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Politisch statisches oder weitreichend dynamisches Midgard?


Guest

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@DiRi: Das ist natürlich auch eine Mit-Antwort auf Deine Frage - Beren Mac Beorn MUSS heiraten!;-)

 

Erainn und Alba könnten aneinander geraten, das wäre auch mal spannend. Oder wir haben mal ein Abenteuer mit Erainn und Yveddon.

 

Die Beziehungen zwischen den Staaten untereinander könnten eh vielleicht politisch auch mal in ein Abenteuer verwoben werden.

 

Die Küstenstaatler aus Moro könnten versuchen, politisch auf die anderen Staaten überzugreifen - auch aus Glaubensgründen.

 

Die Tegaren könnten Überfälle auf Kan Thai Pan starten - und da mal wirklich für Unruhe sorgen;-).

 

Clansstreitigkeiten könnten mal das Abenteuerthema in Alba sein.

 

L G Alas Ven

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Guest Wwjd

Alex lies das nicht! (Kleiner Hinweis an den, der die unten genannte Ermittlerin spielt)

 

 

Ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken, dass sich der König in die erainnische Ermittlerin verliebt. Angus MacBeorn möchte sie töten, weil er - zu Recht - politische Folgen fürchtet, die sich negativ auf den Beorn-Thron auswirken könnten. Währendessen versucht Ian MacRathgar diesselbe zu schützen, aus den gleichen Gründen. Wenn alles so läuft wie ich will verlässt sie eine Zeit lang Alba und bei ihrer Rückkehr hat sie, ohne ihres Willen, eine für Alba unangenehme Kettenreaktion ausgelöst.

 

Ganz zu schweigen, wenn ich an die Sache denke, wenn die die Coronaid wieder findet.

 

Das Problem mit den offiziellen Abenteuern hab ich nicht, weil ich keine spiele.

Edited by Wwjd
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Ach ja: Moro könnte sich zur Eroberung der angrenzenden Küstenstaaten im Namen von Ormut und Alaman entschließen, um die Küstenstaatler zu "wahren Gläubigen" zu machen (also Eroberung und Mission verbinden, wie das die Türken teilweise gemacht haben). Aran und Eschar könnten Unterstützung auf der einen Seite liefern, Valian auf der anderen Seite (und damit vielleicht zum Äquivalent des Kreuzzuges aufrufen;-)). Und die Abenteurer könnten für die eine oder die andere Seite beispielsweise Spionagedienste leisten...

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Moin,

 

Ach ja: Moro könnte sich zur Eroberung der angrenzenden Küstenstaaten im Namen von Ormut und Alaman entschließen, um die Küstenstaatler zu "wahren Gläubigen" zu machen (also Eroberung und Mission verbinden, wie das die Türken teilweise gemacht haben). Aran und Eschar könnten Unterstützung auf der einen Seite liefern, Valian auf der anderen Seite (und damit vielleicht zum Äquivalent des Kreuzzuges aufrufen;-)). Und die Abenteurer könnten für die eine oder die andere Seite beispielsweise Spionagedienste leisten...

 

lustige Idee - davor muesste aber erstmal Moro geeint sein, wenn ich das richtig sehe, oder? In Fharada im eigendlichen Sultanat Moro leben grad mal 20 Einwohner plus Land aussenrum vielleicht 100 tausend Menschen, waerend Orsamanca in der Region Moro ueber drei mal so gross ist, und Stolz darauf als Dungant vom Dogen der Handelsgilde und nicht von irgendso einem derhergelaufenen Sultan regiert zu werden - an die Steuern, die so ein selbstherschaftlicher Sultan fordert, mag ich da gar nicht denken ;-)

 

ciao,Kraehe

Edited by Kraehe
ach quark - ein absatz reicht ;-)
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  • 7 months later...

Warum werden nicht häufigere Depeschen eingeführt (evtl. sogar via Midgard-online), so dass wir ständig auf dem Laufenden gehalten werden, was sich in MID so tut?

 

Ich frage mich gerade ob seit 2401 nL (das ist mein frühestes bekanntes Midgard-Einsteiger-Datum) bis heute 2421 nL irgendwo was wesentliches getan hat?

Es passiert oft was, aber die Potenz etwas wegweisend zu verändern wird immer wieder von ein paar "Blödianen" vereitelt. So ist es doch in den Abenteuern. Oft denke ich, das ist ja ganz schön doll, aber letztendlich wird ja alles bereinigt und der Status Quo wieder hergestellt.

Einzige Ausnahmen:

- Die Wiederkehr des Karmodin. Das ist m.E. wirklich eine Wegmarke!

- Wenn man das Ende von "Das Land das nicht sein darf" weiterspinnen würde, im Hinblick auf zukünftige politische Entwicklungen (durch die Ereignisse bedingt), könnte sich da was wegweisendes ergeben ... :tired:

 

Die einzige etwas größere Änderung, die ich bisher durchgeführt habe, ist das Herrschaftsverhältnis in Skadre Huldre. Der Fürst ist verstorben und die SpF wurden in die Nachfolgestreitigkeiten (zw. 2 Söhnen und 1 Neffen) verwickelt. Aber wirklich besonders ist das auch nicht; letzendlich sitzt nur jemand anderes auf dem Thron.

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Warum werden nicht häufigere Depeschen eingeführt (evtl. sogar via Midgard-online), so dass wir ständig auf dem Laufenden gehalten werden, was sich in MID so tut?

 

Ich frage mich gerade ob seit 2401 nL (das ist mein frühestes bekanntes Midgard-Einsteiger-Datum) bis heute 2421 nL irgendwo was wesentliches getan hat?

Es passiert oft was, aber die Potenz etwas wegweisend zu verändern wird immer wieder von ein paar "Blödianen" vereitelt. So ist es doch in den Abenteuern. Oft denke ich, das ist ja ganz schön doll, aber letztendlich wird ja alles bereinigt und der Status Quo wieder hergestellt.

Einzige Ausnahmen:

- Die Wiederkehr des Karmodin. Das ist m.E. wirklich eine Wegmarke!

- Wenn man das Ende von "Das Land das nicht sein darf" weiterspinnen würde, im Hinblick auf zukünftige politische Entwicklungen (durch die Ereignisse bedingt), könnte sich da was wegweisendes ergeben ... :tired:

 

Die einzige etwas größere Änderung, die ich bisher durchgeführt habe, ist das Herrschaftsverhältnis in Skadre Huldre. Der Fürst ist verstorben und die SpF wurden in die Nachfolgestreitigkeiten (zw. 2 Söhnen und 1 Neffen) verwickelt. Aber wirklich besonders ist das auch nicht; letzendlich sitzt nur jemand anderes auf dem Thron.

 

Hochzeiten von bedeutenden Persönlichkeiten haben auch immer eine politische Dimension. Warte mal den/die/das West-Con ab!;-)

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Es gibt meiner Meinung nach schon einschneidende offizielle Abenteuer.

 

Jetzt wird es mit den Spoiler-Tags etwas umständlich, :silly: aber so bekomme ich Titel und Inhalt getrennt.

Abenteuer:

Der wilde König

 

Wenn die Abenteuerer im "Wilden König" scheitern, war es das zum einen mit König Beren und zum anderen mit Nordalba. Wen der Hohe Rat dann zum König wählt, ist meines Wissens völlig offen und unter Umständen ziehen die Clans in einen Bürgerkrieg.

Abenteuer:

"Der Thronerbe"

 

Da wird meines Wissens der südliche Conuihl-Fürst (in Conuihlmir) durch den rechtmäßigen Erben ersetzt - wenn die Figuren es schaffen.

Und eine Hochzeit ist schon bedeutend, warum sind einige Clans wohl mit König Beren (abgesehen davon, dass er ein MacBeorn ist) nicht so recht einverstanden? Weil Königsmutter Angharad eine twyneddische Prinzessin (Schwester des Hochkönigs von Clangadarn) ist und Beren und seine Mutter deswegen bei seinen Gegnern hinter vorgehaltener Hand "der twyneddische Bastard" und "die twyneddische Hexe" genannt werden (jedenfalls bei uns in Alba).

Edited by Marc
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Ich bin bei Midgard noch nicht so sattelfest, daß ich mir größere Veränderun-

gen und die Einschätzung ihrer langfristigen Konsequenzen zutrauen würde,

und unsere Asor-Abenteurer haben ihr Heimatland auch noch nicht lange ge-

nug verlassen, um die Situation in dem ihnen bekannten Teil von Midgard als

statisch zu empfinden. Vorerst halte ich mich also vorzugsweise an die offi-

ziellen Materialien.

 

Dennoch, eine Änderung haben wir wohl schon eingespielt. Die waelischen Go-

dren dulden die Piraterie der ebenfalls waelischen Aeglier in der Waelingsee

und entlang der nördlichen Ostküste von Vesternesse nicht mehr, und die go-

drische Flotte aus Dalgdröm versenkt kommentarlos jedes Schiff der Seewöl-

fe, das sie in dieser Region antrifft - die Piraterie wurde zu einer zu großen

Belastung für den godrischen Handel, und der Jarlkunr steht eher auf der Sei-

te der Godren als der Aeglier, und sieht deshalb gerne weg, wenn wieder ein

Schiff der Aeglier sinkt.

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@ Marc:

 

Auch diese deine Beispiele finde ich nicht als arg weitreichend.

 

AB1 ist doch lediglich für die Bestätigung des Status Quo.

Das Scheitern des Abenteuers bietet aber interessante Möglichkeiten von Abenteueransätzen mit weitreichenden Entwicklungen. Wie dies auch bei "Das Land, das nicht sein darf" ist.

 

AB2 Welche Änderungen gibt es, außer das ein "Tyrann" gegen einen anderen ausgetauscht wurde/wird?

Als einziger interessanter/nennenswerter Punkt gilt hier m.E. das mit dem neuen Fürsten ein Held geschaffen wird, der wohl Alba-weit ein hohes Ansehen und eine hohe Akzeptanz genießt und daher ein erstzunehmender potenzieller Kandidat auf die Krone wäre, sollte die Königsherrschaft Berens fallen.

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Warum werden nicht häufigere Depeschen eingeführt (evtl. sogar via Midgard-online), so dass wir ständig auf dem Laufenden gehalten werden, was sich in MID so tut?

 

 

Du meinst, so ähnlich wie im Aventurischen Boten für DSA?

 

Ganz ehrlich, ich bin froh, daß es das nicht gibt und ich mich nicht ständig auf dem Laufenden halten muss, wer wo wann irgendetwas auf Midgard passiert.

Ich bin (wie schonmal hier geschrieben) sowieso kein Fan von umwälzenden Veränderungen auf Midgard. Für Gruppen, die seit Jahren sehr regelmäßig und sehr oft (soll heißen, mindestens einmal wöchentlich) spielen, wäre es sicher schön, wenn "mal was passiert". Für Gelegenheitsspieler wie mich wäre es der Tod, wenn ich jedesmal erst nachfragen müsste "Äh, bei welcher Depesche sind wir gerade", "wer ist gerade Fürst/König/Hohepriester" "Spielt dieses Abenteuer jetzt bevor oder nachdem die Waelinger Alba überrannt haben und welcher errainische Fürst erhebt gerade Anspruch auf die Befreiung Ywerddons"

  • Like 1
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Das kann ich Blaues Feuer nur zustimmen.

 

Ich möchte auch lieber ein verlässliches Midgard haben. Abenteuer, die mal etwas ändern, fände ich noch okay. Aber bei den Quellenbüchern und sonstigem Hintergrundmaterial möchte ich lieber einen festen Bezugspunkt haben, von dem aus ich mein Midgard entwickeln kann.

 

Da bin ich wohl auch DSA-geschädigt, wo mich die weiterlaufende Geschichte (als SL) auch nur geärgert hat.

 

Tschuess,

Kurna

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@ Marc:

 

Auch diese deine Beispiele finde ich nicht als arg weitreichend.

 

AB1 ist doch lediglich für die Bestätigung des Status Quo.

Das Scheitern des Abenteuers bietet aber interessante Möglichkeiten von Abenteueransätzen mit weitreichenden Entwicklungen. Wie dies auch bei "Das Land, das nicht sein darf" ist.

Sorry, das sehe ich bei AB1 ganz anders. (Das andere kenne ich nich genauer, da weiß ich nur das was ich geschrieben habe.)

Der Wilde König

 

 

Wenn die Abenteurer beim Wilden König scheitern passieren zwei Dinge - wenn ich (als Spieler) es noch zusammenbekomme: König Beren bekommt seine Werbär-Erkrankung nicht in Griff und wird abdanken oder abgewählt, weil er bei geringen Stress sich verwandelt und eine Gefahr für die Menschen um ihn herum ist. Eventuell können die Conuihls die Mehrheitsverhältnisse im Hohen Rat nutzen, um den König zu stellen. Ob die Beorns den Thron so ohne weiteres abgeben, halte ich für offen. Klarer Fall, das ist eine sowas von Musterbeispiel eines sklerotisierten Status Quos. Und im Parallelstrang des Abenteuers ist noch ein Naturgeist unterwegs, der - wenn erweckt - Alba im Norden ziemliche Probleme bereiten wird. Und dass bei einem drohenden Bürgerkrieg in Alba wo Feinde des Feindes die Freunde sind. Nö, ganz klar, keine Dynamik, Status quo vom Feinsten.

Mit Deinen Maßstäben behält jedes Abenteuer was die Abenteuer bestehen (oder eben nicht) "nur" den Status Quo bei. Dann ist Midgard oder die Welt das falsche System für Dich. :dunno:

Edited by Marc
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Da bin ich wohl auch DSA-geschädigt, wo mich die weiterlaufende Geschichte (als SL) auch nur geärgert hat.

Das andere Extrem wäre beispielsweise Harn, dessen Geschichte nur bis zu ei-

nem bestimmten Datum erzählt ist, und das alle weiteren Entwicklungen und

Veränderungen ganz bewußt den einzelnen Spielleitern überläßt.

 

Soweit ich es beurteilen kann, hat Midgard einen recht guten Mittelweg zwi-

schen der statischen Quellenlage von beispielsweise Harn und den oft schon

zu dynamischen Entwicklungsvorgaben beispielsweise bei DSA gefunden - zu-

mindest werden Neueinsteiger wie ich bei den Veränderungen nicht gänzlich

alleine gelassen, aber auch nicht mit zu vielen einschlägigen Informationen

überschüttet: Midgard verändert sich, aber nicht so schnell, daß man dadurch

den Überblick verlieren könnte.

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Ich liebe den "Entenhausen-Effekt", sprich bei mir vergeht auf Midgard erstmal keine Zeit. Beren wird immer der jugendliche Thronfolger bleiben (bis zum WestCon 2011 ;) ), die Waelinger werden immer wieder Albas Küsten überfallen und niemand wird dafür im Jahre X eine Flotte zusammen stellen, die das zukünftig verhindern soll, außer ich will daraus ein Abenteuer machen. Die Dunklen Seemeister werden nur dann erwachen, wenn es mir in meine Kampagne passt und bei der nächsten Kampagne mit einer anderen Spielrunde sind sie wieder nicht präsent, usw....

 

Ich lege da nur innerhalb einer Spielgruppe, ja nur innerhalb einer von mir geleiteten Kampagne Wert auf innere Logik und Kontinuität. Ansonsten soll Midgard so bleiben, wie es ist. Mir geht es da wie Blaues Feuer, ich mag mich nicht rein denken müssen, wer grade offiziell mit wem im Clinch liegt und wie, wo, welcher Herrscher gerade dran oder nicht mehr dran ist.

 

Euer

 

Bruder Buck

  • Like 2
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Mir gefallen kleine wohldosierte Veränderungen. In einer der Midgard Depeschen zB wurde bekanntgegeben, dass der Gildenmeister der Mondschwingengilde, Furunkel, sich hat verjüngen lassen. Dieses kleine Detail hatte bisher keinerlei weitere Auswirkungen, bringt aber ein wenig Farbe in die Welt Midgard. Solche Meldungen wuerde ich gerne mehr lesen. Es muss nicht immer ein Krieg, ein neuer Koenig oder eine andere umwälzende Veraenderung sein.

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Im Kaufabenteuer "Säulen der Macht" bleibt auch nicht alles statisch.

 

"Prinzenhochzeit" spielt mit etwas hoher Politik.

 

"Im Schatten Sattaras" könnte den Keim zu mittleren Umwälzungen in sich tragen.

 

An sich bin ich mit dem relativ statischen Midgard allerdings auch zufrieden. Wir spielen wöchentlich, und überwiegend Kaufabenteuer, und wir sind noch weit davon entfernt, Langeweile zu empfinden.

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Im Kaufabenteuer "Säulen der Macht" bleibt auch nicht alles statisch.
Ich weiß, ich war dabei. Und auch bei der anschließenden Kalifenwahl. ;)

 

Aber was machts, wenn im Eschar eines anderen SL der Kalif anders heißt? Oder es gar keine Rolle spielt, wie er heißt, weil ihm die Abenteurer sowieso nicht begegnen....

 

Ne?

 

Bruder Buck

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Aber was machts, wenn im Eschar eines anderen SL der Kalif anders heißt? Oder es gar keine Rolle spielt, wie er heißt, weil ihm die Abenteurer sowieso nicht begegnen....

 

Ereignisse, die einen Übergang von "Midgard A" zu "Midgard B" schaffen, so daß Abenteuer von "A" in "B" nicht gehalten werden können und umgekehrt, hat es so in Midgard in der Tat noch nicht gegeben.

 

Allerdings ist da Myrkgard... das ziemlich alleine vor sich hin dümpelt...

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Das einzige Ereignis, dass m.E. MaKais Anforderung entsprechen würde, ist m.E. das auftauchen des Karmodin. Also kann man in Moravod erst auf viele witzige Begegnungen in Städten und Wäldern hoffen, nachdem die SpF das erste AB der Kampagne hinter sich gebracht haben oder der SL von vornherein beschließt das AB nie zu leiten und den Zauberwald einfach als wiedererwacht (evtl. durch andere Abenteurer) festlegt.

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(evtl. durch andere Abenteurer)
Was heißt hier "eventuell" ? Das Abenteuer wurde von so vielen Gruppen schon gespielt, dass ich das als SL auf jeden Fall als gegeben annehmen kann! Alles in sich logisch bei Midgard. :D

 

Und außerdem: Wir sind Syre apAlasdal, Widerstand ist zwecklos! :D

 

Grüße

 

Bruder Buck

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  • 2 weeks later...

Das Abenteuer

 

Die Kehrseite der Medaille

 

liefert wunderbar jede Menge Potenzial für Umwälzungen in Alba.

 

[ich weiß, dass viele MID-Spieler die Welt am liebsten in einer Zeitschleife sehen, aber andere vielleicht nicht:]

 

Das AB werde ich in nicht zu ferner Zukunft mit meiner Gruppe spielen und ich werde mich nicht um die (kurz- & langfristigen) negativen Auswirkungen drücken, sollten die SpF an dem AB scheitern.

 

Anmerkung: Wir spielen im Jahr 2422 nL, Beren ist natürlich mittlerweile erwachsen, was allerdings nichts am grundsätzlichen Konzept des ABs ändert.

 

Ich will mal beschreiben, was denn dann so alles passieren könnte:

 

1. Den Rathgars gelingt es die (meisten) Hochlandclans zu vereinen. Damit stehen deutlich (mindestens) zwei Fronten in Alba gegeneinander (die Blut sehen wollen!). [Warum das so ist vgl. AB]

 

2. Unschlüssige Clans könnten je nach politischen Interessen sich auch noch auf die eine oder andere Seite ziehen lassen.

 

3. Im Midgard-Zeitraum von QB der 1. Auflage zur 2. Auflage haben sich einige interessante Dinge ergeben. Dafür interessant sein könnte z.B.:

Morag MacRathgar (der Herzog von Haelgarde) ist verheiratet mit der Tochter des (im Waeland-QB genannten) Jarlkunr (ob der noch der aktuelle oder bereits tot ist weiß man nicht). Evtl. könnte sich dadurch ein Bündnispartner finden, der von außerhalb Albas eingreift: Die Waelinger. Die zorngesteuerten Rathgars könnten das verhasste Bourugh Haelgarde, die verhassten Bourugher und Tilions mit Hilfe der Nordmänner loswerden, indem sie diesen die Wiedererrichtung der Provinz Askaland in Aussicht stellen. Schließlich wollen die Rathgars wieder echte Herzöge von Haelgarde (d.h. mit direkter Machtkontrolle der Stadt) werden.

 

4. Natürlich könnte es auch zu internen Rangeleien um die Führung kommen: Angenommen (was nicht unwahrscheinlich ist) Ian MacRathgar stirbt bald, könnten sich die einflussreichen Herren - der Heereswart der Nordmarken & der Herzog von Haelgarde - um die Nachfolge streiten.

 

5. Die angrenzenden Länder, Staaten, Machtkonplexe könnten in der internen Auseinandersetzung ebenfalls ihre Chance wittern:

5.1. Das Archonat Ikonium könnte seine Chance wittern, die an Alba verlorengegangene "Südmark" wiederzuerlangen, gleiches gilt für das Archonat Palabrion, welches die ehemals chryseische Stadt Fiorinde wiedergewinnen will.

5.2. Das Fürstentum Idairne aus Erainn könnte die Chance nutzen dem nervenden Clan Arren mal richtig eins auszuwischen.

5.3. Die Twyneddin könnten mal wieder aus ihrem Winterschlaf aufwachen und entweder die Chance, dass die Albai mit sich selbst beschäftigt sind, nutzen, um entweder gegen die Erainner oder die Albai vorzugehen, damit sie ihre ehemaligen Gebiete wiedererlangen und vielleicht neue hinzu erobern.

 

6. Jede Menge anderer großer und kleiner Prozesse, die am Rad des großen Konfliktes drehen ... vllt erhoffen sich sogar die Valianer etwas? Was machen die Elfen des Broceliande? War da nicht noch was mit einem Hexenmeister und seinen Orcs? Könnte das EIS mal wieder die Twyneddin nach Süden treiben? Und was ist eigentlich mit diesem eingesperrten fanatischen Xan-Priester aus dem QB, wenn man den mal wieder freilässt? ...?

 

P.S. Ja ich habe kein Problem damit einen Kontinent MID einmal im Chaos versinken zu lassen. M.E. sind Abenteuersettings dadurch ja meist nicht beeinflusst. Es ist ja eher ein Prozess, der hinter den ABs mitläuft. Hier und da mal eine Raubschar, eine belagerte Burg oder Stadt. Alles wäre eben etwas rauer und anarchischer ...

Auch Städtebeschreibungen oder andere Schauplatzdarstellungen werden dadurch ja nicht in Mitleidenschaft gezogen, vllt hat eben das ein oder andere Gebäude mal durch Katapultbeschuss gelitten, vielleicht ist die ein oder andere Figur gestorben (was der SL ja bestimmt), was ja auch so passieren kann (ohne einen Krieg). Mich würde einfach mal ein größeres Gebiet auf Midgard reizen, wo es hoch her geht.

Edited by Guest
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Das einzige Ereignis, dass m.E. MaKais Anforderung entsprechen würde, ist m.E. das auftauchen des Karmodin. Also kann man in Moravod erst auf viele witzige Begegnungen in Städten und Wäldern hoffen, nachdem die SpF das erste AB der Kampagne hinter sich gebracht haben oder der SL von vornherein beschließt das AB nie zu leiten und den Zauberwald einfach als wiedererwacht (evtl. durch andere Abenteurer) festlegt.

 

In der Tat werden in der Karmodin-Kampagne wirklich epische Elemente verwendet.

Die Veränderungen in der Welt Midgard aus den Abeneteuern

- 40 Fässer Pfeifenkraut

- Weißer Wolf und Seelenfresser

- Die Haut des Bruders

- Was Fürsten wollen

- Das Land das nicht sein darf

 

verbunden mit dem Wissen, was die Spieler und deren Firguren über Midgard und seine eher weniger offensichtlichen Machtfaktoren bietet, sind immens.

 

Zumal die Veränderungen bei weitem nicht auf Moravod beschränkt sind, sondern auch auf andere Kulturen erheblichen Einfluss haben können.

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