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Jürgen Buschmeier

Angst davor, Powergamer genannt zu werden?

Mittlerweile habe ich den Eindruck gewonnen, daß  

61 members have voted

  1. 1. Mittlerweile habe ich den Eindruck gewonnen, daß

    • Entweder, alle, die bei der Figurengestaltung von den Regeln abweichen wollen, als Powergamer bezeichnet werden oder
    • dieselben, sich als Powergamer beleidigt fühlen und obwohl die Kritik einfach nur inhaltlicher Art ist, meinen, sich vorab rechtfertigen zu müssen, daß sie ganz bestimmt keine Powergamer seien.


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Wen es interessiert, der sollte unter Kampfregeln mal im Strang WaffenKata nachschauen. Ich habe dort am Anfang den Vorschlag einer Hausregel gemacht der unstreitig nicht ausgereift war. Am Ende des Strangs machte Prados einen super Vorschlag die Sache zu regeln. Die Diskussion hatte sich gelohnt, weil am Ende etwas besseres Stand als am Anfang. Was gib es daran zu kritisiere?

 

Nichts.

 

Und ein tolles Beispiel, dass der eingefahrene Regelfetischist Einskaldir eben nicht alles sofort versenkt, was ihm nicht passt, sondern vernünftige Vorschläge würdigt.

Wer hat dich persönlich angefeindet oder beschuldigt?

 

Natürlich alles subjektiv.

Und so gehts hier vielen Kritikern. Dass alles grundlos abgelehnt wird, ist also haltlos bzw. Ausnahme.

 

Im übrigen veweise ich im Rahmen der "Veränderungsdiskussion" immer wieder gerne daraufhin, dass man mir doch auch mal die Streichungen bestimmter Fertigkeiten zeigen möge.

Wirklich negative Einschnitte, um Vorteile auszugleichen.

Es wird doch immer nur gestrichen, was man eh nicht will.

 

Fertigkeiten zu streichen braucht man nicht, oder braucht es zumindest nicht diskutieren (außer bei den neuen Charakterklassen, dort wird das aber automatisch mitdiskutiert), da es keinerlei Probleme damit geben kann, wenn man einfach auch gewisse Fertigkeiten verzichtet, um etwas wegzulassen braucht keiner Hilfe.

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davon das die Tatsache, das man damit rechnen muss über satirische Threads oder im Schwampf verarscht zu werden, so manchen davon abhält überhaupt noch Hausregel Threads in irgendeiner Form zu eröffnen, möchte ich gar nicht erst anfangen, das wird wohl jedem hier klar sein, hoffe ich oder?

 

Und was schlägst du als Konsequenz vor?

 

Viele Grüße

hj

 

Falls du Konsequenzen wie das verbieten solcher Satirischen Threads oder ähnliches meinst, schlage ich gar nichts vor, da ich niemanden irgendwas verbieten möchte, ich appelliere nur an die Leute solche sachen zu unterlassen, ebenso wie rein destruktive Kritik. Wenn mich etwas nicht interressiert, dann kann mans auch einfach ignorieren, man muss nicht gleich versuchen es zu verbieten, lächerlich zu machen oder ähnliches.

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Wen es interessiert, der sollte unter Kampfregeln – mal im Strang WaffenKata nachschauen. Ich habe dort am Anfang den Vorschlag einer Hausregel gemacht der unstreitig nicht ausgereift war. Am Ende des Strangs machte Prados einen super Vorschlag die Sache zu regeln. Die Diskussion hatte sich gelohnt, weil am Ende etwas besseres Stand als am Anfang. – Was gib es daran zu kritisiere?

 

Nichts.

 

Und ein tolles Beispiel, dass der eingefahrene Regelfetischist Einskaldir eben nicht alles sofort versenkt, was ihm nicht passt, sondern vernünftige Vorschläge würdigt.

Wer hat dich persönlich angefeindet oder beschuldigt?

 

 

Niemand, lieber Harry.

 

Und im Gegensatz zu so vielen, war das keine Bezug auf einen persönlichen Angriff, sondern eine sehr entspannte Selbstreflektion mit Augenzwinkern.

ICH kann nämlich damit leben und fühle mich nicht immer gleich persönlich beleidigt.

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@ Solwac:

Tut mir leid, aber deinen pauschalen Vorwurf, es gäbe in letzter Zeit nur noch negative Kritik, die überhaupt nicht konstruktiv sind, ist leider nur gefühlt. Es gibt hingegen Dutzende von Gegenbeispielen, wie man auch an den letzten Postings sehen kann.

Es wäre schön, wenn Du meinen Beitrag richtig lesen würdest. Es gibt keineswegs "nur noch negative Kritik". Mich würde interessieren, wo Deine Verallgemeinerung herkommt.

 

Solwac

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Die Umfrage betreffend: Weder noch.

 

Im großen und Ganzen bin ich mit der Art und Weise wie hier Kritik geübt wird einverstanden. Das Einzige was mir immer wieder auffällt, ist, dass Hornack Lingess dazu neigt anderen Leuten Sachen zu unterstellen, die sonst keiner aus ihren Beiträgen herauslesen kann, gerade was Powergaming betrifft. Das ist wohl eine sehr persönliche Kritik, aber so empfinde ich eben.

 

nix für ungut

Orlando

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Lieber Orlando, ich fürchte du wirst nicht viele Beiträge von mir finden, die lediglich die Begründung "Powergamerei" haben. Genauso wenig wie du viel negative Kritik von mir finden wirst. Allerdings scheinen manche Leute Vorschläge wie "Das geht auch so und so" noch immer nicht für konstruktiv zu halten.

 

Hornack

 

PS: Gib mal "Hornack*" und "Powerga*" in die Forumssuche ein. Da erscheinen 3 Seiten mit Hits. Die meisten davon solche wie z.B. "Rana" (Vorstellung) oder Diskussionen um Powergamerei. Reine Regelfragen sind so gut wie keine dabei. Witzigerweise stammt dann noch ein Strang namens "Sind wir nicht alle ein bißchen Powergamer?" von mir. Und bei der ein oder anderen Gelegenheit habe ich Powergamer gegen allzu wüste Angriffe von Powergamer-Gegnern verteidigt.

Hauptsache, man pflegt seine Vorurteile.

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Allerdings scheinen manche Leute Vorschläge wie "Das geht auch so und so" noch immer nicht für konstruktiv zu halten.

Stimmt und daran wird sich auch nix ändern, selbst wenns 5 mal von 5 Leuten wiederholt wird, zumindest soweit es Neue Charakterklassen betrifft. Die meisten Leute kennen das Regelwerk und die vorhandenen Klassen. Bevor jemand eine Neue Klasse erstellt wird er wohl nachgesehen haben, ob es die Klasse nicht vielleicht schon in ausreichender Form gibt.

 

Daher soll in den Neuen Klassen - Threads einfach die neue Klasse/ihr Hintergrund und ihre Ausgewogenheit diskutiert und entwickelt werden, wenn jemand wissen will, wie man dies oder das mit den vorhandenen Klassen darstellen könnte, wird er explizit danach fragen, wenn dies nicht geschah, sind antworten auf diese nichtgestellte Frage IMHO Offtopic. Selbiges gilt vermutlich auch für alle anderen Hausregelthreads, zumindest wenn es um neue Fertigkeiten/ Zauber oder so geht.

 

Natürlich kann man das auch anders sehen, und mich persönlich stört es nicht, wenn einmal ein "Das geht auch so und so über die orginalregel" kommt und ich antworte auf sowas dann auch mit einer Begründung warum mit das Orginal nicht ausreicht, es stört mich aber sehr wohl, wenn diese Begründung dann nicht akzeptiert wird und die leute dann darüber weiterdiskutieren wollen und das meist immer wieder mit dem selben Argument, welches meist so aussieht: "Ich brauche das nicht, darum kannst du das auch nicht brauchen" (anders Formuliert natürlich).

 

Sprich statt das die gewünschte/ Vorgeschlagene Hausregel ausgearbeitet wird, wird erstmal eine mühsame Diskussion geführt, in der man rechtfertigen muss, warum man persönlich die Hausregel möchte, und das Leuten gegenüber, die bereits eine festgesetzte Meinung haben und eigentlich nicht diskutieren wollen, sondern nur von der Fehlerfreiheit und Lückenlosigkeit des Orginalregelwerks überzeugen wollen.

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Allerdings scheinen manche Leute Vorschläge wie "Das geht auch so und so" noch immer nicht für konstruktiv zu halten.

 

Möglicherweise liegt das daran, daß aus dem Wort konstruktiv, "konstruieren" gelesen wird.

Frei nach Duden: "Wir bauen etwas technisch kompliziertes!"

Da der Vorschlag: "Das geht auch so und so!" eventuell sogar auf Basis der Regeln, nichts gebaut wird, man aber etwas bauen möchte, erfreut dies nicht.

 

 

@HarryW: Ich hoffe der Satz ist jetzt nur optisch aus dem Zusammenhang gerissen.

 

"...wird er explizit danach fragen, wenn dies nicht geschah, sind Antworten auf diese nichtgestellte Frage IMHO Offtopic."

 

Nur weil jemand etwas nicht erfragt, heißt das noch lange nicht, daß er das absichtsvoll tut. Man kann auch schon mal etwas, vielleicht sogar völlig Offensichtliches, übersehen, nicht bedenken!

 

Wenn ich vorstelle, daß jemand einen Dopelcharakter entwirft und dann fragt: "Was haltet ihr davon?"

Wären ja nach deinem Satz alle Antworten außer

"Gefällt mir!", "Geht so!" und "Gefällt mir nicht!" offtopic!

Schließlich hat ja niemand nach einer Begründung gefragt.

 

Allerdings muß ich dir zustimmen, daß das mehrfache Wiederholen des Argumentes "Ich brauch' das nicht und Du auch nicht!" nicht hilfreich ist.

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@HarryW: Ich hoffe der Satz ist jetzt nur optisch aus dem Zusammenhang gerissen.

 

"...wird er explizit danach fragen, wenn dies nicht geschah, sind Antworten auf diese nichtgestellte Frage IMHO Offtopic."

 

Nur weil jemand etwas nicht erfragt, heißt das noch lange nicht, daß er das absichtsvoll tut. Man kann auch schon mal etwas, vielleicht sogar völlig Offensichtliches, übersehen, nicht bedenken!

 

Wenn ich vorstelle, daß jemand einen Dopelcharakter entwirft und dann fragt: "Was haltet ihr davon?"

Wären ja nach deinem Satz alle Antworten außer

"Gefällt mir!", "Geht so!" und "Gefällt mir nicht!" offtopic!

Schließlich hat ja niemand nach einer Begründung gefragt.

Ich nehme mal an, du hast dies jetzt absichtilch mißverstanden...

 

Man kann mal was übersehen, soll sein, wäre mir aber vor allem bei neuen Charakterklassen noch nicht aufgefallen das dem so war. Und wenn dem doch so ist, reicht IMHO ein einmaliger Hinweis, danach wird man aus der Antwort herauslesen können, ob dem so war oder nicht.

 

Ansonsten hast du eigentlich recht. Es gibt nur "Gefällt mir", "Gefällt mir nicht" und "Geht so", aber wie bereits gesagt, sollte dann noch eine Begründung folgen, wie "Gefällt mir, aber diese Kleinigkeit würde ich noch ändern", oder "Gefällt mir nicht, weil dies und dies finde ich zu stark, dieses und jenes fände ich Besser",... Ein unbegründedes "Gefällt mir" ist objektiv betrachtet natürlich genauso schlecht wie ein unbegründetes "Gefällt mir nicht", es stört nur einfach weniger...

 

Achja zum thema Doppelklassen möcht ich noch erwähnen, das es IMHO keinen Sinn macht in jeder vorgeschlagenen neuen Doppelklasse eine Diskussion über Doppelklassen an sich anzufangen, dazu gibt es glaub ich schon einen eigenen Thread.

 

mfg

HarryW

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Am Ende entscheidet jeder Spieler und jede Gruppe für sich. Mit den gleichen Figuren gehöre ich in der einen Gruppe zu den "Powergamern" und andere Gruppen lachen mich aus- wie man einen Charakter nur so ineffizent lernen kann.

 

Für mich persönlich sind Powergamer Menschen die versuchen absichtlich ihren Spielleiter zu übervorteilen, da kann es die unterschiedlichsten Möglichkeiten geben: mehr Spielerfahrung, bessere Regelkentnisse etc.

 

So lange der Spielleiter mit den Charakteren, den Graden, Artefakten und Fertigkeiten umgehen kann würde ich keinem Powergaming unterstellen.

 

Myrdin

 

PS: Der Beitrag ist allgemein und bezieht sich nicht auf hj, ich habe das mit der Baumstruktur leider erst später bemerkt. :blush:

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Hallo!

 

Ich spiele so, wie es mir gefällt; ich bin so kreativ, wie es mir gefällt; ich mache das, was mir gefällt. Meine einzige Maxime lautet: "Meine Grenzen enden dort, wo die der anderen beginnen!"

 

Sollte ich wegen meiner Spielweise, meiner Kreativität oder meinem Tun als "Powergamer" bezeichnet werden, dann bin ich wohl einer. Na und? Ich habe mir in meinem Leben schon die verrücktesten Bezeichnungen anhören dürfen ("Du bist ein Schüler Hitlers!" (Mein Deutschlehrer nach einer Diskussion über die Wehrpflicht)). Einzig wichtig ist, dass es mir und meinen Mitspielern Spaß macht; an dieser Latte muss ich mich messen lassen. In welche Schublade mich dabei andere stecken wollen, ist mir egal.

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

 

So isses..... Hurra auch ich bin ein PG!

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Mittlerweile habe ich den Eindruck gewonnen, daß:

 

1. Entweder, alle, die bei der Figurengestaltung von den Regeln abweichen, als Powergamer bezeichnet werden oder

 

2. alle, die bei der Figurengestaltung von den Regeln abweichen wollen, sich als Powergamer beschimpft/beleidigt/gekränkt/ungerechtfertigter Weise verdächtigt fühlen und obwohl die Kritik einfach nur inhaltlicher Art ist/sein könnte, meinen, sich vorab entschuldigen/verteidigen/rechtfertigen zu müssen, daß sie gaaanz bestimmt/niemals nicht keine Powergamer seien.

 

 

Ihr könnt darüber ja mal abstimmen.

 

So gehen also Abstimmungen!!

 

 

Ein Power Gamer ist per Definition jemand, der seinen Charakter innerhalb der Regeln optimiert.

 

Wer wen wann als Powergamer bezeichnet, ob dies denjenigen stört, etc, etc ist mir ausserhalb meiner Gruppe ziemlich egal.

 

LG

 

Chaos

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Ich folge der Definition von Lord Chaos und kann daher mit der eingangs gestellten Frage/Umfrage nicht viel anfangen. "Powergaming" hat einfach nichts mit dem Erstellen neuer Charakterklassen oder dem Einführen irgendwelcher Hausregeln zu tun. Ein Powergamer tobt sich innerhalb des zur Verfügung gestellten Systems aus - die Regeln und Erweiterungen obliegen dem Spielleiter, bzw. dem Regelwerk.

 

Für mich ist Powergaming erst mal nichts Negatives - es ist eine Frage des Gruppenstils.

Edited by Orlando Gardiner

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da ein gutes Rollenspiel die Realwelt gut wiederspiegelt, ist Powergaming schlicht und einfach gutes Spiel.

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Ich halte Powergamer als Auszeichnung für einen guten Rollenspieler.
Was hat das Ausspielen der Rolle mit dem Ausnutzen der Regeln zu tun?

Zum guten Rollenspiel gehört Rolle und Spiel. Spielen funktioniert nach Regeln.

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Ich halte Powergamer als Auszeichnung für einen guten Rollenspieler.
Was hat das Ausspielen der Rolle mit dem Ausnutzen der Regeln zu tun?

Zum guten Rollenspiel gehört Rolle und Spiel. Spielen funktioniert nach Regeln.

So klingt das schon anders. ;)

 

Aber technokratisches Befolgen von Regeln allein reicht, genauso wie ein an sich gutes Rollenspiel nur mit Regelkenntnis etwas wert ist.

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Ach ich weiß nicht. Regelkenntnis finde ich jetzt nicht soo wichtig. Gutes Rollenspiel finde ich viel schöner. Klar sollte man wenigstens Grundkenntnisse haben, damit das nicht in dauernde Diskussionen darüber ausartet, was man kann und was nicht, aber tendenziell halte ich Regelkenntnis für eher verzichtbar.

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Ach ich weiß nicht. Regelkenntnis finde ich jetzt nicht soo wichtig. Gutes Rollenspiel finde ich viel schöner. Klar sollte man wenigstens Grundkenntnisse haben, damit das nicht in dauernde Diskussionen darüber ausartet, was man kann und was nicht, aber tendenziell halte ich Regelkenntnis für eher verzichtbar.
Wie will aber jemand die Rolle eines fähigen Kämpfers ausspielen, wenn er nicht auch die entsprechenden Regeln beherrscht?

Oder wie sieht es bei Zauberern aus, braucht der Spieler nicht das Wissen um die verfügbaren Zauber?

 

Allgemein, Rollenspiel braucht die Kenntnis was überhaupt zur Rolle gehört (u.a. eben Regeln und allgemein bekanntes Hintergrundmaterial). Ein Powergamer setzt für mich den Fokus auf die Regeln und was im Sinne der eigenen Figur daraus gemacht werden kann. Das bedeutet nicht unbedingt einen Gegensatz zwischen Rollenspiel und Powergaming, aber eine Bestätigung des einen durch das andere wie Abd sehe ich auch nicht.

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Ja, ich sag ja, so ein bisschen Regeln ist ok. Ein Zauberer sollte schon grob wissen, was er für Zauber hat. Aber dass er auch aus dem Kopf wissen muss, welches Material er braucht und wie lange der Zauber hält, dafür kann er ja auf dem Bogen nachsehen. Viel wichtiger, wie gesagt, finde ich, dass er auf dem Waldweg ächzt, sich den Schweiß von der Stirn wischt, mit dem Esel zetert, der Langsamste ist und dergleichen mehr.

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Ein Powergamer bringt in der Regel zumindest schon mal die nötigen Kenntnisse zum Spiel im und mit dem System mit. Üblicherweise beherrscht er die Regeln sogar ausgenommen gut. Das kann bei Spielleitern, die zu regeltechnischen Improvisation neigen, auch mal unpassend sein, aber ein "guter" Powergamer nimmt sich dann eben zurück, denn er bezieht sein Powergaming sowohl auf das vom Regelwerk vorgegebene Korsett als auch auf die Auslegung dieses Systems durch die SL. Tut er das nicht, ist er kein echter Powergamer sondern nur ein Ärgernis für die SL und womöglich auch für den Rest der Gruppe. Ein Powergamer muss behutsam vorgehen, oft sucht er aber nicht nur einen Vorteil für seine Figur sondern betreibt Powergaming im Sinne der Gruppe.

 

In Midgard bin ich ein Powergamer in einem nur sehr kleinen Bereich. Ich bilde mir ein, ich weiß wie man Kämpfer optimiert, was wichtig ist, um langfristig das Überleben meiner Figur zu sichern und wie ich der Gruppe so von Nutzen sein kann und nicht ein Klotz am Bein. Ich will und kann aber anderen Spielern keine Tipps in Sachen Magie geben. Hier habe ich aber schon absolute Beherrschung der Regeln auf Cons erlebt. Leider sind die Regeln bei Midgard aber oft recht schwammig, so dass der Gruppenkonsens eine viel größere Rolle spielt, als bei präziser formulierten Spielsystemen. Das ist vor allem im Bereich der Magie der Fall (und zwar in den meisten Systemen).

 

Bei Pathfinder aber bitten mich meine Mitspieler OT immer wieder um Rat, weil ich hinter dem SL wohl über die größte "System-Meisterschaft" verfüge - welche Zauber sie lernen sollen, wie sie wann welche Zauber einsetzen sollen, welche Waffe für welchen Kampfstil die beste ist, welche Talente sie wählen sollen, usw.

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