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Tränke aktivieren - Zeitaufwand


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Wir haben in unserer Runde mit einem fähigen Alchimisten und meiner Priesterin eine hervorragende Kombination, um Heiltränke selber herzustellen. Der Magier braut sie zusammen und meine Priesterin aktiviert sie.

 

Nun beträgt der Zeitaufwand für Heiltrank aktivieren 3 Tage.

Dazu meine Frage: Schafft man in dieser Zeit genau eine Portion Heiltrank oder kann man auch gleich einen ganzen Kessel ansetzen und aktivieren? Und wenn das funktioniert, wie viele Portionen sind das dann?

 

Als Vergleich dazu steht bei Wasser Weihen, dass jeweils Grad Portionen hergestellt werden können. So eine Angabe fehlt bei Heiltrank und Krafttrunk aktivieren.

 

Damit bräuchte man relativ lange, wenn man die eigene Gruppe ausreichend versorgen möchte. Irgendwie erscheint es mir etwas "unrealistisch" (ich weiß, es ist Magie und keine Chemie, das kann man nicht vergleichen) für jedes Fläschchen einen neuen Ansatz aufsetzen zu müssen.

 

Damit könnte ich zwar leben, weil die Tränke in der Lernphase zwischen zwei Abenteuern hergestellt werden, aber irgendwie interessiert es mich doch.

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Wenn man überlegt, dass es Tränke eigentlich nicht frei zu kaufen gibt, sondern dass man die mal vom Auftraggeber bekommt oder findet oder erbeutet, dan sind drei Tage pro Trank nicht übertrieben.

 

Eine andere Frage ist: ist man neben Trankherstellung noch in der Lage, irgendwelche EP zu verlernen? Oder zumindest sollte man in einem Stadtabenteuer auch mal mitmachen können. Oder sitzt man die gesamte Zeit neben dem Topf und ist am rühren und zaubern?

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Eine gewisse Parallelität sollte schon gegeben sein, schließlich wird eine Hexe nicht einen Monat lang nur einen Liebestrank herstellen sondern auch noch andere Dinge machen.

 

Der entscheidene Punkt ist offenbar die alchimistische Arbeit (die Aktivierung kostet zwar AP, kann aber praktisch beliebig wiederholt werden - außer nach einem Patzer). Hier könnte man eine feste Arbeitszeit analog zu Zauberpergament beschriften nehmen oder wie bei Weihwasser einem höhergradigen Alchimisten bis zu Grad Portionen pro Tag.

 

Die Aktivierung sollte aber weiterhin für jede Portion nötig sein, vor allem wenn der Zauber sonst auch nur auf ein Wesen/Objekt wirkt.

 

Solwac

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Wenn man überlegt, dass es Tränke eigentlich nicht frei zu kaufen gibt, sondern dass man die mal vom Auftraggeber bekommt oder findet oder erbeutet, dan sind drei Tage pro Trank nicht übertrieben.

In unserer Runde kann man Tränke käuflich erwerben. Eben nur nicht in der Menge, in der wir sie wieder verbrauchen, und das mit zwei Pazifisten in der Runde! :silly:

Eine andere Frage ist: ist man neben Trankherstellung noch in der Lage, irgendwelche EP zu verlernen? Oder zumindest sollte man in einem Stadtabenteuer auch mal mitmachen können. Oder sitzt man die gesamte Zeit neben dem Topf und ist am rühren und zaubern?

Ich meine, dass dazu keine genaue Angabe gemacht wird. Bin mir dabei aber nicht sicher und kann gerade in kein Arkanum schauen.

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Eigentlich erschließt es sich doch bereits durch den Singular, dass sich die Herstellung auf einen einzigen Heiltrunk bezieht. Desweiteren sind die Beschreibung des Heiltrunks (ARK 224) , die Einnahme des Heiltrunks (ARK 222, 261 )und die Herstellung (ARK 260 f. ) stets auf einen einzigen Trunk bezogen.

 

Da in den Regeln explizit nicht erwähnt wird, dass man mehrere Heiltrünke parallel herstellen kann, während es an anderen Stellen erwähnt wird, entweder durch Angabe der Mengen (Weihwasser) oder duch Angabe von Tagesstunden (z.B. Ausbildung von Tieren), muss man daraus schließen, dass es seitens des Regelwerkes nicht erlaubt ist.

 

Diese Regelauslegung passt auch irgendwie in mein Bild der Midgard-Welt, in der ja die Anzahl von Heiltrünken sehr begrenzt ist.

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Einen Punkt habe ich noch vergessen.

 

Im Arkanum steht sinngemäß, dass zu den angegebenen Kosten keine zusätzlichen Kosten für den Meisteralchimist (NSC) anfallen, weil der einen Teil des Tranks für sich behält.

Nun gibt es in unserem Fall aber keinen Meisteralchimist, weil unserer Magier den Part des Alchimisten übernimmt. Also muss schon irgendwie mehr als eine Portion bei der Herstellung über bleiben, wenn der Meisteralchimist nichts abzweigt.

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Eine andere Frage ist: ist man neben Trankherstellung noch in der Lage, irgendwelche EP zu verlernen? Oder zumindest sollte man in einem Stadtabenteuer auch mal mitmachen können. Oder sitzt man die gesamte Zeit neben dem Topf und ist am rühren und zaubern?

 

Aus DFR S. 283 ergibt sich m.E. dass die Ausbildung beim Lehrmeister parallel zur Herstellung eines Zaubermittels absolviert werden kann, schließlich hat er abzüglich von 8 h Schlaf und 8 h Training noch 8 h Freizeit. Die Herstellung eines Trankes setze ich auf maximal 8 h täglich an.

 

Ich ergänze durch einen Verweis auf das ARK: "Der Alchimist wacht über [...] deren Zubereitung sorgfältigst überwacht werden müssen. Der Zauberer sorgt während der Zubereitung..[...]" (ARK S. 260)

 

Daraus kann man nun fast schließen, dass eine parallele Ausbildung und die Zubereitung eines Zaubermittels ausgeschlossen ist.

Edited by Slasar
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Im Arkanum steht sinngemäß, dass zu den angegebenen Kosten keine zusätzlichen Kosten für den Meisteralchimist (NSC) anfallen, weil der einen Teil des Tranks für sich behält.

Nun gibt es in unserem Fall aber keinen Meisteralchimist, weil unserer Magier den Part des Alchimisten übernimmt. Also muss schon irgendwie mehr als eine Portion bei der Herstellung über bleiben, wenn der Meisteralchimist nichts abzweigt.

 

Das interpretiere ich anders. Was hergestellt wird, ist genau eine einzige Dosis (S. 261), sowohl bei der Hestellung mit Hilfe als auch ohne Hilfe eines Meisterthaumaturgen. Die höheren Kosten vor dem Preis enthalten meines Erachtens bereits den "Anteil" an überschüssiger Produktion, die der Meisterthauamturg für sich behält, so dass in beiden Fällen stets nur eine einzige Dosis für den Spieleralchimisten übrig bleibt.

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Im Arkanum steht sinngemäß, dass zu den angegebenen Kosten keine zusätzlichen Kosten für den Meisteralchimist (NSC) anfallen, weil der einen Teil des Tranks für sich behält.

Nun gibt es in unserem Fall aber keinen Meisteralchimist, weil unserer Magier den Part des Alchimisten übernimmt. Also muss schon irgendwie mehr als eine Portion bei der Herstellung über bleiben, wenn der Meisteralchimist nichts abzweigt.

 

Das interpretiere ich anders. Was hergestellt wird, ist genau eine einzige Dosis (S. 261), sowohl bei der Hestellung mit Hilfe als auch ohne Hilfe eines Meisterthaumaturgen. Die höheren Kosten vor dem Preis enthalten meines Erachtens bereits den "Anteil" an überschüssiger Produktion, die der Meisterthauamturg für sich behält, so dass in beiden Fällen stets nur eine einzige Dosis für den Spieleralchimisten übrig bleibt.

Richtig. Also kann der Meisteralchimist offenbar mehr als eine Portion gleichzeitig herstellen.

 

Solwac

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Lediglich die Angaben zu den Kosten beziehen sich explizit auf eine Dosis, alle anderen Angaben bleiben ohne Mengenangabe.

 

Wichtiger aber als die Regeln: Die Beschränkung auf lediglich eine Dosis ist schlicht unsinnig, weil nicht praktikabel.

 

Grüße

Prados

Die Zutaten für eine Dosis umzurühren ist nicht weniger aufwändig als für zehn Dosen, so meinst Du das?

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Lediglich die Angaben zu den Kosten beziehen sich explizit auf eine Dosis, alle anderen Angaben bleiben ohne Mengenangabe.

 

Wichtiger aber als die Regeln: Die Beschränkung auf lediglich eine Dosis ist schlicht unsinnig, weil nicht praktikabel.

 

Grüße

Prados

Also bin ich mit dieser Ansicht nicht ganz alleine.

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Lediglich die Angaben zu den Kosten beziehen sich explizit auf eine Dosis, alle anderen Angaben bleiben ohne Mengenangabe.

 

Wichtiger aber als die Regeln: Die Beschränkung auf lediglich eine Dosis ist schlicht unsinnig, weil nicht praktikabel.

 

Grüße

Prados

Die Zutaten für eine Dosis umzurühren ist nicht weniger aufwändig als für zehn Dosen, so meinst Du das?

 

Richtig.

 

Allerdings kann man, wenn man den möchte, als Hausregel eine Mengenbegrenzung durch Abzüge auf die EW einführen, wenn bestimmten Mengengrenzen überschritten werden. Schließlich kann man sich, gerade als unerfahrener Trankmischer, bei großen Mengen leichter vertun.

 

Grüße

Prados

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Ich als SL handhabe es so, daß man natürlich nicht nur einen Teller Erbsensuppe auf einmal kochen kann, sondern auch einen großen Topf voll, von dem alle satt werden können.

 

Ich finde man sollte das möglichst einfach halten. Allerdings hat unsere Heilerspielerin durchaus schon überlegt, ob sie für jede Dosis einzeln würfeln will, weil das Risiko eben gestreut wird. Da die Gruppe aber unter ein wenig Zeitdruck stand, wurde dann doch alles auf eine Karte gesetzt.

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Also ich sehe es auch so, dass man - Geld, Materialien und geeignetes Gefäß vorausgesetzt - gleich eine größere Menge herstellen kann.

Alles andere wäre auch nicht wirklich erklärbar - oder kochst du eine Suppe auch immer Portionsweise?

 

Im Gegenteil würde ich es sogar so spielen, dass Kleinmengen schwieriger herzustellen sind - da sie viel leichter anbrennen, einem leichter ein mg einer Zutat zu viel reinrutscht, das Feuer vielleicht doch zu heiß war und zu viel verdampft, ...

 

Aber wie gesagt - das ist meine Interpretation. Und ich versuche immer vom echten Leben auszugehen - und binde mich da immer nur sehr ungern an starre Regeln, die das Leben nicht widerspiegeln. Selbst wenn es sich um Magie handelt.

 

Für mich sind Regeln da, um etwas stimmig Abzubilden. In dem Augenblick wo sie massiv der Logik widersprechen - und sie nicht für eine Streßsituation eine notwendige Vereinfachung darstellen (Kampf z.B.), sind die Regeln für mich sekundär.

Denn eines muss man auch sagen: wenn man diese Fertigkeiten wie Alchimie, Pflanzenkunde, Himmelskunde, Thaumatographie etc. zu sehr reglementiert und einschränkt, wird sie keiner mehr lernen, da sie eh sinnlos sind. Und dann hat man erreicht, dass das Spiel um eine Facette ärmer ist.

 

Liandril

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  • 2 years later...
Wir haben in unserer Runde mit einem fähigen Alchimisten und meiner Priesterin eine hervorragende Kombination, um Heiltränke selber herzustellen. Der Magier braut sie zusammen und meine Priesterin aktiviert sie.

Hi

Ist das allgemeiner Konsens, dass die Aktivierung des Zaubermittels und die Fähigkeit Alchemie auch bei Spielerfiguren nicht in der selben Figur vorhanden sein müssen, sondern auch auf zwei Spielerfiguren aufgeteilt werden können? Oder geht dieses Aufteilen nur, wenn der zweite Part einer dieser Meister-Alchemisten ist?

 

 

Mfg Yon

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das es prinzipiell möglich ist, das Spielerfiguren auch ohne die Hilfe von Meisterthaumaturgen einen Großteil der alchimistischen Zaubermittel herstellen können, sehe ich da regeltechnisch überhaupt kein Problem. Solange beide EW gewürfelt werden, spielt es keine Rolle, ob der "Aktivierer" auch der Alchimist ist oder eine andere Spielfigur.

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In den Regeln steht, Zeitaufwand 3 Tage. Also benötigt eine Portion genau 3 Tage ohne die Möglichkeit mehrere Portionen parallel herzustellen. Wenn das ginge würde das so in den Regeln stehen :dunno:

 

Warum sollte das so sein das man nicht mehrere Portionen gleichzeitig herstellen kann? das wäre in meinen augen unlogisch. Eventuell mag sich das Risiko eines Misslingens erhöhen. Prinzipiell finde ich aber schon das es möglich ist mehrere Portionen in einem dann etwas größeren Kessel zu brauen

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In den Regeln steht, Zeitaufwand 3 Tage. Also benötigt eine Portion genau 3 Tage ohne die Möglichkeit mehrere Portionen parallel herzustellen. Wenn das ginge würde das so in den Regeln stehen :dunno:

 

Warum sollte das so sein das man nicht mehrere Portionen gleichzeitig herstellen kann? das wäre in meinen augen unlogisch. Eventuell mag sich das Risiko eines Misslingens erhöhen. Prinzipiell finde ich aber schon das es möglich ist mehrere Portionen in einem dann etwas größeren Kessel zu brauen

 

Ich vermute mal es diehnt einfach der Vorbeugung von inflationären Tendenzen... will sagen: Heil- und Krafttrünke wären auf Midgard nichts besonderes mehr, falls sie derartig "massenhaft" herstellbar wären.

 

Außerdem: It's magick...:dunno:

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In den Regeln steht, Zeitaufwand 3 Tage. Also benötigt eine Portion genau 3 Tage ohne die Möglichkeit mehrere Portionen parallel herzustellen. Wenn das ginge würde das so in den Regeln stehen :dunno:

 

Warum sollte das so sein das man nicht mehrere Portionen gleichzeitig herstellen kann? das wäre in meinen augen unlogisch. Eventuell mag sich das Risiko eines Misslingens erhöhen. Prinzipiell finde ich aber schon das es möglich ist mehrere Portionen in einem dann etwas größeren Kessel zu brauen

 

Finde eine Regel die das so sagt und ich glaube Dir.

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