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Prados Karwan

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  1. Thema von Degas wurde von Prados Karwan beantwortet in Neues im Forum
    Dazu muss man dann allerdings sehr bewusst missverstehend vorgehen. Darüber hinaus ist der abwertende Begriff nicht verwendet worden. Tatsächlich ist aber das von BB Genannte passiert. Mehrmals wurde in verschiedener Weise versucht, den Sachverhalt deutlich darzustellen. Offensichtlich war dies nicht bei allen erfolgreich. Man kann nun darüber nachdenken, wo der Mangel bei der Vermittlung des Sachverhalts lag, beim Sender oder beim Empfänger oder in einer Kombination von beidem. Aber völlig unabhängig von der Darstellungskompetenz der Sendenden liegt - rein logisch - auf jeden Fall ein Mangel bei der Lese- bzw. Verstehenskompetenz vor, denn: Hätte man die Beiträge richtig verstanden, wäre es nicht zu den von BB kritisierten weiteren Beiträgen gekommen. Hätte man sie falsch verstanden, wäre eine Nachfrage notwendig gewesen, um dem Sender anzuzeigen, dass ein Verstehensproblem vorliegt. Ist nun der gewählte Stil von BB kritikwürdig? Mit einer gewissen Sicherheit schon allein aus dem Grund, weil er emotional formuliert und das in schriftlicher Form sehr schnell falsch verstanden werden kann. Aber er ist mit ebensolcher Sicherheit nicht beleidigend. In dem Zusammenhang sollte berücksichtigt werden, dass Kommunikation vom Kooperationswillen der Beteiligten abhängt. Wenn der Empfänger auf eine empfundene Provokation eskalierend reagiert, muss das Gespräch scheitern.
  2. Nein, die Studie wird falsch wiedergegeben und die kolportierten Vorteile - Vorurteile würden zu gesellschaftlichen Vorteilen führen - sind mindestens abenteuerlich. Blonden Frauen wird nicht mehr Intelligenz zugeschrieben, sie wurde - in geringem Maße - nachgewiesen. Doch in einer früheren Studie wurde bereits nachgewiesen, dass blonde Frauen messbar schlechtere Ergebnisse lieferten, nachdem sie herabsetzende Blondinenwitze gelesen hatten. https://www.scinexx.de/news/geowissen/blondinen-sind-nicht-duemmer/ https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/blondinen-und-intelligenz-sie-sind-nicht-duemmer-a-1083582.html
  3. Ein erstes, glücklicherweise lösbares Problem bei der Antwort besteht darin, dass die Aussagen auf Seite 17 des Bestiariums aus M4 übernommen wurden und für M5 in letzter Konsequenz zumindest irreführend sind. So ist es in M5 erlaubt, einen WW:Abwehr zu würfeln, auch wenn man sich auf die die Aufrechterhaltung eines Zaubers konzentriert. Das war in M4 noch anders. Die Antwort findet sich also nicht im Bestiarium, sondern im Arkanum auf Seite 13. Alle Einschränkungen, die sich durch die Konzentration zur Aufrechterhaltung eines Zaubers ergeben, fallen weg. Das bedeutet, dass neue Handlungen begonnen und auch Angriffe durchgeführt werden dürfen. Der Naturgeist bleibt also unsichtbar.
  4. Ja. Die Feuerkugel ist klein genug.
  5. Das ist identisch, da für beides dieselben Voraussetzungen gelten: Sichtkontakt und Konzentration. (Die Möglichkeit, die Feuerkugel auf einem besetzten Feld entstehen zu lassen, findet sich auch in den oben verlinkten Errata, auf die ich aber bisher nicht verwiesen habe, weil die dort getätigte letzte Aussage meines Erachtens (vgl. Regelantwort) nicht mehr mit den M5-Regeln zu vereinbaren ist. Da diese Aussage aber unabhängig von den Regeln zur Entstehung eines Zaubers ist, kann man die Errata in diesem Fall anwenden.)
  6. Der Abzug von -4 kommt zur Anrechnung, sofern die Feuerkugel hinter die Wand gezaubert wird, um einem Objekt oder Wesen Schaden zuzufügen. Das ergibt sich aus dem WW-Mechanismus der Feuerkugel, der bei Erfolg den Schaden drastisch verringert. Insofern hat der Zauberer ein Interesse daran, dieses Ziel möglichst gut zu treffen, um maximalen Schaden anzurichten. Der Abzug von -4 stellt die Tatsache dar, dass die Feuerkugel nach ihrem Entstehen nicht mehr genau gesteuert werden kann, da die klare Sicht fehlt. Darüber hinaus ist es möglich, eine Feuerkugel auf ein bereits besetztes Feld zu lenken (und damit auch, es dort entstehen zu lassen), da andernfalls die Schadensangabe von 4W6 bei der Beschreibung der Feuerkugel sinnlos wäre. Gäbe es nicht die Möglichkeit der 'Doppelbesetzung' eines Feldes, könnten ein Schaden von 4W6 niemals angerichtet werden.
  7. Die ist hier: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/27234-auflösung-bleibt-die-kugel-vor-einer-metallwand-stehen/
  8. Wenn eine Bibliothek, beispielsweise eine Uni-Bibliothek, in der Nähe sein sollte, kann man mal schauen, ob die Buch-Kopierer haben, der einen USB-Stick akzeptiert.
  9. Das Regelwerk sagt etwas zum Thema aus, der Schadensbonus wird nämlich zum Waffenschaden addiert. Der Waffenschaden wird als Formel angegeben, beispielsweise das hier erwähnte 2W6-4. Das bedeutet, der Schaden wird als Addition errechnet gemäß "Waffenschaden + Schadensbonus", also 2W6-4+SchB. Da steht kein Gleichheitszeichen, dementsprechend werden alle Summanden addiert. Zwischenergebnisse sind nicht vorgesehen.
  10. Da ist nichts tot, aber deine Anfragen sind recht komplex. Darüber hinaus war meine Zeit in den letzten Wochen sehr knapp. Antworten werden noch folgen.
  11. Die Vorschläge klingen völlig in Ordnung, ich würde es aber noch einfacher regeln: Ein Barde kann in den Grenzen seiner Möglichkeiten die Zeit frei festlegen, ein Grad 21+-Barde kann also zwischen den angegebenen Zeitrahmen frei wählen.
  12. Erschöpfte Abenteurer erhalten -4 auf Angriff, -4 auf die Abwehr, Gegner erhalten +4 auf ihren Angriff gegen sie. Das sind alle Nachteile, alle Fertigkeiten können ansonsten angewendet werden, wenn auch teilweise mit jeweils dort angegebenen Nachteilen. Da beidhändiger Kampf eine Fertigkeit ist, mit der man Gegner angreift, erhält der Abenteurer einen Abzug von -4 auf seine EW:beidhändiger Kampf.
  13. Sofern ich dich richtig verstehe, erlaubst du beim Balancieren ein Werkzeug aus der Spielwelt (ein fiktives Brett), bei der Beredsamkeit verlangst du hingegen ein Werkzeug aus der realen Welt, nämlich konkrete Argumente der Spielperson. Sollte das so sein, behandelst du die beiden Anwendungsfälle unterschiedlich. Bei einer Gleichbehandlung müsste es auch reichen, mit einer Formulierung ähnlich "Ich denke mir mit Beredsamkeit Argumente aus, um die NSpF zu überzeugen" zu arbeiten. (Oder aber du verlangst die Vorlage eines realen Bretts ...)
  14. Ja, gemäß der Regeln auf Seite 19 des Arkanums.
  15. In den beiden Beispiele aus den Abenteuern gelten weitere Kriterien über die Erzadern hinaus, sodass daraus keine Verallgemeinerung abgeleitet werden kann - insbesondere da im Grauen Konzil der Zauber Versetzen auch weiterhin angewendet werden kann. Darüber hinaus ist Versetzen ein Umgebungszauber ohne flächigen Wirkungsbereich, womit die Aussagen über die abschirmende Wirkung von Metall oder dicken Wänden, wie sie auf Seite 14 des Arkanums getätigt werden, auf diesen Zauberspruch gar nicht zutreffen.
  16. Ich hatte selbst überlegt, mir das Ding zu holen, war dann aber wegen des damaligen Abo-Modells davon abgerückt. Jetzt sehe ich, dass die Cloudspeicherfunktionen inzwischen auch ohne Abo möglich sind. Hmm ...
  17. Die Anzahl der TE ist identisch, schau noch einmal nach, du bist bei der Unterwelt in der Schwierigkeit verrutscht. Eine Fertigkeit, egal zu welchen Kategorien sie gehört, hat jeweils immer dieselbe Anzahl von TE.
  18. Das ist zweierlei Maß. Das Regelwerk sieht unrealistische Abwehrmöglichkeiten vor, beispielsweise gegen Fernangriffe von hinten oder im Dunkeln. Das gilt auch für die Abwehr gegen Umgebungsmagie. Andernfalls müsste ich lediglich einen Spruch mit einem genügend großen Wirkungsbereich verwenden, um jeden Abwehrversuch von vornherein zu verhindern. Und das wäre völlig gegen den Sinn der Regeln, die eine Abwehr gegen Umgebungsmagie nur in genannten Ausnahmefällen verweigern.
  19. Ja, es stimmt, bewegungseingeschränkte Spielfiguren dürfen keinen WW:Abwehr würfeln, vgl. Kodex, S. 71. Solange sie also Angriffe abwehren dürfen, dürfen sie auch Umgebungsmagie abwehren.
  20. Falls es von Interesse sein sollte: Mir nicht. Gar nicht. Eisiger Nebel hat eine Zauberdauer von 10 Sekunden, der Zaubervorgang könnte also unterbrochen werden. Du zwingst mit deiner Regelung deine Spieler aber zu Handlungsoptionen unter der Gewissheit, dass der Zauberspruch auf jeden Fall gelingen wird (sofern der EW erfolgreich war). Das halte ich tatsächlich für die schlechteste aller bisherigen Vorschläge und würde dir dann lieber die 'unbewusste Gegenmagie', also das Stehenbleiben vorschlagen.
  21. Ich denke, du irrst, weil du dich mit deinen Überlegungen im üblichen Rundenschema bewegst. Die Ausweichbewegung ist allerdings ein Mechanismus, der völlig außerhalb der üblichen Regelungen steht (beispielsweise darf sich der Resistierende bewegen, auch wenn er innerhalb der Runde seine gesamte Bewegungsweite schon verbraucht haben sollte). Insofern können alle auf diesem Mechanismus aufbauenden Überlegungen ebenfalls im selben Maße außerhalb der üblichen Regelungen stehen.
  22. Das kann ich dir, fürchte ich, nicht beantworten, weil es insgesamt eine komplexe Situationsbeschreibung ist - eigentlich sind es ja mehrere. Ich kann dir aber mal meinen ersten Antwortentwurf anbieten, der lautete: Ich meine, dass du in deinem Beitrag viele Sachverhalte als Problem darstellst, die kein Problem sein müssen. Das grundsätzliche Ziel Regelung ist klar: Eine SpF soll keine Auswirkungen der schädlichen Umgebungsmagie erleiden, wenn ihr WW:Abwehr gelingt UND sie Bewegungsfreiheit hat. Alles andere ist dann eine Frage der spielerischen Umsetzung - M5 regelt es derzeit offiziell über eine zusätzliche Bewegung aus dem Wirkungsbereich hinaus. Ich beantworte solche Regelüberlegungen für mich selbst immer abstrakt-systematisch, wobei die Beteiligten und die Umstände einer Spielsituation das System darstellen. Die Regeln dienen dabei als Sammlung von 'Entscheidungsvektoren'. In diesem Fall: Das System hat zwei Beteiligte, Gegner (G) und Resistierender (R). Beide haben Eigenschaften, hier in diesem Fall ist die wichtigste Eigenschaft 'beweglich'. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist 'im Kontrollbereich' - Hier tritt das erste Problempotenzial auf, wenn in anderen Spielsituationen weitere relevante Umstände oder Eigenschaften greifen würden. Das Regelsystem liefert die oben genannten Entscheidungsvektoren: Schadensvermeidung ist möglich, sie wird durch Bewegung der Figur realisiert. - Es fehlt im Regelsystem die Antwort auf die Frage nach Figuren im Kontrollbereich bzw. ihren Nahkampfgegnern außerhalb des Kontrollbereichs. Also entwerfe ich neue Regeln dafür, die auf dem Vorhandenen basieren: Das Versetzen einer Figur ist die Subtraktion einer Eigenschaft ('im Kontrollbereich'), die normalerweise so nicht erfolgen dürfte, da die Figur R einen Vorteil erhalten könnte (vgl. die Aussagen zum Sinn des Kontrollbereichs). Dieser Vorteil muss ausgeglichen werden. Dies geschieht, indem der Figur G ebenfalls die Möglichkeit gegeben wird, der Figur R zu folgen. Dies muss unter gleichen Bedingungen erfolgen, also würfelt auch Figur G einen WW:Abwehr (bei erfolgreichem Wurf tritt kein Schaden ein) und kann sich hinterher entscheiden, ob sie stehenbleiben oder folgen will. Du nennst nun noch weitere Umstände und Eigenschaften, die jeweils entsprechend berücksichtigt werden müssen. Kein Feld am Ende des Tunnels? Dann muss überprüft werden, ob die Eigenschaft beweglich wirklich vorhanden ist. _______ Da hatte ich dann aufgehört, weil mir das angesichts der Komplexität zu viel Schreiberei geworden wäre.
  23. Ich meine, dass ich nicht weiß, was ich darauf antworten soll. Wenn du eine Regelung gefunden hast, mit der du und deine Gruppe einverstanden sind, ist doch alles in Ordnung.
  24. Nein, er flieht ja nicht panisch, er weicht gezielt der Umgebungsmagie aus. Das Regelwerk gibt keine Auskunft über den Fall der Umgebungsesistenz im Kontrollbereich, wohl aber über den Sinn und Zweck des Kontrollbereichs (Kodex, S. 76). Berücksichtigt man die dortigen Überlegungen, kann ein solcher Fall im Sinne der gewünschten Regelung entschieden werden: Der Gegner kann dem Resistierenden folgen, wenn er dies möchte, sodass am Ende der Ausweichbewegung der alte Zustand (Resistierender im Kontrollbereich des Gegners) wieder hergestellt ist, der Resistierende also keinen zusätzlichen Vorteil aus seinem gelungenen WW:Abwehr erhalten hat.

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