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Myrdin

Priester Tod - Lernschema und Spruchliste

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Nachdem ich mir gestern eine Piesterin Tod ausgewürfelt habe, kommt mir das Lernschema ein wenig seltsam vor. Kann es sein, das sie eher als Assasinenpriester denn als Schiksalspriester gedacht sind? Und wie habe ich mir das Tun und Wirken eines Todespriester vorzustellen?

 

Myrdin

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Hi, Myrdin.

Die Orientierung hängt immer von der Kultur ab. Ein Ylathor-Priester hat eine ganz andere Ausrichtung als ein Culsu-Priester... Woher stammt Deiner?

 

Marek

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Gast

@ Myrdin: Zu deiner ersten Frage: Ernst, Geheminissvoll,

Er Representiert den Tod, das Schicksal, das Unausweichliche, und daher ist er "dunkel" "unnahbar".

Und seine Lernliste is UHIIIII!! Böses Gerät;-'wink.gif)

Also wenn der nicht dunkel-Grau ist weiß ich es auch nicht mehr;-)

 

 

Auf jeden Fall stell ich ihn mir so vor;-)

 

NOTU

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Das sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel. Ein Ylathor-Priester (Alba) vermeidet Waffen (s. Alba-Quellenbuch), während ein Priester der Baith noch relativ unbestimmt ist (Clanngadarn-Quellenbuch ist in Arbeit...).

In Alba haben die Todespriester mehrere Funktionen: Kampf gegen Untote/Geister, Aufklärung von Morden, Bestattungen.

Da Clanngadarn eine eher kriegerisch/Barbarische Kultur ist, kann die Aufgabe der Baith-Priester anders aussehen. Sie können bestimmt auch Waffen gebrauchen.

Eins sollte jedoch klar sein: Normale Menschen haben immer ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu Todespriestern. Das "Nachleben" oder die "Richterfunktion", die den Totengöttern meist zugesprochen wird, verursacht fast immer ein mulmiges Gefühl, sollte eine solche SpF in der Nähe sein...

 

Marek

(selbst mit einem Ylathor-Priester gesegnet)

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Ich denke mal, das sie unter anderem unterwegs sind , um unheilig verlängertes Leben dem "Sollzustand" zuzuzuführen. Warum sie selber Bannen des Todes haben, versteh ich allerings nicht.

Bei Geistern, Wiedergängern etc. wird er eher dafür sorgen, das der Grund des Verweilens der Seele beseitigt wird.

Es muß ja auch nicht unbedingt Baith sein.

 

Myrdin

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Myrdin @ Mai. 23 2002,14:25)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Warum sie selber Bannen des Todes haben, versteh ich allerings nicht.<span id='postcolor'>

Entweder um den Zauberspruch mit einem Gegenzauber aufzuheben, wenn sie gerade einen Zauberer bei der Anwendung dieses Zaubers erwischen.

 

Oder falls es sich um einen Grundzauber handelt (Was ich momentan nicht nachschauen kann) um ein göttliches Geschenk ihres Gottes.

 

Andere Frage: Hat eigentlich irgendein Priester den Zauberspruch Bannen des Todes als Grundzauber? Und wenn ja, benötigt dieser dann überhaupt ein Wesen der gleichen Rasse als Opfer? Da schließlich bei Grundzaubern von Priestern keine Materialien benötigt werden.

 

Gruß

Lemeriel

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Also, generell sehe ich die Aufgaben eines P(T) weniger in der Förderung des Todes als vielmehr die kultische Überführung der Verstorbenen in das Jenseits.

Bannen des Todes passt in diesem Zusammenhang m.E. hervorragend.

Am besten haben mir von ihrer Anlage ja die nahuatlanischen P(T) gefallen, fatalistisch und lebensfroh. wink.gif

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Gast

Bannen des Todes aber nur mit Ausdrücklicher Genehmigung des Gottes oder nicht?

Ich weiß nicht ob ein Todesgott da so "freundlich" ist wenn jamdn an seinem "schicksal" Altern und somit sienm Tod dreht indem er den Tod bannt.

 

NOTU

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Kazzirah @ Mai. 22 2002,16:21)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Also, generell sehe ich die Aufgaben eines P(T) weniger in der Förderung des Todes als vielmehr die kultische Überführung der Verstorbenen in das Jenseits.

Bannen des Todes passt in diesem Zusammenhang m.E. hervorragend.<span id='postcolor'>

Das sehe ich genauso, allerdings scheint das im Lernschema anders vorgesehen zu sein, es hat etas von einem legitimierten Schwarzhexer.

Zum Thema Bannen des Todes: Bannen des Todes verlängert die natürliche Altersspanne, ich kann mir nicht vorstellen, das dies dem entsprechenden Totengott gefällt. Erheben der Toten dagegen könnte ich mir in einigen Situationen vorstellen, zb wenn versucht wurde durch den Tod einer Person künstlich das Schicksal zu verändern, allerdings geht das sehr wahrscheinlich eher in die Ecke der Moiren.

 

Myrdin

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Bei uns in der Gruppe wurde der Todespriester ob seiner Fertigkeiten und Zaubersprüche auch immer eher in die Ecke eines "fast Chaospriesters" gesteckt, da einige Sachen, einige wurden bereits angesprochen, schwer in unser Bild eines Priesters einer prinzipiell guten Gottheit passen.

Einer unser Spieler hat eine Priesterin Tod bis in den 9. oder 10. Grad gespielt. Die war mörderischer als jeder Assassine und dabei verdammt rücksichtslos. Er hat sie in Richtung "Racheengel" gespielt.

 

Gruß

Eike

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@Eike: Die Idee des Racheengels gefällt mir, eine Krähe sollte sie ohnehin bekommen. Und noch vorher noch ein wenig Dogma gucken....ja...mh...

 

Wie läßt sich das ganze denn mit Varna bzw. Xan Priestern vereinbaren?

Bzw. wie beweise ich unter Grad 7, das ich wirklich ein Priester bin und kein schwarzer Hexer.

 

Myrdin

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Ein Priester kann die tausende Zitate aus seinem Glauben er wurde jahrelang erzogen. Außerdem dienen alle Priester der Dheis Albi allen Göttern ein bischen und haben einen Spezialgott der ihnen Wunder schenkt und dessen Riten sie speziell kenn und können müssen. Das heisst dein Ylathorpriester kennt sich mit allen Glaubensgeboten und VERBOTEN zumindest ein bischen aus.

Ein verkliedeter schwarzer Hexer kann das alles nicht wissen.

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@eike: ok, dann sollte man alba allerings nicht verlassen und vor allem einen gaaaaaaaanzzzz  großen Bogen um Eschar machen :-)

 

Ich dachte eigentlich eher in die Richtung der Nornen bzw. der Moiren. Bei Ylathor müße ich den Alba Band "auswendig" lernen :-).

 

Myrdin

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Hmm..

 

Ich würde mal sagen Bannen des Todes ist doch die Strafe für Gottelästerer etc. Wahrscheinlich haben PT es deshalb.

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Das Lernschema ist letztlich doch nur ein e Ansammlung von Vorschlägen. Die Ausprägung gestalltet letztlich jeder selbst. Sonst wäre es ja nicht besonders bunt in unserer Abenteurerwelt.

 

Als Beispiel: Bei uns hat Ylathor auch noch den Aspekt Recht/Gerechtigkeit (ungeachtet des Ansehen!wink.gif was ihn ein wenig auserhalb der Kigh stehen läßt, da dort, wenn auch nur inoffiziell, sehr auf die Previlegien der Hochgeborenen abgestellt wird. Dies verstößt gegen seinen Gleichheitssinn.

 

Natürlich führt dies zu einer gewissen Abweichung vom Lernschema. Und Bannen des Todes ist für einen solchen Prister undenkbar.

 

 

Barmont, der gerne mal einen Ylathorpriester spielen würde.

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Hi Dudes,

müssen denn Priester Tod immer bösartig und geheimnisvoll sein. Ist es nicht gerade Aufgabe der Todespriester den Menschen die Angst vor dem Tod zu nehmen?

Ich persönlich würde denken, daß für gewöhnlich ein Todespriester den Menschen in schweren Lebenskrisen die mit dem Tod verbunden sind beisteht. Den Angehörigen zum Trost, den Todgeweihten zur Linderung von Leiden, seelischer Vorbereitung auf das Jenseits und soweiter. Also eher ein Mensch der das Leid der Welt zu tragen hilft. Die Zauber würde ich so interpretieren, daß das nun mal die Fertigkeiten sind die der Tod zur Verfügung hat, was anderes können sie nun mal nicht, selbst wenn sie persönlich es sinnvoll fänden, lernen.

Wie man nun aber einen wandernden Abenteurer spielt steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Racheengel, Tröster, Fatalist oder Lebensretter ("Deine Zeit ist noch nicht gekommen Freund , glaub mir, ich weiß es..."),

 

Oder??    confused.gif  

 

Na ich seh Todespriester jedenfalls so.

 

alien.gif

 

 

 

 

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Ich sehe das Verständnisproblem vor allem darin, dass wir (wir hier im Forum und draußen vor den Empfangsgeräten) den Tod fürchten und daher postulieren, auch die Bewohner Midgards hätten Angst vor ihrem Ableben. Das sehe ich nicht so.

 

Die Bewohner Midgards sind in einem überaus festen Glaubensgefüge geborgen und erhalten darüber hinaus durch die Möglichkeiten der Wundertaten handfeste Beweise, dass es ein Nachleben tatsächlich gibt. Unter solchen Bedingungen ist es wohl kaum wahrscheinlich, dass sich Furcht vor dem Tod entwickelt. Der Todespriester muss nicht böse sein (dann wäre er tatsächlich kurz vor der Konvertierung zum Chaospriester), aber dürfte in allen Kulturen immer ein Mittler und Überbringer des Todes sein.

 

Der Priester besitzt die Fähigkeit zu töten, weil er es hin und wieder tun muss. Er besitzt die Fähigkeit zu heilen, weil auch das manchmal Not tut, wenn die normalerweise erreichbare Lebensspanne einer Person durch äußere Einflüsse zu früh zum Ende zu kommen droht.

 

Todespriester sind die Diplomaten des Todes, doch ihr Wirken zielt nicht auf die Zerstörung der Welt oder die Einverleibung Midgards in eine Chaosebene. Letzteres ist das Metier der Chaospriester, welche daher als grundlegend lebensfeindlich einzustufen sind.

 

Grüße

Prados

 

 

 

 

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Und ich Naivling dachte bisher immer, Todespriester würden sich hauptsächlich um die Toten und deren Bestattung etc. kümmern...

 

Wer sich traut, kann sich ja mal die Götterbeschreibung von Boron durchlesen. Könnte weiterhelfen, obwohl es DSA ist.

Hornack

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Kümmern sich Kriegspriester nur um Krieg??? Versuchen sie sogar kriegerische Auseinandersetzungen herbeizuführen??

Wohl nicht.

 

Wollen Herrschaftspriester herrschen???

Historisch gesehen wohl ja  sad.gif

 

Sind Fruchtbarkeitspriester auf das Heilen von Personen und dem Segnen der Erde beschränkt???

Wohl nicht???

 

Insofern jeder Spielrunde der Kult und Glaube der zu iherm Konzept und ihrer Speilweise passt.

 

Gruß

Eike

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Die Spezialisierung von Göttern gibt es eigentlich nur in Ländern, die ein Götterpantheon haben. Somit ist es klar, dass es zwischen den Göttern eine Art Arbeitsteilung gibt. Ein Kriegspriester ist normalerweise kein Kriegstreiber, denn sonst bekommt er Ärger mit den anderen Priestern. Wenn jedoch ein Krieg ausbricht, wissen die Kriegspriester, was sie zu tun haben: sie kümmern sich aktiv um die Unterstützung der Kämpfer, indem sie die Macht ihres Gottes zur Verfügung stellen.

 

Ein Todespriester ist somit also niemand, der andere in den Tod treibt, sondern jemand, der einem Toten in den letzten Stunden seines Lebens beisteht oder sich um Begräbnisrituale kümmert. Arbeitsteilung eben. Das bedeutet allerdings auch, dass ein bestimmter Priester nicht überall Fachmann sein kann.

Hornack

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@ Prados Karwan,

ich halte die Idee einer Kultur von Menschen die keine

Angst vor dem Tod haben mad.gif für nachgeradezu absurd. Die

Angst des Menschen vor dem Tod ist gleichzeitig die Quelle des Respektes vor dem Leben. Und sei es nur das Eigene.

Kein (durchschnittlicher) Mensch wird sich nicht davor fürchten zu sterben, zumal das Ereignis Tod häufig mit Begriffen wie Schmerz, Verlust, Ausgeliefert sein, Hilflosigkeit, Krankheit etc. assoziiert ist, außerdem ist ja mit Tod nicht nur die eigene Vergänglichkeit gemeint, sondern auch der Verlust von Verwandten und Geliebten. Die Witwen und Waisen Midgards werden schon mehr als einmal den Tod verflucht haben, wenn er ihnen den Ernährer genommen hat und nun selber sein kalten Lippen ihnen zum Kuss bietet. Hier könnte ein weiteres Betätigungsfeld eines Todespriesters liegen. Trost, Hilfe (zur Selbsthilfe) der Hinterbliebenen. Bestattungriten sind sicherlich auch Teil der Aufgaben. Häufig sind dies aber ja nur Zeremonien mit denen Hinterbliebene Abschied nehmen sollen, eine Wiederkehr als Untoter oder sonstiges Gezücht verhindert werden soll und der Tote präsentiert wird wie er im

Diesseits  notify.gif in Erinnerung bleiben soll/will.

 

Also das Phänomen Tod ist doch viel vielschichtiger als nur das Bringen oder Verhindern des Todes.

Denk ich...oder?

 

rolleyes.gif

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@Birk

Lies dir mal z.B. das Quellenbuch zu Rawindra durch, dort haben die Leute insgesamt recht wenig Angst vorm Tod. Ebenso ist in Waeland der Tod ein ständiger und von Kriegern auch gewünschter Begleiter. Die gleichen Aussagen treffen für die irdischen Vorbilder Indien und Skandinavien (Wikingerzeit) zu.

 

Darüber hinaus weiß ich nicht, wen du mit 'durchschnittlicher Mensch' meinst, den gibt es nämlich nicht. Viele gläubige Menschen haben keine Angst vorm Tod, lediglich einen gesunden Respekt. Sie akzeptieren ihn als Teil ihres Lebens und lernen bereits zu Lebzeiten, mit ihm umzugehen. Die Einstellung zum Tod ist nicht per se angstvoll; die meisten Menschen haben keine Angst vorm Tod, sondern vor einem langsamen oder schmerzvollen Sterben.

 

Und den Todespriester nun zum Tröster von Hinterbliebenen zu machen, gestehe ich dir gerne zu; ich kann mich mit dieser Auffassung jedoch nicht anfreunden. Für diese Aufgabe gibt es meines Erachtens andere Priester.

 

Solltest du die Vielschichtigkeit der Todespriester in meinen Beitrag vermisst haben: Ich habe sie angedeutet, da sie schwerlich in kurze Worte zu fassen ist. Ich bezeichnete die Todespriester als Diplomaten des Todes.

 

Doch das ist kein Thema, das sich zur Argumentation eignet. Ich habe meine Ansicht hier geschrieben, um eventuell Anregungen zu geben. Ich werde mich weder rechtfertigen, noch weiter in die Tiefe gehen. Wenn du meine Auffassung nicht teilst, dann respektiere sie wenigstens als meine Meinung.

 

Grüße

Prados

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@ Birk: Ich glaube, Du hast da was in den falschen Hals bekommen. Es ist durchaus so, dass gerde wir in unserer westlichen Zivilisation dem Tod extrem entfremdet sind und eine nachgerade irrationale Furcht vor diesem ausgeprägt haben, die sich vor allem in Verdrängung äußert.

Das ist und war in anderen Zivilisationen durchaus anders. Das heißt nicht, dass dort die Menschen freudig starben, oder ihn gar aktiv suchten. (Das galt nicht einmal für das eher jenseitig orientierte Christentum der Spätantike und des Mittelalters.)

Es ist nur so, dass sie den Tod leichter als Teil des Lebens akzeptiert haben. Der Tod gilt nicht zwingend als etwas negatives!

 

Die Aufgabe der meisten P(T) ist meiner festen Überzeugung nach, die ordentliche Überführung der verstorbenen Seelen in die jenseitige Welt (oder wie auch immer die jeweilige Welt nach dem Tode gesehen wird). Dafür braucht ein P(T) mitnichten das Sterben aktiv zu befördern, er hat auch so genug zu tun. Im Gegenteil hat er im Sinne seiner Gottheit oft eher ein Interesse daran, "falsche" Tode zu verhindern. Das sind neben den offensichtlichen Untoten auch Morde, Epidemien etc. Es schliesst sich eben nicht aus, Priester einer Todesgottheit zu sein und dennoch für den Erhalt des Lebens einzustehen.

Es ist eher so, dass ein P(T) den Tod als essentiellen Teil des Lebens betrachtet, und vice versa.

In vielen irdischen Kulten sind diese Aspekte "Leben" und "Tod" so eng verzahnt, dass es sich um ein und die selbe Gottheit handelt. So z.B. die griechische Persephone, die zugleich Tochter der Demeter war und mit Hades verheiratet war. Die gilt zugleich als Symbol der Fruchtbarkeit und des Todes, einen Teil des Jahres verbringt sie in der Totenwelt als Herrscherin an der Seite Hades', den anderen verbringt sie in der Welt der Lebenden und ermöglicht so den Pflanzen das Leben.

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    • Von Simsor
      Manchmal ärgere ich mich darüber, das Von der Charakterklasse her die Priester deutlich weniger Profil haben, als sie es zu M4 Zeiten hatten. Daher will ich nun Vorschläge Entwerfen, wie man Priesterkategorien, die denen die M4 Ähnlich sind, unter M5 Entwerfen kann. Ich überlege, diese als Hausregel in meiner Gruppe einzuführen, erbitte aber Vorher den Rat der Forumsgemeinschaft bezüglich des Spielgleichgewichts.
      Diese Vorschläge machen Teilweise Ausnahmen vom Lernkonzept, da sich die EP/LE nicht mehr nur an der Zauberkategorie festmachen Lassen. Das ist ein Großer eingriff in das Lernsystem, der auch einiges Komplizierter macht, das ist mir klar.
      Daher möchte ich nun einige neue Priester Vorstellen. wer sich an die Priester unter M4 Erinnert fühlt hat damit recht.
       
      Beschreibungen der neuen Priesterklassen:
      Chaospriester(PC)
      Priester, deren Götter die Vernichtung von Allem Lebenden Wollen, oder Gleich die Welt ins Chaos Stürzen, sie Existieren meist nur in Kleinen Sekten, da Götter, die solche Ziele Verfolgen, meist beim gemeinen Volk und der Obrigkeit unbeliebt sind.
      Beispiele für Götter: Alaman, Dunkle Dreiheit, Kamasots
        Fruchtbarkeitspriester(PF)
      Sie verehren Götter, die das Leben Verkörpern. Dazu gehören die Fruchtbarkeit der Felder, die Gesundheit der Menschen und/oder Tiere, die Familie und die Liebe.
      Beispiele für Götter: Vana, Alpanu, Lishandi
        Handwerkspriester(PHa)
      Die Meisten Handwerksgötter verkörpern meist ein Bestimmtes Handwerk, sie sind die Schutzpatronen eine Handwerkergruppe oder aller Handwerker. Handwerkspriester legen meistens großen wert auf Kunstfertigkeit und Fleis. Wer will könnte auch eine Handelsgottheit durch diese Klasse abbilden.
      Beispiele für Götter: Thurion, Nothus, Torkin
        Herrschaftspriester(PHe)
      Im Normalfall sind Herrschaftspriester insbesonder Diener des Göttervaters, ihnen sind Recht, Ordnung und Disziplin die wichtigsten Tugenden. Oftmals stehen sie an der Spitze ihres Kultes.
      Beispiele für Götter: Xan, Ormut, Tin
        Meerespriester(PM)
      Die Priester Verehren den Mehresgott ihres Panteons, meist sind sie insbesonder für die Seeleute da, aber auch Händler sind oft mit ihnen verbunden, da Ihr Segen für eine Schiffahrt als Unerlässlich gilt.
      Beispiele für Götter: Dwyllan, Nothus,Fjörgynn
        Totenpriester(PT)
      Totenpriester sind die Diener der Götter, die über das Totenreich wachen. Sie sind, wenn sie in eine Dorfgemeinschaft eingebunden sind, für die Beerdigungen zuständig, und sie sind die Wächter der Totenruhe. Ein Priester der einen Totengott verehr, der möglichst schnell möglichst viele ins Totenreich führen will, ist aber besser durch den Chaospriester Abgebildet.
      Beispiele für Götter: Ylathor, Culsu, Tolucan
        Wissenspriester(PW)
      Sie Repräsentieren Götter, die Weisheit, Wissenschaft, Magie, Schläue oder List als ihren Zentralen Aspect sehen. Ihnen gilt der Verstand als wichtigstes Mittel, sowohl im Leben als auch in der Spirituellen reifung.
      Beispiele für Götter: Vraidos, Atunis, wyrd Die Veränderungen in der Steigerung:
      Chaospriester
      Fertigkeiten
      Alltag Freiland Halbwelt Kampf Körper Sozial Unterwelt Waffen Wissen
      30      40          30          40       30        10      20            40        20

      Zauber
      Beherrschen Bewegen Erkennen Erschaffen Verändern Zerstören Wunder
      30                  90           90             90               60              60            30

      Zauberwerkstatt
      Erhaltung Zaubermittel Zauberschutz Visilgrunen Artefakte
      90            90                 120                 90              120

      Da der Chaospriester wohl die Selbstständigste Charakterclasse ist, ist sie auch die Einzige, für die ich ganz eingene Werte Aufgestellt habe.
      Hier Fällt eine Dierekte herleitung aus den Werten für bisherige Priester sehr schwer, daher nahm ich hier als Vergleich den Hexer. Die Begründung für die abweichungen folgen:

      Fertigkeiten
      Freiland 10 teurer, Sozial 10 billiger, Alltag 10 teurer, Unterwelt 10 billiger
      Für den tausch Freiland 10 Teurer <-> Sozial 10 Billiger sorgten die Werte des PB.
      Hier wurde der PB und nicht der PS gewählt, da eher manipulative als offen kämpfende Technicken für Sekten typisch sind.
      Unterwelt ist billiger, als bei einem Hexer, da der Hx in erster linie für Graue Hexer ausgelegt ist, und das Moralverständnis eines CaosPriesters eher das eines Schwarzhexers ist, und folglich die Methoden eher Schwerkriminell sind.
      Alltag wurde als ausgeleich gewähkt, mangels Alternativen. man kann hier Argumentieren, dass ein Sektenaltag Unselbsständigkeit und daher auch Altagsuntauglichkeit fördert.

      Zauber:
      einen 30er verlegt von Verändern auf Wunder (da Wunder das Spezialgebiet aller Priester sind).
      einen 60er verlegt von Formen auf Verändern (da Verändern den hx Wichtiger ist als Formen).
      einen 90er Verlegt von Dweomer auf Formen. (Da Dweomer für einen Chaospriester Wenig sinn ergibt.)

      Visignien für 90 statt Zauberschutz. da sich mit Zauberschutz nur Personen schützen Lassen, und PC oft auch Occulte Orte schützen müssen.
      Obwohl der Hexer keine Visiglinien garnicht beherrscht, bekommt der PC den Zauberschutz nicht ganz gesttrichen, als Ausgleich dafür dass er auf Zaubersalze verzichtet.
        Fruchtbarkeitspriester
      Sie sind bis auf Angegebene Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie Lernen Freiland für 30 (10 Billiger) und dafür Halbwelt für 40 (10 teurer), da sie naturverbunden sind.
      Sie Lernen Zerstören garnicht (statt für 90) und dafür Dweomer für 90 (statt Garnicht), da sie naturverbunden sind.
      Sie Lernen Sprüche (nicht aber Dweomer und Wunder) mit Agens Holz für Halbe EP, dafür solche mit Agens Eis für Doppelte.
        Handwerkspriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie sind besonders Bodenständig, und lernen daher Alltag für 10 (statt 20), und Sozial für 20 (statt 10).
      Sie sind eher Praktisch Veranlagt, und lernen daher Körper für 20 (statt 30), und Wissen für 30 (statt 20).
      Aus gleichem Grund lernt er auch Zauberblätter für 120 (statt 60) und Artefakte für 60 (statt 120)
        Herrschaftspriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Streiter.
      Als Tyüische Verwalter können sie Gut mit Menschen, und Lernen daher Sozial für 20 (statt 30),
      Sie lernen aber Auch Freiland für 40 (statt 30), da sie typische Stubenhocker sind.
        Meerespriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen bei den Zaubern wie eine Priesterklasse.
      Man unterscheidet daher Meerespriester als Streiter (PMS) und Meerespriester als Beschützer (PMB).
      Sie Lernen Sprüche (nicht aber Wunder) mit Agens Wasser für Halbe EP, dafür solche mit Agens Feuer für Doppelte.
        Totenpriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie Lernen Zerstören für 60 (statt 90), und erschaffen für 90 (statt 60), da die zerstörung ein Aspekt des Todes ist.
      Sie Lernen Sprüche (nicht aber Wunder) mit Agens Eis für Halbe EP, dafür solche mit Agens Holz für Doppelte.
        Wissenspriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie Lernen Wissen für 10 (statt 20), dafür Sozial für 20 (statt 10).
      Sie Lernen Erkennen-Sprüche für 30 (statt 60), dafür Erschaffen-Sprüche für 90 (statt 60)
        Nun noch die Charaktererschaffung:
      Chaospriester
      Rasse, Stand und Besitz wie ein Hexer.
      Typische Fertigkeit: Gassenwissen+8(In) oder Sprechen/Schreiben: Kultsprache*+12/12
      Alltag 2 LE, Sozial 3LE, Wissen 2LE,
      Waffen 6LE
      Zauber 6LE (Wunder & Beherrschen)
      Typischer Zauber: Verfluchen
        Fruchtbarkeitspriester
      Alles Wie beim Priester als Beschützer. Typische fertigkeit: Erste Hilfe+8 (Gs)
        Handwerkspriester
      Alles Wie beim Priester als Beschützer, aber: Sozial 0LE, Alltag 4LE
        Herrschaftspriester
      Alles wie Beim Priester als Streiter
        Meerespriester
      Alles wie beim Entsprechenden PS/PB. Typischer Zauber: Wasseratmen oder Typischer Zauber der Zugrundeliegenden Klasse aus PB/PS
        Totenpriester
      Alles wie beim Priester als beschützer, Typischer Zauber: Hören der Geister
        Wissenspriester
      Wie Priester Als Beschützer, aber mit 0LE Sozial, 5LE Wissen,
      Typische Fertigkeit: Schreiben+12:Mutersprache (In)und Sprechen Kultsprache*+12(In) und Schreiben Kultsprache*+12(In) und Landeskunde Heimat+12(In) * Die Kultsprache ist eine alte, nicht mehr verwendete Sprache, die die Glaubensgemeinschaft vor Allem für liturgische Zwecke, und Den Theologischen Disput auf Akademischer ebene, nutzt (z.B. Altoqua in der Krigh), in Sekten wird sie auch wie eine Geheimsprache eingestzt.
       
      Edit: Korektur von Rechtschreibfehlern, danke an Seamus für den Hinweis (26.3.17)
              Korrektur von Formatierungen, die unter dem Neuen Forum nicht mehr Funktionieren. (10.4.17)
    • Von Läufer
      Hallo!
       
      Einerseits gefällt es mir sehr gut, dass Priester jetzt einfach Priester sind, ohne künstliche Schubladen.
       
      Andererseits ist es doch etwas schade, dass nun für jeden Priester die gleichen Zauber optimal sind. Dass also z.B. eine Flammenhand für den Thurionpriester genauso gut oder schlecht ist wie für einen Ylatorpriester. (Und ein 'lern doch den praktischen, sinnvollen Zauber xy einfach nicht' finde ich auch unbefriedigend.)
       
      Meine Idee: Es wird ja vorgeschlagen, Priester auszuarbeiten, so mit Ritualen, Feiertagen etc. Ich würde einem Priester gestatten, sich im Rahmen dieser Ausarbeitung auf einige für seine Gottheit besonders typische/kennzeichnende Zauber zu spezialisieren. Er erhält dann also bei diesen Zaubern +2 auf seinen Zauberwurf, außerdem zählen diese Zauber für ihn regeltechnisch als "Wunder". Als Grenzen würde ich einziehen:
      * Maximal fünf Zauber
      * Summe der Zauberstufen <= Grad des Priesters
       
      Ist das im Rahmen? Oder hat jemand aus einem ähnlichen Gedanken heraus schon eine (vermutlich bessere) Hausregel entwickelt?
       
      Zu den Sternen
      Läufer
    • Von Ronin
      Hallo!
       
      Nothuns Probe ist entstanden weil ein Spieler es mit seinem Priester übertrieben hat. Er wollte das sein Charakter eine eierlegende Wollmilchsau ist und alles machen.
       
      Dazu gibt es ein Folgeabenteuer: Schmuggel am Bardenfest
       
      Beide Abenteuer hängen als PDF an diesem Beitrag.
       
      MFG
      Nothuns Probe.pdf
      Schmuggel am Bardenfest.pdf
    • Von Galaphil
      Aus der Diskussion über mehrere Priesteraspekte habe ich mir die Mühe gemacht, einmal den universellen Priester herauszuarbeiten. Dabei habe ich mich daran gehalten, was "DER" Priester im allgemeinen für Kosten für Fertigkeiten, welche Wundertaten (fast) alle Priester immer haben und ähnliches. Allerdings ist dieser Entwurf erst einmal nur eine Feststellung und ein erster, noch nicht ausgewogener Vorschlag, der sicher genauerer Analyse und hie und da feinere Anpassungen benötigt.
       
      Der universelle Priester
       
      1. Fertigkeiten
       
      Grundfertigkeiten des universellen Priesters sind:
      Astrologie, Lesen von Zauberschrift, Meditieren, Orakelkunst, Sagenkunde, Schreiben: Sprache, Singen
       
      Standardfertigkeiten des universellen Priesters sind:
      Alchimie, Balancieren, Baukunde, Beredsamkeit, Beschatten, Dichten, Erste Hilfe, Erzählen, Fälschen, Fangen, Gassenwissen, Geheimmechanismen öffnen, Geheimzeichen, Geländelauf, Geomantie, Geschäftstüchtigkeit, Giftmischen, Glückspiel, Heilkunde, Kamelreiten, Klettern, Kräuterkunde, Landeskunde, Lippenlesen, Menschenkenntnis, Musizieren, Naturkunde, Pflanzenkunde, Pyromantie, Rechnen, Reiten, Rudern, Schätzen, Schauspielern, Schleichen, Schlittenfahren, Schwimmen, Seilkunst, Skifahren, Sprechen: Sprache, Steuern, Stimmen nachahmen, Suchen, Tanzen, Tarnen, Tierkunde, Trinken, Überleben Verbergen, Verhören, Wagenlenken, Wahrnehmung, Zauberkunde, Zeichensprache
       
      Ausnahmefertigkeiten alle anderen
       
      *: aus persönlichen Gründen, da ich Priester als eloquente Personen betrachte, die ja predigen und missionieren sollen, würde ich zumindest Sprechen: Sprache, wenn nicht sogar Beredsamkeit aufwerten, allerdings ist dies nicht mit den Vorgaben aus dem DFR konform
       
      2. Waffen:
       
      Aus der oben verlinkten Diskussion würde ich folgende Änderung bevorzugen:
       
      ALLE Priester lernen ALLE Waffen zu Ausnahmekosten, mit folgenden Ausnahmen:
       
      JEDER Priester darf seine Kultwaffe zu Standardkosten erlernen (außer dem PK aber nicht die zugehörige Waffenkategorie) (0)
      Der Priester Krieg darf zusätzlich 2 weitere Waffen (+Kategorie) UND entweder Schilde oder Parierwaffen zu Standardkosten erlernen (je -2)
      Der Priester Tod darf Garotte zu Standardkosten lernen (-4)
      Der Priester Weisheit darf Wurfscheiben und Wurfsterne zu Standardkosten lernen (je -4)
      Jeder Priester darf Zauberstäbe und Zauberstecken zu Standardkosten erlernen (je -6)
       
      In Klammer habe ich angegeben, wie beim späteren Baukastensystem sich dieser Vorteil ausgleichend negativ auf die zusätzlichen Zaubersprüche auswirkt.
       
      3. Zaubersprüche/Wundertaten
       
      Der universelle Priester hat folgende Wundertaten:
       
      Bannen von Dunkelheit, Erkennen der Aura, Göttlicher Schutz vor dem Bösen, Handauflegen, Heiliger Zorn - Austreibung des Bösen, Bannen von Finsternis, Bannen von Gift, Bannen von Zauberwerk, Bannsphäre Gold, Heilen von Krankheit, Heilen von Wunden, Segnen, Verfluchen, Wagemut, Warnung - Göttlicher Schutz vor Magie, Göttlicher Blitz, Heilen schwerer Wunden - Göttliche Eingebung, Heiliges Wort, Wort der Trauer, Wort des Lebens - Allheilung, Göttliche Strafe, Wahrsehen - Mumie erwecken - Heimstein
       
      ALLE Zauber mit Ursprung göttlich (außer Geisterlauf und Vision) sind vorerst Standardzauber aller Priester
       
      Das Aktivieren von alchimistischen Mitteln wird nach dem DFR für alle Priester zu Standardkosten übernommen
       
      Weihwasser herstellen und Weihen sind Wundertaten aller Priester, Das Verzaubern von Schildamuletten und Talismanen können alle Priester zu Standardkosten erlernen, weitere Amulette zu Ausnahmekosten.
       
      Das Baukastensystem für Priesterspezialisierungen
       
      Um die verschiedenen Priester mit verschiedenen Göttern und verschiedenen Aspekten besser herauszuarbeiten, gibt es noch einen Baukasten für die individuelle Generierung eigener Priester.
       
      1. Fertigkeiten
       
      Jeder universelle Priester bekommt 6 Punkte für Fertigkeiten, die er um eine Stufe billiger erlernen kann. Will er eine Fertigkeit von Ausnahme auf Grund erlernen, kostet ihn dies sogar 3 Punkte. Bei besonders teuren Fertigkeiten (die ihn vorher zB mehr als 1000 FP zum Erlernen gekostet hätten) werden diese Kosten verdoppelt.
      Jeder Priester darf bis zu maximal 2 weitere Fertigkeiten um je 1 Stufe billiger lernen, wenn er dafür 2 oder 4 andere, gleichwertige Fertigkeiten um eine Stufe teurer macht!
      Die Fertigkeiten, die sich die Priester verbilligen dürfen, richten sich nach der Ausrichtung und dem Aspekt - als Beispiele seien hier die klassischen Priester aus dem DFR genannt:
      PF - aus den Heilergrundfertigkeiten
      PHandel - aus den Händlergrundfertigkeiten
      PHandwerk - aus den Thaumaturgengrundfertigkeiten + Baukunde
      PHerrschaft - aus den Grundfertigkeiten des Ermittlers, aber ohne Wahrnehmung und Schlösser öffnen
      PKrieg - aus den Grundfertigkeiten des Kriegers
      PMeer - aus den Grundfertigkeiten des Seefahrers, ohne Wahrnehmung
      PTod - aus den Grundfertigkeiten des Assassinen, ohne Scharfschießen
      PW - aus den Grundfertigkeiten des Magisters
       
      Dabei sollten sich Spieler und Spielleiter einigen, dass einige außergewöhnliche Fertigkeiten wie Fallen..., Geheimmechanismen öffnen und ähnliches eigentlich nicht üblich sind, außer man hat einen besonders guten Hintergrund und Sp und SL sind sich darüber einig
       
      Weitere Aspekte kann man analog ausarbeiten und eine ähnliche Zuordnung vornehmen
       
      2. Waffen
       
      Hier wurden die Unterschiede schon oben ausgearbeitet, mehr Ausnahmen würde ich nicht zugestehen wollen
       
      3. Zaubersprüche
       
      Dieser Teil ist noch etwas unausgegoren, hier mögen andere noch ausgeklügeltere Systeme finden. Mein Vorschlag:
       
      Als erstes kommen alle zusätzlichen Zaubersprüche dazu, die als Standard- oder Ausnahmezauber in den Lernlisten aller PRI zu finden sind und nicht-göttlichen Ursprung haben.
       
      Als zweites bekommt jeder spezialisierte Priester ein zusätzliches Set an Zaubersprüchen dazu, dass sich nach seinem Aspekt richtet - ausgenommen sind jeweils Zaubersprüche mit schwarzmagischen Ursprung! (s.u. für Vorschläge):
      Beispiele: PF: zusätzliche Zauber je nach Aspekt auf Heilung oder Landwirtschaft, die zB Heiler oder Druiden besitzen und typisch erscheinen
      PHandel: Zauber, die diesem Priestertyp helfen, den Handel zu unterstützen - zu Wasser und zu Lande, aber auch, um Leute zu manipulieren
      PHandwerk: Zauber, die bei der Herstellung von magischen Gegenständen, Gebäuden uä, das Handwerk betreffende Fertigkeiten unterstützend eingreifen, dazu zählen auch die Herstellung von Automaten und ähnliches.
      PHerrschaft: Zauber, die dominierend/bestrafend wirken (viele der dort angegebenen Zauber besitzen das Agens Feuer)
      PKrieg: Angriffszauber, ebenso wie Schutzzauber im Kampf, wie die verschiedenen Hautzauber. Es spricht nichts dagegen, dem PKrieg auch eine Auswahl an Feuerzaubern zuzugestehen, oder als PSturm den Schwerpunkt auf aggressive Luftzauber zu legen - man muss sich nur entscheiden
      PMeer: Wasser und Luftzauber - die auch bisher schon beim PMeer zu finden waren
      PTod: Eiszauber, auch mit dem Prozess zerstören, nicht aber mit schwarzmagischen Ursprung
      PWeisheit: vor allem Zauber mit dem Prozess Erkennen und dem Agens Luft, sofern sie passend wirken
       
      Falls ein Priestertyp sich für eine Spezialisierung auf ein Element entscheidet, werden alle Standardzauber des entgegengesetzten Elementes zu Ausnahmezauber abgewertet, vorherige Ausnahmezauber können nicht mehr gelernt werden: zB Feuer-Wasser oder Erde-Luft oder Eis-Holz
       
      Weitere Aspekte können Spieler und SL ausarbeiten und ebenso passende Extrazauber geben
       
      Da der universelle Priester 28 Grundwundertaten besitzt und die Priester im DFR zwischen 37 und 49 Wundertaten (wenn ich mich nirgends verzählt habe), würde ich als erstes allen Priestern ein Set von 40 Punkten für zusätzliche Wundertaten zugestehen - abzüglich der Punkte, die oben für zusätzliche Waffen genommen wurden!
       
      Diese übriggebliebenen Punkte kann der neue Priester so aufteilen: Aus den Zaubern, die göttlichen Ursprungs waren und seiner passenden Spezialisierung darf er zusätzliche Zauber zu Wundertaten aufwerten: jeder aufgewertete Zauber kostet soviele Punkte, wie die Stufe des Zauber ist: ein Zauber der Großen Magie zählt dabei wie üblich 6 Punkte wie ein Stufe 6 Zauber.
       
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      So, dies als erster Ansatz - keine Ahnung, ob es funktioniert, es sei einmal als mögliche Alternative für Spieler, die sich gerne ihre eigenen Priester basteln möchten und mit dem derzeitigen System nicht glücklich sind, in den Raum gestellt
       
      Lieben Gruß
      Galaphil
    • Von Barbarossa Rotbart
      Eigentlich bedeutet Synkretismus die Verschmelzung zweier (oder mehrerer) Gottheiten zu einer einzigen. In diesem Fall geht es um die verschmelzung zweier Priestertypen, weil in manchen Kampagnen die bestehenden Priestertypen unzureichend sind, wenn die betreffenden Gottheiten Aspekte in sich vereinen, die MIDGARD verschiedenen Priestertypen zuordnet. In einer mythologisch-historischen Kampagne müsste sich ein Priester der babylonischen Göttin Ischtar, deren Aspekte Liebe und Krieg sind, zwischen Priester (Fruchtbarkeit) und Priester (Krieg) wählen. Dies ist aber eigentlich unrealistisch.
      Deshalb folgende Regel. Sind zwei Priestertypen für eine Gottheit möglich, gilt folgendes:
      - Alle Grundfähigkeiten eines der beiden Priestertypen sind auch Grundfähigkeiten des "synkretischen" Priestertyps.
      - Alle Fähigkeiten, die Standardfähigkeiten beider Priestertypen sind, bleiben Standardfähigkeiten.
      - Alle anderen Fähigkeiten werden zu Ausnahmefähigkeiten.
      - bei den Lernplänen gelten immer die günstigeren Kosten.
       
      Dies ist natürlich noch nicht perfekt...
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