Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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Lernen: Zeitaufwand und Kosten
Das stimmt bis auf die Übernachtungskosten. Diese werden ausdrücklich nicht von den 5 GS abgedeckt (KOD5, S. 200). Grüße Prados
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Bardenmagie - Wirkung
Bardenmagie wird von den Regeln her wie normale Zauberei behandelt. Betrachtet man die Beschreibung auf Seite 162/163 des Arkanums, dann fällt auf, dass der Barde nach dem eigentlichen Zaubervorgang noch weiter 'musizieren' könne. Dies dürfte einer den Regeln entsprechenden Anwendung der gleichnamigen Fertigkeit entsprechen. Die Konsequenzen daraus bedeuten, dass der Barde tatsächlich wie ein Zauberer behandelt werden kann, der sich auf die Aufrechterhaltung eines Zaubers konzentriert. Den Punkten 1 und 2 stimme ich also zu. Bei Punkt 3 bin ich teilweise anderer Meinung: Ja, der Wirkungsbereich bewegt sich mit dem Barden. Allerdings werden nur solche Zuhörer von der magischen Wirkung betroffen, die sich zu Beginn des Zaubervorgangs im Wirkungsbereich befunden haben. Dies ergibt sich aus den Angaben auf Seite 162, zu welchem Zeitpunkt der WW:Resistenz fällig wird: Wesen, deren Resistenz gelungen ist, müssen erst dann wieder einen WW würfeln, wenn der Barde sein Spiel unterbricht und den Zauber erneut beginnt, er also einen neuen EW würfelt. Grüße Prados
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Austreibung des Guten/Bösen
Ja, die Wirkung des Zaubers hat sich gegenüber M4 verändert. Allerdings sehe ich darin kein Problem, mir scheint vielmehr, dass das hauptsächliche Gegenargument - Mächtigkeit des Zaubers, weil dadurch nun ein Wesen für zehn Minuten aus dem Geschehen entfernt werden kann - vor allem durch die reine Annahme verstärkt wird, dass jedes Wesen betroffen sein könne. Dies ist aber sehr fraglich, Argumente (abgesehen vom offensichtlichsten: auch der Spielerpriester ist zehn Minuten nicht in der Lage, auf der Spielwelt noch zu handeln) gegen diese Annahme können sowohl auf Regelebene als auch auf Spielebene vorgebracht werden: Regelebene: Die Spruchbeschreibung definiert eindeutig solche Wesen, die überhaupt in Frage kommen können. Alles, was nicht dieser Definition entspricht, kann nicht Ziel des Zaubers sein. Spielweltebene: Der Zauber ist eine Wundertat, die durch den Gott gewirkt wird. Das ist auch der Grund, warum sich bei diesem Zauber die Kugel bildet, bevor der abschließende Zauberversuch erfolgt: Der Gott spendet seinem treuen Diener einen Vertrauensvorschuss und aktiviert schon einmal seine Kräfte - die finale Handlung hingegen ist von der 'Glaubensstärke' des Priesters (also dem EW) abhängig. Gleichzeitig wird der Gott natürlich dann, und nur dann, aktiv, wenn es einen 'würdigen' Gegner gibt. Im Übrigen gibt es diesen Regelmechanismus, demzufolge die Wirkung sofort, also schon vor dem endgültigen EW eintreten kann, auch an anderer Stelle, nämlich bei der Behandlung von lebensgefährlich Verletzten. Obwohl die Zauberdauer einiger Heilzauber länger ist als die maximal mögliche Überlebenszeit, eignen sie sich dennoch, um das Leben der Verwundeteten zu retten (KOD5, S. 64). Grüße Prados
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Lernen: Zeitaufwand und Kosten
Zur Lebenshaltung: Geht man davon aus, dass sich die Abenteurer im Gasthaus verpflegen, dann kommt das schon hin mit den 5 Goldstücken. Laut Liste kostet das angesprochene 'gute Mahl' zwei Goldstücke, ein Liter Dünnbier schlägt mit einem weiteren GS zu Buche (Wer trinkt schon Wasser? Davon kriegt man ja Bauchschmerzen ...). Dann bleiben nicht mehr viel übrig. Aber man sollte auch nicht vergessen, dass die im Regelwerk angegeben Kosten das Einkommenspotenzial durch Abenteuer widerspiegeln. Soll heißen, letztlich sind die Lebenskosten keine realistische Abbildung, sondern ein Korrekturmittel des SL, um die wirtschaftlichen Strukturen zwischen Spielwelt und Spielerfiguren in der Balance zu halten. Grüße Prados
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Geschäftssinn für Lernkosten?
Dies ist eine Regelfrage zu M5. Es gibt kein "früher" in M5, ein Vergleich mit alten Regeleditionen ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll, zumal andere Leser diese Regeln vielleicht gar nicht haben. (Nein, diese Aussage ist nicht spitzfindig gemeint. Nur wird mir in den M5-Regelsträngen viel zu viel verglichen - die M5-Regeln sind aber eine eigenständige Regelausgabe und kein M4-Addendum.) Ich bleibe also bei meiner Aussage von oben: Die allgemeine Formulierung bei der Beschreibung der Fertigkeit erlaubt, auch die Lernkosten mit Geschäftssinn zu verringern. Grüße Prados
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Geschäftssinn für Lernkosten?
Merl hat Recht, die allgemeine Angabe in der Fertigkeitenbeschreibung umfasst alle Ausgaben, also auch die Lernkosten. Grüße Prados
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Austreibung des Guten/Bösen
Was soll denn das jetzt? Austreibung des Bösen ist in sich schlüssig beschrieben, die Angaben im Tabellenkopf und in der Spruchbeschreibung sind untereinander konsistent. Nur, weil ihr jetzt der Meinung seid, der Spruch werde dadurch 'sehr mächtig' (was ich im Übrigen genauso stark anzweifle; der beschriebene Fall ist doch reichlich speziell bzw. auch äußerst statisch), soll ein Fehler vorliegen? Grüße Prados
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Glücksbringer - wie wirken sie?
Oh, -4 auf LP-Verlust ginge meines Erachtens gar nicht, da passen die Relationen nicht. Vergleicht man die Beschreibungen im ARK5, dann werden die Talismane +3/+4 und die Glücksbringer -2 analog behandelt ("seltener und teurer"). Das bedeutet für mich, dass es Glücksbringer höchstens auf -2 gibt, mehr nicht. (Gut, vielleicht noch irgendwo ein bis zwei extrem ultrarare Dinger mit -3, aber nur mit sehr viel Spielkunst der Spieler.) Ich würde also deinen M4-Talisman+4 zu einem M5-Glücksbringer-2 umwandeln. Grüße Prados
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Glücksbringer - wie wirken sie?
Wenn der SL weiß, was er tut, dann wäre meine einfachste Antwort auf die Frage: "Weil's der Meisterthaumaturg halt kann." Grüße Prados
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Glücksbringer - wie wirken sie?
Es stellt sich aber schon die Frage, ob man nicht permanente Talismane und Glücksbringer (als Ausnahme) zulassen möchte. Das Regelwerk sieht ja mehrere Einschränkungen für solche Artefakte vor. Greifbar und konkret sind die Goldkosten und die Wirkungsdauer, deutlich vager und abhängig von der Gruppe ist die Seltenheit. Ich sähe nun kein Problem darin, wenn sich die Spieler mit entsprechender Kreativität und ordentlichem Engagement ein permanentes Artefakt verschaffen wollten. Ich würde es allerdings nicht nur einfach zum Kauf anbieten, das wäre mir als SL viel zu einfach. Grüße Prados
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Glücksbringer - wie wirken sie?
... und ziehen in diesem Gespräch vergleichende Parallelen zu M4. Grüße Prados
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Glücksbringer - wie wirken sie?
Ah, nein, ich fürchte, dieser Satz bezieht sich auf die nachfolgend genannten geprägten Runenstäbe, deren Haltbarkeit und Preis ja bereits davor beschrieben werden. Grüße Prados
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Glücksbringer - wie wirken sie?
Zum abschließenden Nachtrag habe ich eine Frage: Talismane und Glücksbringer haben eine Wirkungsdauer von einem Monat und sind auch in der höchsten Stufe nicht unbegrenzt haltbar, sondern lediglich wirksamer. Du schreibst nun von 'unbegrenzt haltbaren Meister-Teilen'. Habe ich da etwas falsch verstanden oder übersehen? Grüße Prados
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Der Ton im Forum
Auch auf die Gefahr hin, dass einige diesen Beitrag als völlig überflüssig ansehen; aber mit eindeutigem Hinweis, dass ich niemand persönlich meine, sondern einfach nur, weil es mir in letzter Zeit sehr häufig aufgefallen ist und es mich in die metaphorische Tischkante beißen lässt: Es heißt das Erratum. Erst im Plural werden es die Errata. Ich bitte euch, versucht es in dieser richtigen Weise zu verwenden. Bitte. Grüße Prados
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Blutmeisterschaft ohne Ausdauerpunkte
Meiner Auffassung nach wirkt der Zauber 60 Minuten und wird wieder aktiv, auch wenn zwischenzeitlich die AP auf null gesunken gewesen sein sollten. Die Wirkungsdauer ist festgelegt, auch wird sie im Beschreibungstext explizit erwähnt. Hier wäre es ein Leichtes gewesen, die nachgefragte Einschränkung zu berücksichtigen, zumal der Fall recht häufig vorkommen dürfte. Da das nicht geschehen ist, hält der Zauber zumindest latent die gesamte Wirkungsdauer an. Zur Vollständigkeit: Wenn keine AP mehr vorhanden sind, kann die Spruchwirkung nicht mehr aktiv werden. Es tritt also keine LP-Verringerung mehr ein. Grüße Prados
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Macht über die belebte Natur - wie stark kontrolliert man eine Herde
Mein persönlicher Umgang mit Regeln ist teiweise ein ganz anderer, als sich aus meinen Beiträgen hier ergibt. Aber wenn ich hier über eine Regelfrage schreibe, dann versuche ich meist, ganz bewusst keine Realismusüberlegungen zu berücksichtigen, weil ich nicht einschätzen kann, wie der jeweilige Kenntnisstand in den Gruppen ist. Gerade aus dem Grunde fordere ich in solchen Diskussionen normalerweise dazu auf, den Realismus außen vor zu lassen. Das kann dann jede Gruppe für sich selbst später selbst entscheiden. So, da das Ganze aber auch so überhaupt nichts mehr mit dem Thema zu tun hat, höre ich jetzt lieber auf. Falls gelöscht werden sollte, wäre jedes Wort zu viel gewesen. Grüße Prados
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Macht über die belebte Natur - wie stark kontrolliert man eine Herde
Dann finde ich es aber logisch, dass für die Kontrolle des Zauberers über die übrigen Herdentiere nur so weit geht wie die Kontrolle, die das Leittier natürlicher Weise auch über die Herde haben. Was vermutlich auch von Tierart zu Tierart unterschiedlich ist. Will der Zuaberer z.B. verhindern, dass ein kontrollierter Wolf einen Kadaver anknabbert, dann kann er das einfach mittels Macht über die unbelebte Natur tun. Will er das für alle Tiere eines Wolfsrudels tun, aber nur das Leittier übernehmen, so wird er dem Leitwolf wohl den Auftrag geben, sich über den Kadaver zu stellen und jedes andere Rudelmitglied mittels Anfauchen zu vertreiben (so würde das auf natürlichem Weg auch geschehen). Das kann natürlich einen Unterschied machen, wenn z.B. in der Nähe eine feindliche Armee lagert, die von dem Ganzen nichts mitbekommen soll. Nachtrag: Sehe gerade, dass Merl inzwischen sehr ähnliche Beispiele konstruiert hat. Den Detailgrad, mit dem die gruppendynamischen Prozesse einer Herde oder eines Rudels abgehandelt werden, kann natürlich jede Gruppe nach ihrer jeweiligen Kenntnis festlegen - und damit auch die Spruchwirkung einschränken. Vom reinen Regelwortlaut ist das jedoch nicht vorgesehen, die einzige Einschränkung dort lautet, dass die Herde oder das Rudel "festgefügt" sein müssen. Wenn der Zauberer dann dem hier beispielhaft genannten Leitwolf den Befehl geben würde, den Kadaver nicht anzurühren, würde das Rudel es nicht tun. Bestimmte Handlungsaufforderungen ("Stell dich vor den Kadaver") sind nicht notwendig. (Ja, sie können in bestimmten Gruppen aber gewünscht sein und den Spielspaß erhöhen. Das will ich nicht anzweifeln. Aber es geht um die Regeln eines Rollenspiels, nicht um eine Biologiesimulation. Realismusüberlegungen sind zunächst einmal fehl am Platz.) Grüße Prados
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Macht über die belebte Natur - wie stark kontrolliert man eine Herde
Die Spruchbeschreibung nennt auch die magische Kontrolle eines einzelnen Tieres eine geistige "Lenkung", vgl. dazu den letzten Satz des ersten Absatzes. Die genannten Begriffe (Kontrolle, Zwang, Lenkung) werden synonym verwendet. Grüße Prados
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Macht über die belebte Natur - wie stark kontrolliert man eine Herde
Ich gehe davon aus, dass der angesprochene Punkt nicht strittig ist. Selbstverständlich wird nur das Leittier verzaubert, siehe dazu auch meinen Beitrag Nr. 5. Grüße Prados
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Macht über die belebte Natur - wie stark kontrolliert man eine Herde
Bist du ernsthaft dieser Meinung? Dann am besten gar nichts mehr. Ich sollte noch ein paar Worte hinzufügen, sonst entsteht ein falscher Eindruck: Ich will dir weder Mund noch Meinung verbieten, aber sehe auch keinerlei Grundlage, bei einem derart unterschiedlichen Sprachverständnis im Rahmen eines schriftlichen Forums ein konstruktives Gespräch zu führen. Grüße Prados
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Austreibung des Guten/Bösen
In M5 steht nichts mehr von 10 sec. Aus meiner Sicht bildet sich daher die Kugel augenblicklich. Ich freue mich schon darauf, wenn meinem Bösewicht mal ein Priester Gr 7 gegenüber steht und der einen hinreichend überflüssigen Hampelmann dabei hat, der ADG kann. Da freust du dich zu früh. Für Austreibung des Guten gelten ja weiter die alten Regeln (laut offizieller Erweiterung). Nur Austreibung des Bösen wurde geändert! Das ist nicht richtig, der Tabellenkopf von Austreibung des Guten wurde in einem Detail verändert, die Wirkungsdauer ist nun 0. Dies kombiniert mit der Spruchbeschreibung würde bei wortgetreuer Auslegung dazu führen, dass bei Austreibung des Guten Zauberer und Gegner nur 10 Sekunden in der Kugel verschwinden würden, der Zauber also insgesamt nur 10 Sekunden dauern würde. Das dürfte nicht gewünscht sein, vielmehr dürfte es sich bei der Angabe der Zauberdauer um einen Fehler handeln. Grüße Prados
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Austreibung des Guten/Bösen
Dieser Vermutung kann ich nun gar nicht folgen. Wenn keine inhaltliche Änderung geplant gewesen wäre, dann hätte der Beschreibungstext nicht in dem hier diskutierten, entscheidenden Detail geändert werden müssen: "Zu Beginn des Zauberrituals ..." (M5) gegen "Nachdem der Zauberer seine magischen Worte gesprochen hat ..." (M4). Es war also eine inhaltliche Änderung geplant. Der Zauberer soll nach M5 nur noch dem Risiko eines Angriffs oder Zaubers ausgesetzt sein (nach dem Zaubervorgang), nicht mehr zweien (während des Rituals und hinterher). Grüße Prados
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Zielsuche = magische Waffe (+4/X)
Ansonsten sehe ich die Sache pragmatisch. Das Geschoss wird verzaubert, es könnte mit Erkennen von Zauberei erkannt werden (ist also für die Wirkungsdauer magisch) und hat anschließend die Eigenschaft 'Angriffswert +4', in Kurzform *(+4/0). Also funktioniert die Sache. Grüße Prados
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Zielsuche = magische Waffe (+4/X)
Das kann ich nicht nachvollziehen. Zauberschmiede ist ein genauso "lächerlicher" Zauber wie Zielsuche. Und Zauberschmiede wird benötigt, um magische Waffen herzustellen... Gruß Shadow Und bei der Herstellung magischer Geschosse wird zusätzlich "Zielsuche" benötigt... also was kannst du nicht nachvollziehen? Ich bin jetzt mal sehr kleinlich. Dies ist ein M5-Strang. Die M5-Regeln geben bislang noch keine Angaben, wie magische Waffen oder Geschosse hergestellt werden können. Es mag zwar wahrscheinlich sein, dass es ähnlich wie in M4 ablaufen wird, aber sicher ist das nicht. Dementsprechend lässt sich mit der genannten Aussage (noch?) nicht argumentieren. Grüße Prados
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Macht über die belebte Natur - wie stark kontrolliert man eine Herde
Merl, ja, es ist mir bewusst, dass wir in einem Meinungsstrang sind (bzw., das als Nachtrag, bis zur verschiebenden Moderation waren). Allerdings argumentierst du auf Grundlage des Regeltextes, womit es eine Regelfrage wird. Das habe ich übrigens in meinem vorigen Beitrag geschrieben. Diese Regelfrage ist beantwortet. Die Regeln sehen den von dir als "overpowered" angesehen Fall vor, da braucht's kein Erratum, da der letzte Satz der Spruchbeschreibung eindeutig ist. Man kann aber natürlich selbstverständlich anderer anderer Meinung sein, aber man sollte sich dann zumindest bewusst sein, dass es 'eigentlich' anders gedacht ist. Auf deine weitere Argumentation werde ich nicht eingehen. Persönliche Erfahrungen über die Schwierigkeiten, das virtuelle Leittier einer virtuellen Herde zu erkennen und diese virtuelle Herde dann zu steuern, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Grüße Prados