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Alltag von Priestern


Solwac

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Was machen Priester den ganzen Tag?

Einige sind Abenteurer, aber die meisten Priester kehren nach Auftritten als NSC wieder in den Alltag zurück. In diesem Strang möchte ich diesen Alltag etwas beleuchten

Arten von Priestern (ich meine hier geweihte Priester, nicht welche nur ehrehalber, wie ich das z.B. bei Beren in manchen Rollen unterstelle):

  1. Abenteurer.
  2. Priester in einer Stadt, die gemeinsam einen (größeren) Tempel betreuen.
  3. Priester aum dem Land, die dort alle Rollen in Personalunion erfüllen.
  4. Priester mit räumlich begrenter Wirkungsstätte, z.B. Kaplan einer Burg oder im Dienst eines Herrschers.
  5. Priester in einem Kloster
  6. Priester anderer Rassen (Halblinge, Zwerge), Vraidospriester, Ausländer

Viel hängt dabei von der Umsetzung der verschiedenen litugischen Rollen ab. Das Quellenmaterial schweigt sich hier weitgehend aus und schon bei den regeltechnischen Vor- und Nachteile einzelner Gotter wird der Fokus zur sehr auf die Waffen gelegt. Mir fehlen ein wenig die indivuellen Lehrpläne der Priester nach M4. Aber wir sind bei M5 und haben Fertigkeiten, Waffen und Zauber in großen Gruppen zusammengefasst. Aber zurück zur Liturgie und zum Alltag. Das QB spricht von einzelnen Schreinen unter einrm Dach. Die Karten und Zeichnungen in verschiedenen offiziellen Abenteuern zeigen Ähnlichkeiten zu katholischen Kirchen mit ihren verschiedenen Altären Ein Großteil der priesterlichen Arbeit dürfte also in der Bedienung dieser Altäre für die einzelnen Gruppen liegen. Einzelpriester werden diese Aufgaben nur nacheinander bewältigen können, was zu Schwerpunkten führen wird. In Regionen mit viel Landwirtschaft wird dies Vana sein. am Meer Dwyllan usw. In großen Tempeln können verschiedene Teilgottesdienste parallel bedient werden. Dabei werden Lieder und gemeinsame Gebete sicher so zelebriert, das eine gewisse gegenseitige Beeinträchtigung auftritt. Burgkaplane werden wegen der begrenzten Zahl ihrer Schützlinge auch teilweise als Sekretär wichtige Schriftarbeit verrichten und dienen mit Beichtabnahme und als Ratgeber. In einem Kloster werden die Pflichten sicher in weiten denen eines Abts entsprechen und dabei Uterstützung durch Brüder ohne Priesteweihe erhalten.

Eine gute Quelle zur Inspiration: http://www.mittelalter-recherche.de/messe.html

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Tempel haben auch viel zu verwalten, u.A. ihre Güter (Landbesitz, Gebäude, Wälder, ...), deren Pächter, Sklaven, etc. Außerdem ihren finanziellen Besitz, Tempelschätze, Spenden, Opfergaben, Einkünfte durch Wundertaten, Geldverleih oder andere Dienste... Auch Artefakt- und Schriftensammlungen sind denkbar. 

Es könnten insofern auch viele Priester Sachverwalter oder Schreiber sein, die Unterlagen über diese vielen Dinge anlegen und aktuell halten, außerdem Prospektoren, die Artefakten nachforschen, die sich entweder schon im Besitz des Tempels befinden oder noch gefunden und beschafft werden sollen. Viele Priester könnten auch so etwas wie mittelalterliche Archäologen sein. 

Auch die Armenspeisung, die Sammlung von Spenden, die Massensegnung in den Straßen oder in einer Leprakolonie, die Behandlung von Kranken und Totgeweihten, ... wären Aufgaben für Priester. 

Auch das Überbringen vertraulicher Nachrichten zu anderen Tempeln oder Gläubigen, die Unterhaltung eines Orakels und dessen Deutung, die Beratung der Machthaber... 

Edited by KoschKosch
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vor 3 Minuten schrieb KoschKosch:

Tempel haben auch viel zu verwalten, u.A. ihre Güter (Landbesitz, Gebäude, Wälder, ...), deren Pächter, Sklaven, etc. Außerdem ihren finanziellen Besitz, Tempelschätze, Spenden, Opfergaben, Einkünfte durch Wundertaten, Geldverleih oder andere Dienste... Auch Artefakt- und Schriftensammlungen sind denkbar. 

[...]

Auch die Armenspeisung, die Sammlung von Spenden, die Massensegnung in den Straßen oder in einer Leprakolonie, die Behandlung von Kranken und Totgeweihten, ... wären Aufgaben für Priester. 

Große Tempel, wie z.B. Prioresse, haben natürlich eigene Verwalter, die natürlich geweiht sein können.

Wo gibt es in Alba nennenswert Lepra?

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In welche richtung möchtest du das hier haben?

Also tätigkeiten als Tagesablauf und was davon vieleicht speziell ist für spezielle ausrichtungen von Priestern?

Du sprichst katholische Kirchen an, aber im ernst, ich glaube auch Budistische Tempel sind da nicht so verschieden. Es gibt sicher dinge die immer wieder mal gemacht werden müssen - egal welcher Gott da zu bedienen ist muss Personal sich um einige Dinge eben kümmern - in einem großen Tempel machen das Hilfswillige aber auf dem land macht das dann eben der Priester in seiner Eisidelei vieleicht auch mal alleine, also alles vom Essen Kochen, Dach reparieren und den Altarraum Fegen. Da kann man sich einen sehr detailierten und festgelegeten tagesablauf zusammenbauen, der sicher auch krasse abweichungen hat - etwa die Säulenheiligen in Chryseia.

Das ganze ist halt extrem vielschichtig.

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Ich dachte, es geht hier um Alba, nicht um die paar Orte, die im Alba QB beschrieben sind. 

In dem Fall: ja, ich kann mir gut eine Leprakolonie respektive ein Aussätzigenviertel am Rande von Beornanbourgh, Haelgarde oder Crossing vorstellen. 

Warum sollte gerade das schmutzige, unterentwickelte und teils frühmittelalterliche Alba keine Aussätzigen und Orte haben, wo diese in den großen Städten hin aussortiert werden? 

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vor 7 Stunden schrieb KoschKosch:

Ich dachte, es geht hier um Alba, nicht um die paar Orte, die im Alba QB beschrieben sind. 

In dem Fall: ja, ich kann mir gut eine Leprakolonie respektive ein Aussätzigenviertel am Rande von Beornanbourgh, Haelgarde oder Crossing vorstellen. 

Warum sollte gerade das schmutzige, unterentwickelte und teils frühmittelalterliche Alba keine Aussätzigen und Orte haben, wo diese in den großen Städten hin aussortiert werden? 

Ich sehe gerade im unterentwickeltem Alba mit den relstiv wenigen und recht kleinen Städten nicht die Ausbreitung von Lepra, als dass eine große Anzahl an Betroffenen im Vergleich mit Lidralien existieren müssten. Und mit Einzelfällen sollte ein magisches Gesundheitswesen klar kommen. Deshalb sehe ich da kein Problem.

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vor 12 Stunden schrieb Solwac:

Wo gibt es in Alba nennenswert Lepra?

Fast überall! Alba ist wie ein Geschwür, in zahlosen Runden wird immer wieder skandiert: "Alba gu brath!" Es verhält sich wie bei der Lepra, es klebt an einem und begleitet einen bis in den Tod ...1 ;)

Frohes Neues an alle und das ihr Alba treu bleibt! :)

vor 10 Stunden schrieb Bro:

Solwac hat den Beitrag aber im Alba-Unterforum geschrieben. Dabei wird er sich etwas gedacht haben.

Sicherlich, aber die Frage stellt sich doch fast allerorten ...

Übrigens eine durchaus interessante Frage. Ich bin gespannt, wie sich der Strang hier weiterentwickelt.

1 Dabei hat Midgard noch so viel mehr zu bieten!

Edited by Fabian
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vor 54 Minuten schrieb Solwac:

Ich sehe gerade im unterentwickeltem Alba mit den relstiv wenigen und recht kleinen Städten nicht die Ausbreitung von Lepra, als dass eine große Anzahl an Betroffenen im Vergleich mit Lidralien existieren müssten. Und mit Einzelfällen sollte ein magisches Gesundheitswesen klar kommen. Deshalb sehe ich da kein Problem.

Womit wir wieder beim Thema wären: in hochentwickelten Ländern wird es tendenziell mehr Priester geben (da mehr Geld und eine effizientere Verwaltung) und dadurch ggfls. auch weniger Seuchen (vielleicht). 

In Alba sehe ich das umgekehrt und vor allem sind auch die Hygienezustände bedeutend schlechter (denke ich). Darum - beiß dich nicht nicht an Lepra fest, ich hab das als Platzhalter für alle ähnlichen Krankheiten genutzt - glaube ich bei Alba mehr an Priester, die regelmäßig solche Kranken versorgen. 

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Ich hatte meinen Beitrag auch nicht auf Lepra bezogen, sondern auf Irwischs buddhistische Tempel und Säulenheilige. 😉 

Ich bin eh dagegen, dass auf Midgard irgendwelche Priester, Heiler, Weise, Schamanen ständig dabei sind, irgendwelche Seuchen zu bekämpfen. Lepra u.a. Seuchen sind gerade in Alba völlig okay.

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vor 26 Minuten schrieb KoschKosch:

Womit wir wieder beim Thema wären: in hochentwickelten Ländern wird es tendenziell mehr Priester geben (da mehr Geld und eine effizientere Verwaltung) und dadurch ggfls. auch weniger Seuchen (vielleicht). 

In Alba sehe ich das umgekehrt und vor allem sind auch die Hygienezustände bedeutend schlechter (denke ich). Darum - beiß dich nicht nicht an Lepra fest, ich hab das als Platzhalter für alle ähnlichen Krankheiten genutzt - glaube ich bei Alba mehr an Priester, die regelmäßig solche Kranken versorgen. 

 

vor 20 Minuten schrieb Bro:

Ich hatte meinen Beitrag auch nicht auf Lepra bezogen, sondern auf Irwischs buddhistische Tempel und Säulenheilige. 😉 

Ich bin eh dagegen, dass auf Midgard irgendwelche Priester, Heiler, Weise, Schamanen ständig dabei sind, irgendwelche Seuchen zu bekämpfen. Lepra u.a. Seuchen sind gerade in Alba völlig okay.

Können wir uns darauf einigen, dass das Thema den Alltag nicht wirklich beschreibt, also Seuchen nicht relevant sind?

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vor 17 Minuten schrieb Solwac:

 

Können wir uns darauf einigen, dass das Thema den Alltag nicht wirklich beschreibt, also Seuchen nicht relevant sind?

Nein, das sehe ich anders. Krankheiten und Seuchen behandeln gehört m.M.n. zum Alltag von Priestern, zumindest in den Städten. 

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vor 2 Minuten schrieb KoschKosch:

Nein, das sehe ich anders. Krankheiten und Seuchen behandeln gehört m.M.n. zum Alltag von Priestern, zumindest in den Städten. 

Wenn es relevanter Teil ihre Allags wäre, dann wäre es doch im QB erwähnt worden, oder?

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vor 7 Minuten schrieb Solwac:

Wenn es relevanter Teil ihre Allags wäre, dann wäre es doch im QB erwähnt worden, oder?

Midgard QB sind doch nicht abschließend. Sind sie doch nie. Also wenn jetzt nicht irgendwo eine abschließende Liste "Tätigkeiten albischer Priester im Alltag" im QB existiert, kann man das so halten, wie man es sich in einem Pseudo-Mittelalter vorstellen kann. 

Und ich stelle es mir so vor. 

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vor 22 Stunden schrieb Solwac:

... In großen Tempeln können verschiedene Teilgottesdienste parallel bedient werden. Dabei werden Lieder und gemeinsame Gebete sicher so zelebriert, das eine gewisse gegenseitige Beeinträchtigung auftritt. ...

In der Praxis stelle ich mir das schwierig vor. (Weiß nicht, ob der Vergleich mit einem Con und mehreren Spieltischen in einem Raum passend ist. 😉 Und da wird üblicherweise nicht gesungen.) Wäre evtl. Folgendes denkbar: Zumindest in den großen Tempeln halten Priester unterschiedlicher Götter gemeinsame Gottesdienste ab. Wer beteiligt ist und wer wieviel Redeanteile hat, könnte z.B. vom Kalender oder dem aktuellen Tag (im Mittelalter gab es meines Wissens sehr viel mehr Feiertage als heutzutage) abhängen. Das alles zu koordinieren, würde dann mit zu den Alltagsaufgaben eines Priesters gehören.

vor 23 Stunden schrieb Solwac:
  1. ...
  2. Priester in einer Stadt, die gemeinsam einen (größeren) Tempel betreuen.
  3. ...
  4. ...
  5. Priester in einem Kloster
  6. ...

Frage zu Punkt 5: Wie habe ich mir ein Kloster in Alba eigentlich vorzustellen? Ein direkter Vergleich mit dem Mittelalter fällt mir hier schwer, weil wir es mit mehreren Göttern zu tun haben. Findet man in einem albischen Kloster immer nur Vertreter eines einzigen Gottes oder gibt es auch gemischte Klöster? Beispiel: In Haelgarde (siehe Alba-Quellenbuch, S. 73-79) gibt es ein Kloster, das ein Ableger des "Klosters Vanasfarne" ist, von dem ich jetzt aufgrund des Namens intuitiv annehmen würde, dass es sich um ein "reines" Vana-Kloster handelt, auch wenn das nirgends explizit gesagt wird (oder ich habe schlampig gelesen). Gibt es auch Beispiele für die gemischte Variante? (In Haelgarde hätte ich jetzt außerdem eher Dwyllan als Vana erwartet.)

Frage zu Punkt 2: An anderer Stelle in der Stadtbeschreibung von Haelgarde (Alba-Quellenbuch, S. 77)) wird gesagt, dass man "einen hohen Anteil an Dwyllanspriestern unter der Geistlichkeit" findet. Wo leben diese, haben sie ein separates Haus? Ein Anbau eines "Dwyllan-Haupttempels"? Oder doch im Kloster? Wenn man sich den Stadtplan auf S. 75 anschaut, ist das Kloster riesig, evtl. zu groß für nur eine Göttin?

Auf S. 76 wird gesagt, dass es "innerhalb der Stadtmauern über zwanzig Tempel" gibt. Werden diese nachts bewacht und wenn ja, von wem? Bei den "großen" Tempeln wird man diese Aufgabe vermutlich an Mönche oder Ordenskrieger delegieren. Sind auch die Priester mit eingebunden, z.B. als eine Art Bereitschaft (wäre eine weitere Alltagstätigkeit)? Gibt es für das Wachpersonal Räume? Unterkünfte in Nebengebäuden?

Eines noch: Ich kenne nicht alles Midgard-Quellenmaterial und bin nicht sonderlich bewandert in Geschichte und religiösen Dingen, daher schon mal sorry für evtl. doofe Fragen/Anmerkungen ... 😉

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Ich hab es so im Kopf, dass in Alba alle Priester grundsätzlich alle Rituale abhalten können... vllt. hab ich das aber falsch im Kopf. Deswegen sind auch die Tempel immer für alle 6 Götter zusammen. Trotzdem hält wohl wenn möglich ein Dwyllan-Priester die Schiffsweihe oder ein Vana-Priester den Feldsegen oder ein Thurion-Priester den Haussegen, würd ich mal annehmen. 

Aber in so einem Gottesdienst werden wohl nicht alle Gebete parallel passieren, oder was meint ihr? Vllt. ist das eher wie eine Veranstaltung, bei der mehrere Vortragende sich abwechseln? 

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vor 9 Stunden schrieb KoschKosch:

Ich hab es so im Kopf, dass in Alba alle Priester grundsätzlich alle Rituale abhalten können... vllt. hab ich das aber falsch im Kopf. Deswegen sind auch die Tempel immer für alle 6 Götter zusammen. Trotzdem hält wohl wenn möglich ein Dwyllan-Priester die Schiffsweihe oder ein Vana-Priester den Feldsegen oder ein Thurion-Priester den Haussegen, würd ich mal annehmen. 

Aber in so einem Gottesdienst werden wohl nicht alle Gebete parallel passieren, oder was meint ihr? Vllt. ist das eher wie eine Veranstaltung, bei der mehrere Vortragende sich abwechseln? 

Es gibt halt keine Dwyllan-, Vana- oder Thurion-Priester, dieser Sprachgebrauch war eine Folge der getrennten Lehrschemata vor M5. Auch glaube ich nicht an den einen Faden in den Gottesdiensten, aber völlig nebeneinander her wird es auch nicht laufen. Kennt da jemand weitere Quellen und wie läuft das in anderen Systemen?

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vor 5 Stunden schrieb Solwac:

Es gibt halt keine Dwyllan-, Vana- oder Thurion-Priester, dieser Sprachgebrauch war eine Folge der getrennten Lehrschemata vor M5. Auch glaube ich nicht an den einen Faden in den Gottesdiensten, aber völlig nebeneinander her wird es auch nicht laufen. Kennt da jemand weitere Quellen und wie läuft das in anderen Systemen?

Seite 89 neues Alba QB, M5. Frei wiedergebenen: "An die Stelle seines Clans tritt die Bindung an eine bestimmte Gottheit oder einen Orden" 

Also gibt es die alten Priestersorten in Alba durchaus. Man weiht sich eben dort NICHT allen Göttern gleichzeitig, sondern nur einem von ihnen. Also gibt es diese Dwyllan-Priester, etc. im Sprachgebrauch ingame durchaus! 

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Könnte man das evtl. so verstehen: Der Priester weiht sich zunächst den Dheis Albi und ist dadurch in der Lage, "normale" religiöse Zeremonien und Handlungen für alle Götter der Dheis Albi durchzuführen. Zusätzlich geht er bei der Priesterweihe mit einem der Götter, zu dem er eine besondere Affinität hat, nochmal eine ganz spezielle Bindung ein. "Besondere" religiöse Zeremonien und Handlungen erfordern dann diese spezielle Bindung. In großen Tempeln könnte das dann auch auf eine entsprechende Arbeitsteilung bei den Götterdiensten und rituellen Handlungen hinauslaufen.

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In diversen Abenteuern mit lokalen Priestern ist doch nur 1 für das ganze Pantheon vor Ort.

Für mich las sich das häufig so, dass es auch sowas wie generelle/allgemein gültige Deis Albi Riten geben muss.

Edited by seamus
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Am 1.1.2024 um 11:50 schrieb KoschKosch:

Nein, das sehe ich anders. Krankheiten und Seuchen behandeln gehört m.M.n. zum Alltag von Priestern, zumindest in den Städten. 

ja, im Abenteuer "Der Raub der Reliquie" zum Beispiel.

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Mir erscheint die albische Kirgh stark an die irdische Kirche des Mittelalters angelehnt. Für kleine Ortschaften stelle ich mir den Priester darum folgendermaßen vor:

  • Als 'Bezahlung' gehört zu 'seinem Tempel' etwas Land und Vieh und definierten Anspruch auf Hilfsdienste - er ist also durchaus auf seinem Acker zu finden
  • Er ist der 'Gelehrte vom Dienst' (es ist gut möglich, dass er der einzige im Dorf ist, der Lesen und Schreiben kann) - damit ist der die Ansprechperson bei allem, was Wissen erfordert.
  • Als Gottesmann wird er in alle Aktionen und Entscheidung des Dorfes maßgeblich miteinbezogen.
  • Üblicherweise hat er Familie, oft auch ein wenig Personal (z.B. einen Knecht)
  • Je nach Frömmigkeit wird er auch längere Zeit im Gebet verbringen
  • An Festtagen Gottesdienst organisieren und durchführen.

Zu den Sternen
Läufer

Edited by Läufer
Duden
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Ich stelle es mir so vor, dass die meisten Geistlichen gar keine geweihten Priester sind, sondern nur Laienpriester-NSC, sie können leidlich Lesen und Schreiben, haben etwas Landeskunde am Start und kennen die wichtigsten Gebete. Auf dem Land helfen Sie auch bei Geburten, sind mit der Landwirtschaft vertraut und grundsätzlich Vertrauenspersonen der kleineren Dörfer. Auf der Stufe über ihnen stehen dann schon die (einfachen) geweihten Priester, denen es unter anderem obliegt, in ihrem Kirchspiel die Laienpriester zu organisieren und zu kontrollieren, die wichtigsten kirchlichen Feste zu organisieren und den örtlichen Tempel zu verwalten (wieder viel Orga: Reparaturen, Putzdienste usw.). Dazu kommen Besuche von Schwerkranken in der gesamten Parochie und vielleicht sogar das Lösen kleinerer Kriminalfälle, die der weltlichen Obrigkeit verborgen bleiben (oder diese nicht kümmern).
Anmerkung zu Kosch: Alba ist m. E. deutlich im Hochmittelalter angesiedelt (Ritterorden, toquinische Eroberung, technologische Aspekte), wenn man denn ein irdisches Äquivalent ansetzen möchte.

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