erschaffen für 90 (statt 60), da die zerstörung ein Aspekt des Todes ist.
      Sie Lernen Sprüche (nicht aber Wunder) mit Agens Eis für Halbe EP, dafür solche mit Agens Holz für Doppelte.
        Wissenspriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie Lernen Wissen für 10 (statt 20), dafür Sozial für 20 (statt 10).
      Sie Lernen Erkennen-Sprüche für 30 (statt 60), dafür Erschaffen-Sprüche für 90 (statt 60)
        Nun noch die Charaktererschaffung:
      Chaospriester
      Rasse, Stand und Besitz wie ein Hexer.
      Typische Fertigkeit: Gassenwissen+8(In) oder Sprechen/Schreiben: Kultsprache*+12/12
      Alltag 2 LE, Sozial 3LE, Wissen 2LE,
      Waffen 6LE
      Zauber 6LE (Wunder & Beherrschen)
      Typischer Zauber: Verfluchen
        Fruchtbarkeitspriester
      Alles Wie beim Priester als Beschützer. Typische fertigkeit: Erste Hilfe+8 (Gs)
        Handwerkspriester
      Alles Wie beim Priester als Beschützer, aber: Sozial 0LE, Alltag 4LE
        Herrschaftspriester
      Alles wie Beim Priester als Streiter
        Meerespriester
      Alles wie beim Entsprechenden PS/PB. Typischer Zauber: Wasseratmen oder Typischer Zauber der Zugrundeliegenden Klasse aus PB/PS
        Totenpriester
      Alles wie beim Priester als beschützer, Typischer Zauber: Hören der Geister
        Wissenspriester
      Wie Priester Als Beschützer, aber mit 0LE Sozial, 5LE Wissen,
      Typische Fertigkeit: Schreiben+12:Mutersprache (In)und Sprechen Kultsprache*+12(In) und Schreiben Kultsprache*+12(In) und Landeskunde Heimat+12(In) * Die Kultsprache ist eine alte, nicht mehr verwendete Sprache, die die Glaubensgemeinschaft vor Allem für liturgische Zwecke, und Den Theologischen Disput auf Akademischer ebene, nutzt (z.B. Altoqua in der Krigh), in Sekten wird sie auch wie eine Geheimsprache eingestzt.
       
      Edit: Korektur von Rechtschreibfehlern, danke an Seamus für den Hinweis (26.3.17)
              Korrektur von Formatierungen, die unter dem Neuen Forum nicht mehr Funktionieren. (10.4.17)
    • Von Einherjar
      Hallo Midgardfüchse!
       
      Ich wollte für meinen Hexenjäger einen Hexenhammer herstellen, finde aber dazu keine Angaben über die Kosten des Erschaffens, des Aufprägens von Sprüchen und welche Sprüche er überhaupt zur Verfügung hat!
       
      Orientiere ich mich da komplett am Ordenskrieger oder gibt es irgendwo versteckt eigene Werte und Regeln dazu? Fände es merkwürdig, wenn ein ungläubiger Hj sich nur mit Gold und GG ein Thaumagral erschaffen könnte.
       
      Alles was ich zum Thaumagral des Hexenjägers fand, waren der Hexenhammer oder der Hexenfänger.
       
      Beste Grüße
      S.
    • Von Shadow
      Laut MYS S.108 (rechte Spalte) ist es möglich mit Zauberschmiede, die auf ein Thaumagral geprägt ist, für je 4 AP einen Schadensbonus von bis zu +3 auf einer Thaumagralwaffe zu erhalten.
       
      Ist es möglich auch nur einen Schadensbonus, d.h. ohne Angriffsbonus auf die Thaumagralwaffe zu zaubern? Ich hätte gerne eine Waffe*(+0/+3) für 12 AP. Geht das? Oder muss der Angriffsbonus immer mindestens so hoch sein, wie der Schadensbonus?
       
      Bitte beachten, es handelt sich um eine Regelfrage. Antworten, die sich in wilden Spekulationen oder Hausregeln verlieren, brauche ich nicht. Bitte Interpretationen mit Regeltext aus M5 belegen oder untermauern. Vielen Dank.
       
      Viele Grüße
      Shadow
    • Von Yon Attan
      Hi
       
      Welche Zauber kann denn ein Ordenskrieger auf sein Thaumagral prägen lassen?
       
      Wenn ich die Liste im MYS durchgehe und mit dem Lernschema des Or abgleiche, bleibt da nur Göttlicher Blitz übrig.
       
      Habe ich da etwas überlesen?
       
      Mfg       Yon
       
       
    • Von MacFritte
      Hallo zusammen,
      hat jemand Erfahrung wie man eine Runenklinge zum Thaumagral machen kann? In einem Dokument in Finstermal wird es erwähnt, dass es gehe, aber regeltechnisch wird es nirgendwo wirklich beschrieben – zumindest habe ich die entsprechende Stelle nicht entdeckt... Es steht nur beschrieben, dass die 3 Funktionskreise wohl aufgeprägt sind, vermutlich also als 3 bestehende Thaumagralzauber gelten, dh die ABW bei 6 liegt. Sehe ich das richtig?
       
      Der Magier meiner Runde wird das bestimmt machen wollen und ich wäre gerne vorbereitet.
      Zur Zeit sind wir mitten in Wolfswinter, es hat also noch Zeit – und er die Klinge noch nicht gefunden...
       
       
      Freu mich über Anregungen!
      Gruß MacFritte
×